1
Merz sorgt für Aufsehen - diesmal schlicht mit der Wahrheit. Die Rente ist eine abartig teure
"Versicherung", die außerdem nichtmal in der Lage ist, den eingezahlten Rentenstock am Kapitalmarkt
zu vergolden, da es eine reine Umlage ist, wie ein lächerliches Taschengeld von Mama als
Dankeschön für den Abwasch, solange Mama Geld hat. Es ist also wie Bargeld, kein garantiertes,
individuelles Lebenskapital. Daneben, bekommen viele Menschen die Summen,
die sie eingezahlt haben, nicht zurück, bevor sie sterben. Dies allein, zeigt schon, mit welcher
Konstruktion wir es zu tun haben, es ist im Grunde einfach eine Abgabe, die das Leben der
aktuellen Rentner sichert. Mal ganz abgesehen von Gerechtigkeitsfragen ist eine solche Idee nur
zu rechtfertigen vor dem Hintergrund einer Notlage (Neustrukturierung nach 2. WK), denn so zu
verfahren ist das dümmste, was man
mit Geld machen kann.
Fahrlässig und verantwortungslos werden so Milliarden dem Kaptalmarkt
entzogen, der
daraus wesentlich mehr machen
könnte als die lächerliche
Rentenanstalt.
Daran
ändert die neue private Rente nichts, absolut nichts. Besonders perfide ist jedoch, dass ein
solches System für die Geringverdiener und Frauen, die nicht selbst VOLLZEIT arbeiten, regelrecht
gefährlich ist, bei Millionen in die Altersarmut führt.
Wogegen diese Form der Rente für
Menschen mit hohem Einkommen, weil sie nur eine Basisabsicherung ist, sehr gut sein kann, wenn
auch sehr teuer. Sie haben genug Einkommen, um mehr als 200 Euro mtl. in eine eigene Versorgung zu
stecken, oder sie haben genug freies Geld - um es an den Börsen und Anlagen in Kapital zu
verwandeln, sie haben auch Geld, um Immobilien zu kaufen. Jetzt schreien aber sofort jene
besonders laut, die angeblich im Namen der schwächeren Mitglieder*innen der Gesellschaft sprechen
. Aber bisher ist das einzige Angebot der SPD: Riester II - das ist von hier jedenfalls purer
Zynismus und Propaganda von Funktionären des Gestern. Einmal mehr zeigt die SPD, dass sie nicht
von den Illusionen in den Staat lassen kann - die Staatspartei des alten bürgerlichen Staates -
damit wird sie untergehen. Der Staat sind "wir alle", war ihr letztes Wort.
Noch von einem
Bruttoeinkommen von 4000 Euro ziehen sie ihre scheiß Rentenbeiträge ab, mit dem Versprechen, eine
auskömmliche Rente zu bekommen. Fuck You. Dieses Geld könnten die Leute wesentlich besser in
private Vorsorge stecken, selbst wenn sie es nur als Tagesgeld anlegen, haben sie mehr als die
leeren Versprechen der Rente.
Sie brauchen das Geld für ein verdecktes
Sozialsystem ala
Mütterrente. Für Wahlgoodies, ala CSU Söder mit seiner Herdprämie, die bei genauerer Betrachtung
eine Belohnung dafür ist, dass Frauen keinen realen eigenen Anspruch begründet haben, weil
Konservative sie am Herd sehen wollen. Diese Ideologie zahlt dann der Steuerzahler mit Milliarden
Zuschüssen an die Rente.
You was just an american dream.
Dann soll der Staat den Frauen, die am Herd bleiben wollen, eben
4500 Brutto zahlen und daraus dann Mütterrentenansprüche/Vaterrentenansprüche. Dann muss es aber auch
eine professionelle Ausbildung für Mütter/Väter geben, denn was da so läuft, ist hinschlich der
statistischen Ergebnisse alles mögliche - aber keine professionelle Carearbeit, wie wir in den
meisten Schulen sehen. Mutterliebe reicht offensichtlich nicht. Aber die Lösung hat die AfD:
Homeschooling!
Das ist dann also allenfalls zu bewerten, wie eine hauswirtschaftliche
Hilfskraft oder
eine Pflegehilfskraft also max. 2500 Brutto. Wenn überhaupt.
.
In der
Tat
zwingen sie die ärmsten Menschen der armen Leute indirekt für die Reichen zu bezahlen. Das ist
Umlage und
sonst
gar nichts.
Wir haben alles hinreichend
durchgenudelt
(Liebe
Grüne:
Sogar
der Klimawandel wird Einfluss haben { so oder so, besonders bei SSP3-7.0 und
Schlimmerem [1,5
Grad ist Geschichte - Danke nochmal.
]},
denn
auch die Fossilen zahlen in die
Rentenkasse, diese
muss auch dekarbonisiert werden, gell. Na wie machen wir das? Mit Transformation? In einem
Umlagesystem, was zu 70% auf Fossilien besteht? IT ist abgehängt - KI nur europaregulierter
staaltlicher Dünnschiss aka "The Wildberger". Gibt doch laut Wildberger bald nur noch Roboter
;) DIe zahlen keine Beiträge)
Fakt ist - die deutsche Rente hängt am deutschen Sonderindustriemodell (AKA: Tarifpartnerschaft)
und am Exportmodell und an einem Land, was nur aus Westdeutschland besteht -
alles ist nicht mehr zu retten. Besonders der Westen nicht. Amen.
Die deutsche
Altersversorgung
ist ein
kaputtes Nachkriegsnotsystem, was nur noch mit gewaltigen dreistelligen MRD
Bundeszuschüssen
am Leben
erhalten wird.
Im nächsten Bundeshaushalt wird ein Drittel aller veranschlagten Steuereinnahmen (33,3%) in die Rentenversicherung fließen. Das geht aus einer Studie des ifo Instituts hervor, die den Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2026 untersucht. Insgesamt sind für Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung 127,8 Milliarden Euro veranschlagt. „Ohne strukturelle Reformen wird der Bund dauerhaft mehr Geld für die gesetzliche Rente bereitstellen. Das verengt den Spielraum für zukunftsgerichtete Ausgaben im regulären Haushalt“, sagt ifo-Forscherin Emilie Höslinger.
Also wird die junge Generation nicht nur unter schlechteren Konditionen, bei höheren Beiträgen
leiden, sondern ihr Handlungsspielraum hinsichtlich des Haushalts ist lange nicht mehr derjenige,
den die Generationen, die diese Last verursachen, noch hatten. Es dürfte in den G7 kein Land
geben, was Generationengerechtigkeit dermaßen vernachlässigt, wie Deutschland. Deutschland hat
die nicht auf dem Schirm. Generationengerechtigkeit ist auch nur dann möglich, wenn es genug
junge gibt. Und diese Generation ist es auch, die den Nachzug von jungen Migranten verhindert und
eine rassistische Gesellschaft der Angst erzeugt hat. Das soll man ihnen nun auch noch bezahlen?
Niemals.
Wie
selbstverständlich regieren debile, analoge ALte nach ihren Paradigmen von 1955 und alles dreht sich
um sie,
wie schon
bei Corona -
im Namen der Ethik - das ist keine Ethik - das ist ein volkswirtschaftlicher Friedhof der Narren
.
Dies
wird aber am Ende vor
allem die ALten selbst treffen, wenn dann den jungen nichts bleibt als eine Radikalreform, um trotz
des
Buckels an Alten überhaupt ein Land organisieren zu können. Das ist die Realität, diese Form der
Rente muss so schnell wie möglich abgewickelt werden - oder sie braucht ca. 1 Mio junge Migranten
jedes Jahr. Sie
funktioniert nur noch in den Träumen der
Alten und der Bürokraten von eher "links".
Die Rente ist ein Lackmustest für linksreformistische Politik. Denn wenn es der rosa angepinselte
Kapitalismus von SPD und LInken nicht schafft im Alter für Sicherheit zu sorgen, dann ist ihre
gesamte Ideologie am Ende, die sagt ja: Wir die reformistischen Linksparteien schaffen im
Kapitalismus einen Pfad für bei Geburt
kapitallose Menschlein, der von der Geburt, bis zum Grab reicht. Davon ist nicht viel zu sehen.
Global ohnehin. Denn
auch die
privaten
Renten
der z.B. tollen Skandinavier brauchen die Ausbeutung des globalen Südens, um die Alten
durchfüttern
zu können.
Roy Andersson, der hat sogar ne
Szene entworfen, die alles auf den Punkt bringt.
