Der Weltklimarat hat die schlimmsten Szenarien aus CIMP6 im Zuge eines
Updates kassiert,
allerdings
kann
daraus kein
zwingender Rückschluss auf die SSP Pfade gezogen werden. Diese sind narrativ und keine
Klimamodelle, sondern beschreiben sozioökonomische Bedingungen. Es gibt also auch keinen
direkten Temperaturmarker, der an SSP Szenarien hängt, sondern Bandbreiten. Was kassiert wurde
sind also keine SSP Scenario, vielleicht indirekt SSP5 - was aber auch durch wenig Entwicklung
und
Wachstum
theoretisch zu nicht besonders hohen Steigerungen führen könnte. Realistisch, nicht zwingend,
ist im Moment nach
wie vor SSP3-7 "Regionale Konflikte und Nationalismus" (siehe AfD Reaktion auf die WCRP
Bekanntgabe - das genau sind politische Marker in SSP3-7 - danke an die AfD und Trump für diese
Marker) -
da
sind wir
drin. Also im Prinzip wurde
nur die
deutliche Zunahme von Kohleverstromung in den WCRP CIMP6 Klimamodellen kassiert - das ist
alles, es
wird nicht
davon
ausgegangen, dass es zu einer deutlichen Zunahme von Kohleverstromung kommt. Aber - die SSP
sind eben sozioökonomische Pfade - vieles kann sich auch wieder zum Negativen drehen. Wir
sind immer noch auf der Intensivstation, es ist immer noch höchste Awareness, aber der
Patient kann von der Beatmung. Mehr nicht. Eine relativ gute Nachricht, bei schlechtem
Verlauf der SSP Pfade, die nach SSP3 tendieren - was eine Range von 2 - unter 4 hat. Es muss
auch gesagt werden, dass der Weltklimarat natürlich am Ende nicht nur wissenschaftlich ist
und die Frage nach der Bedeutung globaler Temperaturmarker ist ungeklärt. Das bedeutet die
Erwärmung schreitet sehr unterschiedlich voran, schnell in Mitteleuropa. Der WCRP ist oft
recht träge und räumt erst langsam ein, dass 1,5 gerissen ist. Also das ist okay, aber es war
auch zu erwarten, denn die Kohleszenarien wurden zunehmend auch ökonomisch unplausibel. Die
Show, die Trump und
AfD veranstalten ist an Peinlichkeit nicht zu toppen, sie haben die Bedeutung dieser
Überlegungen nicht ansatzweise verstanden. Bundestagssitzung war komplette Zeitverschwendung.
Shared Socioeconomic Pathways (SSPs)
, auf Deutsch "Gemeinsame sozioökonomische Entwicklungspfade",
sind weltweit anerkannte narrative Szenarien, die beschreiben, wie sich Gesellschaft,
Technologie, Wirtschaft und Politik im Laufe dieses Jahrhunderts
entwickeln könnten. Sie bilden die Grundlage für moderne
Klimaprojektionen
(CMIP6),
um die Auswirkungen von Treibhausgasen auf das Klima unter verschiedenen
Szenarien zu untersuchen.
Zwar sind die Szenarien bis 2100 gestaltet, bei SSP3-7.0 kann man vom Erreichen der
3
Grad Grenze bis 2060 ausgehen, ( 1,5 Grad 2027 - WMO.) SSP3-7.0 führt zu einer starken
Erwärmung, die
oft als "Real-World"-Szenario (ohne
drastische neue Klimapolitik) beschrieben wird. Studien deuten darauf hin,
dass unter SSP3-7.0 bis 2050 ca. 36,3 % der terrestrischen Ökosysteme ihren
Typ verändern könnten. Typ verändern, bedeutet, wenn aus einem Wald,
zunächst mal durch Einfluss des Wandels selbst eine brache Trockenfläche wird, kann er kein
CO₂ mehr speichern. Hinsichtlich des Meeresspiegels zeigen Projektionen einen signifikanten
Anstieg von 0,55 bis 0,90 Metern bis zum Ende des Jahrhunderts.
SSP3-7.0 beschreibt also eine Welt mit großen Herausforderungen für die CO₂minderung und
die Klimawandel-Anpassung. Dabei wird aber nicht von einem Worst Case ausgegangen,
wie bei SSP5-8 in dem es praktisch keine Maßnahmen mehr gibt.
Das Interessante bei SSP3-7 ist, zu sehen, wie erfolgende Maßnahmen konterkariert werden,
durch politische und systemische, soziale Entwicklungen, die gegen die Maßnahmen laufen, was eigentlich bedeuten würde, die Maßnahmen müssten ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen werden, was auch wieder irreal ist.
Damit eben ein "Real World" Szenario, was die großen Widersprüchlichkeiten der
Entwicklungen aufzeigen kann.
Eine ganz neue Studie zeigt nun, dass es in der Tat eine statistisch
significant Beschleunigung
der
Erwärmung gibt.
Unten entsteht ein Wimmelbild aktueller Ereignisse ein Netz,
wechselseitiger, scheinbar autonomer "Beeinflussungen", ein "Treibsatz"
, der dieses Szenario beschleunigt und bestätigt, als sich hochschaukelnd. Wir
machen es
also andersherum - wir projizieren reale
Entwicklungen in das Modell, genau dies ist ein SSP3-7 Narrativ Fragment, was
passiert ist SSP3-7 Real Injection als Concept Drift Injection, um das Modell zu
dynamisieren - sollte
in
Echtzeit
möglich
sein, wenn man alles parametrisiert.
. Im
Zentrum steht der Iran Krieg, fossile vs. erneuerbare Energie/Produktion, kapitalistische
"Schaltkreise"
und erratische
Politik.
Spin USA: The right Answer is John Lennon
Habermas, das war sein letzter Krieg. Eigentlich schade, die Analyse hätte mich interessiert.
Und eins ist mal sicher 95,235 % (Deep Mind) des Beileids von offizieller Stelle, insbesondere
der
scheinheilige Wiemer, Weimar oder Wimmer, sollte vor dem Kondolieren,
studieren:
Heuchelei bei Habermas:
Diskursethik & Geltungsansprüche: Habermas geht davon aus, dass Sprecher in einer
Kommunikation Geltungsansprüche (Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Richtigkeit) erheben.
Heuchelei stellt einen Bruch des Anspruchs auf Wahrhaftigkeit dar.
Wenn Akteure strategisch handeln also ihre realen Interessen verbergen, statt kommunikativ
auf Verständnis zielend, handeln sie nach Habermas heuchlerisch.
In seiner Theorie der Öffentlichkeit wird Heuchelei oft
als Diskrepanz zwischen dem Anspruch einer demokratischen Debatte und den tatsächlichen,
strategischen Interessen der Beteiligten sichtbar.
"Zwischen Entscheidungskapazität und organisierter Heuchelei"Dieser
Ausdruck
wird im
Kontext von Habermas' Analysen besonders in der Rezeption
von Luhmann diskutiert. Er beschreibt die Situation,
in der politische Systeme gezwungen sind, moralische Ansprüche vorzutäuschen,
um Akzeptanz zu finden, während sie eigentlich strategisch/systemisch agieren.
Im Robert Altman Schnipsel unten aus der Serie "Tanner88" hören wir den Klageruf nach Thomas
Jefferson, den alten Klageruf der Demokraten. Tanner kommt bei seiner Überlegung zur Rolle
als interventionistischer Atommacht zu dem Ergebnis: "We go in for moral reasons, we go out
for moral reasons" Wir greifen aus moralischen Gründen ein, wir beenden den
Eingriff aus moralischen Gründen.
Für Habermas ist Heuchelei die Pervertierung des kommunikativen Handelns zu strategischem Handeln, bei dem die
sprachliche Verständigung missbraucht wird, um Eigeninteressen unter dem Deckmantel
des Gemeinwohls zu verfolgen.
In diesem Sinne.
Amerikanisch genug? Das ist der Anfang.
Updtae 13.01.: Böse Grüne - wie in USA: Wir haben nochmal über Hagels Kampagne nachgedacht. Wir
würden
der CDU generell zu weniger Spießigkeit, Piefigkeit
[ Synonyme: Spießertum,
Kleinbürgertum, Enge, Muffigkeit, Biedersinn. Charakteristika: Übermäßige Ordnungsliebe,
Angst vor Neuem, Konformismus. Herkunft: Leitet sich vom Adjektiv "piefig" ab,
was so viel wie spießig oder kleinbürgerlich bedeutet. Nicht zu verwechseln mit
"Piefke" - Ethnophalismus für Deutsche in Österreich ]
und Verklemmtheit bei den Kandidaten
Images raten. Diese Auftritte als Messdiener der Mitte sind doch tatsächlich völlig
lebensfremd. Hinzukommt, dass man sich anzieht, wie die Blues Brothers, aber weder Blues
spielt, noch eine Sonnenbrille aufsetzt. Hätten
sie also ein moderneres und weniger piefiges
Image - mein Gott -
man stolpert also nicht über
Schmutzkampagnen, sondern über das Aufeinandertreffen eines aus der Zeit
gefallen Spießerimages, was gerade in der Generation des Hagel nicht der Realität entspricht,
mit einem nicht zu diesem Image passenden Verhalten - das geschieht jedem
Spießer recht und ist der Klassiker der Doppelmoral.
Und
es ist witzig.
Der Kandidat wurde künstlich für 65 + getrimmt, obschon er eigentlich cool und zeitgemäß,
locker-stylisch auftreten könnte, wie Menschen aus seiner Generation es auch im Business-Look
tun, bis in die höchsten Etagen. Dieses Image dagegen verweist auf einen abgeschlossenen Raum,
der wenig mit der Aussenwelt zu
tun hat. Dabei herum kommt gestelztes Machtgehabe, was man aus den Fluren der
Verwaltungen kennt. Autorität, die kaum noch laufen kann, vor Begeisterung über sich
selbst. Die Anzüge waren C+A Style
und
hatten Schnitte, die keine sind, man braucht
kein Preisschild sehen, um zu wissen, wer die Ausstattung macht. Wäre er damit in einer
zeitgemäßen Vorstandsetage, also z.B. in Düsseldorf, Paris, Bayern, London, USA,
Frankfurt/M.,
Singapur,
Hamburg
aufgetaucht, wären alle Gespräche verstummt und das Tuscheln hätte begonnen "Oh from
Stuardgart". Es
wurden
hier Vorstellungen von Looks und Image gepflegt, die nicht mit eigenen
Erfahrungen außerhalb der Sparkassen und des CDU Präsidiums unterfüttert wurden.
Die "Frisur" passt so gesehen hervorragend.
Dieser Auftritt des Spinteams Gottes ist Legende. Hätten Merz und Hagel dies im Wahlkampf
gebracht -
CDU +8,234 % (Deep Mind), was
dicke gereicht hätte. Gleichzeitig demonstriert dieses Schulungsvideo Gottes, was man machen
kann,
wenn mal etwas nicht so läuft und das Publikum beginnt mit Bierdosen zu werfen, Blasphemie!,
man wechselt
den Ton.
Stuttgarter Blues Keller 2023
Die Beamtenseele sieht man
auf
15 Meilen. Das allein fordert heraus. Dann ist durch diesen jetzt nicht "besonders dramatischen"
Vorfall, nun aber dieses leere Image, was jeder Trottel sofort als gestylt und
unauthentisch erkennt, grotesk zusammengebrochen. Die CDU ist über ihre eigene Spießigkeit
und Verklemmtheit gestolpert, über schlechten Look, das sollte sie auch erkennen. Zumal
Özdemir, was ja als Sohn des Mutterlandes der Schneider kein Wunder ist, besser ausah. Vor
allem stylischer. Das Schneiderviertel in Istanbul sollte man auf jeden Fall besuchen
. Nirgendwo sonst ist Istanbul, Istanbul - halt - Erdogan - der kam aus dem
Schuhmacherviertel - auch sehr interessant und vor allem echt. Das Saz Viertel toppt
alles:
Der Ton macht den Style. Man hat viele Töne und Instrumente, solange der Ton getroffen wird,
passt der Style.
Die
selbstmitleidigen Kommentare Hagels in den
letzten Tagen aber, die sind nun wirklich peinlich, sowas mit Methoden in USA zu
vergleichen, macht ihn zum Gartenzwerg. Wenn er so weiter macht, wird er nur deshalb von hier
lernen was Methoden in USA sind, auch wenn uns BW am Arsch vorbeigeht. Dann bleibt nicht
viel übrig vom netten Jungen von nebenan. Die CDU hat einen beschissenen Wahlkampf geführt,
mit einem vollkommen unauthentischen Jüngelchen, ala Amtor oder wir der heißt, der einen auf
65+ macht. Also - das Wahlkampfteam war mal schrott und nicht in der
Lage diesen Fauxpas abzufangen mit Humor, mit irgendwelchen Kontern, nein sofort wurde einer
auf Heulsuse mit Zeigefinger gemacht - schon daran sieht man wie schräg dieser Landesverband
ist. Finito. Jetzt
wird
geräuschlos regiert - schon deshalb würde ich den Dampfplauderer Palmer nicht
nehmen. Also - Spin USA wird kein Spass. Ihr sitzt in Detroit-Light - weil der Kretschmann
eben viel geredet hat, aber nix konnte. Darum geht es jetzt, nicht um Rehaugen.
Ecke Crane Street und St Paul Street in Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Jahrzehnte
anhaltende Abwanderung aus Detroit haben eine große Zahl unbebauter und überwucherter Grundstücke hinterlassen. Das Foto wurde rund vier Meilen östlich der Innenstadt aufgenommen.
University of Michigan School of Natural Resources, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27449210
Woke
nervt,
hätten nicht gedacht, dass die CDU/CSU bei ihrem armen Hagel so Woke werden könnte. Also
tschuldigung, Manu.
Update 13.03. Gutachten aus Wirtschaftsministerium: Man kann kein Fracking aus USA beziehen und
Fracking in Deutschland nicht erlauben. Das ist eine Definition heuchlerischer Politik, die
ganz konkret negative Folgen dieses Verfahrens an Bürger in USA weitergibt, während man die
eigenen schützt. Sowas tut man nicht, es ist unanständig. Die LNG
Temrinals haben sich strategisch nicht bewährt und sind vom Umfang her eh
ziemlich irrelevant - besser "Midcat" Pipeline, Macron dankt ja bald ab.
