swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost
Was ist also der grundlegende Fehler jeder, aber auch jeder identitären Politik, ob von Rechts von Links oder von Aliens - es gibt keine "Identität", sie ist eine wandelbare biochemische Reaktion des Gehirns, die ihren evolutionären Nutzen in der Bewältigung von (nomadischen) Situationen hat, aber nur durch ihre Wandelbarkeit diesen Anspruch auch für viele Situation evolutionär sozusagen umsetzen kann. Da spielen auch primordiale Bedingungen rein, nach Geertz, die aber viel weniger fest sind, als man meinen könnte. Und diese Bedingungen sind das, was wir als "primordiales Lotto" bezeichnen.
Primordiale Gefühle schaffen so bleibende Dispositionen, die unter bestimmten Umständen bestimmte Handlungen begünstigen, was den Port zum Missbrauch öffnet. Sogleich zeigt sich die Gefahr, wer will schon die Zufälle in die Menschen hineingeboren werden festschreiben? Normalerweise nur Nazis.
Dieses biochemische Konstrukt kann natürlich, wie auch "Liebe", durch Ideologie aufgegriffen und missbraucht werden, wie sovieles nützliche, was das Gehirn eigentlich mitbringt. So What?
Das erinnert stark an Habermas, aber die Einsicht ist schon sehr viel älter, als jene des kürzlich leider verstorbenen, durchaus inspirierenden und einzigen "bürgerlich-liberalen" Linken ;).
Die Wandelbarkeit von Identität ist Teil der Dialektik der Natur. Das, was reale Identität ist, hat nichts mit den politischen und reaktionären Vorstellungen einer sich selbstähnlichen Identität zu tun, vielmehr funktioniert das situative Identitätskonzept in der Natur, bei Tier und Mensch so, wie im Zitat dargelegt. Wäre dies nicht der Fall, wie manche Politiken sich das vorstellen, würde es auf der Erde kein Leben geben. Sondern nur unzerstörbare und völlig gegen jeden Umwelteinfluss unempfindlich Steine. Oder man erschafft einen reinen Raum mit Vakuum und legt da irgendwas rein.
Man kann auch den Totenkult der Ägypter, oder vieler anderer balsamierender Kulturen heranziehen. Wie in der Politik, ist diese Vorstellung davon geprägt etwas für "Ewig" in einer bestimmten Form zu erhalten. Es ist nicht vermessen zu sagen hinter den Illusionen identitärer Politik verbirgt sich einmal mehr der verzweifelte Versuch des Menschen den Tod aufzuhalten, ihn zu dominieren, doch nicht einmal der Tod ist statisch.
Also eine grundsätzlich extrem kleinbürgerliche, fatalistische fast schon esoterische Haltung der Angst vor den Tode.
Das kann man mit vielen Ansätzen aus der Postmoderne weiterspinnen, wie z.B. der Tod und das Mädchen, die Geschwindigkeit bei Baudrillard ist essenziell. Er zeigt mit seinem Simulacrum ein wichtiges Puzzlestück gegen identitäre Politik. Auch das Rhizom und die tausend Plateaus Deleuze/Gutarri sind sehr wichtige reale und postmoderne Ansätze fluider Identität. Wer da nicht updated - landet im politischen Simulacrum, aber hier ohne jede Geschwindigkeit. ;)
Also ein schöner Bogen von der Dialektik der Natur, über Habermas zu Deleuze/Gutarri/Baudrillard.
Die Definition des kulturellen Kapitals bei Bourdieu, wie seine Arbeiten zu Algerien und dem Algerienkrieg sind sehr wichtig.
Franz Fanon darf nicht fehlen, denn sein berühmtes Verdammte dieser Erde ist ein einziger Aufschrei gegen das Gefängnis der Identitäten. Dabei vergisst er nicht die Dialektik, perfekt: Schwarze Haut, weiße Masken: „Der schwarze Mensch erscheint aus der Perspektive des Weißen als minderwertig, aber umgekehrt ist der Weiße mit seinen ‚Errungenschaften‘ Zivilisation, Kultur, kurz Intellekt, nachahmenswert.“ – Frantz Fanon
In der Moderne und Postmoderne haben französische Postmarxisten einen sehr, sehr großen Anteil an der Entwicklung einer realen fluiden auf eine solche Identität bezogenen Denkweise - die im Horizont bei kollektiven Identitäten, die untereinander switchen und KI einbeziehen erscheinen.
Bei Linken ist eine Identitätspolitik fast immer ein Fragment aus alter Theorie der Moderne, der Industriegesellschaft. Auch sehr häufig ein mangelndes postmodernes Update der alten Befeiungskämpfe, siehe Kuba, die gerade von Linken, während des Stalinismus, nicht als Moskau Imperialimus verstanden wurden. Weiter funktioniert diese identitäre Politik besonders gut bei Kleinbürgern und Marginalisierten (siehe AfD Wählerbasis - die "Arbeiterstimmen" kommen aus Bereichen, in denen das Proletariat meist bereits abgestiegen ist oder stark zu kämpfen hat, meist auf aussichtslosem Posten, weil die grundlegenden Industrien nicht mehr gebraucht werden - der gesamte Osten, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Teile des Ruhrgebiets, dies sind keine Orte mehr an denen Arbeiter nicht marginalisiert sind, daher sind sie empfänglich für die esoterischen Identitätsangebote der AfD - z.B. "Deutsch sein". Wow, das wird den sozialen Status heben, vom Volltrottel zum deutschen Volltrottel. Also man muss sich als Linke immer fragen, wen vertritt man, wir jedenfalls vertreten keine Ex Arbeiter, die AfD wählen und wir versprechen ihnen nur, dass wir hinterher genau schauen werden, wer sowas macht und die Staatssicherheit vorbeischicken ; Kleiner Scherz. Sollen sie mit ihren neuen, falschen Freunden untergehen, das wäre das beste.) , da sie zwischen Kapital und Arbeit stehen ist ihre Identität notgedrungen, sagen wir bedroht, und sie sehnen sich nach Stabilität. Die sie nicht bekommen werden, weil sie nur Verhandlungsmasse zwischen Arbeit und Kapital sind. Unwichtig, eingebildete Wichtigkeit über Kategorien, die nicht aus Arbeit und Kapital, sondern aus Religion oder Nation, aus Joga und Bullenreiten etc kommen. BTW. Gastrosteuer wieder anheben - Arbeit und Kapital brauchen die Geschenke an die Kleinbürger selbst. Sicher auch, weil der Stalinismus, wie der Faschismus ohne statische Identitätsmodelle, die sich immer wieder selbst bestätigen, in einem selbstreferentiellen System nicht funktioniert. Vom Führer, und vom großen Stalin wird via Personkult ein Identitätstsunami ausgelöst, der über die Leute schwappt und alles ertränkt, was nicht dem Führerkult entspricht .
Wer den Klassenwiderspruch weghaben will, der sagt, du bist kein Arbeiter, du bist Deutsch, was man davon hat, soll die AfD beantworten.
Auch die heutige Identitätspolitik von Links ist in letzter Konsequenz entstanden aus der Denunziation der multikulturellen und multiethnischen Gesellschaften, aber diese Gesellschaften sind die einzige Chance der Menschheit, sie brauchen die fluide Identität. Deutschland braucht eine multiethnische oder plurinationale Ergänzung im Grundgesetz. Das wäre ein reformistisches Ziel, was den Horizont in Richtung revolutionäre Veränderung öffnet.
Wir sind für eine Arbeiter*innenquote in Fraktion und führenden Parteiämtern. Das können Frauen, Männer, Queere sonstwat sein, uns egal - hauptsache Arbeiter*innen.
Jan van Aken hat ein bemerkenswertes Fragment in seiner Abschiedsrede geliefert, was noch vor wenigen Jahren in jeder ernsthaften fortschrittlichen Partei, in jeder "Sozialistischen Arbeiterpartei" zu einem Aufschrei geführt hätte. Diesen Aufschrei übernehmen wir. Wir haben lange in zahlreichen Artikeln vor identitärer Politik von Links gewarnt. Identität - das führt in letzter Konsequenz immer in ein populistisches Märchen.
Es gibt im Kapitalismus keine Identität, die unabhängig von der Klassenzugehörigkeit existiert. Es ist sehr leicht dies zu beweisen. In allen "Identitäten" z.B. "deutsch", "schwul", "queer", "Frau", "Mann" finden sich stets alle Merkmale einer Klassengesellschaft, statistisch belegt, ganz besonders in England und Deutschland.
Das bedeutet, "schwul" bedeutet in der Regel für jeden Schwulen etwas anderes, abhängig von seiner sozialen Stellung. Man stelle sich den schwulen Millionär und Designer Peter Schnidel vor und vergleiche seine Lebenswirklichkeit mit dem Schwulen Krankenpfleger Uli Urinkellner - ich denke so gesagt, braucht niemand eine Statistik, es ist schon klar. Diese beiden sind zwar möglicherweise gleichermaßen betroffen von Diskriminierung, trotzdem wird das Geld des Peter Schnidel die meisten Folgen dieser Diskriminierung mühelos abwehren können. Sagen wir er wird zusammengeschlagen im Zuge homophober Gewalt - und der Krankenpfleger wird auch zusammengeschlagen, beide behalten nach der Reha bleibende und gleiche Schäden - wie zuvor auch schon, wird sich ihr Leben aufgrund völlig unterschiedlicher sozialer Bedingungen genauso auseinanderentwickeln, wie das Leben von zwei Heten, die die gleiche Voraussetzungen bringen.
Damit ist nicht das Klischee des Nebenwiderspruchs der alten Linken angesprochen, sondern die Tatsache, dass das gemeinsame Schwulsein nicht der entscheidende Punkt ist, aber werden könnte, wenn die ökonomischen Bedingungen andere sind. Was des Lebens im Kapitalismus ist nicht wirklich von ökonomischen Fragen geprägt? Wie könnte eine "weiche" Identitätskategorie, in die ja schon sämtliche kapitalistischen Probleme von Geburt an einfließen härter sein, als die Realität der Klassengesellschaft? Witzigerweise wurde das Wort Arbeiter in Deutschland stets viel zu eng gefasst, weil Deutschland viel Indistrie und wenig IT/Dienstleistung etc hat. Natürlich sind Dienstleistende Arbeiter*innen vom sozioökonomischen Background gesehen, oft schlechter gestellt als gewerkschaftliche Facharbeiter*innen.
Von diesem schulen Beispiel kommen wir zu Akens vermutlich letztem Satz, er habe die Vision "einer Sozialistischen Volkspartei", diese Volksparteien sind Stalinismus oder nicht syndikalistischer Anarchismus, dann aber wenigstens Volxpartei. Was also soll das Volk sein?
Wenn schon die beiden Schwulen im Beispiel ebenfalls entlang der ökonomischen Linien geteilt werden, so schwul sie auch sein mögen. Das ist bei reichen und armen Palästinensern nicht anders, bei reichen und armen Frauen, bei reichen und armen Männer etcetc. Damit ist eine Identität auf einer solch schqwaammigen Basis, die die ökonomischen Bedingungen versucht zu marginalisieren, immer oberflächlich.
Das haben sogar die Väter, gabs auch ne Mutter, des deutschen GG erkannt, weshalb sich Deutschland eine sehr moderne und wirklich gelungene Verfassung gab, die sogar ein Gesetz ist, was fortgeschrieben werden darf und soll:
Es gibt kein deutsches Staatsvolk, auch wenn dies der Kaiser auf den Reichstag meißeln ließ, auf seine Quasselbude, es gib Staatsbürger und diese Staatsbürgerschaft hängt nicht an Ethnie und Volk oder an Blut und Boden, es hängt an untergeordneten rationalen Gesetzen, wie die massenhaften Einbürgerungen, Gott sei dank, zeigen.
Welches "Volk" also soll eine solche "sozialistische Volkspartei" repräsentieren? Das ganze Volk, wo doch jede Klasse ganz anders unter dem Kapital leidet, oder es bejubelt. Es gibt schlicht kein "Volk", es starb mit der Revolution von 1789 einen langsamen, fortschrttsgetriebenen notwendigen Tod. Aus dem Volk wurde ein nationales Kapital, was auch schon abgelaufen ist, spätestens seit 1989. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse nicht nur sozialistischer Theorie, sondern auch allgemeiner Staatstheorie der Moderne. Das Volk ist stalinistisch, faschistisch, klerikal, völkisch what ever.
" Der Mensch ist nicht des Gesetzes, sondern das Gesetz ist des Menschen wegen da, es ist menschliches Dasein, während in den andern (Anm. d. Red.: Staatsformen nicht Demokratie) der Mensch das gesetzliche Dasein ist. Das ist die Grunddifferenz der Demokratie."Es gab im Russland der leninistischen Oktoberrevolution praktisch keine Arbeiter, während Lenin auf die ausbleibende internationale Revolution wartete, die weitere Entwicklung in Russland, wie Trotzki, vom weiteren Verlauf der internationalen Bewegungen abhängig machten, besonders in Deutschland, gerade weil es in Russland keine Arbeiter gab, erfand Stalin ein Volk - aus Bauern, aus Tagelöhnern, aus Soldaten, aus Prekären und Lumpen, aus Kleinbürgern aus allem möglichen und diesem "Volk" verordnete er eine Zwangsindustrialisierung in der Hoffnung, diese gebiert dann Arbeiter, aber sie hat nur eine Bürokratie geboren und geknechtete Arbeiter. Erst im Zuge dieser Stalinisierung der Propaganda tauchte im Kontext der globalen Arbeiterbewegung das klassenlose Volk als Klammer für alles auf.
Die Probleme der Organisation, obwohl sie zeitweilig – wie z.B. als die Anschlußbedingungen diskutiert wurden – im Vordergrund der Kämpfe standen, gehören zu den Fragen, die theoretisch am allerwenigsten durchgearbeitet sind. Die Konzeption der Kommunistischen Partei, befehdet und verleumdet bei allen Opportunisten, instinktiv aufgegriffen und zu eigen gemacht von den besten revolutionären Arbeitern, wird trotzdem noch häufig als eine bloß technische Frage und nicht als eine der wichtigsten geistigen Fragen der Revolution behandelt. Nicht als ob die Materialien zu einer solchen theoretischen Vertiefung der Organisationsfrage fehlen würden. Die Thesen des II. und des III. Kongresses, die Richtungskämpfe der russischen Partei, die praktischen Erfahrungen der letzten Jahre bieten ein überreichliches Material. Aber es scheint, als ob das theoretische Interesse der kommunistischen Parteien (die russische immer ausgenommen) von den Problemen der wirtschaftlichen und politischen Weltlage, von den aus ihr zu ziehenden taktischen Folgerungen und ihrer theoretischen Begründung so sehr in Anspruch genommen wären, daß kein lebendiges und lebhaftes theoretisches Interesse für die Verankerung der Organisationsfrage in der kommunistischen Theorie übrig bliebe. So daß vieles, was hier richtig geschieht, mehr aus einem revolutionären Instinkte heraus richtig ist, als aus einer klaren theoretischen Einstellung. Andererseits lassen sich viele taktisch falsche Einstellungen, z.B. in den Einheitsfrontdebatten, auf unrichtige Auffassung der Organisationsfragen zurückführen. Georg Lukács Methodisches zur OrganisationsfrageHerr, je - nein bis auf die Milliardärslyrik war Van Aken absolut okay, ein wenig idealistisch, er ist kein Stalinist, aber wir sehen wie unreflektiert identitäre Politiken, plötzlich zu einer "Sozialistischen Volkspartei" werden können. Dieses Volk, dessen Sozialisten sie sein wollen, gibt es sogar laut GG so nicht.
Würde man sagen "Sozialistische Bürgerpartei" - dann fällt sofort auf, wo der reaktionäre Haken sitzt.
Sowas sieht man besonders gut von außen. Es muss alles auf den Kopf gestellt werden, wieder anknüpfen an die reale Tradition, die kennt Arbeit und Kapital, aber kein Volk. Daran knüpft ein bedingungsloser Internationalismus an, der absolut die Menschheit einigen will, aber weiß, wo der Feind stehen wird, weiß, dass die Erde mit dem Siegeszug des digitalen Kapitals mehr und mehr in Klassengesellschaften zerfällt. Zusätzlich geteilt durch Nord und Süd.
Also werden auch die arbeitenden Menschen entlang Nord und Süd (sozusagen) geteilt, das kann eine Volksideologie und auch eine Volxideologie niemals lösen, es verliert sich in "nationalen Errungenschaften" die der südliche Arbeiter dem nördlichen bezahlt. Mit seinem ganzen Leben, getrieben vom südlichen und nördlichen Kapital in unterschiedlicher Kadenz. z.B. Grüne Wasserstoffprojekte in Namibia. Hier sehen wir insbesondere, dass die wertvollen Teile der Wertschöpfungsketten, ohne nennenswerten Wissenstransfer, vor allem im Norden liegen, bzw. in China . Diese Art der Wertschöpfung ist ehrlicherweise Voraussetzung jeden Sozialsystems im Norden.
