Das Kabinett von Merz. Da die wichtigste Informationsquelle für
den Durchschnittsbürger Social Media und Talkshows im grenzdebilen Bereich ala
Lanz sind, wundert es wenig, dass die Debatte nicht um Inhalte, sondern um Personality kreist. Diese
Personen sind irrelevant, sie werden von Strukturen dominiert. Wer dies nach der unglaublichen
Grottenperformance der "Koalition der Erneuerung" aka Ampel immer noch nicht verstehen will, der macht
eben mit Merz weiter.
Dominiert von Strukturen, die vorgegeben sind, von einem Staat und einer Ökomomie, oder sollte ich
sagen "Volkswirtschaft", der
Alten/Kranken und der
Vergangenheit, die von eben dieser zehren, ohne etwas Neues aufzubauen. Und dies, obschon sie
reichlich auf die Fresse bekommen und von einer Niederlage zur anderen rennen. Kalifornien als US-
Bundesstaat hat die BRD in der Rangliste der Wirtschaftsmächte vom 4. Platz verdrängt. Wir reden nicht
mehr darüber den Anschluss nicht zu verpassen, sondern darüber, wie man überleben kann, obschon man
den Anschluss verpasst hat. Vielleicht ja deshalb die Migrationsdebatte, oder auch der Media Markt
Fuzzi als Digitalminister.
Eine Gaslobbyistin für die das Rumpfwirtschaftsministerium -
Gewerbeförderung für ewiggestrige, die kein sparsames Energiemangement kennen, die davon schwärmen,
dass der Weg zur neuen Energie über Gas führt. Die aus einer zentralistischen und oligopolistischen,
staatsnahen und staatsabhängigen DDRstyle
Energie"wirtschaft" kommt. Eine Person, die an gründerzeitlichen zentralistischen Wirtschaftsstrukturen
klebt, damit natürlich auch an den Rohstoffkreisläufen des Gases. Die
Zukunft der Energie ist aber dezentral, nur dann kann die Power der erneuerbaren
genutzt werden, die zentralistischen Netze sind abzuschalten, die alten Energieoligopole müssen
kartellrechtlich zerschlagen werden, genauso, wie die Stadtwerke und die Netzbetreiber. Das sind
eigentlich die minimalen Anforderungen an eine
zeitgemäße Energiewirtschaft - jeder muss zum Energieproduzenten UND Liefernaten werden können, jeder
muss sich selbst um den
Transport seiner Energie kümmern, dann werden neue und angemessene Lösungen entstehen, dann braucht
man keine DDR Style Stromsubvention, für abgehalfterte Mittelständler, die das letzte Wort der CDU
sind. Mit diesen Strom- und Energiesubventionen
bezahlt man die Oligopole und die Netzbetreiber. Die neue
Ministerin
steht
für das
Gegenteil von Fortschritt,
damit für vorgestern. Aber auch E
Mobilität kann, wenn überhaupt nur mit dezentralen
Stromquellen und einem radikal
aufgeschlossenem
Markt gelingen. Da sind die Autobauer eigentlich genau auf der anderen Seite, aber das Denken hörte
bei denen ja schon immer beim Tank auf.
Dazu kommen wir noch sehr ausführlich, zurück zu
Mediaberger, oder wie der heißt. Man kann von ihm lernen, wie man ohne echte
Digitalistierung, mit Germandigi, weiter vor
sich hin
wursteln kann. Ein Verliererkabinett - für einen Verliererstaat, um Verliererdebatten, ums nackte
Überleben, unter Verliererparteien zu führen. Da sind wir raus, die AfD ist aber ganz sicher dabei. Auch
diese Altpartei profitiert nur von der Loosermentalität der Deutschen, von der suizidalen
Modernisierungsverweigerung und klinischen und chronischen Angststörung der Rentnersociety, die am
liebsten irgendwo in den 90ern hängen geblieben wäre. Da waren die Falten noch kein Gran Canyon.
