Bauernproteste? Agardiesel? Have you mooed today?
Nun, im Klimawandel ist die Erdrotation der beste Freund der Hitzeopfer. Nachdem wir also die
Sommerfreuden der Berliner Bäder und ihre politischen Implikationen geklärt haben, widmen wir
uns der Heizperiode, die nicht weniger Herausforderungen bringt. Ansonsten? Na klar, man kann ins
Grundgesetz schreiben, was man will. Aber, wenn man bedenkt, was bereits drinsteht und wie die
Realität ist, ist die SPD Initiative löblich. Sie sollte aber im selben Atemzug eine neue und
mächtige Klima-Bundesbehörde fordern, die z.B. auch bei allen Infrastrukturprojekten, bei
Hochwasser und Küstenschutz, bei Wasserbauprojekten, bei Trassenplanung, bei Wassermanagement das
letzte Wort hat. Wenn es also eine Grundgesetzänderung geben soll, oder anders ernsthafte
Verbesserungen kommen soll, dann müssen die Kommunen und Länder bei allen Belangen des
Umweltschutzes und dess Wassermangements, sowie des darauf bezogenen Baurechts beim Bund
gebündelt werden und zusammenlaufen, um auch ein nationales Management zu gewährleisten, und um
einheitliche Standards zu haben.
Angesichts
der zu erwartenden Katastrophen und anderer Veränderungen durch den Klimawandel sollte diese
Behörde auch executive Rechte haben. Vergleichbar mit der Bundeswehr, nicht mit der Polizei.
Dann erspart man sich auch eine Ändrung des GG hinsichtlich des Einsatzes von bewaffneten
Bundeswehreinheiten im Inland. Das ist kein Witz. Man mus nur hochrechnen, was alles durch die
Vernichtung von Lebensräumen passieren kann. Da wird auch die Polizei nicht mehr jede Lage in
den Griff bekommen. Also - man kann es nicht ernst genug nehmen. Man kann
das
eine tun, ohne das andere zu lassen. Es darf auf keinen Fall eine Grundgesetzänderug geben, ohne
im selben Augenblick neue praktische Taten, Strukturen und Finanzierungen aufzulegen. Weiter muss
bei einer solchen Änderung auch besonders in den Blick genommen werden, dass gerade Menschen, die
keinen üppigen Geldbeutel haben, die ersten Opfer des Klimawandels und der Umweltzerstörung sind.
.
"It truly is brilliant," Mr Bridges continues. "I'm over the moon that we got
picked to trial this out. You can't fault the heating system –
it is a 100% improvement on what we had before."
Ein Ehepaar aus Essex hat ein
Pilotprojekt von UK Power getestet, bei dem es sein Haus mithilfe eines
Rechenzentrums im Geräteschuppen beheizt.
Terrence und Lesley Bridges konnten ihre
Energiekosten drastisch senken –
von 375 £ pro Monat auf nur noch 40 £ –, seit sie
ihren Gaskessel gegen einen "HeatHub" ausgetauscht haben –
ein kleines Rechenzentrum mit mehr als 500 Computern.
Rechenzentren erzeugen viel Wärme, die von den beiden
nun genutzt wird, um das Haus mitzuheizen.
Das ist der Mainframe eines einzelnen Moduls des Thermify.
Es wird bei der neuen KI Ära darauf ankommen, dass man Rechenleistung durch smarte Lösungen umweltgerecht
bereitstellen kann. Auch wenn das britische Beispiel noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt es das
richtige Denken. Es geht nicht unbedingt um Hochglanzrechenzentren, sondern es geht darum, zu
identifizieren, wo Rechenleistung untergebracht werden kann und dort noch weiteren Nutzen bringt. Diese
Rechenzentren müssen auch nicht als monolithische Blöcke konzipiert werden, besser ist verteiltes Rechnen
. Viele Netze, die nicht ursprünglich für Daten gedacht waren können hier eine Rolle spielen.
Wir haben einen organischen landwirtschaftlichen Betrieb, dieser ist bereits vorhanden und hat Fläche.
Nun graben wir unter diesen Flächen im Rahmen eines staatlich geförderten Mega-Programms sehr große "Keller".
Oben muss weiter Landwirtschaft betrieben werden, ganz normale Weidewirtschaft, Milchwirtschaft, Ackerbau.
Unten kommen Server rein, als Teil vernetzter Rechenzentren. Interessant werden da
natürlich nicht nur KI sondern auch kryptografische
Berechnungen für Zahlungsmittel. Es kann aber auch daran gedacht werden Rechenkapazität
zu versteigern,
damit Leute Super Cluster und neuronale Netze für KI weltweit einsetzen können.
Es entsteht eine kryptografische Infrastruktur und gleichzeitig die nötigen Transportverfahren für die Daten,
sowie Software und deren Wartung und Weiterentwicklung.
Das bringt auf jeden Bauernhof eine gewisse Anzahl sehr qualifizierter und gut bezahlter Jobs,
bietet dem lokalen Elektrohandwerk und Bau Auftragsmöglichkeiten. Sollte aber nicht zu groß werden,
eher dezentral konzipieren. Der ländliche Raum wird Hightech Standort, nicht nur was die Technik angeht,
sondern was die Qualifikationslevel angeht. Mental ein gewaltiges Ding - Change. Sicher werden die
Treckerkanzeln dadurch noch spaciger. Es wird viele Synergien zwischen modernsten IT Lösungen und
Landwirtschaft geben, und zwar ganz praktisch vor Ort.
Oben bleibt alles wie gehabt, aber es ist natürlich eine neue Form der Ernte, unter Tage, die Geld bringt, am
besten in Crypto. Dafür können viele, viele Kühe gekauft werden, muss aber nicht zu groß werden,
kann organisch bleiben, weil die Server unter dem Acker werkeln.
