swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost
Wat wollte der da sagen "Anti-Ma... äh Sozialistisch", zuviel gekifft der Herr von der Anarchofront oda wat. Egal, wer den DKP Hirni in diesem rosa-weißen Strickpullover mit dem plattgesessenen Bürokratenarsch unbekifft erträgt kann einem nur leid tun. Zu der Zeit kam die Parteikasse noch aus dem Osten, der sitzt mit am Tisch und versucht klugzuscheißen, da packt man im Westen die Axt aus. Da sind wir ganz bei dir, du. Die Mikrofone brauch ich für Leute, die in Jugendstrafanstalten sitzen, ja - Radio Ethopia - find ich gut.
Die Finanzierung aus Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten lässt sich grob so aufteilen:
Vor und während des Ausbruchs des syrischen Bürgerkriegs überwiesen wohlhabende Geschäftsleute, religiöse Stiftungen und private Spender aus Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und den VAE hunderte Millionen Dollar nach Syrien. Sie wollten radikal-sunnitische Gruppen unterstützen, um das mit dem Iran verbündete Assad-Regime (Alawiten/Schiiten) zu stürzen. Das war das Startkapital. Dies sollte ein Gegenstück zu dem shiitischen Milizennetzwerk des Iran werden, aber schnell haben die Saudis und andere die Kontrolle über die von ihnen installierte und finanzierte Miliz verloren.
Im März 2014 setzte die saudische Regierung den IS offiziell auf ihre Terrorliste. Riad erkannte (Schlaumeier!), dass die Ideologie des IS, die den Sturz von Königshäusern fordert, eine direkte Bedrohung für die eigene nationale Sicherheit und das saudische Herrschaftshaus darstellt.
Da der IS auf dem Höhepunkt seiner Macht (2014–2017) durch Ölraub, Erpressung und Steuern in Milliardenhöhe ohnehin weitgehend autark wurde, machten ausländische Privatspenden damals nur noch einen kleineren Prozentsatz des Gesamtbudgets aus. Dezentrales Krypto wurde zur Regel, Klassische "Großspenden" per Banktransfer oder Koffersystem aus Saudi-Arabien sind heute aufgrund der Überwachung kaum noch möglich. Stattdessen nutzt der IS weltweit dezentrale Online-Spendennetzwerke, mit denen Kryptowährungen gesammelt werden.
Saudi Arbabien steht aber nach wie vor im Zentrum dieser Bestrebungen und die Stabilität des Königshauses, wie der Iran Krieg zeigt, ist gering und stets abhängig von den USA und dem Ölgeschäft . Sollte sich die Lage zuspitzen ist nicht auszuschließen, dass wieder mehr in ein eigens Milizennetz investiert wird. Viele Vorfälle zeigen, dass die Verankerung des Königshauses vor allem mit Gewalt und Diktatur funktoniert, was passiert, wenn sie stürzen, nun ja.
Ich sag nur Trump. Ich sag nur Julia Klöckner und Friedrich Merz, die als ersten Akt der Chaoslegislatur mit dem Merz Argument der Bundestag sei kein Zirkus, das Regenbogenbanner eingeholt haben. Das war der Kanzler. Danach kam eine Dienstanweisung an die Ministerien bzgl. Regenbogenflagge und die unglaubliche Vorgehensweise bzgl. Genderschreib von diesem Wimmer, Weimar oder Wiemer. Das ist eine bürokratische, autoritäre und systemische Vorgehensweise, die keine Queerfeindlichkeit mehr ist, sondern ein systemischer Versuch, von ganz oben, zuvor durch die Ampel erzielte Fortschritte zurückzudrängen, um besser bei der AfD und im rechtsautoritären Rentnersociety Heimat Millieu - Dobrintd - fischen zu können. Ja - das sind die wirklich gefährlichen geistigen Brandstifter, die CDU/CSU Mullahs, die von ganz oben, aus den Positionen an der Spitze einer angeblich liberalen Demokratie auf Queer eindreschen. Aber wenn ein Einzeltäter, der sich selbst zum IS bekennt, der Deutscher ist, so einen Horror veranstaltet, dann sind sie alle auf der Seite von Queer, um ihren Protorassismus und ihre Islamophobie auf dem Rücken der Opfer des Attentates in die Massen zu kübeln. Warum? Weil sie sich davon Wählerstimmen versprechen!
Der Fisch stinkt immer vom Kopf, auch wenn es bei Merz aus allen Ritzen stinkt.
Özdemir mahnt die muslimischen Verbände mehr gegen Queerfeindlichkeit zu tun, womit er recht hat. Aber - verglichen mit dem Impact eines Trump oder den Aussagen zur Regenbogenfahne am Bundestag, was ja auch in Verordnungen mündet, muss man sich auch mal fragen, was relevant ist, wo die muslimischen Verbände in Deutschland Vorlagen finden, um eine gute Politik zu machen. In Berlin bei der Regierung sicher nicht.
Weiter hat der Islam keine Amtskirche, aber die Forderung nach irgendwelchen Stellungnahmen tut so, als ob es die gäbe. Dies zeigt, leider auch bei Özdemir, dass der schwäbische Verein scheinbar alles überschreibt. Oder er ist einfach nicht hinreichend religiös gebildet, vor lauter Assimilierung. Mehr zu tun ist das eine - aber eine zentrale Stelle, die für alle Muslime spricht, die gibt es nicht. Wer soll sich also distanzieren?
Dieser Mensch war Deutscher, es ist nicht gesagt, dass er stets auf seriöse Imame traf.
In Deutschland hat ein solcher Mensch islamischen Glaubens keine muslimische Sozialisation, wie in den Kernländern dieser Religion. Diese Leute erleben nur einen kleinen Ausschnitt der muslimischen Welt und dies auch noch in Deutschland. Reisen diese Leute, dann besuchen sie in der Regel nicht die Großmutter in Izmir, sondern sie gehen gezielt in Krisengebiete, und übertragen diese Erfahrungen auf Deutschland. Dies bedeutet, die lernen den realen Islam von vornherein durch eine ganz bestimmte Brille kennen. Ihnen fehlt oft die Vielschichtigkeit und das Leben in den Kernländern.
Damit sehen sie nur einen kleinen Ausschnitt und sind per se, oft aufgrund sozialer Aspekte anfällig für Imame, über die man in Ägypten nur lachen kann. Salafismus betrifft eigentlich frisch ein- oder übergetretene aus anderen Religionen, die hier auch eigentlich eine deutsche Sozialisation hatten. In allen Religionen neigen diese Menschen zu Übertreibungen, weil ihnen oft nichts anderes bleibt, bei einer feindlichen Umgebung, als sich an die extremsten Formen ihrer Religion zu klammern. Oder sie wollen beweisen, wie übereifrig im Glauben sie doch sind.
All das, was ein gesetzter und langjähriger Angehöriger einer Religion im Kernland in der Regel nicht nötig hat. Er bekommt von Kindesbeinen an, in der Regel, eine kulturelle in das allgemeine Alltagsleben übergegangene Interpretation präsentiert, diese ist so gut wie nie extremistisch, wozu auch.
Es ist eben, wie bei den Christen. Irgendwie gehört es dazu, aber wie sehr es den Alltag bestimmt oder überhaupt noch eine Relevanz hat ist stark vom Einzelfall abhängig. Der Islam neigt nicht mehr oder weniger als andere Religionen zu extremistischer Interpretation. Dass man Angesichts Netanjahu oder der US-Sekten darüber noch diskutieren muss, ist absolut daneben. Wieviel christliche Diktaturen, angefangen bei Putin, soll ich aufzählen? Gerade Putin, hier ist die orthodoxe Kirche eine wichtige Stütze seiner Macht und hat nichts gegen den Krieg. Argentinien, die Zeit der Militärdiktatur im vermutlich gläubigsten Zipfel der Wellt, auch Franziskus hat sich rausgehalten. Alles kein Problem.
Zum Kinderpuff der Kirchen brauche ich nix zu sagen. Hat ja auch noch kein Papst ernsthaft was zu gesagt.
Dagegen ist der IS, wenn nicht die gesamte islamische Welt, auch noch Netanjahu und alle jüdischen Extremisten ein Mädchenpensionat. Alle großen Verbrecherregime, wirklich großen, haben christliche Wurzeln, ohne jede Ausnahme, denn nur sie verfügten über eine solch gewaltige imperialistische Macht. Davon kann der Islam, wenn er wollte, nur träumen, und die Juden gleich mit, siehe Abschnitt Bildungssystem.
Daneben ist ein Zusammenhang zwischen westlichen Interventionen und einem Erstarken des Terror, der extremistischen Kräfte unbestreitbar. Merz: "Drecksarbeit", Wadephul "..." Selbst die türkische Diaspora in Deutschland ist weit davon entfernt auch nur in irgendeiner Art und Weise die realen Verhältnisse in der Türkei zu sehen, die wesentlich vielschichtiger sind, als das Leben der Diaspora. Vor allem wird bei der Wohnungssuche nicht aufgelegt, wenn man Özil heißt, vielleicht, wenn man Meier heißt, glaub ich aber nicht. Schluss mit diesem Unsinn, es reicht, kommt einem ja so vor, als sei KI noch garnicht erfunden.
Die Ausprägung der Diaspora ist völlig anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser junge Mensch unterscheiden konnte, was Islam und was eine toxisch-politische Interpretation von selbsternannten Geistlichen ist, liegt bei Null. Was auch daran liegt, dass die meisten Menschen, die er hat kennenlernen können, eben in der Diaspora leben. Warum gibt es Hinterhofmoscheen, Garagenmoscheen, Moscheen im Dunklen, weil es unglaublich schwierig ist, viel schwieriger als für alle anderen Religionen, offizielle Gotteshäuser zu errichten, selbst in Köln, der Definition von Liberal in Deutschland, ein einziges Gezeter, bis der Laden endlich stand. Aber erst, wenn der Laden steht, kann man überhaupt diskutieren. Noch jeder Moschee Neubau wird von Bürgerinitiativen begleitet, die darin die Errichtung eines Terrorzentrums sehen. Alle Mulime in Deutschland stehen ständig unter Generalverdacht und je nach Region werden sie gezwungen ihren Glauben im Verborgenen zu leben, gegen das GG. Interessiert keine Sau von denen, die jetzt den Hals nicht vollbekommen.
Kaum hängt eine Gemeinde in Bayern ein Schild mit Gebetszeiten auf, wie üblich für christliche Kirchen, wird es übermalt und "geschändet" - wer bitte hat sich von christlichen Organisationen oder vonseiten AfD für diese Tat entschuldigt. Nur ein einsamer Bürgermeister ist traurig.
Ein kleiner Ausschnitt des Islam mit deutscher Prägung, ständig überlagert von Rassismus, sozialen Problemen und Chancenungleichheit, sowie Islamophobie. Viel weiter unten gehen wir auf die Fatwa Chomeini' zur Geschlechtsangleichng ein. So ist der Islam, vielfältig, widersprüchlich, mit großen regionalen Unterschieden und vor allem auch mit, wie Evangelisch, Katholisch, zwei Konfessionen, genaugenommen noch viel mehr. Und dann gibt es noch die Atatürk-Türkei, bei der das Grundgesetz noch viel lernen kann hinsichtlich der Trennung von Staat und Kirche. Özdemir sicher auch, und Erdogan erst, der sollte Atatürk regelrecht studieren. .
Letztlich, bei dieser Betonung, spult auch Özdemir das Ritual ab, was zu diesen Taten gehört.
Wer aber hat je die AfD aufgefordert, sich von ihren durchgeknallten Simson-Höcke-Horden zu distanzieren, die im Osten beinahe täglich queere Räume angreifen, wer hat je den Papst aufgefordert sich für die Christen zu entschuldigen, die Schwule vermöbeln - niemand, je. Wer hat je den Papst aufgefordert das christliche Foltergefängnis Guantanamo zu verurteilen, wer, schließlich, stört sich daran, dass im Namen des Christentums in den USA ein reaktionärer Gottesstaat versucht wird? Dass mit Steuervergünstigungen (Der Staat Kentucky subventionierte das Projekt, je nach Rechnung, mit 18 bis 43 Millionen Dollar an Steuervorteilen, da für die Region erhöhte Einnahmen durch Tourismus erwartet wurden.) und privaten Spenden ein Creationismus-Museum entstanden ist, was die Arche Noha darstellt und uns erzählt die Bibel sei wörtlich zu nehmen. Okay, vielleicht im Ahrtal. Wer hat die jüdische Gemeinde in Deutschland je aufgefordert sich für den Siedlerterror im Westjordanland zu entschuldigen? Wer? Nein, stattdessen greift sie Journalisten des ÖRR an, wenn sie darüber berichten. So verlaufen die Linien, wir können uns allein verarschen .
Der Verband Berliner Imame hat sich distanziert, gut so. Aber ehrlich gesagt, sollte man sich zweimal überlegen, ob man dies in Zukunft weiter macht, wenn doch, z.B. im Fall der jüdischen Gemeinde sowas nicht verlangt wird, nicht im Fall der Christen, nicht im Fall der Zirkuszeltäußerungen eines Merz, das ganze entlarvt sich selbst.
Da musss LSBQ+*grmpf*, { das ist aus Marketingsicht die übelste Organisationsbezeichnung, die man sich vorstellen kann,} eben überlegen, was wichtiger ist.
Was ist also das spezielle, das Spezielle ist, dass der Islam meist in den ehemaligen Kolonien der westlichen Imperialisten die Religion der Wahl ist - und so sind alle diese islamophoben Versatzstücke historisch auf den Imperialismus und die Unterdrückung und Kolonisierung praktisch der ganzen muslimischen Welt durch den Westen zurückzuführen.
Das macht den Unterschied bei der Bewertung der ein oder anderen Schreckenstat, sie wird hier immer mit einem weißen kolonialen Blick gesehen, das geht so weit, dass bei dem Attentäter glatt vergessen wird, es ist ein Deutscher, den man nach Sylt hätte abschieben können.
Da schadet er dem Stadtbild sicher nur wenig und wird schnell einen Job als Sklave bekommen. Daher findet keine Differenzierung statt, wie sie bei Christen und Juden erwartet wird. Der Islam gehört eben nicht dazu. Wenn die Einreise des ersten türkischen Gastarbeiters, der im feuchten Keller in Köln-Niehl beten musste, 500 Jahre her ist, gehören sie immer noch nicht dazu.
Diese ganze Sippenhaft, diese kollektive "Bestrafung" - alles nur im Fall von islamistischen Attentätern.
Beim NSU hat es Jahre gedauert, bis die Polizei den Opfern nicht mehr unterstellte, das alles sei Teil der organisierten Kriminalität. Es wurde überhaupt kein rechtsradikaler Tathintergrund in Betracht gezogen. Bis kurz vor dem Ende der Ermittlungen, durch den NSU selbst, stand im Raum, dass die Taten in keinem Zusammenhang stehen, dass insbesondere die Keupstraße in Köln ja eh nur Mafia ist - wozu die Aufregung, die sind doch selber schuld. Das hat man den Angehörigen ins Gesicht gesagt, von offizieller Seite. Vom Staat.
Jetzt könnte man mal die Clickrates von dem im Bericht angebrochenen Protest Song von 20 türkischen Rappern, mit denen eines durchschnittlichen IS Videos vergleichen. Die Rapper sind ein türkisches Imperium, der IS Tante Emma, das ist auch aus einem muslimischen Kulturkreis. Es ist wie überall, es gibt solche und solche, aber mehr solche als solche.
Merz bezeichnet den völkerrechtswidrigen Angriff auf Iran, der im wesentlichen Unschuldige tötet, als Drecksarbeit - wer verlangt von der gesamten CDU/CSU eine Distanzierung von ihrem Chaoskanzler, unter hinweis auf das GG, was alle derartigen Regeln direkt aus dem Völkerrecht übernimmt?
Niemand. Sie alle nehmen es hin, weil der ganze Iran böse ist, weil es ihnen scheiß egal ist, dass diese Bomben vor allem die Opposition treffen und die Mullahs stärken, es geht ihnen am Arsch vorbei, weil sie sich für die weißen Herren der Welt halten, und so verteilen sie auch ihre Statements. Wie die Kolonialherren, aber der Attentäter ist Deutscher.
Wenn man also das ganze in ein Verhältnis setzt, dann sind Queer die Opfer und Islamophobe Heten (bis das Attentat 4 Wochen zurückliegt, dann werden sie wieder Homophob und überfallen queere Räume im Osten, bis zum nächsten Attentat, was sie wieder in die Islamophobie treibt und sie zu Hetenschwulen macht, die genau verstehen, was das Problem ist) drechen auf Homophobe ein aber nur um politisches Kapital für ihre Rechte Sache zu machen.
Was uns zu der Frage führt, wer ist eigentlch kein Attentäter gegen die Interessen von LSBQ* - häääääää? Arschlöcher, einer, wie der andere.
Weiter scheint immer noch nicht durchgedrungen, der Attentäter ist Deutscher mit Migbio libanesisch, sicher, lieber IS, ganz toll, der Libanon hat keine anderen Sorgen als den CSD in Berlin, wer solche Attentäter unterstützt, was ja nicht mal sicher ist, hat den Krieg schon verloren. Aber IS halt.
Wohin sollte man diesen Täter abschieben? Wir würden Sylt vorschlagen .
Heute wurden wieder Leute nach Afghanistan abgeschoben, was machen sie in Afghanistan und wann und mit welchem Auftrag kommen sie zurück? Ja - diese sicherheitspolitische Hirnlosigkeit eines Dobrintd ist nicht zu toppen, er liefert dem derzeit aggressivsten Regime die Attentäter von morgen, statt Milliarden in Deradikalisierung und Integration, sowie Intelligence zu investieren. Das ist Sicherheitspolitik aus dem 19. Jahrhundert, vorgetragen von einem Alm Öhi, der von der heilen Welt träumt.
Afghanistan braucht Hilfe und wir wollen diese Hilfe heute beschließen. Dafür ist das nachhaltige Engagement der internationalen Gemeinschaft erforderlich. Wir übernehmen heute zusätzliche Verantwortung. Wir wissen, die Stabilisierung des Landes, die Festigung einer multiethnischen Regierung der nationalen Aussöhnung und die Schaffung von Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung und die gesellschaftliche Demokratisierung sind von zentraler Bedeutung für den Erfolg im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Dieser Kampf ist noch lange nicht beendet, wie der gestrige Vorfall vor unserem Lager in Kabul zeigt. Dort wurde ein Selbstmordanschlag mit inzwischen drei Toten verübt. Das heißt, die Lage ist äußerst instabil und sehr gefährlich für unsere Soldatinnen und Soldaten.
(...)Um zu verdeutlichen, worum es wirklich geht, habe ich davon gesprochen, dass unsere Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt wird. Deutschland ist sicherer, wenn wir zusammen mit Verbündeten und Partnern den internationalen Terrorismus dort bekämpfen, wo er zu Hause ist, auch mit militärischen Mitteln. Unsere Sicherheit wird größer, wenn sich die Bundeswehr mit Erfolg am Wiederaufbau unter demokratischen Vorzeichen auf dem Balkan und in Afghanistan beteiligt, indem sie hilft, dort das dringend benötigte sichere Umfeld zu schaffen.
24 Jahre später. Da möchte man fast ausrufen, den Krieg verloren zu haben, ist diesen Idioten nicht genug, nein, sie müssen dafür sorgen, dass sich der Kreis schließt. Sicherheit, Dobrintd, da lachen ja die Hühner. EIn einziges Rein Raus Spiel, vielleicht hapert es bei denen im Privatleben ja genau daran. Daher dieser Testosteronüberschuss.
Das ist ja das Fiese bei diesen Attentätern, sie sind einfach überall und man sieht sie nicht, sie machen alles zur Waffe.
Diese Koalition steht kurz vor der Vertrauensfrage. Was ihre einzige Chance ist die Sache noch vor den Wahlen im Osten sauber abzuwickeln und Merz wieder verschwinden zu lassen.
Hier, dafür steht auch der nachfolgende Abschnitt zum Bildungssystem in Weimar, geht es nicht um eine quantitative Wertung, sondern ganz besonders um eine qualitative. Während es auch bei der Tat in Berlin wieder ein erratischer und zusammenhangloser Angriff von einem Wegwerf-Attentäter aus dem kleinkriminellen Milieu war, sind die Bestrebungen der Rechten gegen Queer systemisch zu fassen und einzusortieren in ein Konzept der Machtübernahme. Bildung ist Ländersache, die aufgepeitschten und indoktrinierten Eltern, bei jedem Versuch Queere-Inhalte in das Bldungssystem zu tragen, werden dann von der AfD institutionalisiert, was im SA Programm steht, also S.achsen A.nhalt. Selbst die Stellung der lesbisch orientierten Weidel wurde vom völkischen Flügel mehrfach angegriffen, es ist der Hauptgrund, warum ihr Standing nicht so ist, wie sie selbst es gerne hätte. Große Fresse, nichts dahinter. Das wird sich nach einem Wahlsieg im Osten noch mal ändern. Das ist auch bei den historischen Nazis nichts Besonderes gewesen. Wenn sie die Macht haben, werden sie den Flügel los, der nur der Machteroberung diente. Die Nacht der langen Messer.
Aus Wikipedia, Link oben.
Machteroberung ist eben was ganz anderes als Machtsicherung, gell!
Es ist natürlich extrem peinlich, was die AfD Propaganda gemeinsam mit einschlägigen Experten und Springer hochzuziehen versuchen, und es ist ethisch absolut mies. Ein Überbietungswettbewerb, wer nun die größte Gefahr für Queer ist. Auf dem Rücken der Opfer, der Community, soll darüber aufgeklärt werden, dass die AfD und die systemische Jagd auf Queer im Osten nicht so schlimm ist. Die Fallzahlen sagen da was völlig anderes: Es wurden 2025 bundesweit insgesamt 2.377 Straftaten gegen Queer erfasst, das ist eine Steigerung von 12,8 % gegenüber dem Vorjahr, 45,52 %, der Rest wird sonstiger Kriminalität zugeschlagen. Darunter wird dann alles gefasst, auch islamistische Taten (die aber nie so systemisch, organisiert und von einer Ideologie kommen, wie bei den Rechten), nicht zuzuordnende Taten, also eine sonstige Zuordnung, von einem deutschen Dorftölpel beim Schützenfest angerempelt worden. Da ist dann also alles drin.