Die letzte Konsequenz identitärer Politik ist völkische Politik, die die Klassenwidersprüche leugnet. Das stellen wir unten am Beispiel Einheitsfront vs. Volksfront nochmal aus einer anderen Perspektive dar. Nochmal - die realen ökonomischen Widersprüche auch innerhalb von sog. "Identitäten" zu leugnen, z.B. durch die Klammer "Volk" - das ist brandgefährlich und hoch reaktionär. Was viellen Genossen, vor dem totalen Missbrauch des Volksbegriffs durch die NAZIS scheinbar nicht immer klar war, danach war alles anders.
So - schlimm ist, dass über diese klassische theoretische Figur in der Linken derzeit kaum jemand nachdenkt, so unreflektiert ist die identitäre und populistische Politik, meist aus Social Media, über die wahren "Sozialisten" geschwappt. (Kommunistsches Manifest die wahren und die deutschen Sozialisten, immer wieder funny.)
Das ist nicht klugscheißerisch. Denkt ernsthaft darüber nach.
Ein Haus aus Stein, das soll es sein. Sehr gut, die kleinen Schweinchen flüchten vor dem Schweinesystem in ein Steinhaus, steht da kein klassenbezogener Türsteher, z.B. eine militante Dragqueen aus Köln Kalk, mit dem Recht ein echtes Köln Kalk Verbot auszusprechen, dann wird das Haus vom Schweinesystem übernommen, weil die kleinen Schweinchen dachten, das wären ihre Brüder und Schwestern vom Volk.
Wer etwas Gutes für die Linke tun will, auch gegen ihren Willen, der paukt ihnen die Klassengesellschaft ein und vertreibt den identitären kleinbürgerlichen und zutiefst idealistischen Schwachsinn identitärer Politik - als Artenvielfalt im Jurassic Parc. Das kann man machen als "Sozialistische Partei Deutschlands, SPD," ;) kann es was werden, wenn das Parteiensystem das hergibt, die Abkürzung mein ich, dann ist sogar mit einer ganz speziellen Identität schluss, mit der Reformistenidentität, dann braucht man keine 20 % sondern, sondern einen Sturm aufs Winterpalais, was auch immer das in Deutschland ist. Also tschüss van Aken, Danke und vergiss die Milliardäre und vergiss endlich das scheiß Volk, dann wird alles gut.
So liebe Kinder. Das ist eine Plastik im Lyrikpark, von swashmark.com, erstmals gezeigt 2010 in Hildesheim auf dem Marienfriedhof. Es ist der dritte Teil einer Serie. Das eignet sich gut, um zu zeigen, dass die Klasse ein fast unsichtbares Geflecht ist, in das - symbolisch - Biografien in Plastiksandwichboxen hineingeworfen werden. Das Charmante für die Bosse ist: Man bemerkt das Geflecht kaum und wird doch qua natalem Zufall in es hineingelegt, gleichzeitig führt dann die Einsortierung zu einer Kapselung der Biografien, sodass jeder zunächst meint, er sei für sich allein und nicht Teil einer Klasse. Die Kapselung ist die Variation der objektiven aus sozialökonomischen Erkenntnissen und Studien, Statistiken sich ergebenden realen biografischen Möglichkeiten. Jeder ist seines Glückes Schmied, das stimmt real nur innerhalb der Boxen und innerhalb des Geflechts, was für subjektive Kapselung und objektive Kapselung steht. Nur ganz außerhalb von Geflecht und Boxen also - für die stimmt auch die Freiheit, die haben alle Möglichkeiten und deshalb sorgen sie bewusst und unterbewusst dafür, dass dies auch so bleibt. Und dieses äußere Geflecht sei sowas, wie das natürlichste der Welt. Das ist genau das Problem identitärer Politik, denn sie thematisiert die biografischen Boxen, aber nicht das Geflecht drumherum, wie man dort hineingelangte, was letztlich aber das entscheidende ist. So glauben viele, sie hätten eine Identität, die sie von Klassenwidersprüchen befreit, indem man einfach sagt, meine Box ist genauso wie deine. Toll - das führt nicht zu einer Veränderung im Geflecht der Klasse, in der Form, dass gleichzeitig Sandwichboxen und Geflecht, wie wir es im 4. zerstörenden Teil der Arbeit zeigen, aufgelöst werden. Viel mehr werden die Sandwichboxen dadurch noch stabiler und damit auch das Geflecht immer unsichtbarer. Der Blick richtet sich immer nur gegen die Außenwände der eigenen Box, die dann zu einem identitären "Schutzraum" umdeklariert werden. Letztlich bedeutet es das eigene natale Zufallsprinzip unhinterfragt hinzunehmen. Solange man in den Boxen verbleibt, solange schützt man letztlich das Geflecht der Bosse drumherum, weil sich der Blick immer nur auf die Box richtet. Ja gut, wir sind jetzt nicht die Sendung mit der Maus, aber als Basis Metaphysik zu dieser Arbeit sollte klar sein, was gemeint ist . Wollt ihr echt in einer Sandwichbox leben und gleichzeitig noch festgehalten werden durch das Klassengeflecht der Bosse - kaum sichtbar, wenn man in der Box bleibt. Is ja gut, nächste mal machts der Klaus.
In Jurassic Parc darf Dinosaur Jr nicht fehlen und wer es jetzt noch nich weiß, der weiß gleich es ist das Stück - na, na, na - jaaaaa - "In a Jar". Übrigens meine 4 Ever and Ever Lieblingsband, was ich aus gründen der Neutralität nicht gesagt habe.
Die Linke Partei hat ihren Kompromiss endlich gefunden. Doch die Probleme bleiben, die Debatte ist viel zu flach, zu moralisch und viel zu stark auf Israel vs. Palästina ausgerichtet. Dabei hat zuletzt der völkerrechtswidrige Krieg der USA gegen den Iran erneut gezeigt worum es in der Region geht: Öl und dessen Transportwege. Jetzt steht die Bundeswehr vor einem Einsatz in dieser Gegend. Durch den naiven und kleinbürgerlichen Aktionismus - leider - vieler Gaza Aktivisten ist die Debatte so verengt worden, dass die realen Kräfteverhältnisse in Nah-Ost nicht mehr verstanden werden . Man kann keine Texte zu Israel oder Gaza veröffentlichen, ohne die Rolle der USA, und ihrer arabischen Verbündeten zu thematisieren. Damit tappt die Linke welcher Fraktion auch immer in die alte Falle und lässt sich - TROTZ DES IRANKRIEGES - immer noch auf die falsche Vorstellung festlegen, Israel sei das Problem. Israel ist ein extrem instabiles Konstrukt und lediglich der Rückhalt der USA sichert die Souveränität. Dies zeigt sich erneut bei den Konflikten zwischen Netanjahu und Trump. Weiter ist Netanjahu nicht ohne die US-Diaspora erklärbar, wobei Diaspora nicht stimmt, denn eigentlich ist Israel die Diaspora. Wir erinnern an den Titel King Bibi im Time Magazin - er ist eine US-Geburt von A - Z. Es wird auch nach Netanjahu keine andere Situation eintreten, solange Israel sein Schicksal nicht in die eigene Hand nimmt und so auch mit palästinensischen Vertretern verhandelt, um gemeinsam für reale Unabhängigkeit zu sorgen, in einem oder in zwei Staaten - Israel kann immer noch zur Regenbogennation werden und sich sogar einen neuen Namen geben, wenn es ein multiethnischer und multikultureller Staat wird - dann kann man sogar sagen - from the River to the Sea - GEMEINSAM. Immer mehr Israelis sind ethnisch arabisch - nicht europäisch. Es ist nur die Religion. Wir sind immer noch im Protektorat Palästina und aufgrund der besonderen Bedeutung des Öls werden diese Konflikte der Kolonialen Occupation erst enden, wenn der letzte Tropfen verbraucht ist. Fast niemand in Israel nennt dieses koloniale Verhältnis, was Israel vor allem zum Statthalter von westlichen und US-Energieinteressen macht beim Namen, stattdessen beißen sie sich in endlosen lächerlichen Mikrokonflikten mit Palästinensern bzw. Israelis fest, damit ein strategisches "Gleichgewicht" entsteht, was eben dazu führt Interessen vor allem der USA durchzusetzen. Da ist Trump einfach nur ein wenig ungeschickt und ungestüm. Da ist der Iran sehr viel weiter - der Teufel sind die USA in dieser Region, sie müssen vertrieben werden, auch aus den arabischen Staaten, damit überhaupt eine Chance besteht, dass Frieden möglich wird. Man muss sich auch sehr über die Knesset Fraktion wundern, deren Vertreterin auf dem Parteigat gesprochen hat - ja alles schön und gut alles sehr aufwühlend und moralisch, alle diese Narrationen kommen ohne die USA aus. Ansichten und Meinungen, die so tun, als können Israel und Palästina entscheiden was passiert. Das ist nicht der Fall. Es wird also auch der für die Klimawandeldiskussion sehr wichtige Impact der Ölregionen nicht verstanden und entsprechend in derartigen Statements verwurstet. Damit nimmt man seinen Aussagen die komplette strategische Tragweite und jede Weitsicht über das banale und direkt sichtbare hinaus. Man verliert sich in moralischen Betrachtungen. Mit einer rein moralischen und emotionalen Brille wird so getan als sei der Konflikt zwischen Israel und Palästina der eigentliche Konflikt - das ist nicht der Fall. Zwei von anderen Hegemonen vollkommen abhängige "Völker", die aber in der Regel nicht mehr für unterschiedliche Ethnien stehen, sondern für unterschiedliche Religionen und Nationen, sind Geiseln eines viel größeren Konflikts. Dieser Kompromiss ist erneut ein moralisch-kleinbürgerliches Statement, was nicht die realen Kräfteverhältnisse in Nah-Ost thematisiert und so auch keinen realen Ausweg weisen kann. Der Iran sollte dringend dafür sorgen, dass die von ihm erreichbare Palästinabewegung endlich kapiert, wer hier das Problem ist, ich glaube in Teheran hat daran niemand mehr Zweifel. Angesichts der galoppierenden Inflation, dem Krieg, der besonders die Arbeiter trifft und nicht die Mullahs, wird es Zeit. Solange die USA in der Region sind, wird es keine Lösung geben. Der Kompromiss ist aus analytischer Sicht kompletter Bullshit und lenkt vom Thema ab. Die Linke wird durch ein solches Vorgehen zu einer reinen kleinbürgerlichen Bewegungspartei, die sich im Osten schon auf die CDU freut. So flach war linke Politik selten, die Linke wird uns langsam einfach zu blöde. Getrieben von moralischer Hysterie produzieren sie eine scheiß Politik, die nichts mehr mit der Realität zu tun hat, mit der Realität in Deutschland, mit der Realität der Arbeiter und Angestellten dabei am wenigsten. Sozialisten sollten diesen Kleinbürgerhaufen verlassen und schauen was in der SPD noch geht, die ist in einer existenziellen Krise. Leute wie Huppertz Bauministerin aus dem städtelosen RLP (außer Ludwigshafen), die mit ihrem süßen Engelsgesicht nicht nur serielle Ghettos bauen will, sondern parallel zum Bauprozess schon mal das Wohngeld eindampfen, was hauptsächlich die Lage in NRW deutlich dramatisieren wird, gell Wüst, damit das Ghetto auch richtig rockt. Habt ihr keinen Ehrgeiz solche idiotische Politik der 5% SPD wieder auszutreiben? Meint ihr die Revolution beginnt am Arsch der Welt, in irgendeiner scheiß Wüste? Am besten ohne einen einzigen Arbeiter, aber mit Millionen Studenten und Kleinbürgern. Würd ja mit Mao, siehe unten, gut zusammenpassen. Alles verzogene Blagen aus der weißen Vorstadt - Identität über Klasse - da kann man gleich die AfD wählen. In 20 Jahren sitzen sie auf irgendeinem staatlichen Posten und ziehen ihre Kinder groß, auf Kosten des globalen Südens. 68 für Trottel.
Dem Vorschlag, dass linke Politik sich an physikalischen Realitäten orientieren sollte, die Grenzen des Planeten respektieren, dem ist zuzustimmen, und es ist zu sagen, Sozialsysteme des Westens haben diese Grenzen zu respektieren. Wenn man das macht, dann müssen Sozialsysteme endlich global gedacht werden. Nicht mehr moralisch auf die eigene Nation bezogen, um beim Prekariat zu punkten. Davon ist die LInke Lichtjahre entfernt, aber sie tragen den Palästina Konflikt vor sich her, wie den heiligen Gral, als Stellvertreter aus der weißen Vorstadt machen sie sich das fremde Elend der Welt zu eigen, weil sie noch nie in Köln Kalk waren oder da auch maximal, wenn überhaupt, nur mal so als Student*innen gewohnt haben, aber die tragen den moralischen Rucksack, mit Kindern aus Palästina drin - sowas ist Scheiße. Machoption derzeit nur durch Tolerierung einer CDU Regierung - wow - 10 % - das ist nichts. Auch ihre ganze Wahlstrategie wird scheitern, was hat Ramelow in Thüringen gebracht? Höcke. Ja - die Moral, die kann einem auch, sagen wir die reale Ohnmacht, durch Machtphantasien ersetzen. Jedes Land hat die (selbsternannte) Linke Partei, die es verdient. Das alles wird den Osten nicht retten, es ist kalter Hund.
Social Media ist keine Revolution, sondern Evolution, im Wesentlichen von TV/Text. Es ist mehr als seltsam, dass die Medienregulierung von Anfang an nicht verstanden hat, dass Zuckerberg kein Tech ist, sondern ein Medienmogul. Der Teil das Internet, der für diese Dienste genutzt wird, war nie offenes Internet, sondern Voraussetzung war, dass diese Medien zu einem privaten Internet werden, vgl. Cable Networks. Daher hätte man niemals zulassen dürfen, dass die Besitzer dieses virtuell durch Anwendungen privatisierten Internets so tun können als hätten sie nicht die volle Verantwortung, für die Inhalte in ihren "Cable Networks". Das war die Ursünde. Sie haben stets so getan, als seien sie nur eine Anwendung im öffentlichen Internet, das Gegenteil ist der Fall. Der Fokus nicht auf Inhalte, Strukturen, sondern auf Datenschutz ist also ebenfalls völliger Nonsens, da nur durch die falsche Grundregulierung hier überhaupt ernsthafte Probleme entstehen. Das sind Medien und so müssen sie zunächst reguliert werden, inhaltlich. Hätte man von Anfang an auf bewährte Regulierung aus dem Medienumfeld gesetzt, wäre uns vieles erspart geblieben. Daraus hat sich aber eine weitere sehr problematische Schieflage ergeben, die alten Medien werden durch Medienrecht geregelt, was ihnen vieles verbietet, was in Social normal ist. Es war ein gravierender Fehler, diese Dienste sollten auch jetzt noch in weiten Teilen, wie Medien regliert werden. Mindestens Zuckerberg ist hier weniger ein IT-Pionier als vielmehr ein neuer Medienmogul.
Nun hecheln die alten Medien den Socials, die nicht als Medien reguliert werden, wie die Deppen hinterher, aber sie werden das Rennen immer verlieren, denn sie werden wie Medien reguliert.
Das Fernsehen stülpt seine zutiefst hierarchischen und autoritären, nicht an Interaktion interessierten alten Medienvorstellungen über die Politik, die Gesellschaft und zwingt sie so ein Korsett der Wahrnehmung, was nicht im Interesse einer lebendigen Demokratie ist. Das machen sie nicht, weil sie böse oder dumm sind, auch wenn sie es sind, sie folgen einfach den gegebenen Produktionsbedingungen. Damit ist nicht gemeint, dass der Journalismus besser ist, wenn er von Amateuren gemacht wird, da hat sich längst gezeigt, auch hier, dass wir das nicht können und nicht wollen. Es hat sich aber auch gezeigt, dass dieser Amateurjournalismus, der ständig irgendeines albernen, triggernden Beiwerkes bedarf - selbst immer amateurhafter wird, weil er sich eines pseudodigitalen Framings bedient, es aber als ein zutiefst analoges Medium (Organisationsstruktur) natürlich nur prothesehnhaft umsetzen kann.
Dieses Beiwerk, ist eine große Gefahr für echten und digitalen Journalismus, denn was echter digitaler Journalismus ist, das zeigte z.B. Wikileaks, dessen Gründer immer noch verfolgt wird, weil er wirklich ganz unlustige und unkommödiantische Fakten präsentierte, gegen die sowas wie der gespielte Journalismus eines Bömmermann nur noch die Sendung mit der Maus ist.