Oben Solar, MicroWindenergie, Biogas - also im Prinzip auch wie jetzt. Aber, die produzierte Elektrizität bleibt
lokal, da sie direkt ohne zwischengeschalteten Energieproduzenten in die Serverfarmen und ins Städtchen wandert.
Fertig. Ländlicher Raum? Probleme? Höfesterben? Aldi? War das was?
Ach ja - sicher, da muss ordentlich gebuddelt werden, aber das soll doch angeblich sowieso passieren.
Und außerdem: Wer wohnt schon freiwillig in einer überhitzten stinkenden und völlig verpesteten Großstadt
auf 30 m2 für 1899.- Euro? Ich nicht.
Das ganze Land voller Micro Rechenzentren mit autarker Energieversorgung. Smart Contracts erledigen den
Sale der Aufgaben, die nicht auf Kryptowährungen bezogen sind. Diese Mikrorechnerzentren können auch
zusammengeschaltet werden, sie können auch atombombensicher konzipiert werden.
Durch die hohen zusätzlichen Einnahmen kommt es zu einer smarten Industrialisierung der Landwirtschaft,
aber nicht auf Kosten der Tiere und der Umwelt. Es kann an Strukturen, wie Genossenschaften, angedockt
werden. Damit kann vernünftige und tierfreundliche Landwirtschaft zu vernünftigen Preisen betrieben
werden. Der Schlüssel ist die hybride Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen.
Sicherlich wird es dann in der Mittagspause der Administration auch zu erbaulichen Begegnungen zwischen
Admins und weidenden, glücklichen Kühen kommen. Systemverwalter:innen und Entwickler:innen, normalerweise in
den dunklen
Rechenzentren der
Metropolen
untergebracht,
erleben, wenn sie aus den unterirdischen ländlichen Kryptobunkern zum Lunch kommen, erstmals wie schön die
Natur
ist. Ein kleiner Spaziergang in der Sommerfrische, gute Milch und blutiges Steak, Kräuter, Butter direkt
nebenan, statt Mate, Pizza und Chips.
Mensch und Tier
treten endlich wieder in eine
harmonische Kommunikation ein - alles dank Bitcoin. So macht man das. Heute. Organisch. Den Tieren das
neue Sicherheitskonzept vorrülpsen, einfach aus purer Lebensfreude. Have you mooed today?
Rijkswaterstaat
Vorwort Delta Programme 2021
“We are living in a world confronting us with existential
questions regarding our health, the liveability of the planet, the economic model,
and our social relations. At the global, national, regional, and local levels uncertainties
regarding the future are increasing. Our confidence in governments and institutions, in
science, in vital sectors, and – at the most personal level – in one another is under
great strain. The Corona crisis shows how dependent we, in the Netherlands, are on what
is happening elsewhere in the world. Climate change also revolves around uncertainties
and global dependence. Timely preparation is essential for the Netherlands. The tasking
is urgent and one that can only be successfully tackled in national collaboration,
extending across policy fields and administrative scale levels.” (DeltaProgramme 2021: Staying on track in
climate - proofing the Netherlands)
Die Niederländer zeigen vor allem eins: Der Klimawandel kommt, und auch die Vorbereitungen
auf seine Folgen müssen heute, jetzt, in diesem Augenblick beginnen. Das ist also kein kleines
Ding – oh nein. Dagegen ist der BER ein Einfamilienhaus, ich mein vom Aufwand her.
Einleitung
Rijkswaterstaat ist die mächtigste Behörde des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt
und hat im Laufe seiner Geschichte ganz maßgeblich die Gestaltung der niederländischen Landschaft
geprägt. Deiche wurden errichtet, Flüsse umgeleitet, neue Kanäle und gigantische Sturmflutwehre
geschaffen oder ganze Landschaftsbereiche trocken gelegt.
Angesichts der bereits eingetretenen Folgen des Klimawandels und der in naher Zukunft zu erwartenden
weiteren gravierenden Auswirkungen der klimatischen Veränderungen lohnt es sich, einmal einen Blick
darauf zu werfen, wie sich unsere Nachbarn den kommenden Herausforderungen stellen.
Wie kein anderes Land in Europa sind die Niederlande von einem Leben mit dem Wasser geprägt und ebenso
durch das Wasser bedroht. Ungefähr ein Viertel des Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels und rund
die Hälfte liegt weniger als einen Meter über dem Meeresspiegel. Ohne Deiche und andere Schutzanlagen
würden gut 66 % regelmäßig oder dauerhaft unter Wasser stehen. Davon wären einige der wichtigsten
wirtschaftlichen Gebiete betroffen, die gut 70 % des niederländischen Bruttoinlandsproduktes ausmachen (Deltawerken). Es ist kaum vorstellbar, dass es die
Niederlande dann noch geben würde.
Bis weit ins 20. Jh. war es die gängige Politik, das Land gegen Überströmung der Flüsse durch eine
permanente Erhöhung der Deiche und der Errichtung anderer Befestigungsanlagen zu sichern. Nach und nach
setzte sich aber die Einsicht durch, dass zukünftige Herausforderungen andere Strategien und Maßnahmen
dringend erforderlich machen. Die jahrhundertealte Politik der engen und hohen Eindeichungen als
primärer Hochwasserschutz wich mehr und mehr neuen Ansätzen im Rahmen eines nachhaltigen
Wassermanagements und einer darauf abgestimmten Raumplanung. So entstanden institutionalisierte
Programme wie das Programm „Raum für den Fluss“ im Jahr 2000 und insbesondere das Regierungsprogramm
„Delta Programme“, das seit 2011 unter anderem jährliche Studien und Pläne vorlegt, um einen Deltaplan
für das 21. Jahrhundert zu erarbeiten und damit vor die Lage und potenzielle Katastrophen zu kommen (Delta
Programme).