Natürlich muss man diese islamistischen Ansätze, die meist aus dem salafistischen und sunitischen, saudischen Umfeld kommen ernst nehmen, aber, was bei der AfD und Springer derzeit läuft ist der Versuch einer Instrumentalisierung.
Die sogenannte PKM-Rechte sieht die Verzehnfachung der Straftaten seit 2010 vor allem dadurch begründet, dass ess eine immer aggressiver werdende Agitation im rechtsextremistischen Milieu gibt. Man kann also allenfalls sagen, was den Level des Hasses angeht, unterscheiden sich die Rechtsextremisten nicht von ihrem Lieblingsfeind den Islamisten. Daneben gehört besonders im Osten der beinahe tägliche Angriff auf Queere Räume, zusammen mit Kürzungen durch Sparpolitik, etc. zum Alltag.
Es ist also nicht besonders schwer, die Propaganda von Springer und AfD zu entlarven, dass aus jedem Loch ein Terrorexperte gekrochen kommt, ist ja auch klar, bin ja auch einer.
Also Fuck AfD, Fuck Springer! Lasst euch nicht verarschen, haltet zusammen und recherchiert stets die Realität.
Kurzübersicht zum kulturellen Vernichtungsfeldzug der NS-Diktatur, insbesondere gegen Autoren, Publikationen und Archivgut
Die sogenannten „Bücherverbrennungen“ in Deutschland und Europa
Hier sieht man, wie der kulturelle Umbau auch die Universitäten traf. In Deutschland ist Bildung heute Ländersache. Das alles ging damals relativ langsam, schon vor Hitlers Machtübernahme beginnt, besonders aus dem rechtskonservativen und nationalistischem Spektrum, der kulturelle Umbau. Dieser schafft den Nährboden für die weiteren Ereignisse. Lange vor den Bücherverbrennungen, wie sie heute meist trivial verstanden werden, gab es bereits im deutschnationalen Umfeld Bücherverbrennungen. Die Nazis inszenierten diese Verbrennungen dann, am Ende des Umbaus, als ein Ritual, was vormachen sollte, dies alles geschehe spontan und "von unten". Wir schauen uns die Entwicklungen innerhalb der preußischen Akademie der Künste an, um zu zeigen wie schleichend dieser Umbau kultureller Institutionen und der Bildungslandschaft läuft.
So auch in Teilen der CDU/CSU, was die indifferente Haltung des Nachplapperns als ihre Strategie zeigt.s
Man muss also weg von der Vorstellung, dass 33 irgendwas passiert ist und plötzlich waren alle im KZ. Nein, auch rechtskonservative und deutschnationale Aspekte, welche die Nazis nur fortgeschrieben haben, sind entscheidend. Bei der heutigen CDU/CSU sehen wir ganz ähnliche Zusammenhänge, abstrakt, aus dem Versuch des Kopierens von rechtsnationalen Inhalten wird eine unbemerkte Bewegung nach rechts, diese wird weiter beschleunigt durch den radikaleren Widergänger, der dann immer ein bisschen weiter nach rechts zieht, und die rechtskonservativen folgen. Dabei verlieren sie aber ihre eigene Identität, die immer schwerer abzugrenzen ist nach rechts. Das funktioniert, weil unter diesen Bedingungen der Unterschied, meinetwegen zwischen AfD und CDU/CSU, plötzlich nur noch als ein Unterschied des Weges zum gleichen Ziel erscheint, nicht als ein grundlegender inhaltlicher Unterschied.
Das ist das Ergebnis, wenn man diesen Kräften nachgibt. Wie etwa Dobrintd, der damit auch die dysfuktionalen rein propagandistischen Teile übernimmt, wie etwa in der Migrationspolitik. Natürlich ist das Parlament und die Wahlen hier nicht der entscheidende Faktor, vielmehr geht es um eine tiefe Verwurzelung in der Bevölkerung. Die Nazis kopieren die Methoden der Bürgerlichen, es geht ihnen aber nicht darum mit realen Inhalten Wahlen zu gewinnen, es geht ihnen darum mit welch bornierten und schwachsinnigen Forderungen auch immer eine Stimmung zu erzeugen, die sie in Machtpositionen bringt, von denen aus die den nächsten Schritt gehen können. Sie nutzen also den grundlegende proagandistischen Faktor bürgerlicher Wahlen, bei denen es ja bei allen Partei nur bis zu einem gewissen Grad um reale Inhalte geht, also aus .
Die Brandmauer ist eine Idee der angeblichen Mitte, die vergessen hat, dass Brandmauern nur Sinn ergeben, wenn auf der anderen Seite auch gelöscht wird, das schafft "die Mitte" und ganz besonders die CDU/CSU nicht. Vor allem auch auf der Straße in der physischen Konfrontation und Sicherung des öffentlichen Raumes ist die Brandmauer eine falsche Strategie. Weil es eben die angepasste Mitte ist, weil ihre abgestiegenen Teile bereits die überzeugtesten AfDler*innnen sind -das sollte man nicht mit Wählerstimmen aus dem Proletariat verwechseln.
FÜr die SPD ist hier besonders interessant, dass die zusammen mit den Gewerkschaften erreichte Kleinbürgerwerdung der Arbeiter nun an ein Ende kommt. Also steigen an sich proletarische Menschen, denen es aufgrund von SPD und Gewerkschaften gut ging, ab. Weil die Krise da ist. Die bedanken sich für die guten Zeiten mit einer Stimme bei der AfD. Die Verkleinbürgerung ist also, wie von uns stets prognostiziert, der falsche Weg. Sie ist keine Abkürzung zur Revolution, kein demokratischer Weg zur Gerechtigkeit, sondern ein äußerst verlogenes und gefährliches Spiel mit den Wünschen, Hoffnungen und der Zukunft der eigenen Klientel. Die Linke macht es nicht anders. Das Elend der Reformisten, besser, man sagt den Menschen von Anfang an die Wahrheit - Revolution oder Barbarei. Sie haben ihnen nicht einmal mitgeteilt, dass dieser Aufstieg der Arbeiter im ehemals reichen Westen auf Kosten des globalen Südens geht. Bis in diese Sekunde beziehen alle Versprechungen der Umverteilungssozialisten ungefragt den Geldbeutel und den Lohn von Mustafa Ahmed Shah aus einem armen Dorf in Pakistan mit ein, er steht am Anfang einer Lieferkette. Würde er behandelt, wie ein IGM Arbeiter, dann würde diese Lieferkette nicht existieren. Wann gedenkt ihr eigentlich genau euren Leuten die Wahrheit zu sagen, viel Zeit bleibt nicht mehr, denn Mustafa Ahmed Shah aus einem armen Dorf in Pakistan hat jetzt Internet und KI, weil ich ihm eine Solaranlage gespendet habe, damit er die Wahrheit über euch erfährt. "Sach mal Hallo Mustafa", "Hallo, Scheiß Norden!", "So ist brav, sehen uns dann, Kakerlaken war cool ne", "Scheiß Indien" "Ach Mustafa, habs dir doch erklärt, die sind wie du." "Na gut."
Diese objektiven Abgrenzungsschwierigkeiten ziehen auch jene in den Sumpf der abgestiegenen Mitte, die besser auf Seiten der Arbeiter stünden und auch die Kürzungsorgien, die als Reformen getarnt werden, zu nutzen, um die Straße unter ihre Kontrolle zu bringen.
Social Media ist kein Punkt - am Ende müssen die Nazis auf der Straße durch physischen Druck abgewehrt werden, damit tut die Mitte sich besonders schwer.
Eine Brandmauer unter Einbeziehung der CDU/CSU ist hier nur dann sinnvoll, wenn die CDU/CSU eine entschlossene Politik machen würde, solange sie, ala Dobrintd, nur kopiert, ist diese Brandmauer ein Problem für z.B. Koalitionspartner, denn plötzlich wird auf beiden Seiten der Brandmauer eine ähnliche Politik gemacht, was die AfD bestätigt.
Eine Brandmauer kann die physische Konfrontation und das Verdrängen der Nazis aus dem öffentlichen Raum, dem realen Raum, dem physikalischen MACHTRAUM, nicht ersetzen, dies kann auch Social Media nicht . Da müsste man mit Black Hat Aktionen arbeiten, die Infrastruktur softwareseitig zerstören, was wir aber niemandem raten, obschon es dank KI wahrscheinlich jeder Trottel machen könnte. Jede Diskussion, jede Reaktion auf irgendwelche Postings stärkt nur die Trollerei und öffnet Räume für die Nazis.
Kaum war 33 der Wahlsieg da, haben die Nazis die Früchte ihrer physikalischen Arbeit auf der Straße geerntet und konnten unbehelligt über den öffentlichen Raum verfügen und ihre Terrorherrschaft starten. Nur über das Weimarer "Parlament" wäre dies nicht möglich gewesen. Aber bis zu dem Tag mussten sie eine Kombi aus physikalischer Konfrontation auf den Straßen und einen legalistischen Teil, der auf den Wahlsieg abzielte, fahren, das ist ihre bekannte Doppelstrategie.
Eine solche Mitte-Brandmauer nützt so gesehen ausschließlich der CDU/CSU und nur über den Tag. Daneben stellt sich dann schnell die Frage, wie man mehr als 30 % der Wähler:innen ignorieren kann, nur um bei der gleichen Politik zu landen. Da wollen die Leute lieber das Original. Wenn dann noch Amateure, wie Merz, rumeiern ist klar was die Leute denken: "Der Merz will vielleicht das richtige, aber er kann es nicht, wähl ich besser AfD, die setzen dann um, was Merz nicht auf die Kette bekommt."
Mittlerweile ist die CDU/CSU extrem stark geschwächt durch ihre flache, dumme Politik des Nachplapperns und die Brandmauer schützt eigentlich nur noch die CDU/CSU vor dem kompletten Machtverlust und Zusammenbruch, da sie aber unter Merz eine ganz ähnliche Politik versucht, wie die AfD. Wenn diese Politik aber scheitert, wofür auch der jüngste Anschlag in Berlin steht, dann erntet die CDU/CSU die Kritik, während die AfD sagen kann, mit uns wäre das nicht passiert. Also, derjenige der Nachplappert erntet die Kritik, nicht derjenige dem man Nachplappert. Die Brandmauer ist aktuell ein Setting, was die liberalen Kräfte runterzieht, damit die CDU/CSU noch ein paar Monate überlebt.
Dabei geraten die fortschrittlichen Kräfte, weil sie immer wieder mit der CDU/CSU müssen, anstatt sie auf der Basis des Nachplapperns eben in die Arme der AfD zu zwingen, in den Abstiegsstrudel der Konservativen ohne selbst was davon zu haben. So werden sie auch zu Schwätzern und die andere Seite der Brandmauer hat ihr Ziel erreicht: Die fortschrittlichen Kräfte sehen aus wie Zwerge, die sich vor der AfD mithilfe der Konservativen verstecken müssen, weil sie die Politik, die die AfD will nicht umgesetzt bekommen.
Es ist eben eine Illusion, dass die Kooperation mit rechten Bürgerlichen irgendwas bringt, das ist auch in Weimar nicht der Fall gewesen, am Ende waren DNVP und Zentrum die Steigbügelhalter der NSDAP. Die Brandmauer nützt nur der CDU/CSU und zwingt die anderen Kräfte in eine rechte Politik, die sie selbst gefährdet. Ohne die CDU/CSU anzugehen, kann man in der derzeitigen Situation aber auch nicht viel gegen die AfD machen, denn da die CDU/CSU kopiert, kopiert man zwangsläufig mit, wenn man mit ihnen in einer Regierung steckt, so wird indirekt auch von der SPD eigentlich AfD Politik gemacht, sie ist ebenfalls den Folgen des Überlebenskampfes der Konservativen ausgesetzt und schmiert mit ihnen zusammen ab. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, klappt mit Klingbeil nicht. .
Der natürliche Partner der Konservativen ist ihre Abspaltung, die AfD. Die CDU/CSU ist der Schoß, aus dem diese gekrochen kam. Was auch im Fall der NSDAP nicht anders war, sie war zunächst eine radikale Erweiterung des rechtsnationalen und konservativen Spektrums, was angesichts der Situation zwischen den Kriegen, der schlimmen Verhältnisse in Deutschland, immer weiter eskalierte.
Wer angesichts eines lauten aber unfähigen, dem rechtsnationalen Heimat-Spektrum zuzurechnenden Innenministers, wie Dobrintd, daran ernsthafte Zweifel hegt, der versteht Weimar immer noch nicht.
Diese Art der Politik bereitet den Nährboden. Auch deshalb, weil sie zugunsten von populistischer Politik und chauvinistischer Politik auch Recht beugt, was Dobrintd bereits mehrfach attestiert wurde. Dieser laxe Umgang mit dem Rechtsstaat, sich auf der anderen Seite aber als Hüter von Recht und Ordnung zu präsentieren, ist schon ein regelrecht rechtsradikales und musterhaftes Fragment der Politik Dobrintds. So wird es die AfD auch machen, so machen es alle Populisten, von Trump bis Netanjahu, von Le Pen bis FPÖ, sie greifen die Institutionen des liberalen Rechtsstaates an, indem sie versuchen Recht mit Politik zu überschreiben, begleitet von populistischer Propaganda, die dies rechtfertigen soll.
Und auch die CDU/CSU ist längst eher ein Steigbügelhalter der AfD als irgendwas anderes. Dann kommt noch die Stümperei von Merz hinzu, der schon dafür steht, dass sie sich mit leeren Phrasen an eine Macht klammern, die sie nicht mit Inhalten füllen können, aus "Reformen" werden z.B. Kürzungsorgien ohne Inhalt und ohne strukturelle Verbesserungen, das Wort Reform wird also populistisch missbraucht, um irgendwas vorzumachen, wie bei der Steuer. Auch personell und handwerklich hat diese CDU/CSU unter Merz nicht das Zeug Kanzlerpartei zu sein, sie stolpert längst über ihre Kopiererrei. Die SPD ist längst in diesem Strudel, aufgrund ihrer völlig falschen Taktik, die nur von abgehalfterten Funktionären kommen kann, die einen Job brauchen.
Das alles ist bereits in Weimar erprobt und belegt worden. Am Ende erscheinen die rechtskonservativen/konservativen Kräfte schwammig, als eine Kopie, die radikalen Kräfte als die eigentlich klare Kraft, während die anderen Kräfte schwächer werden, aber davon ausgehen, dass der Spuk irgendwann vorbei ist. Das wird nicht passieren, solange man sich nach rechts ziehen lässt.
Die Strategie der legalistischen und parlamentarischen Machtübernahme, dass sie begleitet wird von einem schleichenden und explosiver werdendem Umbau besonders der Kultur- und Bildungseinrichtungen. Bildung und Kultur ist im heutigen Deutschland Ländersache. Also - die Bücherverbrennungen sind nur die Spitze eines Eisberges. Ohne kulturelle Hegemonie, die vorbereitet werden muss, heute auch über Social Media, läuft die politische Seite nicht. Übrigens - diese kulturelle Hegemonie, das ist Cancel Culture.
I.
Die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten sind eines der fürchterlichsten Symbole, welches die Diktatur des Hitlerregimes hervorgebracht hat. Dies sind sie insbesondere deshalb, weil sie in den Kern des kulturellen Selbstverständnisses einer Kultur zielen.
Schon zu Beginn der nationalsozialistischen Bewegung, spätestens ab 19271, verfolgten die Nationalsozialisten eine aggressive Strategie zur Erlangung der kulturellen und geistigen Vorherrschaft, zunächst in Deutschland, ab 1939 auch in Europa2. Mit dem Vordringen der Wehrmacht brannten in zahlreichen Europäischen Kapitalen Bücher, Kunstwerke und Archivgut. Unter dem Titel „Aktion wider den undeutschen Geist“ entstand ein ritualisiertes und inszenatorisch aufgeblasenes System3 zur Vernichtung von Kulturgütern, Teil der „Organisationskunst der neuen Deutschen“4.
Wie wir in Teil IV sehen werden, muss hier allerdings zwischen zwei sich zum Teil gegenüberstehenden Thesen zur konkreten Entwicklung hin zum 11. Mai 1933 unterschieden werden. Einerseits wird von einer mehr oder weniger direkten Beteiligung des Propagandaministeriums ausgegangen, und andererseits wird die von der „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) initiierte „Aktion wider den undeutschen Geist“ als maßgeblich angesehen. Die Motivation der rechts-konservativen DSt wird in einem Profilierungsversuch gegenüber dem „Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund“ (NSDStB) vermutet.5 Im Endeffekt dürfte es zu einem gegenseitigen Hochschaukeln in der konkreten Situation gekommen sein.
Die NS-Führung wird „Anregungen“ aus der DSt aufgegriffen haben, um dann schließlich die organisierte und ritualisierte Vernichtung von Schriftgut in das eigene Propagandainstrumentarium aufzunehmen. Ziel der institutionalisierten Form war die Neuordnung der Universitäts-, Volks- und sonstiger Bibliotheken im „Reich“.
Die Rolle der DSt ist insofern interessant, da sie eine nicht direkt nationalsozialistische, sondern eine rechtsradikale bis rechtskonservative Strömung verkörpert, wie wir sie heute bei einigen populistischen Formationen der bürgerlichen Rechten finden. Bereits in den 20er-Jahren berichtet die seinerzeit beliebte Jugendzeitschrift „Der gute Kamerad“ von rechtsradikalen Kundgebungen:
„Jugendliche mit Wimpeln, in Zivil, mit Schillerkragen, um ein nächtliches, loderndes Feuer – 'Kundgebung Berliner Jugendverbände gegen die Schundliteratur, wobei auf einem riesigen Scheiterhaufen Schundbücher verbrannt wurden'“6
Als sicher kann angenommen werden, dass es sich bei den Aktionen der DSt nicht allein um einen studentischen, zufallsdeterminierten Vandalismus gehandelt hat, vielmehr muss von einem planvollen Vorgehen ausgegangen werden, welches von dem der DSt eigenen „Hauptamt für Presse und Propaganda“ koordiniert wurde.
Auf Seiten der offiziellen Staatsführung nach 1933 war insbesondere der NS-Chefideologe Alfred Rosenberg eine zentrale Figur im Kulturbetrieb des „dritten Reiches“.7
Auch bei der Organisation der Vernichtung von unliebsamem Kulturgut in Deutschland und Europa8 spielten seine Dienststellen eine entscheidende Rolle. Die ihm unterstehenden Dienststellen waren so zahlreich und unübersichtlich, dass sie verallgemeinernd als das „Amt Rosenberg“ bezeichnet wurden. 9
Nach gegenwärtigem Forschungsstand kann das „Amt Rosenberg“ in folgende Dienststellen unterteilt werden:
Das „Amt Rosenberg" spielte nicht nur im Kontext der Vernichtung von Kulturgütern eine entscheidende Rolle, sondern es plante und überwachte auch die Einrichtung von Eliteschulen und Universitäten nach Führererlass.10
Die Brandmarken der Nationalsozialisten haben eine lange, oft weniger spektakuläre Vorgeschichte und stellen sich so als ein Prozess dar, der in den jeweiligen konkreten Aktionen seinen spektakulären Höhepunkt erfuhr, so Teil einer gezielten Propagandamaschinerie war, welche mithilfe von archaischen Symbolen den Machtanspruch auf äußerst dramatische Art und Weise festigen und ausbauen sollte.
Es bedurfte nach dem 30. Januar 1933 nicht viel, um die studentische Selbstgleichschaltung zu vollenden. Und als die deutsche Regierung im März die Errichtung eines 'Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda' beschloss, dauerte es wenige Tage, bis auch die Studenten sich ein eigenes 'Hauptamt für Presse und Propaganda der deutschen Studentenschaft' genehmigten.
Und gleich in seinem Rundschreiben No. 1 vom 6. April 1933 kündet der Leiter des Amtes, nachdem er unter Punkt 1 die Gründung des Amtes bekannt gegeben hat, unter Punkt 2 folgendes an
'Die erste Maßnahme des Propagandaamtes, die die gesamte Studentenschaft und die gesamte deutsche Öffentlichkeit erfassen soll, findet als vierwöchige Gesamtaktion, beginnend am 12. April, endigend am 10.Mai 1933, statt. Näheres über den Inhalt wird noch bekannt gegeben.'“ 11
Am 8. April 1933 erfuhr man Genaueres über die in der Bekanntmachung vom 6. April angesprochene Aktion:
„Öffentliche Verbrennung jüdischen zersetzenden Schrifttums durch die Studentenschaft der Hochschulen aus Anlaß der schamlose Hetze des Weltjudentums gegen Deutschland.“ 12
Auch mit konkreten Handlungsanweisungen geizte das 'Hauptamt für Presse und Propaganda der deutschen Studentenschaft' nicht:
Die eigenen Buchbestände 'von derartigen durch eigene Gedankenlosigkeit oder Nichtwissen hineingelegten Schriften' zu 'säubern'. Zweitens habe jeder Student die Regale seiner Bekannten zu säubern. Drittens sollen die Studentenschaften dafür sorgen, dass öffentliche Büchereien 'von derartigem Material befreit werden'. Viertens habe jeder innerhalb seines Einflussbereiches 'großzügige Aufklärungsaktionen' zu übernehmen. 13
Auch wenn dies im Rahmen dieses Textes zu weit führen würde, muss hier angemerkt werden, dass die Nationalsozialisten mit ihren Aktionen historisch nicht allein stehen. Sie waren weder die „Ersten“, noch die „Letzten“, die Bücher als Träger von Wissen und Kultur nach bestimmten Selektionsmechanismen „ausmerzen“ wollten. Von der Antike bis in das 21. Jahrhundert finden sich Aktionen, die direkt auf die Vernichtung von Wissen und Kultur in der Form der Vernichtung von Schriftgut zielen. Auch wäre es zu kurz gegriffen, hier ausschließlich an Bücher im klassischen Sinne zu denken. Das Ziel der Vernichtung sind neben Büchern und Zeitschriften vor allem auch Archivdokumente wie Urkunden, Protokolle und sonstige Dokumente.
