Das letzte Wort zur Dorfpolitik in Berlin
Unser Rat: R2G beerdigen (sagten wir von Anfang an), lasst die Wahlverlierer, die von der Mitte zum rechten Rand wurden, mit 2 Sitzen Mehrheit "regieren".
Den Rest erledigt die APO und der Gewinner in der Opposition "die Linke", warum nicht? Gleich zwei Wahlgewinner in der Opposition - wann hat es das vor dem
Absturz der "Volks"parteien *röchel* schon gegeben? Stürzt das Loch ins Chaos. Unglaublich! So was nennt sich
"Hauptstadt" - es ist ein Dreckloch, mit eben solchen Provinz-Politeker*innen. "Die Linke" "Partei" hat performt
wie die SED am letzten Tage. Was für Pfadfinder. Nur mit Liebe geht es nicht.
Wenn die Deutschen einen Bahnsteig stürmen sollen, dann kaufen sie erst eine Fahrkarte.
Lenin
Egal - die Piraten waren eh Lichtjahre weiter,
als diese seltsame Heidi Reichidingsbums Truppe für die Jobcenter, oder nehmen wir die Kakerlaken Partei - so macht man das,
nicht betreutes Wohnen und Staatskapitalismus. Die AfD ist ja auch noch da, eine Stadt unregierbar, dank einer
Schmutzkampagne von der CDU/CSU und im Anhang die Grünen Realos und die darniederliegende SPD, der nur noch die Option bleibt
die schwarze Pest an Bord zu holen, wie seit 20 Jahren. Das ist keine Mitte, das ist ein Irrenhaus, bei der die AfD, sollte
es
zu Neuwahlen kommen, die neue Pflegedienstleitung wird. Also kann es evtl. laufen, wie im Bund, ein Bürgermeister und eine Regierungskoalition,
die ungefähr noch 10 %
Zustimmung hat maßt sich an, zu richten, tut so, als würde sich noch irgendjemand ausgerechnet für die CDU oder die SPD interessieren, über den Wahlgewinner,
über zwei Wahlgewinner. Die zusammen an 50 % kratzen, nennen sich selbst Volkspartei. CDU - nur
noch Leute über 65 und eine Mitgliederbasis, bei der mehr Mitglieder an Altersgebrechen sterben, als neue eintreten, die, die eintreten, sind junge Männer,
die eine Selbsthilfegruppe für Jungs suchen, die keine(r) Ficken will. Junge Gesichter in geborgten Anzügen mit geborgter
Mimik, Gestik und Meinung von 70-Jährigen Waldschraten. Das Geheimnis von Hagel, wenn sie dann mal dicht an eine halbwegs Ricke kommen, aber eigentlich noch im Bambialter,
dann sabbern sie los, das ist die Brunst der früh alt gewordenen, die sich für unwiderstehlich halten, weil das Durchschnittsalter der Sitzungen an denen sie Teilnehemn bei 61 liegt. Da
ist glatte Haut schon eine Qualifikation. Dann werden sie übermütig, wenn es in der Wirklichkeit nicht so läuft.
Solche Ideen haben keine Politiker,
solche Idee haben Leute, die in die Politik gegangen sind, weil alles andere irgendwie nicht geklappt hat, wie Micky Maus Giffey mit ihrer gefälschten Doktorarbeit,
diese Leute haben keine Chance in der Wirklichkeit, sie sind desavouiert, weil so was nur in der Politik durchgeht, in der Realität wäre sie beim Jobcenter, kam
die nicht da her? Sozialdings in Neukölln? Gut, dass wir ALt-Köln sind.
Es ist die gemäßigte und deutsche Variante einer Leugnung von
Wahlsiegen, wie sie Trump und Bolsonaro betreiben. Sie sind nur einer Sache gegenüber loyal: Ihrer persönlichen Situation
gegenüber. Also verteidigen sie ihre Jobs mit Zähnen und
Klauen. Was nicht so weit weg ist, von den Problemen der traditionellen Presse, die kaum eine Sau noch interessiert.
Merz ist im Grunde längst in
der VW-Situation, wie sage ich 75 % der Postenträger, dass sie innerhalb
der nächsten 5 Jahre zum Amt müssen, diesmal vor den Tresen. Bonn hätte zwingend Regierungssitz bleiben müssen, dann könnte einem dieses Nest in der
russischen Steppe am Arsch vorbeigehen. Näher an Warschau als an Frankfurt/Main. Wir haben es schon damals gesagt:
Berlin konnte Stadt noch nie, es tut nur so, und übertüncht die Realität mit großer Fresse.