Ja, ja - der Roy ist ein alter Schwede
Alles an dieser Rente ist gegenüber der jungen Generation komplett
verantwortungslos und ein Grund das Land zu verlassen. Was kommt bei dieser aberwitzig teuren und
amateurhaften Alterversorgung rum:
Netto-Rentenbestand (2023): Der durchschnittliche Zahlbetrag (Altersrenten) lag bei 1.102 €.
Geschlechterunterschied: 2022 erhielten Männer im Schnitt 1.295 € und Frauen 863 €.
Ost-West-Unterschied: Es existieren weiterhin Unterschiede, wobei die Renten im Westen im Schnitt höher sind als im Osten.
Standardrente (Eckrente): Der oft genannte Wert von über 1.800 € (Brutto) ist eine theoretische Größe für 45 Beitragsjahre mit Durchschnittsgehalt, die nur wenige Rentner erreichen.
Lange Versicherungsdauer: Bei mindestens 35 Versicherungsjahren lag die durchschnittliche
Nettorente 2023 bei 1.441 €.
Also hat Merz recht - denn schon jetzt ist die Rente nur ein Almosen für ganz viele - denn das
sind nur Durchschnittswerte. Also ist es auch ein System - was im Alter Unterschiede
festschreibt, die im Berufsleben z.B. durch ungleiche Chancen entstehen. Macht man diese
Rentenrechnung nach Bevölkerungsgruppen z.B. auf, zeigt diese Rente, wie sie strukturelle
Unterschiede der Klassengesellschaft in Deutschland fortschreibt. Dass die Grünen Kleinbürger
sowas nicht bemerken und in den Chor der Rentenhuldiger einsteigen ist klar - sie sind eh Lehrer
und Pensionäre. Aber von Linke und SPD kann man erwarten, dass sie den Finger in die Wunde legen,
dass deutsche Rentensystem ist auf praktisch allen Ebenen - auch der jungen Generation gegenüber
- total und komplett ungerecht.
Weiter zeigen die Milliardenzuschüsse, die schlechte wirtschaftliche Lage, die unruhige
geostrategische Situation und die daraus resultierende hohe Staatsverschuldung, dass der Staat
kein guter Garant dieser Rente ist.
An den Märkten macht man - besonders bei sehr
langfristiger
Anlage - deutlich mehr Gewinne und damit reale Renten, welche die Staatsrente nicht ist. Sie ist
eine Versicherung für den "Schadensfall" Alter - Rente kommt eigentlich von Rendite.
Weiter
zeigt sich, dass die Pensions- und Rentenfonds ein gutes politisches Instrument sein können, wenn
einige z.B. beschließen nicht mehr in Fossil zu gehen hat das einen Impact. Dagegen ist die
staatliche "Rente" einfach nur eine vedeckte Sozialleistung. Denn es kommen noch massenhaft
versicherungsfremde Leistungen hinzu.
Weiter erzeugt sie eine große
Generationenungerechtigkeit:
Was die jungen heute aufwenden müssen, um die heutigen Alten durchzubringen, ist nicht das, was
sie selbst bekommen, wenn sie alt sind. Sie zahlen für die Leistungen, die andere erhalten, wenn
sie selbst dran sind, sind die Leistungen schlechter und beginnen später.
Dieser
angebliche Generationenvertrag ist zu kündigen, denn es ist Vertragsbetrug an den Jungen. Sie
bekommen für ihr Geld nicht die Konditionen, die die heute Alten, von dem Geld der heute Jungen,
bekommen - denn es ist ein Umlagesystem.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Marx Staatsschulden als ein Instrument sah, das die Anarchie der kapitalistischen Produktion verschärft, indem es zwar kurzfristig Krisen dämpft,
langfristig aber die Klassenwidersprüche vertieft. Und wieder schließt sich so der Kreis zur
scharfsinnigen Analyse der ökonomistischen Lösungen bei Lukacs, welche die Anarchie der
Produktion
verschärfen und so die sozialen Bewegungen, die sich in unterschiedlichen Reifegraden dieser
"Rettung" des Kapitalismus durch den Staat stellen müssen, hervorbringen. Diese sind zu
unterscheiden vom bewussten und revolutionären Ansatz, der mit diesen Bewegungen und ihren
Forderungen nicht zusammenfallen sollte, auch wenn er einzelne Aspekte teilt.
Diese Sachlage, auf der die Möglichkeit des Menschewismus beruht, hat zweifellos ebenfalls objektiv
ökonomische Grundlagen. Marx und Engels haben schon sehr früh diese Entwicklung, die Verbürgerlichung
jener Arbeiterschichten beobachtet, die aus den Monopolprofiten des damaligen Englands eine – ihren
Klassengenossen gegenüber – bevorzugte Stellung erhalten haben. Diese Schicht hat sich mit dem Eintritt
in die imperialistische Phase des Kapitalismus überall entwickelt und sie ist zweifellos eine wichtige
Stütze der allgemein opportunistischen, revolutionsfeindlichen Entwicklung großer Teile der
Arbeiterklasse geworden.
(...)
"Es ist lächerlich" sagt Lenin in einer nur formell, nicht im Wesen der Sache karikierend
übertriebenen Weise, "sich vorzustellen, daß an einem Orte sich ein Heer in Frontstellung
aufrichten und sagen wird: "wir sind für den Sozialismus!", und an einem anderen Orte ein anderes
Heer, das erklären wird: "wir sind für den Imperialismus", und daß das dann eine soziale
Revolution sein wird." Die Fronten von Revolution und Konterrevolution entstehen vielmehr
in einer sehr abwechslungsvollen und vielfach äußerst chaotischen Form.
Georg
Lukács, Methodisches zur Organisationsfrage (1922)
Georg Lukács: Geschichte und Klassenbewußtsein, 1923,
S.298-342.
Diese Form der Rente, ist ein gefährliches, spalterisches Element im Verhältnis zwischen den
Generationen. Sie letztlich interessensmäßig auseinandertreibt. Das ist das Ergebnis der
unsinnigen Behauptung, der Kapitalismus könne dauerhaft dazu gebracht werden, die Alten,
die aus dem Produktionsprozess ausgeschieden sind, ohne die
Familien, zu ernähren.
Staatliche Rente - ein emanzipatorisches aber ebenso unrealistisches,
reformistisches, idealistisches
Modell - die Argumentation der SPD/Linke ist utopistisch und reaktionär zu gleichen Teilen,
weil der Reformismus eine idealistische Ideologie ist, die im Spätkapitalismus ganz
verschwinden wird. Nur noch dagegen kämpfen, gegen die eigene Auflösung kämpfen, ist die
Sache der
Reformisten in der
Realität. Funktionäre unter sich und sie wissen stets was besser für die Klasse
ist, als die Klasse selbst. Vergesst sie.
Es
existiert
ohnehin nur im globalen Norden, auch in anderen Geschmacksrichtungen als deutsche Umlage -
warum?
Weil dies
System auch die Ausbeutung des
Südens
brauchen, die internationale Arbeitsteilung, dort ist ohnehin die Familie zuständig.
Das ist
auch
die
Idee eines Milei, eines Trump,
der neuen Generation der autoritären "Pinochet" Neo-Liberalen - sie wollen diese Aufgaben generell
auf Familien abwälzen, weshalb sie gehen queer, gegen alle Lebensformen sind, die sich nicht so
einfach ausbeuten lassen, wie die Familien. Also bemühen sie die alten Ideologien, die nicht
mal mehr zur katholischen Kirche gehören, sie halluzinieren dann eigene Kirchen herbei - siehe
Trump.
ALso ist
der reaktionäre Teil dieser
neuen
Neo-"Liberalen" einfach den Staat durch Familie zu ersetzen, um die Staatskosten zu senken, dafür
braucht man auch Frauen "Tradwifes" - traditionelle Ehefrauen - die dieses Spiel ideologisch
aufpolieren. In Deutschland ist die Verlagerung auf Familie (Pflegeversicherung) auch der Preis des
Rassismus, der Einwanderungsfeindlichkeit, der lächerlich-romantischen Deutschtümelei einer
AfD/CDU/CSU/SPD.
Bezahlen werden es die Frauen und Familien, die den Staat in Careaufgaben ersetzen sollen. Das
bedeutet z.B.: unprofessionelle und gefährliche Pflege für Pflegende und Gepflegte. Denn die
Familie ist ein Amateur, was Carearbeit angeht. Es gibt Profis.
Wenn Linke und SPD so weitermachen, schaufeln sie
sich
ihr eigenes Grab im Namen der Alten - in einer überalterten Gesellschaft, die in Anarcho
Kapitalismus übergeht, weil sie denken, der bürgerliche Staat sei kein Teil dieses Anarcho
Kapitalismus.
