Einer muss bezahlen
Das letzte Aufgebot einer gescheiterten Regierung. Lieber
ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende: GKV, Energie
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Ungarischer Frühling Teil III
Da muss die AfD aufpassen, dass sie nicht bald alleine im Bunker der
Nationalisten sitzt. Glückwunsch nach Ungarn!
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Vive l'Europe!
"Dieser Minister sitzt doch mehr in Münster vor
dem Verfassungsgericht als auf der Regierungsbank." Die Vollkaskorepublik
Teil 123,4
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Bundesäpp - Gott des Gemetzels
Goldene "Software"projekte des Bundes.
Der Gott des Gemetzels ist die Bürokraten KI
weiter ...
Einer muss bezahlen
I went down to the Chelsea drugstore
To get your prescription filled
I was standing in line with Mr. Jimmy
And man, did he look pretty ill
We decided that we would have a soda
My favourite flavour, cherry red
I sung my song to Mr. Jimmy
Yeah, and he said one word to me and that was "Dead"
I said to him
"You can't always get what you want, well, no"
You can't always get what you want, I tell you, baby
You can't always get what you want, no
But if you try sometime
You just might find, uh, mm
You get what you need, oh, yeah, woo
Woo!
Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel
Wo ändert sich gar nichts? Bei der privaten Versicherung mit Beihilfeberechtigung für Beamte. Dies kann
man bei z.B. Polizisten verstehen - Risiko. Beim echten operativen Geschäft. Aber z.B. Lehrer, warum
sollten Leheer privat versichert sein, auch noch mit Beihilfeberechtigung? Wegen der gefährlichen
Schüler?
Wie
auch
immer, es
sollte hier eine ganz andere Commission eingesetzt werden. Sie sollte aus Leuten bestehen, die in
ihrem Alltag mit der GKV konfrontiert sind und sie sollten nicht aus dem System kommen. Die
Betriebsblindheit dieser Leute ist krank. Weiter sind sie befangen. Konzertierte Aktion aus
Gewerkschaften und Arbeitgebern ist das richtige. Das Ziel muss ein gänzlich
neues System der GKV
sein, mit Elementen aus europäischen Ländern, in denen es deutlich besser läuft.
Es
sollte
weiter zu echtem Wettbewerb unter (digitalen KI / Smart Contract) Kassen kommen, für die Zukunft, die
individuelle Beiträge
aushandeln können und ermächtigt sind sich ein eigenes System aus Ärzten, Pflege, Kliniken etc. zu
errichten. Dabei sollte der Markt für Anbieter, wie Google Health, geöffnet werden, perspektivisch
nach Ausgestaltung der Marktregularien. Diese Entwicklung ist unaufhaltsam, wenn Deutschland nicht
mitmacht, wird es abgehängt. Gerade auch in der Gesundheitsadministration ist Experten KI das
Mittel der Wahl, wir reden nicht über generative Laberbacken. Diese Experten KI wird besonders Ärzte
massenhaft überflüssig machen, besonders die traditionellen. Europäische KI Lösungen sind übrigens
gerade hier unrealistisch, ein Irrweg, außerhalb staatlich verordneter Usecases, außerhalb von
Bürokraten KI wie dieses Dings da mit Alpha oder so, soweit sie unter die derzeitigen Regularien der EU
fallen, ein
totgeborenes, nutzloses und hilfloses Kind, was sich aus der Todgeburt ergibt. ;).
Es besteht
absolut keine
NNotwendigkeit, dass es bei
der Gesundheitsversorgung
anders
läuft, als in der übrigen Versicherungsbranche. Der Staat und sein albernes Gefake von Wettbewerb,
was darin mündet, dass zig Kassen so tun, als ob sie sich unterscheiden würden ist lächerlich und
gescheitert. Dieser Pseudwettbewerb kaskadiert runter bis zu den Apotheken. Sie alle haben es sich in
einem staatlichen Uralt-System gemütlich gemacht. Sie verwechseln es mit einem Sozialsystem, dies müsste
aer Steuerfinanziert sein. Sie wissen nicht, was Wettbewerb ist, weil der Staat sie
davor
künstlich schützt. Die Beiträge der Rentner kommen übrigens aus der Rentenkasse, gell. Kleiner Tipp, das
ist kein Arbeitseinkommen mehr, also genaugenommen auch keine Beiträge von der besonders anfälligen
Gruppe.
Aber
Beiträge bekommen sie von
Leuten,
die im Wettbewerb stehen. Es gibt keinen
Grund an
einem solchen System festzuhalten. Der Staat macht seinen Job
nachweislich schlecht. Seit Jahrzehnten, deshalb entsteht dieser
Sparzwang, der keinerlei
qualitative
Fortschritte bringt, sondern Rückschritte. DDR Light.
Zudem muss das
System auf eine kommende EU Integration der Gesundheitssysteme vorbereitet werden. Erst wenn ein solcher
neuer Rahmen entstanden ist - können die Fachleute den operativen Teil eintüten. Zunächst muss ein
zeitgemäßer Rahmen gefunden werden. Dies wird mit den Leuten aus dem System nicht gelingen, es ist ja
ihr kaputtes System und jeder der dort arbeitet hat einen Teil der Verantwortung. Auch wenn sie es
kritisieren, stellen sie es ja nicht infrage, sonst würden sie dort nicht, in der Regel selbstausbeuterisch,
arbeiten. Immer macht man also den Bock zum Gärtner. Dies muss
die Gesellschaft in inhaltlichen Diskussionen klären - ohne die Leute aus dem System. Das Problem
ist in jeder Zeile der Sparentwürfe zu lesen.
Tabaksteuer und Alkoholsteuer ist gut. Canabissteuer fehlt. Der Rest ist
Frickelei an einem unrettbaren System von vorgestern. Glücklich ist, wer sich privat versichert!
Also, das mit dem Auswandern ist ernst gemeint - es gibt im EU Ausland Fachkräftemangel und in
Sachen Schengen ist die Beweglichkeit von EU Bürgern noch nicht eingeschränkt -
sie lassen uns noch raus. Aber, wenn es so
weiter geht, dann müssen sie eine Mauer bauen, um ihre Alten und Kranken dann vom Bundespflichtdienst
versorgen zu lassen.
Fachkräfte aus dem
Gesundheitssystem, besonders aus der Pflege, haben in vielen europäischen Ländern deutlich bessere
Chancen, höhere Löhne, eine wesentlich bessere Stellung im System z.B. im Vergleich zu Ärzten. Es
wurden z.B. spanische Kräfte angeworben, die sich dann wunderten, dass ihre Kollegen keine Pflege
studiert haben, und Befehlsempfänger der Ärzte waren, die in Deutschland oft schlechter ausgebildet
sind, als das Pflegepersonal in Spanien, in Niederlanden, in Skandinavien. Diese ausländischen
Fachkräfte sind wieder gegangen, weil das System in Deutschland hängen geblieben ist. Es gibt in Europa
viele echte
Chancen und hervorragende Arbeitsbedingungen für medizinische Fachkräfte - nicht so in Deutschland.
Die Sparvorschläge bzgl. GKV beinhalten keinerlei Reformen an der
Struktur, auch
keine
Reformen
am bürokratischen Apparat, keine ernsthafte Digitalisierung, keinen agilen Ansatz, es kommt weiter nicht
zu Wettbewerb am Gesundheitsmarkt, es wird keine vollautomatische, digitale und preiswerte Kasse geben -
es ist und bleibt ein staatliches, bürokratisches und qualitativ höchstens mittelprächtiges System,
was mit immer mehr Alten konfrontiert sein wird.
Ein abgehalftertes aber extrem teures Gesundheitssystem, was qualitativ
in den 70ern, so sagt es sogar der Kommissionspräsident (Handelsblatt), hängen geblieben ist.
Dies ist eine von vielen Sparrunden, die noch kommen
werden. Mehr ist es nicht. Es ist abstrakt notwendig, aber auch diese Regierung zeigt, dass die
Stoßrichtung simples Zusammenstreichen ist, bei dem möglichst wenig am Überbau und an der
Verwaltung verändert wird. Dies bezeichnet man gemeinhin nicht als Reform. Es wird gestrichen und
gefrickelt aber nicht inhaltlich oder qualitativ diskutiert.
Da die
meisten Probleme aber aus multikomplexen Veränderungen an den globalen ökonomischen und politischen
Systemen kommen, denen das deutsche System besonders schlecht begegnen kann, ist diese
Sparoffensive eben eine Sparoffensive, die das System nicht besser
aufstellt.
Es entsteht, besonders auch durch den demografischen Wandel, ein weiteres
verdecktes
Sozialsystem, was letztlich aus einer Umlage der Arbeitenden finanziert wird. Dies
unterstreicht auch, dass es keinen Anteil der Arbeitgeber gibt. Das ist natürlich keine Senkung
der Lohnnebenkosten, sondern eine einseitige Verlagerung auf die Arbeitnehmer. Es wäre eine
Diskussion zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften erforderlich, ohne alte
Gesundheitsadministration, um neue Wege zu finden, wie dieses System gerecht und neu aufgestellt
werden kann. Dies wird mit Leuten aus dem System niemals gelingen, auch dafür steht diese
vergeigte Chance.
Daneben sind
auch die
vorprogrammierten Veränderungen an den Arbeitsmärkten und Arbeitsvolumen und damit auch Beiträgen
nicht ansatzweise eingepreist. Das alles ist halbherzig, viel zu wenig und hat keine
inhaltlich-qualitative Seite - also die Frickelei, die dieses System an den Rand des Ruins gebracht hat
geht weiter. Es ist das teuerste System der Welt, aber die Qualität ist allenfalls mittelprächtig -
was soll dieses alberne Gefrickel daran ändern?
Wettbewerb um die beste Gesundheitsversorgung
kommt
auch nicht, es bleibt bei dem gefakten Wettbewerb der staatlichen Chaos-Kassen. Ein solches staatliches
System muss langsam aber sicher den Bach heruntergehen, und genau so wird es kommen. Auch technisch
vollkommen den Anschluss verpasst.
Also - die Merz Regierung ist ein Flop und hangelt sich von
Chaos
zu Chaos, präsentiert halbherzige Pseudolösungen, bei denen es nur darum geht ein "Weiter so ..." mit
immer mehr finanziellen Mitteln zu ermöglichen.
Wir sind in der endlos langsamen und
verstörten, rassistischen, einwanderungsfeindlichen Gesellschaft der Alten angekommen. Ihre Ideen
passen nicht zur globalen
Realität - und Deutschland
passt da auch nicht mehr. Japan Light. Wenn überhaupt. Auswandern, wenn man noch was vom Leben und
seinem Einkommen haben will - die Alten werden es fressen, weil die Politik die Systeme nicht an der
Realität ausrichtet, sondern am Wunschdenken konservativer Romantiker jenseits der 65. Es ist nur mit
der
AfD zu
erklären, dass Merz überhaupt noch im Amt ist. Einer der schlechtesten Kanzler, nach Scholz, im
doppelten Sinne. Sie haben kein Personal mehr. Nicht unsere Regierung
Hurra Tankrabatt! Die Koalition zeigt, dass sie nicht gewillt ist eine intelligente Politik zu machen.
