swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost
Deutschland und andere Nato Partner haben heute beschlossen sehr viel stärker in Hybride Kriegsführung und in günstige Massendevices zu investieren, sowie in digitale Echtzeit Warmanegement Tools. Wollen mal hoffen, dass noch genug fürs deutsche Wirtschaftswunder via Verteidigungsgroßgerät bleibt - die fancy geilen digitalen Software und Drohnenpics können ja andere herstellen - ansonsten wirds noch ein Papierflieger. Gut so - hätte von uns kommen können.
Das wichtigste aber wird für Europa sein, eine Verteidigung zu formen, die aus einem Guss kommt, also die nationalstaatliche Verteidigung zugunsten der EU Option aufgibt, 1 Minister, 1 Armee, 1 Parlament was entscheidet. Mit oder ohne die Briten. Verteidigung kann sich nicht mehr an den territorialen Grenzen eines Nationalstaates orientieren, hybrid heißt auch, diese Grenzen sind nicht die Grenzen der militärischen Gegenwehr, die auch offensiv sein kann. Das ist das eigentliche Problem.
Natürlich muss die Ukraine in die NATO und die EU - also Donbass und Krim gegen NATO und EU - wäre von hier machbar. Aber bitte. Solange Trump Präsident ist, kann nur die NATO und EU Mitgliedschaft der Ukraine Sicherheit geben nicht die leeren Versprechen eines Putin Buddys. Was nach Trump kommt, das wissen wir nicht.
Also - diese Tür verschlossen zu halten, das wäre nach allem was geschehen ist, was die Menschen erlitten haben, auch im Namen der EU - eine Art Verrat - die sicher nicht die Motivation der Menschen hebt wirklich im "westlichen" Block zu bleiben. Es wird bei einem anderen Ausgang immer der Schatten eines Verrats bleiben, ein riesiges Einfallstor für alle Arten von psychologischer Kriegsführung (aka Social Media) zumal die lange Verzögerung, gerade in der anfänglichen großen Schwächephase der Russen vor der Mobilisierung, ohne jeden Zweifel dramatisch dazu beigetragen hat, dass wir überhaupt in dieser Lage sind, dass entgegen Scholz debilen Aussagen, Grenzen in Europa, dank Scholz, eben doch verschoben werden könnten. Jetzt muss man einen Preis fordern, der für die Ukraine nach Teilsieg schmeckt - ansonsten kann man die Capitulation unterschreiben. Die eigene.
Zu anderen Zeiten, hätten wir Scholz wegen Hochverrat abgeholt - kleiner Scherz - nur wegen Kleinverrat, weil er ein Kanzler der Schrebergärten war. Dieser Krieg hätte in den ersten 3 Wochen entschieden werden können, wenn nicht alles getan worden wäre, besonders von Scholz, um auf dem Rücken der Menschen in der Ukraine billigste und plumpeste Innen/Parteipolitik zu machen, sich bis zum letzten Moment an das Gas und Öl aus Russland zu klammern.
"The Weak and the insane are elected to office, the general public is unable to differentiate,
prefers the emotionaly crippled "
"Die Schwachen und Maßlosen werden ins Amt gewählt, die allgemeine Öffentlichkeit hat
verlernt zu
differenzieren und bevorzugt die emotional Verkrüppelten."
/ (c) the signature author Simon Warren / UK / Mail Art Call "The New World Order" by swashmark,
2008-
until now
Die Republikaner im Kongress müssten schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn sie angesichts der Midtermumfragen den Zöllen zustimmen. Also - es lohnt sich, nicht sofort in den Panikmodus zu verfallen, sondern Trump und seiner Entourage klare Ansagen zu machen. Der Rechtsstaat der USA steht zwar generell auf wackeligen Beinen, verglichen mit Deutschland oder Frankreich, aber er "steht" immerhin auf Knien und kann hochgehoben werden, was auch für die Verfassung gilt. Denn das Porzellan, was Trump mit verfassungswidrigen Aktionen bereits zerschlagen hat, das fügt niemand mehr zusammen. Auch nicht den großen Verlust an internationalem Vertrauen und Reputation. Also muss eine konstitutionelle Barriere eingerichtet werden, damit es gar nicht so weit kommen kann. Daneben muss das Wahlsystem gerechter werden, indem die Parteienfinanzierung nicht nur über private Spenden läuft. Ansonsten wird für viele die Lehre aus Trump nur sein - das nächste Mal müssen wir gleich die Macht mit der Waffe erobern. Also das ist noch lange nicht vorbei.
Daneben sind hunderte weitere Klagen anhängig - besonders was den Wahnsinn der gemeingefährlichen CO₂lügenmärchen der Trump Administration angeht. Diese Klima- und Umweltziele haben z.B. in Deutschland Verfassungsrang aud Gründen der Generationengerechtigkeit - damit hat das Pariser Abkommen eigentlich sogar indirekt Verfassungsrang. Das wird auch Merz noch zu spüren bekommen. Was sich hier zeigt ist - einige - auch in Deutschland nutzten das Trumpchaos für eigene Zwecke und haben so deutlich übersklaliert, aber gleichzeitig nicht entschlossen gegen Trump argumentiert.
Zeitenwende, neue Weltordnung, Epochenbruch - man sollte sich wirklich hüten, derartige Vokabeln inflationär zu verwenden, um dann vor Augen geführt zu bekommen, wie überzogen diese Reaktionen sind. Dieses Urteil des SupremeCourt wird Trump entweder, mit weiteren Urteilen, auch von anderen hohen Gerichten, einhegen, oder Trump wird tatsächlich mit Waffengewalt gegen die Verfassung vorgehen müssen.
Damit ist für Europa klar, auch um die Demokraten zu unterstützen: Nur klare Kante gegen die Auswüchse und Märchen der Trump Administration, besonders auch was die Umwelt-Klimakatastrophe angeht, was UN angeht, was Völkerrecht angeht, ist sinnvoll. Am Ende wird, mit oder ohne Rechtsstaat, eh die Wahrheit siegen. Die Frage ist nur, wie teuer die Neuinstallation, besonders auch wissenschaftlicher Erkenntnisse, wird, installiert werden sie. Schlimstenfalls durch eine nette Hurricane und tropische Wirbelsturmsaison, die vielleicht nicht nur New Orleans für immer ausschaltet, in den Sumpf verwandelt, der es mal war. Dann hängt Trump an der nächsten Laterne, ganz wie Mussolini auf der Piazza del Popolo in Rom.
HBO ist in Deutschland als eigener Channel außerhalb Prime gestartet. Wer es noch nicht wusste ... Es gibt nun die Gelegenheit einige der besten und richtungsweisenden, ernsthaften Film/Serien-Produktionen auch in Deutschland ohne Amazon Tralala zu schauen. Mein Proxy ist Geschichte - endlich. Da derartige Perlen der Serien- und Filmproduktion sehr selten sind, gibt es gleich ein Menu zum HBO Start. Damit wir auf einem Level sind.