Daneben:
Schon wieder geht es
nicht, um die Leute, die bezahlen, nicht, um die ARBEIT, sondern, um die, welche die Leistungen
erhalten.
Scheint
das
neue Steckenpferd zu sein. Wer bezahlt, wer schuftet bis 100, bis zum Umfallen, bei steigenden
Abgaben, das ist egal -
Hauptsache Leistungen auszahlen, Hauptsache Schulden machen, Hauptsache die nächste Wahl kaufen.
Widerliche
Dekadenz einer gescheiterten, reformistischen, illusionären Politik der Linksliberalen und
selbsternannten Linken. Logische Konsequenz - wenn man den bürgerlichen Staat und seine Mittel zur
einzigen eigenen
Perspektive macht.
Solche
Parteien
braucht niemand. Diese staatliche Rente ist allenfalls eine Illusion von jenen, die sie selbst
übberhaupt nicht brauchen, wie z.b. SPD Funktionäre, Grüne Funktuonäre und Abgeordnete etc.
Am Ende sollte dieses Thema nicht in einer der albernen, intransparenten und
befangenen Kommissionen besprochen werden, sondern von
einem außerparlamentarischem Generationrat - live in TV und WEB - wie bei den S21 Verhandlungen
- wo auch die Pflege- und Krenken"versicherung"
hingehört, denn auch sie ist durch demografischen/ökonomischem Druck auf dem Weg zu einem
Umlagesystem der
Rentnersociety, auf Kosten der jungen, was nicht bezahlbar ist.
Doch - Oh Schreck - wie viele Millionen in Deutschland wissen, manchmal findet man mit 52 einfach keinen neuen Job,
wie
der Zuckerkocher Herr Holz - er muss die 18 % Abzug von der Rente, weil die Zuckerkonjunktur nicht mitspielte,
nun mit einem Nebenjob ausgleichen. Das meinen sie mit Aktivrente.
"Herr Holz", (c) swashmark.com 2009 - 2026, Hildesheim St. Andreas Kirche, Kanzel im Eingangsbereich
zum Turmaufstieg auf den höchsten Kirchturm Niedersachsens. Von dieser Aussicht, wollen wir auf
deutsche Systeme blicken. Es ist die Vogelperspektive.
Davon können
insbesondere
Frauen nicht leben,
es sei
denn, ihr
Macker geht eher. Der Reflex von SPD und Linke ist nicht mehr angemessen, er ist für
diese Parteien aber immer noch typisch. Während sie das Flaschensammeln von Rentnern kritisieren,
loben sie zugleich die abartig teure Almosenrente, die nur bei Gutverdienern überhaupt einen Sinn
hat.
Sie
führen ihr eigenes Klientel in die Irre und fixieren gerade Leute, die kein üppiges
Erwerbseinkommen haben, auf ein System, was ihnen gerade kein gutes Alter ermöglicht. Dieser
halluzinatorische Zustand des linksliberalen Mainstreams sollte endlich aufgegeben werden. Wo also
sind die Alternativen zu dieser Volksverarschung Rente - HIER.
Es geht nahtlos weiter mit den nächsten Spendierhosen des Pleitestaates:
Ist euch auch schon die neue Sprachregelung bei katastrophalen Maßnahmen, wie Gesundheitssparplan oder
Spritrabatt aufgefallen? Neuerdings, da es oft um anspruchsvolle Ökonomie geht, die die Politik nicht versteht,
heißt es: Nun, ja ich weiß, die Maßnahmen ist ökonomisch nicht sinnvoll - aber politisch! Hä. Das ist doch genau
Populistensprech: Ich weiß (eventuell), dass ich absoluten Unsinn rede, bis hin zu Verschwörungsnarration, aber
politisch
bringt es mir die Stimmen jener, die nach dem gesunden
Menschenverstand wählen und leben.
Eigentlich sagt man also: "Mit der Realität
mache ich keine Stimmen, also muss ich einen Zirkus erzeugen, um gewählt zu
werden." So kam es mit Zirkusdirektor Merz z.B. zum Tankrabatt, weil dann
erstmal in der Bild, dem Bildungsorgan des gesunden Menschenverstandes, Ruhe ist - doch oh
Schreck, sie haben auch noch einen Vertrag geschlossen, dessen Erfüllung sie mal eben dritten
überlassen - die Prämie. Da wandert die Hysterie dann weiter, in die Vorstandsetagen, Spahn
verkündet stolz, der Bund
gibt das Vorbild ab, also keine Prämie. Wahnsinn - gut, dass sie nicht auf die Wissenschaft
gehört haben, gell. Jetzt sind sie politisch "fein raus". *lach kaputt*. Das muss mit den
Social-Hirnfresser Apps zu tun haben, anders kann man sich das nicht erklären.
Sowas kommt dann
dabei rum,
wenn man meint, die Politik
würde etwas
Richtiges tun, wenn sie nicht auf die Wissenschaft und den Verstand hört, sondern ihren eigenen
hirnrissigen Gesetzen folgt bzw. den sog. Stammtischen, die es wg. Kneipensterben und Überalterung
eigentlich
nicht mehr gibt - mit Alterszucker ist Bier keine gute Wahl. Es stimmt also so oder so nicht, am
Ende
holt die
Realität einen
immer ein. Es geht also viel eher darum für falsches Handeln Zustimmung einzuwerben. Hier gelingt
das jedenfalls nicht.
So ist das mit den Kindern, sie wollen ständig irgendwas, gibt man ihnen alles, was sie
wollen, sind sie schnell tot. "Mama ich will aber aus der blauen Flasche trinken" "Mach doch"
Erschreckend:
Dieser Satz - ist
Teil eines
wissenschaftsfeindlichen
Mindsets, denn wer sagt, die Politik steht über der Wissenschaft, der sagt auch, es gibt keinen
Klimawandel etc.etc.etc. Dagegen kann Politik auch Wissenschaft sein, aber, die praktische Politik
ist keine Wissenschaft. Ist sie überhaupt Politik, oder nur Interessenvertretung? Eigentlich sind
Sätze wie "Es ist ökonomisch falsch, politisch aber
richtig" Sätze, die zeigen, wie weit die Wissenschaftsfeindlichkeit bereits zu einem Instrument
von Politik geworden ist. Und was soll das Ergebnis sein, wenn Politik sich ständig gegen
wissenschaftliche oder zumindest rationale Argumentationen stellt? Trump! Und was ist die
Folge von Trump u.A. - ein Energiepreisschock.
Es ist schon deshalb
grotesk
lächerlich, weil es im Kapitalismus keine Politik gibt, die keinen ökonomischen Impact hat. Jetzt mag jeder
selbst beurteilen, was diese neue rhetorische Talkshow-Spreizung zwischen Ökonomie und Politik bedeutet.
Ich mein früher hätten aufrechte Reaktionäre und Kleinbürger noch sowas gesagt wie: "Es gibt
keine politische Ökonomie, das ist linkes Affentheater" heute sagen sie - es ist ökonomisch
falsch und politisch richtig - sogar die Reaktion ist in Deutschland nur noch ein Kindergarten
von Achtsamkeitsreaktionären. Danke für die Rücksichtnahme - euer Scheiß wird dadurch nicht
besser. Die armen Reaktionäre - sie brauchen einen Safe Space, in dem politische Entscheidungen
keinen ökonomischen Impact haben - damit ist ein Kanzler der Vorsitzende eines insolventen
Kaninchenzüchtervereins. Aber nur zum Anschauen, nicht zum essen.
Unter 38 OECD Mitgliedstaaten liegt Deutschland nach Belgien auf Platz 2 des aktuellen
OECD Vergleiches der Belastungen durch Steuern und Abgaben. So liegt die Abgabenquote bei einem
verheirateten
Paar mit Kindern durchschnittlich bei 40,8 Prozent.
Belgien, 45,5 Prozent. Im Schnitt aller OECD-Staaten liegt die Abgabenlast
bei 29,4 Prozent.
Das sind natürlich keine präzisen Zahlen, da eine Einzelfallbesteuerung stattfindet. Ein Single
liegt in Deutschland bis 53 % Abgaben. Bis Juli arbeitet ein solcher Mensch für den Staat.
Was
in Deutschland nie diskutiert wird, welche Lebensqualität, welche Vorteilen bringt diese
extremistische Quote?