Ein ganzes Land preist ständige Hilfen der Regierung mit ein - ändert aber nichts an grundlegenden
Strukturen und Geschäftsmodellen, an den Strukturen des Staates erst recht nicht. Übergewinnsteuer,
Entlastungsprämie via Arbeitgeber, Tankrabatt - das ist ein Gruselkabinett aus der Vergangenheit, was
mehr und mehr in Populismus abgleitet. Wenn eine Baas sagt, es sei nicht vermittelbar, warum in
anderen Staaten der Benzinpreis niedriger ist - dann sagt sie - sie weiß nicht, warum dies so ist. Es
ist ein strukturelles Problem und ein Problem der Steuer, diese Steuer aber hat wiederum ihren
Hintergrund in der Energiewende. Das kann man weiter und weiter spinnen. Sowas wird dann als
Rechtfertigung verkauft, warum jetzt was getan werden muss.
Tatsächlich aber steht dieses ganze
Theater dafür, dass ihnen ihre Klima- und Umweltpolitik um die Ohren fliegt, denn obschon seit
Jahren hier Milliarden "investiert" werden, kommunizieren sie den Benzinpreis so, als ob die Welt
untergehen würde. Das zeigt, dass die Struktur flächendeckend im Mittelalter verblieben ist und
es trotz Jahrzehnten dauernder und Milliarden kostender Energiepolitik nicht geschafft hat, Deutschland
von den
gefährlichen Energien wegzubringen und strategisch sinnvoll aufzustellen. Es ist immer noch so
schwach, wie zu Zeiten, als der Himmel im Pott noch grau war - wir warten auf die Steinkohleoffensive
.
Das ist vor allem ein Armutszeugnis für
Unternehmen, die in
ihre Geschäftsmodelle, vor allem auch bei KMU, offensichtlich fossiles Wirtschaften so einpreisen,
dass der Staat die Geschäfte führen muss, wenn diese Energien wieder, VÖLLIG ÜBERRASCHEND, zum
Zankapfel der Geopolitik
werden. Dies nach den Erfahrungen mit der Ukraine - da sind sehr viele Leute selbstständig, die
überhaupt nicht in der Lage sind ernsthafte Unternehmer zu sein - Bettelkleinbürger ohne jedes
Risikomanagement - weshalb die
Gieskanne bei der AfD ja garnicht voll genug sein kann. Aber Staatsschulden wollen sie nicht.
Wahrscheinlich gründen sie Führers Raffinerien, nur noch echt deutscher Sprit! Aus Kartoffeln.
Dieses
katastrophale Verhalten von Unternehmen wird
nun genauso
belohnt, wie die
Trotzköpgigkeit vieler Bürger:innen, die Benzin kaufen, über Elektro motzen, aber so sollte man sich
nur verhalten, wenn man auch das nötige Kleingeld hat. Alle verdrängen also die enormen Kosten der
fossilen Wirtschaft, der Staat hilft dabei weiter Drogen zu substituieren. Das ist für die junge
Generation mal wieder eine Belastung durch altes Denken und handeln. Der
Wirklichkeitsverweigerung der Rentner Society - die immer noch glaubt, das Leben ist ein
Wunschkonzert.
Damit erhalten wir
Unternehmen und erzeugen Geschäftsmodelle,
die im globalen Maßstab nicht
interessant sind, um Investitionen von Privat nach Deutschland zu locken
. Diese
Maßnahmen
senden
ein
Signal: Der Markt in Deutschland ist so fossil
aufgestellt, dass ein Risikomanagement, was
zu
jeder
Investitionsrechnung gehört, nur zu einem Ergebnis kommen kann: Das Risiko eines Energiepreisschocks
der Fissilen ist in diesem Land so groß, dass zukunftsfähige Investitionen nicht rentabel sind, da
sie ständig Gefahr laufen von den Energiekosten und den weiteren Bedingungen eines vorwiegend
analog/fossilen Marktes gefressen werden. Da helfen auch staatliche Interventionen nicht, denn kein
denkender Investor kalkuliert irgendwelche fossilen Hilfen, auch noch vom Staat, mit ein. Das führt
nur dazu, wie jetzt, dass Aufgaben des Staates auf die Buchhaltung der Unternehmen verlagert werden,
unentgeldlich verlagert werden, weil sie keinen anderen Auszahlungsmechanismus haben. Sie werden
indes nichtmal Rot, wenn sie so einen Schwachsinn verkünden, weil es im Neanderthal normal ist, dass
man nichts besseres als die Buchhaltung von Unternehmen hat - ungefragt hat - um staatliche
Benzinsozialhilfe auszuzahlen. Eine Schande - aber sie verkaufen es als Erfolg.
Finanzialisierung bedeutet nicht einfach Finanzierung,
Spekulation oder Anlage (via Kredit, via Finanzprodukt),
sondern viel, viel mehr. Es bedeutet, dass an jedes erdenkliche Produkt,
sowohl was seine Realisierung am Konsumentenmarkt, wie sein Bereitstellung
durch die Produktion, über alle Teilschritte hinweg, Aspekte diverser
Finanzdienstleistungen als Katalysator angebaut werden. Damit nicht genug,
Ziel ist es im Grunde auch Dinge wie Arbeitskraft als eine von seiner physikalischen
Form entkoppelte Ware zur Verfügung zu haben. Genau dieser Aspekt der Abmilderung und
Veränderung von an sich physikalisch vorhandenen Eigenschaften, die auf der Ebene
der Produktion Kosten und Risiken verursachen, ist die entscheidende Überlegung,
die zur Finanzialisierung führt.
Genau dieses globale Leitmerkmal des Spätkapitalismus kann die soziale Marktwirtschaft mit ihren derzeitigen
Strukturen, noch dazu in einem engen Nationalstaat nicht mitgehen. Dies erklärt abstrakt warum D den Anschluss an
den Weltmarkt verpasst hat. Das alte Exportmodell ist ebenfalls nicht geeignet diese Finanzialisierung mitzugehen
. Für die fossilen Player, bei denen entweder als Prozessenergie, oder als entscheidende Antriebsenergie fossiles
im Mittelpunkt steht, funktioniert es auch nicht. Auch nicht für die Banken, denn letztlich tragen sie die Risiken
ihrer
fossilen Unternehmenskunden.
Aber dies kann auch die Kredite bei Konsum für Verbrennerfahrzeuge gefährden,
denn
die Kosten solcher Fahrzeuge sind hinsichtlich ihres Betriebs wichtig - wahrscheinlich falsch kalkuliert, was das
Ausfallrisiko angeht. Die Raten werden vom Tanken gefressen. Im Grund kann man keine seriösen Kredite für
sowas geben, müsste einen Index schaffen, für Betriebskosten, um sie im Risikomanagement richtig
einzuordnen, was aber bei einer Chaos-Aktion, wie Iran, sehr schwer ist. Am Ende sollte man es den
Autobauern überlassen für so einen Schrott Kredite zu geben.
Denn
im
Zuge
der Finanzialisierung müssen die
Risiken
dieser Unternehmen anderes bewertet werden, als im vergangenen kapitalistischen Sub-System der traditionellen und
statischen, vorwiegend nationalen, analogen Produktion. Das gilt noch mehr für das typisch deutsche Unternehmen
bis weit in den Mittelstand hinein.
Im Gegensatz zu internationaleren, fortschrittlicheren
Märkten, sind diese lokalen
Unternehmen bisher auf traditionelle Kreditgeschäfte, vor allem auch mit öffentlich-rechtlichen Banken,
angewiesen - sowie auf regelmäßige staatliche Interventionen. Sie finanzieren sich vielfach nicht mit
Anteilsscheinen oder
Investitions-Anleihen -
wie meinetwegen die
Techs.
Dies macht die
Finanzierung in Deutschland besonders teuer, personalintensiv und hat in die Kapitalflucht geführt.
Dieses System ist also auch aufgrund seiner ganz grundlegend antiquarischen Optionen, sehr teuer -
und sehr, sehr anfällig für geostrategische, fossile Risiken, die sofort die Kosten der Refinanzierung
verteuern müssen.
Daher kommt das Gejammer und die Panik. Sie sind nicht resilient aufgestellt,
vor allem, was die Finanzierung - die Finanzialisierung sein muss - angeht - dann winseln sie nach den
Steuergeldern, weil ihre Banken auch
nicht
das Potenzial haben weiter
zu helfen, oft selbst von Steuergeld abhängen. Damit beziehen sich die Profite der Finanzplayer oft
auf den traditionellen Zins - das macht kein normaler Finanzplayer mehr. Auch die Techs versuchen
natürlich mit den Investitionsanleihen selbst Kasse zu machen, wie auch die Anleger. Beim
traditionellen Kredit zahlt man nur drauf, der Geber selbst macht nur marginalen Profit. Damit ist
Kapital viel zu statisch - eingeknastet in Sparkasse und Volksbank - in einem überregulierten Markt
.
Überall
hängt
ein Quäntchen Staat
drin und wenn diese
einschlägigen Banken an ihrem Limit sind, oder sich selbst verzocken, weil ihre Kundschaft fossil ist
- was bleibt dann schon - Honecker Light.
Die Antiquität Deutschland ist bis oben hin voll mit
deratigen Standortrisiken, absurden Grundbedingungen, staatlichen Einmischungen, die öffentlich
verdrängt
werden, obschon
fast jede Maßnahme des Staates in
eine Bresche springt, die dieses halbstaatliche System der organisierten Weiterreichung von
Verantwortung, selber schlägt. So auch bei dieser Reaktion auf eine an sich harmlose Krise am fossilen
Energiemarkt.
Jetzt aber wird sich wieder der interventionistische Panik-Kreislauf ergeben, der
die
Krise
erst zur "echten Krise" macht, ohne die Ursachen zu benennen. Vor allem wegen der Landtagswahlen im
Armenhaus der Republik, was aber ein Armenhaus ist, weil sie auf AfD stehen und sich so jede
Entwicklungsmöglichkeit selbst verbauen - auch dies wird nun belohnt.
Die Politik muss zeigen, wie wichtig sie
doch ist - das ist in der Tat ein besorgniserregender Teil der Krise und nicht der Lösung
.
Vermutlich
der teuerste Teil - aber die Verwaltung ist ja eine "so da Verwaltung" - man müsste jeden Task dieser
Pappnasen mal geldmäßig aufdröseln, dann wüssten wir, was eine Transaktion dieser Verwaltung kostet.
Vermutlich das Zehnfache im Vergleich zu privaten operativen Tasks in einer digitalen Organisation.
Diese
Maßnahme
bedeutet
in der Realität,
der Benzinpreis wird noch höher, als er eh schon ist - aber - das Geld des Staates ist ja nicht
unser Geld, es gehört wem? Shell. Genau - die Penner merken es nicht beim Tanken, bis es sich in
Steuererhöhungen und anderen Kosten niederschlägt, haben sie es vergessen, oder die nächste Krise
treibt sie bereits um - vielleicht die Butterkrise. Das ist die Realität
solcher Maßnahmen von und für Trottel. Zum Kotzen. Angefangen hat es mit Corona - und ausgerechnet
jene, die damals alles Scheiß fanden, bekommen jetzt den Hals nicht voll genug.
Super DeLuxe -
110
Öchsle
- jetzt erst recht.
