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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

Welt in der Schneekugel

26/14: Keep The Faith




Rosebud

I can remember everything. That's my curse, young man. It's the greatest curse that's ever been inflicted on the human race: memory.


Die Schneekugel, die Charles Foster Kane nach seinem letzten Atemzug aus der Hand fällt, um am Fuss einer Treppe zu zerschellen, ist weit mehr als ein mit Erinnerungen aufgeladenes Souvenir aus dem Leben dieses politisch-medialen Monsters. Es ist die limitierte Welt in der Schneekugel, seine Welt, die er erschaffen hat, um in ihr uneingeschränkt herrschen zu können - es war indes nur eine Welt in der Schneekugel.

Es ist in der neuen Enzyklika Leos eine falsche und modische Vorstellung enthalten, die den möglichen Abstraktionsgrad und den generellen Impact der KI bezogenen Message deutlich profanisiert: Es ist grundfalsch so zu tun, als sei die Konzentration von Kapital in den Händen von oligopolistischen Strukturen und sogar bei einzelnen Menschen und Familien etwas Neues. Dieses Problem kommt automatisch mit dem modernen Kapitalismus - an der Spitze dieser Bewegungen stehen immer jene Player, die es zuerst verstanden haben, neue Technologien experimentell über die Gesellschaft und Mitbewerber auszurollen.

Wenn dies dann tatsächlich Erfolg zeitigt, sind alle anderen Player auf diese Technologien ebenfalls angewiesen - um ihre eigenen Produkte schneller und effektiver - wohlfeiler - herstellen zu können .

Dadurch werden sie breit ausgerollt und die Extraprofite der erst-implementierenden Unternehmen flachen sich ab, bis wieder eine neue Technologie, die meist auf alte aufbaut kommt. Das sind die typischen Innovationszyklen des Kapitals. Das Problem ist also nicht auf KI einzugrenzen, diese ist auch nicht besonders schlimm, nur anders.

Der Kapitalismus kennt keine Innovation, die zuerst den Nutzen für alle Menschen im Auge hat, er bringt nur Innovation hervor und nur die Teile einer Innovation werden auch weiterentwickelt, die Profite versprechen.

Es geht also bei KI eher um eine profitorientierte Verstümmelung (von Kapazitäten, auch der Sicherheit), als um Regulation einer vermeintlichen Weltuntergangstechnik. Diesen Weltuntergang kann sie nicht erledigen, ohne z.B. Atombombe und/oder viele andere Technologien.

Generative KI ist bei sowas eh abgemeldet, sie wird zu Hausfrauen und Unterhaltungs KI. Es geht um autonome KI - und Agents - diese Agents brauchen für ihre Aktionen, ohne jeden Zweifel, viele andere Technologien. Also zeigen sie allenfalls, wie gefährlich und schlecht gecoded alles ist, was wir bereits haben.

Die wichtigste Weltuntergangstechnik ist die Atomtechnologie. Sind fossile Rohstoffe und der Krieg um ihre Beherrschung. Da ist KI nur ein Werkzeug, besser, nur eine Maschine.

Wer angesichts des Klimawandels bei der fossilen Rohstoffindustrie behauptet, dies sei weniger schlimm, als KI, obschon Öl, Gas, Kohle uns beweisbar an den Abgrund bringen, betreibt eine groteske Verkürzung.

Glyphosat ist eine Weltuntergangstechnik aus der Sicht von hunderten Arten und tausenden Arten.

Wir haben ein generelles Problem mit dem Weltuntergang der Tiere, der ist uns latte. Also muss man schon wenigstens die Sprache, auch im Apokalyptikerumfeld, anpassen, KI ist vor allem für/durch! das gegenwärtige Wirtschaftssystem und für schlechten, geschlossenen Code eine große Gefahr. Sie kann aber auch eine Waffe sein, um die Tiere zu verteidigen. Etc, etc, etc.

Nein - Standard Oil hat, wie die ersten Techs, rücksichtslos einen neuen Rohstoff, über dessen multidimensionale, langfristige Auswirkungen wenig bekannt war, über die Menschheit gebracht, damit viele weitere experimentelle und neue Produkte ermöglicht - letztlich hat uns Öl und Kohle an diese Position gebracht.

Die Stahlbarone des Ruhrgebiets, die Erfindung des Telegrafen und damit einhergehend des modernen Börsenhandels, brachte die ersten Finanzmogule hervor. Gemessen an der damaligen Kaufkraft waren diese Leute absolut vergleichbar mit Musc et.al.. Ihr politischer Einfluss und ihre objektive ökonomische Macht aber, waren um ein vielfaches größer als heute. Weil es nicht so divers war und weil Politik deutlich autoritärer war, so bedeutete ein Zugang zum Kaiser sehr viel mehr, als ein Zugang zu Merz oder Merkel.

Es wird weder zum ersten Mal eine potenziell gefährliche Technik unkontrolliert ausgerollt, noch entstehen zum ersten Mal Vermögen und Positionen, die große Macht ballen, ökonomisch und politisch. Angesichts der Atomtechnologie ist so eine Behauptung - KI als Apokalypsentechnik - vollkommen lächerlich, es sei denn, man meint, dass KI in USA und auch Frankreich Atomtechnologie braucht.

Dann ist eben zwingender Bestandteil dieser angeblich ach so neuen Situation, dass diese Technologien wiederum, bis heute, nicht denkbar sind, ohne die Energie aus den fossilen Resourcen - sie stecken mittlerweile wesentlich mehr Geld in die Entwicklung der Infrastructure zum Betrieb der KI, als in die KI. Wer aber sind dann die Profiteure - ganz schnell werden Musk und Co. bei entsprechender Skalierung bemerken - die alten Player sind immer noch unersetzbar und greifen einen großen Teil des Kuchens ab - sie verkaufen KI Energie.

So What? Business as Usual - der Rest ist Marketing, so gut, dass sogar der Papst nicht mehr durchblickt. Aber wir. Das war eine abstrakte Vorbemerkung, im Weiteren gehen wir in die Schneekugel der aktuellen Politik.

Was mit KI sicher kommt sind erhebliche gesundheitliche Probleme, was aber individuell und psychologisch ist und vergleichbar mit Drogen aller Art - Menschen bauen Beziehungen zur KI auf - das ist aber nicht unser Problem, sondern das müssen Psychotherapeuten lösen. Was daran schlimmer sein soll, als eine enge Beziehung zu Drogen, oder eine toxische Beziehung zu anderen Menschen, das ist von hier nicht erkennbar und aller Voraussicht nach, was das Ausmaß angeht, Panikmache und Populismus.

Eine Zapfstelle der Hölle, sicher, aber was bitte ist dies in einer kapitalistischen Welt nicht? Diese kapitalistische Welt ist indes kein Naturgesetz, es ist nur eine freiwillige Vereinbarung unter Menschen .