Aufgrund der falschen Konzeption der Energiewende und dem Ausstieg aus Atom - hat Deutschland Kohle,
Braunkohle und möglicherweise Schiefergas. Die Debatte war eine der größten
Scheinheiligkeiten, die die Grünen je produziert haben. Das Gutachten
bescheinigt auch, dass es zu keinem Aktionismus beim Benzinpreis kommen sollte. Also hört
sich vernünftig an. Irgendwo muss man mit strategischen Überlegungen anfangen. Über allem
sollte stehen: LOKALE ENERGIEPRODUKTION. Die Terminals sind extrem problematisch in jeder
Hinsicht. Das sollte sich Pistorius auch mal anschauen, wir müssen schnell erwachsen werden
in der SSP3-7 Welt.
Energiesicherheit im ökonomischen und strategischen, aber auch sozialem Sinn bedeutet nicht mehr
fossile
Energie zu
günstigen
Preisen und stabilen Quoten für Jedermann, weil das immer eine Illusion ist, sondern keine
politischen,
strategischen fossilen
Energien in einer
Welt des hybriden Kriegs und
Klimawandels - das ist Energiesicherheit HEUTE. Staaten die das nicht schaffen, können sich
ökonomisch und strategisch
ergeben, ohne weitere Kampfhandlungen.
So sollte es
eingepreist werden, die
Totenglocke
ist zu läuten, diese Risiken müssen eingepreist werden, dauerhaft, und zwar als Nuke
Risiko für jeden Markt, abhängig von seiner strategischen Verwundbarkeit durch fossile
Energie. Alle Quellen werden in der Endphase strategisch - auch vermeintlich stabile
Staaten wie Norwegen (-> Ütoya 22. Juli 2011 und Nationaler Protektions-Populismus, Nachbar
Russland) et
.al. werden strategisch immer interessanter, da die Preise
abhängig sind, da die Transportrouten doch wieder zusammenlaufen - ist keine ernsthafte
Diversifizierung möglich. Es erfolgt eine illusorische politische Diversifizierung, die über die
Marktpreise wieder zusammenbricht, wenn größere Probleme auftauchen.
Dieses Energiesystem
ist
global am Ende und nicht zu verteidigen. Durch den Iran Krieg ist der Geist aus der Flasche,
jede scheiß Drohne kann jeden scheiß Tanker an jedem scheiß Ort der Welt versenken. Von einem
Paddelboot aus. NS1 muss kaum erwähnt werden. Wenn einer es wissen will, schafft er es immer.
Die Regel ist: Der Schwarm, die preiswerte, schnelle Vielheit schlägt den
milliardenteuren
Monolithen
immer. Die digital-agile, flache Kommandostruktur, schlägt die steile digital-hierarchische
immer.
So Ranken. Nicht zu verteidigen, egal, was die Strategen von Anno Tuck erzählen mögen. Es
ist aus. Die Beweise liegen auf dem Tisch, Rheinmetall ist eigentlich Geschichte, aber sie
wissen es ja besser.
Alles was hier gerade läuft bzgl. Fossilien ist Selbstmitleid von Unbelehrbaren und eher ein
Fall für einen Therapeuten, als für die Politik.
.
Man kann die Preise in anderen europäischen Ländern nicht ohne weiteres mit Deutschland
vergleichen. Man kann aber auf EU Ebene theoretisch dafür sorgen die Kraftstoffmärkte
anzugleichen, "Kraftstoffunion" wär sogar ein mehr als cooler Name dafür, was ein guter
Schritt wäre.
Man kann den Iran Krieg so auch generell positiv nutzen, um beim nächsten
Krieg kein
derartiges Theater zu
haben. Zur Zeitenwende gehört, Herr Merz, es sollte immer eine kluge systemische EU Antwort aus
einem Guss geben. Und wenn es nur ein Furz aus Ungarn war, der beantwortet werden muss.
Wie sagte der Scheich aus 1001 Nacht - der mit den wunderbaren Gedichten - Emirate? Keine
Ahnung, er
sagte:
"Wer durch die Wüste will, muss verdammt schlau sein.". Er muss jedes
Sandkorn in allen Geschwindigkeiten fühlen, Sand steht niemals still. aDie Bewegung ist
nicht wogend, wie die See, sondern gleitend, flirrend, kristallin kriechend und gischtend.
Bewegt man sich rhythmisch mit dem Sand, verbraucht man kaum Energie. Oder man muss
einen
Plan und eine Jeep
haben.
Der
Rest ist Verdursten.
Das sollten die Mullahs
wissen. Besser jedenfalls als die Amerikaner. Ist man lange genug
in
der Wüste, dann löst
diese sich auf, in einem seltsamen Nichts, jede Orientierung geht verloren, der Sand schleift
auch die Technik - da kann man Zonen erreichen, die zwar auf dieser Welt, physikalisch, sind,
aber
Spiegel einer anderen Welt sein müssen. So ist alles im ewigen Zwielicht und endlos in sich
selbst reflective, was erst das Flirren der Gedanken bringt, nichts ist so, wie
es scheint, das ist die Kunst der Wüste.
Dann
wird man auch gehört. Also klar - es wäre ein Wunder, wenn bei der Kakofonie der ganzen
Kleinstaaten irgendwas anderes als Katzenjammer entstehen würde - das ist der Preis der
Nation in einer spätkapitalistischen Welt - die Staaten stehen eben digitalen Weltunternehmen
gegenüber, deren Bilanzsummen den Schuldenbergen der Staaten entspechen. Unternehmen denen
nationale - staatliche
Schranken der
Regulierung nur mehr Einnahmen verschaffen.
Das
meinen wir ja - deshalb ist die Rückkehr des Staats aberwitzig teuer, denn die Welt des
Kapitals hat sich längst weitergedreht - aber ihr wollt ja das Märchen vom starken Staat, der
euch den Arsch abwischt. Das war vor 50 Jahren vorbei.
Diese Probleme gibt
es nicht
nur
bei Benzin, was
generell ein Konstruktionsfehler des Euro ist. Wir predigen es mit Macron: 1 Verschuldung, 1
Markt, 1 Wirtschaftsministerium, 1 Finanzministerium, 1 Sozialministerium 1 Parlament auf EU
Ebene =
Wirtschaft aus einem Guss für den attraktivsten Markt der Welt, der sich ständig selbst
verzwergt. Jetzt eben die Diskussion der Mineraölzwerge - man - natürlich spielen die
Konzerne die Staaten gegeneinander aus - das müssen sie auch - denn das ist ihr Geschäft und
jeder macht das so, vom Klempner bis zur Bank - aber jetzt ist das Gezeter groß. Es reicht.
Diese Unternehmen zahlen eben eure Löhne, das habt ihr euch ausgesucht. Jammert nicht ohne
Revolution im zweiten Satz zu sagen. Eure Staaten sind am Ende.
Jetzt bestätigt sich nach einer Untersuchung des ZEW-Mannheim und der
Goethe-Universität
Frankfurt/Main für das Handelsblatt, dass die flotten Populisten Sprüche der Politiker bzgl.
Benzinpreise mal
wieder nur Politoperetten waren. Nein - die relativen Margen der Tankstellen sind voll
im Rahmen und geben die Großhandelspreise entsprechend weiter, wir haben es ja schon
theoretisch dargelegt. Von RLP "Albert" Schweitzer bis
HB "Caritas" Bovenschulte über Sachsens HalbAfDler Kretschmer "Auf die Finger
Klopfen", Klopf, Klopf,
bis sonst wohin.
Ein Tal der Tränen, was Wirtschaft angeht. Es ist kein Wunder, dass
Deutschland mit dieser Mentalität, die nicht
mal
Fakten entspringt, sondern
wirren
und
populistischen Vorstellungen keinen Meter weiter kommt. Wenn dies das Spitzenpersonal auf
Landesebene ist - kann man es auch gleich lassen. Mit wem reden diese Politiker eigentlich?
Ich versuch mir immer eine Person vorzustellen, die diesen Bullshit glaubt. Wer soll das
sein, irgendwelche Volksschüler, völlig verblödete Leute - wer glaubt diesem Schwachsinn,
wo gibt es in Deutschland noch derartige Täler der Ahnungslosen, an die diese Politiker sich
offenbar wenden? Gut, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Bremen - die innere 3.Welt - Rustbelt - soll
sich lieber überlegen, was er mit den Weinbauern in SSP3-7.0 macht unser "Albert". Die Ahr
kommt auch wieder. Könnte man ja ein Dschungelkrankenhaus bauen.
Da die Staatsschuld ihren Rückhalt in den Staatseinkünften hat, die die jährlichen Zins- usw. Zahlungen decken müssen, so wurde das moderne Steuersystem notwendige Ergänzung des Systems der Nationalanleihen. Die Anleihen befähigen die Regierung, außerordentliche Ausgaben zu bestreiten, ohne daß der Steuerzahler es sofort fühlt, aber sie erfordern doch für die Folge erhöhte Steuern. Andrerseits zwingt die durch Anhäufung nacheinander kontrahierter Schulden verursachte Steuererhöhung die Regierung, bei neuen außerordentlichen Ausgaben stets neue Anleihen aufzunehmen. Die moderne Fiskalität, deren Drehungsachse die Steuern auf die notwendigsten Lebensmittel (also deren Verteuerung) bilden, trägt daher in sich selbst den Keim automatischer Progression. Die Überbesteuerung ist nicht ein Zwischenfall, sondern vielmehr Prinzip. In Holland, wo dies System zuerst inauguriert, hat daher der große Patriot de Witt es in seinen Maximen gefeiert als das beste System, um den Lohnarbeiter unterwürfig, frugal, fleißig und ... mit Arbeit überladen zu machen. Der zerstörende Einfluß, den es auf die Lage der Lohnarbeiter ausübt, geht uns hier jedoch weniger an als die durch es bedingte gewaltsame Expropriation des Bauern, des Handwerkers, kurz aller Bestandteile der kleinen Mittelklasse. Darüber bestehn keine zwei Meinungen, selbst nicht bei den bürgerlichen Ökonomen. Verstärkt wird seine expropriierende Wirksamkeit noch durch das Protektionssystem, das einer seiner integrierenden Teile ist.
Und dann noch ständig in einer solchen Krise, wo die Öl- und Gasterminals
hochgehen, dauerhaft, wie Silvesterraketen - kommen sie mit Nachfrage und Caritaspolitik -
bitte Schweitzer Schlaumeier -
destilliere dir dein scheiß Benzin doch
in Mainz aus
Rheinwasser. Wäre vor 50 Jahren wahrscheinlich noch gegangen. Mein Vater hat da mal nen
Analogfilm reingeschmissen, kam entwickelt wieder raus. Nein - Nicht in Mainz - um Gottes
Willen - in Düsseldorf bei einer Modenschau, also hinter Bayer, nicht davor, reinschmeissen.
Die Pampe war damals in Düsseldorf erst richtig angereichert. Basel, Mannheim,
Ludwigshafen, Leverkusen, Dormagen, Wesseling, Köln-Godorf, in Godorf, war da nicht der
Shellraffe
mal paar Millionen Barrel Super in den Underground entfleucht, durch Loch in lokaler Pipeline
und
bildete fortan
den unterirdischen Sürther Benzinsee? Kann
man das jetzt endlich mal rentabel abpumpen? Jede Wette, da halten heute Nacht weiße Kleinbusse
mit bulgarischem Kennzeichen und einem Bohrequipment von Temu. War nur Wasser --- usw.
Könnte zur Perlenkette
des Bankrotts werden.
Übrigens laufen auch die meisten Mineraldüngertransporte über Hormus. Da hätte ich Mercosur
nicht unbedingt abgelehnt, wir sagten es ja. Falsche Führung. Herr schmeiß auch im
ländlichen Raum Hirn vom Himmel. Der Countdown zum Bauernpaket läuft. Der
Schweizer Bauer
weiß es genau, und kann rechnen.
Krise im Nahen Osten beeinträchtigt Dünger-Handel: Schweizer Bauer, 10.03. «Die Blockade könnte eine globale
Lebensmittelkrise auslösen», Charlotte Pavageau / Zürcher Stiftung Biovision / AWP
Jetzt verstanden? Man, Man, Man.
W. Leatham (Bankier in Yorkshire), "Letters on the Currency", 2nd edit., London 1840:
"Ich finde, daß der Gesamtbetrag der Wechsel für das ganze Jahr 1839 war 528.493.842 Pfd.St." (er
nimmt
die ausländischen Wechsel auf ungefähr 1/7 <1. Auflage: 1/5> des Ganzen an) "und der Betrag der im
selben Jahr gleichzeitig laufenden Wechsel 132.123.460 Pfd.St." (p. 55, 56.) "Die Wechsel sind ein
Bestandteil der Zirkulation, von größerm Betrag als alles übrige zusammengenommen." (p. 3, 4.) -
"Dieser
enorme Überbau von Wechseln ruht (!) auf der Grundlage, gebildet durch den Betrag der Banknoten und
des
Goldes; und wenn im Lauf der Ereignisse diese Grundlage sich zu sehr verengert, gerät ihre Solidität
und
selbst ihre Existenz in Gefahr." (p. 8.) -"Schätzt man die ganze Zirkulation" {er meint die
Banknoten}
"und den Betrag der Verpflichtungen sämtlicher Banken, wofür sofortige Barzahlung verlangt werden
kann,
so finde ich eine Summe von 153 Millionen, deren Verwandlung in Gold nach dem Gesetz verlangt werden
kann, und dagegen 14 Millionen in Gold, um diese Forderung zu befriedigen." (p. 11.) - "Die Wechsel
können nicht unter Kontrolle gestellt werden, es sei denn, daß man den Geldüberfluß und den
niedrigen
Zinsfuß oder Diskonto verhindert, der einen Teil davon erzeugt und diese große und gefährliche
Expansion
ermuntert. Es ist unmöglich zu entscheiden, wie viel davon von wirklichen Geschäften herrührt, z.B.
von
wirklichen Käufen und Verkäufen, und welcher Teil künstlich gemacht (fictitious) ist und nur aus
Reitwechseln besteht, d.h. wo ein Wechsel gezogen wird, um einen laufenden vor Verfall aufzunehmen
und
so durch Herstellung bloßer Umlaufsmittel fingiertes Kapital zu kreieren. In Zeiten überflüssigen
und
wohlfeilen Geldes weiß ich, daß dies bis zu einem enormen Grade geschieht." (p. 43, 44.)