Es
kumulieren
also zahlreiche chronische
Probleme aus dem Bereich
der Finanzierung immer wieder bei
geopolitischen Krisen, die Fossiles betreffen, ganz besonders in Deutschland. Ein solches, nationales
Wirtschaftssystem ist nicht in der Lage die
Anforderungen der Zeit zu bewältigen. Schon deshalb sollte ein verantwortungsvoller Staat jede Form
von Subventionierung in Richtung Fossil unbedingt einstellen - es verzögert unausweichliches.
Es
ist also
die
Frage, ob
diese Modelle
in einem
deutlich
beschleunigten digitalen Kapitalismus hinsichtlich der Risiken noch anschlussfähig sind. Das beinhaltet auch Techplayer,
soweit sie ihren Energiebedarf aus zentralen Netzen und via Fossilien stellen, sind auch sie mit
deutlichen Risikosaufschlägen zu bewerten, was in der Praxis Abschläge hinsichtlich der Gewinnerwartungen
einerseits, und enorme Mehrkosten hinsichtlich der Grundinvestition bedeutet.
Typisches
Zeichen einer
schwachen,
verkrusteten Gesellschaft, die die Folgen ihres Handelns nicht tragen kann, aber dennoch so weiter
handelt, sich an gescheiterte Strukturen klammert, weil sie Angst vor neuem hat. Tatsächlich entwickelt
sich unter
Schwarz Rot ein interventionistisches "Terrorregime"
antiquarischer Politik, eine
endlose, panik getriebene Wiederholung,
für
eine Wählerbasis jenseits der 65. Genau diese Leute sind es, die die beiden Rentnerparteien No 1
wählen.
Aber was wollen sie Investoren bieten, wenn sie einfach mal Fragen: Wo bekomme ich meine Energie her?
Aus Opas abgelgten Windeln und Biogas. Oder - komm - Subventionen.
Das ist ein Land ohne Zukunft, denn diese "Krise" ist nur der Anfang, von dem was noch
kommen
wird. Zahlen sollen die Jungen - die sollten dieses Seniorenschauspiel nicht mehr mit machen. Leute,
die in ihrem letzten Lebensabschnitt stehen, die können sagen, nach mir die Sintflut - und genau dies
passiert gerade in Deutschland. Wir haben mit Schwarz Rot eine völlig aus der Zeit gefallene
Regierung, die absolut nichts bewegt, außer quantitativ mit Schulden dafür zu sorgen, dass sich
möglichst wenig strukturell ändert - im Namen der Alten, eine Platitüde nach der anderen.
Das hat auch mit technischem Versagen und damit einher gehender Wirklichkeitsverweigerung aus Jahrzehnten
zu tun. Sie haben keine Möglichkeiten geschaffen
Bürger:innen, die es brauchen, konkret zu unterstützen. Also eine alberne Gieskannenmaßnahme, die auch
jenen zugutekommt, die wirklich keinen Rabatt brauchen. Gebt mir eine Kontonummer, ich will euren
Scheiß Rabatt nicht haben, wie kann ich das Geld zurücküberweisen?
Längst wirkt sich die
digitale
Rückschrittlichkeit des Staates aka Wildberger auch so aus, dass es eben in solchen Situationen keine
Lösungen geben
kann, die, auf digitaler Grundlage, ohne Personal/Bürokratie, die Handlungsmöglichkeiten so erweitern, dass
es eben
z.B. zu einer
individuellen Hilfe hätte kommen können (Bürger*innen Smart Contract / Blockchain / Kryptoauzahlung ). Eine
Einzelfallhilfe
für
Leute,
die es brauchen. Diese
Limitierung der realen Möglichkeiten sieht man bei vielen, vielen Ansätzen in der Interaktion via alter
Staat und Bürger:innen. Das bedeutet, manche Lösungen scheiden von vornherein aus, weil es keine
Möglichkeiten zur Umsetzung gibt, oder diese mit soviel analogem Aufwand verbunden sind - Corona Hilfen -
dass es
eben nicht sinnvoll geht.
Das ist hier ein Metaaspekt, das Grundproblem ist natürlich überhaupt eine
solche
Uralt-Dummi-Lösung zu präsentieren.
Schwarz Rot schmeißt das Geld mit vollen Händen zum
Fenster raus,
sie
erzählen
sie wollen konsolidieren und erzeugen im Namen der Konsolidierung ein einziges Chaos.
Sie
fördern gleichzeitig die Anschaffung von E-Autos und prämieren den Verbrauch fossiler Kraftstoffe,
damit werden auch Kaufentscheidungen pro E verzögert. Damit findet keine qualitative Diskussion mehr
statt. Es geht nur noch darum die Folgen falscher Settings, siehe auch Opas Gesundheitssystem, durch
mehr Aufwende weiter betreiben zu können, sich Zeit zu kaufen. Diese Politgenerationen sind getriebene
der Umstände, die sie selbst meist nicht richtig einordnen und kontrollieren können. Diese Leute sind
schon lange keine Gestaltenden mehr.
Seit 1979 ist der Klimawandel - Treibhauseffekt - bekannt. Diese Politik wird also auch erhebliche
Gesundheitsfolgen haben, in einer Gesellschaft der Alten und Kranken umso mehr. Das zahlt ihr dann
auch.
Als
Nächstes die
Verschiebung von Krankenkassenbeiträgen auf andere Zahlungsformen und weniger Leistungen. Das ist keine
Reform, sondern ein Verschiebebahnhof, der weniger Netto vom Netto lässt, dafür aber keine höheren
Beiträge vom Brutto abzieht.
Da hier auch die Arbeitgeber keinen Anteil mehr leisten, deshalb ja die Verschiebung von
Brotabzügen auf Nettoabzüge, ist es dann soweit: In Deutschland muss man Geld zur Arbeit
mitbringen, um arbeiten zu dürfen. Daneben ist diese Versicherung ja eine Pflicht - es gibt
also keine Möglichkeit nach eigenem Ermessen, auf eigenes Risiko, auszuscheiden aus diesem
Katastrophensystem.
Die
Privaten sind die einzige Alternative, die aber in solch einem System der Quersubventionierungen
auch keine vernünftigen Angebote machen können, und eh nur ab bestimmten Einkommensgrenzen
offenstehen.
Man wird
also gegen seinen Willen gezwungen sowas mitzutragen. Dahinter steckt natürlich ein verdecktes Sozialsystem,
ein weiteres Umlagesystem. Das wird natürlich bei
den aus Beiträgen finanzierten Grundsicherungs-Geschichten besonders deutlich. Da das
Gesundheitssystem aber besonders auch unter den Kosten der Rentner leidet, die wesentlich höhere
Kosten verursachen, ist es bald für eine große Masse, der so versicherten Personen, eigentlich ein
Sozialsystem und kein beitragsfinanziertes Grundsystem. Denn mit dem Renteneintritt steigen die
Gesundheitskosten, also die Kosten der über 65-Jährigen, während ihre Beiträge absolut sinken.
Gleichzeitig gibt es aber immer weniger Junge, also stimmt die Aussage, du bist selbst mal aLt
und bist dann eben im Vorteil, schon lange nicht mehr.
Genau dies passiert gerade, während die
eine Gruppe der Alten, wie selbstverständlich über Jahrzehnte von dem System profitierte, müssen
jene die jetzt jung sind und noch arbeiten schon deutliche Abstriche hinnehmen.
- Unter 15 : 2450 EUR
- Unter 65: 3700 EUR
- Unter 85: 11.480 EUR
- Unter 100: 28.860 EUR
- Gesundheitskosten pro Jahr / Fallgruppe nach Alter / Krankenkassen / Statistisches Bundesamt
2023
Wie
bescheuert muss man sein, um 66 Vorschläge, die diese unbestreitbare Schieflage nicht mal als
wichtige Grundvoraussetzung der steigenden Kosten einer überalterten Gesellschaft, annehmen, ernst zu
nehmen? Das ist reine Propaganda der Rentner Society, um ihren Hals zu retten - das alte Wunschkonzert
einer
Gesellschaft, die
nicht wahrhaben will, dass sie im Sterben liegt, dass sie bald nur noch aus Alten besteht. Da muss
man sich auch mal Fragen, wer in ein solches System der Alten überhaupt noch Kinder setzt, wenn
absehbar ist, dass ihr Leben daraus bestehen wird, für Opa und Oma zu schuften, während sich die
ganze Gesellschaft mehr Gedanken um Rollatoren macht, als um die Zukunft der Kinder.
Über Qualität wird auch hier nicht gesprochen, genauso wenig,
wie
bei dem
Tankrabatt, diese Reformen werden das System schlechter und teurer machen, aber dem Anschein nach die
Beiträge stabil halten, weil es aus einer anderen Tasche geklaut wird.
Seit mindestens Schröder
gibt es also keine qualitativen Aspekte mehr, sie
frickeln
die
ganze Zeit an einem gescheiterten System der sozialen Marktwirtschaft herum, aber tun so, als ob sie es
reformieren würden - es wird nur immer teurer und gerade beim Gesundheitssystem zugleich immer
schlechter.
. Die Krankheit nennt sich interventionistischer Staat, der ständig ein
widerliches, neo-paternalistisches
Mikromanagement
auflegt, als Kardinalsymptom ausdünstet - und da
ist Deutschland im
Endstadium.
Dies hat auch mit einer alternden Gesellschaft zu tun, die ständig Angst hat, ständig
nach einem starken Staat ruft und dabei übersieht, dass sie so ihren Ruin vorbereitet. Das ganze Land
wird zu einer ängstlichen Oma, die sich nicht mehr selber helfen kann. Auswandern! Eure
Dummheit kotzt uns an, und noch mehr kotzt uns an, dass ihr die Leute offensichtlich für bescheuert
haltet. Vielleicht sind sie es ja auch. Unfassbar, unfassbar lächerlich. Und dann
noch der Chor
der
Ministerpräsidenten, die ansonsten
bei jeder Gelegenheit das Lied des armen Mannes anstimmen. Da kann der
kommunale BailOut ja
ausfallen. Man kann nicht alles haben, was für Volltrottel! Wer auch nur irgendeine dieser
Rentner-Heulsusenparteien wählt - der braucht sich nicht beschweren - lasst es endlich sein und schreibt
einfach swashmark auf euren Zettel - wir machen das dann - da bleibt kein Stein auf dem anderen.
Und wer dann auswandert, werden wir sehen. Das Alter in Rumänien ist wunderschööööööööööön.
Super - füllt eure Zukunft in den Tank - wahrscheinlich haben sie nichts Besseres verdient. Wir
sprechen uns in 2 Monaten, wenn der Müll der US Populisten auch ganz andere Bereiche verteuert hat
und vielleicht sogar für höhere Zinsen sorgt - aber leider haben sie ihr Jammerpotential schon wegen
ein paar Cent Benzin verblasen. Diesen Leute wünscht man einfach nur die Zombiekatastrophe, dann
müssen sie selber lernen zu überleben. Verwöhntes Dreckspack! ;)
The revolving doors of capitalism: Einer muss bezahlen
Es wird ein Nachspiel geben, dann werden wir sehen, was bleibt.