Denn
auch im Vergleich der Lebensqualität, der Zufriedenheit belegt Deutschland regelmäßig die unteren
Plätze des Mittelfeldes. Also - warum? Und wieso noch mehr? Offensichtlich ist kein Politiker
bereit diese Frage ehrlich zu beantworten.
Es wird ständig so getan, als pb diese Masse an
Abgaben irgendwie sinnvoll sei. Allenfalls wird bei Unternehmenssteuern über Senkungen gesprochen
. Also ist doch offensichtlich, dass wir uns eine extremistische Staatsquote mit ebensolchen
Abgaben leisten, ohne, dass belegt werden könnte, dass die Strukturen in Deutschland diese Kosten
qualitativ rechtfertigen, oder dass Deutschland dadurch für seine Bürger*innen irgendwas besser
machen würde
als andere Staaten mit deutlich geringeren Abgaben.
Also: Die Diskussion muss daraum gehen -
WARUM
VERURSACHEN UNSERE SYSTEME DERARTIGE KOSTEN OBSCHON SIE NICHT LEISTUNGSFÄHIGER ODER BESSER SIND
ALS DIE SYSTEME ANDERER STAATEN.
Nun - dass die Politik justamente dies niemals diskutiert,
ist klar, denn es ist ihr System der sozialen Marktwirtschaft, von dem sie völlig unreflektiert
permanent behaupten, es sei so wunderbar und einzigartig - allenfalls ist es ein sauteures
museales Stück über eine Hälfte eines Retorten-Nachkriegsstaates.
Es darf erst dann weiter an
der
Kostenschraube gedreht werden, wenn die Kosten dieses Systems overall auf unter 35 % gebracht
wurden. Vorher gibt es auch keinen Aufschwung, auch nicht mit Strompreis für Industrie, denn
dieser,
typisch deutsch, gleicht nur aus, was an anderer Stelle nicht funktioniert. Hier Dezentralität
und eine Reduzierung der Abhängigkeit der Erneuerbaren von den antiquarischen Netzen, Abwicklung
von fossil-energieintensiven Branchen - konsequent. Diese schleppen wir durch jede Krise,
ohne Sinn und Verstand, einfach, weil es immer so war. Aber diese Unternehmen sind alle
ausnahmslos in der Kohlezeit entstanden, von einer solchen Energie hängen ihre
Geschäftsmodelle ab.
Also weiß man - diese Modelle sind am Ende und kommen nicht wieder,
solange man nicht mit Koks Stahl kocht. Denn bis Koks, Koks war, hing da einiges von der
Kohlenwäscherei, angefangen beim Abbau, bis zur Kokerei dran - das ist alles weg - nur ein Rumpf
alter Industrie ist aufgrund von jahrzehntelanger Subventionspolitik geblieben. Dieser Rumpf ist
zu keinem Zeitpunkt ohne Staat lebensfähig.
Sein ganzes ökonomisches Biotop ist ja
weggebrochen.
Das
sind ohne
Ausnahme
abartig
teure Staatsunternehmen. Weg damit. Nur ein Beispiel. Kann man auch für viele Bereiche der
Chemie sagen.
All
diese
Hilfen, Strukturen, Subventionen, gleichen in Deutschland stets aus, was verbockt wird. Also hat
man auch keine Fehlerkultur, weil dieser Selbstbedienungsladen so funktioniert, dass Fehler mit
Geld totgeschissen werden, damit keiner die Verantwortung trägt.
Das alles hat mit der
Energiekrise, vor allem der lächerlichen Reaktion der Regierung ein Ausmaß erreicht, was in
jedem anderen Land zu einem Austausch vieler Systeme geführt hätte, nicht so in Deutschland.
Auch
das gescheiterte Gesundheitssystem wird nicht reformiert, sondern ein kaputtes System unter
demografischem Druck - die Alten/Lebenserwartung sind die Kostentreiber bei zu wenig Jungen, wie
Rente -
wird weiter
finanziert und damit steigen die Kosten - es ist dabei völlig egal, ob es dies nun Beiträge sind
oder
andere Subventionen - kaputte Systeme werden immer teurer.
Das muss irgendeine Regierung
in Zukunft dann wieder wegräumen,
denn das Ende der Fahnenstange ist längst sichtbar.
Die ewige Wellblechökonomie in der sich
Deutschland
befindet, unter diesen Umständen quasi für immer befinden wird, ist deutliches Zeichen. Sie
kämpfen mit Milliardensummen um ein paar Pünktchen Wachstum - hinter dem Komma.
Auch
der nun abgeflachte Aufschwung wäre ja nur durch weitere Abgabenlast gekommen - Rheinmetall ist ja
kein Unternehmen z.B. was in einem realen Wettbewerb steht - nur der Staat ist Kunde. Diese
Rüstungsspirale ist keine Hoffnung für die Ökonomie in Deutschland, sondern zeigt, dass es sich um
eine selbstreferentielle, mindestens halbstaatliche, Ökonomie handelt. Das bedeutet - DDR Light.
Die
aktuelle Regierung liegt also schon bei den Fehleranalysen völlig daneben. Reform bedeutet die
Abwicklung und Neustrukturierung von Systemen und Bestandteilen von Systemen ( REFACTORING oder
NEUENTWICKLUNG ), die
nicht
den
gewünschten Erfolg bringen. Merz zielt aber nur darauf Systeme zu erhalten und durch höhere
Abgaben, auf vielen Ebenen, weiter zu betreiben. Das ist keine Reform - das ist gar nichts, außer
Legacy.
Linke und SPD müssen auch die Frage beantworten, wie eine solche Abgabenlast auch im Namen der
Umverteilung dieser komischen Reformisten, die immer wieder behauptet wurde, aber anhand von Zahlen
nicht belegbar ist, entstehen konnte. Geht das ganze Geld an Milliardäre? Also auch die
sogenannte Umverteilungspolitik erlebt in
Deutschland ihr
Waterloo.
Auch diese vermeintlich linkeren Parteien sind indes völlig immun gegen
Selbstkritik,
gegen Überprüfung etc. Ich mein Aken ist jetzt weg. Aber sein Satz, ich will keine Milliardäre,
sagt doch alles über diese ideologische Politik für Dumpfbacken - es geht nicht darum,
Milliardäre wegzubekommen, sondern darum, dafür zu sorgen, dass Leute das gute Leben leben
können, egal welcher Herkunft oder Religion oder Hautfarbe oder Geschlecht. Welche Rolle dann
noch Milliardäre spielen ist was anderes. Es ist lächerlich derartige Parolen als linke Politik
zu verkaufen, wenn überhaupt müssen alle Milliardäre werden. Milliardäre der Herzen.
Da braucht man
keinen Klassenkampf von Oben ala die Linke mit Heulsusenbeimengungen auf Caritasniveau, meist
von akademischen Kleinbürgern, sondern Klassenkampf von Unten mit den Gewerkschaften und ohne
Parteien.
Der richtige Weg ist Linke und SPD wieder zu einer Partei zu machen, die
Linke
alleine
hat weniger als nichts erreicht. Das war von Anfang an ein strategischer Fehler La Fontaines mit
historischen Ausmaßen. Lebt der noch. Dann soll er diesen Fehler noch vor seinem Tode selbst
kassieren und die Leute aus der Linken auffordern in die SPD einzutreten.
3
"Ey, Alter, hab den geilen neuen
Stahl, war teurer als Platin - komm ma vorbei - die geile Scheiße sieht genauso aus wie Stahl, aber mit
Wasserstoff - das ist so geil, die vollkommene Abstraktion von Macht und Geld. Übrigens, ich heiz
jetzt mit Elchscheiße, die wird
aus Schweden
eingeflogen, alter, glaubst es nicht hab mir Zähne aus Wasserstoffstahl gemacht, jo." (1)
(1)Und jetzt mal der Beweis, warum Musiktexten in Deutsch echt kompliziert aber nicht komplex oder cool
ist:
"Hey, dude, I've got the cool new steel, it was more expensive than platinum -
come over - that cool shit looks just like steel, but cooked with hydrogen -
that's so cool, the complete abstraction of power and money.
By the way, I'm heating now with moose shit, it's being flown in from Sweden,
Dude, don't believe it, I made my teeth out of hydrogen steel, yeah."
So hört sich das im Ausland an. Allein schon "Dude" statt Alter, hätte uns 99 % Schlager Shit
erspart, vermutlich auch einiges an Deutschgangsta, die es ja eh nicht gibt, genauso wenig, wie das
totale Elend der Vorstädte, den totalen Rassimus. Das geht dann immer gleich schlagartig in KZ über.