Das alles war aber schon lange vor dem letzten Wahlabend klar, eigentlich, als Scholz die Regierung übernahm,
denn:
Damit ist die Debatte, um Personen, eine Debatte, die anerkennt, dass die bürgerliche Politik
ohnmächtig vor der Struktur steht. Es ist eine Ausweichdebatte für Hirnis. Leider ist auch die Linke
ein Beispiel für
dieses unheilvolle und
unheimliche Beharren auf alten Strukturen und Gewissheiten. Wer fordert, dass ausgerechnet diese
Struktur, mit ihren Mitteln (z.B. Steuersystem), eine Umverteilung von Oben nach unten vornehmen soll,
also
stellvertretend für die Menschen, die offensichtlich nicht in der Lage sind, sich zu nehmen, was ihnen
zusteht, zu fordern, ist nichts anderes, als die Struktur rosa anzupinseln und den Leuten vorzumachen,
genau die Struktur, welche ihre Probleme verursacht, könne sie bei Austausch des Personals ändern.
Das ist "halluzinatorisches Linkssein", aber ganz sicher keine echte linke Partei.
Das ist lächerlich und damit ist auch die Linke gefangen im Korsett des Reformismus und
des stellvertretenden, bürgerlichen Parlamentarismus. Bei der Linken führt dies zu falschen
Hoffnungen. Nichts hat soviele Menschen in die Arme der AfD getrieben, wie Linke Politik, die sich als
falsche Hoffnung erwies, siehe SPD, siehe Grüne. Das wird der Linken ganz genauso gehen, wenn sie
sich nicht endlich aus dem Korsett des Parlamentarismus und neuerdings auch der Social Media Politik
befreit.
Was im
Übrigen
auch für
die AfD gilt,
weshalb
die
ganze Aufregung unter Gleichen überhaupt nicht nachvollzogen werden kann. Diese ihre Strukturen sind
es, die auch die AfD hervorgebracht haben. Sie sind aus ihrem Schoß gekrochen, wie prognostiziert. Populisten und
Laberbacken
sind
sie alle
gleichermaßen, wofür auch das Kabinett Merz steht. Es gibt dazu nichts zu sagen, solange die
grundlegenden Strukturen nicht ernsthaft geändert werden, machen Personen keinen Unterschied.
Die Institution frisst sie. Trotz all der angeblichen Helden von Lenin bis Mao, von Brandt bis Kennedy,
über Gandhi und
Che Guevara, von Adenauer bis Kohl - was haben diese Personen schon erreicht? Am Ende spielten sie
ein Frontend für Strukturen, die uns an diesen Punkt in der Geschichte gebracht haben - sie alle sind
Witzfiguren angesichts der kapitalistischen und alles bestimmenden Grundstruktur. Und selbst die
Reformen, die sich so feierten, als sei es ein Sieg, sie werden vom Lauf des Systems kassiert -
und müssen erneut erkämpft und verteidigt werden - wofür - ist Linkssein also ein Selbstzweck -
Wokeness legt dies nahe - oder gilt sie nicht für den schwulen, schwarzen Unternehmer, die Sau, die
alles genauso macht, wie ein Weißer? Ist Obama kein Schwein? Kein Drohnenkiller? Ist Harris weniger
Establishment
als Trump? Scholz weniger
als Merz? Glaubt ihr doch selber nicht! Das Problem ist - es gibt keine Gemeinsamkeiten mit
Arschlöchern, ganz egal welche Orientierung oder Hautfarbe oder sonstwas sie haben. Die Grenzen
verlaufen zwischen Oben und Unten. Alles andere ist Bullshit und bringt in der Praxis allenfalls eine
dekadente Kultur"revolution" für Kleinbürger.
Das war 68 in Deutschland auch, gescheitert, wie
Woke, links-identitäres
und alle sprachsemantischen Kulturkämpfe scheitern werden und bereits jetzt zu einem guten Teil für
die grandiosen Niederlagen der "Linken" und Demokraten verantwortlich sind.
Diese Ansätze ergeben
nur
dann Sinn, wenn sie in eine Klassenperspektive einsortiert werden. Die gesamte identitäre linke
Politik ist reine Esoterik, sie muss beendet werden, um weitere verheerende Niederlagen, wie auch
gegen Trump, zu verhindern. Die Klassenperspektive erschließt die übrigen Fragen. Ganz konkret, nur
eine identitäre Orientierung, sei sie sexuell oder irgendwas anderes, oder eine Hautfarbe, sagt
garnichts über die politische und soziale Stellung eines Menschen, nichts über seine realen
Interessen in einem Sozialgefüge. Diese quasi
naturgesetzlichen
Bestandteile einer Identität sind nicht frei gewählt, sie reichen schon von daher nicht aus, um
daraus eine politische Taktik und Strategie zu formen. Diese Ansätze linker identitärer Politik sind
zum Scheitern verurteilt, sie sind kleinbürgerlich, esoterisch und reaktionär, sie haben die globale
Linke in eine verheerende, peinliche Defensive gebracht - Schluss damit, sofort. Linke Identitäre
Politik ist ein Rechtsruck im Vergleich zur Klassenperspektive.
Selbst
die
gescheiterten Grünen, von denen jeder behauptete, außer uns, dass sie unter Habeck und Schwarz Grün
zur neuen Volkspartei werden, in der Nachfolge der
68er, mussten
erleben, mal wieder, dass Dutschke ein kleinbürgerlicher Spinner war, eigentlich ein
Kultur"revolutionär", dessen Kulturrevolution nun Weimer oder Wimmer, oder wie der heißt, heißt. Da
kann man sich auch gleich nen Poster von C.F.Friedrich bestellen, in die Küche hängen - dazu kann
man dann den Wimmer einladen und gemeinsam weinen, ob der Schrecken der Postmoderne, zu leiser
besinnlicher Musik an Himbeertee. Nationalromantischer Nachmittag mit Weimer, so hält man die AfD
klein.
Insbesondere
Dutschkes Satz von dem Marsch
durch die
Institutionen ist
extremer Bullshit. Der Mensch verändert solche Institution nicht, die Institution ist gemacht, um den
Menschen zu fressen. Dutschkes Satz ist die pure reaktionäre Scheiße. Das erleben wir gerade und das werden
auch die "neuen",
vielleicht hoffnungsvollen, Kabinettsmitglieder erleben. Sie bedeuten gar nichts, die sind
Erfüllungsgehilfen vorgegebener Strukturen und damit getriebene aber niemals gestaltende, was für die
gesamte bürgerliche Politik gilt, auch für die Linke als kleinbürgerliches Organisationsfomat einer
bürokratischen Umverteilungslinken.
Umverteilungslinke - da muss auch ein Aken sagen, woher
der Reichtum eigentlich kommt, der uns ebenfalls unser sogenanntes Sozialsystem ermöglicht. Ein System
für
welches blindwütig gestritten wird, was sofort als Errungenschaft gefeiert wird, weil man sonst gar
keinen Bezugspunkt im Hier und Jetzt hätte. Wir haben
es endlich geschafft, dass der Arme im Westen, dass Essen vom Teller des Armen im Süden frisst, das
ist unser koloniales Sozialsystem. Was will die Linke daran ändern, wenn doch all ihre Parolen auf
einen Erhalt dieses nationalen Sozialsystems abzielen? Es ist eine Illusion - ein frommer
Glauben,
für Leute, die an den Grenzen des Landes wieder schießen wollen, denn das ist der reale Preis eines
solchen "Sozialsystems" - da lachen ja die Hühner - wenn der Aken umverteilen will - was genau, will
er umverteilen und woher kommt es? Das unreflektiert nationale und koloniale der "die Linke" ist
unerträglich, es setzt sich fort bis in das letzte Zeichen des Parteiprogramms,
weil nicht durchdacht wurde, wegen des nationalen
Parlamentarismus, wie ein internationales, postkoloniales Programm auch hinsichtlich eines
Sozialstaates aussehen könnte, wie man dahin kommt, welche Wahrheiten man auch dem "Bürgergeldler"
sagen muss, dem armen Rentner, der nicht automatisch nach Emanzipation strebt, nur weil er arm im
reichen Westen ist, vermutlich strebt er nach dem FÜhrer, der alles richtet.
Das aber - also für
den nationalen
Sozialstaat zu kämpfen - das ist nicht links - das ist würdelos. Eat the rich, don't tax them. Was
hier besteuert wird, das wird immer, im Rahmen der globalen Arbeitsteilung, auf dem Rücken anderer
erwirtschaftet. Schluss mit diesem Umverteilungsschwachsinn via bürgerlicher "Demokratie", via
bürgerlicher Institution, nehmt euch, was
euch zusteht, nehmt es euch jetzt! Die Waren sind Dinge, und daher Widerstandslos gegen den Menschen,
also müssen wir uns nach den Hütern der Waren umsehen. Das ist Umverteilung, die Linke Partei gehört
längst zu den Hütern der Waren, egal was sie kamellen.
Besonders witzig und aussagekräftig ist die Ernennung
dieses Media Markt Fuzzis zum Digitalminister. Ein Staubsaugervertreter,
ein Waschmaschinenhändler - ein einfacher, alberner, analoger Kaufmann, der zuletzt
eines der übriggebliebenen begehbaren Warenlager und Parkhäuser "managete". Mit wenig Erfolg.
Börsenkrus seit Amtsantritt Streitberger, oder hieß der Wildberger,
bei Media Markt/Saturn minus ca. 20
Prozent.
Media Markt ist
das Gegenteil von einem digitalen Unternehmen. Krampfhaft klammert man sich an
das Filialgeschäft, was nur möglich ist, aufgrund einer historisch
gewachsenen Monopolstellung. Das letzte Kaufhaus im Land der Rentner:innen,
was anderes ist Media Markt/Saturn nicht. Allein die Kassenzonen sind schon
ein amtsähnliches Konstrukt (Wartezeit bei Kauf meines Vollautomaten 32 Minuten),
ganz zu schweigen von der arbeitsamtmäßigen
Warternummernzone im Reklamationsbereich (Bei der Rückgabe des kaputten
Automaten Nummer 107 gezogen
drangekomen - 3 Tage später. Mitarbeiter: "Müssen wir einschicken, ca 3 Monate.").
Es gibt nichtmal Selbstbedienungskassen (der Kunde ist grundsätzlich mal Ladendieb),
Millionen und Abermillionen für überflüssiges Personal. Angebliche Beratung,
die jeder im Internet tausendmal kompetenter einholen kann, vorausgesetzt man kann
lesen.
Daneben eine grottige Website und ein nicht erwähnenswertes Onlinegeschäft. Eine
solche Person wird von seinem über 70-Jährigen Buddy zum Digitalminister ernannt
und das Land "denkt": jetzt kommt der Media Markt Digitalguru. Das ist sowas von verräterisch - es
sagt einfach alles über Merz und sein kaputtes Land - sie sind so weit von der globalen
Realität der digitalen Märkte entfernt, dass sie nicht mal bemerken, wie sehr zum
Fremdschämen dies
ist. Auch die traditionellen
Medien in Deutschland liefern hier ein absolutes Armutszeugnis in der Analyse dieser
Personalentscheidung.
Damit ist diese Ernennung, neben der
Gaslobbyistin (hätte der Führer auch gemacht - Gaslobbyistin für Wirtschaft)
Dingens für Restwirtschaft,
die Ernennung, die alles über Merz sagt - Opa ist endlich Kanzler
und nun wird der Staat
""opaomadigital"", das ist
so "digital",
wie Media Markt. Digital ist nicht die Technik, die man braucht, es ist ein Mindset, was diese
Technik bedient, ansonsten bedient man digitale Technik analog, was in Deutschland
"Digialisierung"
ist. Nur eine
Reclamationszone, die soll es nicht geben, denn
"Frag den Staat" wird
abgeschafft, das war so effektiv, wie die Reclamations bei Media Markt.
Ach ja, die SPD Minister -
äh ja, das letzte Aufgebot. Ich wähl das nächste mal Trump - just 4 fun!!
Witzig ist auch die Gewerkschaftsbürokratie - jetzt zittern sie um den 8 Stunden Tag,
aber, liebe
Bürokraten der "Arbeiterklasse" - wär hat eure dummen Mitglieder eigentlich
an diese Position
gebracht - eure drecks SPD regiert doch seit 1998 praktisch mit. Ist die DGB Fahinni, oder wie die
heißt, nicht auch SPD? Die SPD regiert
so lange mit, bis
Münterfering endlich unter der Erde ist, dann könnt ihr seinen debilen Spruch zur Regierung auf den
Grabstein meißeln. Münterfering ist der überbewerteteste Politiker aller Zeiten, eine
ungebildete, populistische
Laberbacke, das klassische Großmaul, was sein Fähnchen nach dem Winde dreht, aber
offensichtlich die
letzte
verbleibende
theoretische Grundlage
der SPD - Texte zum Katholizismus und dem Alter an sich beim neuen Dietz Verlag (Groß-Berlin/BRD) - das
waren ihre
letzten Worte.
Nach jeder
Regierungsbeteiligung
ein
Debakel
an der
Urne,
aber regieren muss man, wir sehen uns unter der 5 % Hürde.
Was für Trottel und Klingbeil ist der neue
Kassenclown - äh Klassenclown
- äh - geht ja beides. Darüber würde
ich mal nachdenken, wenn ich könnte.
Jedes mal sind die "Genossen" dabei - aber haben mit nix was zu tun.
Klassenverräter - das ist das Wort. Mein Gott.
In den Ländern, wo sich die moderne Zivilisation entwickelt hat, hat sich eine neue Kleinbürgerschaft gebildet, die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie schwebt und als ergänzender Teil der bürgerlichen Gesellschaft stets von neuem sich bildet, deren Mitglieder aber beständig durch die Konkurrenz ins Proletariat hinabgeschleudert werden, ja selbst mit der Entwicklung der großen Industrie einen Zeitpunkt herannahen sehen, wo sie als selbständiger Teil der modernen Gesellschaft gänzlich verschwinden und im Handel, in der Manufaktur, in der Agrikultur durch Arbeitsaufseher und Domestiken ersetzt werden.
In Ländern wie Frankreich, wo die Bauernklasse weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmacht, war es natürlich, daß Schriftsteller, die für das Proletariat gegen die Bourgeoisie auftraten, an ihre Kritik des Bourgeoisregimes den kleinbürgerlichen und kleinbäuerlichen Maßstab anlegten und die Partei der Arbeiter vom Standpunkt des Kleinbürgertums ergriffen. Es bildete sich so der kleinbürgerliche Sozialismus. Sismondi ist das Haupt dieser Literatur nicht nur für Frankreich, sondern auch für England.
Dieser Sozialismus zergliederte höchst scharfsinnig die Widersprüche in den modernen Produktionsverhältnissen. Er enthüllte die gleisnerischen Beschönigungen der Ökonomen. Er wies unwiderleglich die zerstörenden Wirkungen der Maschinerie und der Teilung der Arbeit nach, die Konzentration der Kapitalien und des Grundbesitzes, die Überproduktion, die Krisen, den notwendigen Untergang der kleinen Bürger und Bauern, das Elend des Proletariats, die Anarchie in der Produktion, die schreienden Mißverhältnisse in der Verteilung des Reichtums, den industriellen Vernichtungskrieg der Nationen untereinander, die Auflösung der alten Sitten, der alten Familienverhältnisse, der alten Nationalitäten.
Seinem posititiven Gehalte nach will jedoch dieser Sozialismus entweder die alten Produktions- und Verkehrsmittel wiederherstellen und mit ihnen die alten Eigentumsverhältnisse und die alte Gesellschaft, oder er will die modernen Produktions- und Verkehrsmittel in den Rahmen der alten Eigentumsverhältnisse, die von ihnen gesprengt wurden, gesprengt werden mußten, gewaltsam wieder einsperren. In beiden Fällen ist er reaktionär und utopisch zugleich. Zunftwesen in der Manufaktur und patriarchalische Wirtschaft auf dem Lande, das sind seine letzten Worte.
[Wir verwenden hier den Originalsatz, weil die heute bekannte Fassung schlechter ist]: Schließlich, als
die hartnäckigen geschichtlichen
Tatsachen jeden
Rausch des Selbstbetrugs verscheucht hatten, artete diese Form des Sozialismus
in einen erbärmlichen Katzenjammer aus.
Was das Personal angeht - da ist Media Markt absoluter
Spitzenreiter,
keine
Sau auf diesem Planeten braucht soviel Aufseher/Domestiken, um eine Kaffeemaschine zu verkaufen.
Genau,
wie beim
Staat.
Wisst ihr was?
Diese
ganze scheiß Politik kann
uns mal am
Arsch lecken. Wir stellen die ernsthafte Berichterstattung, die wir nie hatten, ein,
das Kabinett der Langweiler ist keine Zeile mehr wert, als diese. Wir warten bis zu den ersten
Skandalen und Skandälchen. Merz und sein Kabinett - gesicherte Seniorenextremisten - Schnabeltassen
voran! Gibts im Media Markt eigentlich Schnabeltassen - anzuraten wärs - und ein geiler Gag - die
digitale Schnabeltasse - kann selber KI-rülpsen und meldet sich,
wenn man trinken soll.
Wir sehen uns in den fancy Wartezonen, an den Schengengrenzen, die die Mautsau
Dobrinth nun nach Anleitung
von Mediaberger, oder wir der heißt, errichten will. Wenn ich Spediteur wäre, dann würde
ich die Kosten
der lächerlichen Kontrollen gegen die Maut rechnen. Die Kommission sollte Deutschland und die
übrigen Schengenpartner
endlich zur Ordnung rufen, andernfalls kann man den Laden dichtmachen. Wenn Schengen zum Spielball
der SPD/CDU/CSU Populisten, also der Amigos ala Dobrinth wird, dann brauchen wir uns über Wirtschaft
nicht
mehr zu unterhalten.
Ach so: AfD ist rechtsextremistisch? Echt? Wenn wir den VS nicht hätten. Bis
zu den Geheimdiensten
eine einzige Republik von Gestern, mit Nachrichten von Gestern, für Politik von Gestern.
Das hätte Scholz heut spielen sollen, wenigstens die Schnarchnase ist weg, was dank des Nachfolgers
eigentlich keine Erfolgsmeldung mehr ist. Man kann machen, was man will, immer die gleichen
alten Säcke, stillgelegten Hornhautmuschis und verkrampften Ani. Wir wollen ja niemanden benachteiligen.
Berlin, den 10ten November [1837]
Teurer Vater!
Es gibt Lebensmomente, die wie Grenzmarken vor eine abgelaufene Zeit sich stellen, aber zugleich auf eine neue Richtung mit Bestimmtheit hinweisen.
In solch einem Übergangspunkte fühlen wir uns gedrungen, mit dem Adlerauge des Gedankens das Vergangene und Gegenwärtige zu betrachten, um so zum Bewußtsein unserer wirklichen Stellung zu gelangen. Ja, die Weltgeschichte selbst liebt solches Rückschaun und besieht sich, was ihr dann oft den Schein des Rückgehns und Stillstandes aufdrückt, während sie doch nur in den Lehnstuhl sich wirft, sich zu begreifen, ihre eigne, des Geistes Tat geistig zu durchdringen.
Der einzelne aber wird in solchen Augenblicken lyrisch, denn jede Metamorphose ist teils Schwanensang, teils Ouvertüre eines großen neuen Gedichtes, das in noch verschwimmenden, glanzreichen Farben Haltung zu gewinnen strebt; und dennoch möchten wir ein Denkmal setzen dem einmal Durchlebten, es soll in der Empfindung den Platz wiedergewinnen, den es für das Handlen verloren, und wo fände es eine heiligere Stätte als an dem Herzen von Eltern, dem mildesten Richter, dem innigsten Teilnehmer, der Sonne der Liebe, deren Feuer das innerste Zentrum unserer Bestrebungen erwärmt! Wie könnte besser manches Mißliebige, Tadelnswerte seine Ausgleichung und Verzeihung erhalten, als wenn es zur Erscheinung eines wesentlich notwendigen Zustandes wird, wie könnte wenigstens das oft widrige Spiel der Zufälligkeit, der Verirrung des Geistes dem Vorwurfe mißgestalteten Herzens entzogen werden?
Wenn ich also jetzt am Schlusse eines hier verlebten Jahres einen Blick auf die Zustände desselben zurückwerfe und so, mein teurer Vater, Deinen so lieben, lieben Brief von Ems beantworte, so sei es mir erlaubt, meine |4| Verhältnisse zu beschauen, wie ich das Leben überhaupt betrachte, als den Ausdruck eines geistigen Tuns, das nach allen Seiten hin, in Wissen, Kunst, Privatlagen dann Gestalt ausschlägt.
So ist es eben, auch der Marxismus entspringt also einem kleinbürgerlich, schmachtendem Literaten-Hirne,
was von Weimer, oder Wimmer oder wie der Kulturfuzzi heißt, auch hinsichtlich eines Sabber triefenden
Nationalepos nicht zu weit entfernt ist,
was sich also in den
Wirrungen der bürgerlichen Familie verliert, und später selbst verstand, was dort für ein Unsinn an den
Vater gerichtet wurde. Erst also mit Engels feststellen konnte: An seinen
Vater einen solchen Brief zu richten, die in ihm geäußerten, auf Blutsbande zurückgehenden Hoffnungen
ernst zu nehmen, dies ist - der Ursprung der bürgerlichen Familie, die sich trotz Blutsbande, in den
Fängen des Marktes befindet und zur Schicksalsgemeinschaft des Überlebens im Kapitalismus notgedrungen
wird.
Aber das konnte Marx ja
1837
noch
nicht wissen, denn auch die Thesen über Feuerbach waren noch nicht geschrieben. Alles ist im Fluss, ganz
besonders bei Karl Marx. Diese Tradition ist die wichtigste und zugleich jene, die im heutigen Marxismus am
schwächsten ausgeprägt ist - leider - das größte Problem mit dem Marxismus, sind die Marxisten, die
Marxisten sein wollen.