Das Mammutprojekt der Deltawerke war dagegen zunächst noch eine Reaktion auf eine der größten
Flutkatastrophen der jüngeren Geschichte des Landes, die Sturmflut von 1953. Die Niederlande tun seitdem
viel, um zukunftsfähige Strategien zu erarbeiten und Maßnahmen frühzeitig einzuleiten.
Rijkswaterstaat – a state within the state?
Die Anfänge der Regierungsbehörde Rijkswaterstaat gehen auf die Gründung des „Bureau voor den
Waterstaat“ im Jahr 1798 zurück und stehen damit in direktem Zusammenhang mit der französischen
Besatzung der Niederlande unter Nopoleon (1795-1814). 1848 wurde der Name in Rijkswaterstaat geändert.
Die Behörde hat sich seit dem frühen 19 Jh. zu der mächtigsten Behörde des niederländischen Ministeriums
für Infrastruktur und Umwelt entwickelt.
Da die Deiche sich in einem schlechten Zustand befanden und das Land immer wieder von katastrophalen
Überflutungen getroffen war, rief Nopoleon ein zentralistisches Organ für das bis dahin durch lokale
Autoritäten wie den Deichgrafen oder anderen lokalen Gremien stark fragmentierte Wassermanagement ins
Leben. Wasserwirtschaft wurde damit eine staatliche Aufgabe, wobei lokale Gremien in Form der waterschappen (dt.
Wasserschaft) auch weiterhin für bestimmte regionale Teile der Wassersysteme bis heute zuständig sind.
Rijkswaterstaat wird auch oft als eine „core component of Dutch national identity“ begriffen, zuständig
für die „wet and the dry functions“ des Landes, also für das Wassermanagement und für
Verkehrsinfrastrukturprojekte (Goverde 2021: 334). Einerseits wird Rijkswaterstaat heute mit einem
erfolgreichen Management des komplexen und in Teilen monumentalen Delta-Urbanismus verbunden, auf der
anderen Seite wurde der Behörde auch immer wieder ein technokratischer, undemokratischer Zentralismus
vorgeworfen und damit als eine Institution betrachtet, die als „state within the state“ agiert.
„On the other hand, Rijkswaterstaat has developed the reputation of
being ‘a state within the state’. Viewed in this way, it can be said to have positioned itself as a
technocratic institution that claims to know best what is good for the country’s security, i.e. for
its people. In short, at the heart of Rijkswaterstaat is an organisational culture whereby decisions
are made on behalf of the polity but without much in the way of democratic deliberation“ (Goverde
2012: 334).
Seit den späten 70er und frühen 80er-Jahren sah sich Rijkswaterstaat allerdings zunehmend mit
gesellschaftlichen Veränderungen und daraus resultierenden Forderungen konfrontiert, die das
Selbstverständnis und den gesellschaftlichen Status der Behörde im Kern erschüttern sollten.
Bis zum letzten Drittel des 20. Jahrhunderts lassen sich in Anlehnung an Harry Lintsen (Lintsen 2002:
550-551) grob drei Perioden in der Geschichte von Rijkswaterstaat unterscheiden, die die Behörde und das
Wassermanagement der Niederlande auf unterschiedliche Weise geprägt haben: a autocratic-traditional
period (1798 – 1850), a democratic-mechanized period (1850-1930) and a technocratic-scientific period
(1930 – 1970/1995). Das Ende des 20. Jahrhunderts bis heute markiert sicherlich einen erneuten „turning
point“, der gesondert betrachtet werden soll.
Die Anfänge: die Autocratic-Traditional Period (1798 – 1850)
Die französische Besatzung Teile der Niederlande ab 1794/1795, die sich bis dahin aus der Republik der
Sieben Vereinigten Provinzen (1579-1795) zusammensetze, stellt innenpolitisch eine größere Zäsur dar.
Waren die Vereinigten Niederlande noch ein Zusammenschluss mehrerer Kleinstaaten gewesen, die
innenpolitisch souverän agierten, wurde mit der Gründung der Batavischen Republik (bis 1806) erstmals
eine zentrale Regierung für die Niederlande eingesetzt. Bereits seit den 1770er-Jahren hatte sich eine
politische Bewegung ausgebildet, die sich für Aufklärung und demokratische Erneuerungen stark machte und
diese Entwicklung aktiv unterstützte. Die Gründung des „Bureau voor den Waterstaat“ imJahr 1798
muss in diesen Kontext eingeordnet werden und ist daher eher als das Resultat der politischen
Veränderungen seit 1795 und nicht akuter Krisen im öffentlichen Bausektor zu verstehen (Lintsen 2002:
553). Die Behörde wurde unter dem Slogan “unity, simplicity, and indivisibility” gestellt und sollte
federführend die Verwaltung des öffentlichen Bausektors übernehmen. Bis dies auch tatsächlich
weitestgehend der Fall war, war es aber noch ein längerer und keinesfalls geradlinig verlaufender Weg.
Die politische Situation wandelte sich unter der französischen Einflussnahme auf die Niederlande oft in
kürzester Zeit, was auch die Stellung und Bedeutung von Rijkswaterstaat in den Anfängen maßgeblich
beeinflusste.