Also geht es bei diesen Formaten nicht darum, wirklich investigativ zu sein, es geht darum belanglose und alberne Skandälchen mit ebenso belanglosen und albernen Mitteln aufzudecken, um das eigene Format in den Mittelpunkt zu drängen und die Karriere auf Kosten des Gebührenzahlers aufzubauen, in einem Netz der verbleibenden (ÖR) analog Medien, die sich gegenseitig zugleich kannibalisieren und pushen.
Damit wird Investigativjournalismus harmlos, nicht die Recherche framed die ach so lustigen Witzchen, die auch schon alle zu 110% woanders erzählt wurden, sondern genau umgekehrt. Damit verliert investigative Recherche ihr Potenzial und landet immer irgendwo im Universum der Skandalisierer und Egomanen. Es ist keine Leistung investigativ zu sein, es gab Zeiten, vor allem bei den Zeitungen, als dies das entscheidende war, der Alltag, heute muss man das alles so dramtisch betonen - und genau diese Vorstellung - der Standard des Jorunalismus ist Investigativ und nicht der Sonderfall - da erweist ein solches FOrmat einen Bärendienst, weil es, so sher die ÖR es auch von sich weisen, allein im Kosmus der (Altenheim)Quote segeln kann.
Siehe auch Ibiza Video, ist das das Problem der FPÖ gewesen? Nein, es macht sie zu einer Narration. Wie bei Wikileaks aber - einer muss zahlen, der andere bekommt lächerliche Preise, einer abgedallten Kulturinstitution, der es nie um Qualität, sondern immer um kulturelle Hegemonie ging und geht, vom ersten Tage an. Jeder scheiß HBO Kack ist besser als alles was dort je ausgezeichnet wurde, und HBO ist privat. Ihr solltet solche Preise ablehnen und die Qualität eurer Arbeiten immer in einen internationalen Kontext stellen, der kein System der öffentlich rechtlichen kennt. Mit den entsprechenden kleinbürgerlichen Medienpreisen bedacht, wird zugleich gezeigt - das ist die Linie, mach es nicht wie Wikileaks, dann mach noch dumme Witze drumherum - und die Realität verschwimmt.Was bei diesen Dingen rumkommt demonstriert erneut wunderbar dieser alberne Bömmermän - er schreibt beim Bayerischen Rundfunk ab, wo die seriöse Recherche bzgl. tickety-futschi.com erfolgte und vor geraumer Zeit gezeigt wurde. Jetzt, eingebettet in den royalen Trash, und nur aufgrund des umgebenden Trash, wird es ein Hype des "Investigativ""journalismus". Auf Nachfrage in einem Interview bei WDR5 Skala sagt dieser Journalist, na wie hieß er noch gleich -- "es gibt schlimmeres als im Schatten Nimmermanns zu segeln." Damit stellt er fest, wie die Hackordnung innerhalb des ÖR ist: Seriöser Journalismus steht am Ende der Nahrungskette. Danke dafür.
Die Börsenkurse reagieren, möglicherweise gibt es sogar Jobverluste, der nun volatile Börsenkurs, ist für Händler kein Problem, sondern eine echte Chance z.B. für Shorts, oder sogar für weitere extrem clever gemachte Übernahmen, gegen die das deutsche Kartellrecht, was eh irrelevant ist, da wir eine Wettbewerbskommissarin und den EuGH haben, ein alter Stubenkater ist. Gleichzeitig, wird bis hin zu diesem "Deutsch""rapper" mit S so getan als ob wiedermal die Regulierung versagt habe und ihm sein tolles Business vermiest hätte. Soll er doch vor den EuGH ziehen, und in Brüssel anrufen. Da zeigt sich, welche Allianzen sich bilden. Das kann nicht im Interesse von Journalimus sein, es zeigt die mangelnde Abwägung von Stakeholderinteressen.
Die
Börse - wie
wir es bereits bei Gamestop gesehen haben.
Damit bleibt das Ganze im größeren Rahmen in der Tat folgenlos, oder dient sogar dem
Interesse von anderen Tradern und Stakeholdern. Das System
ist so resilient, dass es bei einem aufgedeckten Problem, dieses sofort vereinnahmt
und zu einem Erfolg für
andere macht - dies ist ein Prinzip - ganz egal was die traditionellen Medien machen,
so kritisch sie auch
sind, sie sind und bleiben systemimmanent und die systemkritische Koketiererei
etwa eines Bömmermans werden
zur Legitimation einer angeblichen "Wahl". Daneben kannibalisieren,
wie dieser Fall erneut zeigt, diese
Medien sich längst selbst. Bullshit.
Schaltet die scheiß Glotze für immer aus (außer Fussball und non-lineare Qualitätsprodukte) und
fangt
ein neues Leben an. Die müssen Bezahlfernsehen werden, dann werden wir sehen was bleibt, mein
Tipp:
weniger als 10%
Es geht also vielmehr darum, Produktionsmittel zu nutzen, über die alle Bürger:innen verfügen und auf die technischen Bedingungen des Sender-Empfänger-Prinzips zu verzichten (Kommentare sind Sender/Empfänger, weil sie nichts an den linearen Besitzverhältnissen ändern). Es gibt im digitalen medialen Kontext auch nichts, was FERTIG ist, ALLES WIRD FORTGESCHRIEBEN UND UPGEDATED. Also sollten auch alle Journalisten aus den Anstalten austreten und selbst was hochziehen, die Anstalt fortschreiben, was dem Gedanken der Demokratisierung der Produktionsmittel und des dauernden update Streams folgt. Geht es nicht um Fiktion oder High End Dokumentationen, dann braucht man die ganzen Stäbe und die alte teure Technik nicht. Auch einE Zeitungsjournalist:in oder Radiojournalist:in hat so was nie gebraucht, höchstens nen Fotoapparat oder einen Dubber. Das ist keine Amateurriesierung, sondern im Vergleich zum jetzigen Stand eine Professionalisierung, weil die AKTUELLSTEN Inhalte in den Vordergrund rücken und die Bedingungen nicht mehr durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln, Personenfetisch und den Technikfetisch beeinflusst werden können. Ebenfalls ist das ganze extrem personalintensiv, der Kreis der Personen, die sich um die eigentlichen Inhalte kümmern ist dagegen eher gering. Das sollte man dringend durchrechnen und überall, außer bei den Inhalten Abstriche machen.
Das muss man sich genauer anschauen. Damit ist gemeint, wenn ich ein Bild durch eine Kamera sendefähig aus einem Studio bringen will, dann ist da eine Unmenge an Requirements zu erfüllen, von denen viele aus der Fiktion kommen.
Also, mein Gesicht soll nicht reflektieren, ich benötige eine Maske. Mein Stil muss dem Stil folgen, der unter den technischen Bedingungen und der dauernden Selbstreferenzialität der Stile nicht aus der Reihe fällt, ich benötige Kostüm. Die Kamera kann nicht etwas einfach abfilmen, sie benötigt Hintergründe, Licht und Kulisse, deren Gestaltung sich wiederum aus einer Selbstreferenzialität und einer professionellen Best Practice, sowie Corporate Identity ergibt. Dies ist sogar schon bei YouTube festzustellen, die Selbstreferenzialität des "wohl gestalteten Bildes" wird vom Fernsehen wie Spiegel in Spiegel verwendet, damit die Sehgewohnheiten matchen.
Das betrifft auch den Ton, und nicht nur den Ton, sondern auch durch ihn technisch vorgegebene Bedingungen des Sprechens. Von hier aus kann man den Techbaum erschließen und die Requirements einer solchen standardisierten Produktion ermessen. Also: Maske, Kostüm, Kulisse, Licht, Ton alles ordnet sich diesen Bedingungen unreflektiert unter, unreflektiert deshalb, weil das ja nichts Schlechtes ist, sondern es ist professionell - ABER - diese Professionalität ist eigentlich für Schauspieler:innen erfunden worden und da kommt dann auch der entscheidende Part. Schauspieler:innen lieben dieses professionelle Setting und haben wahrscheinlich, wie niemand sonst, so hoffe ich, gelernt, ganz fein, für sich selbst, im inneren, unterscheiden zu können - was bin ich - was ist meine Rolle, was bringe ich von der Rolle ins Ich und vom Ich in die Rolle, sie können mit diesen Bedingungen umgehen, für sie sind sie gemacht.
Die Produktionsbedingungen bringen also schon bevor die erste Sendeminute ausgestrahlt ist, unabhängig vom "Willen" irgendwelcher Autor:innen, vor allem Fiction - aus der es mit diesen Mitteln keinen Ausweg gibt, und damit werden auch aller angeblich so investigative Ergebnisse "Fiction" und verlieren ihre eigentliche Brisanz, oder können nur in einem unsystematischen Kosmos überhaupt bestehen, insoweit, als das Aussprechen einer Wahrheit nurmehr das triggern einer alternativen Wahrheit sein muss, denn die Interessenslage springt lediglich über, aber wird nicht selbst zum Thema, man braucht ja geneigtes Publikum. Dies war und ist bei Wikileaks nicht der Fall. Gut so. Auch wenn am Anfang probiert wurde auch Wikileaks in diesen Kosmos der Interessenslagen hineinzuziehen ist es bis heute nicht gelungen, dank Wikileaks, dumm nur, dass auch deshalb Asange im Knast sitzt, während andere die Champagnerkorken knallen lassen und sich gegenseitig in einer geschlossenen Gesellschaft auf die Schultern klopfen. Das ist - genau - widerlich, so widerlich wie der ganze Kannibalismus des Schweinesystems.
Das ist die alte Lüge des Fernsehens vom ersten Tage an, als es begann, die Realität, die "Personality" - den Personenfetisch - , nicht in Form von "Film/Video"als künstlerischem Ausdruck , sondern von "Non-Fiction (Live)" ins falsche Format zu pressen. Dabei herumgekommen ist eine objektiv hybride Form aus Fiktion und Non-Fiction, die eine gefährliche Dynamik entfaltet, weil sie Politik unbewusst zur Schauspielerei degradiert, und zugleich der Politik eine Logik von Produktionsbedingungen aufzwingt, die nicht für Politik gemacht ist. Sie muss sich diesen Bedingungen dann unterordnen. Wenn das Ibiza Video irgendwas gezeigt hat, was die österreichische Zivilgesellschaft nicht längst selbst wusste, dann nur dies und nur aus diesem Grunde konnte es funktionieren. Das ist ein Pyrrhussieg im klassischen Sinne, der aber, da er sich der skizzierten Voraussetzungen ja gerade bedient, und auf Seiten der FPÖ, der Erwartungshaltung, nicht vor einer Wiederholung schützen kann.
Vorab: Mit dem Erstarken des Stalinismus kam es zur Gründung von sogenannten "Kommunistischen Parteien" rund um den Globus. Während also Lenin und Trotzki, Luxemburg und Liebknecht etc. noch Teil der demokratischen Sozialdemokratie waren, die bolschewistische und damit revolutionäre Minderheit (Bolschewiki), setzte im Zuge der ideologischen Deformation die Vorstellung ein, man könne in Etappen zum Sozialismus gelangen und müsse so die längst autoritär und bürokratisch verstümmelte sogenannte Sovjetunion weiter unterstützen und eben selbst schon jetzt zu einer Partei der "Arbeiterdiktatur" werden. Dies ist ideologisch zu keinem Zeitpunkt gedeckt gewesen, es ist vielmehr das Ergebnis des Stalinismus und hier besonders der Vorstellung, dass man Sozialismus in nur einem Lande oder einem gewissen Block umsetzen könne. Dies sei dann zwar noch kein "Kommunismus" aber im Sinne eines esoterischen Etappenmodells seien diese Staaten schon irgendwie so bisschen sozialistisch. Bullshit hoch 47. Diese kommunistischen Parteien sind also aus der Idee entstanden man müsse etwas verteidigen und erhalten, was es nicht wert ist: Nationalen Sozialimus oder Sozialismus in nur wenigen Teilen des Globus. Die internationale Sozialdemokratie, in ihrer revolutionären Fassung, hatte diese Illusion nicht. Damit ist eigentlich klar: Die Abspaltungen von der revolutionären Sozialdemokratie, in Deutschland innerhalb der SPD, sind zu beenden. Ihre ideologischen Grundlagen sind mehr als fragwürdig, was sich nun auch erneut bei der Linken zeigt. Zieht man diese fraglichen Grundlagen aber ab - dann bleibt irgendwas, wie Reichineck, oda wie die heißt, also der alte Versuch irgendwie über das Prekariat und moralische Themen zu gehen, jede Bewegung, sei sie noch so reaktionär zu integrieren, bis hin zum Zentrismus ala Reichnieck, oder Van Akens Milliardärslyrik, das reicht nicht für eine Partei, für eine sozialistische erst recht nicht. Daher diese Bewegungstümelei und der unkontrollierte Versuch jeden Trottel zum Mitglied zu machen, jedes soziale Thema zu besetzen, wie die Caritas.
Erinnert stark an Social Media Marketing für Arme. Da ist die SPD wesentlich besser aufgestellt, sie muss aber Klingbeils Clique rückstandlos entsorgen und sich anständige Vorsitzende*innen wählen. Sie sollte die Hand ausstrecken und mit dafür sorgen, dass eine Diskussion um den Wiedereintritt der revolutionären Sozialdemokratie in die internationale Sozialdemokratie entsteht. Zum Zustand der SPD ohne diesen sozialistischen Flügel braucht man kaum noch was sagen. Niemand braucht Klingbeil und Seeheim.
Die Probleme der ehemaligen SED, PDS und jetzigen Linken kommen nicht von ungefähr, sondern aus der anhaltenden und schwerwiegenden ideologischen Krise dieser Abspaltungen von der internationalen Sozialdemokratie im Zuge der sogenannten Wiedervereinigung, des Falls der UdSSR. Daher ist der richtige Weg sofort wieder in die Sozialdemokratie zu gehen, sprich die SPD, um dort einen revolutionären demokratischen Weg zum Sozialimus zu prägen und am Ende, wie in Russland, auch siegreich zu sein. Es ist essenziell die sog. nationalen "Kommunistischen Parteien" als einen Irrweg zu begreifen. Ihre Aufgabe war nicht die Arbeiter*innenbewegung voranzubringen, sondern als Vasallen Moskaus den Stalinismus zu ermöglichen, das koloniale System des Ostblocks zu erhalten. In China ähnlich, aber es gab im China Maos nicht einen einzigen Arbeiter, der Maoismus ist eine Bewegung von subsidiären Kleinbauern gewesen ("Steinzeitkommunismus") und hat sich ideologisch nie ernsthaft uppgedatet. Wohl hat China im Laufe der Jahrzehnte aber verstanden, es muss zu einem echten Kapitalismus werden, ein Staatskapitalismus, mit Bürokratenklasse, wenn die sogenannte KP weiter ihre Macht sichern will. So musste die demokratisch sozialistische Bewegung der Studenten auch niedergeschlagen werden. Es bleibt aber dennoch eine Bauernpartei, deren ideologische Grundlagen kaum mehr auszumachen sind. Genau so entsteht Chinas seltsame Mischung aus vollkommener gesellschaftlicher Rückschrittlichkeit - Bauernkommunismus - und absolut zeitgemäßen Ansätze in der Ökonomie. Sie klammern sich an ihren albernen Bauernführer, aber huldigen längst dem hocheffizienten Gott des digitalen Kapitals.
Weiter ist hier ein sog. Querfront-Ansatz unübersehbar (das war auch der Hitler Stalin Pakt), dieser ist aber nur ein verkappter Ansatz der Volksfront. Hier haben wir bei der Linken und ihrer tollen Jugend also eine Verquickung aus Antisemitismus und staatskapitalistischer Ideologie, also konkret Stalin, Honecker, DDR. Ein solches Querfrontinstitut ist ebenfalls ein Konstrukt der Stalinisten, siehe spanischer Bürgerkrieg, um andere Gruppen unter dem Vorwand der vermeintlichen gemeinsamen Interessen, etwa ein "Volk", zu einer Mitarbeit zu nötigen, die dann aber, bei Erfolg, allein von den Stalinisten in politisches Kapital umgemünzt werden soll. Das bedeutet in Spanien am Ende den Sieg Francos und der Faschisten. Gerade der spanische Bürgerkrieg zeigt die gefährliche und reaktionäre Taktik der Stalinisten, man muss daraus lernen und sich auf das schärfste und rechtzeitig abgrenzen (Historisch im Sinne der Bolschewisten Lenin und Trotzki, der Frankfurter Schule und der Weiterentwicklung des Marxismus im Sinne einer westlichen, demokratischen und postmodernen Sichtweise, die nicht durch den staatskapitalistischen Marx-Fakismus ala China und Stlalins Russland verblendet wurde) - eine Lehre auch aus der Oktoberrevolution.