„'Our memory no longer exists. The cradle of civilization writing, and law has been burned. Only ashes remain' These are the Words of a professor of mediaval history in Baghdad: a few days later he was arrested for the belonging to the Baath Party. He spoke as he left the modern university building, where every single book in the library had been looted. “ 14
„In 1999, I went to Sarajevo with an investigating team and saw the ruins of the National Library, situated in the town hall known as the Vijecnica. Prior to its deliberate firebombing, it haoused 1.5 Million volumes, including over 100.000 manuscripts.“15
„In 2000, i visited several cities in Columbia whose libraries had been destroyed by the civil war ravaging the country...“16
„The most famous Roman book collector was perhaps Serenus Sammonicus, owner of a library containing 62.000 thousand books – all lost in the chos following his assasination. “17
„Nothing remained of the collections of the Council of State, the Hôtel de Ville, or, most important, the twenty-four thousand richley bounded and odd works, the typographical masterpieces that had been collected at the Louvre by a succession of its former occupants, both kings and proncesses“18
„In 1530, in Texcoco, Zumà made a bonfire of all the writings and idols of the Aztecs. His Act of destruction had enormous repercussions: all witnesses understood that his intention was to erase the past and open the way for a new era. Juan Bautitsta Pomar recounts that among the greatest losses were Mayan paintings 'in which they had their historie, because at the time the Marquis del Valle [Hernándo Cortez] first entered Texcoco, they where burned in the royal houses of Nezahualpiltzintli, in a large depositary which was the general archive of their papers '“19
„On May 10, the members of the Association of German Students gathered up all forbidden books (...) were transported to the Opernplatz. In all, over 25.000 Books piled up.“20
Diese Aufzählung ließe sich um zahllose Einträge ergänzen. Immer geht es um einen Angriff auf unliebsame, oppositionelle Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller, oder deren Arbeiten. Es geht um die Auslöschung einer Geschichte, die sich nicht in die Logik der neuen Herrscher fügt. Es geht darum die Geschichte der eigenen Ideologie anzupassen, um diese als einzige Wahrheit erstrahlen zu lassen.
Im Endergebnis wird durch die konsequente Vernichtung kultureller „Gedächtnisinhalte“ einer Kultur der Versuch unternommen, eine formale und lineare Geschichtslogik herzustellen, um damit die eigene Herrschaft als logische und historisch einzig mögliche Konsequenz erscheinen zu lassen.
Die eigentlichen Inszenierungen symbolischer Theatralik, die sich in den konkreten "Bücherfeuern" manifestieren, sind die sichtbare Handlung, die als ritualisierte „Feierstunde“ eines „neuen Aufbruchs“ inszeniert wird, die die Anhänger zusammenschweißt, und die Gegner einschüchtert. Insbesondere bei den Nationalsozialisten muss davon ausgegangen werden, dass die Bücherverbrennungen den Machtanspruch über den „öffentlichen Raum“ zementiert haben, um Demokraten physisch und intellektuell aus diesem zu verdrängen.
Im Folgenden wollen wir uns auf die Betrachtung der "Bücherverbrennungen" in Deutschland konzentrieren.
„In den finsteren Zeiten
Wird da auch gesungen werden?
Da wird auch gesungen werden.
Von den finsteren Zeiten.“
Bertolt Brecht , Svendborger Gedichte
Theodor Verweyen betitelt den 3. Abschnitt seiner Vorlesung „Bücherverbrennungen“ vollkommen zurecht mit
„Kontinuität und Singularität: Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933“21
Die in dieser Überschrift anklingende inszenatorische Qualität, die Steigerung also von einem Kontinuum aus weniger prägnanten Prozessen hin zu einem einzelnen martialischen, rausch- und symbolhaften Ereignis ist ein typisches Merkmal der ritualisierten nationalsozialistischen Machtpolitik, wie sie uns auch in der furchtbaren Pogromnacht vom 09. November 1938 begegnet.
Schon der 30. Januar 1933 formte den öffentlichen Raum zu einer Bühne politischer Rituale, zu deren wiederkehrenden Requisiten Feuer und die Nacht gehören.
Was sich nun auf der Straße als beinahe „pöbelhafte“, „mobartige“ Situation darstellte, entsprang als „Aktion wider den undeutschen Geist“ ausgerechnet der Universität, der „Geistinstitution par exellence“22.
Einer der wichtigsten intellektuellen Brandstifter war der 1933 nach Berlin gewechselte Professor für Philosophie und politische Pädagogik Alfred Bäumler 23.
Im Schriftenverzeichnis Bäumlers, der als glühender Apologet des Nationalsozialismus gelten muss, finden sich insbesondere „philosophisch“ motivierte Arbeiten, die der nationalsozialistischen Ideologie zu einem intellektuellen, weit in die Geschichte zurückreichenden Fundament verhalfen. Zu nennen ist hier insbesondere der Titel „Hellas und Germanien, 1937“. Ferner gehörte Bäumler bereits 1930 zum von Rosenberg inspirierten „Kampfbund für deutsche Kultur“. Im „Völkischen Beobachter“ war Bäumler einer der wichtigsten Autoren.
Nachdem Bäumler 1933 nach Berlin berufen wurde, hielt er am 10.Mai 1933 seine Antrittsvorlesung. Der Aufgalopp Bäumlers war Manifest. Eskortiert von drei SA – Leuten mit Hakenkreuzfahne24, vor einem völlig überfülltem Hörsaal, rief er zum Kampf:
„(...)Sie ziehen jetzt hinaus, um Bücher zu verbrennen, in denen ein uns fremder Geist sich des deutschen Wortes bedient hat, um uns zu bekämpfen.“25
Nicht nur die Bücher werden angegriffen, es wird ein fremder Geist beschworen, der nicht deutsch sein kann, der die deutsche Sprache missbraucht, dies ist der Ausschluss, nicht nur der Bücher, sondern auch der Autoren aus der „Volksgemeinschaft“.
Diese gleichsam „Undeutschmachung“, dieser Bannspruch, ist, wie wir sehen werden, Teil eines immer wiederkehrenden Rituals. Der „Hohepriester“ Bäumler setzte sich dann, nach Abschluss seiner Vorlesung, an die Spitze eines studentischen Demonstrationszuges der gegen 23:00 Uhr am Berliner Opernplatz eintraf um „die Giftstoffe“ „abzutun“. 26
Die Brandrede hielt Joseph Goebbels. Diese Rede war jedoch mehr als eine „Begleitkanonade“ zu den Scheiterhaufen aus Büchern. Goebbels trat in dieser symbolischen Aktion als Minister des neu gegründeten Propagandaministeriums auf, und „befahl“ den Professoren und Studenten, die Bücher den Flammen zu übergeben.
Wie Hildegard Brenner anmerkt, betrat Goebbels, hier in Gestalt des Propagandaministers, im Feuerschein der Bücher, die Ebene der Kunst- und Kulturpolitik und wurde mit dem neuen Ministerium für Propaganda zum letztinstanzlichen Entscheider der neuen Kunst- und Kulturpolitik.27
Jene Mainacht war das martialische, mediengerecht und perfekt inszeniertes Symbol einer neuen Kulturpolitik, welches durch die rohe Gewalt seiner Form keinen Zweifel über die wahren Absichten des Hitler-Regimes aufkommen lassen konnte.
Im Rahmen dieses Textes kann nur skizziert werden, inwieweit innerhalb maßgeblicher Institutionen der intellektuellen Eliten der Weimarer Republik auch jene Widersprüche und Konflikte wirkmächtig waren, die die Lähmung der antifaschistischen Kräfte in entscheidenden Phasen des Übergangs von der Weimarer Republik zum Dritten Reich markierten. Entscheidend in diesem Zusammenhang dürfte die sogenannte „Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste“ gewesen sein. Wenige Tage vor dem 11.Mai wurde die 1926 gegründete Sektion zum Schweigen gebracht.28 Auffällig war, dass bereits zur Gründung heftige „Gründungs- und Verfassungskämpfe“ tobten. Max Liebermann benannte folgende Kandidaten: Gerhart Hauptmann, Arno Holz, Stefan George, Thomas Mann und Ludwig Fulda. Hauptmann und Holz lehnten die Aufnahme ab, Bertolt Brecht etwa, wurde gar nicht erst gefragt. Schon hier fällt ein deutliches Übergewicht der bürgerlichen bis konservativen Richtung auf. 29
Im weiteren Verlauf kam es, in der bereits eskalierenden Situation der Weimarer Republik, zu heftigst ausgetragenen Konflikten um die literarische Ausrichtung der neuen Akademie-Sektion. Die beiden Pole Dichtung aus der Landschaft, im weitesten Sinne „Blut und Boden“ Dichter, nationaler oder nationalistischer Prägung, und Autoren der Stadt, der Industrialisierung, standen sich zunehmend unversöhnlich gegenüber. Vereinfachend gesprochen, kreist der Konflikt um die Adjektive „volksnah“, „deutsch“ versus „kritisch“, „zersetzend“.30 Der Wortführer der nationalistischen Gruppierung war der böhmische Autor Erwin-Guido Kolbenmeyer. In seiner Rede „Die Möglichkeiten einer Dichterakademie“ führt er im Rahmen einer Vollversammlung am 13/14 Oktober 1930 aus:
„Die spezielle Ursache unserer falschen Grundeinstellung heisst Berlin. (...) Es scheint mir ausgeschlossen, daß sensible Naturen, die wir eben sein müssen, um unsere Werke zu schaffen, sich dem aufjagenden Hetztempo dieser Stadt entziehen können – dieser Stadt, in der wohl ein Großteil aller Leistung Betrieb um des Betriebs und nicht der Sache willen ist.“31
Natürlich diffamiert Kolbenmeyer hier das pulsierende Leben der Großstadt, fordert indirekt eine Rückbesinnung auf die Ruhe, die Natur, die den „sensiblen Seelen“ der Dichter viel eher entgegenkommt; eine tiefgreifende Skepsis gegen die Moderne, gegen die Möglichkeiten und Widersprüche der Großstadt als Quelle schöpferischer Prozesse. Alfred Döblin konterte auf derselben Vollversammlung:
„(...) zugehörig zu dem wahren Berlin, zu dem von Kolbenmeyer tief verkannten, zu dem unbekannten und für flüchtge Besucher unsichtbaren Berlin, wo alles in ungeheurer, selbstaufopfernder Anspannung um der Sache willen geschieht und nichts um des Betriebs willen. In die Stadtgegenden, in die viele Fremde zuerst und oft ausschließlich kommen, wo Verschwendung, Müßiggang und Snobismus zu sehen sind, gelangen wir, die wir bis zur Erschöpfung arbeiten, kaum in Wochen einmal.“32
Den heraufziehenden Kulturkampf, begleitet vom Straßenkampf in der Weimarer Republik, kann man kaum deutlicher skizzieren. Die fortschrittlichen, demokratischen, sozialistischen Kräfte geraten unter Zugzwang, die Nationalisten und „Blut und Boden Apologeten“ radikalisieren sich, bis sie in eine große Nähe zur NSDAP geraten. Wobei nicht immer auszumachen ist, wie nun die Bewegungsrichtung verläuft, ob nun die NSDAP Inhalte der Rechtskonservativen übernimmt, oder umgekehrt.
Die Radikalisierung und Fortführung der Debatte um die sogenannte „Dichterakademie“ fand in einem Artikel Döblins, der am 25.01.1931 in der liberalen „Vossischen Zeitung“ erschien eine Fortsetzung. Döblin zieht hier, also nach kaum 5 Jahren, bereits eine „Bilanz der Dichterakademie“, auffällig ist, dass sein Beitrag zu einem Gutteil um den Begriff „Schutz der Geistesfreiheit“ kreist:
„Sie wehrt jeden Angriff auf die Geistesfreiheit ab und unterstützt nichts, was die Geistesfreiheit einschränken will. Sie lässt sich von keinem Diktaturgelüste mißbrauchen. Sie schützt nichts, was ihr an den Hals will und nennt die Barbarei Barbarei! Sie muß Organ, aber auch – wie im alten China – Zensur des Staates sein.“33
Auffällig ist, dass Döblin hier eine wissenschaftliche oder literarische Form verlässt und den Ton eines Manifestes anschlägt.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum 30.01.1933 begann der Auszug der bürgerlichen, sozialistischen und liberalen Mitglieder aus der Sektion Dichtkunst, sowie aus der Akademie der Künste insgesamt. Käthe Kollwitz trat, wie Heinrich Mann am 15.2. aus. Dies war auch das Ergebnis eines unmittelbar einsetzenden Drucks der neuen Machthaber, die innerhalb der Akademie zudem schon auf eine breite Unterstützung, auch in der Studentenschaft traf. 34
Alfred Döblin, Ludwig Fulda, Leonard Frank und der Berliner Stadtbaurat Martin Wagner kritisierten den „offenkundigen Bruch mit demokratischen Umgangsformen innerhalb der Akademie“, auch dieser letzte offene Protest verhallte ungehört in den Gängen der Akademie.
Im März kursierte eine von Gottfried Benn verfasste Loyalitätsbekundung, die gegenüber dem NS-Regime abgegeben werden sollte. Diesen Vorgang nahmen dann Alfred Döblin, Thomas Mann und Alfons Paquet und Ricarda Huch zum Anlass, die Akademie zu verlassen.35 Besonders interessant ist die Austrittserklärung von Ricarda Huch. Bis auf diese wenigen stimmten die anderen Mitglieder der Benn'schen Loyalitätsbekundung zu. Die Abteilung Dichtkunst wurde zum wichtigen Ausführungsorgan Nationalsozialistischer Kulturpolitik. 36
Lange vor der Nacht des 11.05.1933 waren
Die bereits erwähnte Ernennung des völkisch-nationalen „Dichterfürsten“ Alfred Bäumler zum 10. Mai 1933 schließlich scheint den Verdacht einer bewussten Lenkung der Aktionen, durch das neue Propagandaministerium unter Joseph Goebbels als sehr wahrscheinlich erscheinen. Allerdings fanden sich nach gegenwärtiger Quellenlage keine Dokumente, die eine direkte Beteiligung des Propagandaministeriums oder der Person Joseph Goebbels erhärten.
So merkt Schöne in ihrem Beitrag „Göttinger Bücherverbrennungen“ an:
„Wohl hat sein [Goebbels] Ministerium die Verbrennungen finanziell unterstützt, und möglicherweise hat man die Säuberung der Dichterakademie zeitlich auf sie abgestimmt; gewiß hat Goebbels sie gebilligt, und gänzlich ausschließen kann man nicht, daß er ein Initialkommando gab, welches vorsichtshalber nicht auf schriftlichem Wege erfolgte. Alles, was bisher bekannt ist spricht freilich dafür, daß die Bücherverbrennungen in unseren Universitätsstädten tatsächlich ein eigenständiger Beitrag der 'deutschen Studentenschaft' zur nationalsozialistischen Kulturrevolution war.“ 37
Letztlich lässt sich allerdings durchaus eine NS-typische Strategie erkennen: Scheinbar von unten initiierte Aktionen treffen auf eine mindestens wohlwollende Führung in den wichtigsten Regierungsämter. Weiter hielt sich die Exekutive, also etwa die Polizei,auffallend zurück und ließ den „geistigen Mob“ gewähren. So kann zum Fazit dieses Aspektes der Vorgeschichte werden:
„Völkisch-nationale und nationalsozialistische Anschauungen waren bereits lange vor dem 30.01.1933 an deutschen Hochschulen durchsetzungsfähig geworden (...) Die Deutsche Studentenschaft begriff sich als 'geistige SA', die sich vom Boykott jüdischer Geschäfte am 01.04.1933 inspirieren ließ und an die Spitzen der kulturellen Erneuerungsbewegung treten wollte.“38
Die eigentliche Vernichtung und Entfernung sämtlicher geächteter Werke aus den öffentlichen Bibliotheken und aus dem Buchhandel folgte in den folgenden Monaten und Jahren nach der Verbrennung auf dem Opernplatz in Berlin.
Der öffentliche Raum wurde akribisch von allen geächteten Büchern „gesäubert“.
In Privatbibliotheken waren es vor allem die Bestände aus geraubten und geplünderten Bibliotheken von Bürgern jüdischen Glaubens, die der nationalsozialistischen „Kulturrevolution“ zum Opfer fielen.
„For us it was a matter of particular pride
destroying the Talmudic library
We had thrown the gigantic library out of the
building and had it transported
to the market square to set it on fire“
Frankfurter Zeitung
vom 28.3.1941,
Bericht eines „Brandkommando“-
Mitgliedes, der an den Bücherverbrennungen in
Lublin beteiligt war.
Als das NS-Regime 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg auslöste, setzte sich die kulturelle Zerstörungswut über die Grenzen des Reiches hinaus fort. Hier kann nur auszugsweise skizziert werden, wie dieser kulturelle Eroberungsfeldzug, der unter der Leitung des sogenannten Einsatzstabes Reichsleiter Rosenberg (ERR)39 stand, dem eigentlichen Krieg der Wehrmachtstruppen folgte.
Dieses Vorgehen ist symptomatisch. Zunächst wurden in der Regel jüdische Einrichtungen und deren Bibliotheken vernichtet, beinahe unnötig zu erwähnen, dass es gerade diese Institutionen waren, die über einen reichen bibliografischen Schatz verfügten, und sich vorwiegend in Deutschland selbst, sowie in Osteuropa fanden.
Doch auch in Westeuropa überrollte die Nazi-Maschinerie Bibliotheken, den Buchhandel und Privatbibliotheken von Bürgern jüdischen Glaubens:
„In 1940, Holland suffert unprecented looting. In September 1940, the Kloss library of the Institute of Social History (...). Amsterdam's Rosenthal Library, with 100.000 volumes, was seized The Archiv of the Woman's Movement was sacked, as was that of the Theosophic Society, which had works in Sanskrit. The Beth-Hamidrasch Etz Chaim liberayin Amsterdam, founded in 1740 an with a collection of 4000 volumes, was ransacked. Then Israel Seminary of Holland with 4300 volumes in Hebrew and 2000 on Jewish subjects was destroyed, as was the Jewish Literary Society, with it's precious manuscripts collection covering the period 1480-1560. Between 1942 and 1944, 29000 deported Jews lost one million Books.“ 40
Damit nicht genug: der barbarische „Vernichtungsfeldzug“ der neuen „Elite“ gegen kulturelle Güter, von Büchern, über Archivgut, über Kunstwerke, bis hin zu ganzen Bibliotheken und Sammlungen setzte sich weiter fort. Frankreich wurde am 2. Mai 1940 besetzt, am 3. Juni wurde Paris bombardiert. Elf Tage später marschierten deutsche Truppen über die Champs Élysées. Insgesamt wurde in der Folgezeit 723 Bibliotheken geplündert, 1.767.108 Bücher wurden konifiziert. 41
Zwischen 1940 und 1942 griffen deutsche Bomber viele englische Städte an, besonders hart wurde Coventry getroffen, etwa 100.000 Bücher fielen den Bombardements auf Coventry zum Opfer. Die zentrale Leihbibliothek Liverpools wurde vollkommen zerstört. 42
Natürlich tobten die „Brandkommandos“ auch in der UdSSR, hier am Beispiel der Region um Moskau:
„A total of 112 libraries, four museums, and fifty-four theaters were destroyed around Moscow. Tolstoy's House-Museum in Yasnaya Polyana was looted and several manuscripts burned.“43
Im weiteren Verlauf des Krieges wurden sogenannte Brandkommandos gebildet, die gezielt und hoch organisiert vorgegangen sind. Wie genau diese „Brandkommandos“ vorgegangen sind, lässt sich einem Artikel der Frankfurter Zeitung vom 28. März 1941 entnehmen:
„For us it was a matter of particular pride destroying the Talmudic library … we had thrown the gigantic library out of the building and had it transported to the market square to set it on fire, which lasted twenty hours. The Jews of Lublin were gathered all around and weeping bitterly, to the point of almost deafening us with their cries. We had a military band come over, and with their shouts of joy the soldiers drowned out the sobs of the Jews.“44
Unverkennbar ist hier der politische Anspruch der Aktionen, einerseits ein Propagandabericht für die Heimat und andererseits ein klares Signal in Richtung der jüdischen Gemeinden, und etwaiger Gegner der nationalsozialistischen Politik. Vor den Augen der Gemeinde werden die kulturellen Schätze verbrannt, und um das Klagen und Protestieren der Gemeindemitglieder zu übertönen, wird eine Militärkapelle aufgeboten. Diese Quelle deutet auf eine Mittäterschaft, oder mindestens Mitwisserschaft der Wehrmacht.
Es gibt keine genauen Zahlen, wieviele Bücher nun verbrannt wurden, viel entscheidender als Zahlen sind aber auch die erkennbaren Prinzipien des kulturellen Vernichtungsfeldzuges des NS-Regimes:
Die Feuer selbst dienten nicht nur der Vernichtung, sondern vor allem auch der Einschüchterung des politischen Gegners, oder der verfolgten Minderheiten.
Die geächteten Bücher und Schriften wurden aus den öffentlich zugänglichen Beständen entfernt, sie wurden nicht immer verbrannt oder zerstört.45
Die Nationalsozialisten entwickelten unter Beteiligung von SS und Wehrmacht ein hoch organisiertes System zur Vernichtung kulturell unerwünschter Materialien, welches dem „Amt Rosenberg“ unterstellt war. Der Begriff der sogenannten „Brandkommandos“ ist hier entscheidend.
Wie wir nun im letzten Abschnitt sehen werden, entwickelte das Propagandaministerium nicht nur einen technischen, sondern auch einen mythologisch – esoterisch, also inhaltlich aufgeladenen Ablaufplan für die Bücherverbrennungen.
IV.
„Die Staatsregierung versammelt sich im Rektorat
und begibt sich zwischen 7h45 und 8h in den Lichthof.
Die gesamte Feier wird auf den Bayerischen Rundfunk
und dessen 3 Nebensender übertragen.
Die Übertragung beginnt pünktlich um 8h.“
Aus einem Brief der Studentenschaft München
vom 24. April 1933 in dem der
genaue Ablauf einer Bücherverbrennung
im Vorfeld abgestimmt wird.
Am 11. Mai 1933, kaum 4 Monate nach der politischen Machtübernahme durch die NSDAP, loderten in Berlin und vielen anderen deutschen Universitätsstädten Feuer, deren Flammen sich aus Büchern speisten. Die Institutionen der Wissenschaft, der Kultur und der Kunst wurden selbst, durch eigene Hand, zum grotesken Schauplatz eines Rituals, welches die „geistige“ Machtergreifung einer verbrecherischen Elite feierte.