So wurde 1806 aus der Batavischen Republik das Königreich Holland unter Führung von Louis-Napoléon
Bonaparte, welches dann 1810-1813 von dem napoleonischen Frankreich einverleibt wurde. Rijkswaterstaat
wurde in dieser Zeit von der französischen Behörde des „Corps de Ponts et des Chaussées“, einer
mächtigen militärischen und bürokratischen Organisation, inkorporiert (Lintsen 2002: 554). 1813
erlangten die Niederlande ihre Unabhängigkeit zurück und 1815 wurde Wilhelm I. aus dem Haus
Oranien-Nassau König des Vereinigten Königreichs der Niederlande, das bis 1830 auch das heutige Belgien
umfasste.
In den Anfangsjahren von Rijkswaterstaat basierte die Organisation noch stark auf einer
Handwerkstradition. Die ersten Ingenieure entstammten mehrheitlich diesem Milieu und waren Zimmermänner,
Landvermesser oder Windmühlenbauer. Ihr sozialer Status war in dieser Zeit nicht besonders hoch. Die
wichtigsten politischen Positionen, Administration und der Staatsdienst wurden von der Aristokratie und
der Oberschicht besetzt, die die Ingenieur der neuen Behörde als nicht gleichrangig anerkannten, da sie
meist keine professionelle militärisch-technische Ausbildung vorweisen konnten (van den Brink 2009: 73).
Waren die ersten Ingenieur also noch „trained by the job“, wurde die nächste Generation von
Bauingenieuren ab Anfang des 19. Jahrhunderts an militärischen Akademien im Ingenieurwesen ausgebildet,
sodass sich auch der soziale Background der rekrutierten Ingenieur wandelte (Lintsen 2002: 555-556). Mit
dieser Entwicklung fand auch eine Militarisierung der Organisation statt. Ein „esprit de corps“ und das
Bewusstsein, ein Dienst für die Nation zu verrichten wurde gefördert (van den Brink 2009: 74).
Rijkswaterstaat baute unter Wilhelm I dann die eigenen theoretischen und praktischen Kompetenzen in allen
Bereichen des Wasserbaus enorm schnell weiter aus und sammelte und vereinte das regional vorhandene
Wissen in einer zentral organisierten staatlichen Behörde.
The impressive achievements of the first half of the nineteenth
century were made possible because the Rijkswaterstaat added two important ingredients to the
trade-oriented, practical aspect of hydraulic engineering: knowledge consolidation and
organizational capacity (Lintsen 2002: 556).
Trotz des Aufbaus einer zentralstaatlichen Organisation behielten die Provinzen über die Waterschappen
ihren Einfluss auf das lokale und regionale Wassermanagement. Sie kontrollierten den lokalen und
regionalen Wasserbau und waren zum Teil auch für den nationalen Wasserschutz mitverantwortlich. Die
Ingenieure von Rijkswaterstaat nahmen dabei häufig die Rolle eines ausführenden Organs ein. Größeren
Einfluss hatte die Organisation dann, wenn es sich um staatlich geförderte Projekte von nationalem
Interesse handelte (Lintsen 2002: 554-555). Wilhelm I., der auch als Kaufmann-König galt, war dabei von
entscheidender Bedeutung, da unter seiner Führung eine ganze Reihe von Großprojekten realisiert oder
initiiert wurden (1813-1840). Etwa die Schaffung von circa 500 Kilometer neuer Kanäle oder die
Initiierung zur Trockenlegung des Haarlemmermeeres, südwestlich von Amsterdam.
Mit der belgischen Unabhängigkeitserklärung (1830) und dem Bestreben Wilhelms I. dieses zu verhindern
(bis zum Frieden 1839), brach für Rijkswaterstaat eine schwierige Zeit an. Durch die hohen Kosten der
langen Mobilisierung brachen für Infrastrukturprojekte die Unterstützung und die Gelder weg, sodass die
Behörde in dieser Zeit stark an Bedeutung und Einfluss verlor.
The Rijkswaterstaat was rapidly downgraded. It became a marginal
organization of minimal means with unimportant tasks to fulfill and a regular victim of
reorganizations and spending cuts (Lintsen 2002: 557).
Die Democratic-Mechanized Period (1850–1930)
Um 1848 setzten sich mehr und mehr liberale Forderungen im Königreich der Niederlande durch, die darauf
abzielten, den Einfluss der Monarchie auf politischer und gesellschaftlicher Ebene zurückzudrängen und
dem Parlament ein größeres Mitspracherecht zuzusprechen. Aufgrund revolutionärer Bewegungen in ganz
Europa willigte Wilhelm II. einigen Änderungsentwürfen zu und am 3. November 1848 trat eine neue
Verfassung in Kraft, die unter anderem das Parlament stärkte. Die seitdem einsetzenden politischen
Entwicklungen hatten großen Einfluss auf die Stellung von Rijkswaterstaat. Es führte zu einer klaren
Trennung zwischen den Verantwortlichkeiten im nationalen und provinzialen Wassermanagement. Dies ging in
den folgenden Jahrzehnten mit einer ständigen Erhöhung der staatlichen Ausgaben für öffentliche
Bauvorhaben und Infrastrukturprojekte, wovon insbesondere Rijkswaterstaat profitieren konnte.
The Rijkswaterstaat could now devote itself completely to overseeing
public works and executing projects of national importance. (…) The liberal élan was infectious.
Public works engineers spoke of “a newborn country” and believed that the time was ripe for major
undertakings to construct railways, improve rivers, excavate new canals, and close off the Zuider
Zee. (Lintsen 2002: 557-558).
Schon seit den Anfängen von Rijkswaterstaat bestand Uneinigkeit darüber, mit welcher Strategie
Überflutungen durch Flüsse am besten vorgebeugt werden kann. Oft verlief ein Flussbett durch eine ganze
Reihe von Flussarmen, die durch Untiefen, Sandbänke und Inseln geprägt waren. Größere Wassermengen und
Eis konnten so schlecht oder gar nicht abfließen, was zu Überflutungen führte. Zwei Positionen standen
sich grundlegend gegenüber, um eine dauerhafte Lösung für dieses Problem zu finden: 1.
Überflutungsgebiete schaffen oder 2. die Flüsse zu vertiefen und die vielen natürlichen Kanäle in
zentrale standardisierte Kanäle zu überführen (van de Ven, G. & Bosch, A. 1993: 104).
Erst ab 1850 konnte der Stillstand in dieser Frage überwunden werden. Rijkswaterstaat sprach sich gegen
Überflutungsgebiete und für die Vertiefung und Umleitung von Kanälen aus.
Pas na 1850 kwam men tot een systematische aanpak van de problematiek.
De rivierverbetering bleek niet slechts een waterbouwkundige kwestie te zijn. Talrijke factoren van
politieke, culturele en economische aard speelden een rol (van de Ven, G. & Bosch, A. 1993:
104).
Freie Übersetzung: Erst nach 1850 kam es zu einer systematischen Herangehensweise an
das Problem. Die Verbesserung der Flüsse stellte sich nicht nur als Problem des Wasserbaus
heraus. Zahlreiche politische, kulturelle und wirtschaftliche Faktoren spielten eine Rolle.
So sind in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Großprojekte im Wasserbau aus dem Boden gestampft worden,
die die Landschaft komplett verändern sollte. Hunderte von Flusskilometern wurden systematisch
umgestaltet und neue Kanäle und Mündungsarme erbaut. Beispielsweise erhielten Waal und Maas mit der
Nieuwe Merwede und der Bergse Maas neue Mündungsarme. 1865 begann der Bau des Nordseekanals, der
Amsterdam mit dem Meer verbinden sollte. Die Konzession für den Bau wurde in diesem Fall durch den König
an eine private Firma erteilt, die jedoch auch auf Ingenieure von Rijkswaterstaat für die Dauer des
Projekts zurückgreifen konnte. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde mit dem Bau des Nieuwe Waterwegs begonnen,
ein künstlicher Rheinarm, der Rotterdam über den Hafen mit der Nordsee verbindet und 1872 für den
Schiffsverkehr freigegeben wurde. Dieses Großprojekt lag wiederum vollständig im Verantwortungsbereich
von Rijkswaterstaat. Neben dem Wasserbau war Rijkswaterstaat auch in anderen Infrastrukturbereichen
tätig, insbesondere in dem Ausbau des nationalen Eisenbahnsystems.
Herausforderungen und technische Entwicklung in dieser
Zeit
Das gesamte Fluss-Verbesserungsprogramm war im 19. Jh. eine gewaltige Herausforderung, nicht nur auf
technischer Ebene, sondern auch auf einer theoretischen Ebene. Noch fehlte es an Wissen, vor allem im
Bereich der Hydrodynamik.
Um das ehrgeizige Flussprogramm umsetzen zu können, mussten jedoch unter anderem:
- Sandbänke und Inseln ausgebaggert oder geebnet,
- neue Deiche errichtet,
- in Höhe und Breite standardisierte Flussbetten geschaffen
- und im weiteren Verlauf Kanalläufe mit vorgegebener Breite und Tiefe in die Flüsse gebaut,
- Mündungsarme umgestaltet und Tidenhub berücksichtigt,
- Dünengürtel durchbrochen (für den Nordseekanal und den Nieuwe Waterweg),
- unwegsame Gebiete erschlossen
- und Versandung/ Verschlammung verhindert werden.
Die Übernahme einer technischen Innovation in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war für
Rijkswaterstaat entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung dieser gewaltigen Anforderungen: Der
Dampfbagger wurde eingeführt.
Dampfbagger kamen ab 1861 beispielsweise zur Vertiefung der Nieuwe Merwede und im großen Umfang des
Nieuwe Waterwegs zum Einsatz. Dies war aber auch einem noch unausgereiftem theoretischem Wissen im
Wasserbau geschuldet.
In reality, steam dredging compensated for a lack of knowledge of
hydrodynamics and of the ways in which rivers flow and the sea moves. Changes in the engineering
profession had not yet led to a consolidated and useful theoretical body of knowledge on hydraulic
engineering (Lintsen 2002: 560).
Mit der Gründung der Royal Academy of Civil Engineers in 1842 änderte sich das langsam und ein ziviles
akademisches Ausbildungssystem für Ingenieure wurde im Laufe der Zeit aufgebaut. Die technischen
Innovationen im Zuge der Industrialisierung prägte eine neue Generation von Ingenieuren und deren
Stellung in der Gesellschaft. Nicht selten bekleideten ausgebildete Ingenieur auch wichtige politische
Ämter, wie beispielsweise Cornelis Lely (1854 – 1929). Lely war von 1891 – 1894 Minister für
Wasserangelegenheiten, Handel und Wirtschaft und hatte auch danach einflussreiche Ämter inne. Nach
seinen Plänen wurde unter anderem die Bergsche Maas gegraben, er förderte den Eisenbahnbau und sorgte
dafür, dass die lange heftig umstrittenen Pläne zur Einpolderung der Zuiderzee 1913 in das
Regierungsprogramm aufgenommen wurde. Bis zur Schließung des Zuiderzeedamms sollte es allerdings noch
bis 1932 dauern.
Anfang 20. Jh.
Nach der Umsetzung der genannten Großprojekte und dem massiv verstärkten Hochwasserschutzprogramm in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlangsamten sich die Aktivitäten im öffentlichen Wasser- und
Infrastrukturbau und die staatlichen Investitionen gingen Anfang des 20. Jh. deutlich zurück. Der
Ausbruch des 1. Weltkriegs verhinderte ebenfalls die Umsetzung einiger größerer Projekte in dieser Zeit,
wie den Ausbau des Straßennetzes oder die Eindämmung der Zuiderzee.
Auch die dominante Stellung von Rijkswaterstaat im überregionalen Wassermanagement und
Infrastrukturbereich war selten komplett unumstritten in der Gesellschaft. Das umfangreiche
Wasserbauprogramm im 19. Jahrhundert hatte das Prestige der Behörde zwar enorm erhöht, aber schon zu
dieser Zeit mehrten sich vereinzelt kritische Stimmen.
There were even some who feared that an engineers’ pressure group,
independent of parliament, might develop (Lintsen 2002: 559-560).
Dies spitzte sich Anfang des 20. Jh. deutlich zu. Rijkswaterstaat wurde öffentlich kritisiert zu
bürokratisch, schwerfällig in der Entscheidungsfindung, zu wenig innovativ, zu hierarchisch und
insgesamt zu konservativ aufgestellt zu sein. Insbesondere als der Stahlbeton und andere Innovationen
wie neue Schleusentypen in anderen Ländern in den Wasserbau eingeführt wurden, reagierte die Behörde nur
zögerlich.
This led the minister of public works to accuse the agency’s managers
of indecision, lack of expertise, and an overly conservative attitude (Lintsen 2002: 561).
Auch das Prestigeprojekt zur Eindämmung der Zuiderzee und der Schaffung neuer Polder in dem Gebiet konnte
Rijkswaterstaat nicht erfolgreich vorantreiben und wurde der Behörde schließlich entzogen. Stattdessen
wurden zwei neue Organisationen eigens für dieses ehrgeizige Projekt geschaffen. Eine Organisation
zuständig für die Konstruktion der Deiche und zur Einpolderung von Land (Dienst der
Zuiderzeewerken) und eine andere Organisation (Voorlopige Directie van de
Wieringermeer), zuständig für die Entwicklung des neu gewonnenen Landes (van den Brink 2009:
76). Erst 1977 erlangte Rijkswaterstaat in bestimmten Bereichen in der Ijsselmeerregion durch die
Inkorporation der Dienst der Zuiderzeewerken wieder an Einflussnahme.
Die Technocratic-Scientific Period (1930–1995)
Ab 1930 wurde die Behörde unter Leitung des Wasserbauingenieurs Johan Ringers dann entscheidend umgebaut
und konnte sich damit auf Organisationsebene und in technischen Bereichen erneuern. Im Rahmen dieses
Reorganisationsprozesses wurden unter anderem spezialisierte Abteilungen für spezifische Aufgaben und
Techniken geschaffen. Es entstand beispielsweise eine Abteilung für den Brückenbau, eine für Schleusen,
eine für Wehre oder auch eine für den Oberlauf und eine für den Unterlauf der Flüsse zuständige Einheit.
Damit und mit dem Ausbau der technisch-wissenschaftlichen Expertise und Einführung neuer Technologien
konnte Rijkswaterstaat viel an politischem und öffentlichen Vertrauen zurückgewinnen und wurde zu einem
der größten Arbeitgeber des Landes (Lintsen 2002: 562).
The Rijkswaterstaat invested heavily in roads, canals, river
canalization, and reclamation, becoming in the process the country’s largest public employer
(Lintsen 2002: 562).
Die Ingenieure von Rijkswaterstaat wurden zu international führenden Experten im Wasser- und Straßenbau,
wofür auch neue Forschungseinrichtungen in diesen Bereichen stehen (van den Brink 2021: 243).
Trotzdem konnte die große Flutkatastrophe von 1953 nicht verhindert werden, obschon es bereits lange
vorher warnende Stimmen vor den katastrophalen Folgen großer Sturmfluten und Pläne zur Absicherung der
großen Flussmündungen gab. So warnte beispielsweise der Ingenieur Johan van Veen bereits in den
30iger-Jahren davor, dass die Infrastruktur gerade im Süd-Westen einer Flutkatastrophe nicht standhalten
würde. Die von van Veen ausgearbeiteten Pläne wurden zum Vorläufer für den späteren Delta-Plan (van den
Brink 2021: 243).
Anfang des 20. Jh. änderten sich mit neuen technischen Möglichkeiten auch die Prioritäten im
Wassermanagement der Flüsse. Stand in früheren Zeiten immer der Hochwasserschutz im Fokus, wurde nun der
Schiffbarkeit der Flüsse eine höhere Bedeutung als vorher beigemessen. So wurde der Navigationskanal der
Waal dauerhaft um drei Meter vertieft und 1915 entschieden, dass die Maas durchgängig schiffbar gemacht
werden sollte, was im Abschnitt der Grenzmaas nicht der Fall war. Von Plänen, den problematischen
Abschnitt auszubauen, nahm man später Abstand. Stattdessen wurde entschieden, einen neuen künstlichen
Wasserweg zu erschließen, der zwischen Maastricht und Massbracht dem Schiffsverkehr dienen sollte.
Zwischen 1925 und 1935 entstand so der Julianakanaal. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt
bestand darin, dass ein enormer Höhenunterschied von insgesamt über 23 Meter mit Schleusen überwunden
werden musste. Eine der zunächst drei Schleusen, die Schleuse bei Maasbracht, ist auch heute noch die
niederländische Schleuse mit der höchsten Fallhöhe von knapp 12 Metern.
The Ruler of the Delta
Mit dem Ausbau der eigenen wasserbaulichen Expertise wurden die Pläne von Rijkswaterstaat immer
umfassender und visionärer und mündeten schließlich in dem monumentalen Deltawerke-Projekt. Nach der
großen Flut von 1953 zögerten die Niederlande nicht mehr lange und schon 20 Tage nach der Katastrophe
wurde eine Deltakommission unter der Leitung von Rijkswaterstaat gegründet. Die Kommission sollte einen
Plan erarbeiten, um 1. den Hochwasserschutz dauerhaft zu verbessern und 2. eine zu starke Versalzung des
Bodens und der Gewässer zu verhindern.
Aber schon in den 30er-Jahren erkannte man neben dem Hochwasserschutz noch ein anderes Problem. Die
Wasserversorgung der Bevölkerung sowie der Bedarf für Transport, Industrie und Landwirtschaft musste
sichergestellt werden, was in den Niederlande in erheblichem Maß von den großen Flüssen abhängt. Stark
schwankenden Wasserstände, Verschlickung und zum Teil einer allmählichen Versalzung von Grund- und
Oberflächenwasser in Küstenregionen sollte entgegengetreten werden (Lintsen 2002: 563).
Daher wurde ein ausgeklügelter Plan entwickelt, um die Wasserversorgung im Norden und Süden sicherstellen
zu können. Dazu musste im Norden unter anderem der Niederrhein kanalisiert werden und Schleusen- und
Wehranlagen bei Amerongen und Driel errichtet werden. Fertiggestellt wurden die Anlagen im Rahmen des
Deltaplans in den 60er und 70er-Jahren. Bei Niedrigwasser sorgen geschlossene Wehre dafür, dass Wasser
vom Rhein in Waal und Ijssel fließen kann. Bei Normal- oder Hochwasser sorgen geöffnete Wehre dagegen
für ein schnelleres Abfließen des Wassers in die See.
Im Süden dagegen wurde das Haringvliet engedeicht, sodass ein großes Süßgewässer entstand. Dieses Bauwerk
wurde 1970 fertiggestellt. Auf die erheblichen Auswirkungen, die dieser komplette Abschluss auf das
ehemalige marine und brackische Ökosystem hatte, gehen wir in einem anderen Artikel gesondert ein. Auf
jeden Fall ist eins klar. Spätestens mit diesem Bauwerk kann gesagt werden: „The Rijkswaterstaat became
the ruler of the delta“ (Lintsen 2002: 565). Das drückt sich auch in erheblich gestiegenen
Beschäftigungszahlen aus. Zählte die Behörde um 1900 noch circa 340 Beschäftigte, waren es 1970 bereits
circa 10.000 (van den Brink 2021:244) und Anfang der 80er 14.000 (Lintsen 2002: 367).
Rijkswaterstaat wurde also zu dem dominanten Player im Wassermanagement der Niederlande. Die regionalen
Waterschappen oder auch hoogheemraadschap (Hochheimratschaft) genannt, verloren im Gegenzug zunehmend an
Einfluss. Ein umfassendes Wassermanagement von nationaler Bedeutung konnte diese fragmentierte
institutionelle Landschaft nicht leisten. Bei den Waterschappen handelt sich dabei um eine recht alte
Institution, die sich als örtliche Selbstverwaltung schon offiziell im 13. Jahrhundert zur Verwaltung
der Wasserwirtschaft bildete. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren die zahlreichen Waterschappen
neben dem regionalen Wassermanagement auch noch für einen Großteil der Küstenbefestigungen zuständig.
Das änderte sich nach dem 2. Weltkrieg und spätestens mit der Flut von 1953. Gab es 1940 noch 2.700
Waterschappen blieben nach einem kompletten Umbau dieses staatlichen Organs in den 70er-Jahren noch
circa 60 übrig (Lintsen 2002: 565). Stand 2019 sind es noch 21 Waterschappen, deren Parlamente gewählt
werden und steuerfinanziert sind.
Angesichts des monumentalen Ausmaßes der Deltawerke stellt sich also wie oben bereits angesprochen die
Frage, ob ein derartig gigantisches Vorhaben eine eher technokratisch, zentralistisch und nicht selten
undemokratisch agierende Superbehörde mit viel Macht, Geld und Einfluss nötig macht. Eine Behörde, die
auftritt, als wüsste sie am besten, was gut für das Land und die Menschen ist, eben ein Staat im Staat
(Goverde 2012: 334). In der öffentlichen Wahrnehmung wurde Rijkswaterstaat seit den 70er und 80er-Jahren
nicht selten so wahrgenommen, obschon die Deltawerke auf der anderen Seite auch als modernes Weltwunder
gefeiert wurde.
Rijkswaterstaat hatte sich zu einer solchen Superbehörde entwickelt, mit einem nahezu unerschöpflichen
Budget und immensen Entscheidungsfreiheiten ohne dass andere Interessengruppen groß in die
Entscheidungsprozesse einbezogen wurden. Diese Entwicklung wurde seit den 70ern in der öffentlichen
Wahrnehmung zunehmend kritisch aufgenommen.
The heroes of the Delta Works were quickly demoted to the status of
shortsighted engineers, authoritarian specialists, asphalt freaks, environmental polluters, and
landscape destroyers (Lintsen 2002: 566).
Auch auf parlamentarischer Ebene wurden Vorwürfe beispielsweise gegen Kartellrechte oder der
Misswirtschaft laut und Untersuchungen gegen die Behörde eingeleitet.
At the close of the last century, the Dutch Parliament commenced a
major inquiry into fraud relating to key construction projects, the misuse of anti-trust rules, and
fuzzy administration and organisation procedures, which implicated Rijkswaterstaat as a partner in
dubious games (Goverde 2012: 334).
The technocratic paradise was disrupted by developments such as the
ecological movement, the democratisation of Dutch society and a corresponding demand for
participation in policy making on the part of citizens, and also the impact of neoliberal reforms
(Goverde 2012: 334).