Sie sind Verräter*innen, sie gehen nur Bündnisse ein (was bei ihnen stets Entrismus ist), um die anderen kleinzumachen, um eine kapitalistische Herrschaft oligarchischer Parteibonzen via Partei zu ermöglichen. Die Partei ersetzt bei ihnen den Musk, über den Weltmarkt und innerhalb ihrer seltsamen Konstruktionen - aka Ostblock - fanden sich alle Merkmale kapitalistischer Herrschaft. Ja auch ein Kolonialismus Russlands gegenüber DDR et.al. war ohne jeden Zweifel Treiber des staatskapitalistischen Systems, was sich lediglich der Symbole der Arbeiterbewegung auf verräterische Art und Weise bediente. Dieser perverse Missbrauch von Idealen und Symboliken der internationalen Arbeiterbewegung ist der tiefste und verheerendste Verrat, den diese Strömungen bereitet haben, er gefährdet bis heute die reale Arbeiter*innenbewegung in ihrem grundlegenden Bestand-> siehe auch Linksjugend. Das ist ein Verbrechen.
Im Falle Chinas - fortdauernd. Nein - himmlischer Frieden steht nicht für die Niederschlagung von reaktionären Bestrebungen, sondern für die Niederschlagung von Student*innen, die weiter gehen wollten, die eine theoretische Klarheit hatten, im sozialistischen Sinne, die dem reaktionären Parteisumpf der Bürokraten Chinas gefährlich werden konnte. Der Himmlische Frieden war eine Bewegung von Links, sie wurde von der reaktionären "K"PCH niedergeschlagen im Stile der Faschisten, was sich in die Ereignisse in Spanien und in die Verbrechen der Maoisten und Stalinisten einreihte, in Hong-Kong seine Entsprechung findet. Das alles ist Missbrauch marxistischer Theorie für faschistoide Bestrebungen einer oligarchischen Parteiführung der Bonzen und Bürokraten. Wie in Spanien, seinerzeit. Das Schweigen und die fortdauernden Geschäfte des Westens sagen hier im Übrigen alles. Wenn man also China als Beispiel hinstellt - stellt man eines der aggresivsten globalen Kapitale als emanzipatorische Lösung vor - diese Leute könnten ja vielleicht der deutschen Autoindustrie zu guten Konditionen verhelfen, dann hätten sie wenigstens etwas Sinnvolles getan. Heil Mao - für VW, die Gründung des Führers kommt endlich da an, wo sie hingehört. Wie wärs, ihr Pappnasen?
Ansatz der emanzipatorischen Strömungen ist die Einheitsfront, dabei wird die eigene Position und Organisationskraft nicht aufgegeben, sondern ausgebaut, indem man mit anderen Gruppen an wenigen eng eingegrenzten Punkten zusammenarbeitet, aber nie so, dass das eigene Profil unscharf wird. Partikulare Interessen, wie die Palästina Frage, Gender etc. werden nicht absolut und moralisch gesetzt, sondern müssen in einen Context der globalen Arbeiter*innenbewegung einsortiert werden. Auch das Unterwandern, also der gezielte Entrismus, der im Falle Palästina sicher vorliegt (aber ganz sicher ausnahmsweise nicht von trotzkistischer Seite ;) ), kann so beobachtet und ggf. verhindert werden. Eine Linke Partei darf nicht zu einem Kramladen werden, wo jeder noch so primitive Ansatz geduldet wird. Also muss sich auch die Partei als Teil einer Einheitsfront verstehen und nicht selbst im Sinne der Stalinisten zur Volksfront bzw. zur KP verkommen.
Diese Verwässerung des Profils demokratischer, bolschewistischer Kräfte durch die autoritären und rechten Strömungen des Stalinismus sind das große Problem. Was sich schon jetzt durch den Bericht des Bayerischen Rundfunks zeigt: Mit dieser Parteijugend ist die Linke unwählbar.
Besonders problematisch ist, dass sowohl Mao, wie Stalin, wie die DDR für einen Staatskapitalismus stand, mit einer oligarchischen, politischen Herrschaft auf der Basis der Bürokratie. Das ist den jetzigen USA sehr ähnlich. Musk etwa erhält für SpaceX fast nur Staatsaufträge . Im Osten, in China, im Ostblock galten bzw. gelten alle Gesetze des Kapitalismsus. In seiner staatskapitalistischen Fassung. Wer also diese Leute in der Partei duldet, kann jede antikapitalistische Bestrebung aufgeben. Diese Leute wollen Bürokraten an die Macht bringen, Sozialismus national errichten, vergessen dabei den Weltmarkt. Die Linke muss diese Strömungen radikal entfernen, insbesondere weil die theoretischen Grundlagen dieser Gruppen nicht aus dem Marxismus oder der Systemkritik kommen, es sind esoterische Individuallehren, die im klaren und belegbaren Widerspruch, nicht nur zum kommunistischen Manifest, sondern zum gesamten historischen Materialismus stehen. Es sind kleinbürgerliche Deformationen marxistischer Theorie. Absolut rechte Scheiße, die in der Vergangenheit linke, revolutionäre und marxistische Ansätze stets verraten hat - es sind Verräter. Nur dafür steht die DDR - sie war ein einziger Verrat an den Ideen des Sozialismus. Ohne Wenn und
Bei einer Einheitsfront wird die scharfe Kritik an anderen Gruppen, auch während der temporären Zusammenarbeit, immer betont, auch innerhalb von Bündnissen, wird auf die Widersprüchlichkeit der Bündnisse hingewiesen. Aus heutiger Sicht würde man die Einheitsfront auch als eine Taktik des politischen Empowerment bezeichnen, bei dem das Empowerment dadurch entsteht, dass selbst erkannte partikulare Interessen um systemtheoretische Bestandteile aus der kritischen Theorie, einem postmodernen Marxismus, bereichert werden, nicht bevormundend, sondern klar und eindeutig mit der Option zum OptIn und OptOut.
Empowerment bedeutet, die Leute müssen wissen worum es geht, und dass ihnen die Arbeit kein Stellvertreter_in abnehmen kann, sie kann sie allenfalls animieren, um zu eigenem Handeln zu kommen, für theoretische Klarheit und gute Strategie sorgen. Das ist also gerade das Gegenteil von dem, was etwa Querfront/Volksfront, aber auch Teile der Linken anstreben. Schon dieses reine Stellvertretertum, noch einmal in messianische Höhen gehoben durch Bezug auf Stalin, zeigt den Anti-Empowerment Ansatz derartiger kleinbürgerlicher psycho Projekte. Es geht nicht darum die Menschen zu ermächtigen es selbst zu erledigen, es geht darum ihnen zu versprechen, irgendein Messias, irgendeine Heilslehre könne ihnen diesen Schritt abnehmen.
Weiter arbeiten diese Gruppen mit moralischen, meist weinerlichen, die eigene Opferrolle betonenden Versatzstücken, die sich stets aus einer Jammerhaltung speisen, die den angeblichen Verlust einer eigentlich "natürlichen", "heilen" Ordnung beklagen - diese Ordnung, diese stalinistische Ordnung der Bürokraten wollen diese Kleinbürger dann mit ihrem Pseudoradikalismus des kleinbrügerlichen (Bildungs) Milieus etablieren (z.B. Gaza Flotille). Dazu gehört, dass Lumpenproletariat und völlig Prekarisierte, sowie Kleinbürger und kleines Kapital mit einbezogen werden, auch in der Nationalitätenfrage - siehe Palästina, was dieses Kampf ad absurdum führt - von einer Niederlage in die nächste. Es wird also stets so getan, als seien irgendwelche moralischen idealistischen Ziele, siehe Bürgergelddebatte, siehe Palästina, entscheidend und nicht die objektiven Interessen auf der Basis einer Klassenzugehörigkeit. Nation/Religion überschreibt Klasse. Damit scheint es auf den ersten Blick eine Erweiterung der Basis zu geben, aber gerade diese "Klassenlosigkeit" des stalinistischen Ansatzes, des kleinbäuerlich geprägten Maoismus führen dann in die Reaktion und die Diktatur, die dann wiederum gegen die Klasse laufen, laufen müssen, weil zuvor die Klassenperspektive zugunsten von Kleinbürgern, Bauen und Lumpenproletariat, Prekarisierte aufgegeben wurde. Aber hey - Bürgergeld ist uns scheiß egal, genauso, wie die Tafeln.
Diese Haltung kann nicht zu eigener, bewusster Aktivität führen, es wird so eine Haltung erzeugt, die messianische Hoffnungen und blindes Vertrauen in die Stellvertreter anregt, in Personenkult ala Stalin, Mao. Auch sowas verbietet sich im Rahmen von Empowerment - die Leute müssen gerade ihre Selbstverantwortung lernen und dürfen niemals andere für ihr Elend verantwortlich machen oder in einen personenkultgetriebenen Heilsglauben verfallen. Sie sind nicht mit Almosen abzuspeisen, sondern mit Optionen des Empowerment.
Das ist die leninsche Taktik, die schließlich zu einem vorübergehenden Erfolg führte ( bis etwa 1924, danach stalinistische reaktionäre Politik), vor allem deshalb, weil innerhalb der vorrevolutionären Soviets und der Duma, immer eine klare und unmissverständliche Stimme mit einem scharfen Profil zu vernehmen war. Diese ersten echten sozialdemokratischen Bolschewiki, die später vor Stalin warnten, ermordet wurden oder im Gulag landeten, waren deshalb erfolgreich, weil sie am Ende eines langen politischen Selektionsprozesses diejenigen waren, die den Leuten nie etwas vorgemacht haben, das zahlt dann auf die Glaubwürdigkeit ein, das wichtigste politische Kapital überhaupt.
Stalin war Volkskommissar für Nationalitätenfragen und stand von Anfang an in Opposition zur ersten revolutionären Regierung. Im Gegensatz zur realen Nationalstädtepolitik der Bolschewiki wollte Stalin ein autoritäres, zaristisches Großreich mit ihm als Zaren schaffen. Dies hat aber in praktisch allen Teilrepubliken nicht zu einem realen Fortschritt geführt, sondern, mit Ausnahme von Russland, in Sinne eines stalinistischen (zaristischen) Zentralreichs, zu den aus der Zarenzeit bekannten Problemen geführt, die durch die revolutionäre Regierung deutlich verbessert worden waren. Der Fortschritt fand unter Lenin statt, der Rückschritt in Richtung eines Zarenreiches unter Stalin. Nein. Besonders der Fall der Ukraine aber auch Finnlands zeigt: Die revolutionäre Regierung lag absolut richtig, aber erst heute hat die Ukraine endlich die Chance sich aus der Umklammerung Russlands und Putins zu befreien, wie die Bolschewiki einst dafür sorgten, dass die Ukraine ihre erste Blüte erlebte, dank der Nationalitätenpolitik.
Was bleibt also vor der globalen Revolution *grins*? Die rechtebasierte Ordnung *tätä*, och Papa, ich will einen Lutscher? Kinder, die was wollen, bekommen was vor die Bollen, wie heißt das? Bitte, Bitte, Bitte. Also gut, du bekommst jetzt eine ganze Ladung Lutscher:innen. ... Nur durch einen solchen Bund können die Arbeiter und Bauern der Völker Russlands zu einer revolutionären Kraft vereinigt werden, die allen Angriffen der imperialistischen und auf Eroberungen ausgehenden Bourgeoisie standhalten kann.
Russland ist hier eine Chiffre - wichtig ist das Prinzip. Angesichts der Weltlage kann nur festgestellt werden, dass diese Nationalitätenpolitik, abgesehen von taktischen Ausnahmen, absolut essenziell ist, um im globalen Maßstab einen Schritt weiterzukommen. Solange diese Nationalitätenfragen in den entsprechenden Regionen alles überlagern, gibt es keinen Fortschritt, denn: Nur durch einen solchen ->freiwilligen<- Bund können die Arbeiter ( und Bauern, heute mit Einschränkungen, nur Agrarindustrie ist relevant, kleinbäuerliche/familiäre Strukturen sind abzulehnen) der Völker Russlands (der Erde) zu einer revolutionären Kraft vereinigt werden, die allen Angriffen der imperialistischen und auf Eroberungen ausgehenden Bourgeoisie standhalten kann.
Im Grunde genommen erzählen Maoismus, Stalinismus etc. eigentlich nur die Geschichte des "Amerikanischen Traums" - eben in einer alternativen Fassung. Wie ähnlich sich diese Systeme werden können, dies zeigen die USA unter Trump - im Prinzip ein Staatskapitalismus mit dem Ziel aus dem militärisch industriellen Komplex den staatsgeleiteten digital-militärisch-industriellen Komplex zu machen. Das ist eben keine Oligarchie, sondern ein temporärer, partieller Staatkapitalismus, um, wie seinerzeit mit dem Apollo Programm (Kennedy in Folge Sputnik Schock), erneut einen großen militärischen Komplex zu errichten, der besonders gegen das ähnlich operierende China die Stellung der USA retten soll. Auch bei uns - aber Minus Digital, gell. Wer glaubt die Demokraten mit ihrem Oligarchen Geschwätz würden das nicht weiter betreiben, der hat die USA nicht verstanden. Das Problem ist die Zwei Parteien Diktatur - diese hat, neben vielem anderen, auch Trump ermöglicht. .
Auch wenn Israel weit davon entfernt zu sein scheint, dies auch für sich anzunehmen, wird es erleben, dass es keine andere Chance gibt. In diesem Rahmen ist Israel/Palästina anzugehen. Das entspricht in vielen Punkten eigentlich eher einem paramilitärischen Konflikt ala Nord-Irland. Die Beteiligten sollten sich also auf eine Art Karfreitagsabkommen ;) endlich einigen.
Dass Lenin und Trotzki also richtig lagen, dies dürfte angesichts des Zustandes des heutigen Russland, mit einem Westentaschenzaren, der Herrschaft der organisierten Kriminalität, wohl kaum bezweifelt werden.
Die beschriebene Taktik der Einheitsfront, ergibt zum Beispiel auch Sinn gegen Rassismus und Antisemitismus, oder innerhalb der Diskussion um Gender, auch bei einigen eher gewerkschaftlichen Themen, nicht nur in der Nationalitätenfrage also. Aber auch hier darf nie die grundlegende, radikale, materialistische, ermächtigende Kapitalismuskritik zugunsten von partikularen Emanzipationsbestrebungen und idealistischem Aktionismus aufgeben werden. Die Einheitsfront begleitet partikulare Kämpfe konstruktiv, wenn sie in die richtige Richtung gehen, sie weiß aber auch, ohne das System general zu überholen, werden diese kleinen Vorteile immer auf dem Rücken anderer erkämpft, sind nicht stabil. Das ist also eine komplexe Dialektik aus Fortschritt und Revolution, es sind keine leeren Versprechen von Freiheit und Wohlstand für alle, solange sie nur zu einem Volk rspkt. Gruppe gehören.
Es ist eine Schande, dass das theoretische Fundament der Linken Partei offensichtlich nicht ausreicht, um Arschlöcher, Arschlöcher zu nennen, und aus der Partei zu schmeißen. Geht es um Wählerstimmen? Die Linke ist ein Haufen Scheiße, jedenfalls aus theoretischer Sicht, was angesichts ihrer DDR Vergangenjeit als Statthalterpartei der KPdSU kaum verwundern kann, gearde den Beleg für die Schwächen des Stalinismus bis heute liefert. Da sind die Stalinsten und Antisemiten nur die Spitze eines Eisberges, denn schließlich - der Bürokraten-Schoß ist furchtbar noch, aus dem auch die DDR kroch.
Egal - es bleibt bei Lukacs und Lenin. Willkommen, liebe Linke Spinner auf dem Planet Banana!
Damit ihr das nächste Mal nicht auf den Bayerischen Rundfuck angewiesen seit, um die Reaktion in den eigenen Reihen zu bekämpfen, hier nun: Wie organisiert man die DDR Mondbasis richtig? Es darf keine Linke Partei, neben der Linken Partei geben - *öche öche öche*
Zusammenfassung (KI Gemini / Human): „Social Media Marketing in Zeiten von KI und zunehmend kritischer Haltung gegenüber Social Media"
Das Dokument analysiert, wie Künstliche Intelligenz das Social Media Marketing grundlegend verändert und welche Risiken damit für Werbetreibende entstehen. Traditionelle Social-Media-Strategien werden zunehmend infrage gestellt – sowohl durch KI-gestützte Automatisierung als auch durch das wachsende Negativimage der großen Plattformen (außer Expertennetzwerke wie LinkedIn). Vom Einsatz von KI-generiertem Werbecontent wird ausdrücklich abgeraten, da er zu Shitstorms führen kann (z. B. McDonald's-Fallbeispiel).