Die Sprache aber müsste extrem umgebogen werden, das aber kann man nur,
wenn es auch wirklich ernsthaften Slang gibt, der bedeutet aber nicht "kein Deutsch können",
sondern es bedeutet, es bewusst nicht so zu sprechen, wie es gesprochen werden soll, es bedeutet nicht,
irgendein blab-la zum Slang zu erklären - es gibt ja Hartz IV - lasst es uns abschaffen, die
Jobcenter abfackeln, lasst uns einen echten liberalen Kapitalismus für Deutschland einführen und lasst
uns die Grenzbarrikaden einreißen, dann gibt es Slang - dauert keine drei Jahre - wer also braucht
Pasha Rap? Das ist weder Rap noch HipHop - was ist es dann? Ein groß angelegter kultureller Raubzug
auf mehreren Ebenen mit den immer gleichen Versatzstücken. Das was in den USA z.B. während des
Krieges zwischen L.A. und New York also eine Attitude war, wird hier als etwas ernstes verkauft, als
ein Lebensstil, aber die ganze umgebende USA ist ja überhaupt nicht da, genausowenig wie eine
ernsthafte Black Community, was wird also daraus? Etwas Kopiertes, was aber umgemünzt auf Deutschland
das gesamte Fundament verliert, damit wird es zu etwas Ernstem, was es so in den USA nie war. Also
rennen hier "Rapper" durch die Gegend, die sich so furchtbar ernst nehmen, wie die Deutschen eben so
sind, das ist alles Klienbürgerscheiße, die deutsche Community schneidet ihren "Hip Hop" "Gangsta"
Vorgarten mit der Nagelschere und ist stolz drauf. Es gibt nicht ein einziges Stück, was man sich
anhören kann, und der Rest ist irgendwelche Scheiß Kleinkunst, die die heruntergekommenen Cabaret
Bühnen retten sollte - Poetry Slam - da kann man sich nur noch an den Kopp packen. Deutschleher:innen
denen nichts mehr zur zeitgenössischen Literatur einfällt, weil der Lehrplan irgendwo bei Koeppen,
Brecht, Borchert hängen bleibt, fängt man an zu "Slamen", es ist um Heulen.
Righty Nobodys.
Denkt
darüber nach.
So what, die meisten deutschen z .B. Rap Projekte entstehen nicht aus Wut, Hass, Commuity oda sowat,
sondern wg. Sozialarbeit, und dann noch diese weißen "linken" moralisierenden
scheiß Kleinbürger aus behüteten Verhältnissen, oder Psycho Geheule.
Elchscheiße - statt "Moose Shit" man, man, man.
Advertising, Anzeige
swashmarks hydrogen gangstas corner

"Hey, Hu, moose shit, moose shit,
moose shit come down ata cologne
me dude has hydrogen steel, hu,
burns moose shit, moose shit
not for steel, but heatin'
abstraction of power an' money
me dude, dude, with moose shit, burns
hydrogen steel an' burns moose shit,
power an' money, power an' money,
hydrogen steel an' moose shit,
come on, ja, ja - moose shit,
made my teeth of a jah's hydrogen steel"
burn, burn, burn da moose shit"
Wennschon, dennschon.
Wobei klar ist, dass moose dann so hochgezogen wird und langgezogen wird, wie
moohuuuse shit.

advertising finished, anzeige beendet
Kommen wir zu etwas völlig anderem!
Das würtlich nehen ist in
den jüngeren Generationen zu einer regelrechten Obsession geworden, die aber ihre Ursach in einer
wohlbehüteten Sprache hat, die so autoritär über das Volk gebracht wird, wie keine andere Sprache.
In Deutsch bleibt keine Wahl, als verbrennen von Elchscheiße für möglich zu halten, auch wenn
Demeter eigentlich der griechische Gott der Fruchtbarkeit ist, dessen Ritualhorizont nicht bekannt ist,
weil das Heiligtum von Goten
zerstört wurde, als die römischen Legionen die Pocken hatten. Also, während es in Deutsch als
Elchscheiße an das reale Tier gebunden bleibt, ist es im Englischen vielfältig und multidimensional.
Wenn ich die Fantastic Four wäre, würde ich alles widerrufen und nochmal von vorne beginnen, und die
sind schon Elite, da haben wir noch nicht über pst... kumma was ich hier hab .... die mit R am Anfang
und n am Ende gesprochen - die Prolos und bösen Buben der Anthroposophie, die sich nach einem
US-Stützpunkt benannten, ohne sprachlich einer zu sein. Seinen Namen tanzen kann er, das wars aber
auch schon, ja, ja, Amerika, Amerika - mit k - da lachen ja die Hühner.
Gilt auch für Pop. In Deutsch geht nur Punk! - Boshido komm schon - Osmanponk in Deutsch -
das wird ein Wirtschaftswunder - an Economic Miracle. Nein nicht Miracoli.
Miracoli. Das ist das eben, was im Eingangszitat stand, alles was in Deutschland ist, sich mit
welchem schrägen Akzent auch immer, in diese Umlauthölle des gestelzten, autoritären Satzbaus verliert, in
dieses Nirvana der klaren Bedeutungen und eindimensionalen Interpretationen,
neigt dazu, nach unten zu treten, das Subjekt überzubetonen und nur in einer Deutung zu nutzen, weil
man sich nach oben nicht traut. Eine Grammtik der Angst und für Feiglinge. So ist schon
die Grammatik, im Besonderen das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt angelegt. Das Subjekt ist
der Führer, das Objekt wahlweise Opfer oder Gefolgschaft, da bleibt wenig Spielraum für
Vielschichtigkeit, wird das Objekt mal zum Führer, indem es das Subjekt entführt, dann ist es
kein schönes Deutsch mehr, weil man dann substanzivieren, Gerundium *würg*, muss, es muss also auch
zum Führer werden, und zugleich das ehemalige Subjekt brutal unterdrücken, sonst geht das gar nicht.
Es geht nicht mit einfachem Kontext, es geht nicht mit Mehrdimensionalität, weil die einzelne Vokabel
stets schon viel zu eindeutig ist. Das Deutsche kennt so gut wie keine ernsthaften Vokabeln, die
100derte Bedeutungen haben können, und durch die grammatischen Formen wabern, die sich erst durch
den Kontext zu erkennen geben. Davon wimmelt es im Türkischen z.B. nur so. Damit natürlich
auch im Arabischen.
Was machen die Deutschen also selbst, um diesem hochdeutschen, lutherischen Wahnsinn zu entgehen? Sie
flüchten sich in ihre heimischen Dialekte - und da, etwa im Ruhrpöttlerisch (im wesentlich
Deutsch/Westfälisch (Plattdeutsch)/Polnisch Pidgin der alten Arbeiterklasse zur besseren
Verständigung unter Tage und woanders), "Komma bei mich bei oder ich sach tschüssikowski", das
ist liberales Subjekt/Objekt und wird erst durch einen konkreten Kontext zu "Du kommst jetzt sofort zu
mir, oder ich bin weg!", was dann ja so "übersetzt" wieder Führerrisch wäre, es aber nicht ist, also
kann man es so nicht übersetzen, man kann es nicht übersetzen, das ist die Magie von Pidgin,
denn würde "man" es übersetzen können, dann könnte es missbraucht werden.
Diese erzeugt sehr oft
ein Spiel mit Grammatik, etwa im Kölschen:
"Dä fingk Saache, die hät noch keiner verlore."
"Der findet
Sachen, die hat noch gar keiner verloren"
Wird er sie überhaupt verlieren? Das ist natürlich ein
witziges Spiel mit Zeit auf mehreren Ebenen. Was im Kölschen so löcker, leicht und sprachwitzig
daherkommt, alles durcheinanderwirbelt,
würde im Hochdeutschen umfangreiche Konstruktionen des Konjunktiv benötigen, wenn man daraus einen
sinnvollen hochdeutschen Satz machen wollen würde. Kann man nicht, wie die wörtliche Übersetzung zeigt.
Man kann nur die Bedeutung erschließen: Es beschreibt jemanden, oder etwas, also kann auch auf Gruppen,
Institutionen oder neuerdings sicher auf KI (heißt ja Kölsche Intelligenz *grmpf*) angewendet werden,
die etwas verwenden können, oder nutzen können, was entweder von anderen noch gar nicht gesehen wurde,
oder nicht gebraucht wurde, oder nicht mehr gebraucht werden wird, oder
verworfen wurde. Es kann aber auch Ausdruck des Respekts vor jemandem sein, der so aufmerksam ist,
oder so genau beobachtet, dass ihm etwas auffällt, was sonst kaum jemandem auffällt. Mit der üblichen
ironischen Brechung der Ubier, ist aber nicht gesagt, ob es was Gutes oder Schlechtes ist. Es kann
genauso etwas Geniales, wie etwas zu Pingeliges meinen. Es kann also wabern, von Respekt bis Ablehnung
wegen zu großer Pingeligkeit. Es kann sogar eine Art Erbschleicherei meinen, wenn also jemand auf das
Goldbesteck der Oma scharf ist, dann könnte man sagen: "Dä fingk Saache, die hät noch keiner verlore."