Vor allem das Erstarken der Umweltbewegung spielte eine große Rolle im weiteren Ausbau des
Hochwasserschutzes. Gegen die Pläne, die Oosterschelde wie das Haringvliet und das Zeeuwse Meer komplett
einzudämmen, sodass ein reines Süßwassergewässer entstanden wäre, regte sich schnell großer öffentliche
Widerstand aus Umweltschutzkreisen. Das Salz-Süßwassermilieu der Oosterschelde wäre auch noch verloren
gewesen und damit ein sehr einzigartiges und empfindliches Ökosystem zerstört worden. Also wurde
schließlich entschieden, 62 Spaltöffnungen von jeweils 40 Meter Breite in das Sturmflutwehr einzubauen,
um einen Salzwasseraustausch zu gewährleisten und möglichst auch die Gezeiten so gut es geht aufrecht zu
erhalten. Das Oosterscheldewehr wurden 1986 schließlich feierlich eingeweiht, eins der weltweit ganz
großen Bauprojekte seiner Zeit.
Dies war ein Wendepunkt im Hochwasserschutzmanagement der Niederlande. Es wurden zahlreiche
Interessengruppen in die Überlegungen einbezogen, insbesondere auch der Umweltschutz. Der Schutz der
Bevölkerung, wenn sicherlich ausschlaggebend für das Bauwerk, war damit nicht mehr die einzige
Triebkraft für die Planung.
Die Gezeitenwirkung nahm jedoch trotz des Baus eines Wehres anstatt eines abgeschlossenen Damms
nachträglich um ein Viertel ab (Deltawerken online), was also immer noch einen
großen Eingriff in das Ökosystem bedeutete. Allerdings waren Oosterschelde und Westerschelde die
einzigen Meeresöffnungen, die nicht komplett abgeschlossen waren.
Mittlerweile hat insgesamt ein Umdenken Einzug gehalten und beispielsweise auch das Haringvliet wird über
Fluttore seit 2018 spaltweise geöffnet, da unter anderem das Naturschutzgebiet De Biesbosch als
Brackwasserbiotop durch die Eindeichung verloren ging und zu einem Süßwassergewässer wurde. Auf Flora,
Fauna und die Wasserqualität hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele Fischarten verschwanden, der
Schilfgürtel ging ohne regelmäßige Überflutungen stark zurück, Blaualgen vergifteten das Wasser etc.
Doch dazu und zu dem Delta-Programm für das 21. Jahrhundert in einem 2. Teil mehr.
Literatur
Bosch, A.; Ham, van der, W.; Berkers, E.; Horn van Nispen, ten, M. & van Hooff, W.
Lintsen, H.
(Ed.), Twee eeuwen Rijkswaterstaat, 1798-2015, Nieuwe Uitgevers, 2015
de la Bruhèze, A.; Lintsen, H.; Rip, A. & Schot, J. (Ed.), Techniek in Nederland in de
twintigste eeuw. Deel 1. Techniek in ontwikkeling, waterstaat, kantoor en informatietechnologie,
1998
Goverde, H., Rijkswaterstaat, on the horns of a dilemma, Journal of Political Power, 5, 333-351,
2012
Lintsen, H. W., Two centuries of central water management in The Netherlands, Technology and Culture,
43, 549-568, 2002
van den Brink, M., Rijkswaterstaat, on the horns of a dilemma, Uitgeverij
Eburon, 2009
van den Brink, M., Rijkswaterstaat: Guardian of the Dutch Delta, in: Boin, A.; Fahy, L. A. & ‘t Hart,
P. (Eds.), Guardians of Public Value . How Public Organisations Become and Remain
Institutions, Palgrave Macmillan, Cham, 237-262, 2021
van de Ven, G. & Bosch, A., Rivierverbetering, Geschiedenis van de techniek in Nederland, 2,
103-127, 1993
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand
zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt,
was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk",
wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist,
um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike,
der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch
von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt,
das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich.
Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig,
die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen
auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg,
oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht",
der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion.
Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist.
Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf
sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht,
bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept,
was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser
wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere
Geschichte (Europa & USA),
Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische
Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus
(aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon
ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne
Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh
hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine
Diskussion.
Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on
Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo
auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht
hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages-
und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse
online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit
echtem Namen,
Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen
zu
derartigen Dingen nichts,
Diskussionen über diese Seite oder ihre
Inhalte gehen
uns am
Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem
nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich
hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles
soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir
freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier
auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil
missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung
gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen
will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns
inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft
zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen,
wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube,
der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen
sogar
im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen
vorgehen, was uns nervt. Wie
heißt es
so
schön? Hunde die bellen beißen nicht.
Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das
hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.
Datenschutz und YouTube "Opt-in"
Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es
sein soll.
YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen
Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu
Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln,
oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet
ein Datenaustausch statt.
Da sie aber bereits bei google
eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden.
Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings.
Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick.
Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play
Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn
die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es
bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht
unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen
Button starten. Also: Solange sie das Video auf
unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch
statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.
Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie
sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die
personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie
umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und
diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine
Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen
zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir
haben uns bemüht immer möglichst
einfache Wege zu gehen, die
ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO
mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht.
Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur
ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen
gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es
bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind
bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die
Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen
zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen.
Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig,
dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher
Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem
FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der
Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis
zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos
anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben
und guten Content bieten wollen, müssen
eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser
ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln,
dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die
individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die
den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so
oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg.
Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
Imprint
swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln,
contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super
Luxusyacht
"Swashmark". 1. Brief schreiben wg.
Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn
der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur
Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen
besprechen wir dann mit dir
.
Alles
erst ab
18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
Social Media / Messanger
Accounts
von uns,
das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen
privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns
ein sehr guter MTV-Ersatz.
Daten
Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den
orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese
verlinken.
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