KI verändert besonders Social Media und wird daher auch alle bisher erfolgreichen Social Media Marketing Strategien infrage stellen. Dies ist im Moment einer der wichtigsten Aspekte für alle Marketer, weil auch schon damit experimentiert wird traditionelle Formen des SMM durch KI zu ersetzen. Aber auch die Plattformen selbst sind hier bereits alamiert und treffen je nach Plattform unterschiedliche Maßnahmen.
Der zweite große Thread für Marketer ist das zunehmend schlechte Image der Social Media Plattformen, soweit es sich nicht um Expertennetze, wie z.B. Linkedin handelt. Die Socials geraten auch immer mehr in den Fokus der Politik hinsichtlich einer Regulierung für Kinder und Jugendliche. Ein Urteil in den USA, was duch besorgte Eltern und Nutzer erwirkt wurde ist ebenfalls sehr beachtenswert, weil es ein drogenähnliches Suchtpotenzial bei Social Media, wie Tik Tok, Instagram und Facebook attestiert. Hier werden die Plattformen Vorkehrugen treffen müssen. Insgesamt rutscht die Wahrnehmung von Social Media besonders in der Politik ab. Anhand der regulatorischen Absichten ist davon auszugehen, dass sich das Image in Richtung “Rotlichtbezirk” verschieben wird.
Steigt man als Werbender zum jetztigen Zeitpunkt in dieses Marketing ein ist es sehr wichtig sich genau zu überlegen welche Plattformen unter den neuen Bedingungen nicht auch sehr imageschädigend wirken können. Letztlich zeichnet sich ab, dass für seriöse Unternehmen die Expertennetzwerke, also Linkedin, teilweise auch ReddIt bleiben werden, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass es auch hier zu erheblichen regulatorischen Problemen kommen könnte.
Die Gefahren aus der Kombination von KI und Social Media sind enorm und können auch die Kampagnen stark negativ beeinflussen. Besonders zeigte sich bereits, dass die User geradezu allergisch, im Falle von Mc Donalds, auch mit Shitstorms reagieren können, soweit Unternehmen KI einsetzen, um Werbecontent zu kreieren.
Die neue und sehr spezifische Kombination aus Künstlicher Intelligenz und Social Media birgt also erhebliche Risiken für die Meinungsbildung und die psychische Gesundheit. Hier muss beachtet werden, dass SMM Kampagnen meist auch Interaktion ermöglichen sollen, hier können natürlich auch entsprechende Kampagnen mit KI beantwortet werden, über völlig anonyme Accounts. Es kann auch dazu kommen, dass ein Content praktisch nur mit KI Reaktionen überflutet wird. Es wird also auch sehr viel schwieriger aus einzelnen Marktingmaßnahmen reale menschliche Interaktion und damit evt. Conversions zu erzielen.
Ganz abzuraten ist von Marketing Content, der mit KI hergestellt wurde. Dies wird in der Regel von den allermeisten Usern sehr schlecht aufgenommen und führt auch zu langanhaltenden Diskussionen, die das Image des werbenden Unternehmens nachhaltig schädigen können.
Was aber sind die Hauptgefahren, die bei Werbung in solchen Medien durchaus auch schnell Imageschädigend wirken können?
Ausfürhliche Darstellung (generischer Content und reine Information = geprüfte KI, Human der Rest)
KI-generierte Bilder, Videos oder Texte lassen sich kaum noch von der Realität unterscheiden. Sie werden genutzt, um gezielt gefälschte Nachrichten zu streuen, die öffentliche Meinung zu manipulieren oder Wahlen zu beeinflussen. Hier muss man sich ganz klar raushalten und möglichst dafür sorgen, dass in fraglichen Blasen keine Maßnahmen gestartet werden. Dies setzt eine Evaluation voraus und die Plattform muss die Möglichkeit bieten nur in bestimmten Bereichen als Marketer zu erscheinen.
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Diese repräsentative Untersuchung analysiert intensiv, wie Bürgerinnen und Bürger auf die Flut von KI-generierten Falschmeldungen in sozialen Netzwerken reagieren. 89 Prozent der Befragten befürchten, dass Deepfakes die Verbreitung politischer Falschinformationen massiv vorantreiben , das politische Klima vergiften und Wahlen manipulieren. Die Studie zeigt zudem konkrete psychosoziale Folgen: Rund die Hälfte derjenigen, die auf manipulierte Inhalte hereingefallen sind, berichtet im Nachgang von erheblichem Stress und Angstgefühlen.
➔ Zum vollständigen Forschungsbericht auf der Website der IU Internationalen Hochschule . [ 1 , 2 ]
In Kooperation mit IT-Sicherheitsunternehmen dokumentiert diese wissenschaftliche Erhebung die quantitative Dimension der Bedrohung. Die Forschenden prognostizieren eine explosionsartige Zunahme: Während im Jahr 2023 weltweit rund 500.000 Online-Deepfakes registriert wurden, wird für das Jahr 2025 mit ca. 8 Millionen gefälschten Audio- und Videodateien im Netz gerechnet. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von fast 900 Prozent, was Moderationssysteme sozialer Medien vor beispiellose Herausforderungen stellt.
➔ Zum detaillierten Forschungsbericht auf dem Newsportal der University at Buffalo . [ 1 ]
Diese politikwissenschaftliche Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) beleuchtet die strategische Komponente von KI-Desinformation. Sie belegt, dass die Kombination aus algorithmischer Plattform-Logik und generativer KI von böswilligen Akteuren systematisch ausgenutzt wird. Da KI-Modelle das massenhafte Erstellen emotionalisierender Fake-Profile und synthetischer Inhalte per Knopfdruck erlauben, wird die demokratische Meinungsbildung gezielt und koordiniert untergraben.
➔ Zur wissenschaftlichen Publikation direkt bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) . [ 1 , 2 ]
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) untersucht in seiner jährlichen Basisstudie die Lebensrealität von Jugendlichen. Die Daten zeigen, dass junge Nutzer in sozialen Medien wie TikTok oder Instagram zunehmend mit problematischen, KI-generierten Inhalten konfrontiert werden. Die Studie unterstreicht die wachsende Dringlichkeit, die Vermittlung von Medienkompetenz und das Erkennen von KI-Fälschungen fest in schulische Lehrpläne zu integrieren.
➔ Zur Studienzusammenfassung auf der Fachplattform SCHAU HIN! . [ 1 , 2 ]
Diese im renommierten Journal Nature veröffentlichte experimentelle Studie untersucht direkt, wie Textgenerierungswerkzeuge und Sprachmodelle die Dynamik in sozialen Medien verändern. Sie zeigt, wie die blitzschnelle Integration von KI-Inhalten die traditionelle Interaktion der Nutzer transformiert und warnt vor der automatisierten Skalierung von täuschend echten, aber faktisch falschen Diskursen.
➔ Zum wissenschaftlichen Fachartikel auf der Plattform von Nature . [ 1 , 2 ]
Algorithmen in sozialen Medien steuern, was Nutzer sehen, und KI bestätigt bestehende Ansichten. Nutzer werden nicht mehr mit Gegenmeinungen konfrontiert, was zu extremer politischer und gesellschaftlicher Polarisierung führt.
Der großangelegte und jährlich aktualisierte Report untersucht weltweit, wie Menschen Nachrichten konsumieren. Die Daten zeigen differenziert, dass Social-Media-Nutzer durch automatisierte Vorschläge oft sogar mit mehr unterschiedlichen Medienmarken und gegensätzlichen Sichtweisen konfrontiert werden als Nicht-Nutzer. Allerdings führt der psychologische Bestätigungsfehler dazu, dass Menschen abweichende Fakten aktiv ignorieren oder abwerten und primär nach Inhalten suchen, die ihre bestehende Meinung stützen.
➔ Zum weltweiten Daten- und Studienüberblick direkt beim Reuters Institute (aufbereitet durch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages). [ 1 , 2 , 3 ]
Diese interdisziplinäre Auswertung fasst den aktuellen internationalen Forschungsstand zu "Echokammern und Filterblasen in digitalen Medien" zusammen. Das Papier beleuchtet systematisch, wie das Zusammenspiel aus mathematischer Selektion (Algorithmen) und menschlichen Verhaltensmustern (Nutzerpräferenzen) zu fragmentierten Teilöffentlichkeiten führt. Die Auswertung macht deutlich, dass das Phänomen der Filterblase stark vom Bildungsstand und der individuellen Medienkompetenz der Nutzer abhängt.
➔ Zum vollständigen wissenschaftlichen Dokument beim Deutschen Bundestag. [ 1 , 2 ]
Diese empirische Untersuchung analysierte gezielt die Verbreitung von Fake News und einseitigen Informationen auf Social-Media-Plattformen. Das Ergebnis entlastet die Algorithmen teilweise: Nicht die "bösen Algorithmen" sind das Kernproblem, sondern das irreführende und selektive Informationsverhalten der Individuen selbst ( Biased Users ). Nutzer neigen stark dazu, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass sie das eigene Weltbild bestätigen.
➔ Zum wissenschaftlichen Volltext (PDF) über den Server der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf . [ 1 , 2 , 3 ]
Qualitative Untersuchung zu Nutzer-Wahrnehmung von Filterblasen
Diese Studie analysiert im europäischen Raum, inwieweit Social-Media-Nutzer (am Beispiel von Facebook) überhaupt realisieren, dass ihre Informationsströme algorithmisch vorab selektiert und eingeschränkt werden. Die Befragungen zeigen, dass der Aufbau des individuellen, persönlichen Netzwerks (Freunde, gefolgte Seiten) den stärksten Filtereffekt erzeugt, da der Bestätigungsfehler bereits bei der Vernetzung im digitalen Raum greift.
➔ Zur wissenschaftlichen Publikation im Open-Access-Journal der Universität Hamburg . [ 1 , 2 ]
Die Personalisierung durch KI hält Nutzer länger auf den Plattformen. Dies kann zu emotionaler Abhängigkeit, unrealistischen Körperbildern und sozialem Druck führen, insbesondere bei Jugendlichen. Genau diese Frage war Gegenstand des jüngsten Verfahrens in USA bei dem die Richter zu dem Ergebnis gekommen sind, dass bier der Metakonzern aktiv werden muss, um das Suchtpotenzial und die übrigen Gefahren zu reduziern. Soweit man als Marketer sichtbar werden will, sollte man sich darauf einstellen, dass Kunden unter Umständen auch nachfragen warum wir dort Werbung schalten oder teilnehmen. Gerade aufgrund dieser nun richterlich bestätigten Gefahren ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren deutliche Regulierungsmaßnahmen erfolgen, wobei nicht absehbar ist welche Folgen dies für Werbetreibende haben wird. Insgesamt kann der Imageschaden für Meta durch dieses Urteil nicht hoch genug bewertet werden. Werber müssen sich die Frage stellen, wie sie damit in Zukunft umgehen, wenn sie in einem nun offiziel gefährlichen Medium werben. Diese Gefahren werden durch den Einsatz von KI nocheinmal gesteigert. Weiter ist davon auszugehen, dass es zu einer Lawine von Schadensersatzklagen kommt, in USA.
Hier ist eine Liste aktueller und repräsentativer Studien, die sich spezifisch mit den Suchtgefahren, den psychologischen Risiken und der Verbreitung von Social-Media-Sucht beschäftigen:
Diese regelmäßige und repräsentative Erhebung untersucht das digitale Suchtverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nach den medizinischen ICD-11-Kriterien. Sie zeigt einen besorgniserregenden Trend: Die pathologische (abhängige) Social-Media-Nutzung stieg bei den 10- bis 17-Jährigen zuletzt auf rund 6,6 Prozent an.
➔ Zum Ergebnisbericht auf der Website der DAK-Gesundheit oder zur Zusammenfassung im Medienzeit Elternblog .
Eine Großstudie unter mehr als 22.000 Erwachsenen, die das Ausmaß der Mediensucht anhand der wissenschaftlichen Bergen Social Media Scale erfasst hat. Die Ergebnisse sind alarmierend: Über ein Viertel aller Befragten (27,6 %) weist ein suchtartiges Verhalten auf. In der Gruppe der unter 20-Jährigen zeigt sogar gut jeder Zweite (51,3 %) deutliche Suchtsymptome.
➔ Zur offiziellen Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum und zum Beitrag des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) .
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Rahmen ihrer Health Behaviour in School-aged Children (HBSC) -Studie fast 280.000 Jugendliche aus 44 Ländern befragt. Der internationale Bericht belegt, dass die problematische Social-Media-Nutzung europaweit von 7 % auf 11 % hochgeschnellt ist und in direktem Zusammenhang mit einer Verschlechterung der mentalen Gesundheit steht.
➔ Zum vollständigen Bericht direkt bei der World Health Organization (WHO) .
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) veröffentlicht jährlich eine Basisstudie zum Medienalltag von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren. Sie dokumentiert die extrem hohen täglichen Nutzungszeiten (durchschnittlich rund vier Stunden am Smartphone) und die Schwierigkeit vieler Jugendlicher, sich den suchtfördernden Algorithmen und Mechanismen von TikTok, Instagram und Co. zu entziehen.
➔ Zum Download der Studienergebnisse direkt beim Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) .
Eine im Fachjournal Scientific Reports publizierte Untersuchung analysiert die neurobiologischen und psychologischen Folgen von Social-Media-Sucht (wie Depressionen und Angstzustände). Die Studie zeigt zudem, dass ein stabiles, kommunikatives familiäres Umfeld einen entscheidenden Schutzfaktor gegen das digitale Suchtverhalten bietet.
➔ Zum wissenschaftlichen Fachbericht auf Kinderaerzte-im-Netz .
KI-Bots in sozialen Medien erfassen unbemerkt sensible Gefühle und persönliche Interessen. Diese Daten werden oft intransparent verarbeitet, um das Nutzerverhalten zu analysieren und zu monetarisieren. Die Konzerne werten hier natürlich auch den Content von Werbetreibenden aus. Dies ist durch den Einsatz von KI sehr leicht möglich. Daher wird man als Marketer nocheinmal mit der Rechtsabteilung Rücksprache halten müssen, welche möglichen rechtlichen Folgen diese gesteigerte und intransparente KI Methoden haben. Sicher kann man nur werben in Netzwerken, die eben zuverlässig die DSGVO einhalten. Soweit aber Interaktion stattfinden soll, sowohl z.B. von der eigenen Website in die Netze, wie umgekehrt, können sich hier viele weitere Fragen ergeben. Die EU Kommission geht strikt gegen Verstöße vor. Nach Aussage der Kommission wird dies auch so bleiben.
Die grundlegenden Forschungsarbeiten von Prof. Shoshana Zuboff beschreiben das systematische Geschäftsmodell hinter Social-Media-Konzernen als Überwachungskapitalismus . Die Studien belegen, dass Plattformen (wie Meta oder TikTok) den Nutzer nicht als Kunden, sondern als Quelle für Verhaltensdaten betrachten. Durch lückenloses Tracking – auch außerhalb der eigenen Apps über Like-Buttons und Tracking-Pixel auf Drittseiten – werden psychologische Profile erstellt, um menschliches Verhalten im großen Stil vorhersagbar zu machen und zu monetarisieren.
➔ Einen umfassenden Einblick in dieses Forschungsfeld bietet die Analyse zum Datenhandel auf dem Portal des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) . [ 1 , 2 , 3 , 4 , 5 ]
Diese Untersuchung analysiert die systematische Täuschung von Nutzern beim Aufrufen von Datenschutzeinstellungen. Die Studie dokumentiert den Einsatz von sogenannten Dark Patterns – gezielt manipulativen Benutzeroberflächen. Plattformen gestalten das Ablehnen von Datentracking bewusst so kompliziert, langwierig und intransparent, dass Nutzer kapitulieren und der Totalüberwachung zustimmen.
➔ Details zu den Taktiken des verhaltensbasierten Trackings liefert der Fachbeitrag von Proliance Automation . [ 1 ]
Eine repräsentative Erhebung des renommierten SINUS-Instituts beleuchtet die gesellschaftliche Wahrnehmung der digitalen Überwachung. Die Ergebnisse zeigen ein klares Ohnmachtsgefühl: 55 Prozent der Bevölkerung haben das Gefühl, absolut keine Kontrolle mehr über ihre eigenen Daten im Internet zu besitzen . Zudem bezweifelt die Mehrheit (56 %), dass persönliche Informationen innerhalb sozialer Netzwerke vor Missbrauch oder unbefugter Weitergabe geschützt sind.