Bumms. Es kann aber auch einfach bedeuten: Der macht was aus allem, was er findet, schon bevor er es
gefunden hat. Damit wird das Verlieren, sogleich zu gefunden, also wird ein Spiel um das Verlieren und
Finden daraus, was wiederum auf jenen der es verloren hat Rückschlüsse zulässt, er war nicht in der Lage
etwas daraus zu machen - "wird" es daher verlieren.
So
haben
wir also eine extrem liberale Sprache, die gerade durch ihre scheinbare Einfachheit
durch ein ganzes System der Interpretationen wabert, und erst durch den Kontext, in dem sie erscheint,
eindeutig wird, aber diese Eindeutigkeit sogleich in eine gewisse Ironie überführt. Das alles kann
Hochdeutsch nicht, es folgt einer anderen Philosophie:
Entweder man nutzt Sprache, um Situationen eindeutig zu machen, damit geht man von der Sprache aus und
erzeugt eigentlich mit ihr die "eindeutige" Situation = Hochdeutsch, auch Propaganda, AfD etc.. Oder
man nimmt die Situation als real an, als Determinante der Wirklichkeit, und versucht dann mit der
Sprache eine möglichst vielschichtige Interpretation, ohne die Situation zu dominieren oder zu verändern
= Kölsch (etc). Damit zeigt sich, dass Sprache schon bevor sie überhaupt
gesprochen wird, autoritär oder liberal sein kann. Wir denken in Sprache.
Im Dialekt sieht's also anders
aus, da
funktioniert auf einmal, was in Hochdeutsch nicht funktioniert - Dialekte sind aber kein Akzent,
denn leider werden sie in der Regel mit der Muttermilch übergeben. Dennoch - das könnte man mal
probieren. Das funktioniert dann aber nur für einen sehr kleinen Kreis und je plattdeutscher das
Ganze wird, umso kleiner wird der Kreis, und man atmet eine gewisse Provinzialität. Was bleibt also
schon?
Dies ist also im Englischen das Geheimnis, Slang ist eben kein einfacher Akzent, sondern
ein
echter und ernst zunehmender Dialekt, der eben eine eigene Sprache ist. Es wird aber erst dann zum
Slang, wenn dieser Dialekt auch noch von bestimmten Communitys gesprochen wird, die aufgrund ihrer
Geschichte von den Hochsprachen unterdrückt werden. Sowas ist in Europa äußerst selten. Man könnte
das Tschechisch nehmen, das irische Englisch, das Wallonisch etc.. Deutschland hatte eben kein
Empire, also wurde diese Sprache nie gepidg't. Es gäbe aber Möglichkeiten - z.B. von Ostbelgien
ausgehend, das ist eigentlich eine Abart von Luxembourger, was wiederum eine Abart von Wallonisch
ist, aber das Wallonisch gehört nicht zu den romanischen, sondern zu den indogermanischen Sprachen, so
könnte man sich behelfen. Obschon 9 von 10 Leute glauben es ist wie Französsich ist es hinsichtlich
der Grammatik dem Deuschen ähnlicher als dem Französischen und hat mit Flämisch fast nichts zu tun.
Wem ist es aufgefallen? Ich schreibe über Musik. Leider muss man den meisten Menschen erstmal klar
machen, dass Musik nicht nur viel älter ist als Sprache, sondern auch eine Sprache ist. Man kann sie
aufschreiben, wie eine Sprache. Normalerweise, also im gängigen Pop, in der Klassik, im Jazz also der
BlackClassic, und vielen weiteren Richtungen, wenn also reine Musiker:innen sich mit Sprache
beschäftigen, wird die unterliegende Sprache letztlich als ein Instrument gesetzt. Beim Rock, beim
Schlager, bei vielem Mainstreamscheiß ist das oft anders, weil von der Sprache ausgegangen wird, um
irgendeine Messsage zu musikalisieren, das ist aber im Prinzip keine Musik, sondern irgendwie fast
immer gar nichts. Es ist Gebrauchsmusik, die man kennt. Sie dient der Emotionalisierung von
Gruppenerlebnissen. Das sind dann so Leute z.B. die in der emotionalen Pubertät bestimmte Musik
hören, meinetwegen die Rolling Stones oder die Beatles, und sie verknüpfen dies mit Emotionen, die
auf Partys, erste Liebe usw. hatten. Meist hören diese Leute nie wieder eine andere Musik, die Bands
werden mit ihren Fans älter, es geht im Grunde um eine emotionale Schleife, die mit Sprache und der
Musiksprache für immer an diese Emotionen, an die man sich gerne erinnert gebunden bleibt. Um solche
Geschichten geht es hier garnicht.
Mit dem Sprechgesang ist die Sprache und damit auch der Text ins Zentrum gerutscht. Das war ein
Prozess der für die Szene mit dem klassischen Rap also Grandmaster und sowas "Sometimes, it makes me
wonder how i keep from going under" usw. extrem relevant war und auf einen Schlag Jazz, Soul, Funk
etc. ablöste - es war keine Geburt, aber es fühlte sich so an. Was Grandmaster richtig gemacht hat
ist vor allem eins: Es war eindeutig zunächst Musik. Die Musik stand an erster Stelle, die Quellen
aus Jazz und Funk sind sofort un unmittelbar erkennbar. Wenn eben anhand des Beispiels mit dem
Kölsch dargelegt wurde, wie wunderbar vieldeutig Kölsch sein kann, so gilt das für die Sprache der
Musik noch um ein vielfaches gesteigert. Deshalb ist es extrem wichtig, von der Musik zu kommen,
dann hat man schon einen so vielschichtigen Layer drin, dass man mit der Sprache im Fall des
SPrechgesangs kaum noch was falsch maschen kann.
Bei Dr. Dre / Enimen Gospel gibt es eine
Textzeile,
die
da sagt, "Hip-hop shit sell better than the coke did", durch den Titel, wird gleich das babtistische
Fass aufgemacht, worum es uns aber hier nicht geht. Das ist, wie dann
in
weiteren Textzeilen
festgestellt wird auch eine große Versuchung, denn auf den ersten Blick scheint man nur einen Text zu
brauchen - den meistens zuerst - und dann ein paar popelige Beats, die jeder heute aus irgendwelchen
Anwendungen zaubern kann, dann halbwegs auf der Base bleiben - fertig ist der Shit, der besser geht
als Coke, ich nehme an er meint Coka Cola, denn die verkauft immer noch mehr als die Kartelle.
In dem Moment war die Verwirrung perfekt, das alte Paradigma der Musik wurde umgedreht, plötzlich war
zuerst irgendein Text da, und die Musik wurde marginalisiert. Wenn man aber, um im Zusammenhang
unterdrückter Commitys zu bleiben, das Feld mal erweitert, ist dies bei keinem einzigen Sound, der
wo auch immer, von wem auch immer, als Antwort auf Unterdrückung produziert wurde der Fall. So auch
nicht beim HipHop. Zuerst, war ein eigener Stil und eine beachtenswerte Musikalität vorhanden.
Danach erst wurden Texte entwickelt, die halbwegs versuchten mit der Vielschichtigkeit der
entwickelten Musik Schritt zu halten. Wenn man jetzt nochmal zu Poetry Slam blickt - kann man nur
sagen, sowas gibts eigentlich gar nicht, es ist eine reine Kopfgeburt.
Das gleiche gilt für die
Myriaden von komischen HipHop Scheiß, oft, nicht immer, Gangsta, der in allen möglichen Sprachen
daherkommt, aber überhaupt keine Musikalität, sondern nur banale, meist dumme, Reime ausweisen kann
.