Non KI Manipulation eines Öl Barons:


Man kann keine singuläre, abgekoppelte Risikomatrix nur für KI erstellen. Diese Matrix muss in die Geschichte anderer Technologien und in Vergleiche mit anderen Technologien eingebettet werden. Weiter darf man nicht ständig, die für den Betrieb dieser Blechhirne erforderliche Infrastruktur vergessen.

Der Papst ist dennoch weiter als Wildberger. Die neue Enzyklika ist relevant für die Digitalisierung des Staates, nicht der privaten Ökonomie, auch wenn das Leo nicht passen wird. Er ist Hegelianer. Er gibt sich der Illusion anheim, dass Staaten diesen regulatorischen Einfluss auf eine private Ökonomie hätten. Dabei sind die meisten Staaten den Technologien, bei weitem nicht nur der sog. "Techs", hoffnungslos unterlegen und die bisherigen Regularien sehen z.B. nicht vor, dass alle Quellen der Software offen sind. Open Source ins Grundgesetz - das ist die beste und einzig sinnvolle Regulation, die einzige Möglichkeit digitale Selbstbestimmung zu ermöglichen, weil man weiß womit man umgeht. Digitale Selbstbestimmung ist ungleich europäische Souveränität, die ja nur eine andere Geschmacksrichtung, technisch deutlich schlechtere und limitiertere, von sozusagen "Microsoft" und "Nvidia" ist.

FÜr echte Regulation, dazu müssen sie an das Privateigentum aller Techs ran. Damit kann eine solche "bürgerliche" Regulation nur ein - bei Leo ganz sicher - frommer Wunsch bleiben - er vergisst das Privateigentum an Produktionsmitteln, Closed Source ist das Privateigentum an Produktionsmitteln in der Welt der Techs.

Es wird also, wie üblich bei der bürgerlichen Politik, nicht verstanden, was ihnen die realen Grenzen setzt, sie verbleiben im idealistischen Staatsverständnis ala Hegel, weil sie gar nicht mehr auf dem Schirm haben, wo ihre angebliche Macht endet. Im Übrigen machen diese Regulationshelden selbt den Braten des Musk et.al. fett, indem die z.B. Space Dienstleistungen outsourcen, Innovation outsourcen, selbst vollumfänglich, auch Social Media, und andere Gelddruckmaschinen dieser Unternehmen nutzen, sie damit legitimieren und als wichtig kennzeichen. Die linke Fraktionsvorsitzende ist ohne diese Schwurbler-Medien undenkbar. Gerade, dass die Staaten diese Technologien nutzen müssen, um ihre Dienste anzubieten, um sichtbar zu sein, zeigt die realen Machtverhältnisse. Was sie ihnen via Bussgeldern abnehmen, via moralischer Politik anprangern, haben sie vorher in sie reingepumpt.

Das ist ihr politischer Sandkasten, in dem die Förmchenbanden der Politik um "Macht" und "Einfluss" ringen. Aus diesem unzureichenden Verständnis werden die inhaltlich falschen Regulationen abgeleitet. So werden diese zu einem Bremsklotz, nicht erreichen, was sie vorgeben erreichen zu wollen. Denn dieses Privateigentum wirkt sich vor allem inhaltlich limitierend auf die möglichen Regularien aus. Sie behaupten, etwas tun zu können, wozu sie objektiv nicht in der Lage sind. Das ist moralische Politik. Praktisch: Wenn sie keinen Zugriff auf den Code selbst nehmen, dann bleibt das Umsetzen der Regularien in den Händen der Anbieter, damit ist diese Regulation nicht nur sehr ungenau, sie ist durch den dann einsetzenden Overkill - Kontrolle der Kontrolle - ein Fass ohne Boden.

"Hegel geht vom Staat aus und macht den Menschen zum versubjektivierten Staat; die Demokratie geht vom Menschen aus und macht den Staat zum verobjektivierten Menschen. Wie die Religion nicht den Menschen, sondern wie der Mensch die Religion schafft, so schafft nicht die Verfassung das Volk, sondern das Volk die Verfassung.

(...)

Der Mensch ist nicht des Gesetzes, sondern das Gesetz ist des Menschen wegen da, es ist menschliches Dasein, während in den andern (Anm. d. Red.: Staatsformen nicht Demokratie) der Mensch das gesetzliche Dasein ist. Das ist die Grunddifferenz der Demokratie."

(...)

Das Eigentum etc., kurz der ganze Inhalt des Rechts und des Staats, ist mit wenigen Modifikationen in Nordamerika dasselbe wie in Preußen. Dort ist also die Republik eine bloße Staatsform wie hier die Monarchie. Der Inhalt des Staats liegt außerhalb dieser Verfassungen. Hegel hat daher recht, wenn er sagt: Der politische Staat ist die Verfassung, d.h., der materielle Staat ist nicht politisch. Es findet hier nur eine äußere Identität, eine Wechselbestimmung statt. Von den verschiedenen Momenten des Volkslebens war es am schwersten, den politischen Staat, die Verfassung, herauszubilden. Sie entwickelte sich als die allgemeine Vernunft gegenüber den andern Sphären, als ein Jenseitiges derselben. Die geschichtliche Aufgabe bestand dann in ihrer Revindikation, aber die besondern Sphären haben dabei nicht das Bewußtsein, daß ihr privates Wesen mit dem jenseitigen Wesen der Verfassung oder des politischen Staates fällt, und daß sein jenseitiges Dasein nichts andres als der Affirmativ ihrer eignen Entfremdung ist.

(...)

Wir haben gesehen. Der Staat existiert nur als politischer Staat. Die Totalität des politischen Staats ist die gesetzgebende Gewalt. Teil an der gesetzgebenden Gewalt nehmen ist daher teil am politischen Staat nehmen, ist sein Dasein als Glied des politischen Staats, als Staatsglied beweisen und verwirklichen. Daß also Alle einzeln Anteil an der gesetzgebenden Gewalt nehmen wollen, ist nichts als der Wille Aller, wirkliche (aktive) Staatsglieder zu sein oder sich ein politisches Dasein zu geben oder ihr Dasein als ein politisches zu beweisen und zu effektuieren.

(...)

Die Abstraktion des Staats als solchen gehört erst der modernen Zeit, weil die Abstraktion des Privatlebens erst der modernen Zeit gehört. Die Abstraktion des politischen Staats ist ein modernes Produkt.

(...)

Wir haben gesehn, daß das Majorat die Abstraktion des "unabhängigen" Privateigentums ist. Es schließt sich eine zweite Konsequenz hieran an. Die Unabhängigkeit, die Selbständigkeit in dem politischen Staat, dessen Konstruktion wir bisher verfolgt haben, ist das Privateigentum, was auf seiner Spitze als unveräußerlicher Grundbesitz erscheint. Die politische Unabhängigkeit fließt daher nicht ex proprio sinu des politischen Staats, sie ist keine Gabe des politischen Staats an seine Glieder, sie ist nicht der ihn beseelende Geist, sondern die Glieder des politischen Staats empfangen ihre Unabhängigkeit von einem Wesen, welches nicht das Wesen des politischen Staats ist, von einem Wesen des abstrakten Privatrechts, vom abstrakten Privateigentum.

Was ist aber bei Wildberger viel eher das musterhaft-deutsche konzeptionelle Problem? Gefährliche KI? Ha, Ha, Ha. Er arbeitet an ebenfalls nicht quelloffener aber öffentlicher 2. Liga Staatssoftware. Hergestellt von 2. Liga Privatunternehmen. Es wurde ein Digitalministerium gegründet, was eigentlich eine Stabsstelle des Wirtschaftsministeriums, des Innenministeriums (Sicherheit) und des Kanzleramtes zur Digitalisierung der Verwaltung ist, sogar rechtlich genau betrachtet, nur der Bundesverwaltung.

Das ist kein Digitalministerium, was die Aufgabe hat durch gezielte Maßnahmen die Ökonomie des Landes bei der Digitalisierung und bei der Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen, Start-ups zu unterstützen. Es hat auch nicht die Aufgabe moderne Technologien einzusetzen, und dabei zu demonstrieren, dass ein Staat quelloffen sein kann. Es ist auch nicht seine Aufgabe die internen Strukturen von hunderten Behörden so umzustellen, dass der Einsatz von aktuellster Software überhaupt sinnvoll möglich ist. Es ist seine Aufgabe so zu tun als ob - und am Ende mit irgendeiner App zu kommen.

Es ist eigentlich nur eine Stabsstelle. Das zeigt welche Generation da am Werke ist - es ist die Generation Media Markt, mit ihrer viel zu engen Vorstellung von Digitalisierung, die sich bei ihnen vor allem auf Devices bezieht. Meist Staubsauger. ;) Digitalisierung ist aber zuerst ein panoptisches Prozessframework, Organisationsstruktur nicht zuerst der Einsatz von Technologie.

Wildberger selbst, wie der Papst, gehört zum überaltertem, kleinbürgerlich-demokratischem Spektrum + Rentner, also die sog. Mitte (Ex Mitte) (Grüne, SPD, Union) - die ökonomisch aber keine Mitte mehr ist. Diese Gruppen kannibalisieren sich hinter der Brandmauer vor allem gegenseitig , verlieren aber insgesamt an AfD - und, wenigstens etwas, an Linke, sowie zahllose Kleinparteien. Sie moralisieren mehr als zu handeln.

Unübersehbar ist, dass so über jeder Regierung der Zwang zum Kompromiss wg. AfD hängt und dabei die Parteien eigentlich handlungsunfähig macht, verhindert, dass es zu einem großen Wurf kommt - so gestaltet sich auch das Personal der verbleibenden Politik der ex-Mitte - das ist das gleiche, wie in Weimar. Profillosigkeit, schwache Charaktere, Angst, nur das Nötigste gelingt noch, es wird immer mehr verwaltet statt gestaltet, gleichzeitig steigen die Staatsschulden und die Welt drumherum erzeugt Krisen. Dieses in die Ecke treiben, was die AfD praktiziert, war auch Teil der legalistischen Strategie der NSDAP. Merkel denkt sicher nicht, dass ihre Politik einen großen Anteil am Aufschwung der Rechten hatte.

Das ist das Ergebnis des Rechtsrucks: Noch mehr Verharrungskräfte, wie wir sie unter Merkel kannten, so nun zusätzlich die Quittung bekommen für 14 Jahre Stillstand. Während Merkel vor handverlesenem Publikum durch die Gegend tourt und alles ganz toll fand. Noch niemals hat diese Frau sich selbstkritisch geäußert. Bei ihren Lesereisen wird alles getan, um Kritiker*innen rauszuhalten. Das ist Merkel pur - so hat sie es geschafft das Land anzuhalten.

Dieses "Stillstehen" wird von der AfD genutzt 1. um die Parteien auf der anderen Seite der Brandmauer weiter in den Stillstand zu zwingen und 2. um selbst als einzige Kraft zu erscheinen, die wirklich das angestaubte "Erbe" von Merkel abräumen kann, um das Land wieder in Bewegung zu versetzen.

An dieser strategischen Figur beißen sie sich die Zähne aus, aber die Merkelianer_innen sehen bereits ihr Heil in einer neuen Merkel - weil ihnen wieder nichts einfällt, als das ewige dumme Grinsen und Beschwichtigen ihrer komisch moralisierenden pseudo-liberalen und provinziellen Merkel.

Was diese Politik in der Praxis bringt, das erleben wir, Scholz war der Auftakt. Merkel hat auch dafür gesorgt, mit ihrem Gift des Stillstandes, dass wir es nun mit einem Volk zu tun haben, bei dem Veränderung an sich, soweit sie von der Ex-Mitte kommt, nicht rechtsradikal ist, schon unter Generalverdacht gestellt wird. Es ist also vor allem im merkelgeschädigten, romantisierendem eigenen Lager sehr schwer. Diese ganzen Kapriolen der Merkelianer injizieren schon wieder das Gift der merkelschen Feel-Good Droge in das Land, indem sie, selten dämlich und selbstverliebt, gegen ihren eigenen Kanzler vorgehen, weil sie einfach nicht verstehen können, was an der so tollen Merkel schlecht war, obschon Land und CDU/CSU in ihrer Nachfolge extreme Probleme haben. Es gibt aber nicht nur Merz und Merkel - es gibt viele, die beides sehr kritisch sehen, auch in der CDU/CSU. Wieso flüchtet man sich immer wieder in die Merkel Plattitüden - offensichtlich hat die "liberale" Vorsitzende Merkel viele Lakaien an wichtige Positionen gebracht und die CDU so entkernt auf zwei Hauptströmungen - das ist eigentlich Merkmal einer Kleinpartei, nicht einer sog. "Volks"partei. Sie zerlegen das eigene Lager, ganz so, wie die AfD es vorausgesehen hat. Die AfD verbreitert ihre Basis in dem Maße, wie die CDU sich auf Merkel vs. Merz eindampft. Merkel ist total überbewertet, Merz ein Wannebe der Umstände. In dieser Form sind beide Flügel der CDU sektenhaft und wenig kooperationsfähig.


You know your bite is poisonous and now I'm going to die"
"Oh shut up, silly woman," said the reptile with a grin
"You knew damn well I was a snake before you took me in
"Take me in, oh tender woman
Take me in, for heaven's sake
Take me in oh tender woman, " sighed the snake

Merkel der Buddha des ökonomischen Niedergangs

Abwrackprämien Angela hat stets das lächelnde Frontend für eine antiquarische und nicht mehr wettbewerbsfähige Ökonomie gespielt . Merkel der Budda des ökonomischen Niedergangs, Wehrpflicht, Strategie Russland, Zerbröseln der staatlichen Infrastruktur, blindwütige Austeritätspolitik, tölperhalfter Umgang mit Ungarn in der Flüchtlingskrise, bedeutungslose Klimapolitik mit Eisberg, schlechtes ökonomisches Corona- und Finanzkrisemanagement, völlig falsche Vorstellungen über ihren strategischen Einfluss bei Putin und hinsichtlich des Weltgeschehens. Merkel war für die CDU eine nützliche Ost-Idiotin, aber ihre Macht kam um den Preis des Stillstandes, der schlagwortartigen Argumentationen, der Beliebigkeit, des Hin und Her, des inhaltslosen Moralisierens - eine leere Hülle, die den Menschen falsche Sicherheit gab, während ihnen das Land unter dem Arsch weggebrochen ist.

Das sind die Dinge die nun das Leben so schwer machen - es sind 14 Jahre Zeitverschwendung.

Dabei spielt eine entscheidende Rolle, dass die globalen Realitäten ausgeblendet wurden und werden, was dann zu Maßnahmen, wie der erneuten nationalen E-Prämie führt. Für den Erfolg der deutschen Autobauer ist der deutsche Markt komplett überflüssig, komplett irrelevant: Globale Marktanteile nach Marken: (2025) BYD: ca. 19 %, Tesla: ca. 7,8 %, Geely (inkl. Volvo, Zeekr): ca. 5,7 %, Wuling (SAIC-GM-Wuling): ca. 4,4 % Leapmotor: ca. 2,7 %, Volkswagen: ca. 2,7 % , BMW: ca. 2,6 %.

Ohne Merkel abzuräumen - ideologisch und auch hinsichtlich ihres lächerlich aufgeblasenen "Lebenswerkes" wird die AfD gewinnen. Merkels Mehltau muss weg, um jeden Preis. Am besten aus der Parteiwahrnehmung streichen. Aber ich mein sind ja bürgerliche - die kennen keine Säuberungswellen ;). Das alles kann der CDU die Macht kosten, für sehr, sehr lange Zeit, wenn der Merkelismus nicht abgeräumt wird. Rückstandsfrei - wie bei Kohl.

Sie träumen von einer Welt in der nichts passiert. Das letzte Zittern. Keine EURO Bonds, man muss also nur nicht völlig vor die Pumpe gerannt sein, um zu verstehen, was jetzt passiert. Die politische "Mitte" verliert weiter an Kraft, weil die eigentlich eine ökonomische Definition und keine politische ist, weil ihr nationaler Horizont nichts als ein Korsett ist, sie glauben, Deutschland sei eine Insel, sie glauben ihre abgestandenen nationalen Parteien und Phrasen hätten irgendeine Macht. In der Tat arbeiten sie sich lediglich an etwas ab, was seine Zeit hinter sich hat - es heißt BRD.

Auch die Union will keine Vereinigten Staaten von Europa, sie setzt weiter auf das alte deutsche Exportmodell hat keinerlei digitale Kompetenzen, aber eine Vorliebe für Dinosaurierindustrien. Sie setzen auf eine enge Verzahnung zwischen Staat und Wirtschaft, sowie dem alten Mittelstand, der, da meist in Familienbesitz, nicht in der Lage ist VC anzuziehen. Schon aufgrund der Firmierung und der Besitzverhältnisse, können diese abgehalfterten mittelständischen Unternehmen nur mit Staatskohle am Leben gehalten werden, sind aber eigentlich lange abhängig von globalisierten Oligopolen, bis hin zu halbstaatlichen Antiquitäten ala VW, die einen viel zu hohen Energie/Rohstoffbedarf haben, zugleich, auch mit Strompreisbremse aber keine konkurrenzfähigen und innovativen Produkte mehr herstellen.

Sie stellen dieser Politik aber ein paar sauteure und überflüssige Arbeitsplätze zur Verfügung. Die neuen Wachstumsmärkte, auch neue Energie, KI, IT sind zwischen China und USA aufgeteilt. Der Klimawandel wird dramatisch beschleunigt, sodass die Frage nach Energie, KI und Mobilität unter den Bedingungen der immer höheren CO₂ PPM Werte zur Überlebensfrage wird. Mit diesen Parteien steuern sie in Europa auf eine staatliche Planwirtschaft und eine CO₂ Budgetierung zu - das ist dann eine Klimawandelwirtschaft der Abgehängten.

Also wird die C-Union mit Schulden, die sie nicht lebensfähigen alten Unternehmen, den Pleitekommunen via Länder, in den Arsch schiebt, auch innerhalb der EU wieder nicht sonderlich viel erreichen, außer den Binnenmarkt zum angeblichen Vorteil Deutschlands unter Druck zu setzen und zusammen mit erratischen Migrationsmaßnahmen weiter zu destabilisieren. Die Tendenz zum Zerfall in die alte Kleinstaaterei wird beschleunigt.

Wenigstens Kriegsanleihen sollte man gemeinsam mit den Europartnern auflegen.

Eikettenschwindel Pflegeversicherung

Was macht man, wenn die Pflegeversicherung ein Etikettenschwindel ist? Z.B. 24 Stunden Pflegekräfte, oft ohne hinreichende Ausbildung, zu Sklavenlöhnen beschäftigen. Da braucht man nicht mehr über Arbeitszeitgesetze reden, es gibt sie für manche nicht und es gab sie nie. Das wird nach einem Urteil endlich schwieriger:

Die Beschäftigten in der Pflege- und Haushaltshilfen aus dem EU-Ausland könnten endlich fair bezahlt werden müssen. Das wirft nicht nur ein Schlaglicht auf ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse und die Agenturen, die häufig einen nicht nur unerheblichen Teil des Lohns einbehalten, sondern auch auf die schlechte deutsche Pflegesituation, die letztlich unterbezahlte Beschäftigung voraussetzt.

Nach dem Grundsatzurteil des BAG muss den oft aus Osteuropa kommenden Haushaltshelfern und -helferinnen der Mindestlohn gezahlt werden - und zwar auch für "Bereitschaftszeiten":

Nach Deutschland in einen Privathaushalt entsandte ausländische Betreuungskräfte haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn für geleistete Arbeitsstunden. Dazu gehört auch Bereitschaftsdienst. Ein solcher kann darin bestehen, dass die Betreuungskraft im Haushalt der zu betreuenden Person wohnen muss und grundsätzlich verpflichtet ist, zu allen Tag- und Nachtstunden bei Bedarf Arbeit zu leisten.

Pressemitteilung Nr. 16/21 BAG
 
Gesetzlicher Mindestlohn für entsandte ausländische Betreuungskräfte in Privathaushalten

Das werden wir uns einrahmen in einem goldenen Rahmen, schon die Anerkennung als Arbeitszeit stellt die Würde der Beschäftigten teilweise wieder her. Und darum geht es hier die Würde der Gepflegten und die Würde der Pflegenden.

Geklagt hatte eine Bulgarin, angephischt bei einem bulgarischen Unternehmen welches sie nach Berlin zur Betreuung einer 90 Jährigen schickte. Diese Agenturgeschäfte sind der Standard bei der Beschäftigung von 24 H Pflegekräften.