Natürlich darf auch der mindestens jährliche Kotzanfall bzgl. deutsche Filmszene nicht fehlen: Auch eine sehr gute Alternative zur abgestandenen Berlinale mit ihrem ewigen Staatskino und Polittralala. Es wird da auch Zeit mal Festivals zu bringen, die nicht von Staatskohle, staatlicher Filmproduktion und irgendwelchen staatlichen Förderungen abhängen, wirklich unabhängig sind, Besseres zu tun haben, als irgendwelche albernen Preise zu verleihen - nein - das ist die alte Zeit.
Dieses ganze Gelaber rund um die Berlinale ist mal wieder peinlich. Egal - beschäftigen wir uns mit zeitgemäßem Shit, nicht mit diesem konservativen Kleinbürgerkino. Wim - ich bitte euch - Wenders - das kann nicht mehr wahr sein. Sagt der im Land und der Stadt von Metropolis sinngemäß: Filmemacher sind keine politischen Aktivisten. Echt? Kino ist als Jahrmarkt-Unterhaltungs-Medium der Unterdrückten entstanden, als Alternative zum bourgeoisen Theater und der sonstigen albernen Veranstaltungen der Bosse, Oper, Klassisches Konzert, Berlinale - blablab. Schon die ersten Filme hatten einen indirekten politischen Inhalt, einen satirischen, oder überzeichneten bourgeoises Verhalten (19.Jh.). Dies bedeutet, das gesamte Medium ist qua Definition sozial-politisch, Panzerkreuzer Potemkin, Buster Keaton, auch was den Gründungsimpuls auf Jahrmärkten, als Teil der beginnenden Massenpopkultur angeht, was noch bis zur letzten Telenovela eine sozial-politische Rolle spielt. Wenn keine Explizite, so ist doch der Raum der Rezeption immer und ohne jede Ausnahme stets ein sozi-politischer öffentlicher Raum des Kommerz. Oder es ist kleinbürgerlicher Neo-Kitsch, was man Wenders sicher bisweilen attestieren kann - ein echter Try Hard - sieht manchmal gut aus, ist aber nix drin.
Damit beschreibt Wenders, was auch an seinem eigenen Werk zu sehen ist, die konsequente Bewegung von bestimmten Teilen des Kinos, besonders in Europa, von einer proletarisch sozialpolitischen auch rebellischen, aussagestarken Kunst - zu dem pseudointellektuellem und kleinbürgerlich-angepasstem Pseudo-Anspruchs-Unterhaltungs-Zeug, auch eines Wenders. Dagegen stehen aber auch in Europa klar erkennbare und große Werke - wo hier nur 1900 angesprochen wird. Nichts steht normalerweise, soweit es sich um Qualitätsproduktionen handelt, so sehr in einem ökonomisch-politisch-sozialem Spannungsfeld, wie das Kino selbst. Nicht nur die Medien, die es zeigt, sondern auch die Produktion, das Kino als Raum, die Streamer als neues Medium, die Reception in anderen Medien. Es ist das Medium eines Truffaut, eines Fassbinder, einer Oettinger, eines Kaurismäki, eines Egoyan - und dann kommt ein Wenders und klärt die Leute mit dem Zeigefinger auf, dass Kino nicht Aktivismus ist. So kann man die eigene unbewusste Manipulation durch Strukturen politischer Macht zur Schau stellen, ohne es selbst zu bemerken. Wenders und Kino? Das ist, als ob man den Toten Hosen Schlager als Punk bezeichnet.
Am Ende aber konnten sie alle der sozial-politischen Tradition Hollywoods, was auch, z.B. mit Billy Wilder, Michael Mann, grandioses, blockbustersmäßiges sozial-politisches und satirisches Kino, nicht abgefilmtes Theater/Roman, konnte und kann, nichts entgegensetzen, außer das ewige Gejammer einer staatlich geförderten kleinbürgerlichen Filmszene. Ein Tante Emma Selbstbedienungsladen, von den staatl. Filmschulen, über die Preise, bis zu den Instanzen staatlicher Überwachung,Förderung, Präsentation, gerne auch in Kooperation mit ÖRR - durch staatliches Peronal. Der Erfolg hält sich indes in sehr, sehr engen Grenzen - gerade was die Qualität und die Kombi aus Qualität und Ergebnis angeht. Eine Independent Szene, die gibt es in Europa nicht. Das ist das Kernproblem. Diese Institutionen und Strukturen sind NICHT sinnvoll. Sie müssen durch Independent Strukturen und echte Studios ersetzt werden, die Föderung ist nur noch in Form von Steuervorteilen möglich. Gell, Weimer, dann gibts auch kein Theater mit Israel.
Die Berlinale ist hier ganz sicher ein Teil des Problems - ein Bremsklotz - nicht ansatzweise mit etwa Sundance vergleichbar. Die Berlinale ist politisch gewollt - hat aber keinerlei ernsthaften Impact. Dafür jedes Jahr endloses Gezeter, um irgendwelche Politik - krank.
Also sollte man nicht dieser Kleinbürgermiefverantsatltung vorwerfen (offener Brief), dass sie irgendwas nicht macht, nicht tut - man sollte endlich, wie in USA, Independent Festivals hochziehen und alberne Spießer-Schauen, wie die Berlinale, meiden. Ganz einfach - aber man braucht wohl auch dieses kuschelige Gefühl staatlicher Geborgenheit mit den Übervätern Weimer und Wenders - W&W - Oh Weh. Bild Niveau ist erreicht.
Wieso schreibt man an diese Leute einen Brief, weil man nur wegen Palästina nicht mehr zu ihnen gehört? Haben wir uns gedacht. Nur Spießer und Kleinbürger schreiben Bettelbriefe an andere Kulturspießer und Jammerlappen der staatlichen Filmförderung, statt was eigenes, unabhängiges Hochzuziehen.
Wenn ich irgendwann mal richtig schlechte Laune hab, dann schreiben wir auch noch alles zu Wenders Werk, vielleicht erst nach seinem Tode, damit er nie erfährt, was ich davon halte. ;)
Es ist übrigens nicht möglich eine direkte Verbindung zwischen der Shoa, der Staatsgründung Israels und der heutigen rechtsradikalen Regierung Israels herzustellen. Daher sind die Aussagen der Jurypräsidentin in dieser Sache nicht nachvollziehbar. Deutschland trägt eine Verantwortung für die Shoa, nicht für die Staatsgründung oder für die Politik der Rechtsradikalen in Netanjahus Regierung im Bezug auf den Krieg in Gaza.
Als Resultat der Shoa stand keineswegs die zwangsläufige Gründung Israels. Israel wurde gegen den Willen der Briten gegründet. Briten - die das Protectorate Pelestine aus strategischen Gründen brauchten, um Ägypten zu sichern, um im Britisch-Osmanischen Krieg die Oberhand zu bekommen - dies wird erzählt in "Lawrence of Arabia". Vielleicht versteht die Jurypräsidentin historische Fakten ja nur, wenn man sie in Form eines der besten Filme aller Zeiten serviert, aber ich befürchte, sie wird auch hier Facts and Fiction nur schwer auseinanderhalten können - wahrscheinlich gilt das auch für Öl und Moral. Die Gründung Israels steht in einem komplexen strategischen Spannungsfeld, genauso, wie die Tatsache, dass Israel - heut verbunden mit den USA - im Grunde seit dem Sturz von Mossadegh im Iran - die Ölquellen sichert. Welcher Israeli auch immer behauptet, dieses von Leid, Terror und Krieg geschundene Land Israel sei ein sicherer Hafen, der sollte einen Therapeuten aufsuchen.
Das Klassenzimmer, also Kes, Ken Loach, wer hätte gedacht, dass diese Sequenz, mit ihrer bis in die Sprache gehenden ultrapräzisen Schilderung des Schulsystems der Unterklasse, zur Definition, so meine ich, des schmalen Grades zwischen Facts und Fiction werden kann. Fiction - die immer ein Ausweg aus einer brutalen Realität sein kann, gleichzeitig die Fiction zurückbinden kann, an den Grund ihres Entstehens. Woher kommt der fictionale Escapismus? Mehrere Ebenen greifen feinsinnig, mit dem Skalpell seziert, ineinander, ohne jeden Pathos, ohne jeden Zeigefinger, wie unter einem Instrument wissenschaftlicher Untersuchung, werden keine Antworten gesehen, sondern die Fragen werden präzisiert. Sehr genau, ultrapräzise, eintauchen, um das schweigende, unausgesprochene Spannungsfeld in dem der zerbrechliche Charakter steht zu sehen. Wie hier die Fakten über Kes den Falken in die grandiose und hier heilsame Imagination des Jungen überführt wird, also die Ebene der Realität mit der Ebene der Erzählung ineinandergreift, ist so besonders, weil all diese Ebenen, auch die verschiedenen Ebenen der Zeit, des Erinnerns (Time within Time) eingewoben werden in die Sehnsucht des geschundenen Jungen nach Liebe, Freundschaft und Wirkmächtigkeit - in der Unterklasse der Klassengesellschaft, noch zusätzlich marginalisiert durch seine eigene Geschichte. Hier da sieht man die ganze Erhabenheit, die dieser junge Mensch in sich trägt - ja wenn - ja wenn man ihm nur einmal die Gelegenheit gegeben hätte. Der Lehrer gibt sie ihm - für einen kleinen Moment - ist das kein Klassenzimmer, sondern eine Falknerei. Aber diese Imagination, diese Fiction, wird sofort wieder einkassiert, nach einem kurzen Moment der Erhabenheit "I give you 2 Minutes" (Pressure of Time). Dieser Bruch, dieses kurze Abheben der bitteren Realität in die Imagination der Erzählung, die zwar das beschreibt, was der Junge sieht, aber dennoch weiter auflädt, weil er es erzählt und dabei Emotionen freisetzt, das sagt alles über die Imagination - sie ist so fragil, wie der junge selbst. Nicht die Imagination überträgt sich, sondern die Emotion. Diese Emotion formt dann sogleich bei den anderen eine eigene Imagination. Sie ist seine fragile Hoffnung. Wird der Falke diesen Jungen weiter tragen können? Kes der Falke, er hat diesem Jungen mehr gegeben, als es die gesamte Gesellschaft, das Schulsystem konnte. Ein Junge und ein Falke, das bleibt dann.
New British Cinema - nein Ken Loach war auch kein Aktivist, wie auch wir nicht, diese Filme sind viel mehr, sie lassen Dinge verständlich werden und begleiten diesen Verständigungsprozess mit einer feinen emotionalen Linse, die Aktivisten erst aktiviert - Aktivisten, die weit jenseits des Kunst und Filmbetriebs stehen, die wesentlich konkretere Anliegen haben - das sind Filme - das ist einer der Filme bei denen sich Kino selbst so nahe kommt, wie selten. Alles passt. Das ist das Geheimnis und die Magie des Kinos, es kann uns, so sensibel, so nah kommen, dass Fragen entstehen, die nach einer Antwort gieren - aber nur, wenn wir uns in diesen Filmen erkennen können. Diese Fragen, nicht die Antworten, sind der Aktivismus der besten und "künstlerischsten", reifesten Filme. Welche Frage, also, auch an die Jury der Berlinale, stellt diese Sequenz aus Kes? Wen oder was repräsentiert dieser gebrochene, fragile und doch so erhabene, mit den Flügeln des Falken fliegende Junge aus der "britischen" Unterschicht?


Sie
Jeder weiß das. Jeder weiß auch, durch die Regierung Netanjahu ist es so unsicher, wie nie zuvor. Das sind die realen historischen Gründe, das alles hat weder etwas mit den deutschen Verbrechen noch irgendwie anders mit der Shoa zu tun.
Staatsräson war immer eine sehr einfache Lösung für die nationalsozialistischen Täter: Die Deutschen machen es sich leicht - Staatsräson, Kranzabwurfgedenken aber Antisemitismus im Inneren bis zum Abwinken. Aber in welchem Zusammenhang die blinde Staatsräson, ein abgestandenes Kranzabwurfgedenken, mit diesem Antisemitismus stehen, mit dem Erstarken der Faschisten, dieser Frage stellt sich auch diese Bundesregierung nicht. Die Staatsräson ist ein Feigenblatt der faschistischen Tätergenerationen, das war sie, vom ersten Tage an - eine leere Hülle - die auch die AfD Bundes-Regierung weiter führen wird .
Besser man sagt als Jurypräsidentin gar nichts, wie Wenders, mit seinen holen Phrasen, oder man weiß etwas, weiß man nichts, weiß man nur, ich habe keinen blassen Dunst und mache, was die staatliche Förderung verlangt - wie man auch an gleichlautenden Aussagen von Weimar, Wimmer, oder Weimer sieht. Nicht, dass wir was vom gegenwärtigen Palästinawiderstand der Looser und Islamfachisten, der weißen Vorstadtkids voller emotionaler Anteilnahme, halten, aber so - so - kritisiert man auch keinen selbsternannten, gescheiterten "Widerstand". Hier sollte man sich mit der Geschichte rund um das jüdische Flüchtlingsschiff "Exodus" und britischen Internierungslagern in Hamburg 1945/46 beschäftigen.
Eine rein ideologische Argumentation: Wir sagten es bereits: Blame thr Brits. Deutschland hat die Verantwortung aus der Shoa, nicht aus der Gründung Israels, die bedeutet, auch hinsichtlich des Gedenkens, es muss klar gegen die Politik der rechtsradikalen Regierung argumentiert werden und die Waffenlieferungen sind einzustellen, bis eine demokratische Regierung im Amt ist.
Wie aus der Shoa eine Verantwortung resultieren könnte, die sowas, wie den Krieg Netanjahus als Reaktion auf das bestialische Massaker, unterstützt, ist uns bisher nicht plausibel dargelegt worden .
Die Verantwortung aus der Shoa kann nur eine Verantwortung gegenüber dem Völkerrecht sein, eine Verantwortung gegenüber den Schwächeren und Vefolgten, ohne Anschauung der Person.
Das ist auch die Position des weitaus größten Teils der israelischen Zivilgesellschaft.
Die deutsche Politik dagegen, nimmt die Verantwortung aus der Shoa nicht hinreichend wahr, überbetont jedoch die erzwungene "Solidarität", nicht mit der israelischen Zivilgesellschaft, israelischen Menschen, sondern mit den Regierungen der Israelis. Die Bundesregierungen faseln etwas von blinder Staatsräson und will damit realen und zeitgemäßen Konsequenzen aus der Shoa aus dem Weg gehen. indem sie nach außen zeigen. Dafür bekommen sie die Quittung u.A. auch in Form von ausuferndem Antisemitismus und beeindruckenden Wahlergebnissen der gesichert rechtsextremistischen Formationen der AfD im Osten. Das ist ein Widerspruch, der so groß ist, dass ihn offensichtlich keiner bemerkt. Die Staatsräson nützt den deutschen Juden und Säkularisierten absolut nichts. Sie nützt den Antifaschisten und Antirassisten nichts, sie nützt auch den Anti-Antisemitisten nichts, sie ist ein leerer Reflex, der mal vor dem Hintergrund einer moralischen, zusammengedichteten Geschichte wichtig war, ein Reflex der Täter - aber heute ist das nicht mehr zeitgemäß.
Glückwunsch. Staatsräson und Israelpolitik funktioniert hervorragend - Situation im Inneren außer Kontrolle, Teilnahme am illegitimen Friedensrat gesichert. Da braucht man keine antifaschistische Politik mehr machen. AfD Fuzzi bald zu Besuch bei Netanjahu - als Aussenminister Deutschlands - da hat doch der Netanjahu kein Problem - dann rocjt die Staatsräson erst richtig. An dem Tag dann, packe ich diese Berlinale wieder aus. Ihr Penner. Wahrscheinlich läuft dann der neue unpolitische Blockbuster "Dirndel und Dödel".
Selbst Oettinger schafft im Alter noch einen Vampirfilm - das bleibt nach 50 Jahren staatlicher Filmförderung im Nest der Filmboards.
Dabei hatte sie doch, da konnte man aufgrund der Bedingungen noch sagen, als feministische Independent Regisseurin den Dorian Gray/Oscar Wilde grandios verfilmt - und jeder weiß es - man muss sich entscheiden, zwischen Oscar Wilde und Bram Stoker, wenn man diesen modernistischen Narzismus im Film abstrakt auf den Punkt bringen möchte - - Stocker ist dabei als Surrogat aller osteuropäischen "Sagen" zu verstehen - halt - es gibt eine Ausnahme, Abel Ferraras "The Addiction" - da kommt sogar die Shoah vor. Man sieht über all die Jahre, wie wohltuend doch die Rebellion ist, Mongolia, während das Ankommen im tradierten Betrieb - nur noch eine Schmonzette für Rentner bringt. Man kann aber nun dennoch nicht behaupten, dass das Filmbusiness deutlich weiblicher wurde, wie also kann man die Rebellion beenden und im Laden der alten Säcke und Motive ankommen. Darüber soll sie einen Film drehen. Das ist das einzige, was mich noch an Oettinger interessiert. WIe kann man gemessen an dem Jugendwerk so abstürzen?
Doch all der Vampirspuck hat indes doch nur eine Ursache - die Fruchtbarkeit sie geht - verzweifelt versuchen die Menschen sie mit allerlei Ritualen zu halten, ewig, ewig - aber es bleibt nur eine leere Hülle - so bringt Ferrara diesen ganzen Vampirspuk auf den Punkt und ergänzt "Ethischen Relativismus", der muss zum Vampirdasein gehären, wie die Mutter zum Kinde. Dass ausgerechnet Bram Stoker mit Dracula am Beginn der Industrialisierung stand und mit vielen anderen Autoren - "Frankenstein" - justamente zu dieser Zeit eine Romantik des Auszehrens entwickelte kann kein Zufall sein - Kapitalismus und Vampire, die müssen irgendwie zusammenhängen. Auch das Wilde Motiv entspringt einem auszehrenden idealistischen Bild "von sich selbst", was in den Kosmos der beginnenden Hyperindividualisierung der Moderne gehört - hier haben wir mit den entsprechenden Plattformen heute das Vampireenvoirenment, was diese Form der Ausbeutung anderer und "des Selbst" wunderbar zeigt.
Der Ausgangspunkt, auch bei den älteren Sagen und Märchen, die Stoker letztlich zu einem Archetyp zusammenfasste, ist nicht die Blutrünstigkeit, sondern das Bezirzen. Ein Vampir darf nur über die Schwelle des Opfers, wenn er es zuvor "bezierzt" hat - das öffnet den Kanal des Narzismus und der Erotik. Ganz, wie bei Wilde. Etwas anderes ist Nosferatu - hier wird quasi die nicht domestizierte Fassung eines "Ur-Vampirs" genommen und ein expressionistisches Drama erzeugt. Doch auch Murnaus Film enthält ganz typisch die ätzende Kritik an der neu entstandenen Klasse der Kapitalisten, die sich nun anschickten, nachdem sie aus dem Horros des Feudalismus entsprungen war, den Rest der Menschheit auszusaugen.
Natürlich gibt es massenhafte Abwandlungen - wovon - wenn wir schon bei Thema sind - vor allem HBOs Serie "True Blood" neue Aspekte liefert, die eher aus dem Scope von "Tanz der Vampire" Polanskis stammen, also die satirisch, groteske Überzeichnung des Stoffes. Dennoch - dunkle Erotik, Narzissmus, lebender Tod und (verlorene) Fruchtbarkeit - das sind immer die entscheidenden Pole.
Im Gegensatz zu den Zombies des George A. Romero - also letztlich ein romantisches Produkt - während die Zombies schon voll in die Postmoderne und auf den gleichzeitigen Zusammenbruch sozialer, körperlicher und ökonomischer Strukturen verweisen. Zudem bedienen sie nicht den Hyperindividualismus der Vampire, sondern treten ständig in den Massen der Konsum/Massengesellschaft auf.