Was ist das Problem? Zunächst einmal wird in diesen Stücken natürlich eine falsche Geschichte des
HipHop, des Rap erzählt. Die Kriminalität ist keine Antwort mehr auf soziale Umstände, sondern sie
wird zu einem Selbstzweck, "Lifestyles of the Rich and Shameless", Lost Boyz, hat das schon erkannt,
bevor es überhaupt in dem Ausmaß in Richtung PsychoCrime und Gangsta Shit ging. Das größte Problem
war aber plötzlich der Mangel an Vielschichtigkeit und Mehrdimensionalität, was ja nur aus der Musik
kommen kann, die die Sprache ebenfalls normalerweise dazu zwingen muss, hier mitzuziehen. Geht es aber
nur noch darum irgendwelchen Schwachsinn zu erzählen und dann einen Beat darunterzusetzen - dann ist
es vorbei mit der Vielschichtigkeit. Es wird zur Sprache und entfernt sich immer mehr von
Musik. Dann ist plötzlich alles möglich. Das ist auch deshalb Scheiße, weil ja die Idee der
unterdrückten Communitys nicht war: Jeder Volltrottel ist dabei, er muss nur die und die Hautfarbe
haben, oder dies und das gemacht haben - credibillity, - oder, oder - NEIN - die Idee war unter
schwierigen Umständen großartige Musik zu produzieren, die aus diesen Communitys kommt. Dieser
Maßstab, der so wichtig für die Emanzipation und den Kampf ist - der kann auf gar keinen Fall ersetzt
werden durch Identität, Herkunft und irgendwelches Grosfressentum. Also,
angenommen, man will etwa Musik zu einer Vergewaltigung
oder zu irgendeinem anderen Gangsta Scheiß schreiben, ist es dann ausreichend ein paar dumme Beats
dazu zu bringen? Nein - so oder so nicht.
Das Problem sind also am Ende nicht irgendwelche Inhalte, sondern, ob sie den Musiktest bestehen,
nicht ob sie den Gangsta Test bestehen. Denn wir haben nichts gegen Gangsta, aber er war nie ein
Selbstzweck, oder eine bloße Show, wenn er nämlich wirklich von der Straße kam, dann war er auch
musikalisch gut, weil er in einem langen Prozess entstand, der immer verstanden hat, dass bestimmte
Kriminalität eine vor allem soziale Seite hat, und insbesondere in den USA die Form reiner
Selbsthilfe annehmen kann, mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten. Dies aber, ist in keinem
einzigen Lande Europas wirklich in der Form der Fall, in Deutschland gleich hundertmal nicht. Man
kann da im Prinzip nur im Fall von Frankreich und England überhaupt drüber diskutieren. Also kommt
auch hier die echte Crdeitibillity oda wie dat heißt nicht aus selbstzweckhaftem Verhalen, sondern
aus Musik und Community. Deshalb ist echter Gangsta völlig okay.
Anders verhält es sich bei selbstzweckhaftem Gangsta und bei Gangsta, der keine Ehre kennt. Dazu muss
man sich
nur mal,
einschlägige
Videos
anschauen, und mit KI den "Gesang" rausnehemen - funktioniert nicht, ist einfach nur saudumm. Es ist nicht
provokant, nicht aggressiv, es ist einfach gar nichts, nimmt man dagegen Video und Beats raus und
belässt nur den "Gesang" ändert sich nicht viel. Also stellt sich die Frage, warum diese Leute sich
nicht einfach hinstellen und ihre Gedichte vortragen, der Kreis zu R am Anfang und n am Ende schließt
sich. Es ist einfach nur Text, und wenn der dann noch in einer Sprache, wie Deutsch, oder "ich kann
kein Deutsch aber auch kein Slang" kommt - was soll das sein? Es ist Kindergarten, der z.B. versucht
die Power von HipHop abzugreifen, diese Leute sind beschissene Verräter und Klassenfeinde, sie
rauben den Communitys ein wichtiges Werkzeug des Widerstandes und missbrauchen es. Das hätt es bei
der Mafia nicht gegeben, das gibt es im spanisch sprachigen Teil ebenfalls nicht.
.
Bei uns Marxisten hätte man sie an die Wand gestellt, was aber immer von der Zeit abhängt,
Erschießungskommandos nur bei dialektisch nachgewiesener Notwendigkeit,
normalerweise werden sie einfach rausgeschmissen. Liebe Kinder bitte nicht nachmachen.
Na bitte, wer sagts denn, geht doch, oda?
Also wir
verstehen auch überhaupt nicht, wie sich irgendwelche Kulturbürger:innen darüber aufregen können,
sowas ist nichts, es ist im Grunde gar nicht da. Und diesen Mist machen auch irgendwelche Sozialarbeiter mit,
die versuchen ihren Kids Hip Hop beizubringen, aber nicht das Kämpfen. Was soll dabei schon
rumkommen? Wo HipHop et.al. doch aus Kämpfen entstanden ist.
Jeden Monat gibts irgendein scheiß neues Ghettokid, was mit immer des gleichen Elends oder
Gangstaselbstbekennungsrymes durch die Gegend zieht, aber von Musik soviel Ahnung hat, wie ich ;).
Was wird den Leuten gesagt? "Schreib dein beschissenes Leben als Sozialfall aus einer beschissenen
Säuferfamilie, die am Rand der Stadt lebt in 30 bis 100 Zeilen auf, sieh zu, dass es sich reimt,
leg nen scheiß Beat darunter und ruf beim WDR an". Das ist scheiße, weil es
auch der Sache dieses Kids schadet. Es stabilisiert den Alltag, es versetzt das Kid vielleicht in die
Lage die Finger von den Drogen zu lassen, ne' Lehre zu machen, um sich in einer rassistischen
Gesellschaft wiederzufinden, in einem schlechten Job. Wenn man dann als Mustafa Yilmaz beim
Vermieter anruft, wird aufgelegt. Genauso gibt es in Deutschland aber keine Gangstakönige, die ganze
Stadtviertel beherrschen und Millionen mit dem Verticken von Pülverchen aller Art machen. Schon
vergessen? Der echte Gangsta aus den USA hat die Möglichkeit an jeder Ecke ne Uzi zu kaufen, das erst
macht das ganze zur heißen Scheiße. In Deutschland braucht man für ein scheiß Pfefferspray nen
Waffenschein, was auch gut ist. Wo sind sie all die Gangstaimperien? Wo sind all die Milliarden die
offensichtlich manche dazu verleiten eine größere Fresse zu haben, als sie es haben dürften?
Das spielt aber dem Reul in die Hand, irgendwelchen übereifrigen Cops, der Vidoüberwachung ganzer
Stadtteile, der privaten Organisation von Sicherheit, der Stigmatisierung von ganzen Stadtvierteln,
dem Märchen von Clankriminialität, welche die innere Sicherheit bedroht. Sie bedroht schrottreife
Museen und korrupte Sicherheitsdienste der ebenso korrupten Kulturverwaltung. Obschon die Dinger
schon cool waren, sächsischer Staatsschatz - echt geil! Das alles hat aber nichts mit den USA zu tun,
auch nicht mit den französischen Vorstädten. Also muss man ehrlich bleiben, sonst geht der Schuss
nach hinten los.
Die Maßnahmen aber, die dann erfolgen schaden allen. Die Communitys sind diesen staatlichen
Eingriffen dann ausgeliefert. So läuft das in Deutschland, das läuft nicht wie in LA.
Das alles hat nichts mit dem Gedanken der alten Sounds gegen Unterdrücker zu tun. Es gibt in
Deutschland auch keine
Minderheit, die auch nur ansatzweise derart unterdrückt wird, wie die Blacks in den USA. Wenn man
also einfach hingeht und so tut, als ob die Situation in Deutschland vergleichbar wäre, dann schießt man
vorbei, und landet bei Innenministern, wie Reul. Das macht aber auch die Texte und die Musik einfach
nur schlecht.
Das alles entscheidende Momentum hier ist aber,
wieso macht dieses Arschloch von Sozialarbeiter das nicht mit deutschem Schlager, mit Heino,
mit irgendwelcher sonstigen Scheiße, nicht mit Rock, nicht mit Heavy Metall,
nicht mit Hannelore Fischer, nicht mit BAP, nicht mit frag mich nicht, sondern immer nur mit HipHop?
Weil der so einfach ist? Weil das jeder kann? Weil das der Sound der Unterschicht ist? Da könnte ich
zum Terroristen werden. Man darf sowas überhaupt
nicht zu Ende denken, weil man dann tatsächlich zum Terroristen wird. HipHop als pädagogische
Maßnahme, darüber sollte man mal reimen, damit das endlich aufhört. Guter HipHop ist mit das
komplizierteste und schwierigste, was es überhaupt gibt. Welch eine Unverfrorenheit, so zu tun als
bräuchte man dafür nicht Jahre der Übung, Disziplin, Ausdauer, man muss genauso,
wie bei aller anderen guten Musik auf vieles verzichten, auch
im HipHop schwitzt das T-Shirt nicht von selbst. Vedammt nochmal. Und ich kann mich dann durch
Myriaden von albernem Kindergartenschlager wühlen, bis ich mal irgendwas Brauchbares finde. Das ist
meine Zeit.