Welche Folgen dieses Urteil hat, lässt sich noch nicht überblicken. Es stellt die bisherige Politik bloß, menschenunwürdige Beschäftigung als Basis einer Pflegelösung ist unverantwortbar und führt in der Praxis zu schlechter Pflege, überforderten Pflegekräften und Angehörigen. Das Geld, was die Leute hier verdienen ist, zwar mehr als sie wohl möglich in der Heimat verdienen würden, aber letztlich bringt dieses Geld dem jeweiligen Binnenmarkt gar nichts, er verliert potenzielle Fachkräfte, ohne dass sich daraus für den Entsendestaat Perspektiven ergeben würden. Ein solcher Markt erzeugt einen kolonialen Kreislauf. Es ist absolut richtig hier wenigstens für Mindestlohn zu sorgen und endlich die Bereitschaftszeiten zu entlohnen. Die Pflegekräfte wohnen häufig, wie zu Kaisers Zeiten, in den Räumlichkeiten der zu Pflegenden.

Damit sind sie einer ständigen Bereitschaft ausgesetzt, also kann von Freizeit keine Rede sein. Dies muss man sich mal auf ein Krankenhaus übertragen vorstellen, es würde bedeuten die Pflegenden übernachten auf Station. Und dieses würde als Freizeit gelten. Die Pflegekräfte sind 24 Stunden den Betreuten ausgesetzt, mit allen Krankheiten, Problemen und sonstigen intimen Situationen, das ist menschenunwürdig und das Urteil ist nur ein erster Schritt, denn ein solcher Berufsalltag ist unzumutbar, auch mit Mindestlohn. Er verstößt imo gegen GG Menschenwürde.

Hier müssen professionelle Pflegekräfte mit Tariflohn in normaler sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ran. Ist dies nicht möglich kann eine häusliche Pflege nicht funktionieren, bzw. das häusliche Pflegesystem ist gescheitert und muss grundlegend umgebaut werden. Dieses System wurde von der Generation eingerichtet, und gewählt, die heute häufig schon Probleme hat, da hilft kein Jammern, sondern Selbstkritik.

Die Fallzahlen werden steigen und steigen. Mit "Weiter So" wird das jedenfalls nichts.

Aber die Generation, die mal von Nichts gepflegt wird, oder auch nur wichtige Hilfestellung im Alltag benötigt, hat andere Sorgen: Wie vertreiben wir mit rassistischen Debatten, Wahlergebnissen und Überfremdungsmärchen noch die letzte med. Fachkraft. "Wir meinen doch nur "Asylanten"". Die Diskussionen sind längst ausgeufert, seit Jahren. Die Migranten wissen, es geht immer auch um sie, sehr, sehr viele von ihnen waren mal selbst Schutzsuchende. Und wie wir spätestens seit dem NSU wissen, auch wenn sie 40 Jahre hier gelebt und gearbeitet haben, eingezahlt haben, ist ihr Leben eine Bombe wert. Und die Behörden gehen erst einmal von Clankriminalität aus, is ja klar, sind ja "Türken" oder "Araber". Ein Bundesabkanzler wollte alle Syrer_innen zurückschicken, bis man ihm sagte, die sind Ärzte und Pfleger, die sind auch im Handwerk und in Gastro unabkömmlich.

Aber wie attraktiv ist es in einem Land zu leben, was einem bis zur Spitze ständig sagt: "Verpisst euch"? Ich glaube, der große Irrtum ist, zu glauben, alle seien ganz scharf auf Deutschland, die internationalen Zahlen sagen was anderes, je höher die Qualification, umso weniger Deutschland. Das war nur Propaganda und jetzt liegst du in deiner eigenen Scheiße, die auch noch braun ist, zu allem Überfluss. Ich würde meine Fresse nicht so weit aufreißen. Schon wegen Oma.

Höhere Beiträge für kinderlose Menschen?

Die Pflegequote liegt gemittelt bei 6,5 %, und von diesen 6,5 % sind, wenn man die allgemeine Statistik umbricht, weniger als 0,5 % kinderlos. Da steckt aber noch mehr Zynismus drin, der vor allem Frauen mit Kindern zum Nachdenken bringen sollte, und Kinder, die mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen, da sie dann in Haftung genommen werden können.

Zur Demokratie gehört in Deutschland eigentlich ein Sozialstaat, der die Absicht verfolgt Menschen unabhängig von Herkunft und Geldbeutel ein Leben in Unabhängigkeit und nach freien Stücken mit Chancengleichheit zu ermöglichen. Das ist eine große Errungenschaft der Aufklärung der bürgerlichen Revolutionen, hier sieht man genau, wie ein sauteurer Sozialsstaat weder leistungsfähig ist, noch gewährleistet, dass nicht wieder Zwangsgeneinschaften, Schicksalsgemeinschaften entstehen, die schwieriger werden, je weniger sie über finanzielle Mittel verfügen.

Fast wie im Krieg, aber nicht so lustig, wie bei Robert Altmans wärmstens zu empfehlender Serie M*A*S*H, so aktuell wie nie. Die Bundeswehr braucht sehr viel mehr Sanitäspersonal, wenn sie tatsächlich sehr viel mehr Soldaten bekommen sollte - wo nimmt man die nu wieder her? Abkommandieren aus dem Krankenhaus oder der Altenpflege wird schwer, da ist niemand mehr zum Abkommandieren, jedenfalls nicht, wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft für den Dienst bei Schrapnell & Amputation inc. braucht. Eher wohl umgekehrt. Da mussten ja die Artilleristen schonmal in die Corona-Schreibstube beim "Gesundheits"amt - da lacht die Drohne sich kaputt und knallt.

Von den Problemen der Zivilisten im Verteidigungsfall gar nicht erst zu reden, da stehen dann feine ABC Dekontaminierungs-Zelte sinnlos in der Gegend rum, weil sie keiner bespielt. Hauptsache sie sind Orange und tragen das Wappen des Bundesamtes für den Zivilschutz. Verloren, weil das Volk verblutet - auch nen Kriegsende.

Das ist das Problem - diese Anti-Kinderlosen Beiträge verweisen auf gesellschaftliche Systeme der Voraufklärung. Das ist ganz besonders für die zu pflegenden Personen ein Problem, denn trotz der ganzen Liebe und Blutsbande - erhalten sie von Angehörigen keine professionelle Pflege und ihr Zustand zwischen heimischer Pflege und Krankenhausaufenthalten ist meist schlecht. Genauso, wie der von pflegenden Angehörigen, die sich aufreiben, aber nur begrenzte Fachkenntnisse haben.

Also haben wir so ein in der Breite unprofessionelles und unwürdiges System, das erst macht das Leben als Pflegefall zum Problem. Man verabschiedet sich hier von Standards moderner Gesellschaften und gibt dem ganzen einen albernen ideologischen Rahmen, der nur unprofessionelle Pflege überdecken soll, auf Kosten der Töchter. Nein.

Denn natürlich macht man das nur so, weil man davon ausgeht, dass die entsprechenden Pflegefälle mit Kindern, von den Kindern zu Hause gepflegt werden, also von den Töchtern, die dafür aber keine auch nur ansatzweise erkennbare Entlohnung erhalten und keine Ausbildung haben. Was die Pflegeberufe insgesamt auch noch abwertet. Also wird in der Gesamtbeschau, auch von der SPD, eine Frauenpolitik betrieben, die in der Konsequenz für Frauen, bei Betrachtung des gesamten Careumfeldes Kind, eine unbezahlte Carekarriere vorsieht. Über Generationen. Zunächst sind die eigenen Kinder und ggf. Eltern dran, da kann man hoffen, dass wenigstens eine eigene Tochter dabei ist, die soll dann, wie oft selbst erlebt, die Pflege der eigenen Mutter/Vater/Eltern übernehmen. Das steckt dahinter. Das ist sicher keine Absicht der einzelnen Personen, sondern der Etikettenschwindel Pflegeversicherung treibt die Leute in dieses, nicht zu modernen Gesellschaften passendes, Setting.

Pflege darf weder für die Angehörigen, noch für die zu pflegende Person ein Schicksalsschlag sein, über die gesundheitlichen Probleme hinaus. Egal wie viel Geld man in das derzeitige Setting kübelt, es funktioniert nicht. Es gibt kein gesellschaftliches Commitment über die Pflege. Dafür braucht man einen Generationenrat - die meisten verdrängen dieses Problem und hoffen, dass es die Anderen trifft. Das geht so nicht weiter.

Höhere Beiträge für Kinderlose entspringen einer Vorstellung, die durch keinerlei Belege gedeckt werden kann. Kinderlose zahlen stets via Steuern und Abgaben für Kinder mit, ohne selbst die Systeme zur Aufzucht des Nachwuchses zu nutzen. Welches Argument kann es also geben? Allenfalls ein sehr reaktionäres: Die Familien (damit die Töchter und Frauen) sollen die Pflege übernehmen, nicht eigens dafür ausgebildete Profis. Daneben haben auch kinderlose Bürger*innen Angehörige, die sie ggf. selbst pflegen. Was soll also hier ausgeglichen werden, wenn kinderlose vollumfänglich die Aufzucht, die Bildung und auch gescheiterte Lebensentwürfe ehemaliger Kinder mittragen. Das ist nicht zu rechtfertigen, außer durch alberne populistische Argumentationen, die im Mantel einer aggressive-ideologischen und aus der Zeit gefallenen pronatalistischen Politik kommen. Das ist 19. Jahrhundert. Braucht man mehr Soldaten? Daneben erhalten Eltern zahlreiche Sozialleistungen, die kinderlose nicht erhalten - der Ausgleich ist also mehr als gegeben, denn via Steuern zahlen kinderlose, die meist gut verdienen, sogar mehr als die meisten mit Kindern in diese Kassen ein - via Steuern. Man verprellt Leistungsträger und verschweigt zugleich welche Folgen Kinder vor allem für Frauen hinsichtlich ihrer Karrieren haben, da es kein entsprechendes Betreuungssystem gibt. Dieses Setting ist ein fast schon rechtsradikaler Ansatz.

Es ist mit dem Märchen aufzuräumen, dass kinderlose Menschen mehr Kosten verursachen, das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur hinsichtlich der CO₂kosten, ja ausatmen müssen sie, sondern auch hinsichtlich des gesamten Lebens der Kinder. Es müssen von den Eltern, aber zu einem sehr großen Teil auch vom Staat, enorme Summen aufgewendet werden. Kindergarten, Schule, Universitäten, Ausbildung, Infrastruktur, Kinderbürokratie - die Kosten sind endlos. Dabei ist aber statistisch gesehen nicht zu erwarten, dass jedes Kind auch gleich Raketentechniker wird, oder Vollbeschäftigung 4 Ever gilt.


Sehr viele dieser Kinder landen im Niedriglohnbereich, oder im mittleren Bereich, angesichts des Systems der Sozialversicherungen und der tatsächlich vorliegenden Finanzierungslücken, ist es ein Trugschluss zu glauben, dies werden alles produktive Beitragszahler:innen, das hätten die Eltern gern.

Insbesondere aber ist fraglich und verdächtig, warum es, angesichts einer solchen Politik, überhaupt eine Pflegeversicherung gibt, denn die Ungleichbehandlung der Kinderlosen steht vor allem für eins: Das Geld der Kinder kann zwangsweise für die Pflege der Eltern eingesetzt werden, es wird hinter vorgehaltener Hand erwartet, dass die Töchter die Eltern pflegen. Also der AUfruf, bekomme besser Kinder, sonst pflegt dich niemand. Sind Kinder ausgebildete Pfegeexperten, reicht Liebe für professionelle Pflege? Wer also als Mensch glaubt er müsse Kinder bekommen, der wird, was das angeht, eine böse Überraschung erleben, die sich längst auch in Statistiken findet. Diese STatistiken beziehen sich auf: Überforderung, Gewalt gegen Alte, Burn Out bei pflegenden Angehörigen und schließlich verkürzte Lebenserwartung. Auch hier nur Milchmädchenrechnungen.

Also: Was man ja gerne vergisst ist, dass die kleinen Racker, bis sie mal eventuell in die Rente einzahlen - als Fachkräfte auf den Markt gespuckt werden, als Soldaten an die Front fahren, einiges verbraten, was jetzt schon sehr knapp und teuer ist: Krankenhaus, Kita, Schule, Universität und noch viel mehr an fast kostenlosen öffentlichen Leistungen. Zudem Milliarden und Abermilliarden an Förderung.

Was bekommen wir dafür? Allergien, Schwächlinge, die kaum selber denken können, von Geburt an chronisch krank durch Hormone in Plastikflaschen und Gifte in der Muttermilch, Glyphosat, Kondensat und sonstige Saaten - auch vom Nebenacker im EU-Biospinat, ab 16 im Bier, mit und ohne Fischstäbchen, Suchterkrankungen, Unfälle bei Risikosportarten, Schrumpfhirn durch Cannabis gepaart mit Fettsucht durch Mc. Quengelware und mental ausgelaugte Eltern, verformte Knochen und Gelenke durch zuwenig Bewegung, hypernervöse Störungen und ADHS durch Chemiecocktails und Socials, Suchties durch Socials, Verpfuschte Schönheitsoperationen bei Teenagern wg. Ballonlippen-Instagram-Selfie - wurden Lappenlippen draus, schwache Immunabwehr durch Kaiserschnitt "Du, ich mag es nicht, wenn du da ausgeleiert bist" und, und, und - da kommt einiges zusammen, was schon erhebliche Kosten verursacht bevor sie 1 und 1 zusammenzählen können.

Dann stelle man sich mal vor, was es für den Fachkräftemangel bedeutet, wenn immer mehr Frauen zu Hause herumeiern und Carearbeit leisten? Auch noch bezahlt vom Staat. Ist das Krank oder ist das Krank? Man will also die Erwerbsquote von Frauen senken, in der Hoffnung, dass von Generation zu Generation kränkelndere und dümmere Kinderlein das ausgleichen?