Kein Zombiefilm ohne Einkaufszentrum - ohne Mall. In gewisser Weise haben die Zombies die Vampire also geschlagen - sie repräsentieren, viel mehr als der romantische Vampir, die Massen der Unterdrückten, der Ausgebeuteten, der Marginalisierten, die sich irgendwann unkontrolliert gegen alles wenden, was lebt. Die Verdrängten und Unterdrückten drängen ins Bewusstsein. Das ist also was völlig anderes als die eitle Geschichte der (adeligen) Vampire. Dennoch - niemand würde behaupten "The Night Of The Living Dead", der mittlerweile im MOMA gelandet ist, sei explizit politisch, oder? In unserem Zusammenhang erinnern wir die Israelis an den Sequencer aus "World War Z", bei denen Massen von Zombies die unglaublich hohe Mauer, die Israel umgibt, überwinden, indem sich ein Zombie dem anderen opfert, auf der lebenden Leiter aus verrotteten Körpern - Leben zählt nicht mehr - nur das reinkommen. Schon bei Romero zeichnete sich in den letzen Filmen eine gewisse Evolution der Zombies ab, die ihr hendeln zunehmend organisierter durchführten. Es nahm auch klassenkämpferische Züge an, in der Form, dass zwei Klassen aus intelligenteren Zombies und reichen Lebenden in sicheren Türmen entstanden. Die Zombies treten hier ganz klar als rächende Klasse auf. ;)
Ein Medium also - hat einen öffentlichen Raum als Abspielort - und muss notgedrungen, wenn es verständlich sein soll, immer wieder gesellschaftspolitische Realitäten verhandeln, wenn es nicht gerade der reine Fantasy oder Propagandascheiß ist. Das Kino muss diese Realitäten verhandeln, weil es in seinen Genen liegt und weil die Leute sich im Film selbst erkennen wollen - und weil über Film wesentlich breiter diskutiert wird, als über Theater und Oper, die längst nur noch Nischen sind. Wie also - kann ein solches Medium unpolitisch sein? Es kann und darf keine Diskurse ausklammern, so schmerzhaft sie auch sind, denn ansonsten verliert das Kino seine Relevanz. Dass diese Message nicht immer mit dem Holzhammer kommt, vermutlich muss Wenders mit seinen seltsam-verträumten filmischen Botschaften für Flachdenker genau dies noch lernen. Egal - 1933 ist alles, was konnte, ins Exil - danach kam die Spießer-Beamten-BRD mit ihrem katastrophalen Filmsystem der Bürokraten - die bleierne Zeit hats auf den Punkt gebracht - da konnte doch niemand atmen in diesem Staat der Kleingeister und selbstverliebten Studienräte.
Alles Gute musste gegen diesen Apparat oder im Ausland entstehen. Fassbinder musste da schon ausbrechen, um überhaupt irgendwas sagen zu können.
Nein - auch das Publikum hat keinen Bock auf Beamtenkino von Klugscheißern, also - tut was. Es ist stinklangweilig geworden und das meiste kann vor kleinbürgerlichem Bildungsanspruch und TryHard kaum noch laufen - ein Zeigefinger Film nach dem anderen - dann schreibt halt Romane. Oder heult euch woanders aus. Gewinnt den Friedensnobelpreis.
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Wenn also Lili Taylor in Abel Ferraras Epos um Schuld zu der Erkenntnis gelangt, dass alle Brutalität schon in der Welt ist, dass aller Schrecken schon getan ist, dann bleibt von ihrer Blutsucht und all den Massakern, die sie mit ihren Gefährten anrichtet, nur eins - The Addiction - der Vampir ist zum ordinären Süchtigen geworden, der zu dem Ergebnis kommt, dass er in dieser Welt kein Schrecken mehr ist - nur ein zynischer Junky - der Selbstmord durch den Verzicht auf die Droge, ist die logische Konsequenz in einer Welt des ethischen Relativismus. Und endlich verbindet Ferrara den Schuss, der ja in die Vene geht, blutig ist, mit dem Saugen, was auch einsticht, aber saugt, statt zu pushen. Saugen um zu Leben - was runtergeht bis zum Stillen. Lilly Taylor stirbt stellvertretend und ein für alle mal - den Tod aller Filmvampire, der Gegenwart, der Vergangenheit, der Zukunft - Ferarra hat diesen letztlich romantischen Topos, vom Beginn der Moderne, ein für alle mal abgeräumt. Es bleiben verlorene Junkys in der Massengesellschaft, deren Taten und Lebensweise kaum erschrecken kann. Zu grausam ist die Welt geworden. Vergeben kann nur der Tod, vermittelt, Ferarra halt, durch das Kreuz Christi, was das letzte ist, was dieser Vampir sieht, als er an Blutmangel im Krankenhaus stirbt. So ist der Tod hier - die einzige Hoffnung.
Wo waren wir stehen geblieben? Achso - jo - geh mal ne runde Zocken. Irgendwie ist Film nicht mehr das, was es mal war.
In diesem Sinne: Guilt is Eternal / Lili Taylor / Abel Ferrara
Wie in der städtischen Industrie wird in der modernen Agrikultur die gesteigerte Produktivkraft und größre Flüssigmachung der Arbeit erkauft durch Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft selbst. Und jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur ist nicht nur ein Fortschritt in der Kunst, den Arbeiter, sondern zugleich in der Kunst, den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebne Zeitfrist zugleich ein Fortschritt in Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit. Je mehr ein Land, wie die Vereinigten Staaten von Nordamerika z.B., von der großen Industrie als dem Hintergrund seiner Entwicklung ausgeht, desto rascher dieser Zerstörungsprozeß.
Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.
Wenn es nach uns geht, kein Cent Staatskohle für Film - dafür Steuervergünstigungen für Investoren. Wahrscheinlich zu spät, denn die Monopolisierung/KIsierung der Filmindustrie schreitet voran, dem hat ein staatlicher oder halbstaatlicher Sektor, der ständig jeden Katzenschiss als neues Metropolis feiert wenig entgegenzusetzen. Die meisten dieser Filme schauen sich nur die Leute an, die auch an der Produktion beteiligt waren. Das ist nicht die Idee von Kino. Man, man, man. Und nein - das ist keine Werbung, weder für die Berlinale, noch für HBO ;).
Wer ich mal nicht mit der scheiß Berlinale angefangen, jetzt muss ich es auch zu Ende bringen. Ausgezeichnet wurde die türkisch-deutsche Gemeinschaftsarbeit "Der gelbe Brief", was entgegen aller Intention dieses Films in den Medien gejazzt wird als - witzigerweise - "nach 22 Jahren gewinnt endlich wieder eine deutsche Produktion den Bären", ich habe mitgezählt, im Kommentar des Deutschlandfunks war diese ÖRR Lobhudelei, einfach nur peinlich, 4 Mal wirde auch bei Sandra Hüller nichts zur künstlerischen Leistung gesagt aber zur angeblichen Herkunft der Produktion, das ist in einem ÖRR Medium nicht schön, besondern nicht kurz nach den Sportnachrichten. So erfahren wir - die Berlinale ist ein Landes- und Leistungswettbewerb der nationalen Filmproduktionen, aber die Hintergründe beider ausgezeichneter ("Gegen die Wand" vor 22 Jahren) Produktionen, die ohne türkische Wurzeln undenkbar wären, INHALTLICH UNDENKBAR WÄREN, kommen nicht vor. Dabei ist bei beiden Themen, also "Gegen die Wand" und "der gelbe Brief" unübersehbar, dass sie eine ganz andere Atmosphere atmen als eine typisch deutsche Kulturproduktion. Egal - der migrantische oder internationale Hintergrund ist dann in der nächsten Kriminalitätsstatistik wieder wichtig. Lächerlich und es zeigt, wie wenig die deutsche Filmszene, zu der auch das Biotop der Berichterstattung über Film zählt, in der Lage ist selbstkritisch zu reflektieren, wozu das alte Konzept der staatlichen Beteiligung führt. Künstlerisch und besonders hinsichtlich der Budgets.