Gegen diesen ganzen Scheiß sollte man sich wehren. Es muss klargestellt werden,
dass es bei allen Musiken der Unterdrückten, um brilliante Musik geht, die nicht jeder Volltrottel mal
eben so heraushauen kann, weil er aus dem beschissensten Ghetto und der abgefucktesten Familie kommt
und mit 12 schon mehr Koks verkauft hat, als alle Kartelle zusammen, sich dazu nen Harem hält.
Brillianz, Perfektion, Übung, Disziplin das ist die Magie. Deshalb ist diese Musik überhaupt
neben dem ganzen Mainstream Scheiß und Stones und
Beatles und Scorpions und sonstwat entstanden. Die müssen nicht viel tun, die sind Weiße, die ziehen
nen paar Accorde über die Gitarre, haben nen gutes Marketing und die weißen Weiber fangen an zu
krakelen, sie bestätigen die ganze Zeit den Mainstream und liefern unpolitische Musik, die einfach
nur irgendwas emotionalisiert. Das ist es. Wenn du anders bist, wenn du was zu sagen hast, was den
Bossen gefährlich werden kann, dann musst du 200 % abliefern, oder du lässt es. Kannst ja immer noch
anders aktiv werden.
Ich sag euch was, ich bin steinalt und beziehe mich auf 200 Jahre
revolutionären, demokratischen und internationalen Sozialismus, der keine Hautfarbe kennt. Als das Stück
rauskam, bin
ich
zum ersten mal in meinem Leben vor schwarzer Musik auf die Knie gegangen, habe aber Jazz,
Blues, Soul mit der Muttermilch aufgesogen, und habe mich bekreuzigt, habe "endlich" gesagt,
bin durch die Gegend gerannt und hab es jedem vorgespielt, und gesagt "Endlich, Endlich, Endlich", ja ich habe sogar
geweint. Und jetzt kommt Trump. Wow. So bescheuert möchte ich einmal sein, in einem Land an dem an
jeder Ecke ein Waffenladen ist und an der anderen ein Gitarrenladen. Aber bitte, macht, was ihr
wollt! Denkt, was ihr wollt, leckt mich am Arsch. Der Kampf geht weiter! Mit oder ohne HipHop.
Diese
Vielschichtigkeit
ist
ja historisch gewachsen, gerade wenn man Stile, wie Blues oder Jazz nimmt, gab es lange Zeiträume, in
denen diese Musik nicht einfach gespielt werden durfte, sie konnte gefährlich werden. Daher ist die
Vielschichtigkeit der Musik übergegangen in die Vielschichtigkeit und Uneindeutigkeit einer Sprache,
die sich dann zu einem Slang entwickelte, der die Vielschichtigkeit des Sounds in Sprache übersetzte,
aber letztlich immer näher an Musik als an Sprache blieb.
So wimmelt es in dem Stück von Public Enemy nur so von Jazz Zitaten, dabei wird aber nicht einfacher
Bebob (und Derivate, manchmal sogar Swing) etc. genommen, sondern es wird, vor allem im letzten Drittel
des Pieces an improvisierten Jazz erinnert. Damit werden eine ganze Menge reaktionärer Stile
kommentiert. Im Grunde setzen die also bei Gillespie an und ignorieren den meisten Blue Note Kram.
Diese Improvisation, der Free Jazz, steht insbesondere dafür, dass Brillianz nicht melodiös und
gefällig bedeutet, sondern sie ist lediglich Voraussetzung für das Improvisieren und den freien
Umgang mit musikalischen Formen. Damit wird eine extrem wichtige Stellungnahme zu den Wurzeln des Hip
Hop abgegeben. Dieses Statement von Public Enemy ist deshalb so wichtig, weil es also dieses
Paradigma der Voraussetzungen für neue Stile ebenfalls im ganz frühen HipHop bereits bestätigt.
Auch muss die Eingangs geäußerte Zeile Summer of 1989 sehr ernst genommen werden, es ist nicht
irgendein Summer, es ist 1989! 2 Jahre Später war 2001, der zeitlupenartige Niedergang der imperialen
USA wurde
für alle
sichtbar, bis heute haben sie darauf nur reaktionäre und für den Rest der Welt äußerst gefährliche
Antworten gefunden. Siehe NahOst, siehe erneute Interventionen in Israel vs. Palästina, im
Jemenkonflikt, siehe Iran, sie lassen sich wieder nur in Kriege verwickeln, die andere ausbaden
müssen, sie heizen Konflikte an, die sie nicht selbst lösen können. Diese größenwahnsinnige Politik
eines sterbenden Imperiums ist für den Planeten eine Tortur. Die Demokraten engagieren sich nur aus
einem Grund erneut im Jemen, riskieren den Weltfrieden, nur weil ihr Tattergreis von
Präsidentenkandidat Sorge hat, im inneren nicht stark genug da zu stehen. Die Welt leidet unter dem
US-Wahlkampf, das ist eine Zumutung, die nicht länger hingenommen werden kann.
Das nähert sich dem Niveau Putins, indem einige Atommächte die Erde offensichtlich für ihren Vorgarten
halten. Die Demokraten sollten das beenden und sich aus NahOst endlich zurückziehen, wie es
versprochen wurde, anstatt ihren Tattergreis mit derartigen Maßnahmen zu mehr zu machen,
als er ist.
Insbesondere die
islamische Welt ist mal wieder Lieblingsziel der USA, was beim Setting des Videos mit Nation of Islam
Style
geradezu prophetisch bereits
anklingt, in Bezugnahme auf die Black Panther.
Wir
alle
wissen, was in diesem
Sommer global
sonst noch so geschah.
Nach diesem Sommer, war die Welt, nicht nur in Deutschland, nicht mehr, wie zuvor, sie wird es auch
niemals wieder sein. Auch, wenn Putin es gerne so hätte. Das alles hat auch Spike Lee in "Do the
right thing", was die politischen Implikationen betrifft, mit diesem Stück als Titelstück, wunderbar
herausgearbeitet.
Sollte Trump Präsident werden, dann stehen nicht nur die USA, sondern auch
Europa
vor einem Scherbenhaufen, der diesmal nicht mit Trumpbashing und Rechtsstaat weggeräumt werden
können wird. Das gelang ja offensichtlich schon diesmal nicht. Eine Zäsur, die um jeden Preis
verhindert werden muss.
Zurück zum Thema?! Kehrt man dieses Paradigma "Music First"
also
einfach um - dann verliert man alles. Die Musik muss dabei kein komplexes großes Meisterwerk sein,
sie kann auch, wie im Beispiel bei den Jungle Brothers, sehr minimalistisch perfekt sein, oder
bombastisch, wie im Beispiel Bounty Killas, Fugees "Hip Hopera", dennoch bleibt sie das tragende Element
und die Sprache erlangt ihre Brillianz durch diese Musik. Daneben sollte man sich,
bei allem Respekt, zum Beispiel für Frankreich, nicht zu sehr von der Musikgeschichte abkoppeln,
und dann sind die Fundamente des HipHop, tatsächlich Blues, Jazz.
Da muss man also schon gewisse
Notwendigkeiten und Kenntnisse ausweisen, die nicht allein, wieder, durch
die skizzierten allgemeinen sozialen Umstände kommen können.Wird dies hinreichend gemacht, wir haben ja
z.B. NTM/"Thats my People gezeigt", würde ich da keine Probleme sehen. Frankreich als ehemalige
Kolonialmacht ist eben ein Teil der Show. In Deutschland, und insbesondere in Deutsch, sehe ich
persönlich das ganze extrem kritisch, weil es einfach diese Bezüge so nicht gibt. Das ist aber nicht
politsich gemeint, sondern musikalisch, es fehlen einfach die Einflüsse, die Deutsch auch sprachlich stark
abschleifen, ohne in eingebildete Kunst-Slangs wie "Kannakisch" überzugehen, was ja auch schon von der
Comedy hinreichend durchgenudelt wurde. Das ist eben die soziale Marktwirtschaft, he, he, he.
Opfer gibts überall, ein Paradigma der deutschen Grammatik, so liebe Kinder, mit diesem Rätsel geht
es weiter. Und jetzt alle: We, We, We are germans, but, but, but, yeah, i swör it, gonna üse my
brain, brain, its really hard, but gonna do it, üse my brain. Na dann, wollen mal nicht so sein: