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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

À la carte

26/05: Delikatessen der Postmoderne


The relation of time is the coexistence of durations in the image, which has nothing to do with the present, that is, what the image represents. In this sense, Tarkovsky challenges the distinction between edit and shot, because he defines cinema by the "pressure of time" in the shot. It's obvious if we consider examples: a still life in Ozu, a traveling shot in Visconti, and depth of field in Welles. On the level of the represented, it's an immobile bicycle, a car, or a man traveling in space. But from the point of view of the image, Ozu's still life is the form of time that doesn't change, even though everything changes within it (the relation of that which is in time with time).

Rise Up Dead Men

HBO ist in Deutschland als eigener Channel außerhalb Prime gestartet. Wer es noch nicht wusste ... Es gibt nun die Gelegenheit einige der besten und richtungsweisenden, ernsthaften Film/Serien-Produktionen auch in Deutschland ohne Amazon Tralala zu schauen. Mein Proxy ist Geschichte - endlich. Da derartige Perlen der Serien- und Filmproduktion sehr selten sind, gibt es gleich ein Menu zum HBO Start. Damit wir auf einem Level sind.

Natürlich darf auch der mindestens jährliche Kotzanfall bzgl. deutsche Filmszene nicht fehlen: Auch eine sehr gute Alternative zur abgestandenen Berlinale mit ihrem ewigen Staatskino und Polittralala. Es wird da auch Zeit mal Festivals zu bringen, die nicht von Staatskohle, staatlicher Filmproduktion und irgendwelchen staatlichen Förderungen abhängen, wirklich unabhängig sind, Besseres zu tun haben, als irgendwelche albernen Preise zu verleihen - nein - das ist die alte Zeit.

Dieses ganze Gelaber rund um die Berlinale ist mal wieder peinlich. Egal - beschäftigen wir uns mit zeitgemäßem Shit, nicht mit diesem konservativen Kleinbürgerkino. Wim - ich bitte euch - Wenders - das kann nicht mehr wahr sein. Sagt der im Land und der Stadt von Metropolis sinngemäß: Filmemacher sind keine politischen Aktivisten. Echt? Kino ist als Jahrmarkt-Unterhaltungs-Medium der Unterdrückten entstanden, als Alternative zum bourgeoisen Theater und der sonstigen albernen Veranstaltungen der Bosse, Oper, Klassisches Konzert, Berlinale - blablab. Schon die ersten Filme hatten einen indirekten politischen Inhalt, einen satirischen, oder überzeichneten bourgeoises Verhalten (19.Jh.). Dies bedeutet, das gesamte Medium ist qua Definition sozial-politisch, Panzerkreuzer Potemkin, Buster Keaton, auch was den Gründungsimpuls auf Jahrmärkten, als Teil der beginnenden Massenpopkultur angeht, was noch bis zur letzten Telenovela eine sozial-politische Rolle spielt. Wenn keine Explizite, so ist doch der Raum der Rezeption immer und ohne jede Ausnahme stets ein sozi-politischer öffentlicher Raum des Kommerz. Oder es ist kleinbürgerlicher Neo-Kitsch, was man Wenders sicher bisweilen attestieren kann - ein echter Try Hard - sieht manchmal gut aus, ist aber nix drin.

Damit beschreibt Wenders, was auch an seinem eigenen Werk zu sehen ist, die konsequente Bewegung von bestimmten Teilen des Kinos, besonders in Europa, von einer proletarisch sozialpolitischen auch rebellischen, aussagestarken Kunst - zu dem pseudointellektuellem und kleinbürgerlich-angepasstem Pseudo-Anspruchs-Unterhaltungs-Zeug, auch eines Wenders. Dagegen stehen aber auch in Europa klar erkennbare und große Werke - wo hier nur 1900 angesprochen wird. Nichts steht normalerweise, soweit es sich um Qualitätsproduktionen handelt, so sehr in einem ökonomisch-politisch-sozialem Spannungsfeld, wie das Kino selbst. Nicht nur die Medien, die es zeigt, sondern auch die Produktion, das Kino als Raum, die Streamer als neues Medium, die Reception in anderen Medien. Es ist das Medium eines Truffaut, eines Fassbinder, einer Oettinger, eines Kaurismäki, eines Egoyan - und dann kommt ein Wenders und klärt die Leute mit dem Zeigefinger auf, dass Kino nicht Aktivismus ist. So kann man die eigene unbewusste Manipulation durch Strukturen politischer Macht zur Schau stellen, ohne es selbst zu bemerken. Wenders und Kino? Das ist, als ob man den Toten Hosen Schlager als Punk bezeichnet.

Am Ende aber konnten sie alle der sozial-politischen Tradition Hollywoods, was auch, z.B. mit Billy Wilder, Michael Mann, grandioses, blockbustersmäßiges sozial-politisches und satirisches Kino, nicht abgefilmtes Theater/Roman, konnte und kann, nichts entgegensetzen, außer das ewige Gejammer einer staatlich geförderten kleinbürgerlichen Filmszene. Ein Tante Emma Selbstbedienungsladen, von den staatl. Filmschulen, über die Preise, bis zu den Instanzen staatlicher Überwachung,Förderung, Präsentation, gerne auch in Kooperation mit ÖRR - durch staatliches Peronal. Der Erfolg hält sich indes in sehr, sehr engen Grenzen - gerade was die Qualität und die Kombi aus Qualität und Ergebnis angeht. Eine Independent Szene, die gibt es in Europa nicht. Das ist das Kernproblem. Diese Institutionen und Strukturen sind NICHT sinnvoll. Sie müssen durch Independent Strukturen und echte Studios ersetzt werden, die Föderung ist nur noch in Form von Steuervorteilen möglich. Gell, Weimer, dann gibts auch kein Theater mit Israel.

Die Berlinale ist hier ganz sicher ein Teil des Problems - ein Bremsklotz - nicht ansatzweise mit etwa Sundance vergleichbar. Die Berlinale ist politisch gewollt - hat aber keinerlei ernsthaften Impact. Dafür jedes Jahr endloses Gezeter, um irgendwelche Politik - krank.

Also sollte man nicht dieser Kleinbürgermiefverantsatltung vorwerfen (offener Brief), dass sie irgendwas nicht macht, nicht tut - man sollte endlich, wie in USA, Independent Festivals hochziehen und alberne Spießer-Schauen, wie die Berlinale, meiden. Ganz einfach - aber man braucht wohl auch dieses kuschelige Gefühl staatlicher Geborgenheit mit den Übervätern Weimer und Wenders - W&W - Oh Weh. Bild Niveau ist erreicht.

Wieso schreibt man an diese Leute einen Brief, weil man nur wegen Palästina nicht mehr zu ihnen gehört? Haben wir uns gedacht. Nur Spießer und Kleinbürger schreiben Bettelbriefe an andere Kulturspießer und Jammerlappen der staatlichen Filmförderung, statt was eigenes, unabhängiges Hochzuziehen.

Wenn ich irgendwann mal richtig schlechte Laune hab, dann schreiben wir auch noch alles zu Wenders Werk, vielleicht erst nach seinem Tode, damit er nie erfährt, was ich davon halte. ;)

Es ist übrigens nicht möglich eine direkte Verbindung zwischen der Shoa, der Staatsgründung Israels und der heutigen rechtsradikalen Regierung Israels herzustellen. Daher sind die Aussagen der Jurypräsidentin in dieser Sache nicht nachvollziehbar. Deutschland trägt eine Verantwortung für die Shoa, nicht für die Staatsgründung oder für die Politik der Rechtsradikalen in Netanjahus Regierung im Bezug auf den Krieg in Gaza.