Ungarischer Frühling Teil III
Das Wahlergebnis ist noch nicht ganz sicher, man kann auf eine 2/3 Mehrheit hoffen, denn dann
könnten die illegitimen, teilweise gegen EU Recht verstoßenden, Änderungen der Fidez "Regierung" an der
ungarischen Verfassung, mit dem Ziel die
Gewaltenteilung mindestens einzuschränken, wieder
korrigiert werden.
Die autoritäre Regime gewöhnten Menschen in vielen Teilen Osteuropas haben sich selbst aus dem Elend
gekämpft. Im Gegensatz zu den Ostdeutschen. Aber das nur nebenbei. Die stalinistischen Diktaturen gingen,
vielfach schlug das Pendel in genau die andere Richtung aus und es kamen rechte, nationalistische Heimat,
Gott, Piss, mehr oder weniger
Diktaturen, die vielfach aus den Bürokratien der stalinistischen KP des Ostens hervorgegangen sind.
Deren Netzwerke weiter pfegten unter einer anderen Flagge, wie auch in Putins Russland.
Gegen den alten Stalinismus regte sich früh demokratischer, sozialistischer Widerstand, der nur im
Westen als Wunsch nach dem Westen propagandistisch fehlinterpretiert wurde.
In der CSSR, in Ungarn, in der DDR am 17. Juni - überall ging es nicht um eine Kopie des Westens,
sondern um demokratischen Sozialismus.
Jetzt mit dem Ende einer der letzten korrupten
Oligarchendiktaturen, in Ungarn, besteht die Hoffnung, dass endlich ein
liberalerer und freiheitlicher Wind den Muff im Osten durchlüftet. Dies wird es erst ermöglichen die
eigene Situation, auch im Bezug zum ehem. Westen, weiter zu entwickeln.
Das bleibt natürlich
besonders auch
für den deutschen Osten zu hoffen. Seltsam, diese Leute hatten es verglichen mit ihren Nachbarn aus dem
Ostblock recht leicht in der Demokratie anzukommen, umso unverständlicher ist der Reflex bzgl. AfD, die
eigentlich nur für eine DDR Nostalgie mit nationalistischen Beimengungen steht. Was aber auch in der DDR
nichts besonderes war. An der Mauer gab es keine internationalen Brigaden mehr.
Vielleicht war der Weg einfach zu
bequem, zu passiv - während in den Nachbarländern die Demokratie erkämpft und verteidigt werden
musste, schien sie
in Deutschlands Osten vom Himmel zu fallen, leider kombiniert mit der als Wiedervereinigung falsch
bezeichneten kolonialen Expansion des Westens.
Dennoch - offensichtlich lebt Demokratie dann,
wenn man
ihren Wert durch eigenen Kampf zu schätzen weiß. Wir beglückwünschen die ungarische Opposition und rufen
aus Vive l'Europe! - was hoffentlich auch in Frankreich verstanden wird.
Es
sollte
endlich
Schluss
sein
mit den albernen Politiken der Nationalisten - Europa muss zusammenfinden und gemeinsam ein neues Europa
entwickeln. Ein Europa welches ein leuchtender Stern der Demokratie, Prosperität und Freiheit in der Welt
ist. So geworden, duch das Überwinden der viel zu engen Nationen. Das geht
nur ohne die Populisten und ohne Nationalismus und kleinkarierte, ängstliche Politik des Ressentiments von
und für vorgestern.
Also
Glückwunsch - ein großer Schritt für Ungarn, ein noch größerer für Europa und den Frieden! Zuviel sollte
man
aber
auch nicht
erwarten! ;)
Der Swashmark Hirsch
"Ostern High" / (c) swashmark.com / 2026 / Ready Made Hirschfigur /
1 Leuchtkasten/Installation
In den meisten geschichtlichen Staaten werden außerdem die den Staatsbürgern zugestandnen Rechte nach dem
Vermögen abgestuft und damit
direkt ausgesprochen, daß der Staat eine Organisation der besitzenden
Klasse zum Schutz gegen die nichtbesitzende ist. So schon in den athenischen und römischen Vermögensklassen. So im mittelalterlichen Feudalstaat, wo die politische Machtstellung sich nach dem Grundbesitz gliederte.
So im Wahlzensus der modernen Repräsentativstaaten. Diese politische
Anerkennung des Besitzunterschieds ist indes keineswegs wesentlich. Im
Gegenteil, sie bezeichnet eine niedrige Stufe der staatlichen Entwicklung.
Die höchste Staatsform, die demokratische Republik, die in unsern modernen Gesellschaftsverhältnissen mehr und mehr unvermeidliche Notwendigkeit wird und die Staatsform ist, in der der letzte Entscheidungskampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie allein ausgekämpft werden kann - die
demokratische Republik weiß offiziell nichts mehr von Besitzunterschieden.
In ihr übt der Reichtum seine Macht indirekt, aber um so sichrer aus.
Einerseits in der Form der direkten Beamtenkorruption, wofür Amerika
klassisches Muster, andrerseits in der Form der Allianz von Regierung und
Börse, die sich um so leichter vollzieht, je mehr die Staatsschulden steigen
und je mehr Aktiengesellschaften nicht nur den Transport, sondern auch
die Produktion selbst in ihren Händen konzentrieren und wiederum in der
Börse ihren Mittelpunkt finden.
(...)
Der riesige Besen der französischen Revolution des
18. Jahrhunderts fegte alle diese Trümmer vergangner Zeiten weg und
reinigte so gleichzeitig den gesellschaftlichen Boden von den letzten Hindernissen, die dem Uberbau des modernen Staatsgebäudes im Wege gestanden.
Dies moderne Staatsgebäude erhob sich unter dem ersten Kaisertum, das
selbst wieder erzeugt worden war durch die Koalitionskriege des alten halbfeudalen Europas gegen das moderne Frankreich. Während der nachfolgenden Herrschaftsformen wurde die Regierung unter parlamentarische Kontrolle gestellt, d.h. unter die direkte Kontrolle der besitzenden Klassen.
Einerseits entwickelte sie sich jetzt zu einem Treibhaus für kolossale
Staatsschulden und erdrückende Steuern und wurde vermöge der unwiderstehlichen Anziehungskraft ihrer Amtsgewalt, ihrer Einkünfte und ihrer
Stellenvergebung der Zankapfel für die konkurrierenden Fraktionen und
Abenteurer der herrschenden Klassen - andrerseits änderte sich ihr politischer Charakter gleichzeitig mit den ökonomischen Veränderungen der
Gesellschaft. In dem Maß, wie der Fortschritt der modernen Industrie den
Klassengegensatz zwischen Kapital und Arbeit entwickelte, erweiterte, vertiefte, in demselben Maß erhielt die Staatsmacht mehr und mehr den
Charakter einer öffentlichen Gewalt zur Unterdrückung der Arbeiterklasse
, einer Maschine der Klassenherrschaft. Nach jeder Revolution, die einen
Fortschritt des Klassenkampfs bezeichnet, tritt der rein unterdrückende
Charakter der Staatsmacht offner und offner hervor.
Vive l'Europe!
Boom - so war es mal - zu der Zeit war Nationalismus Pflicht, weil er einen Fortschritt zeigte. Heute
ist das Gegenteil der Fall, deshalb crasht auch Schwarz-Rot - sie spielen
nationale
Regierung,
aber
werden genauso wenig, wie jede andere potenzielle nationale Regierung noch Lösungen innerhalb ihres
alten schwarz-rot-goldenen Einflussgebietes finden. Sie sind verdammt den Nationalstaat zu faken und die
Meister dieses nationalstaatlichen Fakeismus sind die Populisten von Rechts und Links, zu denen
besonders auch die SPD seit langem zählt. Doch auch in CDU/CSU ist nur noch wenig von der
Europaeuphorie etwa eines Kohl zu spüren. Je virtueller die reale Macht des Nationalstaates im
Angesicht des globalen und digitalen Kapitals wird, umso mehr versuchen sie dieses alte Konstrukt
irgendwie zu betonen.
Die aktuellen Entwicklungen am Energiemarkt zeigen ganz besonders die große Ohnmacht der Staaten gegen
ein global vernetztes Kapital. Dieses globale Kapital gewinnt den 4. Golfkrieg, weil der Iran
äußerst geschickt diese Dynamiken analysiert und intelligent in seine Kriegsführung integriert hat,
während der nationalistische Populist Trump dasteht, wie ein begossener Pudel.
Nicht die Waffen alter Prägung, die schiere Übermacht an
totem Schott und menschlichem Kanonenfutter, entscheidet diesen Krieg, sondern die Interessen des
Kapitals und der Märkte diktieren dem als Bettvorleger gelandeten Trump, wo es langgeht.
Damit liegt sogar auf der Ebene der militärischen Aspekte unwiderlegbar der Beweis vor, dass die alten Staaten in
keiner Weise mehr eine Rolle spielen, ihre Interessen, ihre Politik ist marginalisiert (auch die
lächerlich aus der Zeit gefallene NATO als Konglomerat hilfloser Einzelstaaten. Übrigens kann nur der
Kongress austreten, was Trump erzählt ist völlig latte. Lasst ihn kamellen. Bald ist der eh in einer
Gummizelle.), zugunsten der globalen Kapitalströme. Im Fall von Trump und Netanjahu ist das gut und richtig -
wie mag es in einem anderen Fall ausgehen?
Auch die Ukraine schwenkt endlich um und greift die letzten marktrelevanten
Bestandteile des russischen Energiesystems an. Bitte solange fortsetzen, bis sich eine
Rückbesinnung auf Energielieferungen aus Russland, wie es die AfD will, erledigt hat.
Danke. Wenn Putin kein Öl mehr liefern kann, ist sein albernes nationalistisches Geschwafel
ebenfalls ad absurdum geführt.
Es geht nicht um die russische Welt - es geht um Big Oil - dem hat auch ein Putin sich zu fügen.
Rätselhaft, warum seine eigenen GAZPROM Leute diesen Schwachsinn so lange toleriert haben. So einfach
wird es ggf. nicht den Anschluss wiederzufinden. Da sollten sich die Oligarchen keinen Illusionen
hingeben.
Gemein ist diesen Ansätzen, dass sie glauben, ein
Nationalstaat könne noch Antworten geben, wenn die Bürger*innen z.B. wieder mal die Folgen des
verschärften Tempos der globalen Produktivität spüren. Es ist indes auch kein Wunder,
dass sich viele Bürger*innen an
diese romantische Verklärung alter nationalstaatlicher Macht klammern, denn sie merken sehr genau, wer
die verschärfte globale Produktivität bezahlen wird. HInzukommt, dass der globale Süden mehr und
mehr in den Fokus rückt und auch ökonomisch beginnt langsam aufzuschließen, was die Privilegien der
weißen Mitteleuropäer mehr und mehr infrage stellt.