Die Idee von "der gelbe Brief" ist eine typisch moderne Story, die in weiten Teilen von Costa Cavras hinsichtlich des Settings gelernt hat. Der Film ist nicht schlecht, besonders die Idee, wie schon in "Z" von Costa Cavras - einen Ort anzudeuten, also Erdogans Türkei, aber letztlich ein abstraktes Setting zu wählen, was letztlich überall spielen könnte, ist ein bewährtes Konzept. Bei Cavras waren es Griechenland, die Diktatur der Obristen, die in eine abstrates, ungenanntes Land überführt wurde. Mit Cavras, schließt sich aber auch wieder der Kreis zu den Problemen auch dieses Films, das lässt sich am besten mit dem einfachen Wort "Budget" beschreiben. An jeder einzelnen Einstellung sieht man zu geringes Budegt. Damit ist dies keine Weltproduktion. Das ist keine Kritik in dem Sinne, es ist wieder eine Kritik an dem Umfeld, den Produktionsbedingungen, dem ganzen Drumherum, wozu auch eine lebendige unabhängige Filmszene zählen würde. Also ist der Film zwar gut, aber in dem Moment, wo man hinsichtlich des Anspruchs und des gesamten Produktionssetiing eben die notwendigen Vergleiche, wie mit Costa Cavras anstellen, was ja ein Lob für der Gelbe Brief ist, wird einem doch nur deutlich, dieser Film bleibt aufgrund von äußeren Bedingungen, die aber leider offensichtlich von den jungen Filmemachern akzeptiert werden, warum auch immer, weit hinter den objektiven Möglichkeiten zurück, die dieser Film hat. Und so ist es mit vielen, vielen, vielen Filmen gewesen und mit Biographien, wenn diese in LA begonnen hätten, dann hätten wir Weltstars, dann wären wir wieder Hollywood. ALso ist alles bisschen absurd. Aber zur deutschen Filmszene gehört: "Kleine Brötchen backen". Die Leute lernen schnell, was unter diesen Bedingungen möglich ist, und was nicht. Die Lösung, also die Verkrustung der alten Studios in USA unerträglich wurde, war eine Independent Szene, die mit Sundance einen wunderbaren und sehr freien und unspießigen Ort fand. Dabei ist wichtig: Nur eine echte Independent Szene bringt auch das ganze Umfeld aus Fans, aus Kritikern, aus auf Film bezogenen Publikationen etc. Was ist Filmkritik in Deutschland, mal abgesehen von uns? Genau so eine alberne Lobhudelei, wie der angesprochene extrem oberflächliche Marketingmäßige Kommentar im Deutschlanfunk. Es gibt nicht eine Filmzeitschrift, es gibt nur alberne Kritiken, die im wesentlichen Marketingtexte sind. Also - diese Szene ist in Deutschland nie entanden, weil die staatliche Förderung, auch das viel zu staatische Konzept der Filmhochschulen einfach nicht attraktiv ist - darum kann keine Szene entstehen, wie in den USA - wie meinetwegen in der Musik - auch mit Zeitschriften, wie SPEX oder Rolling Stone - die Filme in Deutschland sind in der Regel Budgetarme Kopfgeburten, man klammert sich an halbstaatliche oder staatliche Produktionsbedingungen und wundert sich, das der Laden nicht abhebt . Die Independent Szene der USA lebt von den großen Studios und die Studios von ihr - und alle Streamer sind auch schon US Streamer. Auf all dies kann es nur eine Antwort geben, der Staat muss raus, ihr müsst mit privaten Investoren arbeiten, die Filmhochschulen und der sonstige staatliche Betrieb darf nicht mehr darüber entscheiden, wer Filme macht und wer nicht. Der ÖRR muss ganz raus, insbesondere weil er Produktionen an denen er selbst beteilligt ist auch nicht kritisch würdigen kann . Das alles ist entstanden, weil sie ANgst davor hatten dass die Nazis sonst wieder Filme drehen, was ist nun los - das kann man im gelben Letter schon sehen - ihr seit es selbst, die demnächst von der AfD Landesregierung, also meinetwegen Filmboard Brandenburg, gelbe Briefe bekommen. Gleichzeitig sieht man, dass all diese politischen Fragen in freien Filmszenen keine ernsthafte Rolle im Sinne dieses komischen klein klein spielen - die Leute machen halt. Weiter können eben private Strukturen und private Investoren ein großer Schutz sein, wenn der Staat zur Diktatur oder wenigstens zur AfDDemokratie mutiert. Also - schon die nächste Berlinale kann Probleme bekommen, wenn das Filmboard Berlin/Brandenburg in Brandeburg AfD gesteuert ist. Natürlich braucht man die 1. Liga aus USA auch - um einen WOW Film zu haben. Der "Gelbe Brief" könnte mit 20 Millionen und den besten Schauspielern verfimt werden, von HBO, von Netflix - von Studios mit privaten Investoren, bei der Regie, bei der Story - hätten wir einen Weltburner aus einer deutsch-türkiscchen Idee. Das ist Film, nicht immer dieses budgetorietierte Kammerspiel, dass ist eigentlich ein Nachwuschfilm, den man sich wieder - da eine "deutsche" Produktion - größer redet als er ist. Nochmal - er ist super, aber eigentlich nicht die Liga, die wir hier besprechen.
Dem müsst ihr euch stellen - es geht nicht um den Auslandsoskar, oder son scheiß, es geht darum in die 1. Liga mit Anspruch zu kommen. "Lola Rennt" ist sowas halbwegs gewesen, da hieß es dann X-Films und Blablabla - ja - war ein guter Ansatz - aber - Avatar. Es ist nicht Hollywoodmainstream gemeint, es funktioniert auch nicht dadurch, dass man Promis besetzt, so dumm sind die AMis nicht. Man kann davon ausgehen, dass das Publikum in den USA, was Filmbildung angeht, was Anspruch angeht - 100 mal so weit ist, wie das deutsche Publikum. Weder Netflix, ganz besonders HBO, kann man sonst erklären. Disney ist vielleicht für den Pöbel. Da wird man als Ausländer niemals gegen anstinken können, wenn man glaubt, man kann die Amis mit ein paar Faces verarschen. Da sieht man viel eher die alte arrogante Haltung gegenüber US Film aus der europäischen Kulturbürokratie - aber Trufault ist lage tot.Es geht darum, dass die Bedeutung der Independent Szene der USA hinsichtlich ihres überragenden künstlerischen Impacts, der immer auch große Filme bringt, mit großem Budget imitiert werden muss (Smart China Copying To Rule Tomorrow).