Übrigens, das einzige was wir an den Remmos, oder wie die heißen,
kritisieren, sie könnten etwas mehr Robin Hood an Bord holen. Z.B. wäre es eine geniale Aktion gewesen diese lächerlich-kitschige peinliche Goldmünze den
Kudamm herunterrollen, meinetwegen die Sonnenallee, zu lassen und mal schauen was passiert, Auch die blutigen Devotionalien des sächsischen Königshauses hätte
man endlich vergesellschaften können, z.B. für Dieselsubventionen an die darbenden sächsischen Bauern, deren Ur,Ur,Ur,Ur,Ur Großeltern dem König die Juwelen mit
Blut, Schweiß und Tränen bezahlten, anstatt sie weiter verrotten zu lassen. Jetzt steht die Landjugend staunend vor den abgetrennten Gliedmaßen der Vorfahren,
aber begreift es nicht. Bringt alternativ mindestens 23 Wohnungen in Mitte.
Ansonsten, saubere Arbeit.
Das ergibt ungefähr 0,1 % der Schadsumme des illegalen Auftritts vom AUDI-Clanboss bei Trump. Wie sagte Brecht,
das Verbrechen ist nicht
eine Bank auszurauben, sondern sie zu gründen, aber wenn die Räuber bei der linken Partei auftauchen, dann ist Brecht Geschichte, genau das haben
wir von diesem Linken-Kirchentag erwartet. Und genau deshalb stehen sie jetzt da, wie die Schlümpfe ohne Vater Abraham.
Es ist nie zu Spät für den Regierungssitz mit Unterstatement und Herz: Bonn. Wie ernst sie sich alle nehmen
ist atemberaubend, man fragt sich wer da eigentlich beerdigt werden
soll.
Das Problem bei der Sache: SPD, Grüne und CDU/CSU stehen nun noch viel schlechter da, und "die Linke" steht vor der Spaltung,
wenn es nach uns geht. Am besten in PDS und keine Ahnung - hm - tja - hm - - ja mein Gott - ne also fällt mir nix ein.
WIr haben es ja gesagt: That's Entertainment:
Das Innere Reich USA
Wir haben keine Lust auf die konkret Politik vor
den Midterms einzugehen. Also fragen wir uns, wie
kann eine Kolonie zur "Heimat" werden. Kann sie es? Fangen wir damit an - Straßen zu beerdigen, far from any road.
Wir stellen uns vor, wir sind für eine Sondereinheit, die für eine neue postkoloniale europäische Behörde, die die Aufgabe hat das
koloniale Erbe Europas zu analysieren und zu adressieren tätig. Daraus sollen politische Schlussfolgerungen für die
Commission gezogen werden:
Eupostcol. Die beiden Agents haben den Auftrag bekommen, den innern
Kern der ehemaligen Kolonie zu finden, zu verstehen, was aus unserer Enddecklung nach 250 Jahren geworden ist, wie die
Zusammenarbeit aussehen könnte, unter postkolonialen Vorzeichen. Welche Rolle
spielt das alte Europa noch nicht. Eine innere Reise - wir suchen die innere Heimat, der europäischstämmigen US-Amerikaner.
Ha, Ha - Schwachsinn, dies hier wird eine Besprechung der ersten Staffel von True Detective, über die wir eine Metastroy ziehen, bzw,
wir hangeln uns an True Detective
Season 1 entlang. Das wäre besser als Miniserie mit nur der ersten Staffel. Schade für Jodie Foster, die in der 4. brilliert,
Aber leider ist da nur die Eisskulptur der gefundenen Arktisleichen interessant, deshalb wird daraus eher eine
Kunstausstellung in der
Eishalle, als bewegtes Bild mit Dialogen. Dennoch spielt die Arktis auch bei uns eine Rolle. 2,3,4 sind dem
magischen Ansatz nicht gewachsen, einem magischen Ansatz, der auf seltsame Weise, wie wir sehen werden, mit der
inneren Magie einer neuen Heimat korrespondiert. Diese seltsame Magie, die sich auch in den zahlreichen Naturaufnahmen, im Kontrast
zu den Industrieanlagen und Siedlungen und verrotteten Trailer Parks des Südens findet ist elementar - die Natur ist ein elemantares
Setting der USA in einer Gewalt und Herrlichkeit zugleich, die den ersten Siedler in eine nie gekannte AAuseinandersetzung mit den
Elementen zwang. Weiter ist zu unterscheiden, zwischen den großen Städten der Ostküste, die im Prinzip Europa nachgebaut haben,
wie Boston, und dem Westen und Süden. Das verweist sogleich auf Enge und Weite - das ist das grundlegende Setting von True Detective 1,
Nur die erste Staffel übersetzt diesen Anspruch ein inneres Reich der Enge und Weite zu finden. Diese erste Staffel korrespondiert, was wir
auch noch aufnehmen müssen, logisch, mit Lynch "Inland Empire" - der erste Versuch der Filmgeschichte überhaupt, zu definieren, was die USA in
einer inneren Wahrnehmung, in gewisser Weise psychologischen und magischen Wahrnehmung ausmacht.
Eins ist klar, was für uns Europäer selbstverständlich,
das ist eine Jahrtausende währende Geschichte. Die gab
es in den USA nur vermittelt durch die indigenen Nations, die Entwicklung der Nations wurde gewaltsam unterbrochen, und doch ist es ihre Magie, die alles definiert.
Es musste ein "rationales" "christliches" "Heimatgerüst" im Gegensatz zur Naturreligion, zur die Landschaft reflektierenden Magie der indigenen Nations gefunden werden. Was
bei uns Europäern also als ganz natürlich erscheint, WIR WAREN DIE ERSTEN HIER, eine Heimat in der Geschichte, in der Welt, in der Spiritualität,
ein stabiles inneres Reich, was
weit mehr ist als eine banale Nation - das wurde uns in den Schoß gelegt - an jeder Ecke die Ruinen aus tausenden Jahren Identifikation. Die Amerika-Europäer, die mussten
ein Gerüst bauen, ein Gerüst auf dem Blood der indigenen Nations - welche innere Heimat entsteht aus diesem Rausch des Neuem, des exotischen - auch der Opportunities.
Damit nicht genug, um unsere Geschichte zu erzählen, die, wie die Magie, zwischen den Oberflächen liegt, brauchen wir ein mediales Dreieck aus True Detective 1, Inland Empire und
Death Stranding. Death Stranding ist eines der besten Videospiele, die jemals veröffentlicht wurden. Wer es nicht kennt, braucht nicht weiterlesen.
Also, Koffer gepackt, Ticket gebucht, wir
landen natürlich in St. Louis. Dort - unvermeidbar - und erstes Indiz - eine "poisoned creole soul".
Kreolsprachen sind vollwertige, eigenständige
Sprachen, die aus dem intensiven Kontakt mehrerer Kulturen entstanden sind. Sie entwickeln sich
typischerweise aus einer Behelfssprache (Pidgin), wenn diese von einer nachfolgenden Generation als Muttersprache gelernt und strukturell
ausgebaut wird erreicht man den Level einer echten eigenen Sprache. Pidgin ist ein stark vereinfachtes sprachliches Hilfsmittel
zur Kommunikation ohne kolonisierende Muttersprachler und ohne eine vorhandene Hochsprache der kolonisierten Einzelvölker. Wir sehen also hier, wie
die Kolonialherren eine multikulturelle Begegnung schufen, die sich unterhalb der "Hochsprachen" entwickelte.
Wenn die nachfolgende Generation dieses konkrete Pidgin einer Region als erste "Muttersprache" lernt, wird es zu einer
komplexen Kreolsprache ausgebaut und die Stämme entwickeln sich in Richtung einer vollwertigen neuen Sprache. „Kreolisch“
beschreibt indes nicht nur eine Sprache, sondern auch eine synkretistische, also aus gegenseitiger Beeinflussung von Kulturen entstandene,
Küche und Lebensart (z. B. in der Karibik, im Indischen Ozean oder in Teilen Westafrikas, dem Süden der USA, vor allem in den
ehemlig französischen Staaten), die Elemente europäischer, afrikanischer und asiatischer Traditionen werden lebendig miteinander
verschmolzen. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen und entfaltet eine deutlich größere Dynamik als die langsame Evolution der europäischen
Hochsprachen.
Hauptmerkmale kreolischer Sprachen:
- Gemischter Wortschatz:
Die Basis der Wörter (Lexikon) stammt meist von einer dominanten Kolonialsprache wie Französisch, Englisch, Portugiesisch oder Spanisch.
- Vereinfachte, neue Grammatik: Die komplexen Grammatikregeln der Ursprungssprachen (wie unregelmäßige Verben oder Flexionen)
fallen weg. Stattdessen entsteht eine neue, logische und regelmäßige, multikulturelle Struktur. Multikulturell unter den Kolonisierten, die so eine eigene
Sprachidentität aus den Sprachen der Kolonisatoren schufen.
- Kulturelle Identität: Sie sind eng mit der Geschichte, Musik und Identität der jeweiligen
Region verknüpft, sehr oft Karibik, Indischer Ozean oder Pazifik.
- Lebendige Muttersprache: Im Gegensatz zu reinen Handelssprachen (Pidgins) werden Kreolsprachen
im Alltag und in der Familie ganz natürlich als Erstsprache gesprochen.
Das bringt uns zum unauflösbaren Grundkonflikt: "I have seen another world (nobody has ever seen before)"
Stay Tuned. Damit das ganze funktioniert, brauchen wir was anderes als Burger, und ihr müsst eure Vorstellungen, wie die
USA schmecken mal Updaten, kreolisch updaten, während wir denken, könnt ihr kochen und zwar das hier:
Jambalaya
Wir sprachen von einem unheimlichen Gerüst, was die ankommenden in Amerika errichten mussten. Ihr importiertes koloniales Gerüst.
Die Fragen, die sich aus diesem Gerüst ergeben: Anerkennung territorialer und staatsbürgerlicher Rechte einer indigen definierten Bevölkerung, die Verbindung von
Umweltschutz und Menschenrechtsfragen, der Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen,
der Erhalt der kulturellen Vielfalt, die sozioökonomische Reproduktion, soziale Strukturen der Ungleichheit oder
auch Communications- und Organisationsstrukturen. Die Frage nach der Konstruktion sich
vielschichtig überlagernder sozialer, regionaler oder urbaner, sowie kreolischer Identitäten, die dennoch kooperieren müssen.
Territorium, das ist alles - von Anfang an Territorium - was ist Territorium? Schauen wir nach Bolivien:
Die Durchsetzung partikularer Interessen und Grenzziehungen sowie die Repräsentation und Essentialisierung kollektiver Identitäten
fand über einen globalen Metabegriff von „Indigen-Sein“ statt. Dieser globale Begriff von
„Indigen-Sein“ baut in USA in erster Linie auf das Konzept des „Territoriums“ auf.
Territorium bedeutet in diesem Zusammenhang nicht einfach Landbesitz. Das Konzept
enthält vielmehr eine umfassende politische, soziale und kulturelle Definition des Raumes - das koloniale Gerüst, was als Staatsgründung und "Unabhängigkeit" - der Weißen
völlig falsch als "der natürlich entstandene Staat USA" mutwillig fehlinterpretiert wird. Und je größer die Fehlinterpretation wird, umso stärker das Lametta - die Kuppel
des Kongressgebäudes zeigt natürlich nicht Franklin, schön wärs, sondern Washington. Einen der Profiteure des Völkermords, sozusagen, die Ebene der Definition von
Territorium.
In den USA ist dabei von Anfang an kennzeichnend, dass die natürlichen Zuschreibungen für einen
solchen territorialen Begriff nur aus den indigenen Nations hätten kommen können. Wir haben also, was dieses Territorium angeht, immer ein Dreieck aus
Perspektiven
1. "Death Stranding" - der gestrandete Tod, das ist die Perspektive der Indigenen, sie haben nichts entdeckt, sondern waren da, als die Spanier
die Küsten erreichten begann der Völkermord - der gestrandete Tod, der alles in eine seltsame neue Welt stürzte, diese neue Welt der indigenen war völlig anders
als die neue Welt der Kolonisatoren und Sklaven. Das begann in Südamerika wiederholte sich aber unter anderen Vorzeichen im Norden - hier war der weiße Tod noch viel
effektiver - Repetierwaffen, sogar mechanische Stand MG, strukturiertes Militär, Befestigungsanlagen, die Kriegskunst hatte große Fortschritte gemacht. Das ist der erste
Hinweis auf Death Stranding.
2. Die Ankunft der Sklaven und ihrer Nachfahren, diese hatten auch eine Entdeckungsgeschichte, irgendwann muss der erste Afrikaner nordamerikanischen Boden betreten haben. Diese
Geschichte steht im Schatten der Geschichte des Kolumbus, der Niederländer und Engländer, Franzosen im Norden und des Völkermordes an den Indigenen, bzw. den großen Verlusten durch
schwere Arbeit, Flucht, Vertreibung und Deportationen. Eine Entdeckungsgeschichte in Ketten, die ein Teil des Völkermordes war.