Es wurde ihnen
aber noch während Corona versprochen dieser Staat könne sie schützen und er würde nun mit Billiarden
aufgepeppt erstarkt zurückkehren - nun erleben sie grad das Gegenteil - je mehr nationaler Staat,
umso schwieriger wird die globale Lage, weil diese Staaten die Globalisierung stören,
Lieferketten vernichten, Unternehmenn zu
Tode regulieren, Grenzen schließen für Wahlkampf, sich überall einmischen und Kosten ins unermessliche
treiben, um
ein
paar dumme
Parolen abzusetzen, um irgendwelche moralischen Ziele zu verkaufen, um eine angebliche
Wirkmächtigkeit vorzuspielen. In der
Tat sind sie complete
hilflos und lassen sich diese Hilflosigkeit
noch
bezahlen für das Gefühl es gäbe jemanden der die Kontrolle hat. Der alte Staat kann seine
Versprechen überhaupt nicht
halten. Und er wird sie auch nie wieder halten können.
Aber - der
Rückgriff auf nationale
Politiken,
auf eine Ablehnung der Globalisierung - wird das Ende der Nationalstaaten, wie wir sie kannten, noch
beschleunigen, das Ende noch teurer machen, als eine geordnete Abwicklung im Rahmen einer
radikalen EU Integration. Denn schon lange lebten die Nationalstaaten eigentlich von ihrer Auflösung
im Rahmen der Globalisierung, seitdem sie stärker versuchen hier regulatorisch einzugreifen, geht
es ihnen immer schlechter. Die zunehmende staatliche Präsenz im Rahmen von Regulierungen würgt die
eigene Ökonomie ab und nicht zuerst die Globalisierung. Dies weist den Staaten die seltsame Rolle zu
auf globale Ereignisse mit immer teurer werdenden Eingriffen zu reagieren. Diese Eingriffe aber
bringen wieder nur die nächste Runde von Regulierung.
Das sind nur summasumarum schweineteure "weiße" Abwehrkämpfe. Abwehrkämpfe von Leuten und
Strukturen, die
ihre neue, marginalisierte, Rolle, marginalisiert auch als weiße Europäer der alten Kolonialstaaten, im
globalen Gefüge nicht akzeptieren wollen,
aber sie werden
sie
akzeptieren. Ihre Brieftasche sorgt spätestens dafür.
Damit
kommt
auch die gesamte linkspopulistische Schiene, die ebenfalls, wie SPD/Linke, über Nationalstaat und
Steuern, Nachfragepolitik/Keynes, gehen wollen, an ihr natürliches Ende im Rahmen alter Nationalstaat.
Auch
hier ist keine reale
Internationalität erkennbar, aber nur diese bringt uns jetzt noch weiter. Entschieden werden kann nur
noch, ob dieser Prozess geordnet oder nach den Vorstellungen der Trotzköpfe von Links und Rechts, von
konservativen Romantikern
laufen wird, das ist vor allem eine Preisfrage, die dann auch wieder alle Bürger*innen angeht, die
nicht auf dieses alberne nationale Geschwurbel aus Anno Tuk von Rechts und Links hereinfallen.
Irgendwann muss eine Gesellschaft radikal entscheiden, ob sie sich das Gejammer und die
Rückwärtsorientierung z.B. auch der AfD noch leisten will oder nicht. Das ist am Ende einfach eine Frage
der
Finanzen des Staates und jedes einzelnen Bürgers. Schon jetzt kostet dieses dreckige, überflüssige
Drittel der
Gesellschaft viel Zeit - Zeit, die man für Fortschritt brauchen könnte. Wie auch immer: Wer nicht
mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Sind es diese Leute wert, den Laden weiter aufzuhalten?
Selbst der ganze Osten macht nur 1/4 der Gesamtbevölkerung aus besteht fast nur noch aus Alten, und abgehängten
jungen, denen ihre Alten DDR Nostalgie vorgelebt haben, ich mein Simson oder wie der Schrotthaufen
heißt vs
Vespa
- da braucht man doch nicht diskutieren - sie reden sich ihre Blödheit und Chancenlosigkeit mit Nostalgie schän -
alle
anderen sind
längst im Westen.
Ich mein Leute - waren Scooter verboten oder zu teuer?
Simson - ich fass es nicht. Und dann noch vom Juden geklaut, andere klauen wenigstens bei Kawasaki. Wird
mal Zeit für
ne anständige
Schlägerei im Osten - aber Rocker - die sehe ich da weit und breit nicht, nur Kinder auf Hilfsmofas
mit Rasenmäherantrieb - also lassen wir es, die treiben selbst den Hells Angels die Tränen in die
Augen, diese böse Ostjugend, und so rebellisch, so rebellisch, wie die FDJ.
Auf nach England.
Aber doch nur: die Tendenz. Und daß diese Tendenz, trotzdem die ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ihrer Verwirklichung in mehreren Fällen gegeben waren, sich doch nicht zur Wirklichkeit gesteigert hat: ist eben die ideologische Krise des Proletariats. Diese ideologische Krise zeigt sich einerseits darin, daß die objektiv äußerst prekäre Lage der bürgerlichen Gesellschaft sich im Kopfe der Proletarier doch in der Form ihrer alten Solidität spiegelt; daß das Proletariat vielfach noch immer sehr stark in den Gedanken- und Gefühlsformen des Kapitalismus befangen bleibt. Andererseits erhält diese Verbürgerlichung des Proletariats eine eigene organisatorische Form in den menschewistischen Arbeiterparteien und der von ihnen beherrschten Gewerkschaftsführung. Diese Organisationen arbeiten nun bewußt darauf, die bloße Spontaneität der Bewegungen des Proletariats (ihre Abhängigkeit von ihrem unmittelbaren Anlaß, ihre Zerstückelung nach Beruf, Land usw.) auf der Stufe der bloßen Spontaneität zu bewahren und ihr Umschlagen in der Richtung auf das Ganze, sowohl in der territorialen, beruflichen usw. Zusammenfassung wie in der Vereinheitlichung der wirtschaftlichen Bewegung mit der politischen zu verhindern. Wobei den Gewerkschaften mehr die Funktion der Atomisierung, der Entpolitisierung der Bewegung, des Verdeckens der Beziehung zum Ganzen zukommt; während die menschewistischen Parteien mehr den Beruf erfüllen, die Verdinglichung im Bewußtsein des Proletariats ideologisch und organisatorisch zu fixieren, es auf der Stufe der relativen Verbürgerlichung festzuhalten.
Mehr und mehr wird Marx Analyse zum Nationalstaat an ihren Endpunkt geführt.
Zwar steht der bürgerliche Staat immer
noch für
die
Zusammenrottung der reaktionären Kräfte eines imaginären Gesamtkapitals, aber die Stufe der gesellschaftlichen
Produktion hat ein Ausmaß erreicht, im globalen Maßstab, der die alte Staatsmaschinerie vor unlösbare
Aufgaben stellt, besonders, da die Organisation des Kapitals nicht mehr nationalstaatlichen Regeln folgt. Damit
wird Regulation ad absurdum geführt. Diese Regularien werden zu einem Mittel, um einen Staat gegen
einen anderen Auszuspielen, in welche Richtung man auch regulieren mag, es wird sich am Ende so immer
gegen den eigenen Wirtschaftsraum wenden.
Genau diesen
Verlust der Rolle des nationalen Gesamtkapitalisten beklagt ja die verzweifelte und
hilflose Politik der AfD aber auch der Conservative, sie wollen nicht verstehen, dass es keinen Bedarf
mehr gibt, die Produktivität in derart enge Grenzen zu sperren. Was sie aber besonders nicht verstehen, dies
alles ist keine Frage des politischen Willens, sondern von Tendenzen der generellen globalen
Produktion. Da kann man sich nicht einfach entziehen. Es wird also eine Macht vorgemacht, die längst
nicht mehr existiert und nicht zurückkommen wird.
Lagos? Welches Lagos?
Letztlich zeichnet sich also ab,
z.B. mit
der
EU, dass nur ein "internationaler
Gesamtkapitalist" überhaupt noch in der Lage ist die Anforderungen an den Staat,
wie Marx es formulierte, noch zu
erfüllen. Dies gilt insbesondere für das Konstrukt der Staatsverschuldung, also die Generierung
von Kapital für
einen definierten Raum, damit das lokale Kapital im globalen Wettbewerb bestehen kann. Auch hier bleiben nur noch
Eurobonds. Die großen Schwierigkeiten der alten Nationalstaaten und der sinnlose Reflex der nationalistischen
Populisten als Sprachrohr des zum Untergang verurteilten kleinen nationalen Mittelstandes und Mittelstandes zeigt
welche Konflikte dieser Prozess auch innerhalb des Kapitals zwischen großem, digitalem internationalem Kapital
(AfD Sprech: Metropoliten)
und untergehendem Mittelstand bringt. Wer gewinnt, zeigt sich beim Kapital. Beinahe unnötig zu erwähnen, dass die
AfD zwar
gewählt wird, aber ihre
Politiken sind natürlich aussichtslos, da die Würfel längst gefallen sind. Weiter hängen diese
Entwicklungen nicht am Willen von politischen Selbstdarstellern aller Coleur, sondern an den
Dynamiken der globalen Wirtschaftsordnung, da ist die AfD und andere, weniger als ein Atömchen.
Letztlich werfen wir also auch hier
erneut einen Blick auf den sinnlos gewordenen Kampf der zu eng gewordenen Nationalstaaten mit den Dynamiken des
postmodernen Kapitalismus, denen diese albernen Staaten hilflos ausgeliefert sind. Die ökonomistischen Lösungen
auf der Ebene der alten Nationalstaaten sind ausgereizt, jeder Schritt in Richtung alte Nation bringt sie ihrem
Untergang nur schneller näher.
Dafür steht die sogenannte "Polykrise", sie zeigt besonders, dass
die alten
Nationalstaaten, auch im Rahmen der NATO - abgefrühstückt sind, sie können nur noch ihrer eigenen Auflösung
zusehen. Die Frage ist nur, wie viel Geld man noch verbraten will, um an Schwarz-Rot-Gold nostalgisch
festzuhalten.
Eine nationale Regierung nach der anderen wird crashen, denn sie kann quasi physikalisch keine Antworten mehr
geben. Umso trauriger ist es, dass die Verzweifelten die AfD wählen, denn diese wird die Kosten des Todeskampfes
der Nationalstaaten, gerade auf Kosten ihrer verblendeten Wähler*innen, ins unermessliche treiben. Leider
hat auch
die SPD Angst, dass ihre verkleinbürgerten "Arbeiter"tränensäcke sie nicht mehr wählen - aber - wer braucht schon
solche
Arbeiter? Meist sind sie eh aus dem Prozess gefallen und Prekarisiert, weil sie zuvor der SPD trauten, jetzt
trauen sie, auf dem Weg ihres Abstieges, den nächsten Laberbacken. Irgendwann wirds dann die Caritas.
Es ist, wie auch bei der Benzinpreispropaganda, offensichtlich normal geworden "You never walk
allone" der Staat sitzt mir auf dem Schoss, begleitet mich auf Schritt und Tritt und
fragt beizeiten "Willst du noch ne Packung Windeln, Bruder?". Also der Staat sitzt inkontinent auf
meinem Schoss und fragt mich ob ich Windeln will. Der Staat erzeugt Abhängigkeiten, die er dann im
nächsten Schritt durch seine Gnade ausgleicht - soziale Marktwirtschaft.