Dazu muss die staatliche Filmförderung aufhören, am besten schlagartig, indem man sie nicht mehr in Anspruch nimmt und versucht an diesem Betrieb vorbei, seine Film mit einem privaten internationalen Team und privaten, internationalen Investoren zu machen.
"Der gelbe Brief" sollte also den Bären nutzen, um aus diesem Mief auszusteigen, am besten, indem er sich selbst mit großem Budget und Namen für ein globales Publikum neu verfilmt.
Ich mein neben Erdogan, war es immerhin die Trump Administration, die diese Briefe durch Musk DOGE verschicken ließ.
Lasst euch nicht erst von der AfD belehren, dass das Konzept der Filmförderung der Tod des Films ist und der Beginn der gefälligen und kleinen Produktionen für Kulturspießer, damit sich die Landespolitik damit schmücken kann - ich mein die Programmkinos, wo sowas laufen könnte, geben reihenweise auf - fürs Kino werden diese Filme also nicht gemacht.
Diese Förderung kommt eben genau um den Preis, dass sie sagen können - der "deutsche" Film ist so erfolgreich auf der Berlinale, während es keinen deutschen Streamer gibt, die Programmkinos den Bach heruntergehen, rumkrebsen - tolle Politik.
Normalerweise also ein Nachwuchsfestival, aber - was wurde aus "Gegen die Wand" - diese Art der Filmproduktion lässt euch Filme machen, aber sie lässt euch niemals über die (nationalen) Grenze dieser Konzeption hinauswachsen, weil dieses Hinauswachsen, schon der Vergleich z.B. mit USA, ja sofort alles bloßstellen würde. Ihr sollt europäischen Film nach Vorgaben der Politik realisieren und damit in Konkurrenz zu US-Produkten treten und eine nationale Filmproduktion irgendwie am laufen halten. Weil sie zum Kreativwirtschaftsscope vieler Landes-Kommunalpolitiker gehört. Da können die Länder sich mal austoben, weil es irgendwie auch Bildungsauftrag beinhaltet, sonst gäbe es diese Förderung nicht. Aber kann sowas Film was bringen, in einer Lage die von großer Konkurrenz geprägt ist, von Übernahmeschlachten zwischen den Studios, die eigentlich den Streamern gehören? Nein. Was soll das also? Die Kultur insgesamt gerät so in die Rolle des Hofnarren, diesmal nicht für Fürsten, sondern für Ministerpräsidenten. Das sollten sie euch an den deutschen Filmhochschulen zeigen, aber oh weh, nirgendwo ist Sumpf so tief, wie in der Landespolitik und der durch sie verantworteten Bildungslandschaft der Kultur - das ist ein Sumpf.
Dafür werdet ihr ausgebildet, Repräsentanten zu sein, nicht dafür, die Filme zu machen, die ihr wollt, wo ihr wollt, womit ihr wollt, mit welchem Inhalt auch immer, damit reich und berühmt zu werden, ihr habt einen kleingeistigen Auftrag europäischer Politik! Also ist jeder Film und jeder Filmschauspieler der aus diesem System herausragen kann eigentlich unter wesentlich schwierigeren Bedingungen entstanden, als ein vergleichbarer US-Film.
Das ist das Problem. Das ist der Punkt von Fassbinder gewesen. Sein Kameramann war Ballhaus, der ging, weil Fassbinder diesen Douglas Sirk Tick (Melodrama war sein zweiter Vorname/ Poetischer Realismus, wie bei Loach) hatte, mit ihm auch schon in Richtung Hollywood (Ehre Braun), wo ist Ballhaus gelandet? Bei Scorsesee - wir sehen also - die Stärke Hollywoods ist seine Internationalität und seine große Integrationskraft - das kann eine nationale Filmförderung schon auf der Basis der ihr zugrundeliegenden Gesetze nicht leisten - also wird man eingedeutscht - vom ÖRR - ohne gefragt zu werden. Gell. Eigentlich ist es ja noch schlimmer - bei Hollywood und guten Filmen aus USA sagt man "Hollywood" oder "Independent Studio" niemand käme auf die Idee zu betonen, dass es ein US Film ist, weil die Güte der Produktionen das nationale Label lange überschrieben hat. Also ist das auch kein filmisches Merkmal - was soll das sein "deutscher Film"? Das ist ein gescheitertes Abgrenzungsmerkmal, was sich die Förderfuzzis mal als Qualitätsmerkmal gedacht hatten, um gegen US anzustinken. Was draus geworden ist - wissen wir - eine künstliche Verengung der Möglichkeiten.
Das schlimmste dieser Förderungsfuzzis ist aber, das überhaupt zwischen Genre und Drama unterschieden wird. Tatsächlich ist das natürlich völlig falsch und auch bildungstechnisch nicht haltbar. Es gibt auch nicht etwas, was da sagt Drama = künstlerischer Film, Genre = Unterhaltung. Drama ist eines von vielen Genres und in jedem aber auch jedem Genre kann man sagen und machen, was man will, wenn man sich an die Konstitutionen des Genres hält, was man auch beim Drame machen muss. Drama ist Genre!
Das ist in der Wissenschaft völlig unumstritten. Aber diese deutsche Förderszene kommt eben aus der Politik aus der abgehalfterten Kulturverwaltung/ staatl. Kulturbildung und SIE stülpen Film ein Korsett, Konventionen aus Theater und Oper über, weil das ihr pimmeliger Kulturbegriff ist. Wo auch Popkultur nicht dazu zählt. Obschon die Popkultur mit Sicherheit die kulturell wertvollsten z.B. Filme hervorgebracht hat. "Blow Up" von Michelangelo Antonioni ist eine Definition von Popkultur mit den Mitteln der Popkultur.
Das ist eine sehr deutsche Sache. Sie haben Angst vor echter kommerzieller, anarchischer Kultur, sie muss immer eine Funktion haben, sie darf nichts kosten, sie darf keine Einnahmen bringen, ansonsten halten sie das nicht aus, das Leute mit Kultur Asche machen und nicht nur einen moralischen und idealistischen Ansprich verfolgen. Wer mitspielen will, braucht Asche.
So muss man auch die angesprochene Eindeutschung verstehen, denn damit sagen sie sich selbst, die ja diesen Maßstab deutsch, nicht deutsch erst bringen, wir können das auch. Das ist ein Skandal. Bei "Gegen die Wand" ganz besonders, denn "Gegen die Wand" beschreibt haargenau diese Eindeutschung, bei Gelegenheit und Ausdeutschung bei anderer Gelegenheit. Sowas würde ich mir prinzipiell nicht bieten lassen, aber ich würde mich auch eher erschießen, als unter diesen Bedingungen Filme zu machen.
Und was bleibt beim Produzenten hängen, wenn das nicht Millionen sind, ist sein nächster Film auch nicht besser.