Nein, das Kind ist nicht mehr das Kind, was es mal war.

Woröm sullt isch met e dumme Nuss nidderkumme

Studien zeigen, dass der IQ in einigen westlichen Ländern nicht mehr weiter steigt und teilweise sogar leicht abnimmt. Dieser sogenannte "umgekehrte Flynn-Effekt" bricht mit dem jahrzehntelangen Trend, dass jede Generation klüger wurde als die vorherige. Was nicht heißt die gesamte Menschheit wird dümmer, denn dieser Trend ist auch an einen hohen industriellen und digitalen Level geknüpft. Beim Deutschland Funk Nova findet man eine genauerer Betrachtung: Wir werden wieder dümmer.

In fast 100 % der Fälle ist es ein teures Hobby, ein schöner Traum, an dem man schnell die Lust verliert, doch dann bekommt man es nicht mehr weg. Es ist, wie bei den Coronatieren. Aber dank übergeordneter Moralvorstellungen, kann mann es nicht einfach an der Autobahn absetzen. Also braucht man wenigstens eine Frau, die dumm genug ist, Autobahn zu spielen.

Fuck You Stupid

Für den Scheiß sollen wir bezahlen? Besser man belegt das Kinderkriegen mit einer Sicherheits-Gebühr, die man an die Kinderlosen auszahlt!!!

Eltern sollten einfach mal The Long Dark spielen, da kann man Überlebensstrategien lernen.

The long dark - des Rätsels Lösung



Übrigens unterstützt ihr "Ärzte ohne Grenzen" und ein Kanadisches Aufforstungsprogramm mit dem Erwerb des Spiels.

Update 05/26

Die letzte Episode von Wintermute ist raus. Das Rätsel um das elektromagnetische Katastrophe wird also gelöst. Daneben wurde der Überlebensmodus "Far Territorys" deutlich erweitert. Have.Fun. im höchsten Schwierigkeitsgrad - der Rest ist ein wenig einfach geraten.

Update Ende

Update

Wintermute Episode 4, vorletzte, ist raus. Und spielt rund um einen kalten Knast. Man sollte auf der höchsten Schwierigkeit spielen. In den anderen Stufen sind die Resourcen diesmal viel zu üppig. Die Wölfe werden dadurch langweilig und auch der Überlebenskampf ist zu einfach geraten. Oder Survival Mode. Oder easy und einfach genießen - meditieren. Wie bei so einem Lagerfeuer auf dem Bildschirm. Schon geil, und stinkt nicht so.

Update Ende

"The Long Dark" ist ein Computerspiel. "

Die Story ist schnell erzählt: In einer unruhigen Zeit in der nahen Zukunft, die geprägt ist von politischer Instabilität und wirtschaftlichen, ökologischen Verwerfungen ereignet sich eine nicht näher definierte Katastrophe. Dieses Unglück kann ein großer Solarsturm oder ein Polsprung oder so etwas gewesen sein. Ein elektromagnetisches Ereignis, was die Zivilisation zum Stillstand bringt: "First Flare" genannt. Auch eine Atomexplosion ist theoretisch denkbar.

Das Kernsymptom ist jedenfalls ein sogenannter E.M.P. - also ein Elektromagnetischer Puls. Dieser bringt alle Maschinen, Motoren, die gesamte Elektroversorgung und die Navigationssysteme komplett durcheinander. Autos fahren nicht, Kraftwerke arbeiten nicht, sogar die Navigation der Wale spielt verrückt. Und so stürzt auch eine kleine Maschine mit Will Mcenzie, Buschpilot, und seiner Ex-Frau Astrid Greenwood ab. Greenwood ist eine medizinische Wissenschaftlerin, also keine praktizierende Ärztin.

"I may not be able to stop this darkness from coming. But I'll be damned if I'm going to let it happen without a fight."

Dr. Astrid Greenwood

Die Maschine kommt über der fiktiven Insel "Great Bear Island" runter. Die beiden werden getrennt. Eine eher als rustikal zu bezeichnende Gegend im Norden Kanadas. Die Insel weist die typischen Merkmale einer weit nördlichen Biosphäre auf. Raues, kaltes Klima, wenig Landwirtschaft, Berge, Seen, Nadelbäume, Bäche und Flüsse - ein sehr langer und kalter Winter. Auch ohne "First Flare" sicher "die lange Dunkelheit". Die Fauna ist geprägt von Elchen, Hirschen, Rehen, Bären, Wölfen und massenhaft Kaninchen - nördliche Kaninchen versteht sich. McEnzie erwacht nach dem Absturz der Sportmaschine nahe einer Höhle, schwer verletzt, in der Wildnis "Great Bear Islands". Es ist, so muss man schon sagen, einfach nur schweinemäßig saukalt und etwas mehr:



"What do I have to worry about? I have a legendary 150 year old demon bear hungry for my blood. Bullet's don't stop him, but I'm armed with basically a medieval weapon which I'm sure will do the trick. I'm stuck in this winter wasteland where lights in the sky make the power flicker and electronics explode, and the only people I seem to meet are all slightly crazy. And this is all after I crashed my plane deep in the wilderness and somehow lost my ex-wife along the way, and I'd really kind of like to find her back."

Will McEnzie

Mit der Einstellung hat man zumindest psychisch eine Chance das erste kleine Stöckchen für das Lagerfeuer zu finden, was dann hoffentlich vor dem unweigerlichen Erfrierungstod zündet. Oder nicht, dann ist es aus, und das geht in "Great Bear Island" schneller als man Ice sagen kann.

Die Kunst in "The Long Dark" ist es alles extrem langsam und zugleich so rechtzeitig und schnell und entschlossen wie möglich zu tun. Ist ein Organismus großer Kälte ausgesetzt, dann ist Kalorien alles. Und die müssen gut eingeteilt werden. Nachschub gibt es auf "Great Bear Island" nicht an jeder Tankstelle. Die Kälte von bis zu Minus 60 Grad im "Whiteout", besser bekannt als Blizzard, frisst die Kalorien und damit den Körper und logischerweise auch den Verstand. Sinn für Sinn versagt langsam. Das Sichtfeld schränkt sich ein, das Gepäck wird immer schwerer, der Schritt unsicher, kleine Geländestufen führen zu Brüchen, Schmerzen, kosten noch mehr Kraft. Schließlich beginnt das ziellose Torkeln, die letzte verzweifelte Suche nach Feuerholz, nach kleinen Stöckchen, die Kraft recht nicht mehr um große Äste zu zerkleinern, Stöckchen, Schnee, Kälte, Wind, Bäume - schlafen - you faded into "The Long Dark".

Der Tod in "The Long Dark" kommt langsam, unmerklich, nur ein kleiner Fehler in der Ausrüstung, eine fehlende Mütze, schlechtes Timing, schlechte Routenwahl, Wölfe, jedes noch so kleine Detail kann sich hochschauckeln und andere Fragen des Überlebens beeinflussen. Kein Schritt darf unüberlegt sein. Meisten hat "ist" es schon zu weit, wenn klar wird, dass es zu weit ist. Dann aber ist "es" zu spät - you faded into the long dark.