Die Bürger*innen wünschen
sich
eine
Marktwirtschaft, sonst würden sie anders wählen, aber wenn diese nicht so läuft, wie es in der
debilen Fantasie der Leute
laufen sollte, soll der
Staat ständig alles und jeden aus der Scheiße hauen. Hey, ich bin Taxifahrer aber nur bei
Benzinpreisen bis 1,86 - danach bin ich Beamter im Fahrdienst. Hey, ich bin Schreiner, aber nur
bis Diesel 1,85 danach bin ich kein Unternehmer mehr, sondern Hausmeister bei Merz. Leute - das
ist nicht die Idee.
Besonders der Ruf nach einem starken Staat,
der vor allem von Linksreformisten missbraucht wird, ist absurd. Das fängt bereits auf
kommunaler Ebene an, hier will Klingbeil, bisher ohne Reformen des Föderalismus, ohne Task Force
"Kommunale Finanzen"
einen
kommunalen BailOut
durchführen. Dies ist aber nur unter bestimmten Bedingungen eine gute Idee. Dies weiß sogar das
Lexicon der Kommunalverwaltung.
Ein wunderbares Beispiel ist auch die vielfach angeführte Problematik eines privaten
Wohnungsmarktes. Ständig wird hier beschrieben, dass die seinerzeitigen Sozialwohnungen in
kommunaler Trägerschaft nicht hätten verkauft werden dürfen. Aber: Als diese Wohnungen noch in
städtischer Hand waren hieß es, die Instandhaltung bei subventionierten Mieten überfordert die
Gemeinde.
Das führte zu vielen weiteren kaskadierenden Eingriffen in den Markt, z.B. indem
dann Leute in den Wohnungen lebten, die diesen vom Einkommen her entwachsen waren, aber sie zahlten eine
Fehlbelegungsabgabe und konnten weiter bleiben. Dies hat man bis heute bei den viel gerühmten
Genossenschaftswohnung zu Spottpreisen, auch hier sind die Leute dem eigentlichen Einkommensscope
entwachsen, könnten sich mühelos eine höhere Miete leisten. Aber die Mieten sind im Vergleich so
günstig, dass auch z.B. Ältere bei denen der Partner
bereits verstorben ist, nicht freiwillig ausziehen. Diese Wohnungen werden vererbt. Ist das der
Sinn des Genossenschaftsmodells?
Da kann man zwar sagen, okay das Angebot ist so günstig,
dass es schwer wird, auch bei kleinerer Wohnung, weniger zu zahlen, als bei der 120 m2
Genossenschaft - dennoch - diese fragmentarischen Lösungen für ganz wenige sind es auch
nicht. Und - sie funktionieren ja gerda deshalb, weil sie Inseln der Glückseligkeit für wenige
bieten. Siehe Modelle der 70er - Stichwort "Neue Heimat" und andere. Sobald solche
staatlichen oder genossenschaftlichen Modelle sehr groß ausgerollt werden zeigen sie die
gleichen Probleme, wie die großen AGs. Und es kommen schwerste Fälle von Korruption und
gegenseitiger Bereicherung zwischen
Behörden und Trägern vor - DGB Vette et.al.
Weiter
hängen an den Wohnungen
viele weitere Betriebe - Handwerker - deren Kosten
auch steigen. Etc. Etc. Etc. mehr als 70 % der Vermieter in Deutschland haben max ein Mietshaus
- ich kann keinen Pfad zeigen, wie man mit sowas ernsthaft Geld verdienen will, was über ein
kleines, oft nostalgisches,
Zubrot hinausgeht. Die Selbstausbeutung ist die Regel. Sie sollten verkaufen. Der Kreis schließt
sich.
Solange sozusagen "alles um die
Wohnung herum"
nach
kapitalistischen Grundlagen, weltweit, organisiert ist, auch der eigene Job, wird es allenfalls
kleine Inseln für
Privilegierte geben. Diese aber stehen dann eigentlich nicht als Musterbeispiel da, weil ein
Ausrollen dieser Projekte für 80 Millionen Bürger*innen nicht funktioniert, sondern als elitärer
Scheiß für jene, die Glück hatten.
Was damals
praktisch
gar nicht lief waren höher
angesetzte WBS - das kam dann vereinzelt später, um auch aus städtischer Sicht nicht nur eine
bessere Durchmischung zu erreichen, sondern auch um Einnahmen zu erzielen, die die
Instandhaltung erst wirklich ermöglichten.
Der Zustand der ehemals staatlichen Wohnungen,
dies war auch ein Grund für ihren damaligen Verkauf, war nur allzu oft genauso beklagenswert, wie
heute vielfach bei börsennotierten Großinvestoren. Da kann man nicht einfach die 60er, 70er
und 80er Jahre, auch die sog. Wiedervereinigung ausblenden und so tun als ob
die Städte sich einen Weiterbetrieb dieser Wohnungen hätten leisten können. Dies war nicht der
Fall und eines der beliebtesten Märchen der vermeintlichen Mieterlobby. Zur Wahrheit gehört
die ganze Geschichte.
Dazu
kamen die
zahlreichen Skandale, wie bei der gewerkschaftseigenen "Neue
Heimat" dazu. Nun aber zeigt sich, auch die private Trägerschaft ist ein Problem für die kommunalen
Haushalte, denn sie tragen die Kosten für die Unterkunft z.B. bei der Grundsicherung und anderen
Leistungen - auch weitere wohnungsbezogene Hilfen, Obdachlosigkeit, mangelnder Konsum usw.. Also -
Muster hier - beide Systeme wurden ausprobiert: Wohnungen in
öffentlicher Trägerschaft gescheitert, in privater Trägerschaft auch schlecht, soweit es um
Preise geht.
Aber
mehr als
Rolle rückwärts kommt nicht, gerade nicht von linksreformistischer Seite. Aber auch die
Populisten versprechen so einiges - dann eben kostenlos Wohnen nur für Deutsche, die Ausländer
nehmen den deutschen Assis die Sozialwohnung weg. Die Erfahrung
lehrt aber - weder die Trägerschaft durch den bürgerlichen Staat, noch die durch Privat hat
wirklich dafür gesorgt, dass ein Gemeingut, wie Wohnen, auch ein gemeinsames Gut ist.
Auch
in der
DDR hieß Staatswohnen nur eins: Warten auf miese Quality. Die altstädtischen Reviere waren dem
Verfall ausgeliefert, da waren noch die Einschusslöcher in den Fassaden, als ich 1990 in Dresden
war. Und heute soll es so schlimm sein? Diese ganzen Märchen nerven und bringen niemanden weiter
.
Also
ist eigentlich
klar,
wir brauchen
ein ganz neues System, aber auch die, die es besser wissen sollten, also etwa die SPD und die
Gewerkschaften, wollen nur zurück - zurück zur neuen Heimat.
Dieses Muster ist sehr wichtig,
denn
es beschreibt die ökonomistischen Lösungen, wie gesagt, die eigentlich nur eine Abwärtsspirale
für die meisten Menschen bedeuten. Diese Lösungen sollten stets entlarvt werden, egal von welcher
politischen Seite sie kommen, denn das ist der eigentliche politische Erfahrungswert, der neue
Ideen vorbereiten kann. Man
sollte also
so ehrlich sein, nicht nur die Nachteile
des
privatisierten ehemals staatlichen Wohnens aufzuzeigen, sondern auch, dass es vor vielen Jahren
sehr gute Gründe gab, aus kommunaler Sicht, diese Wohnungen abzustoßen. Die jetzt einsetzende
Nostalgie blendet also komplett aus, was beim staatlichen Wohnen, besonders auch in der DDR, alles
schiefgelaufen ist.
Allzu oft ist die Frage Staat oder Privat im Kapitalismus nur die Frage
nach
Pest oder Cholera. Hinter diesen Ansätzen verbergen sich immer ökonomistische Labor-"Lösungen",
die im
Prinzip
die systemischen Bedingungen der Verwerfungen, auch im globalen Maßstab, verdecken sollen, um
sich Zeit im Kapitalismus zu kaufen. Die Hauptaufgabe von SPD und Grünen.
Revolution oder teuer Wohnen - so einfach ist dat. Na gut Platte und Pleitekommune
geht auch noch.
Volle Lautstärke nur bis 22:00!! Ansonsten - Kleine Wohnung - Voll Geil!
Sogar Videos kann man hochkant rendern - dann passen auch mehr rein. Das Auto ist auch kein
Platzwunder aber Funny - als VW noch VW war. Hm, wenn isch de Wahl hätt, würde isch im
Plattenladen wohnen.
Wir nehmen mal die Definition des kommunalen Bailouts, weil der so schön naheliegend ist.
Spätestens nach dem Abschnitt über Wohnen auf Staatskosten. Das ganze kann
man auf alle möglichen Bereiche übertragen. Wer in 100 Jahren fossiler Production, mindestens 50 davon
wider besseres Wissens, soviel Klimaschulden anhäuft, dass er sie nicht mehr
selbst bezahlen kann, deshalb aber gute Geschäfte gemacht hat, der kann auch darauf hoffen
vom Staat gerettet zu werden - durch einen Klimafond. Das gehört zum Konzept und zum
Geschäftsmodell der bürgerlichen und links/rechtsreformistischen Politik. Offensichtlich sind die
Basics
staatlicher
Vorsorge, staatlicher
Rahmensetzung, also die Mühe der Ebene, nicht interessant genug, für eine Riege sauteurer
Selbstdartseller*innen. Aber - schade - gerade die Basics laufen nicht - aber ein Luftschloss nach
dem
anderen. Siehe Softwarekatastrophen im nächsten Puzzlepiece.
Bailout - die
eierlegende
Wollmilchsau der Staatshaushalte,
die hohe Verschuldung
aber, führt zum Abstieg der mittleren und unteren
Mittelklasse, der allgemeinen Kapitallosen, der Angestellten und Arbeiter, was wiederum zum
Erstarken verzweifelter populistischer
Positionen führt, die dann aber, siehe Italien, Polen, Ungarn, Niederlande, USA diesen Abstieg
der Kapitallosen noch dramatisch beschleunigen. Ihr populistisches Geschwurbel, ihr alberner
Nationalismus von AnnoTuk, ihre Vorstellungen einer gutdeutschen etc. Heimstätte sind nicht real.
Ihre Fehleranalyse ist die von Grundschülern im deutschen Bildungssystem, sie wünschen sich was
und glauben der Wunsch reicht, damit ihr Schwachsinn Realität wird. Nicht mal gegen den Iran
halten diese leeren Versprechen.
Denn
die populistischen Positionen
sind lediglich,
wie auch in
Argentina, ein autoritärer, nationalistisch aufgepeppter Uralt-Nationalismus - Neo-Liberalismus -
wie unter Thatcher, nur
stärker angereichert mit
authoritarian und destructiv Parolen, die den Kapitallosen falschen Rückhalt geben sollen.
Remigration z.B. würde das gesamte
Handwerk über Nacht auf Insolvenz setzen - da dann 23 % der Mitarbeiter*innen gehen müssten. Wenn
die
Demokraten darauf mit den Floskeln vom Bailout, vom starken Staat, von der Gemeinschaft
antworten, tun sie so, als ob sie die Mittel hätten, um solch einen Staat zu kreieren. Das mag
einige Jahre funktionieren, aber irgendwann ist der Haushalt so überlastet, dass die bittere
Wahrheit noch dem letzten klar wird: Dieser Staat hat begrenzte Mittel, die er sehr sorgsam
einsetzen muss, um überhaupt noch zu funktionieren. Die SPD macht das Gegenteil. Wichtig ist den
Zusammenhang zwischen Kapitalismus und maroden (schwachen) Staaten herzustellen. Das Versprechen
dieser Staat könne wieder stark werden, sich wieder um alles kümmern, es gäbe keinen Zusammenhang
zwischen dreckigen Straßen "Stadtbild" und Finanzen des Staates muss platzen. Dami6 verplempert
man nur seine Zeit - und öffnet die Tore für Sündenbockdiskussionen.
Hohe
Staatsverschuldung führt
immer zu
inflationären
Prozessen, denen die
Notenbanken stets hinter hinken, oder sie bewusst betreiben. Bei inflationären Prozessen ist
Kapitalbesitz
entscheidend. Immobilien, Aktien. Insbesondere Immobilien sind nicht nur wertstabil, sondern legen in
inflationären Zeiten zu. Dagegen zeigen die Wertpapiere hohe Volatilität, damit lässt sich gerade in
solchen
Phasen einiges erwirtschaften - siehe Schwankungen nach Trump Aussagen Iran Krieg. Wer all das
nicht hat, der zahlt für
die angeblich notwendige
hohe
Staatsverschuldung, die ihm vielleicht mehr Kindergeld brachte, 15 Cent weniger Dieselkosten,
doppelt und dreifach drauf.
Beim Diesel muss vor allem bedacht werden, dass diese Preise auch
ein Signal zum Sparen senden, ignoriert man es, oder senkt die Preise auf Kosten der Bürger, um
sich Wahlen zu kaufen, riskiert man eine Knappheit. Hohe
Staatsverschuldung beendet ja nicht den Kapitalismus, sie ist ein Teil des Systems und am Ende des
Tages, wird
einer die Rechnung bezahlen.
Da
Deutschland noch wenig Schulden hat, kann der
Abstieg ja
jetzt endlich beginnen.
Never mind the bailouts, aber nicht bevor wir die Schuldenbremse,
die im
Zusammenhang mit der Finanzkrise und dem angeschlagenem Währungssystem kam, ebenfalls auf kommunale
Ebene
runterbrechen.
Für Deutschland wurde das MTO als ein strukturelles Defizit in Höhe von 0,5 % der Wirtschaftsleistung
(BIP) definiert. Die 2011 eingeführte Schuldenbremse sollte sicherstellen, dass das gesamtstaatliche
Defizit das MTO für Deutschland insgesamt nicht überschreitet. Konkret sieht die Schuldenbremse vor,
dass der Bund ein strukturelles Defizit von höchstens 0,35 % aufweisen darf. (...) Da die
Verschuldung der Kommunen nicht eingeschränkt wird und die Sonderhaushalte der Länder
ausgenommen sind,
wurde für die Länder eine strukturelle Defizitobergrenze von 0 % festgelegt.
Unter einem kommunalen Bail-Out wird die (partielle)
Schuldenübernahme/Haftungsübernahme von kommunalen Schulden (einzelner Gemeinden oder auch
Gemeindeverbände)
durch Dritte verstanden. Dritte können in diesem Fall etwa die Landesebene oder eine
"Solidargemeinschaft"
anderer Kommunen sein.
Eine ausufernde Schuldenpolitik der Kommunen oder einzelner Gemeinden und Gemeindeverbände kann die
Haushaltssituation anderer nachteilig (Veränderung des Zinssatzes für alle Gebietskörperschaften,
Notwendigkeit eines Bail-Out oder geringere Handlungsspielräume solide wirtschaftender Einheiten, weil
Gelder in konsolidierungsbedürftige Kommunen fließen) beeinflussen, weshalb im Kern dafür gesorgt werden
muss, dass problematische Schuldenstände gar nicht erst entstehen. Sind sie hingegen einmal entstanden
und kann die betreffende Kommune den Schuldenstand nicht mehr aus eigener Kraft zurückführen bzw. den
Haushaltsausgleiches im ordentlichen Ergebnis (unter Tragung des Zinsaufwandes) schultern, kann ein
Bail-Out unter gewissen Prämissen zweckmäßig sein.
Zentral ist, dass bei einem kommunalen Bail-Out gleichzeitig die strukturellen Probleme der betreffenden
Kommune gelöst werden. Ansonsten führen derartige Programm zu Fehlanreizen in der Gestalt, dass die
betreffende Kommune auf absehbare Zeit wieder in die gleiche Situation kommt. Einer Verschuldung würde
sogar Vorschub geleistet, weil der Aufbau von Schulden ab einem gewissen Grad von anderen übernommen
würde. Daher ist ein kommunaler Bail-Out unter ökonomischen Gesichtspunkten zwingend mit der Etablierung
einer kommunalen Schuldenbremse zu verbinden. Bildhaft gesprochen würde ansonsten lediglich zusätzliches
Wasser in ein löchriges Fass
Nochmal die Bestände des Eurosystems bei der EZB - alles Schulden, die Deutschland nicht hat, denn es
hat
ja den
Deutschland-Euro und der ist sogar klimaneutral- Gott im Himmel, davon kann man den gesamten Nahen Osten
kaufen und ihn in einen Freizeitpark verwandeln. Ja, sicher, Libanon auch.
Die Bestände des Eurosystems an zu geldpolitischen Zwecken gehaltenen Wertpapieren erhöhten sich um 224
Mrd. € auf 4 937 Mrd. € (2021: 4 713 Mrd. €). Die Bestände der im Rahmen des APP erworbenen Wertpapiere
stiegen um 130 Mrd. € auf 3 254 Mrd. €, und die Bestände im Rahmen des PEPP stiegen um 100 Mrd. € auf
1 681 Mrd. €.
Bailout, erstmals virulent bei der Bankenkrise, dann Corona, auch der Klimafond ist nichts anderes als
ein Fond, um den Bailout der fossilen Player zu bezahlen, die trotz der Gewinne ihrer Aktionär:innen
nicht in
der Lage sind ohne beim Staat zu betteln, diese Investitionsleistung zu vollbringen - im
Gegensatz zu KI Playern. Das ist eine
gefährliche Entwicklung, wer sie bezahlen wird, dürfte allen klar sein. Die Staaten verlieren sich in
ihrer
Bailout Fantasie und sehen darin zunehmend ihre
eigentliche Existenzberechtigung,
als Garant des Wahlsiegs?
In diesem Zuge geraten viele andere Aspekte, etwa unternehmerische Verantwortung, sinnvolle
gewerkschaftliche Forderungen und insbesondere das Lohn- und Gehaltsgefüge, sowie die Arbeitszeit in
Kombi mit Fachkräftemangel und demografischem Wandel aus
dem
Fokus. Ein
schwerwiegender strategischer Fehler.
Es muss den Leuten KLIPP UND KLAR gesagt werden, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, die
Verwerfungen des Kapitalismus abzufangen, ja dass er dies gar nicht kann, es sich nur einbildet
vermittelt durch die unter ständigem Druck stehende Politik. Auch die Demokratie hat
derzeit als Basis den Kapitalismus, auch hier zeitigt dieses Wirtschaftssystem großen Impact -
siehe USA.
Weder die Demokratie, noch der bürgerliche Staat werden auf Dauer bestehen können,
wenn sie den Kapitalismus als wirtschaftliche Grundlage haben. Das Ende dieser
traditionellen Nationalstaaten wird
spätestens mit der rasanten Entwicklung bei KI und IT immer deutlicher, denn hier entsteht
gerade aufgrund unterschiedlicher Entwicklungsgeschwindigkeit auch ein erhebliches,
quasi ""physikalisches" Machtgefälle,
bei dem die besten privaten Player den Staaten und gerade auch deren Sicherheitsbehörden und Militär
um Lichtjahre voraus sein werden.
Der Markt performt immer schneller, immer besser als die
Amtsstube. Nur durch künstliches Ausbremsen, oder Schlechtreden, dieser unglaublichen
kapitalistischen Dynamiken kann
überhaupt noch von staatlicher "Autorität" gesprochen werden.
Aber diese Autorität ist
erkauft
mit Langsamkeit, Rückschrittlichkeit, hohen Kosten - damit wieder eine Kostenfalle. Die Zeit der
alten, abartig teuren
Staaten läuft ab - wir werden die Zeit nicht bremsen. Und das sollte auch niemand anders
probieren, denn er wird damit Schiffbruch erleiden. Nur ein realer Systemwechsel kann noch
wirklich was verändern - eine solidarische globale Wirtschaft ohne Nationalstaaten - mit einem
synergetischem Echtzeit
Produktionssystem auf KI Basis - vgl. "Cybersyn" ;).
Da ist dann eine Bundes"äpp"
modular integriert. Schon damit man sein Bier direkt beim solidarischen Brauer ordern kann.
Der Staat ist pleite - die meiste Politik kreist nur noch darum, wie man, auch unter Umgehung der
Verfassung,
neue Schulden machen kann - nicht um nach vorne zu gehen - siehe Sondervermögen - sondern um den ommer
teureren
Status zu halten. Jeder Status der nicht erneuert wird, von Grund auf, wird immer teurer.
Hier haben wir nochmal die Geschichte aus Hessen, die letztlich durch die Rechtssprechung in
Karlsruhe bestätigt wurde.
27.10.21 um 20:42 Uhr:
Die milliardenschweren Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert die Landesregierung
vorrangig aus ihrem Sondervermögen. Zu Unrecht, wie jetzt der Hessische Staatsgerichtshof urteilte. Nun
muss eine Neuregelung her.
Die Gerichte urteilen hier also nicht im Sinne einer
albernen
und sicher reformierbaren Schuldenbremse, sondern im Sinne der demokratischen Kontrolle des Haushaltes.
Darauf kann Deutschland stolz sein.
Mittlerweile gilt das auch für die Zahl der
Gerichtsurteile.
Viermal in vier Jahren hat Rot-Grün in NRW vor dem Landesverfassungsgericht jetzt Schiffbruch
erlitten,
jedesmal in der Finanzpolitik. Erst letzte Woche verwarfen die Richter zwei Nullrunden für Lehrer,
Polizisten und andere Staatsdiener. CDU-Oppositionschef Armin Laschet glaubt,
Norbert Walter-Borjans sei zu viel unterwegs: „Dieser Minister sitzt doch mehr in Münster vor
dem Verfassungsgericht als auf der Regierungsbank. Das muss ihnen doch mal zu denken
geben!“
Es gibt also bereits reichlich Erfahrung mit dem Notfall als Dauerzustand, und ebenfalls mit
entsprechenden Kettenurteilen.
Die goldene Bundessoftware
Jedes Unternehmen, was derartige Summen in meist völlig veraltete Konzepte und Architekturen
versenkt landet vor dem Insolvenzrichter. Vergleiche von öffentlicher Bundes"software" bieten
sich an z.B. mit privaten Stellenbörsen (Agentur für Arbeit Stellenmarkt), mit privaten
Identifizierungssysteme
mit diversen
Funktionen
(Gesundheitskarte),
mit Collaborative Lösungen, wie von Atlassian (E-Akte), usw. So stellt man im Laufe der
Recherche nicht
nur fest, die Lösungen des Staates sind im Vergleich zu ähnlichen Ansätzen am privaten Markt
hoffnungslos veraltet, viel zu teuer, nicht aus einem Guss - zusammengefrickelt, sondern auch,
dass es bereits für jede Anforderung eine bessere Lösung gibt, dennoch müssen sie sich selbst was
zusammencoden.