Als Resultat der Shoa stand keineswegs die zwangsläufige Gründung Israels. Israel wurde gegen den Willen der Briten gegründet. Briten - die das Protectorate Pelestine aus strategischen Gründen brauchten, um Ägypten zu sichern, um im Britisch-Osmanischen Krieg die Oberhand zu bekommen - dies wird erzählt in "Lawrence of Arabia". Vielleicht versteht die Jurypräsidentin historische Fakten ja nur, wenn man sie in Form eines der besten Filme aller Zeiten serviert, aber ich befürchte, sie wird auch hier Facts and Fiction nur schwer auseinanderhalten können - wahrscheinlich gilt das auch für Öl und Moral. Die Gründung Israels steht in einem komplexen strategischen Spannungsfeld, genauso, wie die Tatsache, dass Israel - heut verbunden mit den USA - im Grunde seit dem Sturz von Mossadegh im Iran - die Ölquellen sichert. Welcher Israeli auch immer behauptet, dieses von Leid, Terror und Krieg geschundene Land Israel sei ein sicherer Hafen, der sollte einen Therapeuten aufsuchen.

Jeder weiß das. Jeder weiß auch, durch die Regierung Netanjahu ist es so unsicher, wie nie zuvor. Das sind die realen historischen Gründe, das alles hat weder etwas mit den deutschen Verbrechen noch irgendwie anders mit der Shoa zu tun.

Staatsräson war immer eine sehr einfache Lösung für die nationalsozialistischen Täter: Die Deutschen machen es sich leicht - Staatsräson, Kranzabwurfgedenken aber Antisemitismus im Inneren bis zum Abwinken. Aber in welchem Zusammenhang die blinde Staatsräson, ein abgestandenes Kranzabwurfgedenken, mit diesem Antisemitismus stehen, mit dem Erstarken der Faschisten, dieser Frage stellt sich auch diese Bundesregierung nicht. Die Staatsräson ist ein Feigenblatt der faschistischen Tätergenerationen, das war sie, vom ersten Tage an - eine leere Hülle - die auch die AfD Bundes-Regierung weiter führen wird .

Besser man sagt als Jurypräsidentin gar nichts, wie Wenders, mit seinen holen Phrasen, oder man weiß etwas, weiß man nichts, weiß man nur, ich habe keinen blassen Dunst und mache, was die staatliche Förderung verlangt - wie man auch an gleichlautenden Aussagen von Weimar, Wimmer, oder Weimer sieht. Nicht, dass wir was vom gegenwärtigen Palästinawiderstand der Looser und Islamfachisten, der weißen Vorstadtkids voller emotionaler Anteilnahme, halten, aber so - so - kritisiert man auch keinen selbsternannten, gescheiterten "Widerstand". Hier sollte man sich mit der Geschichte rund um das jüdische Flüchtlingsschiff "Exodus" und britischen Internierungslagern in Hamburg 1945/46 beschäftigen.

Eine rein ideologische Argumentation: Wir sagten es bereits: Blame thr Brits. Deutschland hat die Verantwortung aus der Shoa, nicht aus der Gründung Israels, die bedeutet, auch hinsichtlich des Gedenkens, es muss klar gegen die Politik der rechtsradikalen Regierung argumentiert werden und die Waffenlieferungen sind einzustellen, bis eine demokratische Regierung im Amt ist.

Wie aus der Shoa eine Verantwortung resultieren könnte, die sowas, wie den Krieg Netanjahus als Reaktion auf das bestialische Massaker, unterstützt, ist uns bisher nicht plausibel dargelegt worden .

Die Verantwortung aus der Shoa kann nur eine Verantwortung gegenüber dem Völkerrecht sein, eine Verantwortung gegenüber den Schwächeren und Vefolgten, ohne Anschauung der Person.

Das ist auch die Position des weitaus größten Teils der israelischen Zivilgesellschaft.

Die deutsche Politik dagegen, nimmt die Verantwortung aus der Shoa nicht hinreichend wahr, überbetont jedoch die erzwungene "Solidarität", nicht mit der israelischen Zivilgesellschaft, israelischen Menschen, sondern mit den Regierungen der Israelis. Die Bundesregierungen faseln etwas von blinder Staatsräson und will damit realen und zeitgemäßen Konsequenzen aus der Shoa aus dem Weg gehen. indem sie nach außen zeigen. Dafür bekommen sie die Quittung u.A. auch in Form von ausuferndem Antisemitismus und beeindruckenden Wahlergebnissen der gesichert rechtsextremistischen Formationen der AfD im Osten. Das ist ein Widerspruch, der so groß ist, dass ihn offensichtlich keiner bemerkt. Die Staatsräson nützt den deutschen Juden und Säkularisierten absolut nichts. Sie nützt den Antifaschisten und Antirassisten nichts, sie nützt auch den Anti-Antisemitisten nichts, sie ist ein leerer Reflex, der mal vor dem Hintergrund einer moralischen, zusammengedichteten Geschichte wichtig war, ein Reflex der Täter - aber heute ist das nicht mehr zeitgemäß.

Glückwunsch. Staatsräson und Israelpolitik funktioniert hervorragend - Situation im Inneren außer Kontrolle, Teilnahme am illegitimen Friedensrat gesichert. Da braucht man keine antifaschistische Politik mehr machen. AfD Fuzzi bald zu Besuch bei Netanjahu - als Aussenminister Deutschlands - da hat doch der Netanjahu kein Problem - dann rocjt die Staatsräson erst richtig. An dem Tag dann, packe ich diese Berlinale wieder aus. Ihr Penner. Wahrscheinlich läuft dann der neue unpolitische Blockbuster "Dirndel und Dödel".

Selbst Oettinger schafft im Alter noch einen Vampirfilm - das bleibt nach 50 Jahren staatlicher Filmförderung im Nest der Filmboards.

Dabei hatte sie doch, da konnte man aufgrund der Bedingungen noch sagen, als feministische Independent Regisseurin den Dorian Gray/Oscar Wilde grandios verfilmt - und jeder weiß es - man muss sich entscheiden, zwischen Oscar Wilde und Bram Stoker, wenn man diesen modernistischen Narzismus im Film abstrakt auf den Punkt bringen möchte - - Stocker ist dabei als Surrogat aller osteuropäischen "Sagen" zu verstehen - halt - es gibt eine Ausnahme, Abel Ferraras "The Addiction" - da kommt sogar die Shoah vor. Man sieht über all die Jahre, wie wohltuend doch die Rebellion ist, Mongolia, während das Ankommen im tradierten Betrieb - nur noch eine Schmonzette für Rentner bringt. Man kann aber nun dennoch nicht behaupten, dass das Filmbusiness deutlich weiblicher wurde, wie also kann man die Rebellion beenden und im Laden der alten Säcke und Motive ankommen. Darüber soll sie einen Film drehen. Das ist das einzige, was mich noch an Oettinger interessiert. WIe kann man gemessen an dem Jugendwerk so abstürzen?

Doch all der Vampirspuck hat indes doch nur eine Ursache - die Fruchtbarkeit sie geht - verzweifelt versuchen die Menschen sie mit allerlei Ritualen zu halten, ewig, ewig - aber es bleibt nur eine leere Hülle - so bringt Ferrara diesen ganzen Vampirspuk auf den Punkt und ergänzt "Ethischen Relativismus", der muss zum Vampirdasein gehären, wie die Mutter zum Kinde. Dass ausgerechnet Bram Stoker mit Dracula am Beginn der Industrialisierung stand und mit vielen anderen Autoren - "Frankenstein" - justamente zu dieser Zeit eine Romantik des Auszehrens entwickelte kann kein Zufall sein - Kapitalismus und Vampire, die müssen irgendwie zusammenhängen. Auch das Wilde Motiv entspringt einem auszehrenden idealistischen Bild "von sich selbst", was in den Kosmos der beginnenden Hyperindividualisierung der Moderne gehört - hier haben wir mit den entsprechenden Plattformen heute das Vampireenvoirenment, was diese Form der Ausbeutung anderer und "des Selbst" wunderbar zeigt.