➔ Zur offiziellen Pressemitteilung und den Studiendaten beim SINUS-Institut . [ 1 ]
In dieser großangelegten technischen Analyse wurden die Datenströme populärer Apps untersucht. Die IT-Sicherheitsforscher zeigen, dass soziale Netzwerke über Data-Mining-Prozesse kontinuierlich sensible Metadaten wie minutengenaue Standorte, Bewegungsprofile, Geräte-IDs und das Tippverhalten erfassen. Diese Datenfragmente werden zu digitalen Klonen zusammengefügt, die für manipulative, dynamische Preisgestaltungen (Dynamic Pricing) im Online-Handel oder politische Einflussnahme anfällig sind.
➔ Zum vollständigen technischen Definitionsbericht auf dem Fachportal von Kaspersky . [ 1 , 2 ]
Aktuelle Jugend- und Medienstudien beschreiben das sogenannte Privacy Paradoxon : Jugendliche wissen zwar theoretisch um die Überwachung und den mangelnden Datenschutz, willigen aber aufgrund des enormen sozialen Drucks und der Suchtmechanismen (wie endlosem Scrollen) dennoch in die Datenfreigabe ein. Die Studien zeigen, dass das Machtungleichgewicht zwischen Nutzer und Tech-Konzern so gewaltig ist, dass individuelle Medienkompetenz allein nicht mehr ausreicht, weshalb Forschende schärfere gesetzliche Regulierungskonzepte fordern.
➔ Zum redaktionellen Bericht und den Video-Analysen auf BR24. [ 1 , 2 ]
Bezogen auf die Mainstream Socials, wobei Meta hervorzuheben ist, sind zahlreiche Regulierungsabsichten bereits bekannt, diese werden die Nutzungsweise von Social Media verändern und betreffen zum Teil auch direkte Vorgaben für Werbende. Werbende unterliegen aber nicht nur den Plattformregulierungen, sondern auch sonstigen Regulierungen aus dem Wettbewerbs- und Urheberrecht.
Inhalt : Das Gesetz regelt die Bekämpfung illegaler Inhalte, Hassrede und Desinformation im europäischen Raum. Sehr große Plattformen (über 45 Millionen Nutzer) unterliegen strengen Transparenz- und Risikominderungspflichten. Bei Missachtung drohen Bußgelder von bis zu 6 % des globalen Jahresumsatzes.
Status : Seit dem 17. Februar 2024 für alle Online-Vermittler vollständig rechtskräftig. Die EU-Kommission leitet seitdem aktiv Verfahren gegen Plattformen ein.
Prägnante Quelle : Gesetzestext und Erklärungen auf dem Infoportal der Europäischen Kommission .
Inhalt : Richtet sich gegen die Marktmacht sogenannter „Gatekeeper“ (wie Meta, Alphabet oder ByteDance). Er verbietet wettbewerbswidrige Praktiken, wie das unzulässige Zusammenführen von Nutzerdaten aus verschiedenen konzerneigenen Quellen ohne explizite Einwilligung.
Status : Vollständig anwendbar; marktdominierende Tech-Konzerne müssen die Vorgaben im operativen Geschäft umsetzen.
Prägnante Quelle : Übersicht und rechtliche Einordnung beim German Marshall Fund (GMF) .
Inhalt : Das Gesetz setzt den EU-weiten DSA in deutsches Recht um und löst das alte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab. Es benennt die Bundesnetzagentur als zentralen „Digital Services Coordinator“ (DSC) für die nationale Überwachung.
Status : Im Jahr 2024 verabschiedet und aktiv in der Durchsetzung.
Prägnante Quelle : Details zur nationalen Umsetzung auf der Plattform Gesetz-Digitale-Dienste.de . [ 1 , 2 , 3 , 4 , 5 , 6 , 7 , 8 , 9 ]
Inhalt : Das weltweit erste umfassende KI-Gesetz klassifiziert Systeme nach Risikostufen. Für Social Media besonders relevant: KI-gestützte Verhaltensmanipulation (Suchttrigger) ist verboten. Zudem gelten strenge Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte (Deepfakes/Synthetische Medien).
Status : Trat im August 2024 schrittweise in Kraft. Nach den ersten Verboten im Jahr 2025 greifen die Kernpflichten für generative KI-Modelle im August 2026.
Prägnante Quelle : Offizieller Zeitplan und Leitfäden der Europäischen Kommission zum AI Act .
Inhalt : Da auf US-Bundesebene kaum Fortschritte erzielt werden, erlassen einzelne Bundesstaaten (z. B. Kalifornien, Utah) eigene Gesetze. Diese fordern strikte Altersverifikationen, verbieten süchtig machende Algorithmen für Minderjährige und schränken nächtliche Push-Benachrichtigungen ein.
Status : Laufende Gesetzgebungsverfahren und teils heftige juristische Klagen der Tech-Lobby wegen vermeintlicher Verstöße gegen die Meinungsfreiheit.
Prägnante Quelle : Analysen zu den gesetzlichen Initiativen im Bericht des U.S. Congressional Research Service (CRS). [ 1 , 2 , 3 ]
Inhalt : Whistleblower-Berichte und psychologische Studien treiben Absichten voran, Plattformbetreiber direkt für die gesundheitlichen Schäden (Depressionen, Essstörungen) haftbar zu machen, die durch die gezielte algorithmische Ausspielung schädlicher Inhalte entstehen.
Status : Absichtserklärungen und Entwürfe im Rahmen zukünftiger Updates des Verbraucherschutzes; aktuell im Stadium der Beweiserhebung.
Prägnante Quelle : Wissenschaftliche Einordnung im Journal Science Policy Review . [ 1 , 2 , 3 , 4 ]
Inhalt : Politische Initiativen fordern eine strikte Altersgrenze (meist 16 Jahre) für die Nutzung von Social-Media-Netzwerken, um die psychische Gesundheit von Jugendlichen vor Suchtfolgen und Cybermobbing zu schützen.
Status : Australien hat ein solches Gesetz bereits auf den Weg gebracht; in Europa wird ein rechtlich bindender „Age Verification“-Standard auf EU-Ebene politisch intensiv diskutiert.
Prägnante Quelle : Zusammenfassungen und rechtliche Diskussionen im News-Bereich von CMS Law / Legal Updates .
Die Europäische Kommission hat im Zuge der neuen Digitalgesetze ( Digital Services Act – DSA und Digital Markets Act – DMA ) sowie über das europäische Wettbewerbsrecht beispiellose Strafen gegen Social-Media-Konzerne verhängt. [ 1 , 2 ]
Dabei sollte man nicht nur an die Plattformen denken, sondern auch an die Werbetreibenden selbst, denn auch Haftungsregeln sind durch die verschiedenen EU Acts aber auch in den USA betroffen. Unternehmen und Marken wurden und werden regelmäßig rechtlich und finanziell für ihre Kampagnen auf Social Media haftbar gemacht . Während soziale Plattformen oft durch Gesetze (vor den Inhalten ihrer Nutzer geschützt sind, gilt für werbende Unternehmen das strenge Wettbewerbs-, Verbraucherschutz- und Urheberrecht .
Die rechtliche Haftung von Werbetreibenden lässt sich in vier zentrale Fallgruppen unterteilen:
Unternehmen versuchen oft, Werbekampagnen wie „organische“ Empfehlungen aussehen zu lassen. Verbraucherschutzbehörden greifen hier massiv durch.
Der Fall Alo Yoga (2026) : Die Modemarke und 15 ihrer Influencer wurden im Rahmen einer 150-Millionen-Dollar-Sammelklage wegen arglistiger Täuschung belangt. Das Unternehmen hatte Influencern systematisch vorgegeben, bezahlte Postings auf Instagram nicht als Anzeige zu kennzeichnen, um die Reichweiten-Algorithmen zu überlisten. Verbraucher forderten Schadensersatz, da sie von echten Empfehlungen ausgingen.
Rechtliche Basis in Deutschland (BGH-Machtwort) : Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in Grundsatzurteilen klargestellt, dass Unternehmen haften und abgemahnt werden, wenn von ihnen beauftragte Influencer kommerzielle Absichten oder Produktplatzierungen nicht unmissverständlich (z. B. gut sichtbar zu Beginn des Textes) kennzeichnen. [ 1 , 2 , 3 , 4 ]
Unternehmen haften auf Social Media direkt, wenn in ihren Kampagnen geschützte Musik, Bilder oder Videos ohne Lizenz verwendet werden – selbst wenn der Fehler von einem beauftragten Dritten begangen wurde.
Der Fall Bang Energy (Sony Music / UMG vs. Vital Pharmaceuticals) : Musiklabels verklagten den Energy-Drink-Hersteller wegen massiver Urheberrechtsverletzungen auf TikTok. Das Gericht urteilte, dass das werbende Unternehmen eine Zurechnungshaftung (Vicarious Liability) für die Videos der von ihm bezahlten Influencer trägt. Da das Unternehmen die Kontrolle über die Kampagne hatte, musste es für die illegal genutzte Hintergrundmusik in den Social-Media-Clips geradestehen. [ 1 ]
Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) und europäische Gerichte strafen Unternehmen ab, die auf Social Media unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellen oder manipulative Taktiken nutzen.
Der Fall Effen Ads LLC : Die FTC verklagte das Werbeunternehmen, weil es großflächig bezahlte Werbekampagnen auf Social Media und per Mail schaltete, die als redaktionelle Artikel getarnt waren (sogenanntes Darkposting ). Die Werbeanzeigen imitierten das Design echter, unabhängiger Nachrichtenorganisationen, um gefälschte Produkttests zu verbreiten.
Haftung für Nutzerkommentare : Nach geltender Rechtsprechung (u. a. durch die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC festgeliegt) haften Unternehmen auf ihren geschäftlichen Social-Media-Seiten sogar für die Kommentare Dritter. Wenn Kunden unter einer Werbekampagne nachweisbar falsche oder irreführende Behauptungen aufstellen und das Unternehmen diese nicht moderiert oder löscht, wird dies dem Werbetreibenden als eigene irreführende Werbung angelastet. [ 1 , 2 ]
Marken neigen dazu, Fotos oder Videos, die Fans mit dem Marken-Hashtag posten, ungefragt für eigene Social-Media-Werbekampagnen wiederzuverwenden (Re-Postings).
Rechtliche Konsequenz : Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild und das Urheberrecht dar. Werbetreibende wurden in zahlreichen Fällen zu Schadensersatz und Unterlassung verurteilt, weil das bloße Nutzen eines Hashtags durch einen Fan dem Unternehmen rechtlich keine kommerziellen Nutzungsrechte einräumt. Vor einer werblichen Nutzung muss immer eine explizite Lizenzvereinbarung eingeholt werden. [ 1 , 2 ]
Vorfall : Im Dezember 2025 verhängte die EU-Kommission das allererste Bußgeld auf Basis des neuen Gesetzes über digitale Dienste (DSA).
Grund : Die Plattform verstieß massiv gegen Transparenzvorgaben. Kritisiert wurde das irreführende Design des „blauen Häkchens“ (das Authentizität vortäuscht, obwohl es käuflich ist), eine mangelhafte Transparenz beim Werbearchiv sowie die systematische Blockade von Datenzugängen für unabhängige Forscher.
Strafmaß : 120 Millionen Euro .
Quelle : Pressemitteilung der Europäischen Kommission . [ 1 , 2 , 3 ]
Vorfall : Im April 2025 setzte die EU-Kommission zum ersten Mal die harten Sanktionsregeln des Digital Markets Act (DMA) gegen die „Gatekeeper“ der Tech-Branche durch.
Grund : Meta verstieß gegen die Kernregeln des fairen Wettbewerbs und des Verbraucherschutzes, indem es unter anderem Nutzerdaten unzulässig über verschiedene Plattformgrenzen (Facebook, Instagram, WhatsApp) hinweg zusammenführte und auswertete, ohne eine faire und einfache Wahlmöglichkeit für die Nutzer zu bieten.
Strafmaß : 200 Millionen Euro .
Quelle : Tagesschau-Bericht über die erste DMA-Sanktionswelle . [ 1 , 2 , 3 ]
Vorfall : Im Mai 2025 wurde ein schwerer DSGVO-Verstoß der Video-Plattform im europäischen Raum offiziell sanktioniert.
Grund : TikTok hatte europäische Nutzerdaten und insbesondere sensible Daten von Minderjährigen unzureichend geschützt und diese unter Missachtung der EU-Datenschutzvorgaben nach China abfließen lassen.
Strafmaß : 530 Millionen Euro .
Quelle : Bericht über die Millionenstrafe bei Tagesschau.de . [ 1 , 2 ]
Vorfall : Im September 2025 schloss die Kommission ein weitreichendes Wettbewerbsverfahren gegen den Google-Mutterkonzern Alphabet ab.
Grund : Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung im digitalen Werbegeschäft (AdTech). Google hatte eigene Werbedienste und die Einbindung auf Videoplattformen wie YouTube systematisch zum Nachteil von Konkurrenten und Online-Verlagen bevorzugt.
Strafmaß : 2,95 Milliarden Euro .
Quelle : Bericht zum Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht auf BR24 . [ 1 , 2 ]
Neben den bereits finalisierten Strafen laufen Verfahren, bei denen die EU-Kommission formell Rechtsbrüche festgestellt hat und denen im Laufe des Jahres Strafen von bis zu 6 % des globalen Jahresumsatzes drohen: [ 1 , 2 , 3 , 4 ]
TikTok (Suchtgefahr & Jugendschutz) : Formelles Verfahren wegen suchterzeugender Algorithmen (endlose Feeds, Autoplay) und unzureichender Altersverifikationen. (Quelle: ZDFheute )
Meta (Datentransparenz) : Vorläufiges Verfahren wegen unzureichender Löschung illegaler Inhalte und blockiertem Datenzugriff für Forscher. (Quelle: Offizielles Presseportal der EU-Kommission ) [ 1 , 2 , 3 , 4 , 5 , 6 , 7 ]
Es bietet sich also gerade für anspruchvolle Werbetreibende an, auch mal auf die Mainstream Netzwerke von Meta sowie X zu verzichten und stattdessen reddit und Linkedin zunächst zu bespielen. Bei diesen Netzwerken wird KI Content verboten werden und diese Netze sind eher Expertennetze (Technische Bereiche bei reddit), Stellenbörsen etc. Also vergleichweise Ruhig und Skandalfrei. Aus Gründen der Effiziens sollte KI eingesetzt werden, aber möglichst so, dass es niemand bemerkt ;). Was ist beim Einsatz von KI im Rahmen von Social Media Marketing zu beachten?
Content-Recycling : Transformation eines ausführlichen Cornerstone-Beitrags (z.B. einen Blogartikel oder ein langes Video) mithilfe von KI in 15+ Micro-Formate . Das bedeutet man erstellt, auch mit KI Hilfe verschiedene Inhalte danach lässt man diese Inhalte mit KI in passende Formate bringen und hat so einen Fundus an Content relativ preiswert erzeugt, das ist besonders gut für reddit und LinkedIn umsetzbar: Shorts, LinkedIn-Posts, Karussells, Post in Subreds
Reichweite maximieren: Hier haben wir einen Punkt, der bei passgenauer Werbung sehr wichtig ist – man hängt ein KI System an den Content und ermittelt so Interaktionsmuster, um den optimalen Veröffentlichungszeitpunkt für Ihre spezifische Zielgruppe zu ermitteln.
Tonalität beim Prompten für Content: Hier muss im Vorfeld festgelegt werden welche Tonalität ALLE zukünftig geschlateten Contents haben. Dazu sollte das Marketingteam eine Charakter entwickeln, der sozusagen der Botschafter ist. Tonalität meint natürlich die Ansprache der Leute – das fängt schon bei Du oder Sie an. Wichtig ist, auch hier muss ein wenig analsiert zu werden, um dem Botschafter glübwürdig rüberzubringen.
Authentizität bewahren: KI ist ideal für Struktur und Rohtext, müssen aber immer von menschlicher Expertise und individuellem Storytelling korrigiert werden, da reine KI-Texte generisch wirken. Man sollte sich hier einen Entwurf generieren lassen und diesen dann menschlich aufpeppen. Dabei ist Emotion wichtig, denn hier hapert es bei allen KI. Auch wenn also ein Text erstmal aus KI kommen kann, darf er auf keinen Fall unbearbeitet durchgereicht werden.
Visuelle Konsistenz: Grafiken sollten nicht mit KI generiert werden, da KI hier schnell erkennbar ist. Daher ist weniger mehr, das eigene Logo und nicht vergessen, dass die Socials sehr Textlastig sind und abgesehen von Instagram, was aber besonders negativ zu bewerten ist hinsichtlich der Gefahren und des Image, sind Grafiken – mit Ausnahme von Charts und Logos eher weniger sinnvoll.