Schon Marx spricht von Waren, die im Rahmen des Empire um die Welt geschickt wurden. Im
Zitat oben sind wir im damaligen Finanzmarkt. Natürlich läuft heute alle Produktion via
Kredit, das steht dann in einem engen Zusammenhang mit den Preisen. Wenn nun also Geschäfte
gemacht wurden ohne die Einpreisung der Energiekrise, entspricht der Preis nicht mehr den
kalkulierten Grundlagen. Das springt in den Kreditbereich über - "Wechsel" - also müssen jetzt
alte Wechsel zu neuen werden "Reitwechsel" - damit die Produktionskosten wieder in einem
guten Verhältnis zum Preis stehen.
Die laufende Zirkulation kann also in einer solchen
krisenhaften Situation schnell zu einem Verlustgeschäft werden, weil sie ja mit alten Preisen
und alten Produktionskosten in diese gegeben wurde. Genau dann tritt das Problem des
fictitious Principle - also eines fiktiven zukünftigen Kapitals (Fiktive Kreditdeckung), was nur
angenommenerweise in der
Zirkulation hauste, aber negativ wird, wenn es zu solchen Ereignissen kommt.
Abhängig von
Dauer und Ausmaß ist also klar, alles wird irgendwann am Finanzmarkt absorbiert, es wird ein
Strich darunter gemacht - jo - dann weiß man, was Trump angerichtet hat.
Sollte es
schlimm
werden, ist der Finanzmarkt in der Krise, bis hin zu Bankenpleiten, durch fossile Energie
und fossile Player allgemein.
Deshalb darf man sie niemals retten, sie kommen wieder,
wie die
Zombies, mit tendenziell immer größeren Schwierigkeiten.
Die Banken und Finanzplayer
sollten
die Finanzierung von Fossilem hinsichtlich des Rankings bei Krediten wesentlich stärker
gewichten, bis hin zum Ausschluss von Kreditleistungen. Das Risiko wird immer schneller immer
größer, dann aber wären diese Kredite auch für die Schuldner nicht mehr bezahlbar. Das kann
theoretisch auch für alte Finanzierungsmodelle gelten, die so eigentlich nur Verluste bringen
werden.
Das
ist dann der abstrakteste
und problematischste Layer, wenn weiter auf Fossile gesetzt wird. Es wird zum Kreditausfall
kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. RUNTERRANKEN!
So ist das Stocken der Globalisierung kein Grund zur Freude, oder Zeichen einer anderen Politik,
es ist gerade Ausdruck der Krise.
Der Spirit für die Junkies ist
eben so
teuer, wenn ein Präsident, assistiert von unserem Kanzler meint ein zweites Vietnam zu
erzeugen. Die Nachrichtenlage deutet darauf hin, dass immer mehr Ölinfrastruktur und
Gasinfrastruktur vernichtet wird. Die Politik sollte den Leuten klarmachen, dass es mit
dieser
Energie zu vernünftigen Preise vorbei ist. Aber? Ist das wirklich eine Information,
oder eine Binsenweisheit.
Das wird so schnell nicht
wiederkommen, es war der Einstieg in einen schwelenden, hybriden Weltkrieg. WO wir jetzt mit
Merz und der Bundes"wehr" drin sind.
Also
brauchen die Leute keine Augenwischerei von irgendwelchen Landesschlümpfen,
sondern sie brauchen Lösungen, um keine fossile Energie mehr zu benötigen. Mit dieser
Erkenntnis sollte Reiche sofort ihre einmal-täglich Geschichte stoppen, das wird nur dazu
führen, dass es einen hohen Durchschnittspreis gibt.
Es kann generell nichts vom
strukturschwachen Österreich einfach so auf Industrieland Deutschland übertragen werden,
dazu sind die beiden Länder viel zu unterschiedlich und spielen auch energiemarkttechnisch
in unterschiedlichen Liegen. Daneben sind die Spritmärkte durch völlig unterschiedliche
Regularien geframed. Reiche sollte diese populistische
Maßnahme lassen.
Sie muss jetzt alle Anstrengungen darauf richten die Bürger:innen von
den fossilen Energien zu befreien, darauf kommt es an. Das Tempo muss angesichts
des schwelenden Weltkriegs, der besonders den fossilen Sektor betrifft, deutlich
verstärkt werden. Besonders auch aus strategischen Gründen.
Es ist
jetzt sinnvoll z.B. die E-Prämie deutlich auszubauen, denn auch für die Autobauer ist diese
Situation sehr gefährlich, da z.B. die verbliebenen margenstarken Exporte nach Golfstaaten
zusammenbrechen.
Das Charakteristische dieser Art der Ökonomie des konstanten Kapitals, die aus der fortschreitenden Entwicklung der Industrie hervorgeht, ist, daß hier das Steigen der Profitrate in einem Industriezweig geschuldet wird der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit in einem andern. Was hier dem Kapitalisten zugut kommt, ist wieder ein Gewinn, der das Produkt der gesellschaftlichen Arbeit ist, wenn auch nicht das Produkt der direkt von ihm selbst exploitierten Arbeiter. Jene Entwicklung der Produktivkraft führt sich in letzter Instanz immer zurück auf den gesellschaftlichen Charakter der in Tätigkeit gesetzten Arbeit; auf die Teilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft; auf die Entwicklung der geistigen Arbeit, namentlich der Naturwissenschaft. Was der Kapitalist hier benutzt, sind die Vorteile des gesamten Systems der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Es ist die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit in ihrer auswärtigen Abteilung, in der Abteilung, die ihm Produktionsmittel liefert, wodurch hier der Wert des vom Kapitalisten angewandten konstanten Kapitals relativ gesenkt, also die Profitrate erhöht wird.
Was also zum Kapitalismus gehört, wie die Mutter zum Kind ist, dass die Produktion nicht mehr als Produktion
einer einzelner Manufaktur, eines Handwerksbetriebes gesehen werden kann, sondern immer als eine
gesamtgesellschaftliche Produktion aller Sektoren, die damit vielen wechselseitigen Beeinflussungen ausgesetzt
sind. Selbst wenn in einem Sektor verhältnismäßig wenig Fossiles benötigt wird, so ist er doch abhängig von
anderen Produktionszweigen, die ihm als Absatzmarkt oder als Zulieferer dienen. Deshalb sind gerde isolierte
Verbrauchermaßnahmen völliger Nonsens. Deshalb ist aber auch der grüne Kapitalismus Nonsens, denn auch er würde
nur funktionieren, wenn die gesamte gesellschaftliche Produktion defossiliert (Decarbonisierung ist falsch und
irreführend, weil bisher immer End Of Pipe.) wird. Wenn dies nur punktuell
erfolgt, im irren Glauben an eine Transformation, wird das Gefüge der gesamtgesellschaftlichen Produktion
zerstört, was die bekannten Interferenzen und Kostenexplosionen erklärt. Eine solche Transformation endet als ein
Hamsterrad. Man agiert also im Prinzip so, als könne man mit dem Klimawandel verhandeln. Diese Transformation ist
aber keine gesellschaftliche oder ökonomische Transformation, die hinsichtlich der Beschleunigung ausgesteuert
werden kann, wie meinetwegen Digitalisierung, sie ist eine
physikalische Transformation, die Naturgesetzen folgen muss, das bedeutet, nichts ist verhandelbar. Also reißen
schon kleinere verbleibende fossile Bestandteile auch die transformierten Ansätze immer wieder in die Krise des
Fossilen und damit in die Klimakrise - so kann das bis SSP5-8 weitergehen, danach ist eh alles Latte und liegt
nur noch in den Händen der Natur.
Dies nutzen
dann eben
die alten
Politiken, um den "grünen" Sektoren die Schuld zu geben - Problem - das stimmt aus ihrer Sicht, weil sie ja z.B.
aus der Perspektive der Netzbetreiber argumentieren, diese aber sind im Prinzip eh nicht mehr nach ökonomischen
Grundlagen ausgerichtet, sondern rein politische, staatliche Player, von großer Intransparenz. Sie ziehen die
erneuerbaren auf ihr fossiles Niveau - und dann kommt Reiche. Uniper zahlt z.b. jetzt 300-Millonen aus
Habecks falscher Verstaatlichung zurück - aber die nächste Krise ist schon da - das ist genau das Hamsterrad der
fossilen Hirnis. Solche fossilen Player müssen
abgewickelt werden, was auch für alle Stadtwerke gilt. Hier muss es eben zu dezentraler Distribution
Erneurbarer mit einem ausschließlich privatem Sektor kommen. Aldi, Amazon und Audi bauen dezentrale
Kraftwerke auf Basis erneuerbarer + KI und verkaufen den Strom in der Nachbarschaft, mal ganz vereinfacht. Die Netze
werden erst zu lokalen Netzen, irgendwann kann man sie ganz vergessen, soweit es sich über Distributionen von
mehr als 100 KM handelt. Diesen Kreis kann man enger und enger ziehen. Weiter müssen
auch Rechenzentren eine lokale Versorgung aufbauen. Der Staat
muss raus, indem er zunächst Großverbraucher zu eigenen Kraftwerken verpflichtet, auch damit die Preise stabil
bleiben, im Gefüge zwischen gewerblich und privat.
Wenn man
die
erneuerbaren
behandelt, wie die fossilen, indem man eine zentralistische Distribution anstrebt, dann versucht man in der Tat
fossile Konzepte mit postmodernen Konzepten zu verbinden - das führt genau zu diesen Interferenzen, wie wir sie
erleben. Alles oder Nichts, so geht das bis ans Ende weiter.
Generell sollte man sich nicht auf Verbraucher stürzen, sondern mit
Vertretern von Sektoren sprechen, die nun besondere Schwierigkeiten bekommen werden. Ja auch
Bauern.
Möglichst ohne großes Brimborium, um keine Panik zu verbreiten. Was haben die Leute von
Tankrabatten, wenn sie arbeitslos
werden, weil ihr Sektor Probleme bekommt? So dumm sind die Leute leider mittlerweile.
Die
Politik, der Staat ist keine
Verbraucherzentrale, keine Vollkaskoversicherung, keine Caritas. Sie muss das
große
Ganze im Auge behalten und ganz besonders die Staatskasse, in Zeiten, wie diesen. Dieser ganze
Staatsoverhead eines bescheuerten Rentner-Kümmerstaates, seit Corona, muss gestoppt werden.
Die
Rückkehr der bourgeoisen Staaten bringt nur Verluste, Kriege, alberne
Politiken und
katastrophales Mikromanagement, sie haben die Lieferketten
zerstört,
lächerlicher
NearShoreSchrott, Protektionismus,
seit dem die Politik sich wieder einmischt und den Staat
hochfährt, Regulierung hochfährt, geht alles den Bach runter und wird immer teurer - außerdem
explodieren alle Staatshaushalte, offensichtlich haben sie geglaubt ihre albernen Floskeln vom
starken Kümmerstaat seien kostenlos zu haben. Aber nicht nur das, es ist fraglich ob
Staatsanleihen überhaupt noch rentabel sind. Einerseits werden sie immer volatiler, fast, wie
Aktien, andererseits sind Staatshaushalte nicht
unbedingt die größten Haushalte.
Die Schwingungsanfälligkeit von Staatsanleihen hat ein Niveau erreicht, welches seit mehr als 20 Jahren
nicht mehr zu verzeichnen war. Beim Blick auf die Volatilität der
G7-Staatsanleihen seit 2007 sind 3,25 % der untere Bereich, der lange stabil war.
Nach dem COVID Ausbruch jedoch, mit der sich abzeichnenden Finanzierungskrise der Staaten, ging dieser Wert
auf 5%, stieg weiter bis 2022 auf einen Höchststand von beinahe 7% – mehr als das doppelte des Wertes
von 2007. Bei den jetzigen Maßnahmen der Bundesregierung muss also auch das globale, also G7 Umfeld
berücksichtigt werden.
Das ist also auch eine Machtverschiebung. Wer also überhaupt noch staatliche Autorität haben will, der muss da mithalten. Oder die Verwaltung an Google outsourcen, gell. Zeitgemäße Digitalisierung ist also eine Machtfrage - und wir Bürger brauchen einen mächtigen öffentlichen Player, der mit den Tech auf Augenhöhe operieren kann.
Zu den
USA
passt dies am
wenigsten, wie wir bei Trump
sehen, der einen Staatskapitalismus fährt,
ist also, nicht
vergessen, die
wirtschaftliche
Superpower in Gefahr, dagegen ist die
Ölkrise ein laues Lüftchen im Sommer.
Merksatz: Je mehr der Staat sich einmischt, um so teurer wird euer Leben. Ignoriert sie.
Wir
hatten euch gewarnt.
Das muss endlich
aufhören, deshalb ist die Union gewählt worden, nicht um diesen Corona-Staat noch weiter
auszubauen. Es geht so nicht.
Bei
den
Spritpreisen sollte
nur ähnlich
Corona
Hilfe II eingegriffen werden, da die Angebotsseite durch den Krieg im Herzen der Produktion nicht
beeinflusst werden kann. Erst recht nicht, wenn man Kanzler und Politiker hat, die diesen
Krieg nicht strikt ablehnen.
Ende der
Durchsage.
Jetz pass ma auf, das ZK hat keinen Bock mehr - der Scheiß muss JETZT beendet werden. Es muss
verhindert werden, dass die Energiekrise die Politik zwingt ihre üblichen verheerenden,
populistischen Maßnahmen
zu erlassen, nur um gewählt zu werden. Das wird Staatsbankrotte bringen und unabsehbare Folgen
für alle Währungs- und Sozialsysteme. Sie sind durch Ukraine angeschlagen, aber scheinen immer
noch zu glauben, sie können machen, was sie wollen.
Daher muss jetzt Schluss
sein, jetzt heute in dieser Sekunde,
bevor die bürgerliche Amateur-Politik das Feld
übernimmt.
- 1. TACO! Trump always chickens out = beste Lösung. Letzter TACO - Grönland, als die
Märkte begannen abzukacken - Davos. Das hatte nichts mit Rutte oder dänischen
Verhandlungen zu
tun. Sowas glauben nur Europäer. Wenn die Märkte das toll gefunden hätten, wäre
Grönland jetzt unter US-Flagge. Es sei denn, die Dänen haben geheime Atomwaffen. Nein?
Auch nicht in der Knäckebrotdose? Oder unter irgendeinem Turban im Kostümverleih? Ha, Ha,
Ha.
Schade.
Keine Sau
interessiert sich für Zwergstaat
Dänemark,
wenn man mit
Grünland
Asche
machen kann.
- 2. Die NATO macht Trump klar, dass es so nicht weitergeht. Sie nimmt sofort eine
neutrale
Position bei Zypern ein und fordert einen Waffenstillstand.
- 3. Die NATO greift, wg. Zypern in den Krieg ein und stellt Bodentruppen mit oder ohne den
USA aber immer
unter strategischer Führung der europäischen Natopartner. Das wird eine Bodenoffensive, ein
richtiger Krieg, der die Ukraine opfern wird, um die
fossile Energieversorgung des verbleibenden Westens zu sichern, ohne USA.
- 4. Die Amerikaner setzen Trump sofort von unten ab, indem sie alle Plätze des Landes
besetzen und erst räumen, wenn Trump abdankt. "We the People" ist der Schlachtruf.
Mit diesem Schlachtruf kann man auch das Kapitol sinnvoll stürmen. Bitte ordentlich,
keine Gewalt.
- 5. Man verkündet das Ende der Kampfhandlungen und in den nächsten Jahren baut man eine
bewaffnete Opposition auf, die einen Partisanenkrieg beginnt.
- 6. Trump setzt eine Smart Nuke gegen Teheran ein und es ist a Ruh. Dann hat die Opposition,
was sie sich so sehr gewünscht hat.
- 7. Man versteht, dass die iranische Opposition nur aus Kurden besteht, der Rest sind
Mitläufer, Träumer, strategische Vollpfosten, die sich unbewaffnet vor einen Serienmörder
stellen und dann nach den USA rufen, um zum zweiten Mal ermordet zu werden, wenn das
ginge, würden sie es tun. Also lässt man sie in
Ruhe, bis sie mehr liefern können als Selbstmord.
- 8. Volksmudschaheddin und Peschmerga finden zusammen und überzeugen den Sohn von
Massud (National Resistance Front of Afghanistan (NRF)) von Osten anzugreifen, nachdem seine
Truppen Afghanistan durchquert haben, in einem
Marsch für das Volk nebenbei die Taliban überzeugten, auch gegen die Mullahs zu sein. Am
Ende sagen die Mullahs sich selbst - okay - Marx kann auch cool sein, Kopftuch ab sofort Rot.
Das ist der
beste Witz in der Liste. Aber auch er kann
die Mullahs zum
Weinen bringen.
Metaebene, Dekret des obersten Sowjets, erste revolutionäre russische Regierung,
(Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands: SDAPR)
anzuwenden auf: IRAN, islamische Republik.
" ... Nur durch einen solchen (FREIWILLIGEN) Bund können die Arbeiter und Bauern der Völker
Russlands zu einer
revolutionären Kraft vereinigt werden, die allen Angriffen der imperialistischen und auf Eroberungen
ausgehenden Bourgeoisie standhalten kann."
„1. Gleichberechtigung und Souveränität der Völker Rußlands.
2. Das Recht der Völker Rußlands auf freie Selbstbestimmung bis hin zur Lösung von
Rußland und zur Bildung eines unabhängigen Staates.
3. Die völlige Abschaffung aller nationalen und national-religiösen Vorrechte und
Einschränkungen .
4. Die freie Entwicklung aller auf russischem Gebiet wohnenden nationalen Minderheiten und Volksgruppen.
[ Dekrety sovetskoj vlasti. Band 1 : 25 oktjabrja 1917 g. -
16 marta 1918 g. Moskva 1957, S. 39-41.]
Das wars, da muss man nun entscheiden - vor Samstag muss dieser Krieg beendet sein, in der
nächsten WOche kommen die Crashs und die wahnsinnigen Politiker schnüren ihre
Monsterschuldenpakte. Das geht seit der Berlinale Abschlussfeier so, mir kommt es so vor, als
seien die Raketen
direkt in die Berlinale eingeschlagen, aber das ist nur ein Eindruck.
Tatsache ist, wir haben Wichtigeres zu tun, als das Mullah Regime nicht
abzuräumen.
Wir wählen natürlich TACO,
weil
die meisten Wetten am Finanzmarkt auch so laufen, das kommt noch dazu. Macht er diesmal keinen
TACO, dann sind die auch Futsch.
Marmor, Stahl und Eisen bricht - aber tölpelhafte Aussenpolitik der Union nicht
. Das letzte Aufgebot der Schwarzen. Was sagt
Selensky? Ob er damit das mögliche Engagement der G7 zur Sicherung der Straße von Hormus meint? Die G7 minus
USA könnten mit Frankreichs Hilfe selbst Israel und die USA zum Waffenstillstand zwingen,
wenn sie nicht aufseiten der USA oder Israels eingreifen, sondern auf Seiten der
europäischen Bürger*innen. Spätestens seit Grönland bedeutet Trump eben auch, es kann zu einer
Konfrontation von Frankreich und den USA kommen. Das gilt auch für ein rechtsradikales
Israel. Diese Länder teilen die Politik der G7 und die "westlichen Werte" derzeit nicht. Sie
haben
die Bündnisse
spätestens durch diesen Krieg einseitig aufgekündigt und sind zu illegitimen Warlord Staaten
geworden. Sie ähneln eher dem Iran in der Aussen- und Sicherheitspolitik, als dem Westen. Es
wurde nicht nur gegen das Völkerrecht verstoßen, sondern auch gegen jede Form von
Bündnistreue, bei Trump nicht zum ersten Mal. Das ist ein wesentlich schwerwiegenderes
Problem, als Völkerrecht, weil es die strategische Ausrichtung verändert.
Was könnte Selensky meinen? Er ist ein Staatschef, der erlebt, wie sich eine vermeintliche
Großmacht verzettelt. Das erlebt er mit USA im Iran wieder. Was ist die Gefahr? Wenn Trump
nicht schnell aufhört - dann ist dies ein Charakter, der eventuell zu taktischen Atomwaffen
neigt, über die Russland so nicht verfügt. Smart Nukes. Schon deshalb sollte die G7 Präsenz
zeigen. Genau dies ist das reale Problem mit der Atomwaffe, nur diese Großoption, bei den
Amis auch Smart Nukes, können noch garantieren, dass eine Supermacht eine Supermacht ist.
Bei der Kriegsführung ala Ukraine - russisches Vietnam - haben sie keine Chance mehr. Das hat
sich seit
mindestens 50 Jahren angekündigt, bei genauerer Betrachtung war schon der Vietnamkrieg
klares Zeichen. Die USA haben seit dem 2. WK keinen einzigen Konflikt dauerhaft für sich
entscheiden können, weil sie mit konvenioneller Kriegsführung immer postmodernen Ansätzen
unterlagen. Selbst Nord-Korea ist noch da.
Was? Wer soll denn Europa und Grönland verteidigen außer Macron? Stamer? die harte Dänin?
Merz? Orban? Der einzige der noch mithalten kann ist Erdogan. Und ein bisschen Tusk - der
ist aber an der Ostgrenze bechäftigt. Wer diesem Krieg nicht widerspricht, ist ein Idiot.
Weiter sieht man, dass das Märchen, die USA seien eine Supermacht, auf die wir nicht
verzichten können, aus militärischen Gründen, gegen ein Steinzeitregime nicht
viel mehr erzählen kann, als eine megateure Silvesterparty, die die Munition für den Westen
gegen Russland und für die Ukraine verballert. Super Taktik. Ob diese USA uns gegen z.B.
Russland, in einem hybriden, postmodernen Krieg wirklich aus der Scheiße hauen,
das darf mehr als bezweifelt werden. Israel verurteilt weder den Krieg gegen die Ukraine,
obschon diese nach dem 07.10. deutliche Solidarity zeigte, noch beteiligt es sich am
Sanktionsregime gegen Putin. Israel geht es immer nur um Israel.
Was die
Koalition mit
Trump noch brüchiger macht, denn Trump geht es nur um Trump. Weiter sind in seiner MAGA zwei
Fraktionen - einmal die christlichen Zionisten, die blind Pro-Israel agieren und die
christlichen Fundamentalisten, die antisemitisch, schlimmer als der Iran, sind. So geht es
heiter quer
durch das Trump Lager.
Die brutalsten Antisemiten und die brutalsten politischen Zionisten - alles ist MAGA.
Wenn
die Demokraten Glück haben findet der 2. amerikanische Bürgerkrieg nur im Lager der
Sezessionisten statt. Würd mir schon mal Popcorn bestellen.
Wir sollten
die Ukraine
als derzeit einzige postmoderne Militär-Supermacht verstehen, nicht die trägen USA.
Wahrscheinlich hätten die die Mullahs in 5 Minuten abgeräumt. Aber
durch den Krieg gegen die tapfere Ukraine - lernt Russland schnell - es hat eine gemeinsame
Grenze mit Iran. Die USA kriegen wieder nur einen auf die Nase, wie Israel vermutlich auch
und das Nah-Ostkarussell dreht sich weiter und weiter. Bis kein Tropfen Öl mehr in der scheiß
Wüste ist, dann ist auch kein Israel mehr da, weil es im Zuge des Klimawandels zu einem Teil
der Sahara wurde und die Knesset unter 50 Meter Sanddünen liegt. Dieses Land ist pure
Ideologie, was so oder so keine Zukunft mehr hat - aber bitte - sicherer Hafen. Man bereitet
sich auf garnichts vor - außer auf den nächsten Krieg - das ist der einzige Alltag der in
Israel seit Netanjahu für die Menschen geblieben ist.
Wir haben hier auch ein völlig anderes Vorgehen als noch bei Bush Junior, der sich noch um
eine Koalition bemüht hat. Gerade der Irak Krieg zeigte, dass die Überraschung bei diesem
Angriff keine strategischen Gründe hatte, sondern es sollte eben verhindert werden, dass
die engsten Verbündeten involviert werden. Trump und Netanjahu haben für diesen
Angriff einkalkuliert, dass sie vollkommen eigenmächtig handeln. Das ist im Prinzip schon
ein Angriff auf die Weltgemeinschaft und die engsten Verbündeten.
Das Argument der Iran ist geschwächt, dafür kann man alles in Kauf nehmen, würde stechen,
wenn diese Kriegshandlung nicht chaotisch und eigenmächtig von USA und Israel
gestartet worden wäre. Dann hätte die Weltgemeinschaft an einer realen Schwächung arbeiten
können, z.B. indem sie zum erstem Mal in der Geschichte, seit Mossadegh, die
Opposition an
Verhandlungen beteiligt. Nur so hätte sie eine Struktur bilden können.
Der Iran ist geschwächt, dies ist allenfalls Trumps Möglichkeit besser gestern als heute:
Mission Accomplished zu verkünden.
Ohne Sinn und Verstand, ohne Ziele und belastbare Exitstrategie. Daneben
ist
mittlerweile
die gesamte
Weltwirtschaft
geschwächt,
alle arabischen Staaten
fordern gemeinsam ein Ende des Kriegs, auch der Angriffe des Iran. Die Straße von Hormus
kann von ein paar Terroristen auch in Zukunft lahmgelegt werden. Sie verstehen
immer noch nicht, was in der Ukraine passiert ist, kein Wunder - sie kaufen Panzer fürs
Wirtschaftswunder. Mittlerweile sind mehr als 12 Staaten ungefragt und ohne Einwilligung
involviert. Auch wenn man sich seine tölpelhafte und peinliche
Israelstaatsräson und das blinde Vertrauen in die USA immer noch nicht abgeschminkt hat,
ist es ein Skandal, dass Teile der Union und Vertreter der eigentlich "wissenschaftlich"
orientierten Konrad-Adenauer-Stiftung
dieses völkerrechtswidrige, damit eben besonders auch grundgesetzwidrige Verhalten, soweit es
Aussagen
des Kanzlers
betrifft, als hinnehmbar bezeichnen. Wegen einer nicht belegbaren Schwächung des Iran. (Zur
Diskussion, DLF, sollte man sich auch unter rechtlichen Aspekten anhören). Das Völkerrecht
haben die Väter und Mütter der deutschen Verfassung 1zu1 an das GG gepappt. Wofür? Nicht
für einen Regime Change, mit
dem
Trump
auch
tausende Iraner tödlich verarschte, sondern eine nicht näher bezeichnete Schwächung des Iran,
soll dieses weltwirtschaftliche Chaos rechtfertigen? Das kann doch keiner mehr ernst nehmen.
Warum?
Weil der Sohn jetzt der Vater ist? Welch größeren Affront gegen Netanjahu und Trump könnte es
geben? Sie können den nächsten ermorden, dann kommt der Enkel, dann ein Neffe, dann der
Cousin. Sie haben vergessen, dass das Regime immer noch eine Millionenbasis hat. Der
Widerstand ist planlos und gefährlich gewesen, wurde vor allem in den großen Städten von
unbewaffneten getragen, war weithin wirtschaftlich orientiert und nicht an westlichen Werten
.
In
einer solchen Situation einen solchen Chaos
Krieg zu
beginnen,
ist für die Opposition tödlich, sie wird wahrscheinlich einem gestärkten Regime
gegenüberstehen, was sich nach 40 Jahren Vorbereitung im Kampf gegen die Teufel bewährt hat
.
Dann ist der politische Islam für lange Zeit der ewige Gewinner. Dies alles wurde nicht
einkalkuliert und jetzt hampelt man in Deutschland rum, weil man sich einbildet, die alten
Linien der Aussenpolitik seien zu halten. Was muss noch passieren, bis das gesamte Auswärtige
Amt streikt und den Austausch der Doktrin verlangt. So geht es nicht weiter. Mit Wadephul
erst recht nicht.
Sie
haben die strategische
Lage vollkommen falsch
eingeschätzt.
Die Stiftung desavouiert ihren eigenen
Auftrag, sie sollte aufpassen auf dem Boden des Grundgesetzes zu bleiben. Es ist
schlecht geplanter,
chaotischer Krieg, der
den Iran
eher als
verwundetes Raubtier zurücklässt. Entweder man argumentiert mit Fakten oder verliert sich in
einer ideologischen Israel- und USA Rhetorik, die einem am Ende eh auf die Füsse fällt, wenn
eben keine belastbare "Schwächung" und stattdessen eine große Instabilität (Anderes Wort für
Schwächung, gell) Einzug hält.
Es ist
erschreckend, dass Teile, auch der deutschen Zivilgesellschaft, auf diese Propagandamärchen
von Trump und Netanjahu hereinfallen.
Aus einer Verhandlungssituation heraus wurde die
gesamte Weltgemeinschaft UND BESONDERS die stark dezimierte iranische
Opposition ungefragt in Haftung genommen für einen Krieg, den
keiner so gewinnen kann. Die iranische Opposition ist Trump und Netanjahu komplett egal, sie
wird von diesem Krieg genauso angegriffen, wie die Mullahs,
ansonsten wäre
dieser Krieg anders gelaufen. Mit Kurden. Aber auch dann - immer ist der Irak das Ergebnis
auch für den Iran. Was im Irak mit seinem ewigen sunnitisch - schiitischen Konflikten und auch
Kurden passiert - -Erdogan - das wird Trump schon bald erfahren.
Tolle Israelräson, die
Israel
in einer prekären Sicherheitslage zurücklassen wird. Diese ganze Staatsräson ist eine Idee
der Tätergeneration. Damals aber war auch Israel ein vollkommen anderer Staat. Nur
Vollidioten schwören einem fremden Land blinde Treue - wo bitte gibt es sowas?
Juden - das sind Deutsche - Deutschland muss sich um die deutschen Staatsbürger, auch in
Israel kümmern, für ihre Sicherheit sorgen, auch wenn möglicherweise die israelische Regierung
die Deutschen in Israel, Doppelstaatler, gefährdet. Das ist damit gemeint.
Deutschland hat Deutsche jüdischen Glaubens bedingungslos zu schützen, das ist aber kein
Versprechen, kein Eid, gegenüber einer Regierung, es ist Versprechen zwischen Menschen. Das ist
das
einzige, was man tun kann und muss. Es ist doch angesichts der Geschichte vollkommen grotesk
eine solche Verantwortung an Staaten zu binden, ausgerechnet den deutschen AfD Staat, oder
an rechtsradikale Regierungen in Israel, wo es
doch nur Staaten sind, die derartige
Verbrechen begehen können - die Waffe dagegen sind Versprechen zwischen Menschen, nicht
zwischen Staaten. Wenn es anders läuft - siehe 07.10. die Angehörigen der Geiseln, unter denen
auch Deutsche waren, sind von der deutschen Regierung stiefmütterlich behandelt worden, fast
versteckt worden. Wie auch bei Netanjahu, warum sonst war die Bewegung der Geiseln gegen
Netanjahu ausgerichtet. Auch die deutsche
Zivilgesellschaft hat
peinlich und sogar
antisemitisch
reagiert, warum? Weil die Solidarität mit den Bürgern jüdischen Glaubens abstrakt an einen
Staat gehängt wurde. Jetzt muss man doch kein Hellseher sein, um zu wissen, warum das in der
Anfangszeit so gemacht wurde, weil die breite Masse der Deutschen zu den Tätern und
Mitwissern gehörte. Wie hätte man also eine solche Solidarität zwischen Menschen etablieren
sollen? So ist es bis heute, die Gedenkkultur ist ein abstrakter Überbau, der im Bauch der
Gesellschaft nicht angekommen ist und umso weniger ankommt, je abstrakter das Ganze wird und
je mehr Israel sich aus der Gemeinschaft der Staaten verabschiedet und z.B. selbst im
Westjordanland zu einem Aggressor wird. Es funktioniert nicht. Wenn aus diesem Gedenken keine
ernsthaften Forderungen entstehen, politische Forderungen für die Gegenwart - dann ist es
Bullshit. Dann ist es eine gruselige Totenfeier. Dann macht man es besser so:
1. Konzert von Theodorakis im Athener Stadion nach dem Ende der Militärdiktatur. Da gehört dieses Lied
hin, wie an jeden anderen Ort, an dem Menschen ermordert werden, für die Gelüste von Mächtigen. Es gibt
keine andere Konsequenz. Es ist vielleicht nicht die Konsequenz der "Juden", aber es ist die Konsequenz
der Partisanen. Heute nicht, morgen nicht, und in tausend Jahren nicht, wird es eine andere geben. Juden und
Partisanen tragen Felsen, das Kreuz des Todes. Der Jude
fällt - "Komm
tapferer
Junge, trag du zwei Felsen!" "Ich trage zwei,
drei, ich heiße Antonis" Die Faust des Volkes bringt die Freiheit! Auch gegen Netanjahu und Trump. Gegen
die Mullahs und alle anderen. Also Ölmafia, Gasmafia, Saudische Mittelalterdiktatur, Erdogan, Katarische
Gasmafia mit FIFA Bonus - mein Gott,
wen wünscht man in der Region eigentlich nicht in die Hölle? Die Kurden. Die Peschmerga können diesen
Abschnitt mit
einem Angriffsbefehl gleichsetzen. Sonst sind sie die Dummen, wie bei den ersten Unruhen. Von den USA
würde ich mir nach Syrien gar nichts mehr sagen lassen, dass sagten wir bereits nach dem 3. Golfkrieg und
während des Syrienkriegs, einmal ist genug.
Maut kann für Logistikunternehmen erlassen werden, bis die Preise für Diesel in einem
Korridor sind. Nicht mautpflichtige Fahrzeuge von Kurierdiensten etc. kann man über
den Steuerfreibetrag "Israelsolidarität" entgegenkommen, man kann es auch "Trumptaler" nennen
. Prüfen sollte man generell, ob man, wie bei den Zöllen, diese Staaten irgendwie haftbar
machen kann. Das Völkerrecht und die Verfassungen brauchen einen zivilrechtlichen Teil, der
bei Verstößen Haftungsregeln enthält.
Man muss von einer regelbasierten Ordnung zu einer
rechtebasierten Ordnung mit vollstreckbarem zivilrechtlichem Teil kommen. ;)
Weder die Einkommenssteuer, noch die Erbschaftssteuer, noch die Gewerbesteuer sind die
entscheidenden Steuern, die entscheidende Steuer ist die automatische Progression bei der
Umsatzsteuer (MwSt.), da diese Progression an den Preisen hängt. Diese füllt den Staatshaushalt
basismäßig, die anderen Steuern kommen obendrauf. Also kann hier allenfalls auf
Verbraucherlevel, wie die Linke es vorschlägt,
die MwSt auf Lebensmittel abgesenkt werden, nicht auf Dior und Gucci. Allerdings werden dann
Benzin/E-fahrer*innen gegenüber
Fahrradfahrer*innen schlechter behandelt, denn die Fahrradfahrer*innen müssen die Ersparnis bei
Lebensmitteln nicht in den Tank, oder den Akku füllen. Also kann man auch jedem Bundesbürger
ein Fahrrad schenken.
Die
anstehenden
Trump-Prozesse in
den USA wg. Rückzahlung Zölle nach Urteil Supreme Court - sind epochal und sollten genauestens
beobachtet werden. Endlich kann es sein, dass ein Staatschef zahlen muss, für seine
Rechtsbrüche, mit denen er sich Wahlen erkaufen wollte. Natürlich nicht Trump persönlich, dann
wär nicht nur er bankrott, sondern
auch seine Buddies, da ist nicht viel zu holen, gemessen an den Summen. Andererseits, was
diese Kleptokraten, ala Ende 19. Jahrhundert Industriebarone, vom US-Haushalt übrig lassen, ist
eine andere Frage.
Na, was,
habt ihr
in
letzter
Zeit
auch ständig diese Fata Morganas von einer besseren Welt?
Öl Reserven freigegeben (nach Aufforderung durch die Energieagentur - keine deutsche Idee), das
ist richtig, denn
dafür
ist
sie da. Dennoch ist dies keine
Maßnahme, die inflationäre Effekte ernsthaft bremsen kann. Vielleicht kann man den Schaden
ja Trump in Rechnung stellen, immerhin sind hunderte Verfahren von Unternehmen in USA
anhängig, welche die vom Supreme Court abgelehnten Zölle zurückfordern. Ölkrise - wirklich ein
sehr kleiner
Preis, um im Iran weniger als nichts zu erreichen.
Doch es besteht auch die Gefahr, im Superwahljahr, dass auf unsere Kosten Wahlen mal wieder
gekauft werden sollen. Die Bürger sollten das Prinzip mal verstehen, was sie euch
populistisch und manipulativ in die eine Tasche kübeln, dass nehmen sie euch an anderer
Stelle doppelt und dreifach wieder ab. Der Staat muss sich auf die Inflationsbekämpfung im
größeren Rahmen konzentrieren. Diese inflationären Prozesse werden auch Butter und alle
Lebensmittel betreffen, abhängig von der Energie, die notwendig ist, um sie herzustellen.
Diese Makroebene ist jetzt wichtig, nicht die Mikroebene, die die Verbraucher jetzt schon
sehen - das dicke Ende kommt erst noch - das Pulver muss trocken gehalten werden. Das sollte man
der EU überlassen, eine Lehre aus dem astronomisch teuren
nationalen Overhead Habecks
: Angebotsorientierte Markteingriffe via EU nicht via nationaler Regierungen.
Eine einmal tägliche Spritpreisänderung bringt mehr Kosten - denn das häufige Ändern ist für
die Verbraucher eher nützlich, ein Angebot, es entsteht ein Durchschnittspreis, jeder kann
entscheiden, wann er zuschlägt. Jetzt zahlen alle den höchsten Durchschnittspreis - so blöde
möchte ich einmal sein. Da ist
Klingbeils TankApp Vorschlag besser
und
erfordert keine Bürokratie,
Reiche bläst wiedermal die Verwaltung auf, das ist auch für die Bürger teurer.
Bürokratieabbau ist das Lieblingsmärchen von Merz.
Komplett gescheitert. Und im Gegenteil. Die
Bundesregierung ist
marktwirtschaftlich ein Amateur, Reiche
ganz
besonders.
Der Staatskapitalismus ist zu beenden.
Grundsätzlich sind alle Maßnahmen, die nicht die Angebotsseite betreffen, sondern die
Nachfrageseite ein Instrument zur Verknappung von Benzin- und Diesel, damit Preistreiber und
keine Preisstabilisierer. Neben einem schnellen Ende des sinnlosen Krieges kann man die
Reserven freigeben, oder an der Steuer drehen. Die Steuerausfälle kann man gegenrechnen,
gegen zu erwartende inflationäre Prozesse - wenn dann unter dem Strich eine
Steuervergünstigung besser für den Haushalt als die Inflation ist - meinetwegen. Aber auch
hier muss man sich im klaren sein, dass wir zunehmend mit einer echten Verknappung
konfrontiert sind, daher wäre auch ein drehen an der Steuer eine Maßnahme die Nachfrage bei
knappen Angebot erhöht - also so oder so - ein Ritt auf der Rasierklinge. Daneben kommen die
Problme ja aus der fossilen Energie und ihrer Distribution selbst, da hat man keine andere
Handhabe als ein Kriegsende und die Hoffnung, dass die Scheichs kulant sein werden. Grins.
Preissenkung an der Zapfsäule durch Stuersystem: Im Idealfall sinkt der Preis pro Liter um den
vollen Betrag
der Steuersenkung (inklusive der anteiligen Mehrwertsteuer).
Bei der Maßnahme 2022 betrug die mögliche Reduzierung rechnerisch bis zu 35 Cent bei
Benzin und 17 Cent bei Diesel.
- Keine garantierte Weitergabe: Mineralölkonzerne sind nicht verpflichtet, die Senkung
vollständig weiterzugeben. Studien zeigten, dass die Entlastung nicht immer komplett
beim Endverbraucher ankam und die Preise verzögert sanken.
- Staatliche Steuerausfälle: Der Staat nimmt deutlich weniger Geld ein. Beim dreimonatigen Tankrabatt 2022 wurden die Steuerausfälle auf über 3 Milliarden Euro geschätzt.
- Entlastung für Verbraucher und Wirtschaft: Die Senkung entlastet private Haushalte
(insbesondere Pendler) und Logistikunternehmen, was die Transportkosten für Waren senken kann.
- Verzögerungseffekte: Da die Steuersenkung meist in Raffinerien und Lagern greift,
sanken die Preise an den Tankstellen anfangs langsam. Dies kann zu einem
kurzzeitigen Nachfragerückgang (Abwarten der Verbraucher) führen.
- Klimapolitische Diskrepanz: Eine Senkung steht im Widerspruch zu Klimaschutzzielen, da
billigerer Kraftstoff den Verbrauch fossiler Energien tendenziell fördert, anstatt Anreize für umweltfreundliche Alternativen zu schaffen.
Wenn man nun gleichzeitig sogar noch eine E-Autoprämie hat - wird es langsam albern. Die kann
man zur Not ausbauen, denn nur so kommt man weiter. Wahrscheinlich wäre es das Beste jedeRm
Bundesbürger*in einen kleinen chinesischen E-Wagen zu schenken. Das wird ja nicht die letzte
Krise sein. Also
kommt man nur mit einer Elektromobilität halbwegs raus. Mit Wallbox und eigener Solaranlage.
Auch die Strompreise sind sonst ein Witz, aufgrund der zentralistischen, netzorientierten
Energie"wende".
Den
Logistikunternehmen sollte man entgegenkommen, aber auch hier eher via Steuererleichterungen
außerhalb des Kraftstoffbereichs - z.B. könnte man die Maut erlassen oder ähnliches. Weiter
sollten die Kosten der Logistik auch nicht überbewertet werden, hinsichtlich der Warenpreise.
Hier ist ihre Produktion entscheidender als ihr Transport. Generell sind die Probleme bei
hohen
Ölpreisen aufgrund der fossilen Basis praktisch jedweder Produktion systemisch - der Fokus
auf Mobilität ist eh nur Augenwischerei.
Die Rest-JUSOS dagegen irrlichtern, wie die Elternpartei, wirr durch die Gegend und fordern einen
Preisdeckel - bringen als Beispiel Ungarn, ausgerechnet Ungarn, bei dem der populistische
Spritdeckel haargenau zeigt, was bei solchen irrwitzigen Eingriffen passiert. Auch die im EU
Raum unterschiedlichen Spritpreise sind kein Beispiel für Abzocke (allenfalls für Abzocke durch
Steuersysteme und den Staat, in normalen Zeiten tanken die Belgier und Niederländer bei uns -
warum? Weil ihre Preise Abzocke sind? Sind doch jetzt das Beispiel für gelungene Benzinpolitik.
), denn
in Belgien und
anderen Ländern gibt es völlig
andere
Steuersysteme.
Wenn die SPD meint mit Populismus und
Monsterschulden für irgendwelche Maßnahmen die Wahl in RLP kaufen zu können, spricht das für
die Perspektiven der 5,5 % Partei, deren letzte Hoffnung das strukturschwache ist.
Strukturschwach, keine Industrie, abgehängt im Westen - das Fast-Saarland, aber schon immer
SPD - es gibt nur ein
Bundesland,
bei dem man da keinen
Zusammenhang sieht. Wenn der Ministerpräsident Albert Schweitzer heißen würde, dann wär alles
rund.
Warum der Populisten - Spritdeckel 2022 in Ungarn scheiterte:
Durch den künstlich niedrigen Preis (480 Forint/Liter) stieg
die Nachfrage massiv, während ausländische Lieferanten den Import einstellten.
Viele Tankstellen, insbesondere kleine, konnten nicht mehr
kostendeckend arbeiten, mussten schließen oder hatten kein Benzin mehr, was zu
landesweiten Engpässen führte. Was dann auch den deutschen Pächtern drohen
könnte. Die MOL-Raffinerie, Ungarns einziger Treibstoffproduzent, konnte die Nachfrage
nicht allein decken. Es kam zur Rationierung auf in Ungarn angemeldete Fahrzeuge und auch die
Menge pro Fahrzeug wurde begrenzt. Dennoch stieg der Benzin- und Dieselverbrauch 2022 gegenüber
den Vorjahren deutlich an. Am 6. Dezember 2022 gab die Regierung bekannt, den Preisdeckel per
sofort aufzuheben. Über Nacht geriet das gesamte Preisgefüge in Ungarn in großes Chaos. Das
war dann die Zeit in der eigentlich jeder für seine Waren, den Preis nehmen konnte, den er
wollte. Es kam, wie es kommen musste, die künstlich gedämpfte Inflation explodierte, der
Forinth geriet in Turbulenzen. Steigende Importe durch den zuvor hohen Kraftstoffverbrauch
trübten Orbans Handelsbilanz, was natürlich via schwächerer Währung ausgeglichen werden musste. Die
schwächere Währung schließlich verteuerte viele Produkte zusätzlich. In Deutschland etwa erreichte
die Inflationsrate im September 2022 11,9 Prozent als Ukraine Toplevel.
In Ungarn lag die Teuerung, im gleichen Zeitraum, bei 21,9 Prozent
mit steigender Tendenz. Bei Lebensmitteln stieg die Inflation auf aberwitzige 30 Prozent.
Was in der Logik des Chaoten Orban also die Inflation drücken sollte, bewirkte genau das
Gegenteil. György Matolcsy, seinerzeitiger Chef der Nationalbank, ging davon aus, dass der
Preisdeckel für Benzin und Diesel die Inflation um 5 Prozentpunkte angeheizt hat.
Zunächst wurden also inflationäre Prozesse ausgeglichen. Aber dies war natürlich nur
Theaterdonner, denn kaum wurde der Spritdeckel aufgegeben schoß die Inflation in Ungarn
danach - in allen Bereichen - extrem hoch. Die Handelsbilanz war schlecht, weil viel Rohöl
und raffinierte Produkte zugekauft werden mussten. Der Denkfehler bezieht sich also auch
darauf, die Preise am Rohölmarkt im Vergleich zu den Preisen raffinierter Produkte zu stark
zu gewichten.
Jetzt ist die Situation bereits zu verfahren und hält zulange an, als das eine simple
Freigabe der Straße von Hormus die Probleme schnell lösen könnte. Man sollte sich auf eine
längere Zeit mit hohen Preisen einstellen. Dieser Krieg hat die Ölmärkte nachhaltig
beschädigt, sie sind recht träge - also wird es dauern. Am besten ist ein schnelles Ende
des Krieges.
Vielleicht begreifen die Leute ja irgendwann, dass das Öl- und Gassystem eines der
gefährlichsten und anfälligsten Systeme überhaupt ist, was eben auch abartig teuer ist.
Daneben sind wir längst in der SSP3-7.0 Welt - der Kampf um fossile Resourcen und besonders
Gas und Öl ist entscheidender Faktor strategischer Politik. Diese Rohstoffe sind eine Waffe -
auch gegen Deutschland. Es wird nie wieder besser werden. Diese Energie muss weg, dies ist
die einzig vertretbare ökonomische Entscheidung. Wie wir aktuell sehen, ist dann für die meisten
die Alternative Atom - wie soll Deutschland mit Gas überleben? Der Fehler ist die
zentralistische Energiewende der Grünen, es ist nicht richtig und nicht effektiv erneuerbare
via Netzen und Distribution durch das ganze Land auszurollen - dies muss mit Gaskrisen etc.
bei Atom enden. Die zentralistische Energiewende für erneuerbare ist ein großer historischer
Fehler, den die Grünen zu verantworten haben. Erneuerbare ergeben ökonomisch und hinsichtlich
der Effizienz nur dezentral einen Sinn - zur Energieautarkie, was auch strategisch geboten ist.
Trittin
braucht nicht herumjammern, die Atomgeschichte ist logische Konsequenz aus der falschen
Konzeption der Energiewende. Wir haben es schon 1990 gesagt - in Gorleben. Was sie kostet hat
doch eh noch nie jemanden interessiert. Selbst Schuld und Danke für die dümmste Energiewende
des Planeten. Sollen wir sie anthroposophen Wende nennen - die magische Wende. Jetzt ist Krieg.
Wer immer mit Klimawandel befasst ist und Konzepte entwirft, die angeblich defossilieren,
der müsste doch wissen - in der Endphase der Distribution fossiler Energien, werden diese
Energien zu einer Waffe, noch viel mehr als sie es von Anfang an waren. Ausgerechnet jene, die auf
der Tonspur den Klimawandel angeblich verstanden haben, entwerfen ein Konzept, was nicht
berücksichtigt, dass fossile Energie zur Waffe wird, dass in postmoderner Kriegsführung auch
die Leitungen und zentralistischen Energien Hauptangriffsziel sind. Eine zentralistische
Energiedistribution für Erneuerbare aufzubauen ist komplette Esoterik. Dieses Land hatte mal
die Wahl - und hat sie noch - wir können immer noch umschwenken und ein Konzept der
dezentralen Versorgung fahren. Dazu könnte man Rechenzentren in einem ersten Schritt
vorschreiben nur erneuerbare lokal vor Ort zu Versorgung zu nutzen.
Trump geht hin und
schreibt den KI-Playern vor, dass sie eigenen Kraftwerke bauen müssen, betreiben müssen, damit
der Strompreis nicht zu stark steigt.
Dies ist sogar schon besser, als alles was in
Deutschland läuft. Das Problem in Deutschland ist, die einzige Partei, die überhaupt noch für
Klimawandel sensibel ist, hat keine Ahnung von Wirtschaft - sonst wären sie auch nicht auf den
grünen Kapitalismus gekommen, der ihnen nun zwischen Ressourcenkrisen und Kriegen zwischen den
Fingern zerrinnt, zur Fata Morgana in der saudischen Wüste wird.
Jenes lieber Jürgen sind
die
Gründe - wie gesagt - ich war sogar schon in
Wackersdorf am Bauzaun. Aber dein Flaschenpfand, alter Haudegen, das ist Ökonomie pur und das
beste und unbürokratischste Sozialsystem, was Deutschland je hatte - ernsthaft - sogar die
Ausszahlung der Beträge funktioniert voll automatisiert in Kooperation mit dem
Lebensmittelhandel und ohne Sanktionen, ohne astronomisch teure und aufgeblasene Sozialstasi
(aka Jobcenter für den 2. 3. und 46. Arbeitsmarkt).
Nachteil ist
nur, wie die neue Grundsicherung hinsichtlich ihrer Finanzierung, auch dieses System ist vor
allem erdölbasiert. Na ja - Kohlenstoffbasiert sind wir alle, geben wir uns doch einfach
selbst zurück.
Flasche leer mit Pfand
Ein Großteil der Einweg- und Mehrweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff besteht aus
erdölbasierten Materialien. Das am häufigsten verwendete Material ist PET
(Polyethylenterephthalat), welches primär aus Erdölkohlenwasserstoffen hergestellt wird.
Vielleicht steigt ja sogar der Flaschenpfand. Was für Trottel.

Update: WHO warnt vor schwarzem Regen, durch Diffusion von Rauchgasen in die Atmosphere. Das
hatten wir beim 2. Golfkrieg - also Kuwait - das interessiert China - die brennenden
Ölquellen haben Aerosole rund um den Globus geschickt, was in Tibet dazu führte, dass
Gletscher schwarz wurden. Dadurch schmolzen sie schneller, weil die weniger Sonnenlicht
reflektieren konnten. Das ist ein typsicher Sidekick, wie er bei SSP7-3 durchaus
einmodelliert ist.
Trump und Netanjahu sind keine
allerbesten Freunde mehr,
so schade und so unvorhersehbar.
"Solidarität" mit
Israel bedeutet
für Deutsche vor allem der israelischen Opposition, in diesem Fall auch gegen sie, dabei zu
helfen Netanjahu in Rente zu schicken. Netanjahu ist die größte Gefahr, der sich Israel in seiner
gesamten Existenz ausgesetzt sah und sieht - und er ist nur der, der er ist, weil Rabin ermordet wurde,
weil Israelis eben doch auf Israelis schießen. Die Gefahr
ist
groß, dass
Trump
aussteigt, was er auch
tun
sollte, um seine Präsidentschaft zu retten. Die USA haben andere Interessen als Israel. Es kann
schnell passieren, dass Israel mit einem verwundeten Raubtier Iran als Gegner in der
Weltgemeinschaft isoliert da steht, während die Gefahr in wenigen Jahren noch größer wird. Dieser
Krieg war ein Fehler, Merz hätte den guten Berater spielen können, und stände jetzt als der
Staatschef da, der Trump einen guten Rat gab. Merz steht jetzt als peinlicher Mitläufer da und
hat gezeigt, dass er die strategische Dynamik, auch
hinsichtlich Ukraine nicht versteht. Pistorius konnte angeblich 30 Patriot
vor
dem Einschlag im Iran bewahren und diese an die Ukraine geben. Auch
wenn Europa noch abhängig ist, der Denkfehler ist: Europa hat nichts von einem entfesselten Trump, nur von einem
domestizierten und kontrollierbaren Trump, also
ist es nie richtig ihm in dieser Sache nicht drastisch zu widersprechen. Denn Europa hat auch kein Interesse an
Unruhen wg. Preisen in USA oder an einer weiteren Destabilisierung des Rechtsstaates in den USA.
Wenn man nicht widerspricht, hat man ein
noch größeres Theater, als wenn man ihn verärgert. Merz hat hier eine aberwitzige Fehlleistung hingelegt, die
nicht nur aus einer falschen Analyse kommt, die da sagt, Europa muss still sein, nein, dies entspricht eben
seiner seltsam flachen Politikvorstellung, die kaum komplexe Aspekte in seinen Reaktionen kennt. Macron
dagegen zeigt, was Europa tun kann. Nein, Merz hat in dieser schwierigen Krise für Deutschland und EU nicht das
richtige - für Deutschland und EU - getan - er hat geschadet, durch seine falschen Reaktionen in USA.
Fast jede Reaktion von Merz auf das Weltgeschehen hat sich als falsch
herausgestellt.
Eine neuere scheint allerdings in die richtige Richtung zu gehen, und die heißt alles
außenpolitisch relevante am
Grundgesetz kommt aus dem Völkerrecht.
Auch das Treffen im Kanzleramt mit den europäischen Staatschefs war erfolglos.
Vielleicht gehen Trump und Merz
gemeinsam, wir weinen ihnen keine Träne nach.
Der CDU auch nicht, sie hat diesen Mann
gebracht - scheinbar um Merkels Lebensleistung zu desavouieren um zu zeigen, dass sie und
ihre Syrienpolitik das Problem der CDU sind und damit erst die AfD hochkam. Würde sagen
dieser Rechtsruck hat der CDU/CSU absolut nichts gebracht. Das Wählerpotenzial
halluzinatorischer, irrationaler
Dumpfbackenpolitik für das dreckige Drittel, ist bereits durch die AfD vollumfänglich
ausgereizt, man braucht
keine 2
Parteien der Abgehängten und Verschwörungstheoretiker*innen. Eine reicht, sonst teilt man sich
irgendwann das Potenzial bei
20 % im Bund. Das zeigt, Deutschland hat nichtmal ein Drittel Globalisierungs-Verlierer. also
kleiner, nationaler Mittelstand, sowie reaktionäre Arbeiter/Angestellte aus fossilen und
abgefrühstückten
Branchen,
das sollte sich
nicht verschlechtern. Man darf keinen Fussbreit nachgeben und muss die eigene Politik
runter rocken ohne nach rechts und links zu schauen. So hält man die AfD
in
der Praxis klein. Nicht mit
Gerede, sondern mit
mehr, von dem, was sie nicht wollen: Fortschritte auf Basis der Globalisierung unter
Berücksichtigung des Klimawandels - SSP3-7, weitere Abwicklung von Branchen, die Deutschland
nicht abheben lassen. Abhängen, was anderes bleibt nicht, zur Not den ganzen Osten. Verträge
sind Verträge.
.
Anti-Merkel auf der
Tonspur, aber im
Inland
genauso eine Reformunwilligkeit und Stillstand, wie bei der netten Schlafwagenschaffnerin. Das
ist
kein
Politikansatz,
sondern
die Rache dummer alter Männer, die in einer anderen Zeit leben, nun sehen, dass es nicht
darum geht. Die Migrationspolitik ist eine Fantasiedebatte. Der Fokus auf irreguläre
Migration, die zu keinem Zeitpunkt ein erhebliches Ausmaß hatte, ist nicht bedeutungslos,
aber rechtfertigt keine derart panikgetriebene Propaganda. Das alles hätte man still unter
der Decke lösen können und die AfD auflaufen lassen. Weiter ist die Weltlage so, dass
Situationen entstehen können, die nicht mehr beherrschbar sind, da würde ich mich nicht zu
weit aus dem Fenster lehnen.
Das
einzige, was in Sachen Migration für Deutschland wirklich wichtig ist: Wie bekommen wir
millionenfache Workforce ins Land. Ob man da, wie meinetwegen Canada, groß die Wahl hat,
oder ob man auch Menschen erst für den Arbeitsmarkt fit machen muss, die aus welchen Gründen
auch immer kamen, das ist die Frage. Angesichts der ökonomischen Daten und hinsichtlich der
komplett
fehlenden IT/KI Player (SAP? Sehr witzig!) ist Deutschland für
die Brains kein attraktiver Standort. Die aufgepeitschte Debatte um die marginale irreguläre
Migration hat aber zusätzlich dafür gesorgt, dass Deutschland im Ranking der attractive
Einwanderungsländer grottig schlecht da steht. Man hat sich selbst ins Knie geschossen, man
kann die Jungen nur aufrufen - die Fehler dieser Politgeneration nicht auszubaden. Entweder
sie schwenken um, oder bezahlen für ihren Rassismus und ihre Arroganz. Da muss man auch
Özdemir sagen, dass es keine Assimilierung braucht - wir brauchen keine Experten für
schwäbische Vereine, irgendwelche Dialekte und sonstige abgefrühstückte Folklore, sondern
Brains. Die
Anpassungsleistungen des Özdemir sind unerwünscht, peinlich und albern, weil nicht rentabel.
Bei all dem darf eins nicht vergessen werden, Merz ist ein Staatschef ohne strategische
Optionen. Die Bundeswehr ist immer noch eine Truppe Pfadfinder, die nun mit Altmetall und
wehrpflichtigen, postpubertären Jungens,
ausgerüstet wird. Man kann ihm also fairerweise zugutehalten, dass er offensichtlich nicht
Macron ist, aber auch kein Mandela oder Gandhi, die beiden hatten auch keine Armee, aber
Millionen hinter sich! Vielleicht schafft Merz es ja doch noch -
aber nur mit unserer Hilfe
Wir halten die Merkel Drohung aufrecht! Dagegen ist die Atombombe ein Knallfrosch.
Große FLuchtbewegungen bis hin zu Völkerwanderungen sind in der SSP3-7 Welt fester
Bestandteil, man sollte sich ihnen nicht in den Weg stellen.
Rechtlich und konstitutionell gesehen ist das wichtigste die Freiheit der nächsten
Generationen. Es ist nicht durch das GG gedeckt, dass eine Generation der nächsten, durch
ihr Verhalten, wissentlich, ein geringeres Maß an Freiheit bereitet, als es für sie selbst der
Fall war. Dies ist nicht gedeckt, weil es für eine potenzielle Klimaplanwirtschaft dazu kommen
würde, dass die heute garantierten Rechte des GG (indirekt auch nachrangige Normen) eingeschränkt
werden müssen. Dies bedeutet, die Generation, die zuwenig tut, kalkuliert ein, dass das
heutige GG für die nächsten Generationen nicht so bleiben kann, wie es ist, und zwar in den
fundamentalsten Ansätzen der Verfassung. Der gesamte Verfassungsstaat ist dann für die
nächten Generationen nicht mehr der, der er mal war. Da man dies schon heute mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, müssen die Gerichte diese Überlegungen
hinsichtlich der garantierten Freiheitsrechte für die nächsten Generationen bewerten.
Klimaschutz ist neben einer physikalischen und unabwendbaren Verpflichtung zum
Selbsterhalt, im
politischen und juristischen Raum
vor
allem ein Struggle von Freiheit der jetzigen Generationen gegen/für die Freiheit der
folgenden Generationen. Da es sich um physikalische Tatsachen handelt - ist das Klima
selbst, kein Verhandlungspartner.
Hätte, Hätte Fahrakette Merz in Washington nicht den Bückling
gemacht und auch mal ein paar kritische Worte in Richtung Israel/USA verlauten lassen,
dann wäre dies nicht passiert. Diese "Partner" sind eigenmächtig ohne Rücksprachen in einen
Krieg gegangen, der das Zeug hat die Weltwirtschaft an den Abgrund zu bringen. Das geht so
nicht, Merz muss das unmissverständlich klarmachen.
Wir erinnern die Unionsparteien auch daran, dass das Völkerrecht an das GG gebunden wurde. Auch
das
Verbot des
Angriffskrieges
ist eine an das GG gebundene Vorschrift des
Völkerrechts. Also stellt sich schon lange die Frage - was treibt Merz da eigentlich
hinsichtlich des GG?
Jetzt gibts jetzt nur
noch Konservative und
Populisten - BW scheint also von großer Zukunftsangst geprägt und wählt etwas mehr Schwarz zu
Grün. Sie wollen Stabilität in unruhigen Zeiten, während das Musterländle zum alten Ländle
wird.
Das
vergeht, war in
Detroit
auch
nur die ersten 10 Jahre nach GM scheiße, dann kam die Kreativwirtschaft - und Starbucks. ;)
Was es dem Klimaschutz bringt? Nun -
ja - es ist ein Bundesland mit Detroit-Light
als Hauptstadt - da hat die Krise wahrscheinlich mehr gebracht.
Der Pfad
SSP3-7.0 ist eines der fünf zentralen Emissionsszenarien (Shared
Socioeconomic
Pathways),
die vom Weltklimarat (IPCC) im 6. Sachstandsbericht (AR6) genutzt werden,
um die Auswirkungen des Klimawandels bis 2100 zu projizieren.
Während der Ungarisch Ukrainische Krieg langsam an Fahrt aufnimmt,
findet ihr hier den Krieg gegen den Iran unter
Berücksichtigung des GEG, sowie der Versicherungsprämien für Transporte von
Fossilien.
Die Tankstellenpächter haben das Lager voll mit Sprit, der zu günstigeren
Konditionen gekauft wurde. Eigentlich dachte ich die Konzerne verpachten an Kaufleute, sind
aber vielleicht nur Autoschrauber oder jeder der ne Tanke pachten will, pachtet eine
.
Also
machen wir es mit Butter: Ich habe das Lager voller Butter, die ich eingekauft habe zu 1 Euro
das Kilo, jetzt kaufen die Chinesen alle Butter auf, der Preis steigt auf 1,5 Euro pro
Kilo im Einkauf. Die Gewinnspanne bei der Butter errechnet sich aus Verkauf minus Einkauf,
bei der alten Butter verkaufte ich für 2 Euro und hab einen Euro Gewinn, wenn ich nun die
alte Butter für die gleiche Marge verkaufen würde, würde diese Marge zusammenbrechen, weil
sie berechnet war, für einen Einkaufspreis von 1 Euro. Was würde also passieren - die nächste
Ladung Butter wäre im Einkauf teurer, weil ich aber die Butter im Lager, wie es die
Tankstellenpächter wollen, für den alten Preis verkaufe, bricht mir die Marge zusammen.
Also muss ich Preise (Risikoaufschläge), wenn die Einkaufspreise steigen, auch für alte Waren
sofort nachziehen,
wenn die Beschaffung
neuer Waren
einen
anderen Preis hat und ich overall meine Marge halten will. Ansonsten würde durch die
Neubeschaffung aus den Gewinnen der alten Marge, bei neuen Preisen, sogar die alte Marge
rückwirkend zusammenbrechen. Das macht niemand.
Wer einen Kaufmann findet, der dem widerspricht, bekommt hier bei uns eine goldene Erwähnung
. Melden unter Kontaktadresse.
Die Tankstellenpächter haben vielleicht eine andere Kalkulation als die Konzerne. die sie
beliefern, das mag sein. Dies wäre aber keine Frage für die Politik, sondern für das
Binnenverhältnis zwischen fossiler Ölmafia und fossilen Tankstellenpächtern. Vielleicht schließen
sie Verträge ab, die in solchen Situationen nicht angemessen sind.
Weiter ist klar, dass
evtl.
weniger (relativ und absolut) verkauft wird, sodass am Ende bei den Pächtern, trotz höherer Preise,
weniger bleibt. Da muss man sich die Verträge im Einzelnen anschauen.
Vermutlich ist davon auszugehen, dass die Pächter*innen vor allem weniger Laufkundschaft
haben. Damit fällt das Beigeschäft mit Snacks, Brötchen, Kaffee ebenfalls geringer aus.
Daneben
stehen nun hohe Benzinpreise und der Kaffee in Konkurrenz zueinander - klar - wer gerade 219 für Diesel
gezahlt hat, weil er einen Diesel kaufte (trotz Skandal und Ukraine) kriegt nen Hals wenn er E10 für 188
sieht - der kauft kein Brötchen mehr. Hat mein Vater schon immer gesagt: Diesel ist für Bauern, sonst viel zu
teuer und stinkt - das war die Ölkrise der 70iger.
Damit
Daher kann so gesehen durchaus
gesagt werden, dass mit einem Tankrabatt wieder mehr Brötchen verkauft werden - aber auch
wieder mehr Klimakatastrophe. Diesmal, um Brötchen zu verkaufen.
Während der Kraftstoffverkauf das Hauptgeschäft ist, tragen Shop, Gastronomie und Wäsche je nach Standort und Tankstelle oft zu 50 % bis über 60 % des Brutto-Gesamtumsatzes bei. Einige Studien zeigen, dass in modernen Stationen der Nicht-Kraftstoffbereich bereits über die Hälfte der Bruttoerträge sichert.
Die höchste Marge erzielen Tankstellen mit Kaffee/Heißgetränken, Fast Food und Snacks.
Hier bleiben bis zu 70 bis 80 Cent pro verkauftem Euro als Gewinn übrig, während an einem Liter Benzin oft weniger als 20 Cent Profit hängen bleiben.
Der durchschnittliche Shop-Umsatz einer Tankstelle in Deutschland lag laut einer Studie bei ca.
1,2 Millionen Euro pro Jahr. (Sparkassendachverband)
Man muss die Leute in dieser Zeit anders in die Tankstelle locken, wie bei einem Kiosk. Das
würde ich auf jeden Fall mal probieren, wird wenigstens für einige gelingen.
Wir hätten auch nichts
dagegen den Pächtern, wenn sie in Schwierigkeiten geraten, unter die Arme zu greifen. Das
ist aber keine Gieskannenhilfe für Autofahrer und auch kein Markteingriff in Sachen
Fossilien verbilligen. Es wäre eine mit den Coronahilfen vergleichbare temporäre Maßnahme auf
Kreditbasis, die konkret einem Pächter, persönlich, nach Prüfungen hilft.
Außerdem werden sie den Unmut abbekommen. Aber so einfach von Abzocke zu sprechen ist billig.
Unten steht übrigens, warum Eingriffe in die Fossilmärkte mit dem Zweck Preise zu senken
eine katastrophal falsche Politik wären, die eigentlich sofort irgendwen nach Karlsruhe
treiben müsste. Dann soll der Pächterverband mehr Details über die möglicherweise beschissenen
Vertragskonstruktionen sagen, statt ins populistische Horn zu blasen. Danke.
Wir feiern das ganze als unseren zynischen Beitrag zur LitCologne - der heiligen Messe für
Buchnostalgiker. Wer da den Habeck zu Gesicht bekommt, weil er bei den Kleinbürgern immer noch
rockt, der empfiehlt ihm: "The Sheik Of Araby" in der Spike Jones Fassung, mit Zugunglück.
Habeck war ein
Meister der staatskapitalistischen Verbilligung von fossiler Energie, wenn er sich wieder auf seine
Rolle als
Literaturwissenschaftler für Oma und Opa konzentriert - haben wir keine Probleme mehr und sind
Freunde. Seine literarische Spitzenleistung war übrigens eine 12 Jahre dauernde Gasballade
an
Katar, als experimentelle Literatur. Katar, oh du ruhiges, schönes Katar, was
nun vielleicht 12 Jahre braucht, bis alle Quellen wieder am Netz sind. Iran vs. Israel - das
war für Habeck nicht vorstellbar. Und nein, wir bekommen zwar das meiste LNG aus USA (Fracking),
aber
wenn Katar ausfällt kaufen alle Fracking Gas - was dadurch - na, na, na - genau. Solche Leute haben
in der
Klima-Politik nichts
zu
suchen,
auch wenn
sie jeden links-liberalen Kleinbürger mit ihrem Emogequatsche und der angeblichen Rettung der
deutschen fossilen Energieversorgung zu Tränen rühren mögen. Kurz vorm Pulitzerpreis war die
Karriere dann wegen der bösen anderen Parteien zu Ende. Wenn Habeck die einzige Partei wäre, dann
wär alles bestens gelaufen. Wer immer staatskapitalistisch in fossile Märkte eingreift mit dem Ziel
die gefährlichen
Schwankungen dieser Mörkte, die ja gerade aus dem gefährlichen Konzept der Distribution dieser
Energien, auch als Waffe in Kriegen, verbilligt und veröndert, der versündigt sich auf nicht
wieder gut zu machende Weise an der nächsten Generation, denn das fosssile Siechtum geht dann
weiter.
Wir glauben, dass diese Art Politiken vor allem daran hängen, dass die Halbwertzeit von CO₂
und die reale PPM Konzentration keine Rolle spielt. Das meiste Gas wird von den Ozeanen
gespeichert - was aus dieser Anreicherung wird, bei steigenden Temperaturen, wissen wir
nicht. So oder so - bleibt jedes atmospherics Gramm für viele Jahre
erhalten,
damit auch seine
Wirkung. Also kann man eigentlich eh nur mit ppm Konzentrationen arbeiten, weil nur dann,
anders als beim Temperatursystem, eben keine "Korridore" entstehen, sondern es würden
Grenzwerte entstehen, wie bei anderen Schadstoffen auch, diese können auch die Halbwertzeit
von ca 150 Jahren in der Atmosphere einberechnen. Die Idee des grünen Kapitalismus würde so
infrage stehen, mann würde ja auch nicht sagen, okay - du hast einen Korridor für Dioxine,
dann bauen wir mal langsam um, sodass es weniger wird, wenn doch klar ist, dass eine bereits
eingebrachte Menge eine lange Halbwertzeit hat. Dann kommt es nämlich zu einer Akkumulation -
was bedeutet, während Gas von vor 150 Jahren abgebaut wird, tritt neues ein, und die Uhr
läuft von vorne.
Die Legitimation eines Habeck war, ist bei
Grünen immer noch der völlig bescheuerte Glaube an einen grünen Kapitalismus. Das macht
diese Leute eigentlich zu Vertretern einer Sekte. Aber sie geben den Leuten das gute Gefühl
irgendwie was für Klimaschutz zu tun, weil ja die große Transformation (Halbwertzeit!) kommt - das
bringt uns
nicht nur SSP7-3, sondern definitiv SSP5-8. Genau diese Politiken mit
unüberwindbaren Zielkonflikten und seltsamen Dopplungen.
Die Grünen haben mit ihrer Klimapolitik also nicht recht gehabt, sie fällt ihnen mit dem Iran Krieg auf die Füsse,
denn sie haben auch die Gasstrategie zu
verantworten, genauso, wie die zentralistische Energiewende.
Daneben, wie man in der
Ukraine
sieht, ist eine zentralistische Stromwende nicht nur aberwitzig teuer für Erneuerbare, die
gemacht sind, um wirklich vor Ort dezentral zu produzieren und verbraucht zu werden, sondern
auch die strategischen Vorteile der Dezentralität werden durch die esoterische
zentralistische Wende der Grünen, mit zentralistischem Netzstrom aus dezentralen erneuerbaren
vernichtet.
Wenn man es so haben will, kann man es in der Klimawandelwelt nur mit Atom
machen. Es bleibt zu hoffen, dass die versemmelte, zentralistische Energiewende der Grünen nicht
genau dazu führen wird. Aber: Es reicht die ÜBERIRDISCHEN Leitungen mit primitivsten
Mitteln anzugreifen und schon ist Bundes Black Out. Man macht popeliege, primitivste Leitungen
zum absoluten Flaschenhals jedweder Energieerzeugung. Das ist Gründerzeit, weil es mit Kohle
nicht anders ging.
.
In der SSP3-7.0 Welt ist zentralistiche Stromversorgung strategischer
Selbstmord. Man kann sich dann Rüstung sparen, weil man das ganze Land mit einem besseren
Seitenschneider vom Netz nimmt. Und das Konstrukt des grünen
Kapitalismus ebenfalls. Das ist keine Klimapolitik, sondern Parteipolitik. Sie behaupten, ein
abstraktes
Problem verstanden zu haben, aber die realen Maßnahmen sind Bullshit. Also nutzen sie
letztlich lediglich eine Brandingfunktion. So kommen wir nicht weiter.
Allgemeine Aussagen zu Krieg und Co2 hier
SSP3-7.0 führt zu einer starken Erwärmung, die oft als "Real-World"-Szenario (ohne
drastische neue Klimapolitik) beschrieben wird. Studien deuten darauf hin, dass unter SSP3-7.0 bis
2050 ca. 36,3 % der terrestrischen Ökosysteme ihren Typ verändern könnten. Typ verändern, bedeutet, wenn
aus einem Wald, zunächst mal durch Einfluss des Wandels selbst eine brache Trockenfläche wird, kann er
kein Co2 mehr speichern. Hinsichtlich des Meeresspiegels zeigen Projektionen einen signifikanten Anstieg
von 0,55 bis 0,90 Metern bis zum Ende des Jahrhunderts.
- 1. Regionale Auswirkungen
Aktuelle Untersuchungen auf Basis von SSP3-7.0 prognostizieren für Europa eine Zunahme von hitzebedingten Todesfällen,
die die Abnahme von kältebedingten Todesfällen übersteigt in ganz Europa also eine Übersterblichkeit durch
Hitzewellen. Deutschland: Es werden Trends simuliert, die einen Temperaturanstieg bis 2050 zeigen,
welcher mit dem Szenario SSP3-7.0 vergleichbar ist.
Asien (Aerosol-Effekt): Studien zeigen, dass SSP3-7.0 durch hohe Aerosol-Emissionen (Luftverschmutzung)
gekennzeichnet ist. In Regionen wie Süd- und Südostasien können diese Aerosole die erwartete Niederschlagszunahme
durch Treibhausgase teilweise unterdrücken.
-
2. Charakteristika von SSP3-7.0 in der Modellierung
Hohe Aerosol-Emissionen: Im Gegensatz zu anderen Szenarien, die auf eine Reduzierung der
Luftverschmutzung setzen, nimmt SSP3-7.0 an, dass regionale Rivalitäten zu weniger
Umweltkontrollen führen.
Herausforderung bei der Anpassung: Aufgrund der sozioökonomischen Bedingungen
(geringere Bildungsinvestitionen, langsames Wirtschaftswachstum) stellt dieses Szenario hohe
Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Gesellschaften. Sie müssen vielfältige Krisen
lösen, sowohl auf geostrategischer Ebene, wie auf ökonomischer und sozialer Ebene. Dabei
werden die Folgen des Klimawandels paradoxerweise auch Maßnahmen gegen seine weitere
Verschärfung angreifen.
-
3. Relevanz in der Forschung
SSP3-7.0 wird häufig als "unwahrscheinliches", aber plausibles Szenario eingestuft,
das zwischen dem moderaten SSP2-4.5 und dem extremen SSP5-8.5 liegt.
Es wird genutzt, um die Folgen einer Welt zu untersuchen, die sich vom internationalen
Klimaschutz abwendet
SSP3-7.0 beschreibt also eine Welt mit großen
Herausforderungen für die CO₂minderung und die Klimawandel-Anpassung. Dabei wird aber nicht
von einem Worst Case ausgegangen, wie bei SSP5-8 in dem es praktisch keine Maßnahmen mehr
gibt. Das Interessante bei SSP3 ist, zu sehen, wie erfolgende Maßnahmen konterkariert werden,
durch politische und systemische, soziale Entwicklungen, die gegen die Maßnahmen laufen, was
eigentlich bedeuten würde, die Maßnahmen müssten ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen
werden, was auch wieder irreal ist.
Damit eben ein "Real World" Szenario, was die großen
Widersprüchlichkeiten der Entwicklungen aufzeigen kann.
Dabei ist allerdings, wie bei
allen
Szenarien eine Frage nicht eingepreist: Was passiert, wenn Schwellenländer und
Entwicklungsländer selbst ein Wirtschaftswachstum generieren, was das Ziel verfolgt, den
Lebensstandard des sog. Westens zu erreichen. Sicherlich werden diese Länder stärker auf
Erneuerbare setzen, aber die Frage nach der Energie ist eben nur ein Puzzlestück.
Besonders
problematisch kann dann auch hier die Vernichtung, also die Änderung der Ökosysteme sein. Bei
China
sieht man, dass es zwar Weltmeister bei erneuerbaren ist, aber Energie wird auch mit Atom,
Kohle erzeugt. Daneben ist der gesamte Rest des chinesischen Wachstums natürlich
problematisch, auch bei E-Mobilität, da dort lediglich der Antriebsstrang, bei Ladung via
Erneuerbarer de-fossilisiert wird. End-of-Pipe ist zu wenig. Alles andere am Auto - braucht
auch
Öl - z.B. für
Kunststoffe etc.
Also ist ein wachstumsbasierter Wohlstand vergleichbar mit dem Westen für den ganzen
Planeten
in keinem Szenario eingepreist - das wäre vermutlich SSP-Apokalypse. Es ist bezeichnend, dass
die Option, dass der globale Süden mal gleichziehen könnte, weithin unbeachtet bleibt. Ich
würde jetzt nicht sagen, das ist Kolonialismus beim Klimaschutz - aber - man muss sich schon
eine Welt anschauen und Maßnahmen entwickeln, die allen Menschen ein vergleichbares
Wohlstandsniveau ermöglichen.
Bei
SSP5-8 müssen die
Maßnahmen am Ende
in Form einer authoritarian Klimapolitik mit Co2-Planwirtschaft kommen, vermutlich ist dies auch
bei SSP7 nicht ganz zu vermeiden - mindestens für Sektoren, wie fossile Energie - es beschreibt
also vielleicht eine Welt
der letzten
Chance. Aber: Dieser Zustand ist aufgrund von Armut und ungleicher Entwicklung für den
globalen Süden ja eigentlich eh der Standard. Genau da beisst sich die Klimakatze in den
Schwanz.
Eine Planwirtschaft wird sich jedoch nicht von oben verhindern lassen, sie kann nur
verhindert werden, wenn Eigenverantwortung und eine größere Beteiligung der
Bürger an den realen Kosten fossilen Verhaltens erfolgt - nur so wird auch die Dringlichkeit
der Lage hinsichtlich Gütern der bürgerlichen Freiheit deutlich.
Es ist ein Thema der Freiheit -- ZUERST!
SSP3-7 wird oft als
"Regional Rivalry"-Szenario - flache Konflikte mit unterschiedlicher Intensität auch um
Rohstoffe und fossile Rohstoffe, um Land und Wasser. Daneben berücksichtigt es
sozial-ökonomische Verwerfungen, durch den Klimawandel, aber auch durch Widerstand
gegen eine sinnvolle Politik.
Dieses Szenario muss mindestens seit dem Iran Krieg als das entscheidende angesehen werden. Wir
werden keine großen Kriege sehen, keine schnellen begrenzten Kriege, sondern ein
regelrechtes Netz aus in der Intensität schwankenden Kriegshandlungen über den ganzen
Planeten zerstreut. Die Welt der Großmächte ist eigentlich eine Welt der Atommächte, mit der
zunehmend postmodernen Kriegsführung werden auch kleinere Strukturen und kleinere Atommächte
nicht für ein Gleichgewicht des Schreckens sorgen, sondern für massenhaft schwelende und
wieder aufflammende Konflikte.
Bereits jetzt
spielt der Run auf die
letzten fossilen Quellen eine große
Rolle. Einerseits um an Öl heranzukommen,
andererseits, um es auch
irgendwie zu
transportieren.
Daneben haben die USA sämtliche Informationen bzgl.. Klimawandel aus den offiziellen
Verlautbarungen ersetzt durch esoteric Behauptungen von Sonnenflecken bis "is alles ganz
natürlich". Diesen Punkt sieht man bei allen rechtsnationalen und populistischen Formationen,
auch bei vielen Linkspopulisten. Das alles macht das Szenario nicht besser.
Der Anstieg der Temperaturen schreitet schneller voran als erwartet - der statistische
Nachweis ohne Berücksichtigung der Ursachen
Global Warming Has Accelerated Significantly,
G. Foster, S. Rahmstorf
- In den letzten zehn Jahren hat sich die Erwärmung der Erde erheblich beschleunigt.
- Nach Bereinigung um bekannte natürliche Schwankungsfaktoren ist der Anstieg der
Erwärmungsrate statistisch signifikant.
- Bei der derzeitigen Geschwindigkeit werden wir die 1,5 °C-Grenze des Pariser Klimaabkommens
bis 2030 überschreiten.
Der Anstieg der globalen Temperatur wird seit den 1970er Jahren
als recht stabil angesehen. Also steigen die Temperaturen in definierten Zeiträumen
kontinuierlich und gleichbleibend an - etwa 0,2 Grad pro Jahrzehnt,
in letzter Zeit diskutieren Wissenschaftler jedoch darüber,
ob sich die globale Erwärmung seitdem beschleunigt hat.
Aufgrund natürlicher Schwankungen der Erwärmungsrate ist dies schwer zu sagen,
und bislang konnte keine statistische Signifikanz (d. h. eine Sicherheit von 95 %) einer
Beschleunigung (Anstieg der Erwärmungsrate) nachgewiesen werden. In dieser Studie
ziehen die Forschenden den geschätzten Einfluss von El-Niño-Ereignissen, Vulkanausbrüchen und
Sonnenvariationen von den Daten ab, wodurch die globale Temperaturkurve weniger
variabel wird und eine statistisch signifikante Beschleunigung der globalen
Erwärmung seit etwa dem Jahr 2015 zeigt 0,3. Eine schnellere Erwärmung ist nach
Klimamodellen nicht unerwartet, gibt jedoch Anlass zur Sorge und zeigt, wie unzureichend
die Bemühungen zur Verlangsamung und letztendlich zum Stopp der globalen Erwärmung im
Rahmen des Pariser Klimaabkommens bisher waren.
Dies ist ein statistischer,
signifikanter Trend, der
deshalb
so wichtig ist, weil gezeigt werden konnte, dass es bei den Temperaturen ein
Beschleunigungspotenzial gibt. Eventuell sind in dieser Studie auch selbst beschleunigende
Gründe verborgen. Die Studie geht nicht auf Gründe ein. Sicherlich muss man kein
Hellseher sein, um Angesichts einer Situation, wie wir sie im Moment haben, von weiterer
Accumulation von CO₂ in der Atmosphere auszugehen: Also
eine
globale
weitgehend fossile Wirtschaft gerät in einen Krieg, der vor allem das Schmiermittel aller
Industrien betrifft. Dies dürfte ein Muster sein. Das zeigt einerseits wie extrem wichtig Öl
immer noch ist, es verweist
aber auch darauf, dass sobald die Ströme wieder ungestört laufen ein großer Nachholeffekt zu
erwarten ist. Der Iran-Krieg selbst,
der laufende in Ukraine bringen natürlich enorme Mengen CO₂
Äquivalente.
Bisher gab es viele konkretere Studien, die auf das konkrete Temperaturniveau eingingen, nicht
so sehr auf die statistischen Aspekte. Bei der neu vorgelegten Studie ist auch wichtig, dass
Sidekicks, wie Vulkanausbrüche etc. keine Rolle spielten. Aber diese abstrakte Studie
unterstützt viele Studien, die bereits davon sprachen, dass die Temperaturen schneller
ansteigen. Ohne die rausgerechneten Sonderfälle noch schneller.
2024: EU Dienst Copernicus: Von Februar 2023 bis Januar 2024 lag die
globale Durchschnittstemperatur durchgehend anderthalb Grad über dem Referenzwert.
2025: Vor sieben Jahren sagte das UN-Klimagremium voraus, die Welt wird erst 2040 um 1,5 Grad
Celsius wärmer sein. Vor zwei Jahren prognostizierte die gleiche Gruppe,
dass die Welt diese Schwelle zwischen 2030 und 2035 überschreiten würde.
Daten der
Weltorganisation
für Meteorologie (WMO), gehen von 2 Jahren (2027) bis zum Erreichen von Paris aus.
2026: Pfad SSP3-7.0 Szenario, dass der Treibhausgas-Ausstoß in einer von Konflikten
und Nationalismus geprägten Welt weiter deutlich ansteigen wird. Auf KI-Analysen (Deep Mind)
gestützt, ergibt sich für
Europa bis 2060 ein Anstieg um drei Grad. Die globale Erwärmung schreitet schneller voran.
Das 1,5-Grad-Ziel ist demnach bei Pfad SSP3-7.0 jetzt unerreichbar.