Der Ausgangspunkt, auch bei den älteren Sagen und Märchen, die Stoker letztlich zu einem Archetyp zusammenfasste, ist nicht die Blutrünstigkeit, sondern das Bezirzen. Ein Vampir darf nur über die Schwelle des Opfers, wenn er es zuvor "bezierzt" hat - das öffnet den Kanal des Narzismus und der Erotik. Ganz, wie bei Wilde. Etwas anderes ist Nosferatu - hier wird quasi die nicht domestizierte Fassung eines "Ur-Vampirs" genommen und ein expressionistisches Drama erzeugt. Doch auch Murnaus Film enthält ganz typisch die ätzende Kritik an der neu entstandenen Klasse der Kapitalisten, die sich nun anschickten, nachdem sie aus dem Horros des Feudalismus entsprungen war, den Rest der Menschheit auszusaugen.

Natürlich gibt es massenhafte Abwandlungen - wovon - wenn wir schon bei Thema sind - vor allem HBOs Serie "True Blood" neue Aspekte liefert, die eher aus dem Scope von "Tanz der Vampire" Polanskis stammen, also die satirisch, groteske Überzeichnung des Stoffes. Dennoch - dunkle Erotik, Narzissmus, lebender Tod und (verlorene) Fruchtbarkeit - das sind immer die entscheidenden Pole.

Im Gegensatz zu den Zombies des George A. Romero - also letztlich ein romantisches Produkt - während die Zombies schon voll in die Postmoderne und auf den gleichzeitigen Zusammenbruch sozialer, körperlicher und ökonomischer Strukturen verweisen. Zudem bedienen sie nicht den Hyperindividualismus der Vampire, sondern treten ständig in den Massen der Konsum/Massengesellschaft auf.

Kein Zombiefilm ohne Einkaufszentrum - ohne Mall. In gewisser Weise haben die Zombies die Vampire also geschlagen - sie repräsentieren, viel mehr als der romantische Vampir, die Massen der Unterdrückten, der Ausgebeuteten, der Marginalisierten, die sich irgendwann unkontrolliert gegen alles wenden, was lebt. Die Verdrängten und Unterdrückten drängen ins Bewusstsein. Das ist also was völlig anderes als die eitle Geschichte der (adeligen) Vampire. Dennoch - niemand würde behaupten "The Night Of The Living Dead", der mittlerweile im MOMA gelandet ist, sei explizit politisch, oder? In unserem Zusammenhang erinnern wir die Israelis an den Sequencer aus "World War Z", bei denen Massen von Zombies die unglaublich hohe Mauer, die Israel umgibt, überwinden, indem sich ein Zombie dem anderen opfert, auf der lebenden Leiter aus verrotteten Körpern - Leben zählt nicht mehr - nur das reinkommen. Schon bei Romero zeichnete sich in den letzen Filmen eine gewisse Evolution der Zombies ab, die ihr hendeln zunehmend organisierter durchführten. Es nahm auch klassenkämpferische Züge an, in der Form, dass zwei Klassen aus intelligenteren Zombies und reichen Lebenden in sicheren Türmen entstanden. Die Zombies treten hier ganz klar als rächende Klasse auf. ;)

Ein Medium also - hat einen öffentlichen Raum als Abspielort - und muss notgedrungen, wenn es verständlich sein soll, immer wieder gesellschaftspolitische Realitäten verhandeln, wenn es nicht gerade der reine Fantasy oder Propagandascheiß ist. Das Kino muss diese Realitäten verhandeln, weil es in seinen Genen liegt und weil die Leute sich im Film selbst erkennen wollen - und weil über Film wesentlich breiter diskutiert wird, als über Theater und Oper, die längst nur noch Nischen sind. Wie also - kann ein solches Medium unpolitisch sein? Es kann und darf keine Diskurse ausklammern, so schmerzhaft sie auch sind, denn ansonsten verliert das Kino seine Relevanz. Dass diese Message nicht immer mit dem Holzhammer kommt, vermutlich muss Wenders mit seinen seltsam-verträumten filmischen Botschaften für Flachdenker genau dies noch lernen. Egal - 1933 ist alles, was konnte, ins Exil - danach kam die Spießer-Beamten-BRD mit ihrem katastrophalen Filmsystem der Bürokraten - die bleierne Zeit hats auf den Punkt gebracht - da konnte doch niemand atmen in diesem Staat der Kleingeister und selbstverliebten Studienräte.