Berlin, 11.Mai (Tel. unseres O-Korr)
Am Mittwoch bot sich den Berlinern eines der erstaunlichsten Schauspiele, die man im zwanzigsten Jahrhundert noch erleben kann. Mitten in der Stadt loderte ein brennender Scheiterhaufen mit 20.000 Büchern zum Himmel empor. Der Erfolg, den die deutsche Studentenschaft mit ihren Requisitionen bei den Leihbibliotheken und Buchhändlern erzielte entspricht der Länge der schwarzen Liste, die gegen 200 Namen von Dichtern und aufzählt.46
Schlaglichtartig richteten sich die Augen und Ohren der Presse auf dieses Ereignis. Fernündlich übertragen dürfte die Berichterstattung über dieses Ereignis mit den heutigen Brennpunkten und Sondersendungen des Fernsehens vergleichbar sein.
Die Stimmung an jenem Abend wurde auch durch einschlägige Gesänge, den sogenannten „Feuersprüchen“ bestimmt:
„Soon a mob gathered arround the students who sang an anthem that made a great impression on the spectators. Each stanza began with an ideological maxim and ended with the name of an author whose works where to be burned. For example:
Against the materialist, utilitarian class.
For a community of people and an ideal form of life.
Marx, Kautsky“47
Wir haben es mit einem geplanten und organisierten, ja rituellen Vorgang zu tun, der den Höhepunkt einer viele Jahre zuvor im Umfeld der Universitäten und Akademien begonnenen Auseinandersetzung um kulturelle und intellektuelle Vorherrschaft markiert.
Es wundert nun wenig, dass mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten nun auch die Geistige SA ungehindert zuschlagen konnte und ihren Sieg ausgiebig feierte:
„Die Verbrennungsfeiern wurden überall nach dem selben reichseinheitlichem Schema unter Beteiligung der Rektoren und Hochschullehrer sowie großer Teile der Bevölkerung durchgeführt“48
Wie bereits im ersten Abschnitt geschildert dürfte die gezielte Planung und ritualisiert-organisierte Durchführung der Bücherverbrennungen zu einem Gutteil auf die Planungen der DSt zurückgehen, doch schon in der Nacht des 11. Mai 1933 wurde vonseiten der Staatsführung, in Person des Propagandaministers Joseph Goebbels, an das von der DSt entworfene Szenario angeknüpft.
Im öffentlichen Raum tauchten die 12 Thesen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ zuerst am 13. April 1933 als ein Anschlag von 47,5x70 cm auf. Auf weißen Hintergrund war in leuchtend roter Farbe die Schlagzeile „Wider den undeutschen Geist!“ zu lesen, es folgten die 12 Thesen49.
Im weiteren Verlauf kam es dann zu den ersten „Verbrennungsfeiern“, deren Ablauf immer weiter verfeinert wurden, sodass diese schließlich in Berlin und im „Reich“ „überall nach demselben reichseinheitlichem Schema unter Beteiligung der Rektoren und Hochschullehrer“50 durchgeführt wurden. Es kamen differenzierte Propagandainstrumente zum Einsatz, die vom der DSt eigenen „Hauptamt für Presse und Propaganda“ koordiniert wurden. Hierzu zählten:
„Säulenanschlag; Plakat; Flugblatt; Artikeldienst; Sonderartikeldienst in Bezug auf die Bücher-Konfiszierungsaktionen; Anlegen „Schwarzer Listen“ und Bücher-Sammelaktionen häufig Kultusministerelle Unterstützung; zudem stellten sich bei den sog. „Säuberungsaktionen“ in vielen Bibliotheken aller Art Administration und die Polizei vor Ort zur Verfügung. Vor den Sammlungsaktionen fanden nicht selten Kundgebungen statt, auf denen die Zielsetzung erläutert wurde (...): An der Universität München versammelten sich Studenten und Lehrkörper am Nachmittag des 6. Mai im großen Lichthof; der Führer der Studentenschaft, Karl Gengenbach, deutete die „Aktion wider den undeutschen Geist“ als erste Maßnahme, um „die nationale Revolution auf die Hochschule zu übertragen“, und führte dann aus „Volkskultur soll volksgebunden, rein und deutsch sein, sie kann niemals auf dem Asphalt wachsen, weil Asphalt den Geruch der Erde erdrückt. Heinrich Heine ist ins Feuer zu werfen und durch Eichendorff zu ersetzen“51
Nach den ersten Verbrennungen wurde das System verfeinert, und schon bald unter offizieller Beteiligung der neuen Staatsführung durchgeführt. Angesichts der ungeheuren Mengen an Büchern - „schätzungsweise 10.000 Zentner Bücher und Zeitschriften beschlagnahmt“ meldet der Berliner Polizeibericht vom 20. Mai 1933 – war eine bessere Organisation dringend erforderlich. Hervorgetan hat sich hier der Bibliothekar Dr. Wolfgang Herrmann, der die sog. „Schwarze Liste (Schöne Literatur)“ mit dem „Hauptamt für Presse und Propaganda“ der DSt koordinierte. Wolfgang Herrmann war es auch, der die Institutionalisierung der Büchervernichtung in Form des „Ausschuss zur Neuordnung der Berliner Stadt- und Volksbüchereien“ weiter vorantrieb. Der zuständige Minister Rust genehmigte die Liste Herrmanns am 11.Mai 1933. Damit wurde sie Amtlich und trug nun die Bezeichnung „Amtliche Schwarze Liste für die Volksbüchereien in Preußen (Schöne Literatur).“ Es waren in ihr 131 Autoren und 4 Anthologien verzeichnet.52
Die Liste wurde zudem Kategorisiert:
Gruppe 1 fällt der Vernichtung (Autodafé) anheim
Gruppe 2 kommt in den Giftschrank (z.B. Lenin)
Gruppe 3 enthält zweifelhafte Fälle, die eingehend zu prüfen sind, ob später zu Gruppe 1 oder 2 gehörig (z.B. Traven)53
Neben dem schon angesprochenen Organisationswahn der Beteiligten spielte die Kategorisierung in verschiedene Gruppen aber auch eine inhaltliche Rolle, denn immer dann, wenn ein Text aus „Gruppe 1“„dem Feuer übergeben“ wurde, erklang besonders lauter Beifall. Ein besonderer Aspekt der Verbrennungen waren die sogenannten „Feuersprüche“. Sie erst machten die Verbrennungen zu einem Ritual, zu einem gruppendynamischen Prozess, der beinahe an eine Art „Gottesdienst“ erinnert. Zur Berliner Bücherverbrennung wurde ein Katalog von Rufen entwickelt , der im Folgenden als „reichseinheitliches Schema“ übernommen wurde. 54
Mit den emotional und mythologisch aufgeladenen „Bücherverbrennungen“ zeigten die Nationalsozialisten, bzw. zunächst die Rechtsradikalen/Rechtskonservativen des DSt ihr feines Gespür, wenn es darum geht, die Menschen irrational gleichsam „spirituell“ zu „packen“.
Auffällig ist, dass die eigentlich der Rationalität, der Vernunft, verpflichtete geistige Elite des „Deutschen Reiches“ in ihrer großen Mehrheit bei diesem Spuk nicht nur bereitwillig mitmachte, sondern auch entscheidend dazu beigetragen hat, die „Aktion wider den undeutschen Geist“ rasch zu institutionalisieren, zur Blaupause zu machen.
Die Herrschaft des Nationalsozialismus begann also mit einer gigantischen Vernichtung kultureller Inhalte. Dies war die geistige Machtübernahme, die eine geistige Bankrotterklärung war.
Im Rahmen der Universitäten, in der inneruniversitären Auseinandersetzung, waren es vorwiegend nationale, rechtsradikale und rechts-konservative Kräfte, die den Nationalsozialisten den Weg bahnten. Im Ritual der Bücherverbrennung konnte sich ihr Hass auf die Moderne, auf die chaotischen, ungeordneten Metropolen, entladen. Die durchaus romantisch-revolutionäre Stimmung des Rituals „Bücherverbrennung“ entsprach rundum der Vorstellung eines nun „gereinigten“, „geläuterten“, „neuen“ Deutschlands. Aus diesem Ritual entstanden im weiteren Verlauf der Institutionalisierung industriell - arbeitsteilig operierende Einheiten, die sogenannten Brandkommandos.
Akademie-Katalog:Haarmann, Herrmann u.a. (Hgg.):„Das war einVorspiel nur ...“. Bücherverbrennungen Deutschland 1933:Voraussetzungen und Folgen, Berlin, 1983 (Katalog der Ausstellung derAkademie der Künste vom 8.5.-3.7 1983: Nr.137).
Bàez,Fernando: A UniversalHistory of the Destruction of Books, From Ancient Sumer to ModernIraq, New York, 2008.
Barbian,Jan-Pieter:Literaturpolitik im „Dritten Reich“. Institutionen,Kompetenzen, Betätigungsfelder, München, 1993.
Bollmus,Reinhard: Das AmtRosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf imnationalsozialistischen Herrschaftssystem. Stuttgart 1970
Borin,Jacqueline: Embers of the Soul:The Destruction of Jewisch Books and Libraries in Poland during WorldWar II, Libraries andCulture 28, no.4.
Brenner,Hildegard: DieKulturpolitik des Nationalsozialismus, Reinbek b. Hamburg, 1963
Faust,Anselm: Die Hochschulen undder „undeutsche Geist“. Die Bücherverbrennung am 10.Mai 1933 und ihre Vorgeschichte, in:Akademie-Katalog 137, s.o., S. 31-50
Hauder,Walter: Diesogenannte Reinigung. Die „Gleichschaltung“ der Sektionfür Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste1933,in: Exilforschung 4, 1986, S. 144-159.
Heiber.Helmut: Universität untermHakenkreuz, 3 Bde.,München, 1991
Jens,Inge: Dichter zwischen Rechts und Links. Die Geschichte derSektion für Dichtkunst an der Preußischen Akademie derKünste dargestellt nach den Dokumenten, München, 1971
Mittenzwei,Werner: Der Untergangeiner Akademie oder die Mentalität des ewigen Deutschen. DerEinfluss der nationalkonservativen Dichter an der PreußischenAkademie der Künste 1918 bis 1947, Berlinund Weimar, 1992
Sauder,Gerhard (Hg.): DieBücherverbrennung. Zum 10.Mai 1933, München/Wien,1983
Stockhorst,Erich: 5000 Köpfe: Wer warwas im dritten Reich, Kiel, 1998
Strätz,Hans-Wolfgang: Die studentische „Aktion wider denundeutschen Geist“ im Früjehr 1933, in Vierteljahresheftefür Zeitgeschichte 16, 1968, S. 347-372
Strätz,Hans-Wolfgang: Die geistige SA rückt ein. Diestudentische „Aktion wider den undeutschen Geist“ imFrüjahr 1933, in: Walbeer, s.u., S. 84-114.
Schöne,Albrecht: GöttingerBücherverbrennung 1933. Rede am 10.Mai 1983 zur Erinnerung andie „Aktion wider den undeutschen Geist“ im Früjahr1933, Göttingen,1983
Polastron,Lucien X.: Books on Fire-The tumultuous story of the worldsgreat libraries, London, 2007.
Walberer,Ulrich (Hg): 10. Mai 1933, Bücherverbrennung inDeutschland und die Folgen, Frankfurt a. M., 1980
Weidermarmann,Volker: Das Buch der verbrannten Bücher, Köln,2008.
Verweyen,Theodor: Bücherverbrennungen: eine Vorlesung aus Anlassdes 65. Jahrestages der „Aktion wider den undeutschen Geist“,Heidelberg, 2000
1 Verweyen, S. 150
Im damaligen Deutschland tobte seit längerem ein kultureller Streit zwischen verschiedenen Richtungen innerhalb der Literatur. Vereinfachend kann unterschieden werden zwischen großstädtisch, industriell geprägten Autoren der Moderne, und eher ländlich, national-konservativ geprägten Autoren, die in Kolbenmeyer ihren Wortführer fanden.
2 Bàez, S. 212
3 Verweyen, S. 167
4 Anselm, S. 38
5 Verweyen, S. 158
6 Heiber: Bd. 1, S.593
7 Bàez, S. 212
8 Ebd., S. 213
Rosenberg konfiszierte für das „Institut zur Erforschung der Judenfrage“ Bücher und Schriften die in die Große Bibliothek der sogenannten „Hohen Schule“, einer geplanten Eliteuniversität der Nationalsozialisten, integriert werden sollten. Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges führte dazu, dass die Gründung der „Hohen Schule“ vertagt wurde.
Die von Rosenberg geleitete Stelle „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ (E.R.R.) raubte und zerstörte im Zuge des zweiten Weltkrieges ab 1940 in allen eroberten Ländern unschätzbare kulturelle Werte, darunter Millionen von Büchern und anderem Schriftgut.
9 Barbian, S.275f
10 Bollmus, S. 27
11 Weidemann, S. 13
12 Ebd., 14
13 Ebd., 14
14 Bàez, S. 1
15 Ebd., S. 5
16 Ebd., S. 5
17 Ebd., S. 79
18 Polastron, S. 163.
Hier werden die Unruhen im Rahmen der sogenannten „Pariser Kommune“ 1870/71 angesprochen.
19 Bàez, S. 130
20 Ebd., S.209
21 Verweyen, S. 145
22 Ebd., S. 146
23 Stockhorst, S. 40
24 Akademie-Katalog, S. 195
25 Alfred Bäumler, Antrittsvorlesung in Berlin, in Männerbund und Wissenschaft, Berlin 1934, S.123-138, hier S.137 ff
26 Verweyen, S. 148
27 Brenner, S. 45
28 Jens, S.46-48
29 Mittenzwei, S.95
30 Ebd., S.95
31 Jens, S. 104
32 Ebd., S. 104
33 Ebd., S. 138
34 Barbian, S. 73
35 Jens S.199ff
36 Hauder, S. 144-159
37 Schöne, S.8f
38 Barbian, S.131ff
39 Bàez., S. 212
40 Ebd., S. 212
41 Ebd., S. 213
42 Ebd., S. 218
43 Ebd., S. 218
44Borin:Frankfurter Zeitung vom 28.3.1941
45Als die US Streitkräfte 1945 Frankfurt erreichten fanden sie im IG-Farben Komplex in Offenbach drei Millionen geraubte Bücher unzerstört vor.
46 Neue Züricher Zeitung vom 11.05.1933
47 Bàez, S. 210
48Strätz, S.107
Das ist absolut genial. Ganz unabhängig von der Aussage. "Metal", der so sophisticated und perfekt ist in jeder Hinsicht, nur an der Musik arbeitend, nicht am Ego, auch dieses scheinbare mit angezogener Handbremse fahren, und doch vorwärts treiben, schleifen lassen, der Absturz in Reggae, dass mir beim ersten Mal seit Frank Zappa, Public Enemy, Napalm Death "Harmony Corruption" und Miles Davis die Spucke weggeblieben ist und ich zum zeiten Mal hinschauen musste. Wenn es jemanden gibt, der einfachen volkstümlichen Metal in globalen "Jazz", überführt, also eine neue klassische Musik der Unterdrückten, dann sind sie es. Perfekt, Perfekt, Perfekt - bitte bleibt auf diesem Pfade. Die sind aus Indonesien. Danke, von ganzem Herzen. Hätte nie gedacht, dass es eine Theorie des Metal gibt, sie haben sie als erste und einzige Band gefunden und in Musik umgesetzt. Da kann es ruhig Nachfolger'innen geben. Muss man aber erstmal hinbekommen, gell. Muss man ja fast schon vor Stuhlreihen in der Kölner Philharmonie spielen lassen, ssind Festivals fast schon Perlen vor die Säue. Äh ... außer Wacken. Puh, das war knapp.
Eine Ergänzung zur Leihmutterschaft - wir meinen, dass altruistisch nicht bedeutet, dass die Frau keine Aufwandsentschädigung bekommt, solange alle anderen Beteiligten damit Geld verdienen, also z.B. Gesundheitssystem. Diese Form sollte in Deutschland legalisiert werden, vor allem, weil es viel besser und sicherer ist, als in die Ukraine zu fahren. Verhindert werden muss Eugenik.
Wusstet ihr, dass der echte CSD kein Karneval der Eitelkeiten, in den wenigen liberalen Hochburgen, war, sondern eine politische Straßenschlacht? Vielleicht ja in Zukunft.
Die Sache muss 1000-mal so politisch werden. Das diesjährige Motto in Berlin gab Hoffnung, obschon es in Deutsch eher an eine Physiotherapiestunde erinnert, Hot ist nicht "Haltung" sondern Attitute, was nicht mit Haltung übersetzt werden kann. Warum? Weil es in Deutsch keine Attitute gibt, nur "Attitüde" was keine Übersetzung ist, sondern nur eine andere Schreibweise für Attitute, weil es dieses Wort semantisch im deutschen Arschkriecherhirn der Untertanen nicht gibt, die Bedingungslosigkeit und Konsequenz der Attitute, die kein schwärmerisches Hintertürchen mehr offen lässt, ist den Gartenzwergen eh ein Greul, wenn es nicht um Nationalsozialismus geht! . Es ist unübersetzbar für Deutsche. Das sollte sich ändern.
Spätestens jetzt, sollte mal wieder Schluss mit Lustig sein, man sollte sich vergegenwärtigen, dass der strukturelle Angriff, der systemische Angriff nicht von selbsternannten ordinären Kriminellen, die sich selbst dem IS zurechnen, droht, sondern von Rechts. Wir haben hier, sollte sich die Vermutung der Sicherheitsbehörden bestätigen, den Anschlag eines Kriminellen, der nach Sharia wahrscheinlich längst keine Hand mehr hätte und auch sonst dem Galgen näher stehen würde, als der Moschee.
Dieser Anschlag steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Irankrieg. Es handelt sich beim IS um eine sunnitische Gruppe, die dem salafistischen Umfeld Saudi-Arabiens zuzurechnen ist. Wenn man es also machen will, ist der zugehörige Großkontext das unten angesprochene Atomabkommen mit Saudi-Arabien. Sollte das Regime stürzen und bereits auf dem Weg zur Urananreicherung sein, dann sind es diese Kräfte, die die Anlagen übernehmen werden. Man muss ja fast die Huthi Rebellen um Hilfe bitten, damit genau dies nicht passiert. Der Krieg in Jemen (mit deutschen Panzern übrigens) ist hier auch zu sehen.
Legendär ist Gabriel, der bei der Debatte um die Panzerexporte im Bundestag betonte, wie weit es doch von Saudi-Arabien nach Iran ist, die könnten ja gar nicht gegen Iran eingesetz werden, er kannte auch die Straße von Hormus nicht, dies nur nebenbei. Von solchen Leuten werden wir bis heute regiert. Strategische Vollpfosten. Aufgrund der Beschaffung und Rekrutierungsstrategie der Bundeswehr ist Pistorius hier NICHT auszunehmen. Die gleiche Naivität und Rückwärtsgewandtheit, die gleiche strategische Vollpfostenitis. Nicht-zweitschlagsfähige vom Steuerzahler subventionierte Elektro U-Boote für Canada, wenn der Erstschlag erfolgt ist, dann werden diese Boote durch die Weltmeere irren und können von Glück reden, wenn sie ihre Position noch bestimmen können, ohne aufzutauchen und nach Seekarte, Sternenhimmel und Sextant zu navigieren. Im konventionellen Krieg sind sie nutzloser Schrott, der, sobald er auftaucht und von Drohnen gesehen wird, z.B. in Küstennähe, besser schnell untertaucht, oder untergetaucht wird. Das sind Rentnerwaffen für das Wirtschaftswunder. Man weiß nicht genau, was an Canada geflossen ist, damit die Deutschen den Auftrag bekommen, es wird aber mehr als 1 Euro gewesen sein. Diese Bundeswehr wird auf einem Haufen Schrott sitzen, den sie nicht aus den Kasernen bekommt, weil die Tore durch einen KI-Agent geschlossen wurden.
Währenddessen zerballern ukrainische Discount-Drohnen die digitale Wirtschaft Putins. Allein das verlogene Geheule der unschuldigen Russen in den Socials war den Angriff wert.
Insolvent by Drohne, so macht man das, übrigens ggf. auch mit Amazon, wenn Trump die Militärhilfe nicht verdreifacht. Am besten mit aufgepeppten Drohnen, die man am Black Friday bestellt hat.;)
Hätte, von uns kommen können. Glückwunsch, endlich hat Selensky es kapiert! Einzige Kritik, noch effektiver wäre es die Hostingfarmen anzugreifen, weil man dann weniger Aufwand hat, da schaltet man viele Logistikzentren auf einen Schlag ab und die Reparatur ist praktisch unmöglich. Eine Neubeschaffung von Servern dürfte Russland vor unlösbare Probleme stellen, die dann nicht absetzbaren Waren machen noch größere Probleme als die zerstörten Waren, außerdem wollen wir ja keine Lagerarbeiter killen. Der Bodycount bei Rechenzentren dürfte wesentlich geringer ausfallen. Krieg darf vor allem nichts kosten. Wer, außer Atomwaffen, noch Waffen zur Abschreckung baut, oder beschafft, sollte sofort entlassen werden, am besten ohne Pension. Das gilt für Pistorius, die gesamte deutsche Beschaffung und weite Teile der Generalität. Wir brauchen eine neue postmoderne Armee. Die mangelnde Digitalisierung Deutschlands führt diese Leute zu dem Schluss, dass es woanders auch so ist, daher fahren sie auch die falsche Strategie und erkennen die lohnenden Ziele und die damit verbundene Bewaffnung nicht. Es sind alternde Familienväter, die ihren Arsch in die Pension retten wollen und daher Hausmannskost der 60er präsentieren. Die Uniform steht ihnen eh nicht. Weg damit.
Vermutlich geht es hier überhaupt um keine wirklich politische Aussage mit Bezug zu LSBQT*u.s.w. sondern das hier wird viel eher als ein großer Menschenauflauf verstanden, wie bei einem Stadtfest, einem Weihnachtmarkt eben eine Gelegenheit bietet.