Jetzt schauen wir uns eine Beispielkampagne bei LinkedIn für einen fiktiven Chatbot an, nennen wir ihn Jacky. Hier wird eine Landingpage eingesetzt, die von Social Media Content gezielt auf damit korrespondierende Landings verlinkt. Es ist immer sinnvoll bei der Verlinkung aus Social Media heraus auf eine Landingspage mit präzisen und kurzen Informationen zu gehen auf der ggf. auch direkt Produkte etc. gekauft werden können, ohne endlos in der Webpräsenz rumzueiern.
Die Landingpage
Direkt beim Einstieg wird der fiktive Chatbot eindeutig beschrieben, der Besucher erfährt schon aus dem Einstiegstext alles Wesentliche. Im obersten Bereich ist sofort ein Call to Action sichtbar.
Mittelteil für detailiertere Informationen Mit prägnanten inhaltsreichen aber kurzen Texten wird der Benutzer über weitere Kernaspekte informiert. Ebenfalls werden entscheidende Alleinstellungsmerkmale hervorgehoben, wie die Verwendung komplexer Sprachbibliotheken. Im Mittelpunkt steht der Servicegedanke und die Skalierbarkeit des Chatbots.
Das gesamte Produkt wird im Zentrum der Landingpage präsentiert. Grafisch aufgefrischt mit einer aussagekräftigen Infografik in der Mitte, um diese herum die zentralen Produkteigenschaften in einer einfachen aber fachgerechten Sprache für Einkäufer, nicht für Experten .
Technische Seite der Landingpage Die Landingpage ist der Dreh und Angelpunkt der gesamten Kampagne. Sie ist dabei der entscheidende Aspekt des Salesfunnels . Aus diesem Grund muss sie auch analytisch perfekt betreut werden. Es wird vorgeschlagen hier insbesondere mit Google Analytics zu arbeiten. So kann die Landingpage im Zusammenspiel mit den Daten aus dem Social Media Marketing genutzt werden, um eine breite Datenbasis rund um potenziellen Kontakte zu erhalten. Zudem fungiert die Landingpage als Ziel für LinkedIn Ads und Google Ads und wird mit den entsprechenden Tags versehen (LinkedIn Isights Tag, Google Ads Conversion Tracking und Remarketing) Der Landingpage und deren Promotion via Paid Ads fällt dabei wesentlich mehr Gewicht zu, als dem organischen Engagement in Social Media Kanälen, da angenommen werden kann, dass die Zielgruppe aus D-A-CH-Unternehmen nicht so Social Media affin ist wie etwa im US-Raum.
Bald gehts weiter.
Da niemandem das auffällt: Durch die Berechnung oder die Zielvorgabe der Rente wird von vornherein gesagt, im Alter brauchst du weniger Geld, derzeit 48 % in den Fantastereien der Laborberechnungen durch 2 % Kapitaldeckung vielleicht 70 % ;) - soweit die Astrophysik deutliche Fortschritte macht - aber - was ist denn hier das Perverse? Wieso werden Menschen im Alter eigentlich darauf festgelegt nur noch 48 % Menschen zu sein? Wieso strebt man keine 110 % Rente an. Ich mein, wie krank ist das, man erzählt den Leuten, mach Karriere, sieh zu, dass es immer mehr wird, die heilige Lehre des Kapitalismus. Man lässt sie aber in Deutschland schuften und schuften, wie auch in anderen Ländern, um ihnen zu sagen - wie sehr du auch schuftest, sobald du über eine Altersgrenze gehst sinkt nicht nur dein Einkommen, sondern du bist durch die Bedingungen der Rente gezwungen nur noch dieses eine lächerliche Almosen als statisches Einkommen zu haben, du darfst ja nicht mehr arbeiten, und davon zahlst du auch noch zum 2. Mal Steuern, wenn du dir ein kleines Kapital aufgebaut hast, fürs Alter, schlägt auch da die Steuer zu, auch zum 2. Mal. Da ist es das Beste auf die Rente zu verzichten und einfach bis zum Umfallen zu arbeiten, am besten als Bestatter, damit du deine Grube noch selber ausheben kannst und gleich drin bleibst. Du darfst aber laut Gesetz ja garnicht auf die Rente "verzichten", du musst zahlen, für nichts, du musst dieses Geld in Deutschland mit zur Arbeit bringen, um arbeiten zu dürfen, in Deutschland im Jahre 2026.
Im Jahr der großen Merzreformen, für die Zukunft, stellen sie sich hin, spielen Papa und Mama der kleinen dummen, unmündigen Staatsbürgerlein. *Würg und Kotz*. Wer so ein Weltbild transportiert, sollte nach Russland umziehen. Oder AfD Vorsitzender werden, gell Merz, dann kannste deine debilen Sprüche, von Zahnarztterminen bis zu Stadtbildern klopfen, Sprüche, die dem neuen Linken Vorsitzenden nicht erlaubt werden. Merz hat sich nie entschuldigt, sondern relativiert. Sie haben sich auch nicht für ihre menschenverachtende, in vielen Fällen illegale, Asylpolitik entschuldigt, sie entschuldigen sich nicht für die illegalen, erfolglosen, symbolischen Grenzkontrollen, die die EU Kommission abmahmt, oh Wirtschaftskometenz der Union, Schuldenkaiser im eigenen Land, aber auf EU Ebene die hohle Austeritätspolitik von Merkel einfordern, obschon die AfD bestimmt nicht durch billige Kopien ala Dobrinth und Anti EU Kurs, Anti Euro Bonds, klein gehalten wird. Diese CDU/CSU hat keine konstruktve Seite mehr, sie befindet sich in einem destruktiven Abwehkampf und lässt sich in die AfD Propaganda zunehmend verwickeln. Wie DNVP/Zentrum in Weimar.
Sie sind ja so erfolgreich. So ist seine gesamte Karriere, die Karriere eines belanglosen Opportunisten mit lauter Aussprache, der sich aufgrund der schweren Krise der Konservativen, die von ihrem eigenen radikalen Widergänger mal wieder angegriffen werden, mal wieder keine Antworten finden, außer Kopien, ins Kanzleramt verirrte. Was ein Satz, den versteht Merz nicht mehr, ich auch nicht. Heißt wohl CDU/CSU - Weg mit dem Dreck. Ups, Tschuldigung. .
Ergo - du arbeitest dein Leben lang, um am Ende weniger zu haben, als in deinem letzten Jahr bevor du in Rente gehst.37, Workforce 26 PI mal Daumen, Millionen Vollidioten bezahlen sich dumm und dämlich, um am Ende ihrer "Karrieren" weniger zu haben. Man muss wirklich völlig versunken sein in der Idiotologie solcher lächerlichen Systeme, um das noch ernst zu nehmen. Die Rente macht das Leben destruktiv und das Alter so zu einem Tiefpunkt im Leben, dabei sollte es eine Belohnung sein, Anerkennung für harte Arbeit. Wahnsinnig geile Errungenschaft, sowas denkt man nur, wenn man diese Rente mit der Altersversorgung in der indutriellen Revolution vergleicht. Unnötig zu erwähnen, dass es bei Leuten, die dieses System nicht brauchen, in der Regel andersherum läuft, sie haben im Alter 120 % und immer mehr, weil sie genug Kapital hatten, um es ein Leben lang und auch im Alter weiter arbeiten zu lassen. Was also ist die Errungenschaft?
Dann wird behauptet, z.B. in einer Überschrift beim Spiegel, jeder würde mehr bekommen als er eingezahlt hat. Das ist eine absichtlich manipulative Formulierung, die dem Scope der menschewistischen sozialdemokratischen Propaganda zuzurechnen ist. Gemeint ist, bezogen auf eine einzelne Einzahlung, wird die Rentenrate ausgezahlt, die in diesem Sinne die Rendite der staatlichen Rente zwischen 1,2 und max 3,8 % spiegelt. Damit ist aber nicht gesagt, dass man das gesamte Geld, was man eingezahlt hat, wenigstens zurückbekommt, besonders dann nicht, wenn das Renteneintrittsalter steigt:
Um die eingezahlten Rentenbeiträge durch die ausgezahlten willkürlichen, politischen Raten wieder herauszubekommen, muss nach Renteneintritt in der Regel 18 bis 22 Jahre lang Rente bezogen werden. Da es sich bei der gesetzlichen Rentenversicherung um ein Umlagesystem handelt, ist die Frage stark vom Geburtsjahr, Verdienst und realer, individueller damit subjektiver Lebenserwartung abhängig. Das bedeutet, viele Krebskranke, die das Geld brauchen, gehen mit 65 in Rente und sind mit 70 Tod - wo ist ihr Geld? Da gibts noch "Witwen"rentenfragmente, wenn der Mensch verheiratet war - aber das bringt ihm nichts mehr und seinen Angehörigen auch nur wenig. Nein, sie erben die Rentenansprüche nicht - warum eigentlich nicht?
Bei Waisen genauso, eigentlich, in vielen Fällen, wenn man richtig rechnet, muss aus den Einzahlungen verstorbener Eltern, sehr viel länger und in voller Höhe, ohne die üblichen Bedingungen, daraus eine Waisenrente bezahlt werden. Dieses Geld verschwindet, wie in vielen anderen Konstellation im schwarzen Loch der Rentenanstalt. Wir nehmen an, niemand weiß noch wirklich, was da läuft - eine typische Legacy System am Übergang zum Systemabsturz
Aber nicht nur das, Lebenserwartung ist ein banaler Durchschnittsmarker (der derzeit meist noch nicht als Median angegeben wird, obschon belegt ist, dass es keine ernstzunehmenden Durschnittsmarker gibt.), der aufgedröselt werden muss nach Geschlecht und Klassenzughörigkeit, nach Art der Beschäftigung. Es ist extrem unseriös einen solchen Marker zu verwenden, er ist pure Esoterik und vergisst zudem Wechselbeziehungen zum Gesundheitssystem (Versicherungsfremde Leistung z.B. REHA mitdenken) - dort verursachen die langen Lebenserwartungen enorme Kosten - also völlig unlogisch und unsystematisch. Es gibt sogar eine IW Studie zu der Frage (Fileadmin/user_upload ey, arbeiten noch mit einer Uralt Typo3 Version, das passt zu Deutschland, wie die Faust aufs Auge, kleiner Insider. ), wann habe ich mein Geld zurück.
Wir reden also auch und vor allem über Leute, die der Abzug des Rentenbeitrags vom Bruttolohn in Bedrängnis bringt, jeden Monat aufs neue. Diese Leute haben in der Regel eine kürzere Lebenserwartung, weil sie in prekärer Beschäftigung stecken, weil sie unregelmäßig arbeiten, weil die vielleicht schlechte Startchancen hatten etc. Nichteinmal diese Leute haben immer die Chance wenigstens ihr eingezahltes Geld wieder zu bekommen, stattdessen sehen sie bei vielen Menschen Auszahlbeträge, die ihnen die Tränen in die Augen treiben, während sie gerade auf dem Weg zum Flaschensammeln sind. Das soll ein System sein, was den gesellschaftlichen Zusammenhang fördert? Es gibt nichts Ungerechteres als die deutsche Rente und nichts Unlogischeres als ein höheres Renteneintrittsalter. Es sein denn: dann verbleibt noch mehr Erbe im Schlund der Zwangsversicherung. Ist dies das Kalkül? Einen anderen logischen Grund gbt es nicht.
Heribert ist mittlerweile schon völlig unkölsch aufgeregt und sitzt mit Beate im Kiosk von Mustafa auf der Kalker Hauptstraße, nachdem er ein Früh auf Ex hatte, platzt es aus ihm heraus.
"Trotz eines Einkommens über der "Pflichtgrenze" habe ich bisher in die staatliche Rente eingezahlt (einzahlen lassen ;) ), "Von Mir", "Lass mich ma ausreden, aus Gründen der Solidarität, das wird nun geändert." "Woröm redest de fuppdich huhdütsch, willste dich wichtig maachet?" "Loß mich ens en Ru, dat is huhdütschet Driss." "Hui, Hui, jetz wirst de ävver ähnz. Mustafa stimmt et net?", "Do geb isch dir rääch isch kenn dann och esu net, Allah'ın adıyla, buraya in." "Loß mich met deinem Allah jetz ens, dat muß rus. In diese Rente zahle ich nicht mehr ein, keinen Cent, der Level der Phrasen (noch im Namen der Wissenschaft!!) hat Ausmaße erreicht, die mich persönlich endgültig zum erklärten Feind dieses lächerlichen Zwangssystems machen. Meinetwegen sogar bedingungsloses Grundeinkommen, dieses Himmelfahrtskommando deutsche Zwangs Sozialrente ist nicht mit modernen Gesellschaften vereinbar und einer liberalen Demokratie unwürdig. Es erreicht sein selbst postuliertes wichtigstes Ziel: Altersgerechtigkeit nach zig Jahren Maloche, nicht mal im Promillebereich. Und es wird immer schlimmer. "
"Ey Heribert hör endoch op, jev net esu aan, do weißt schärz, dat de doh nit russkütst (VringsVeedel aber nur südlich Ubierring, sonst vielfach ruskumme kaanst), et sei dann, do ziehst vun Colonia noh Vaals. Dann brauchste Niederländisch, kannste dat dann? Da is Colonia Cholonicha. (Genug) Vielleicht entsteht dann in den sanften Hügeln Limburgs, die du so liebst, ja ein niederländisch-belgisches Silicon Valley, nein - das Merxx Valley - mit Erlaubnis der Niederlande, versteht sich, ich mein ist es nicht das, was Maastricht noch fehlt? Brauchst ja nur den Hauptwohnsitz da zu haben. Oder von Mittenwald (Mittenwald heisst Mittenwald, weil Mittenwald medde em Foosch litt, et is alo Meddenfoosch, was fast schon niederländisch ist) nach Innsbruck, oder von Trier nach Luxemburg. Willste dat? Palaver nicht - oder du wirst Beamter, was nach diesem deinem Text kaum noch realistisch ist, es sei denn, du wirst gleich Kanzler und Bundespräsident in einem, wär nicht schlecht, ansonsten, kommt noch ein Präsident, der dann plötzlich meint, "Ich bin dann mal weg". Konnt ja in Buchenwald niemand sagen, zu der Rede sagen wir dagegen nichts, weil wir uns mit Faschismus auskennen. Ha, Ha, Ha. Sorry ich fand Kerkeling immer schon pupertär rührseelig aber nicht sonderlich witzig,ich mein der Witz lebt nur von irren Kostümen und ist ansonsten für Omas. (Otto Walkes 2.0), nichts für ungut, die Geschmäcker sind verschieden, Bömmermän ist schlimmer, aber passt beides zu Trash-TV-Oma-Deutschland. Also wenn es ein "Komiker" sein soll, dann muss der auch abstrakt denken können und nicht nur albernes Zeug veranstalten, wir sind für OLLI DITTRICH FOR PRESIDENT, sein Dienstoutfit ist der Pyjama und der Dienstsitz wird der Kiosk von Mustafa an der Kalker Hauptstraße, dann gehts ab im Land. Hauptsache die Merkel bleibt in der Versenkung. Eigentlich müsste es aber eine Frau sein - hmmmmmmmmmmmmmmmmmm - Barbara Schöneberger - das ist ernst gemeint . Warum soll ein Präsident nicht gut aussehen? "
"Is ja gut Beate, ich weiß, ich weiß, du willst es eigentlich selber machen. Besser wäre Beate Uhse -lebt die noch?", "Sackjeseech!", " Woß isch allt. Jetzt sollen sogar Selbstständige, also auch Gründer, einzahlen, weisste, im digitalen Neanderthal. Zahlen diese Fernsehpromis eigentlich was ein, ich mein sahnen ja die Gebühren ab. Gut egal, Trump ist bald Geschichte, dann halten wir die Kohle mal zusammen, bis zum nächsten Demokraten Präsi oder Präsirella oder *. "
Ha, Ha, Ha
"Mustafa, bitte noch a Oberjärijes", "Hemen gel", "Ahhh, dun mr noch eins.", "Gleich müsse mer zum Chor"
Für Ausserkölsche: Mit fremde Kram ist "Unkölsch" und nicht Mustafa gemeint, mit "Pimmel" Mut, dat war schon immer so und trifft meistens Düsseldorfer. Ävver hügzutag, mer woß et niet, wat der Lück hür wolle, aba kener jesaat han. Manche finge Saache, d' noch keiner jelivvert hät. Und selbst hier muss man sagen, das ist Mülheimerisch, heute einer der großen Stadtteile Kölns, die Mülheimer Freiheit deutet noch das alte Stadtrecht an. Mülheim hat eine eigene Sprache, der Verwaltungsbezirk der Stadt Köln ist eine eigene Großstadt von 149.560 EW, während im alten Mülheim aus dem Willi Ostermann, der für dieses Lied steht, stammt, 43,250 EW leben. Das Lied kommt aus der Zeit der industriellen Revolution, besonders rund um das antike Köln, was längst auch aus den mittelalterlichen Stadtmauern geplatzt war, entwickelten sich in rasender Geschwindigkeit neue Industrien und die Einwohnerzahlen explodierten, weil die Fabriken nach Frischfleisch verlangten, auf beiden Seiten des Rheins. Kalk, Gremberg, Humboldt, Deutz - das Quintett der rechtsrheinischen echten Arbeiterstadtteile (Klöckner-Humboldt-Deutz nix Alexander von ;) ), Mülheim, Höhenhaus, Ehrenfeld, Neustadt Süd, Nippes, Bilderstöckchen, man kann diese heutigen Veedel und Bezirke endlos aufzählen. Aus Dörfern rund um das antike Köln, um das mittelalterliche Köln, freie Reichsstadt, explodierten die Käffer. Genau diese Zeit des gewaltigsten Umbruchs, den die Menschheit bisher gesehen hat, weil es auch ein gesellschaftlicher Umbruch war, der neue Klassen und Herrschende erzeugte, besingt Ostermann in seiner unnachahmlich heiter-melancholisch-rheinischen Art. Wunderbar, das mal in der philharmonischen Fassung zu hören. Auf der linken würde man sagen: "Och wat wor dat fröher staats ndoch en Colonia", jedenfalls rund um den Ebertplatz. Also - das Urkölsche Lied ist von einem Mülheim-Immi - so lieben wir es. Was den Kreis zum Präsi schließt, also Ebertplatz. Hape Kerkeling Platz ist nicht schäään. Bei aller Liebe. Dann nur, wenn vorher ein Gesetz erlassen wird, dass es keinen Namensnennungen nach diesem Präsi gibt, dann meinetwegen. Ausnahme: "Ich bin dann mal weg Platz" vermutlich der bessere Name für den Ebertplatz, boar jetzt ist schluss. Wieder zur Rente. Obschon Kenner merken, wir haben das Thema ja gar nicht verlassen, nur auf eine höhere, eine kölsche Ebene gehoben. Aber wem sag ich das? Man muss 2000 Jahre auf dem Buckel haben, um auch nur irgendwas zu verstehen, also gebaut wurde immer. Und aufgehört hats auch nie. Das genau hat der vielfach leider auch missverstandene aber sehr schlaue Ostermann eingebaut - Appolonia. Die herrschenden ziehen durch - Köln bleibt.