Weite Teile der bereits zuvor versklavten und verstorbenen
indigenen Bevölkerung mussten ersetzt werden. Das wurde im Norden von vornherein so gemacht. Wobei man das Ausmaß der Sklaverei im Norden nicht überschätzen sollte, vermutlich ging es um
etwa 500.000 Afrikaner*innen und ihre Nachfahren. Der Norden war nicht entwickelt, im Gegensatz zu den antiken, indigenen Hochkulturen im Süden.
3. Die Kolonisatoren - nur deren Geschichte und Perspektive ist bis heute maßgeblich, ihre Wahrnehmung ist das angesprochene Gerüst, was über Nordamerika
in unserem Zusammenhang gezogen wurde. Soweit also z.B. alle Parteien der USA sich auf das Gerüst der Kolonisatoren beziehen, auf den Staat der Kolonisatoren, dann ist
auch "linke" Politik hier an Bord, soweit sie den Kolonialstaat nicht durch etwas Neues ersetzen wollen. Im Fall Kanadas -
was sich letztlich nie wirklich von den Briten befreien konnte, geht die Geschichte kaum anders.
Aber es gab dort
keinen Unabhängigkeitskrieg, keine Unabhängigkeitserklärung, sondern man hat die Verfassung 1982 aus London empfangen. Was heute durch die Schwäche GBs weniger
relevant wird, aber nicht
vergessen werden sollte. Was die Nations angeht, sind die Kanadier die gleichen Völkermörder, wie überall auf dem Kontinent. Einbildung ist auch ne Bildung, nur weil
Trump die Kanadier ständig angeht, heißt das nicht, dass sie besser sind, als die USA. Europäer lieben es, bis heute, wenn ihre Staaten gespiegelt in aller Welt noch
vorhanden sind. Was ihre staatliche Konstitution angeht - das ist
ein Staat des Empire, ein europäischer Staat, der es nicht mal geschafft hat für seine Unabhängigkeit zu kämpfen. Bis heute der älteste Kolonialstaat des Planeten, nur
wenige Staaten sind so unbeeinflusst von postkolonialen Bestrebungen, was seine innere Verfassung angeht. Nur weil er Europa ähnlicher ist, ist er nicht besser, denn
das Territorium Kanadas liegt sicher nicht in Europa. Aber - Kanada ist auch nicht sonderlich wichtig.
Also gehört zu dieser
Entdeckungsgeschichte der Völkermord, und
von diesem Völkermord ausgehend hat sich alles Weitere entwickelt. Darauf wurde die "Heimat" gebaut, und zwischen den Oberflächen - kann ein solcher Staatenbau nicht
ernsthaft gelingen, denn wenn die unterliegenden realen Geschichten nicht mehr durch die weiße Konstitution verdrängt werden können, dann bricht sich die ursprüngliche Gewalt des
Territoriums wieder ihren Weg. Deshalb wird alles überbetont, dieses wackelige Gerüst der US-Kolonialstaatlichkeit, es bedarf der ständigen Überbetonung, was die weiße
Vorherrschaft sichert, selbst wenn ein Obama Präsident wird, wenn Sitting Bull persönlich in dieser Struktur Präsident werden würde, würde er weiß. Das ist die formale
Struktur des Inland Empire der USA. Das Besondere (vereinfacht): Weiße Briten und Republikaner erkämpfen die Unabhängigkeit von GB und vom König, begehen aber auch einen Völkermord an
der eigentlichen Bevölkerung des nun "unabhängigen Territoriums" - normalerweise wären die Indigenen unterdrückt worden, und hätten, wie in Afrika, irgendwann die
Unabhängigkeit einer
"Indian" Nation erreicht. Aber es kam zur Behauptung der Leere als Legitimation für den Völkermord - diese Leere gab es nicht, es gab nur keine Siedlungen,
bzw. die gab es auch, aber weniger dicht als im Süden. Warum? Die Plains, die anderen Landschaften der USA, waren von Nomadenvölkern bewohnt,
diese brauchen große Territorien, das war keine Leere, sondern Nomadenland.
Es gab nie einen leeren und neuen und völlig unbekannten Kontinent, der nur darauf wartete, erobert zu werden, er war bereits erobert.
Also sehen wir einen sehr alten europäischen Dualismus der viele hegemoniale Züge trägt, auch gegen die Weißen, die in die Kolonien gingen, aus Sicht des
Entsendestaates in Europa: Kolonie und Heimat.
Stay Tuned, bald gehts weiter