Immer wieder sind diese, sich selbst auf den IS berufenden Menschen, oder vom IS kurzfristig angeworbenen Wegwerf-Attentäter, Leute mit einer Einwanderungsbiografie, oft aber in vergangenen Generationen, die ihr ganzes Leben dank rassistischer und oft rechtswidriger Politik ala Dobrinth und Chancenungleicheit erlebt haben, wie sie, Achtung!, keine Chance bekamen, siehe Nizza. Dazu kommen Kürzungen und Streichungen, also der viel zu geringe Ausbau von Deradikalisierungs Ansätzen, schlechte schulische Situation durch komplett überfordertes Schulsystem - die ganze Palette. Sie sind oft in die sozial getriggerte Klein- und Gewaltkriminalität abgestiegen, um dann durch Selbstradikalisierung oder im Knast den nächsten Schritt zu gehen. Das hat weder mit Islam, noch mit politischem Islam besonders viel zu tun. Ich bitte euch in diesem Sinne auch zu zeigen, dass es jetzt nicht darum geht den politischen Inhalt, der nicht existiert, in die altbekannten anti-islamischen Muster zu überführen.
Es sind Leute wie Dobrintd mit katastrophal falscher reaktionärer Sicherheitspolitik (Siehe Netanjahu), es ist eine vielfach rassistische Gesellschaft, wie man in den User-Kommentarspalten aller Berichte zu diesem Ereignis lesen kann, es ist die Chancenungleichheit und die brutale Marginalisierung, Alltagsrassismus, die Flüchtlingshetze, die diese Menschen zu solchen Taten treibt, soweit es sich um Einwanderer/Migabio handelt.
Der Täter ist in Deutschland geboren worden. Das sind keine systemisch strukturierten politischen Taten, es sind Verzweiflungstaten. In der globalen Politik spielt der IS praktisch keine Rolle mehr. Der Versuch Saudi Arabiens ein mit Iran vergleichbares Milizennetz aufzubauen ist kläglich gescheitert, die eigenen salafistischen Versuche haben sich längst verselbständigt und sind für die Saudis unkontrollierbar geworden. Saudi-Arabien ist der Flugzugträger der USA - was auch der IS nicht unter einen Hut bekommt.
Die beschissenen Grenzkontrollen fangen Eierdiebe, vollstrecken ein paar lächerliche Haftbefehle aus dem Umfeld der Bußgeld/Schuldenvollstreckung und weisen Leute zurück, die ihre Ausweispapiere vergessen haben, sie sind inzwischen einzigartig in Europa und eindeutig rechtswidrig, nicht mit den Schengen Regeln zu vereinbaren, mitten in der schwersten Wirtschaftskrise des Schengenraumes. Doch - erneut kommt der mutmaßliche Täter aus dem Inland, wurde in Deutschland geboren hat eine lange Geschichte der rassistisch getriggerten Marginalisierung, der Chancenungleichheit, die, wie in Nizza, in eine solche Tat mündete. Wäre die Propaganda nicht vom IS, sondern von Pipi Langstrumpf, hätte er im Namen des Langstrumpfismus gehandelt.
Dobrintds Sicherheits Politik ist nicht fachlich begründbar, sie ist politische Propaganda, sie ist krachend gescheitert und geht komplett am Thema vorbei. Sie ist Teil einer rassistischen Hetze gegen Flüchtlinge, sie hat auch die AfD pulverisiert, gell. Super Taktik, der Mann ist ein Blender aus dem Lehrbuch. Die Politik der Koalition in dieser Sicherheitsfrage steht für reine Propaganda und Volksverarschung, der Minister muss sofort zurücktreten. Ach so, ne, dann sind sie ja bald alle weg.
Ayatollah Ruhollah Khomeini (Shiiten) erließ in den 1980er Jahren eine bedeutende Fatwa , die geschlechtsangleichende Operationen im Iran für legal und islamisch vereinbar erklärte. Dies ging maßgeblich auf den jahrelangen Kampf der Aktivistin Maryam Khatoon Molkara zurück, die Khomeini persönlich davon überzeugen konnte. Was nicht bedeutet, dass der Iran ein Paradies für Queer ist. Dennoch ist diese Fatwa eine Fatwa, die von einem der wichtigsten Gelehrten des schiitischen Islam kam, wenigstens die Eindeutigkeit von angeborenen Geschlechtern infrage stellt und einen Wechsel ermöglicht. Bisher sind die theologischen Grundlagen dieser Überlegungen Khomeini' nicht fortgeführt worden und nicht tief genug, hinsichtlich ihrer Grundlagen und Konsequenzen erörtert worden. Das kann man ohne jeden Zweifel für weite Teile der römisch-katholischen Lehre ebenfalls sagen. Diese Fatwa aber geht in einem Teilbereich, aus welchen Gründen auch immer, jedenfalls weiter, als das meiste Christliche. Auch die evangelische Kirche sagt bisher nicht, dass es "unchristlich" ist und ein klarer Verstoß gegen den Glauben, diese Menschen in irgendeiner Form zu diskriminieren. Sich gegen Diskriminierung zu stellen ist etwas anderes, als Apologeten der Diskrimnierung aus der Kirche zu werfen, katholisch Sprech: "zu Exkommunizieren", was im Islam, übersetzt, denn es gibt ja keine Amtskirche, die Konsequenz einer solchen Fatwa ist. Wer es wagt gegen sie zu verstoßen, ist kein Teil der Glaubensgemeinschaft mehr. Da kann man mal sehen.
Wenn Dobrintski nun mit seiner Hetze und seiner katastrophalen Sicherheitspolitik weiter machen sollte, dann sollte man sich dem klar entgegenstellen. Diese aufgepeitschte Stimmung wurde ganz besonders, neben der AfD, durch die Hetze und die menschenverachtende Asyl und Migrationspolitik der CDU/CSU getriggert. Während diese Chaostruppe zusieht, wie immer mehr Menschen in Deutschland in Armut versinken, dies beginnt immer bei jenen, die jetzt schon marginalisiert sind. Deutschland muss diese Regierung loswerden, sie wird zu einer Gefahr, weil auch ihre Sicherheitspolitik komplett ideologisch ist und am Thema vorbeigeht. Diese selbst ernannten Islamisten sind keine politischen Täter.
Wenn dieser Anschlag, im Namen der Community, zu Dobrintkowksi-Like Maßnahmen führen sollte, gründen wir eine andere Community - in schwarzem Leder, mit Baseballschläger. Es ist auch Zeit die komplette Depolitisierung des CSD durch identitäre Politik, zu einem Lifestyle Event, sofort und radikal zu stoppen. Wenn man nur die eigenen Interessen vertritt, zuglseich die sozialen, klassenbezogenen Bedingungen auch innerhalb der eigenen Community leugnet, so tut als ob sexuelle/gender Vorlieben alles überschreiben, dann vertritt man em Ende gar keine Interessen mehr und wird zu einem Karneval der Kleinbürger mit Regenbogenfahne.
Merz muss weg, die CDU/CSU versteckt sich hinter einer Brandmauer vor ihrer eigenen Abspaltung, versucht ihre weitere Erosion zu verhindern, aber scheitert mit ihrer erzreaktionären AfD-Like-Politik auf Kosten von Linke, Grüne, SPD. Das ist zu beenden, die SPD wird unter 3 % landen, wenn die Koalition jetzt nicht sofort aufgegeben wird. Die CDU/CSU ist am Ende.
Unnötig, zu erwähnen s.u., dass dies auch für Judenhass im Context Israel/Nah-Ost und den modernen systemischen Antisemitismus im Context AfD und Restauration Rassenlehren/Nationalsozialismus/Nationalismus steht, was zumsindest Friedmann auf seiner Performance im Angesicht der Wagners verstanden zu haben scheint. Die Zeit Wagners, das war die Zeit der Ver"wissenschaftlichung" des christlichen Judenhasses im Zuge des Imperialismus und Kolonialismus, der Beginn des modernen Industriezeitalters, von da an war Jude eine Rasse. Da gehört sie hin, die Diskussion um Antisemitismus, auf die Wagnerfestspiele, nicht nach Israel und Gaza.
Was nichts daran ändert, dass die Wagner Festpiele ein Dianosaurier Relikt sind. Denn was sie auch machen werden in ihrer Hölle der Kleinbürgerkultur und der verqauarsten und verkrampften Inszenierungen, es ist nicht mehr zu erforderlich, denn einen werden sie ohnehin niemals übertrumpfen, bis sie endlich zugeben, dass ihr scheiß Wagner längst rückstandfrei von der Popkultur verspeist und in braunen Haufen wieder ausgeschissen wurde:
Wie es ausging wissen wir, also auch die perfekte Transformation der Valküre in die Hymne der Loser. Können sich die Revolutionsgarden ne Scheibe abschneiden, sollte eine Invasion versucht werden, würde ich schnell den Vietkong studieren. Was auch der Bundeswehr zu raten wäre. Große Fresse, nichts dahinter, das ist Wagner. Man muss nur wissen, dass nichts dahinter steckt, der Vietkong wusste es. Wir meinen den Komponisten ;).
Auch hier, bei Judenhass und Antisemitismus, das absolute Totalversagen Dobrindtnishinos. Bei muslimischen Judenhass in Folge Nah-Ost, wo Wadephul ergänzende Schützenhilfe leistet, wie Dreckarbeit Merz selbst. Beim eigenen sophisticated "wissenschaflichen" Konstrukt des Antisemitsmus der beginnenden Moderne in Westeuropa. Dobrintissimo der sein Reich mit ein paar Gartenzwergen an der Grenze bewacht, während der Bär im Inland steppt und vor allem den Namen AfD und Anhang trägt.
Eine Gemeinde in Bayern hatte kürzlich ein Schild angebracht, auf dem darauf hingewiesen wurde, wann die Gebete in der örtlichen Moschee stattfinden, keine 24 Stunden später wurde das Schild von Unbekannten übermalt. Das ist muslimische Realität in Deutschland und nicht irgendwelche Anschläge durch selbsternannte Islamisten.
Toecutters Gang aus Mad Max 1 ist ein garnicht so schlechter Ansatz, aber zu Nihilistisch, weshalb wir sein Ende zeigen. Der Wagen von Mad Max himself als Queer Taskforce Streifenwagen, sowie die "Uniform", sehr gut. Alle anderen Mad Max sind aus meiner Sicht Bullshit.
Mindestens bietet es sich an einen eigenen Sicherheitsdienst hochzuziehen, das bietet auch ästhetisch Optionen. Da kann man sich an dem Lack und Leder Outfit mit entsprechender Bewaffnung orientieren, wie es im New York der 60er und 70er nicht unüblich war und damals auch eine durchaus funktionale Seite hatte. Was bisher versucht wurde, hat darüber hinaus nur in ganz wenigen Winkeln der Erde, wenigstens temporär ohne Garantie, funktioniert. Wir sehen aber an allen Ecken und Kanten, sobald, wie von Trotzki theoretisch gefasst, das Kapital die Pole Arbeit und Kapital wieder immer weiter auseinandertreibt, wird die bürgerliche Demokratie z.B. zum Trumpismus, zur FPÖ, zur AfD als eine erste Eskalation, diese machen den Leuten dann Scheinlösungen vor, suchen Sündenböcke für den Pöbel, was das Kapital restauriert und den Pol Arbeit weiter an den Rand drängt. Die weitere Erosion der bürgerlichen Demokratie ist unausweichlich, vor allem, wenn deren Vertreter, wie Dobrindt, sich darin ergehen, die Politik der Rechten zu kopieren und damit hoffähig zu machen. Selber die Rechtsstaatlichkeit infrage stellen und so tun, als ob sie trotz anderslautender Urteile und Regeln einfach alles tun könnten. Die Erosion des Rechtsstaates ist in dieser Legislatur übrigens die Spezialität der CDU/CSU: Asylverfahren, Afghanen, Informationsfreiheit, Richterwahl, Leihmutterschaft, Verschuldung noch vor Kanzlerwahl in der alten Legislatur, Grenzkontrollen, fragwürdige Übergabe der Amtsgeschäfte beim Chaosumbau vor Ministervereidigung, Amthor als Person stellt schon den Rechtsstaat infrage, ein Social Media Clown mit Korruptionsskandal, der Umgang mit Schnieder ist eines Rechtsstaates ebenfalls unwürdig, zeigt aber offensichtlich, was Merz in Sachen Arbeitsrecht vorhat. Hire and Fire, das Völkerrecht und der Bundespräsident wurden noch von Spahn angegriffen, Merz sagt trotz Angriffsverbot im Grundgesetz, was sich, wie alle dieser Regeln im GG aus dem Völkerrecht ergibt, "Israel und USA machen die Drecksarbeit" - welche Drecksarbeit, die die das Grundgesetz verbietet, UN Sitz verspielt. Die Grünen, die erleben müssen, wie ihre naive Zustimmung zu diesem überhasteten Schritt nund umgewandelt wird in Kürzungen beim Klimafond, den Einbau neuer Gasheizungen und andere Delikatessen . Natürlich färbt sowas auch auf die Grünen ab, wie Schwarz Grün es generell tut, man wird braun bei der Mischung. Man kann die Liste sicher fortsetzen, man weiß nicht, ob das Absicht ist, oder ob der Kanzler einfach eine Alexa verschluckt hat, die auf Darmgeräusche reagiert und nun sein einziger Berater ist, weil sie die innere Stimme Freddys ersetzt hat. Da muss man sich doch nicht wundern, wenn andere da noch einen Schritt weiter gehen wollen. Damit aber ist das ganze Eskalationspotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft, es gab ja Pinochet. Diese Winkel der Erde erwirtschaften ihren Liberalism () ohnehin aber auf dem Rücken der meisten Menschen im globalen Süden, die Collaboration mit dem Kapital ist zu beenden. Wir sehen auch hier, sobald das Kapital und mit ihm die Politik, die es vertritt, in eine Krise geraten, erodieren die liberalen Errungenschaften schneller als man "Merz muss weg" sagen kann. Schreibts euch hinter die Ohren, oder sträumt weiter auf Kosten jener, die es jetzt erwischt hat.
Eigentlich ist mir das lästig, weil ich das Gefühl nicht loswerde einer Horde Halbaffen darzulegen, wie man zum Menschen wird. Aber sie wollen nur Bananen und leben im Bananensystem, was ihnen den Durchblick ohnehin nicht erlaubt, selbst, wenn sie es theoretisch begreifen könnten. Dennoch, für die Nachwelt oder Ausserirdische. Dann passt ma auf, der schwarze Monolith is back:
Trump spendiert den Suniten Urananreicherung, während er in einem Krieg mit den Schiiten, der um das iranische Atomabkommen kreist, letztlich bereits als Verlierer feststeht und zudem die globale Wirtschaftsordnung aufgrund der vollkommenen Unfähigkeit der gegenwärtigen US-Administration bereits in große Turbulenzen versetzt hat.
Die angebliche iranische Atomwaffe hat ihren Ursprung in einem solchen Abkommen, wie es nun mit Saudi-Arabien ebenfalls getroffen wird. Das kann kein normaler Mensch mehr erklären, es ist der komplette Wahnsinn von Israel und den USA.
Zudem wird nun die "Einhaltung" des Abraham"abkommens" verlangt, wahrscheinlich nachdem die jüdische US-"Diaspora" und Israel eingegriffen haben, sie sind hier mit an Bord. Saudi-Arabien - Flugzeugträger der USA - ein menschenverachtendes Steinzeit Regime dessen wirtschaftliche Grundlagen durch Klimawandel und Krieg ins Wanken geraten. Ein menschenverachtendes Steinzeit Regime was keine Atomkraft braucht, sondern über Massen an Solarenergie verfügen könnte, noch Öl hat, was "friedliche" Anreicherungsabsichten geradezu lächerlich grotesk wirken lässt. Besonders wenn man die Proliferation von "friedlicher" zur militärischen Nutzung kennt.
Dieser Schritt ist letztlich ein unverantwortbarer Schritt im Krieg gegen den Iran und so wird der Iran ihn auch werten. Es ist eine Drohkulisse gegen den Iran, auf Kosten der gesamten Menschheit und des Klimas, der Umwelt.
Abrahamabkommen - ein Abkommen, was nach dem sinnlosen Rachekrieg gegen palästinensische Zivilisten, der völkerrechtwidrigen Besetzung des Westjordanlandes und den Einmarsch im Libanon, über ein völkerrechtliches Maß hinaus, sicherlich soviel wert ist, wie nie zuvor.
Wahrscheinlich ist dieses Abkommen mit Saudi-Arabien eines psychisch angelschlagenen, vollkommen erfolglosen "Präsidenten", der in seiner Heimat keinerlei Zustimmung mehr hat, sein größter und nachhaltigster Fehler auf Kosten der gesamten Menscheit, die den Saudis nach Trump die Urananreicherung wieder aus den blutigen Händen schlagen muss. Ein Regime, was sich nur durch Öl an der Macht halten kann. Sollte dieses Regime stürzen, dann kommen 100.000 Bin Ladens aus der Wüste gekrochen und haben die Möglichkeit Uran anzureichern - physikalisch, was auf dem Papier steht ist dann irrelevant.
Man muss Trump unterstellen, dass er aufgrund seiner katastrophalen Präsidentschaft in einen suizidalen Zustand übergegangen ist. Dieses Abkommen ist allerdings auch aus Sicht Israels ein Himmelfahrtskommando. Die US-Amerikanische Zivilgesellschaft muss jenseits von Wahlen und gängigen Regeln handeln und diesen Verlierer und Gefährder des globalen Friedens aus dem Amt jagen .
In zwei Jahren hat der den dritten Weltkrieg ausgelöst. Währenddessen sind die Spritpreise in Deutschland am 23.7.2026 auf 2 Euro 14 Cent für E 10 gestiegen. Die EU sollte allmählich auch eine eigene militärische/diplomatische Option prüfen, die zur Not zum Konflikt mit den USA führt, um in eigener Regie, in eigener Absprache mit dem Iran eine für Europa gangbare Lösung zu finden. Diese USA sind der schlimmste Staatsterrorist nach Putin und nun ermöglichen sie den saudischen Mini-Staatsterroristen Urananreicherung. Das Maß ist voll.
Unter anderen Umständen, angesichts der Tatsachen: 1. Die USA verfügen über eigenes Öl und verkaufen es auch in die EU, mit den durch Trump verursachten Steigerungen, 2. die NATO Verbündeten einhellig gegen den Krieg sind, 3. Trump mehrfach auf die Gefahren hingewiesen wurde und alles vonseiten der Europäer unternommen wurde, dennoch mit den USA weiter zu kooperieren, 4. Zölle und sonstige völlig irren und gegen alle WTA Abkommen verstoßenden Maßnahmen, 5. Drohungen gegen Grönland und Canada, wäre dies nun der Punkt, an dem man sagen kann, die USA und Israel haben der EU und China mindestens einen offenen Wirtschaftskrieg erklärt .
Das sind derzeit keine Verbündeten, sondern Schurkenstaaten, die auch den europäischen Frieden gefährden. Da muss man sich irgendwann auch fragen, wie wichtig die Ukraine noch ist. Man kann nicht an zig Fronten gleichzeitig agieren, vor allem dann nicht, wenn die eigene Wirtschaft durch den Irankrieg an den Rand des Zusammenbruchs gebracht, zugleich von Trump die nächste Eskalation eingeleitet wird. Dann hat Putin eben gewonnen. Auch darauf wird vonseiten der US-Administration und Israels keinerlei Rücksicht genommen. Justamente zeichnet sich auch noch eine Selensky Krise ab, die konkret zwar nicht vorauszusehen war, aber ein derart langer Krieg bringt immer Defizite bei der Staatsführung und gefährdet sie am Ende auch durch eigenes Unvermögen und Fehler. Man wird dem Gegner halt ähnlicher, je länger die Show dauert. Das bringt der Krieg mit sich.
Europa ist also mit dem schwersten Krieg seit 45 befasst und diese derzeitigen Schurkenstaaten haben nichts Besseres zu tun, als den Europäern weitere Knüppel zwischen die Beine zu werfen, das Nah Ost Eskalationspotenzial nun endgültig global werden zu lassen, auch aus Sicht Chinas.
Das kann nicht länger folgenlos bleiben, wenn die EU nicht als das geborene Opfer und strategisches Leichtgewicht gelten will.
Das gilt ganz besonders für Deutschland, dessen Aussenmemme zusammen mit einem Strategiewechsel im Rahmen einer Kabinettsumbildung endlich weichen sollte, Wadephul hat seine Inkompetenz hinreichend belegt und keine einzige der Entwicklungen vorausgesehen. Das ist peinlich und wird im weiteren Verlauf auch Merz noch stärker gefährden, da auch er nur blamables Zeug in diesem Konflikt abgeliefert hat und zusätzlich jeder weiß, dass Merz diese Politik mitbestimmt, persönlich. Jetzt gibts es einen neuen im Kanzleramt, und mir fehlt absolut die Fantasie, wer das sein soll .
Ich jedenfalls will den Kopf von diesem Wadephul, weil ich keine Lust mehr habe mich als Deutscher für diese Politik, auf internationaler Bühne, in Grund und Boden zu fremdzuschämen.
Im Video einer der Minister, dem die deutsche Staatsräson gilt. Und der Vater eines Soldaten, der diesen Minister von der Bühne jagd. Merz/Wadephul schlafwandeln und klammern sich an Paradigmen der Nachkriegsrepublik (West), die sie selbst nicht verstehen, nicht hinreichend gebildet sind, nicht KI gegen recherchieren, einfach nachplappern, wie dumme Grundschüler der analogen Epoche. So eine Israelpolitik entwickeln, die gegen immer mehr Israelis läuft und eine Schande für Deutschland ist. Daneben die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Landes akut gefährdet und Antisemitismus nur so hochspült. "Drecksarbeit" Merz und sein Laufbursche Wadephul ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Es kommt der Tag, da findet noch der letzte Israeli Deutschlands Israel-Konzept antiquarisch. Die Israelis sind nicht für den Rest aller Zeiten Opfer der Deutschen, die Deutschen nicht für den Rest aller Zeiten Täter, sowas lieben eh nur Täter, denn dann bleiben ihre Opfer für immer Opfer. Und es ist dann die Gnade der Täter, dass den Opfern auf ewig gedacht wird, von den ewigen Tätern, die sich so in eine unerträglich selbstmitleidige Position begeben, aber dem realen Israel einen Strich durch die Rechnung machen, wenn es fortschrittlich sein will, damit sie weiter das Gefühl haben alles richtig gemacht zu haben. Arme Täterwichser. Altes Spiel, besonders bei der CDU/CSU, die sich bis zur Abspaltung der AfD, für keinen Nazi zu schade war, für keinen Revanchistischen-Vertriebenen, für keinen Ex-Täter und keinen Ex-SSler, die es in ihren Reihen in allen Ämtern gab, jetzt nicht mehr, aber auch keine 40 % mehr, gell. Der Dregger würde jetzt auch die AfD tanzen.