Was mich an gelber Brief aber sehr stört ist, es gibt keine Notwendigkeit ausgerechnet ein kleinbürgerliches, in der kreativen Blase beheimatetes Künstlerpaar zu nehmen. Der Film wäre viel besser gewesen, wenn es sich um "normale" Mainstream Leute gehandelt hätte, nicht Leute, die auch in dieser Situation noch wesentlich privilegierter sind, als echte Aktivisten, oder einfache Leute. Die Geschichten dieser ganzen armen verfolgen Künstler sind auserzählt. Spätestens bei der Migrationsgeschichte wird dies eh problematisch, den mit welcher Leichtigkeit manch Promi irgendwo unterkommt, wenn die Zeiten so sind, davon können "normale" Flüchtlinge nur träumen.
So setzte der Sozialist Cavras seine Figuren auch immer bewusst in ein Setting, was da sagt - "Du bist der nächste" nicht irgendwelche Künstler. Da sagt sich der Mainstream am Ende doch eh, die werden schon was verbrochen haben, wenn sie jetzt verfolgt werden. Daneben ließen sich mit mainstreamigeren Charakteren, hinsichtlich ihrer soziökonomischen Stellung in der fraglichen Gesellschaft, auch wesentlich mehr Querverbindungen zeigen. Ein unheimliches, unsichtbares Netz der Unterdrückung, was alle betrifft, wie es Cavras in "Z" tat. Daneben fehlt also "Suspense der Macht", was aber, besonders bei Erdogan, ein wesentliches Merkmal der Herrschaft ist. Dafür steht der seltsamste Militärputsch in der Geschichte der Menschheit.
Erdogan, auch Musk haben diese Briefe massenhaft verschickt - auch an ganz normale Staatsbedienstete, an Militärs, die angeblich bei dem angeblichen Putsch dabei waren. Sowas rockt viel mehr als piefiges Off Theater. Das ist sicher ein verkrampftes Ergebnis schlechter Beratung durch den tradierten Kulturbetrieb.
Also ein moderner Nachzügler hinsichtlich der konservativen Erzählweise, bis auf die beginnende Ortsabstraktion, die aber letztlich so weit, wie bei Bowls getrieben werden muss, also Bertulucci/Bowles "The Sheltering Sky" - besonders Bowls hat das Konzept dieser Ortsabstraktion, um in eigentlich innere Landschaften zu gehen, perfekt, ja nicht erfunden, aber künstlerisch implementiert.
Aber ein ausgesprochen talentierter Film, eine super Idee mit der Abstraktion des Ortes, ich drücke die Traumata, dass das Team außerhalb der Bedingungen, wie wir sie beschrieben haben, mit künstlerischer Freiheit und großem Budget, vielleicht für einen Streamer, den Film zu drehen kann, den sie meinten.
An der Musik sollte man beim gelben Brief auch noch stricken, vermutlich auch Budgetfrage.
Gemein ne. Ja - ihr seid in dem Land keine Kritiker gewöhnt, nur Marketing vom ÖRR. Das war milde. Also - werdet ernst und vergleicht euch INTERNATIONAL immer nur mit den Besten der Besten, wie es vor 33 war. Das ist die Perspective. Wie realistisch dies nach den langen, piefigen, verklemmten, ängstlichen, marginalisierten Jahren in staatlicher/ÖRR Obhut und mit nur ganz, ganz wenigen internationl überzeugenden Ergebnissen (ist ungleich Auslandsoskar) ist - keine Ahnung - mal Eichinger fragen. Lebt der eigentlich noch? "Lola rennt" - nein Tom, sag endlich die Wahrheit - Lola rennt davon!
Gleich besprechen wir die 8/10 HBO Produktion "All Her Fault" und ich möchte von den Redakteuren den unsäglichen Tatort (Kottan 10/10 bis heute unerreicht, der Rest 3/10) wissen, warum sie das nicht können. Theoretisch wäre solch eine HBO Produktion auch als Tatort machbar - aber es passiert nichts, außer 5. Liga und Regiokitsch für Trottel. Schauspieler denen man auf 5 Kilometer ansieht, dass sie schauspielern. Warum? Ich zahle Gebühren und ihr lebt ganz sicher nur noch davon, dass die meisten Deutschen keine internationalen Produktionen schauen, kein Englisch können, kein Spanisch, Französisch oder Italienisch, bzw. Senegalsesisch.
Aber von den Machern kann ich erwarten, dass der Maßstab ihrer medialen Tätigkeit, das ist, was zu dem besten grhört, was es International gibt, was State of the Art ist.
Die Rundfunkgebühren zu zahlen, muss aus inhaltlichen Gründen abgelehnt werden können. Ich finde es zum Kotzen abgezogen zu werden für die dämliche Oma Scheiße, die mir der ÖRR ständig serviert. Ich muss einschlafen, jeden Abend, mit dem schlechten Gefühl, für unterirdischen Schrott zu bezahlen, mich noch daran zu beteiligen Produktionen zu finanzieren, deren Niveau nur noch in Deutschland vermittelbar ist.
Das ist bei Filmsystem, was mit dem ÖRR System verbunden ist, genau das Gleiche. Von innen wird man da nichts mehr machen können, das muss klar sein. Die AfD übernimmt dann auch die Kontrolle, wie jetzt schon Weimer, Wimmer oder Weimar, mindestens, was die landespolitischen Settings im Osten angeht.
Dann wird "Dirndl und Dödel" eben subventioniert und "Soldat Müller" bekommt den deutschen Filmpreis aus der Hand eines AfD Ministerpräsidenten - das ist euer Laden - was macht ihr dann? Dirndl und nur etwas Dödel?
Denkt drüber nach, zusammen mit "der gelbe Brief" der vielleicht eure Anschrift tragen wird und diesmal ist es kein Förderbescheid- so gehts jedenfalls nicht weiter, das ist Selbstbetrug.
Schon jetzt sieht man doch den Rechtsruck der ÖRR - warum haben sie der AfD in jeder Show eine Stimme gegeben, weil sie müssen, und weil die AfD sich einklagen könnte. Wollt ihr wirklich mit Medien zu tun haben, die auf Basis von Rundfunkstaatsverträgen die Propaganda einer Weidel übertragen müssen? Wollt ihr das? Ist das Demokratie, das Medien gezwungen werden können, rassistische Propaganda zu verbreiten und scheinheilig so tun, als ob das die Meinungsvielfat wäre. Das sind keine Meinungen, das ist Menschenverachtung via ÖRR Zwangslage
Ach so - diese Rentnerschmozette da mit dem armen Paar - da haben wir auch noch was:
Kleiner Tipp: Das deutsche Konsulat im Sudan, oder Senegal? hat einem 3-köpfigen Team aus der Filmszene des Landes die Einreise zur Teilnahme an der Berlinale verweigert, weil sie nicht hinreichend belegen konnten, dass sie auch wieder ausreisen. Das ist für mich der goldene Bär. Also von swashmark gibt es den alternativen goldenen Bären, ach so ne, darf hier kein Stadtmarketing nachen, die goldene Flutmarke an das abgewiesene Team aus Sudan - oder was es Senegal?
So - schluss jetzt. "Morgens in der S-Bahn - wenn ich diese Spießer seh, hinter ihrer Bild Zeitung ... ."
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.
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[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .
Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.
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