Dies passt dann leider meist von den Schnittstellen her nicht zu dem, was in
der
Vergangenheit bereits gecodet wurde. Und wenn sie merken, es muss upgedatet werden, müssen sie
wieder ran - und ups - jetzt geht auf einmal gar nichts mehr, denn der edle handwerklich
orientierte Bundescoder, der alles individuell from Scratch hochzieht, ist in Pension. Er war der
einzige der
den Schrotthaufen an Code lesen konnte.
Kein
Unternehmen coded sich
jeden
Scheiß selbst zusammen, sondern setzt zunächst auf das aktuellste Vorhandene, schon um dies
Update Probleme nicht zu bekommen, um kompatibel zu sein mit verbreiteter anderer Software,
anderen Schnittstellen, mit KI.
Aber der Bund
beauftragt irgendwelche Unternehmen mit der
händischen Zusammenrottung von Individuallösungen aus Individualcode der Individualcoder. Das ist
fachlich seit 25 Jahren der falsche Weg und erzeugt technische Schulden ohne Ende.
Diese Schulden sind jedoch im Interesse der beauftragten Dienstleister,
denn sie werden auch damit beauftragt werden, diese Schulden mit neuen Schulden zu "begleichen".
Und bumms - ein Leben lang coden für den Bund und seine albernen Trashlösungen.
Das ist der Todeskreislauf einer bürokratischen Staatswirtschaft, die so schnell wie möglich
gestoppt werden muss. Es muss einen Wettbewerb um die beste Lösung für den digitalen Staat geben
und keine korrupte Beauftragung der immer gleichen Dienstleister durch inkompetentes politisches
Personal, was in der nächsten Legislatur schon im Ruhestand ist, wenn Wildberger überhaupt so weit
kommt.
Die völlig sinnlose Coronaapp ist hier sicher ein Musterbeispiel des Grauens. Sie wurde
"entwickelt" obschon klar war, dass die Datenschutzgrundlagen keine sinnvolle App ermöglichen. Die
am meisten gedownloadete App ist zugleich die, welche am wenigsten genutzt wurde. Es werden
nie die aktuellsten und besten vorhandenen Lösungen verwendet, sondern schlechtes eigenes Zeug
zusammengeschraubt.
Das alles ist auch bei Wildbürgers Äpp klar. Obschon es in der
Vergangenheit
zahlreiche Probleme mit diversen Anbietern gab, werden ausgerechnet jene wieder beauftragt. Man
muss dies eigentlich zumindest unter Profis nicht kommentieren. Es ist eine Schande, das
Schlimmste ist aber, die Öffentlichkeit in Deutschland ist, was IT angeht, so unbedarft, wie die
Regierungen, die diesen, schon im Konzept, Schrott immer wieder beauftragen, also merkt es keiner.
Man kann den Staat nicht digitalisieren, wenn man nicht zuerst seine Strukturen ändert, der Staat
hat sich nach den Möglichkeiten der Technik zu richten, nicht die Technik nach den kranken
Vorgaben eines aus der Zeit gefallenen Rentnerstaates. Damit fängt es an. Also kann Wildbergers
Ansatz schon deshalb nicht funktionieren, weil er eine Technik vergewaltigen will, um in die
lächerlichen Strukturen und Prozesse des abgefrühstückten Rentnerstaates zu passen. Das wird
nicht funktionieren.
- Projektstart: 2002
Scope: Satellitengestützte Mauterhebung für Lastkraftwagen
Dienstleister: Konsortium Toll Collect (Telekom, Daimler, Cofiroute)
Vergabeart: Betreibervertrag (ÖPP)
Projektierte Kosten:: ca. 650 Mio. € pro Jahr (Betrieb)
Tatsächlich bis jetzt: Milliardenverluste durch verspäteten Start; 3,2 Mrd. € Vergleichszahlung an
den Bund nach Rechtsstreit
Gelaunched?: Ja
-
Virtueller Arbeitsmarkt (VAM)
Projektstart: 2003
Scope: Modernisierung des Stellenportals der Bundesagentur für Arbeit (Dabei muss berücksichtigt
werden, dass nach aktuellen Erhebungen mehr als 73 % der fraglichen Personen nicht durch die Agentur
neue Jobs finden. Diese Kosten sind zu vergleichen mit privaten Portalen.)
Dienstleister: Accenture, Syntegral
Vergabeart: Ausschreibung
Projektierte Kosten:: ca. 65 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: über 160 Mio. €
Gelaunched?: Ja
-
Elektronische Gesundheitskarte (eGK)
Projektstart: 2004
Scope: Digitalisierung des Gesundheitswesens und Patientendaten
Dienstleister: gematik (u. a. SAP, Telekom, Arvato)
Vergabeart: Diverse Einzel-Ausschreibungen
Projektierte Kosten:: ca. 700 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: über 3,5 Mrd. € (kumuliert über alle Phasen bis 2026)
Gelaunched?: Ja (kontinuierliche Erweiterung, z. B. E-Rezept)
-
HERKULES (IT-Projekt der Bundeswehr)
Projektstart: 2006
Scope: Modernisierung der gesamten Nicht-Waffen-IT der Bundeswehr
Dienstleister: BWI (Siemens, IBM, Bund)
Vergabeart: ÖPP-Rahmenvertrag
Projektierte Kosten:: ca. 7,1 Mrd. €
Tatsächlich bis jetzt: über 13 Mrd. €
Gelaunched?: Ja
-
PVS Bund (Personalverwaltungssystem)
Projektstart: 2013
Scope: Vereinheitlichung der Personalsoftware für Bundesbehörden
Dienstleister: Bundesministerium des Innern, verschiedene Dienstleister
Vergabeart: Rahmenverträge
Projektierte Kosten:: ca. 30 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: über 180 Mio. €
Gelaunched?: Teilweise (Rollout in verschiedenen Wellen)
-
E-Akte Bund
Projektstart: 2014
Scope: Einführung der elektronischen Aktenführung in der Bundesverwaltung
Dienstleister: Bundesministerium des Innern, Fabasoft
Vergabeart: Rahmenvertrag
Projektierte Kosten:: ca. 120 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: über 400 Mio. €
Gelaunched?: Ja (seit 2026 für Bundesbehörden verpflichtend)
-
IT-Konsolidierung Bund
Projektstart: 2015
Scope: Zusammenführung der IT-Infrastruktur von über 200 Behörden
Dienstleister: ITZBund, Bundesministerium des Innern
Vergabeart: In-House / Rahmenverträge
Projektierte Kosten:: ca. 1 Mrd. €
Tatsächlich bis jetzt: über 3,4 Mrd. €
Gelaunched?: Laufend (Projekt mit extrem langer Laufzeit)
-
Zensus 2022 (IT-Infrastruktur)
Projektstart: 2017
Scope: Digitale Infrastruktur für die registergestützte Volkszählung
Dienstleister: Statistisches Bundesamt (Destatis), Landesämter
Vergabeart: Ausschreibungen
Projektierte Kosten:: ca. 150 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: ca. 250 Mio. €
Gelaunched?: Ja (Projektphase abgeschlossen)
-
Corona-Warn-App (CWA)
Projektstart: 2020
Scope: Digitale Kontaktverfolgung zur Pandemiebekämpfung
Dienstleister: SAP, T-Systems
Vergabeart: Direktvergabe (Eilverfahren aufgrund der Notlage)
Projektierte Kosten:: ca. 60 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: ca. 220 Mio. € (inklusive Betrieb und Hotlines)
Gelaunched?: Nein (seit Mitte 2023 im „Schlafmodus“)
-
Registermodernisierung
Projektstart: 2021
Scope: Vernetzung staatlicher Register für das „Once-Only-Prinzip“
Dienstleister: Bundesministerium des Innern, verschiedene Dienstleister
Vergabeart: Rahmenverträge
Projektierte Kosten:: ca. 441 Mio. €
Tatsächlich bis jetzt: ca. 550 Mio. € (aktuelle Schätzung für 2026)
Gelaunched?: Laufend (schrittweise Umsetzung)
- Wie war das mit dem Bundeswehrfunk? Ach so - geht eh keiner ran.
Schon die aberwitzigen Laufzeiten bedeuten: Wenn das eine Ende frisch angefrickelt wurde, ist das
andere Ende schon veraltet und eine Integration der so zusammengebastelten Teillösugen ist
in übergreifende standardisierte Metalösungen ist unmöglich. Jede einzelne dieser
sogenannten Anwendungen und Anwendungssysteme ist eine Insellösung. Das zeigt, dass die für die
Requirements verantwortlichen einen katastrophalen Job machen. Es ist keine übergreifende
Produktionsstruktur im Sinne agiler Production erkennbar. Damit entsteht ein Zoo aus aberwitzig
teuren, unintegriebaren Anwendungen. Damit sind auch KI Lösungen außen vor, es sei denn man kommt
auch
noch auf die Idee den Oberbürokraten als KI zu züchten. Den Gott des Gemetzels.
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand
zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt,
was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk",
wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist,
um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike,
der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch
von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt,
das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich.
Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig,
die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen
auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg,
oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht",
der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion.
Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist.
Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf
sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht,
bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept,
was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser
wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere
Geschichte (Europa & USA),
Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische
Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus
(aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon
ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne
Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh
hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine
Diskussion.
Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on
Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo
auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht
hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages-
und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse
online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit
echtem Namen,
Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen
zu
derartigen Dingen nichts,
Diskussionen über diese Seite oder ihre
Inhalte gehen
uns am
Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem
nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich
hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles
soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir
freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier
auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil
missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung
gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen
will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns
inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft
zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen,
wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube,
der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen
sogar
im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen
vorgehen, was uns nervt. Wie
heißt es
so
schön? Hunde die bellen beißen nicht.
Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das
hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.
Datenschutz und YouTube "Opt-in"
Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es
sein soll.
YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen
Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu
Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln,
oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet
ein Datenaustausch statt.
Da sie aber bereits bei google
eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden.
Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings.
Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick.
Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play
Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn
die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es
bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht
unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen
Button starten. Also: Solange sie das Video auf
unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch
statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.
Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie
sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die
personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie
umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und
diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine
Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen
zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir
haben uns bemüht immer möglichst
einfache Wege zu gehen, die
ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO
mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht.
Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur
ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen
gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es
bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind
bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die
Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen
zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen.
Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig,
dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher
Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem
FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der
Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis
zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos
anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben
und guten Content bieten wollen, müssen
eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser
ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln,
dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die
individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die
den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so
oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg.
Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
Imprint
swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln,
contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super
Luxusyacht
"Swashmark". 1. Brief schreiben wg.
Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn
der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur
Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen
besprechen wir dann mit dir
.
Alles
erst ab
18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
Social Media / Messanger
Accounts
von uns,
das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen
privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns
ein sehr guter MTV-Ersatz.
Daten
Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den
orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese
verlinken.
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