Alle Abkommen mit Israel sind mit dem heutigen Tage und der Zustimmung Israels zum Atomabkommen mit Saudi-Arabien auf Eis zu legen. Auch alle Rüstungskooperationen und Beistandsverpflichtungen. Dann sieht man, was die Wahlen bringen. Wird eine derartige religiöse, kriegstreiberische Faschistenkoalition im Amt bestätigt, sind die diplomatischen Beziehungen mit Israel, inklusive Ausweisung aller diplomatischen Vertreter, ins Auge zu fassen.
Diese Politik wird sich auf europäischer Ebene durchsetzen, auch wenn Merz weiter einen Eiertanz aufführt, sollte der religiöse Faschismus im Amt bestätigt werden, gibt es keinerlei Solidarität auf EU Ebene mehr und es werden mehr und mehr EU Staaten Sanktionen gegen Israel fordern und ggf. auch nur national verhängen. Da muss Deutschland sich anschließen.
Israel hat ein gewaltiges Problem mit arabischen Juden, die von Israelis selbst jahrzehntelang als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden, und werden, das berührt die deutsche Schuld in keinster Art und Weise, im Gegenteil, es gefährdet die Opfer und Nachfahren der Opfer deutscher Schuld, sowohl in Israel, wie in Europa und Deutschland.
Das jetzige Israel ist ein etnisch-pre-arabischer Staat, der sich mehr und mehr von den verfassungsmäßigen Grundlagen der europäischen Aufklärung und von wichtigen Ergebnissen der bürgerlichen Revolutionen, wie Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit, entfernt. Was man ja machen kann. Egypt würde ich jetzt auch nicht als europäischen Staat beschreiben. Schlimmer ist, dass es ein religiöser, fanatische Widergänger ebensolcher Ansichten auf muslimischer Seite wird. Aber - im Gegensatz zu den meisten globalen Muslimen, und ihren Staaten, bei denen diese Form des Fanatismus keinerlei staatstragende Rolle spielt, weil sie gegen den Koran ist, absolut keine Rolle, auf das schärfste, auch in den allermeisten Moscheen verurteilt wird, kein Teil des muslimischen Mainstreams ist, im Iran schließlich Muslime gegen fanatische Muslime protestieren; scheint es in Israel zur allgemeinen Politik zu werden. Der Staat wird dann zum Träger dieser Ideologien. Die jüdischen Mullahs. Das ist ein sehr wichtiger Unterschied. Bei den Muslimen geht der globale Trend in Richtung Säkularisation, bei den vielen israelischen Juden genau andersherum.
Die CDU/CSU riskiert enorme Einbussen bei den Wahlen, auch zugunsten AfD mit ihrer Friedenstaubenzucht, denn die Solidarität mit diesem Israel ist nur auf Regierungsebene vorhanden, nicht in der deutschen Bevölkerung, was alle Umfragen bestätigen .
Wadephul kostet mindesten 3-5 %. Ich - würde auf einen Schlag 15 % bringen, als Parteiloser, bin eh am liebsten im Ausland, Deutschland ist öde. Teilnahme an Kabinettssitzungen nur Remote. Ich mach dat ehrenamtlich und ohne Pensionsanspruch, soweit alle Kosten übernommen werden. Ich fliege dafür aber privat, mit Steward und Stewardess, mindestens je 1,73 die Frau und der Mann nicht unter 1,85. Kein Blond, und nicht zu dick, aber auch kein Gerippe oder irgendwelche Instagram Beauty. Überdurchschnittlich gebildet und müssen charakterstark sein, was man auch im Gesicht sehen sollte. Die Uniform such ich dann aus, wahrscheinlich die alte Aeroflot, bin mir aber noch nicht sicher. Vielleicht auch die alte Concorde Uniform. Der Pilot muss zwingend eine Frau sein. Das alles ist 95 % günstiger als Wadephul. Und wird nach der 2. Dienstreise globaler Kult und Deutschland zur Supermacht der Herzen. Statt Bundesadler ein rotes Herz mit dem Schriftzug, Deutschland liebt euch.
Die gesamte Nah-Ost Strategie der EU und besonders das blinde Israel/US-Vertrauen der Bundesregierung ist krachend gescheitert und muss zwingend in einen kritischen Dialog verwandelt werden. Auch mit der inländischen jüdischen Gemeinde, denn deren Aussagen sind von denen Trumps und Netanjahu oft nicht mehr zu unterscheiden, gleichzeitig wird kritiklose Zustimmung erwartet und auch zu schnell und unbelegt die Keule Antisemitismus oder 7.10. Leugner geschwungen. Das geht nicht. Bei genauerer Betrachtung ist diese ständige Weitergabe von Netanjahu/Trump Propaganda namentlich durch Schuster in Deutschland nicht GG konform.
Teile des Likud, sowie der gesamte ultrareligiöse, fanatische Teil der israelischen Parteienlandschaft wären in Deutschland ein Fall für den Verfassungsschutz, das kann nicht bestritten werden. Man kann hier staatsrechtlich auch nicht muslimischen Gemeinden den Verfassungsschutz auf den Hals hetzen und dauerhaft den jüdischen Gemeinden eine blinde Solidarisierung und Verteidigung dieser Netanjahu Grüppchen und ihrer Handlungen durchgehen lassen. Das sind rechtsradikale, religiös-faschistische Parteien, die in Deutschland verboten wären, so sicher wie das Amen in der Kirche.
Viele dieser Parteien entstammen dem Spektrum der arabischen Juden, die nie mit dem Holocaust konfrontiert waren. Sie haben meist erst in Israel davon erfahren, hier kann nicht einfach so getan werden, als ob Deutschland auch die Vertreibung von arabischen Juden zu verantworten hätte oder deren Leben als Bürger*innen 2. Klasse in Israel, was sicher zu einer Radikalisierung führte. Das Westjordanland ist neben strategischen Aspekten eine innerisraelische sozial getriggerte Vertreibung, da Kernisrael für viele dieser Leute viel zu teuer ist und fest in der Hand der europäischen und US-Juden.
Schon dieses ständige über einen Kamm scheren und dann die Holocaust-Keule auszupacken ist vollkommen indiskutabel. Deutschland trägt eine Verantwortung gegenüber den Opfern des Holocaust, das kann nicht einfach ausgeweitet werden, ohne die Holocaustfrage zu verwässern und das gemeinsame Gedenken zu gefährden. Die Konsequenzen der Verantwortung für diese Opfer sind aber natürlich universell, abstrakt und müssen auch im Fall der Palästineser berücksichtigt werden. Mussten berücksichtigt werden im Fall von Srebrenica. Es kann keine Eingrenzung auf Juden plausibel begründet werden.
Diese Interessenvertretung der deutschen Juden, namentlich Schuster, sollte einbestellt werden, um das weitere Verhältnis zum Rechtsstaat und zum Grundgesetz in Deutschland hinsichtlich der Entwicklungen in Israel zu klären. So geht es nicht weiter. Das ist eine Konsequenz aus dem Holocaust, die diesmal nicht die Deutschen zu verantworten haben. Das ist das Ergebnis einer religiös-faschistoiden israelischen Regierung (ala Iran, Saudi-Arabien, USA), die von den deutschen Juden offiziell blind verteidigt wird. Gerade aufgrund der deutschen Schuld muss eingegriffen werden, diese Schuld betrifft zwar vornehmlich Juden ( auch Roma, Sinti, Schwule, Lesben, Politische, Asoziale, "Behinderte") aber die Konsequenzen daraus sind universell zu begreifen, nicht nur, weil es nicht nur Juden traf.
Das war die Demokratie Israel, bevor das Massaker Netanjahus Clique ermöglichte die Proteste abzuwürgen. Das meiste, was diese Proteste verhindern wollten, ist inzwischen Alltag, wenn auch nicht unbedingt immer als fertiges Gesetz. Hinzugekommen ist die ethnische Todesstrafe für Palästinenser, ein weltweit einmaliges Verdikt der Menschenverachtung. Aber es zeigt auch die strategische Naivität der Hamas und ihrer Anhänger, diese Proteste durch das Massaker abzuwürgen ist ein Kindergarten sondergleichen, der ebenfalls Netanjahu in die Hände spielte, den Palästinensern erheblichen Schaden zufügte. Es bringt wenig, dies zu leugnen. Insbesondere der Iran zeigt jetzt nicht solche Naivität, es stellt sich also die Frage, ob nicht gerade die Milizen die Achillesferse der Mullahs sind. So einen strategischen Schwachsinn, wie den 7.10. sollten die Revolutionsgarden nicht nocheinmal durchgehen lassen. Sie zahlen jetzt den Preis, für schlechte Führung. Diziplin ist alles. ;)
Also sind auch Juden mit einer antifaschistischen Ansprache zu versorgen und darauf hinzuweisen, dass Israel nicht Deutschland ist. Die Loyalität deutscher Staatsbürger hat Deutschland und dem GG zu gelten. Auch Juden haben Verfassungspatrioten des GG zu sein, oder sind im falschen Land. Ende der Durchsage. Hier ist nicht Israel, und das ist verdammt nochmal gut so. Mehr Antisemitismus konnte ich leider nicht unterbringen, gell. Arschlöcher, echt, es gab in der Vergangenheit mit anderen Vorsitzenden diese Probleme nicht, ich erinnere nur an Ignatz Bubis - ja - was ist da los? Verarschen können wir uns alleine.
Wenn all dies nicht fruchten sollte, kommen wir jedenfalls zu dem Ergebnis, dass es derzeit keine gemeinsame Basis mehr gibt, bis es 1. klare Anzeichen für eine Rechtsstaatlichkeit gibt, 2. die Todesstrafe zurückgenommen wird 3. die religiös-faschistischen Parteien verboten und verfolgt werden, sowie 4. der völkerrechtlich festgelegte Status des Westjordanlandes, GAZAs und des Libanon wieder hergestellt ist. Weiter ist der Krieg gegen den Iran sofort zu beenden.
Es sollte der jüdischen deutschen Gemeinde klar sein, dass diese Politik bei den allermeisten Deutschen, vor allem jungen Deutschen keinerlei Rückhalt hat, es ist ein Regierungs Wasserkopf ohne Erdung in der Bevölkerung. Dass durch diese aktuelle Politik der Gemeinde die gesamte bisher erarbeitete gemeinsamen Erinnerungskultur in Frage steht. Nun eben dann andere Wege geht. Es gibt da kein Gedenkmonopol.
Man kann keine faschistoiden Regime gutheißen, oder sie als Antwort auf Terror legitimieren, aus welchen Gründen auch immer. Wenn der 7.10. zu blinder Loyalität gegenüber Faschisten führt - dann ist man nicht besser als die Hamas.
Man kann auch nicht, wie ein Wachhund auf Meth jede noch so belanglose judenhasserische Aussage von irgendwelchen Randgruppen und Radikalen in Deutschland brandmarken, während man das totale Versagen der israelischen Regierung und das menschenverachtende Verhalten der religiösen Sekten um Netanjahu, nicht klar benennt.
Dieser Judenhass ist auch eine emotionale Reaktion, wie sie Juden auch zeigen, sogar der Staat Israel, in der Knesset - was soll der Scheiß? Todesstrafe nur für Palästinenser ist übelster Rassismus, der in Gesetze fließt und mit Sicherheitsinteressen getarnt wird. Aber waren es denn nicht diese Sicherheitsinteressen, dieses alberne Katz und Maus Spiel, dieser Überbietungswettbewerb der Möchtegern Männer, auf allen Seiten, was den 7.10. brachte?
Waren es nicht die großen Sicherheitsgurus, die alles versaut haben, was man versauen konnte? Loch im Zaun, damit auch 80 Jährige Palästinenser mit ihrer Krücke ein paar Juden umlegen, das ist Netanjahus Sicherheit. 3 Euro/6 Mark für E 10, weil er den Iran in drei Tagen mit seinem 80 Jährigen Buddy und Profistrategen wegputzt. Die müssen Leute aus dem Pentagon mittlerweile schon foltern, damit es keinen Militärputch gegen Trump gibt, zu dem wir seit einiger Zeit neigen, da die Demokraten offensichtlich ein Haufen feiger Ratten sind.
Wer das nicht benennt, kann nicht ernst genommen werden und entkernt alle Begriffe. Judenhass ist kein Antisemitismus.
Wie bescheuert muss man sein? "Semitismus" - bezeichnet keine Religion, sondern trifft eine "Ethnie". Seltsamerweise gehören zu dieser Ethnie, die ungefähr so realistisch ist, wie Arier, Juden, Christen, Muslime und der Scheich von Arabien. Verdammt nochmal. Das ist Sonderschulniveau.
Dieser Begriff stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Zuge der Rassenklassifizierung durch die Anthropologie, wurde der primitive Judenhass erst zu echtem Rassismus gemacht, aber nur in den Industrieländern, die z.B. dieses Thema auf den Weltausstellungen der Jahrhundertwende bespielten und dabei keinen großen Unterschied machten, zu den bereits kolonisierten anderen Völkern. Es ging vor allem um eine Legitimierung der Vormachtstellung der Weißen Europäer, will man das den Arabern unterstellen?
Der Judenhass mag sogar manchmal ähnlich in der Propaganda erscheinen, aber er hat kein unterliegendes System und hat auch nicht zu einem industriellen Völkermord geführt, der aber eine Anwendung von Antisemitismus und nicht von Judenhass war. Das ist der Grund, warum zum Beispiel Roma und Sinti ebenso, wie Juden, ins KZ gingen. Dies hat die Anthropology und nicht die christliche Kirche vorbereitet, es ging auch nicht um Handlungen, wie Wucher, Jesus ans Kreuz geschlagen, wieder ein paar Kinder gegessen, christlich, lecker, sondern um die gesamte Rasse, darum aus einer Religion eine Rasse zu machen, um alle zu treffen, nicht nur praktizierende und so sofort zu identifizierende Juden. Also wurde nach anderen Merkmalen, wie der Nase, gesucht.
So einfach war es dann auch nicht mehr ins Christentum zu wechseln, es gab auch Halbjuden, Vierteljuden, Achteljuden, es gab Christen, die jüdische Vorfahren hatten, ihnen wurde dann, was nur mit Antisemitismus als Rassenlehre geht, unterstellt sie hätten sich nur umtaufen lassen, seien aber Teil der jüdischen Rasse und würden sich als Christen verstecken.
Also was soll das, glaubt irgendjemand, was die Hamas verkündet oder das Kind Greta, die vor lauter Aktivismus keine einzige Lektion gelernt hat, sei so sophisticated, wie das Konzept des Antisemitismus, was nach Westeuropa gehört und Teil des Kolonialismus und Imperialismus war? Alles ist derzeit falsch.
Was ist denn dann das richtige Verhalten, ihr Pappnasen, "Semitismus" - alles klar, das ist leider ein rassitischer Begriff, aber gut, wenn ihr es so haben wollt. Hurra - Semitismus!
Bei dieser Gemeinde, muss man nach Israel um echte jüdische Kultur, auch die mannigfaltige ssäkularisierte, zu erleben. Anne Frank Hirnis, ewige Opfer. Kein einziger Araber dieser Welt versteht was Antisemitismus ist, denn ihr Judenhass steht in einem ganz anderen Kontext, er steht im Kontext Israel und von langen Konflikten in der Region, in der sich eben neue Religionen aus dem Judentum entwickelt haben. Weiter erleben die muslimischen "Semiten" Israel vor allem als Vollstrecker von US Interessen.
So verheddert man sich in den Rassismen der weißen Europäer, der Herrenrasse.
Sehr oft auch eine Reaktion von verzweifelten Opfern einer Politik, wie sie Netanjahu betreibt, palästinensische Mütter verlieren ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, wozu führt das Gleiche denn auf jüdischer Seite? We love all Arabs und legen jedes Wort auf die Goldwaage? Ne, ist klar. Noch nie "Drecksaraber" gesagt, noch nie wurde in Israel ein hetzerisches Plakat gegen Araber gezeigt, denn man legt sie lieber gleich um. Wie im Westjordanland. Wozu die vielen Worte.
Wer dies nicht benennen kann und nur auf den Judenhass, aber nicht auf mögliche Ursachen und die eigenen Verfehlungen verweist, noch dazu ständig eine groteske, gefährliche, historisch falsche Begriffsverstümmelung betreibt, hat in einer liberalen, aufgeklärten und wissenschaftlich organisierten Demokratie kommunikativ nichts zu kamellen.
Während der Antisemitismus ein äußerst gefährliches abstraktes Konstrukt war und ist, was versuchte eine Rasse aus "Juden" zu machen, Voraussetzung der Verfolgung von Säkularisierten und nicht religiösen, um weit mehr als im christlichen Judenhass oder im muslimischen Judenhass, wissenschaftlich zu "beweisen", dass Juden, wie der "Neger", eine minderwertige und zu kolonisierende Rasse sind. Wer das nicht versteht, tut mir leid, der hält am besten einfach mal die Klappe, was Nuhr chronisch zu raten ist.
Er sollte diesen Preis ablehnen, wenn er ernsthaft daran interessiert ist, etwas gegen "Antisemitismus", von dem er nicht weiß, was es ist, zu tun.
Sogar hier geht die Gemeinde soweit, über die Preisverleihung, einen provozierenden Angriff gegen alles Linksliberale zu fahren. Es ist einfach eine Schande. Jeder weiß das. Jeder weiß, dass die Qualität von Nuhr spachliches Schlagerniveau ist. Keiner kann diesen Typen ausstehen, der mehr als Hauptschule hat, und seine Witze sind das dümmste, was am Markt ist, er lebt nur von der Aufregung über seinen grenzdebilen Unsinn, sein AfD like Scheiß Dauercamper-Klugscheißer-Gesabber abgestiegener Kleinbürger und sich selbst für jung haltender Sozialrenter.
"Das wird man doch noch sagen dürfen". Sicher, aber keine Sau wills hören, erst dann, wenn behauptet wird, man dürfe es nicht sagen, man würde ge-canceled, weil man einfach kein Publikum fand, heul, flenn. Obschon man die ganze Nation auf Kosten der Gebührenzahler vollsabbern kann, weil die ARD in Sachen Humor ein Beerdigungsinstitut wurde. Nuhr bedarf also des Zwangs, damit er überhaupt gesehen wird. Man muss die Menschen zwingen zu bezahlen, um in diese Show zu gehen. Wo gibts sowas, außer beim ÖRR. Ich auch, ich werde gezwungen diesen Bullshit zu finanzieren, sogar die Gagen gegen meinen erklärten Willen mit zu bezahlen.
Das kann Karlsruhe nicht ewig egal sein, nur weil es in untergeordneten Gesetzen steht, zumal niemand die Leute zu HBO zwingen darf. Was ist an der Tagesschau besser als an, sagen wir den BBC Nachrichten, die ich umsonst anschauen kann? Was ist an Tagesschau besser, als die FAZ, die TAZ, die SZ, die Zeit? Was ist an WISO beim ZDF besser als Handelblatt - es ist viel schlechter und richtet sich an irgendwelche Verbraucher, die nicht wissen, dass Puddingpulver Zucker enthält. Was soll ich mit dem Scheiß? Ich zahl für Leute, die kein Englisch können und zu blöde zum Lesen sind. Ich schaue weniger als 10 Minuten im Monat ÖRR und bin besser informiert als der Chef der Tagesschau, weil der etwas für sein Publikum tut, Rentner, Penner, Ungebildete, Dauercamper, Kinderschänder - was weiß ich, wer den Mist schaut.
Aber in nur einer Sendung, selbst wenn die Quote gering ist, sehen mehr Leute Nuhr zu, als bei allen Bühnenauftritten dieses Mannes zusammengenommen, aus seiner gesamten Karriere. Das ist wie beim Fernsehbier. Schmeckt scheiße, aber war im Fernsehen, saufen wir mal Warsteiner. Sie erhalten einfach Arbeitsplätze, die niemand mehr braucht, der mehr als 5 Pfennig Verstand hat. Schließlich brauchen sie die Beiträge für ihre Sozialversicherungen. Das ist ein reines Subventionsgeschäft, wie es in Deutschland üblich wurde, um die soziale Marktwirtschaft zu "retten". Dabei vergessen sie was neues zu machen. Sollte dieses System uns nicht gerade vor Typen, wie Nuhr bewahrem, vor Parzeien, wie der AfD? War das nicht ihr großer Auftrag - Qaulität statt Fernsehgarten? Hat echt gut funktioniert, aber das hat nichts mit dem Programm zu tun, nichts mit den Indendanten, nicht mit den Redaktionen, das liegt an - ja - äh - Internet.
Weil auf dem Sendeplatz mal "Scheibenwischer" mit dem richtigen Dieter lief - ist es nun Nuhrs Bestattungsinstitut, ist es das Schwarze Loch was Hildebrandts Ableben erzeugte. Zu der Zeit hab ich noch ARD eingeschaltet.
Da dreht sich ein Ignaz Bubis im Grabe um, ja ist klar, wegen meiner Schreibe. Wir waren schonmal soviel weiter, würd sagen, Hamas hat ihr Ziel erreicht, denen sollten sie den Preis verleihen. Glückwunsch. "Semiten" aller Religionen unter sich, ohne die Kolonialisten läuft es eben nicht, wussten schon die Römer, da wird man zum Anti-Antisemiten-Semiten. Ha, Ha, Ha, brüll, Rakete, lach tot.
Soll der Friedmann Vorsitzender werden, der kann denken. Was nicht heißt, so wie wir.