In Kanadas Norden wird also ein ganz besonderes Gameplay gepflegt. Es gehört natürlich zu "Open World, Survival, Crafting Adventuren". Das Gameplay ist im Vergleich zu vielen anderen Vertreterinnen des Genres extrem spartanisch, auf wenige mögliche Züge begrenzt. Das Crafting ist ebenfalls sehr spartanisch, man kann nur wenige Dinge aus wenigen Dingen herstellen. Und wisst ihr was - dieses Konzept ist einfach genial, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich mein man kann eben nicht, wie in manch anderem Spiel, in wenigen Minuten drei Bäume fällen und daraus gleich mal ne Hütte bauen. In denen im Spaziergang aus ein paar Steinen eine Schmiede wird, in der ich dann nach dem Stahlupgrade Stahl gießen kann.

Nein. Crafting ist kein Selbstzweck. Es muss eingebunden sein in eine reale Kulisse, die mit realen Daten und Möglichkeiten arbeitet. Natürlich übersetzt in den Gamecontext. Jedenfalls dann, wenn es nicht von vornherein um Fantasy geht. Wenn also reale Alltagsgegenstände gecraftet werden. Kein Fusionbeam, sondern ein Lagerfeuer.

Die "The Long Dark" Macher*innen haben mit großer Sorgfalt und kenntnisreich ausgewählt was unter den kargen Bedingungen des Nordkanadischen Winters ohne Maschinen, Motoren, etc - also nur mit Handarbeit und einfachsten Werkzeugen möglich ist. Das was bleibt ist ein Setting des reinen Überlebens in einer Welt die eigentlich nur dazu einlädt faul vor dem Herdfeuer zu liegen. Tut man es, geht es aus, und man wird noch sehr lange vor dem Kamin liegen.

Über die Story "Wintermute", die gar nicht so schlecht ist, wird hier nicht mehr verraten als das Grundsetting des First Flare und der in der Wildnis abgestürzten Beziehungskiste.

Das Wandern beginnt. Das Survival Wandern. Es geht durch die endlosen Wälder über zugefrorene Flüsse und Sehen, Felsen und zugeschneite Wiesen. Die meiste Zeit frisst die Suche nach Wärme, das können verlassene Hütten, Scheunen, Verschläge, Höhlen und Häuser sein. Fast alles ist verlassen. Hin und wieder eine Leiche. Gefroren. Abgeknabbert. Alles muss durchsucht werden, nach Nahrung, Brennstoff, Wasser, Waffen, Munition, Werkzeug, Kleidung, Nähzeug. Im Wald sucht man Kräuter, Holz, Tiere - Nahrung, trifft auf Wölfe und Bären, Kaninchen. Aus allem, in Kombination, kann alles hergestellt werden was unbedingt zum Überleben erforderlich ist.

Ständig tickt die Kälteuhr. Also muss alles genau eingeteilt werden. Hieraus ergibt sich eine äußere fast kontemplative Langsamkeit. Dieser steht eine innere Gedrängtheit, Aufregung, Erwartung durch den permanenten Überlebenskampf entgegen. Es sind nicht die großen Schlachten die hier auf breiter Bühne mit allerlei Theaterdonner aufgeführt werden, sondern kleine bedeutsame Gesten. Gesten die für das ringende Individuum das alles entscheidende sind.

Eine Philosophie des einsamen Nordens kristallisiert sich aus diesen ritualisierten Handlungen des Überlebens heraus. Und wenn man dann betet und bettelt, dass das scheiß Feuer im Schneesturm, der einem den Atem gefrieren lässt, durchzündet, dann weiß man irgendwie worum es eigentlich in diesem bepissten Universum geht. Und es dauert. Im Whiteout können zwischen zwei Lagerstellen oft nicht mehr als 500 Meter liegen. Die Kälte von Minus 60 Grad und Windchill und kaputte Klamotten machen einen zu Käptain Iglu, schockgefrostet. Zündet es darfst du weiterkämpfen, zündet es nicht, dann hast du es geschafft. Manchmal leichter. Einfach letzten Checkpoint laden.

Das spielt sich in einer expressionistisch - passtelligen Comiclandschaft ab. Eine vollkommene postmoderne LoFi Variante.

Matte Oberflächen, Old-Scool Grafik. Eine Landschaft die auf den zweiten Blick unheimlich liebevoll gezeichnete und animierte Details enthält, die eine "Inner Landscape" imaginieren lassen.

Es entsteht tatsächlich im Laufe der Zeit ein ganz eigener Eindruck von "Great Bear Island". Es beginnt irgendwie sich "anzufühlen", was im Videospiel wirklich selten gelingt. Hierbei dürfte auch eine realistische Physik eine Rolle spielen. Es kann nicht wild gesprungen und geklettert werden, manchmal muss man lange Umwege in Kauf nehmen. Dies nur, weil ein dämlicher Zaun im Weg ist.

Besonders bei den starken Stürmen, die bei fast klarem Himmel stattfinden, entsteht ein wunderliches Spiel aus Licht und Schatten. Der vom Wind aufgescheuchte Flugschnee wird ein kristalliner Nebel, der das Sonnenlicht bricht und zugleich reduziert, gefiltert durchlässt. In dieser "Wintergischt" tanzen die hohen Nadelbäume wie irre, zum donnernden Konzert des Blizzards. Sie werfen ihre bizarren Schatten auf den in allen Weißtönen schimmernden und schneebedeckten Boden.

Hier gelingt "The Long Dark" auch visuell auf eine singuläre Art ein herausragendes "Lichtspiel".

Wenn man dann ums Überleben kämpft kocht die Emotion hoch, wird die Panik grenzenlos. Sitzt man dagegen gerade gesättigt am Lagerfeuer, dieses Schauspiel beobachtend, ja dann habe ich mich zumindest dabei erwischt die Realzeit am Lagerfeuer ablaufen zu lassen. Habe 3 Stunden auf den Tanz des Sturms gestarrt, bevor ich weiterzog. Herrlich. Annette von Droste Hülshoff, die hatte solcherart Natursschilderung in ihren Texten.

(...) Wenn es wimmelt vom Heiderauche,. Sich wie Phantome die Dünste drehn. Und die Ranke häkelt am Strauche (...)

Der Knabe im Moor

Das erwischt einen, oder einfach ein cooler schöner Wintertag. Trügerisch schön.

"The Long Dark" - es ist für mich vor allem ein Spiel, über das, was uns abhandengekommen ist. Wildnis.



Empowerment Only, Soziales, Coding/KI Dojos

Nur mal als Beispiel, wie man grundsätzlich anders denken muss, um die Fragen der Epoche zu meistern.

Keine klassische Sozialpolitik mehr - Empowerment und Selbstorganisation statt Bürokratie. Gesundheitsvorsorge und ambulante Altenbetreuung





Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

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