Alles Gute musste gegen diesen Apparat oder im Ausland entstehen. Fassbinder musste da schon ausbrechen, um überhaupt irgendwas sagen zu können.

Nein - auch das Publikum hat keinen Bock auf Beamtenkino von Klugscheißern, also - tut was. Es ist stinklangweilig geworden und das meiste kann vor kleinbürgerlichem Bildungsanspruch und TryHard kaum noch laufen - ein Zeigefinger Film nach dem anderen - dann schreibt halt Romane. Oder heult euch woanders aus. Gewinnt den Friedensnobelpreis.


Fallen Angel, swashmark.com / 2021 / ein signierter und genehmigter Abzug / manipuliertes, digitales Foto


Wenn also Lili Taylor in Abel Ferraras Epos um Schuld zu der Erkenntnis gelangt, dass alle Brutalität schon in der Welt ist, dass aller Schrecken schon getan ist, dann bleibt von ihrer Blutsucht und all den Massakern, die sie mit ihren Gefährten anrichtet, nur eins - The Addiction - der Vampir ist zum ordinären Süchtigen geworden, der zu dem Ergebnis kommt, dass er in dieser Welt kein Schrecken mehr ist - nur ein zynischer Junky - der Selbstmord durch den Verzicht auf die Droge, ist die logische Konsequenz in einer Welt des ethischen Relativismus. Und endlich verbindet Ferrara den Schuss, der ja in die Vene geht, blutig ist, mit dem Saugen, was auch einsticht, aber saugt, statt zu pushen. Saugen um zu Leben - was runtergeht bis zum Stillen. Lilly Taylor stirbt stellvertretend und ein für alle mal - den Tod aller Filmvampire, der Gegenwart, der Vergangenheit, der Zukunft - Ferarra hat diesen letztlich romantischen Topos, vom Beginn der Moderne, ein für alle mal abgeräumt. Es bleiben verlorene Junkys in der Massengesellschaft, deren Taten und Lebensweise kaum erschrecken kann. Zu grausam ist die Welt geworden. Vergeben kann nur der Tod, vermittelt, Ferarra halt, durch das Kreuz Christi, was das letzte ist, was dieser Vampir sieht, als er an Blutmangel im Krankenhaus stirbt. So ist der Tod hier - die einzige Hoffnung.

Wo waren wir stehen geblieben? Achso - jo - geh mal ne runde Zocken. Irgendwie ist Film nicht mehr das, was es mal war.

In diesem Sinne: Guilt is Eternal / Lili Taylor / Abel Ferrara


Wie in der städtischen Industrie wird in der modernen Agrikultur die gesteigerte Produktivkraft und größre Flüssigmachung der Arbeit erkauft durch Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft selbst. Und jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur ist nicht nur ein Fortschritt in der Kunst, den Arbeiter, sondern zugleich in der Kunst, den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebne Zeitfrist zugleich ein Fortschritt in Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit. Je mehr ein Land, wie die Vereinigten Staaten von Nordamerika z.B., von der großen Industrie als dem Hintergrund seiner Entwicklung ausgeht, desto rascher dieser Zerstörungsprozeß.

Die kapitalistische Produktion  entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.

Wenn es nach uns geht, kein Cent Staatskohle für Film - dafür Steuervergünstigungen für Investoren. Wahrscheinlich zu spät, denn die Monopolisierung/KIsierung der Filmindustrie schreitet voran, dem hat ein staatlicher oder halbstaatlicher Sektor, der ständig jeden Katzenschiss als neues Metropolis feiert wenig entgegenzusetzen. Die meisten dieser Filme schauen sich nur die Leute an, die auch an der Produktion beteiligt waren. Das ist nicht die Idee von Kino. Man, man, man. Und nein - das ist keine Werbung, weder für die Berlinale, noch für HBO ;).

All Her Fault - Comimg Soon ...



Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

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