Aus dieser Eskalationsspirale der Dumpfbacken verabschieden wir uns und empfehlen allen gutsendenden es ebenfalls zu tun. Dann gibt es ab jetzt eben ein "jüdische-gemeinde Gedenken auf Schuster-Blablabla Basis", und ein davon zu unterscheidendes ernstzunehmendes antifaschistisches Gedenken aller gutsendenden und nicht religiös verblendeten auch aus der jüdischen Gemeinde. Die offiziellen Verlautbarungen dieser Gemeinde sind unerträglich geworden, weil sie die Folgen der Netanjahu Politik, der Trump Politik nicht benennen, nicht hinterfragen, obschon sie auch gerade den Geiseln fast nichts gebracht hat, Israel immer unsicherer wurde, jetzt landen wir bei einem Atom Abkommen mit den Saudis. Ihr seid komplett bescheuert. Da gibt es nichts mehr zu bereden. Fuck You. Keine Sorge, ich hab immer noch diesen geheimen Raum, wenn es dann soweit ist, versteck ich auch den Schuster.
Nach all den Jahren hätte die jüdische Gemeinde verstehen müssen, was sie unter anderen Vorsitzenden auch hatte, dass gerade in Deutschland, praktisch alles, was mit realer Aufarbeitung zu tun hatte, also mehr war als das verlogene Gedenken der Tätergeneration, der Kranzabwurforgien der CDU/CSU, insbesondere auf linke und linksliberale Politik, auf die SPD rspk. SED zurückging, gerade auch 68'. Da waren die Nazis noch im Amt, aber warfen jetzt Kränze in Buchenwald ab.
Es ist sonnenklar, dass diese linksliberale Politik, die immer ehrlich und nie heuchlerisch an der Seite der deutschen Gemeinde stand, die israelische Politik kritisieren muss und nicht durchgehen lassen kann, ohne die eigene politische Linie aufzugeben, gleichzeitig auch Palästinensern ihren Zorn, ihre Trauer, ihre Verzweiflung lassen muss, wenn auch nicht derartige Gewalt, wie am 7.10. Da müssen die Palästinenser und ihre Vertretungen ebenso hart kritisiert werden. Auch gerade aus strategischen Gründen, weil sie die Palästinenser so, soweit von ihrem eigenen Land wegbringen, wie lange nicht. Weil sie hätten wissen müssen, dass sie Israel militörisch nicht in die Knie zwingen können. Weil sie alles was Arrafat/Rabin erreicht hatten, gemeinsam mit Netanjahu in den Dreck zogen, auf beiden Seiten um den Preis des politischen Mordes an Andersdenkenden.
Wenn nun justamente diese kritische Szene auch von der Gemeinde pauschal angegriffen wird und zunehmend diese Gemeinde das grundlegend liberale Spektrum verlässt, dann ist dies schon eine sehr große auch persönliche Enttäuschung, gerade für das linke und linksliberale Spektrum, was auch nie gleichzusetzen war und ist mit blinder Palästinasolidarität oder Hamashymnen.
Es ist wirklich so, dass man also andersherum, von der jüdischen Gemeinde offensichtlich keine Hilfe erwarten kann, wenn es um Faschisten in Israel geht . Man muss schon sehr geschichtsvergessen und verlogen sein, um nicht zu sagen, dies begann mit dem Mord an Rabin, und dieser begründete auch den Aufstieg Netanjahus. Verarschen können wir uns alleine. Was der Tod Arafats, wie im Spiegel, auf anderer Seite ebenso auslöste. Jetzt stehen sie beide mit leeren Händen da und ich mit 2, 14 € Sprit, die Saudis mit der Bombe, äh, der Atomkraft. Super gelaufen.
Gerade diese aktuelle Einbahnstraße der Solidarität, ist ein wirklich ernstes Problem, ganz besonders in Deutschland. Derart über diese Fragen hinwegzugehen ist eine Schande und wird nachhaltige Folgen haben. Und es ist ein neues Phänomen, für das insbesondere Schuster steht, meinetwegen im Nachgang 7.10.. Wir wünschen uns hier eine Neuorientierung auf der Basis der soliden Ansichten, wie sie früher selbstverständlich waren, auch mit israelkritischen Tönen, was für liberale Deutsche eine Selbstverständlichkeit ist. Dies Land Israel nicht auch kritisch zu sehen, setzt komplette Verblödung und Lügen voraus. Bei jeder Tankfüllung mindestens.
Ansonsten, ohne jeden Zweifel, wird der Kampf gegen den Faschismus gerade in Deutschland erschwert und dann ist diese Gemeinde eben paradoxerweise Teil eines verheerenden Rechtsrucks, der sie am Ende am meisten selbst gefährden wird. Ob man dann, wenn Netanjahu und Trump so weiter machen, in Israel noch einen sicheren Hafen findet, das steht auf einem anderen Blatt. Wir meinen nein. Unter diesen Umständen wird Israel von der Landkarte verschwinden, weil es sich soviele Feinde schafft, dass nichteinmal die USA noch retten können, was nicht zu retten ist. Dann sieht die Diskussion auch der deutschen Juden wahrscheinlich wieder anders aus.
Weiter wird nicht reflective, dass die deutsche "Diaspora" (was sie durch den Holocaust und nicht durch Einwanderung ist) im Vergleich zu vielen, vielen in Israel, weit rechts steht. In Israel selbst ist Anti-Netanjahu weit verbreitet, genauso, wie die Forderung nach einer gemäßigten Reaktion auf 7/10. Vermutlich also das gleiche Phänomen, wie bei vielen Diasporas, die regelmäßige viel konservativer sind, als die Leute im Land aus dem sie stammen, mit einem Unterschied, dies ist keine Diaspora im eigentlichen Sinne, es sind Deutsche und ihre Religion ist eigentlich nicht wichtiger als bei Christen, Hindus, Buddhisten, Atheisten oder Muslimen, etc, die deutsche Staatsbürgerschaft sollte die Religion überschreiben, da Deutschland keine Staatsreligion hat und nicht als Gottesstaat konzipiert ist. Das ist vielleicht ein guter Einstieg. Warum positioniert man sich rechter, als ein großer Teil der Israelis? Will man etwa bei den Wahlen nicht dafür sorgen, mithelfen, dass Bibis Gewaltspirale und der von ihm genutzte und hoffähig gemachte religiöse Fanatismus Geschichte ist? Oder sich wenigstens neutral verhalten? Auch im Sinne einer minimalen Loyalität gegenüber der weltlichen Verfassung Deutschlands? Der, der jetzt kommt, hat damit ganz sicher kein Problem:
Das mit den Fahnen muss mir mal jemand erklären. Ich stelle mir grad vor in Deutschland gehen sie mit dem Spruch auf die Straße "Merz muss weg" oder "Bafög +15 %. Sofort oder Uni brennt" und schwenken alle Schwarz-Rot-Gold. Aber gut, vielleicht wirkt es, aber paar mehr Rote, mir zuliebe, Blau Weiß ist so Schalke, da kricht man Augenkrebs. Fragt den neuen Bundestrainer.
Mein Opa war übrigens Schuster, später Schuhhändler, da er aus einer Reihe westf. Poalbürger stammte und so das Privileg übernahm zu handeln und das Kleingeld hatte, aus der alten Landwirtschaft vor der Stadt, hatte ja erklärt, diese Ausbürger hatten Stadtrechte und so auch ein Stadthaus, und Ländereien, ohne dem Adel zu sein.
Meine Mutter war nach der höheren Handelsschule, typische Poalbürgerfortschreibung, beim jüdischen Textilfabrikanten Bendix Chefsekretärin, und irgendwas mit Betriebswirtschaft, sollte da lernen das Geschäft vom Opa weiterzuführen, was sie dann auch in Ermangelung eines ältesten Sohnes tun musste, sie hatte drei jüngere Schwestern, die dann, in der Tradition der Paolbürger, "ausgezahlt" wurden, aber das Geschäft ging an den "Sohn". Meine Oma war eine Magd aus Oberschlesien, die mein Opa irgendwo aufgegabelt hatte, vor dem Krieg, die Geschichte ist ziemlich im Dunklen geblieben, hat meine Liebe zu Oberschlesien aber nicht befördert. Wozu auch, ist Polen. Oberschlesien ist für mich Max Weber und ja sicher - die Weber.
Viele Mägde sind während der preußischen Zeit irgendwie die Oder runter geschwommen, die ja ständig Hochwasser wegen der Tränen der Oberschlesier unter preußischer Herrschaft hatte. Ich glaube, meine Oma hat sich einfach zu viel von den Preußen abgeschaut, Stockholm Syndrom oder so. Sei es drum.
Mein Opa scheint sich eben diese Magd gegriffen zu haben. Mein Vater war Werksleiter bei einem anderen Textilfabrikanten im gleichen Ort und Schneider, sowie Textilmaschinenbauer, später stieg er dann ins Geschäft ein, weil auch er Textilkrise hatte, die erst mit der Ramschware bei Deichmann und Co auch zur großen Schuhkrise wurde, zusammen mit der 70er Ölkrise wurde es manchmal eng.
Aber noch nicht zu eng für Luxusschuhe, Gabor, Salamander, wie sie alle hießen. Warum sie in einer westf. Kleinstadt meinten einen auf Kö machen zu müssen - mein Vater.
Mein Verdienst war es eine Sneaker-Ecke einzuführen, als keiner wusste, in Deutschland, was das ist. Also sagte ich meinem Vater, wir brauchen "Turnschuhe" und eine "Sport" Ecke, sowie ein paar Sonnenbrillen, "Puma Formel Eins - Peter Illmann Edition" - natürlich die Grundlage für meine heutige Pop Papst Existenz, ging weg, wie warme Semmeln.
Dann "Adidas Allround", später kam Nike, danach war klar, der Junge kann Sales, außer bei meiner Oma, die das Gegenteil von Sales war, die den Laden auch als Sozialprojekt für ihre seltsame Bekanntschaft verwendete und ausgebildete Verkäuferinen ihrer ebenfalls aus Oberschlesien stammenden Alkoholiker Halb-Nazi-Bekanntschaft opferte, weil die mal wieder keinen Job fand, aber Oberschlesien zurück haben wollte. Nur damit diese die Kunden verjagte und sich plötzlich Vertriebenen Zeitschriften im Briefkasten fanden. Obschon die Oma ja ein Armutsflüchtling war, vor den Preußen.
Ich war dann mal in Ratibor an der Drecksoder, das scheiß Kaff will doch ernsthaft niemand zurückhaben, oda? Da muss man den Polen dankbar sein, dass sie das überhaupt genommen haben und jetzt auf Vordermann bringen, mit IT, vielleicht ja, weil ich da war. Arbeiten können sie.
Die "Turnschuhe" taugten damals für echte Aufregung beim Spießervolk, das trieb den Preis auf 99.-Mark, Dividende vor Steuern bei 40.- Mark, davon konnte Gabor nur träumen, wie wir heute spätestens wissen, jedenfalls was Adidas und Nike angeht. Da kamen sogar bisweilen noch echte Sportler, die das für Basketballschuhe gehalten haben, was zu Streit mit dem Sporthändler führte. Der ja auch mit seinen echten, albernen Sportschuhen kaum ne Mark machte. "Machst du jetzt auch Turnschuhe und Spikes" Zitter, Zitter, "Ne, mach dir keine Sorgen, mein Sohn sacht dat is Streetwear, nicht für die Turnhalle, brauchst gar nicht aufnehmen, bringt eh nix", "Ah so, bin ich ja beruhigt." Der war schnell weg vom Fenster. Dann dann kam das "Greif Zu" - kleiner 2. Laden mit 80 % Streetwear, aber keine Turnschuhe zum Discountpreis ;) und einer Spottmiete. Hä, Hä, Hä.
Ich habe schon mindestens 200 Filialen in ganz Europa gesehen - 1980. Ich war schneller als Deichmann, wenigstens in der Theorie und viel besser, die Eigenmarke "Victory" is ja wohl der Bürgergeldslipper No 1.
Aber vielleicht hätte ich ja gemerkt so gehts eben auch, andererseits gibts heute ja die coolen globalen Sneakerspezialisten, sogar mit Discount und Outlet und Skate - Vans, Converse (Nike) etc. Na ja - das Internet auch. Irgendwie war ich da dann aber nur noch an der Technik interessiert und wäre im Leben nicht auf eigenen E-Commerce gekommen, seltsam, Computer sind anders, jetzt schlag ich mich mit KI und technischem Marketing rum, nachdem Coding irgendwie zum Handwerk wurde, was dank KI bald jeder Hirni macht, wurde das auch langweilig. Egal.
Glaube jetzt muss man sich dafür interessieren, wie man mit KI bessere KI und bessere Quanten Computersprachen entwickelt. Die Quantenära vorbereiten, die stecken ja auch in den Sneakern, ähem.
Ich glaub, ich mach mal ein KI gestütztes Marketing Intelligence System (MIS) und nenne es "Mossad De Luxe". Das kann man dann auf Mitbewerber ansetzen und alles absaugen, was die an Marketing vorhaben, aus allen Quellen die das System abgreifen kann, mit vernetzten Agents, die auf Meth durch die Gegend rennen, und auf Trigger warten, die sich in den Marketingtiefen und Servern der Mitbewerber finden. Parallell kann man alle Maßnahmen der Mitbewerber aus der Vergangeheit und Newsletter, Postings, Influencegequetsche abgreifen, inklusive der Ergebnisse der feindlichen Kampagnen und sie analysieren, sowie dann nach einiger Zeit auch vorhersagen zu können, was sie als nächstes vorhaben. Da braucht man noch ein Set von Extractoren und Analysten Agents, die den Scheiß der Außendienst-Agents und der vergangenen Kampagnen des Feindes, dann auswerten und als einen Echtzeitstream, den man gleich zum adaptiven Stream Lernen verwenden kann, ausgeben. Da muss man glaube ich nicht mehr viel machen, um den halben? Markt von den Mitbewerbern zu heilen. Übrig bleiben jene, die ein mit "Mossad De Luxe" vergleichbares System haben, also niemand. Ja. Gute Idee. 1000 StratUps legen jetzt los mit ihrem MIS, eins bleibt. Denke man kann damit dann sehr genau prognostizieren, was man tun muss, um deren nächste Marketingmaßnahme zu toppen, zu sabotieren, zu kopieren und all das, durch das adaptive Lernen, wird das in realtiv kurzer Zeit vollautomatisch und kann auch proaktiv alle eigenen Kanäle mit selbst generiertem adaptivem Content bespielen, damit ist die ermittelte Maßnahme der Mitbewerber schneller online, als er Piep sagen kann, und sie ist dann meine. Sicher findet man auch einiges an anderen Daten. Doch - denke das ist die logische Fortschreibung, die dem technischen Marketing noch fehlt. Der Wettlauf zu diesem System, beginnt jetzt. "Mossad De Luxe" als Markenname ist aber ab sofort unser.
Das "Greif Zu" war dann meiner Oma zu wild, und die Einnahmen sanken wieder, weil sie das "Greif Zu" nicht wollte, scheiß Preußen. Dachte wohl die ziehen bald wieder die guten Lederschuhe von 1876 an, die ein Leben lang halten, was für den Schuhhandel der Super GAU wäre, ne, war nix.
Vermutlich haben ihr ihre ganzen der CDU/CSU und Kolping, der Kirche, den Vertriebenenorganisationen nahestehenden komischen "vertriebenen" Bekannten gesagt, "Turnschuhe, wie sieht das denn aus, wenn der Junge Turnschuhe trägt. Das sind doch keine Schuhe. Heil Hitler, äh, also." Weiß bis heute nicht, warum sich meine liberalen und gebildeten Eltern diesen Scheiß gefallen lassen haben, bei mir wär die ins Pflegeheim gegangen, mein Opa war auch nicht so, da hätte se dann mit ihren scheiß Vertriebenen Karten spielen und Korn saufen können. Hitler war garnicht so schlimm, nur "das" mit den Juden. Keine Ahnung, in der Partei war niemand, keiner konnte die Spinner ausstehen, die Nazis waren schlecht fürs Geschäft, damit bin ich groß geworden, bloss keine Nazis - aber irgendwie, das ist schon seltsam. Gepaart mit den Geschichten von den Luftangriffen, vor denen sie als jüngere Frau in unseren Fleisch-Eiskeller, damals ungefähr 3 KM vor den Mauern der Stadt, gelegen in einer Bauernschaft, heute ein Stadtteil, flüchten musste. Vielleicht ist sie einfach auf dem Arrangement mit den Herrschenden aus Oberschlesien hängen geblieben.
Traditionen eben.
Oma war das Gegenteil von Geschäftsfrau, aber hatte nach Opas Tod leider das Sagen, was auch so eine alberne Tradition war, die älteste Tochter musste sich dann, Fragment aus der "freie Bauern" Zeit, solange gedulden, bis die Alte starb und ihr auch noch das Altenteil besorgen, was dazu führte, das meine Oma ständig präsent war.
Meine Mutter starb dummerweise vor meiner Oma. Hätte Magd bleiben sollen, hat die Geschäfte "geführt", wie eine oberschlesische Magd ihre Küche.
Vielleicht bin ich ja sogar unehelicher Jude, Bendix galt als Schönling, meine Mutter auch, meine Eltern waren sehr liberal, was das angeht. Kleiner Scherz, geht zeitlich garnicht, oder meine Mutter war - ach lassen wir das, vielleicht mein Opa, Schwul in Stalingrad? Ah - deshalb die dumme Analphabeten Magd zur Tarnung, aber läuft es nicht in Wirklichkeit genau so, abstrakt gesehen, bis ja bis, zur autoritären Herrschaft von Arschlöchern, die Reinheit wollen und doch selbst nur das Ergebnis unendlicher Mischungen sind.
Meine halbe Jugend habe ich damit verbracht den jüdischen Friedhof zu bewachen, und mich zu fragen, ob meine Mutter was mit dem Bendix hatte, bewacht in Ermangelung einer jüdischen Gemeinde, was nicht die unvermeidlichen Hakenkreuzschmierereien verhinderte, konnte ja nicht 24/7 auf nem alten jüdischen Friedhof leben. What so ever, mit Netanjahu, frage ich mich zum ersten Mal in meinem Leben, warum mich Israel und die jüdische Kultur überhaupt noch interessiert. Das ist nicht gut. Für "EUCH".
Warum ich dat erzählt hab? Weil es keine Reinheit gibt, nie, never, nirgendwo, die ganze Menschheit wär längst ausgestorben, wenn sie ihren Genpool nicht ständig durchmischen würde und ständig alle Traditionen über Bord schmeißens würde, sich aber einbildet, sie würde sie pflegen. Das "Über Bord Gehen" der Traditionen, das ist ihre eigentliche Pflege. Alles ist ein Mix, alles ist immer unterwegs und es gibt kein Zurück in der Zeit.
Wichtig ist nur eins: "Sitzt nen Schalker bei Kaffee und Kuchen im Garten, kommt ne Wespe vorbei. Sacht der Schalker, ey, alles gut, aber wenne in meinem Garten bist, dann zisste dat Trkot aus."
Aber selbst das ist manchen Dummschwätzern von Vorgestern nicht zu vermitteln.
Und jetzt alle, zu Ehren des neuen Bundeska... äh ... Bundestrainers - war der nicht bei Liverpool *kotz* ? ;) Es kann nur einen Club geben:
Der heimliche und von sich selbst so gefühlte, leider verkannte, Superstar der Union Laschet will es nochmal wissen. Will er gar Fraktionsvorsitzender werden, eine 2. Chance, damit man endlich die Genialität dieses Überpolitikers sieht?
Für den Anfang macht er jedenfalls die gleichen Fehler, wie der im geliehene Familienglück entschwundene Spahn. Nein die Beschädigung des BVG durch die Fraktion der CDU/CSU war nicht genug, nun muss der sagenhafte Rex Laschet I. auch noch sagen "Es war gut, dass sie es nicht geworden ist" oder so ähnlich - ja zapperlot - dann haben sie bei der Demontage des Wahlverfahrens, ganz auf AfD Hill Billy Niveau, also alles richtig gemacht? Es ist nicht mehr zu fassen, was diese Chaostruppe CDU/CSU abliefert - sie mutiert zur lächerlichsten Partei des Planeten im Angesicht ihres radikalen Wiedergängers AfD, der offensichtlich nur besser den Unsinn verzapft, den die Union nicht mehr hinbekommt. Das erinnert doch sehr stark an das hilflose Zentrum und die hilflose DNVP. Armes Deutschland. Wer solche Parteien hat, braucht sich über den weiteren Niedergang nicht mehr wundern. Und das dicke Ende steht noch bevor - A_mateure f_uer D_umpfbackencountry.
Und eine andere Fraktionsvorsitzende will Ricarda Lang auf Crack werden, wenn sie es nicht mehr sein sollte, also Fraktionsvorsitzende. Welch eine peinliche Drohung. So, So, 1. Crack ist komplett out - was sicherlich zur Lang passen würde, aber die Beschaffung wird schwierig, da muss man schon selbst Ammoniak mit Koks erhitzen und beten, dass die Mischung stimmt. Ammoniak gibts in jeder Apotheke oder bei Salzgitter, wg. Wasserstoffstahl. Nein. Fentanyl oder Meth ist angesagt. Also kennt Reichinneck nicht mal "Breaking Bad" was zur neuen völlig humorlosen besseren Teestube und ultramoralischen Anti-Pop-Elend-der-Welt-schlechte-Laune Partei "die Linke" passt. Berlin halt, nicht mehr Arm und Sexy, sondern nur noch Arm und moralisch ambitioniert ob der Schrecken der Welt. Also den Kakerlaken bei deutsche Wohnen, die sie ja auf Kosten des Steuerzahlers vergesellschaften wollen. Vergesellschaften in einer kapitalistischen Gesellschaft - na dann - Kakerlaken und Schimmel fürs Volk. Wer weiß, was man für Drogen aus dem deutsche Wohnen Schimmel herstellen kann, wenn man es mit Kakerlaken Scheiße mischt. Sicher sehr psychodelisch. Ich sag euch mal was - bzw. Marx, den die Linke Partei ja irgendwie ständig als so einen Pappkameraden mit Sonnenbrille präsentiert, wusste noch wie man mit deutsche Wohnen klar kommt:
Also geben wir dem Berliner Pöbel mal etwas Nachhilfe: Mieterstreik, ihr zahlt einfach keine Miete mehr, das müssen dann aber schon praktisch alle deutsche Wohnen Mieter machen. Ihr höngt Rote Fahnen raus, ohne jeden weiteren Aufdruck einfach eine rote Fahne. Ihr schriebt einen Brief an die Justiziare von deutsche Wohnen und da steht drin: "Die Wohnungen gehören jetzt uns. Macht doch was dagegen. Eure Entschädigung ist ein Arschtritt." Am dem Tag rauscht der Börsenkurs soweit in den Keller, dass die Justiziare arbeitslos sind und von daher am Ende, wie der ganze Rest von dem Drecksladen. Die sind dann Pennystocks und ihr kauft sie auf und habt ne Pennystock-AG. Damit könnte ihr ein zentrales Mieterkommitee in den Geschäftsräumen der deutsche Wohnen AG unterbringen, einen neue Geschäftführung etablieren etc. Alles ohne Staat und ohne irgendwelche Laberbacken ala Reichninneck und wie sie alle heißen mögen. Dann beginnt man sicherheitshalber das Erdgeschoss zu befestigen, falls sie es wagen sollten Gerichtsvollzieher, Behörden und Polizei zu schicken . Es bilden sich Mieterkommitees, diese Mieterkommitees arbeiten nicht mit dem Senat oder der Linken Partei zusammen. Sie verbieten allen Parteien den Zutritt. Von diesem Tag an beginnt das große gemeinsame Renovieren. Mit etwas Glück und geschickter Strategie werden aus den Pennystocks wieder Stocks und ihr habt die Kosten für die Renovierung wieder drin. Dies ist das "Konzept Feindliche Übernahme" ihr tragt dann nicht nur die Verantwortung, sondern auch eine andere Charaktermaske - welche bloß? Dann wollen wir doch mal sehen, was der Staat dann macht. So wird daraus eine Bewegung und kein dämliches Volksbegehren der Arschkriecher, die vor Staatsgläubigkeit und Autoritätshörigkeit kaum noch laufen können. Aber das ist nur ein Drogenrausch, also nicht ernst nehmen, kiff mit grad die Rübe weg. 72% THC knallt mehr als Crack, soviel ist sicher.