Wir brauchen keine Finanzierungsausweitung, sondern eine breit angelegte gesellschaftliche Debatte darüber, wie man bessere System stricken kann, statt ständig weitere Schleifchen an ein auch ideell bankrottes und gescheitertes System zu hängen. Merz schafft es nicht diese gesellschaftlich produktiven Diskussionen anzuregen, genauso wenig, wie die aus der Zeit gefallene "wissenschaftliche" Renten/Gesundheits-Kommision. Nur allzu schnell entpuppen sich die vollmundigen Versprechen dieses Kanzlers und seiner seltsamen Regierung als reine Kostenrunden, als ständige Ausweitung von Finanzierungen für Systeme, die im internationalen Vergleich allenfalls mittelprächtig sind, auch bei Gesundheit, besonders bei Chancengleichheit, was sich natürlich bis in die Rente zieht. Nichts aber auch garnichts trägt diese Kommission und diese Regierung dazu bei, um in diesem Lande für Chancen zu sorgen. . Die Formel dieser Regierung ist: Weniger Leistung bei höheren Kosten. Was zu noch größerer Chancenungleichheit führen wird.
Dieser Kanzler muss weg. Wenn es weiter gehen soll. So schnell wie möglich, am besten mit einer Einheitsfront, aus Linken, Grünen, SPD, FDP. Man sollte die CDU/CSU in die Arme der AfD treiben, dann ist es schneller vorbei. Die Gesellschaft muss jetzt leider gespalten werden zwischen AfD/CDU/CSU und fortschrittlichen Kräften, sonst wird der Stillstand weiter gehen. Der Fortschrittswillen muss jetzt dramatisch beschleunigt werden, auf Kosten der CDU/CSU, die SPD sollte die Koalition jetzt verlassen.
Spätestens nach den Wahlen im Osten, wird das jeder unterschreiben, der für 5 Cent Verstand in der Birne hat.
Die Brandmauer ist vor allem für die CDU/CSU nützlich, sie kann sich hinter ihr verbarrikadieren, die Opposition klein machen, erpressen und unter Druck setzen, mit der Drohung der Brandmauer. Aber nur die CDU/CSU würde ggf. mit der AfD operieren, für die anderen stellt sich diese Frage nicht. Das ist, wie beim Zentrum in Weimar. Sobald die Konservativen dem Gespenst begegnen, was ihre verquaste, fortschrittsfeindliche, verträumte Ideologie selbst hervorgebracht hat, fällt ihnen nichts mehr ein, außer andere heranzuziehen, um den Spuk ihres radikalen Widergängers zu beenden. Dabei ist es die Politik der CDU gewesen, die diese Situation erzeugt hat. Nur 2 Jahre war eine andere Regierung dran, Merkel braucht man nichts mehr zu sagen, Mütterchen Zeitlupe aus dem Osten. Brandmauern sind nicht dazu gedacht, um das Haus auf der anderen Seite abbrennen zu lassen, sondern damit man Zeit gewinnt, um es zu löschen. Diese Zeit ist nun abgelaufen, weil die CDU/CSU nicht löschen kann und will.
Dieses System der sozialen Marktwirtschaft hat die AfD gebracht und gibt ihr ständig weiteres Futter, die Idee des GG und der sozialen Marktwirtschaft war aber, ein Wiedererstarken nationalistischer und faschistischer Kräfte zu verhindern, war sie erfolgreich? Nein, trotzdem schwadronieren sie schon wieder, auch bei der Pressekonferenz zur Rentenkommission, wie wichtig doch diese ganzen Uralt-Systeme sind, wie wichtig doch der gesellschaftliche Zusammenhalt ist - lächerlich - während ihnen der Arsch mit Grundeis geht, loben sie das System, was sie hierhin gebracht hat, wie eine Beschwörung in einem religiösen Ritual. Nur die CDU/CSU trägt den heiligen Gral weiter vor sich her, weil sie nicht wahrhaben will, dass sie mit dieser Regierung und diesem ambitionslosen Bürokratenkanzler am Ende ist.
Wir haben alles zum unsinnigen Rentensystem geschrieben. Von den Ländern die überhaupt eins haben, inkl. die oft denunzierte USA mit ihren realen kapitalgedeckten Betriebsrenten ist es das teuerste und schlechteste. Es zeigt sich, dass es bei der deutschen Rente darum geht ein gesellschaftliches und soziales Steuerungsinstrument zu haben. Das ist der Hauptgrund, warum die Politik an diesem System festhält. Also bewegen sich alle Berechnungen, alle Ansätze innerhalb dieses Systems, ja es wurden nichteinmal alternative Entwürfe auf der Basis von international üblichen Systemen entwickelt. Schon diese Vorgehensweise zeigt, hier soll eine neue Finanzierungsrunde gestartet werden, die das System erhalten soll. Das ist nicht wissenschaftlich, auch wenn nun behauptet wird, das alles sei ach so wissenschaftlich. Tatsächlich werden natürlich bei einem solchen Verfahren, also ohne Vergleiche und ohne die Empirie anderer Systeme keine wissenschaftlichen Ergebnisse erzielt. Hier sollte die Community die entsprechenden Beteiligten, die sowas behaupten, zur Ordnung rufen. Das ist nicht okay, da auf diese Weise keinerlei Evidenz nachgewiesen werden kann. Im Grunde genommen arbeitet die Kommission mit sowas wie Erfahrungs-Empirie - die ist in keinem Fall evident. Damit haben wir das alte Spiel der populistischen Politik, durch Ausblenden der Evidenz der eigenen Vorgehensweise, soll ein Eindruck von Wissenschaftlichkeit erzeugt werden, der dann mit ebenso nicht evidenten Berechnungen/Empirie belegt werden soll. Das ist schlechte Arbeit, die in keinem realen wissenschaftlichen Kontext so durchgehen würde, es ist Prosa und reine Meinung, weil ein Systemwechsel nicht in die Betrachtungen eingebunden wird, können sie schreiben und machen was sie wollen, es ist immer irgendwie richtig, weil es kein Außen gibt. Sollen sie ihre Entwürfe als "Studie" auf die entsprechenden Server laden und dann die Reaktion der Community abwarten, statt mit Bild und Spiegel und Phrasen zu kommen.
Von vornherein wurde also ein Rahmen gesetzt, der der Alte ist, dann ging es nur noch darum diesen Rahmen irgendwie finanzierbar zu halten. Nehmen wir den 2 % Zusatzbeitrag für Kapitalrente, solche Vorschläge macht man doch nur in autoritären Systemen und tatsächlich - "Wir wollen nicht, dass die Leute alleine am Kapitalmarkt herumhantieren" deshalb zwingen wir sie uns Geld zu geben, was Vater Staat dann ganz toll anlegt, nachdem er zuvor, besonders den Geringverdienern, die im Umlagesystem auch hohe Renten mitfinanzieren, Zwangsbeiträge abnimmt. Das ist auf Fake Level.
Es zeigt sich also, da auch versicherungsfremde Leistungen überhaupt nicht diskutiert werden, sondern letztlich nur nett bezeichnete alberne Beitragserhöhungen auf vielen Ebenen: SIE BRAUCHEN DIESES VERDECKTE SOZIALSYSTEM ALS VERSCHIEBEBAHNHOF FÜR DAS GESAMTE FRAGWÜRDIGE DEUTSCHE SOZIALVERSICHERUNGSSYSTEM. Deshalb können sie die angesparten Renten auch nicht auf einen Schlag auszahlen, wie soviel Pensionsfonds es können. Die gesamte Lyrik der verquasten Vorstellung einer sozialen Marktwirtschaft taucht also zunehmend als ein autoritäres Konstrukt auf, was den Sozialstaat zu einer Zwangsmaßnahme macht.
2 % Zusatzbeitrag? Warum legen wir nicht, sagen wir 70 % der eingezahlten Beiträge am Kapitalmarkt an, mit der Option, dass jeder Bürger wählen kann, welche Rendite er anstrebt? Ganz einfach, dann funktioniert der verlogene Verschiebebahnhof Rente nicht mehr, dann können sie nicht ohne weiteres einen Großteil der eingezahlten Beiträge - OHNE SCHLEIFE DURCH DIE ANLAGE - sofort in der Umlage auszahlen. Deshalb kann es auch nicht als persönliches Kapital in einer Summe ausgezahlt werden, aber nur ein solches Kapital sichert das Alter wirklich ab, besonders gut, wenn es in einer Summe ausgezahlt wird, dann weiterarbeiten kann, was mit den bevormundenden Raten unmöglich ist. Aber - dann könnten sie an den Schrauben Rentenniveau etc. auch nicht mehr drehen. Es würde ihr ganzes bevormundendes System für staatsgläubige Untertanen ad absurdum führen und sofort die destruktiven und verdeckten Zusammenhänge zwischen Gesundheitskassen und Rentenkassen z.B. bloßlegen. Dieses Machtpolitische Pfund wollen sie nicht aus der Hand geben, deshalb lenken sie die Diskussion in die Richtung, dass man nur innerhalb des Systems "reformiert".
Nun hat aber Lenin mit großem recht darauf hingewiesen, daß es keine Lage gibt, die an und für sich auswegslos wäre. In welcher Lage immer der Kapitalismus sich befinden mag, es werden sich stets "rein ökonomische" Lösungsmöglichkeiten zeigen; es fragt sich nur, ob diese Lösungen, wenn sie aus der theoretisch reinen Welt der Ökonomie in die Wirklichkeit der Klassenkämpfe heraustreten, dort auch durchführbar, durchsetzbar werden.
Das ist keine wissenschaftliche Vorgehensweise. Viele blumige, rechtfertigende Äußerungen zeigen dies, besonders der ständige Vorbehalt: Wir wollen keine Revolution, wir sind ja so behutsam und bedächtig vorsichtig, sagt meine Oma auch ständig, wenn sie zu langsam ist.
Wir wollen den Leuten nicht mehr, sondern weniger Verantwortung geben, wir wollen keine ernsthafte Kapitaldeckung - aber warum eigentlich? Weil die Deutschen zu doof sind, um am Markt zu agieren? Weil es in Deutschland eh nur noch Kapitalflucht gibt, würde der Pensionsfond etwas ins Ausland flüchten? Einfach nur noch peinlich. Weil man kein individuelles Rentenkapital will? Damit man die Beiträge der Bürger*innen nach Belieben benutzen kann? Missbrauchen für Wahlgeschenke ala Söderlein et.al.? Weil man den Bürger von der Wiege bis zur Bahre betreuen will? 100 % Nein - wir kommen an dieser Stelle nicht weiter, ohne eine ernsthafte Diskussion darüber zuführen, wieso der Staat den Bürgern Geld abnimmt und davon am Ende des Tages sehr geringe und schlechte Renten in Raten auszahlt. Wieso wird nicht wesentlich mehr Freiheit und Selbstverantwortung in das System gebracht? Genau das ist der Denkfehler, innerhalb eines solchen Legacy Systems sind die Überlegungen nachvollziehbar, aber es ist nicht fair, dies nicht als Rentenkürzung bei gleichzeitiger Beitragserhöhung zu verkaufen. Gerade die Behauptung, das wirke langfristig setzt bei diesem System voraus, dass auch langfristig die vielen konjunkturellen Bedingungen, von denen die deutsche Sozial-Rente abhängt, nur noch nach vorne zeigen, wie realistisch ist das? Also - erneut ökonomistische Lösungsvorschläge, die innerhalb der eigenen Box verbleiben, das alles sind Laborberechnungen, auch dies wird nicht dazugesagt, obschon jede, aber auch jede, Rentenprognose der Vergangenheit nicht das war, was sie ist.
Es ist von hier nicht mehr nachvollziehbar, wie eine derart unambitionierte Regierung noch im Amt ist. Man sollte so lange Neuwählen, bis irgendwas passiert, mittlerweile ist vermutlich alles besser als dieser rasende Stillstand. Hier ist besonders verwerflich, dass die Kommission von Wissenschaftlichkeit spricht, aber keinerlei Vergleichsstudien mit anderen Systemen heranzieht, und dann noch so tut, als sei alles andere als das deutsche Sozialrentensystem eine Revolution. Dann wird von Schweden Rente schwadroniert, die aber in der Realität völlig anders funktioniert als der lächerliche 2 % Kapitalstock. Es ist nicht in Ordnung, so zu verfahren, die Menschen werden in die Irre geführt, um an einer staatlichen Sozialrente festzuhalten, weil sie ein unverzichtbarer Teil der abgefrühstückten deutschen Sozialsysteme ist, deshalb wollen sie keine "Revolution", denn dann müsste vieles aus Steuern finanziert werden, was jetzt aus den Verschiebebahnöfen der Sozialversicherungen ins System gepumpt wird.
Die soziale Marktwirtschaft muss weg, entweder muss sie durch einen liberalen Kapitalismus ersetzt werden, wenn man weiter im Profitsystem bleiben will, weil das Land sonst weiter den Anschluss verliert, oder man muss es wagen ganze neue Wege zu gehen, die die Solidarität von Unten und nicht via Zwang von Oben und durchgesetzt durch Sozialbürokratie in den Mittelpunkt stellen. Dass diese Kommission also derart unseriös und unambitioniert operiert und dann noch ständig von Wissenschaft spricht, aber nur innerhalb des deutschen Systems denkt, ist nicht in Ordnung, aber typisch für diese Laborökonomie bürokratischer und staatsnaher Systeme.
So und jetzt geht uns dieser Schwachsinn am Arsch vorbei, wir nehmen die hohen bereits erworbenen Ansprüche gerne mit, aber eingezahlt wird jetzt nicht mehr. Penner. Jeder der noch kann und DARF sollte dieses System bis auf Weiteres verlassen, so schnell wie möglich, man schmeißt sonst immer mehr gutes Geld schlechtem hinterher, das einzige was Finanz-Wunderkind Merz kann. Allen anderen kann man nur raten mit dem, was sie nicht wirklich brauchen, und nur mit dem, so wenig es auch ist, entgegen der Vorstellungen von Kommission und Regierung, eigenverantwortlich am Finanzmarkt zu "hantieren". Bis es was besseres gibt. Der bürgerliche Staat und seine asoziale Zwangssozialrente ist es nicht.
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
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Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
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[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .
Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.
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