Dass bei den ganzen Überlegungen ausgerechnet ein albernes Volksbegehren rummkommt, was den Staat braucht, was die gesamte Bürokratie am Ende braucht, was Entschädigungen irgendwie zahlen muss usw. zeigt doch vor allem eins: diese weichgespülte, idealistische kleinbürgerliche Linke Partei hat keine Ahnung von dem System, was sie bekämpfen will. Und die Union will ein lächerliches Gesetz erlassen, was in Karlsruhe kassiert wird, aber welche Bedeutung hat ein solches Gesetz, wenn man eine feindliche Übernahme durchführt? Solange man im Kapitalismus ist, kann es kein Gemeineigentum geben, denn wenn dies Eigentum keine Gewinne generiert abwirft, wird es nicht lange Eigentum bleiben. Diesen Mechanismus macht ihr euch bei einer feindlchen Übernahme der deutsche Wohnen AG zu nutze. Also ist die einzige Chance, wenn man schon keine systemische Alternative will, sich eine AG zu besorgen, die AG ist die einzige Form von Gemeineigentum, die im Kapitalismus möglich ist. Shareholderownership. Abgesehen von irgendwelchen Sozialprojekten, oder staatlichen Projekten, 2.,3, 4 Arbeitsmarkt, Sozialwohnungen blablaba, die am Ende aber immer nur den Steuerzahler belasten und aufgrund dieser Tatsache immer unterfinanziert sind und keinen nennenswerten Fortschritt bringen. Lasst euch von den Staatslinken nicht verarschen. Sie gehen über den Staat, weil sie den Staat repräsentieren, weil sie ihn brauchen, um weiter ihr Gehalt zu bekommen.
Wenn ihr das hinbekommt, dürft ihr bei mir anrufen und ich mach euch alle zu Immobilienmilliardären, jeden einzelnen von euch und dann kaufen wir alle Wohnungen der Welt und schenken sie den Menschen. Ihr dürft die Kampfkraft des Kapitals und seiner nicht-politischen Vertreter:innen niemals unterschätzen, und dieser reale Kampf findet nicht in den Parlamenten statt, da sitzen ein paar Laberbacken, die sich irgendwelche Teilaspekte von Macht geborgt haben und vor sich hin träumen. Sie sollen vor allem ein paar Kollateralschäden des realen Kampfes wegdiskutieren und etwas für Ordnung sorgen. Nein. Dort findet gar nichts statt, außer eine eitle Polit-Show von Kleinbürgern und Bürokraten, neuerdings von Phrasen dreschenden "Influencern", noch aus der KI vorbereitenden Social Media Epoche, die längst abgelaufen ist, ala Reichinneck.Probiert es aus, der Prompt, Mythos: "Ich bin Heidi Reichinneck. Ich will eine Rede im Bundestag halten. Diese Rede soll sich um die Deutsche Wohnen AG drehen. Benutze auch alle zur Verfügung stehenden Social Media Informationen um eine "Chraktermaske Reichinneck" zu erzeugen." "Deine Idee ist super!! Ich bin begeistert. Aber bitte erkläre mir kurz was genau du mit Charaktermaske meinst." "Ich meine ökonomische Charaktermasken, die als Personifikationen der ökonomischen Verhältnisse dienen" "Alles klar - blablablabla". Ihr werdet erstaunt sein, echter als Heidi Herself und theoretisch sogar deutlich besser. Darum gings bei Social Media, die Daten reichen aber langsam und der weitere Betrieb der Plattformen ist schon jetzt unrentabel. Aber die neue Infrastruktur ist noch nicht fertig. Ausserdem ist KI noch nicht ganz so weit, dass sie aus den vorhandenen Daten voll zukünftige generieren kann.
Buy or die
Jetzt seit ihr keine Mieter mehr, sondern fuckin' Telefon Terroists, ihr drückt die Shares von eurem Laden, die ihr als Pennys durch die feindliche Übernahme der deutsche Wohnen AG besorgt habt, massenhaft, in so kleinen Anteilen, wie nur möglich, in den Markt, bis ihr goldene Bäder einbaut in jede scheiß Ex Deutsche Wohnen Sozial-Schmuddel Bude.
Ihr müsst natürlich mit Strohleuten arbeiten, also ihr seit die Hausbesetzer, und auf Zypern (türkische Seite, ausserhalb EU) läuft der geschäftliche Teil, sobald die Aktien der DAG in den Keller rauschen. Und es muss schnell gehen. Also ein Fin-Tech-Agent darauf ansetzen, der bei bestimmten Signalen in Millisekunden zuschlägt, bevor der übrige Markt weiß, was da passiert. Es darf keinen formal erkennbaren Zusammenhang zwischen den Käufen und den Streiks geben. Formal - bedeutet nicht, dass nicht jeder weiß was läuft, aber sie müssen es ja auch formal abwehren. Beweise finden, für aktienrechtliche Merkwürdigkeiten, da ist das Aktienrecht löchrig, wie ein Sieb, schon weil es noch keiner so gemacht hat. Also, sicher würde ich mir clevere, junge, hungrige, englischsprachige Anwälte an Bord holen, die gibts auch Linksgedreht. Wenn die Übernahmeschlacht vorbei ist, ist sie vorbei. Danach gehört der Laden euch. Wenn der Regierende Bürgermeister*in dann in der Zeitung liest, was passiert ist, braucht er mindestens 3 Monate, um nur ansatzweise zu verstehen, wie es passiert ist. So macht man Gemeineigentum. Gell, besser Golf spielen als Tennis.
Buy or die Zwei
Danach haben wir den ganzen Scheiß komplett umgedreht, und die Ex-Vorstände der DHG und die Justiziare treffen sich im Exil in einem Pup in Schottland 10 Jahre später. Ich gebe einen aus, aber nur Guiness.
Tja, so ist das, mit dem Wechsel der Charaktermasken.
Vermutlich ist dies zu unmoralisch - also - schimmelt weiter, aber bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler. Was also theoretisch auch in Karlsruhe klappen könnte, die Union schraubt die Abfindungen nicht hoch, sondern versucht einen Weg den Steuerzahler und öffentliches Geld aus solchen Aktionen rauszuhalten, ohne Gemeineigentum grundsätzlich, oder nur beim Wohnen, anzugreifen. Das kann wahrscheinlich klappen, denn will man öffentliches Geld für sowas einsetzen, ist es sicher auch aus Karlsruhe okay, wenn dafür eine belegbare Notlage oder ähnliches vorliegen muss. Das bedeutet, man muss hingehen und andere Rechtsgüter gegeneinander abwägen, hier, Einsatz von Steuergeldern in einem Verhältniss zum objektiven öffentlichen Interesse. Da reichen 2 Sätze und man braucht sich nicht zum Büttel der Immobilienfritzen machen. Weiter hält man sich so alle Möglichkeiten offen, denn öffentliches Interesse - wer stellt es fest und wie? Siehe Corona. .
Marx war übrigens Wessi von der Mosel und niemals in Berlin, aber lange in Köln und London. Man sollte halt die Sonnebrille des Staatskapitalismus abnehmen, bevor man Marx liest und gleichzeitig Egon Krenz aus der Partei schmeißen, oder ist der schon beim BSW?
Macht noch größere Löcher im Hirn. 2. Jeder will Lang auf Crack sehen, am besten während sie dabei einen neuen Weltrekord versucht, einen neuen Weltrekord im Marathon aufzulegen aber crackzappelnd expanded bei KM 0,2 zusammenbricht. Also Heidi sollte keine Bedürfnisse beim Publikum triggern, die sie das Amt kosten könnten. Gell. Zurück zum Alm-Öhi geht es manchmal schneller als man denkt. Legalize all Shit.
Fehlt eigentlich nur noch Kerkeling als Bundespräsident und die Republik ist endlich der Zirkus, der sie ohnehin seit dem Ende von Merkel ist und Witzigkeit kennt keine Grenzen mehr, außer für Migranten. Merkels Erbe ist ein Zirkus der Eitelkeiten, was sicherlich so rein gar nichts mit der Aushilfsmonarchin zu tun hat, die nun im Kanzleramt hängt, fehlt nur der Hermelin bei dem großen Werk des jungen Künstlers, was eine Schöpfungshöhe von Null hat, wenn man die Kunstgeschichte und besonders die Porträtmalerei des ausgehenden Absolutismus kennt. Wenn ich Kanzler werde, wird dieses Bild ersetzt, durch das Bild eines Schwarzen Loches, was direkt aus Hubble kommt und mit KI aufgepeppt wird. Hängt dann neben der ukrainischen Flagge, die Scholz Portrait ist. Und um Laschet einen Gefallen zu tun, hängen wir ihn als einzigen Wahlverlierer einer Kanzlerwahl direkt neben Scholz - eine Aachener Printe, die immerhin lächelt. Das Bild des jungen Künstlers geht dann an die Caritas, die kann damit machen, was sie will. Schröder hätte niemals aufhören dürfen - Merkel hat das Land in den Untergang geführt und ihre lächerliche Rentnerpartei gleich mit. Die Abwahl Schröders zugunsten von Merkel und der Union war eine Katastrophe und hat die weitere Entwicklung des Landes um mehr als 20 Jahre aufgehalten - wofür? Für Scholz/Merz! Penner. Denkt endlich nach, bevor ihr wählt, oder lasst es - die Rechten, die konservative Rollator-Gang und die genauso autoritären, wie naiven Staats"linken" mit ihrem albernen Vertrauen, ausgerechnet in den bürgerlichen Staat, bringen Deutschland immer nur Staatsquote, die das Proletariat bezahlt, um ein paar Goodies zu bekommen, die sie nicht brauchen, die sie selbst bezahlen. Das ist nicht Links, das ist Caritas für Vollpfosten. Das muss doch endlich mal in die Köpfe dieses scheiß Neanderthals. Ja, ja ich weiß, so dumm waren die Neanderthaler garnicht - vor dem Hintergrund ihrer Zeit.
Deutschland nicht auf Crack - sondern auf Valium, blind staatsgläubig, wie eh und je, eine Staatsquote und ein Beamtenheer jenseits von Gut und Böse, wie der Haushalt, den sie so verbraten, für nichts und wieder nichts, das ist das Erbe von Aushilfsmonarchin Mütterchen Zeitlupe Merkel. Es wird Zeit für neue Parteien, wie im Rest Europas. Das entwickelt sich ansonsten zu einer Gemeinschaft des Grauens, die mit einem Infrastrukturpaket Autobahnen statt Rechenzentren baut, Brücken statt Glasfaser, Eisenbahnen statt Magnetschwebebahnen? Warum? Weil der Bau, der ohne Polen nicht mehr läuft, die Innobranche No1 ist? Wow - intelligenter Beton, mit zugehörigem exquisitem Fachpersonal - von Bauleiter, über Polier bis Stift und Drahtflechter - das sind die Jobs der Zukunft in Deutschland - und die Bezahlung erst - so eine scheiße bringen nur die Deutschen. Sie verbraten Milliarden für ein Infrastruktur-Freilichtmuseum. Sie bauen U-Boote, warum? Damit man Moskau, China, Nordkorea, Indien, Pakistan, USA, Israel klarmachen kann, dass ein Erstschlag beantwortet wird - doch oh Schreck - sie bauen ja gar keine zweitschlagfähigen Atom-U-Boote, sondern schwimmende Elektro-Särge als Konjunkturprogramm der strategischen Schmuddelkinder. Vollkommen nutzlos, so nutzlos, wie Canada ohne die USA. Also baut man Schwärme von kleinen U-Booten, aber nur die Französischen und Britischen bringen was, weil sie Zweitschlagfähig sind und niemand weiß, wo sie sich aufhalten, wenn es in Berlin kracht. Was für ein Zirkus. Wollen sie damit Grünland umzingeln? Oder Leihmütter heimlich nach Sibirien verbringen, um dort die heimische Bevölkerung genetisch zu unterwandern, mit deutsch-canadischem Erbgut? Früher hat man der Montanindustrie wenigstens die Kohle so zugeschoben, dass man wusste, sinnlose Subventionen. Hat Habeck noch so gemacht. Aber gut - eigentlich ist es Zeit die Geräte abzuschalten, aber sie haben entschieden den Patienten weiter zu beatmen, obschon er Hirntod ist. Deshalb bauen sie Playmobil U-Boote, für Canada.
Kommen wir nun zur Hausarbeit, die auch bei Leiheltern gerecht verteilt sein sollte.
Nur kurz nochmal ergänzend zur Leihmutterschaft, weil es eine witzige Konstellation gab, Laschet, gibt den peinlichsten Moment der Debatte ab, indem er gegen eine Richterin, die dank des Chaos durch den amateurhaften Spahn nicht ins Rennen ging, nachtritt.
Das ist der Gipfel der Peinlichkeit in dieser Debatte und es wundert wenig, dass der Nicht-Kanzler die Nicht-Richterin attakiert, oder was? Man glaubt es echt nicht mehr. Spahn steht dafür, dass die CDU sich mit ihrer eigenen Gesetzgebung in die Gebärmutter schießt. Das Thema identitäre Politik, auch im LSBQ*TZWPD G§U & kommt unten, in den Notes 3.
Man kann nur zwei Dinge tun: Entweder die Auslandsleihmütter stärker für deutsche Staatsbürger regulieren, und/oder die altruistische Schwangerschaft einer Leihmutter legalisieren. Dann muss man sich aber auch auf allerlei Komplikationen einstellen, die die Rechtssprechung so nicht kannte.
Die kommerzielle Leihmutterschaft ist aber ein Problem, wie sich auch in den USA zeigt, denn die Mütter erhalten nur einen Bruchteil der Profite und es gibt Selektionskataloge. Diese kommerzielle Variante muss als Kinderhandel benannt werden, egal wie viele ethische Schleifchen am Säugling hängen, er wird verkauft und gezüchtet, wie eine Rassekatze.
Es geht dabei nur vordergründig um die bezahlte Dienstleistung einer Frau, es geht in der Realität darum, ein menschliches Kind zu züchten und zu verkaufen. Ende, Aus, Nikolaus.
Das ist für den Erwachsenen, der aus dem Säugling wird, nach vielen Studien, die aber oft nicht wirklich unbefangen sind, kein Problem, in anderen ist es ein Problem, wenn die Fake-Eltern nicht richtig damit umgehen. Aber ist ein solcher Kinderhandel wirklich das, was aufgeklärte Gesellschaften wollen, damit ihre Bürger*innen sich fortpflanzen können?
Alles spielt nach den Regeln des Kapitals, das darf man nicht vergessen. Also sind die Preise so hoch, dass nur eine bestimmte Klientel sich so "fortpflanzen" kann. Das ist sicher äußerst problematisch und es ist sicherlich so wie beim Ferrari, den kann auch nicht jeder fahren, finanziell meine ich, ansonsten, wenn man die Rentner-Fettsäcke im Ferrari sieht, anderes Thema.
Unbedingt kann man im Kapitalismus allen Eltern nur sagen, solange es kein hinreichendes Kinderbetreuungsangebot etc. gibt, was die Arbeitgeber mitfinanzieren ist, besonders aufgrund der deutschen Sozialversicherungen, Kinder bekommen, ob nun eigene oder fremde, oft nicht der Anfang, sondern das Ende von der Selbstbestimmung der Frau - über diese Zahlen braucht man kaum diskutieren und sie gehören in die Debatte . Es sein denn, wie bei Spahn, man gehört zu einer bestimmten Bürokratenklasse, die eben auch hier kein Problem hat. Das alles passiert also nicht in einem luftleeren Raum, im Himmel der Eltern, sondern im deutschen Kapitalismus.
Der idealistische Level der Debatte ist geradezu grotesk vereinfachend. Daneben muss man sich schon fragen, warum bei manchen Menschen der Kinderwunsch so existentiell ist (ohne jede objektive Notwendigkeit), dass sie bereit sind alles dafür zu tun. Bringt uns zum Ferrari, wobei hier jeder sofort sieht, das mag ein existenzieller Wunsch sein, aber ist es das auch? Auch meine Kater haben bisweilen existentielle Wünsche, die ich ihnen nicht erlauben kann, genauso, wie viele Kinder. Das ist nicht gesund.
Weiter tauchen schnell andere Probleme auf, denn die Erde ist eine Fertilitätsmüllhalde, voller Waisen, verstoßenen und abgegebenen Kindern, sklavisch arbeitenden Kindern, weil die Eltern im globalen Süden zwar furchtbar fruchtbar sind, aber nicht in der Lage diesen Kindern ein mit den Kindern im Norden vergleichbares Leben zu liefern .
Also sollte Adoption zunächst mal diskutiert werden und dann die Notwendigkeit einer Leihmutterschaft besprochen werdens.
Weiter stellt sich dann auch noch die Frage, bei einer Legalisierung, wie die Kosten abgebildet werden, dies darf auf keinen Fall auf Kosten von Steuerzahlern oder Beitragszahlern laufen, was dann aber wieder auf das Problem verweist, dass die meisten Menschen solche Summen nicht aufbringen können. Was sich ja schon bei mehrfachen Versuchen künstlicher Befruchtung zeigt. Den Weg bis zum Ende gehen, machen die Kassen, richtigerweise, nicht mit. Sie sollten in der Reproduktionsmedizin nur Kosten übernehmen, die im Zusammenhang mit physischen oder psychischen Erkrankungen stehen, aber nicht länger das banale Wunschkind bezahlen. Also auch nicht mehr die erste Runde, wenn keine Implikationen vorliegen. Das ist Privatsache. Man kann da ja als Mitglied wenigstens Reproduktionsmedizin abwählen, und bekommt Beiträge erstattet, das ist gut.
Die legale kommerzielle Leihmutterschaft, wird die Lage der nicht wohlhabenden, soweit ein existentieller Kinderwunsch vorliegt, noch verzweifelter machen. Sich noch verzweifelter anfühlen. Das Problem ist bei der Debatte also generell, dass so getan wird, als leben wir in der Steinzeithöhle und das Werfen von Kindern ist eben Alltag und gehört irgendwie zwingend zum Lebenszyklus der Höhlenbewohner dazu. So ist es in der Tat lange nicht mehr. Also kann diese Sache und auch der individuelle, existentielle Kinderwunsch nicht mehr ernsthaft als was Natürliches oder zwingend zum Leben dazugehörendes abgehandelt werden. Der klassische, industrielle Lebensentwurf Kernfamilie gewinnt allenfalls durch die Bundeswehr und falsche Migrationspolitik wieder an Bsedeutung.
Auslandsleihmutter - vielleicht das Geschäft der Zukunft nach dem Brexit! Andererseits - sagen wir sind die Briten nicht für ihre Schönheit bekannt - *duck und weg*
Man sollte sich also hüten hier einfach so zu tun, als sei Familie und Kinderkriegen die Krone der Schöpfung - viel eher ist es die Bastion jener, denen nichts besseres einfällt. Ich würde mich jedenfalls hüten meine langjährige Beziehung durch Kinder und alles was da dean hängt sabotieren und determinieren zu lassen, es ist viel zu schön und frei zu zweit.Ausgenommen die Oberschicht und der verbleibende Adel, der damit nach wie vor Politik über Konventionsehe und Konventionssöhne macht. Das gilt auch für das seltsame Biotop des deutschen Familienunternehmens, aber ob die Konvention Boss für den Sohn aufgeht, das steht auf einem anderen Papier. Es geht nicht um Wälder, Burgen und Land, dumm in die Kamera grinsen, Yellowpress, sondern um Business.
Viel zu monoton, anfällig und zerbrechlich sind die immer gleichen Familienstorys, die nur wenn man drinsteckt ach so individuell erscheinen, als dass man dies noch unhinterfragt übernehmen und propagieren, sowie staatl. fördern sollte - schon angesichts der Scheidungsragte und der Statistiken der Jugendämter. Die Heuchelei hinsichtlich der sozialen Bedingungen von Kindern und Familien.
Das alles darf nicht blauäugig, idealitisch und nur emotional verkürzt auf Kinderwunsch besprochen werden. Hier geht es auch nicht zuerst um Elternglück, was mich an de Debatte immer nervt, sondern es muss, auch bei potentieller Freigabe der altruistischen Variante um Kinderglück zuerst gehen. Ansonsten lässt man es besser so, wie es ist, um das Aumaß zu begrenzen.
Weiter muss die Ideologie des Pro-Natalismus, die zur Industriegesellschaft gehört, als solche gebrandmarkt werden. Es besteht keinerlei Verpflichtung oder irgendein objective Sinn darin in der heutigen Zeit EIGENE Kinder zu bekommen, es geht genauso gut ohne, Menschen hammer mehr als genug, sie sind nur schlecht verteilt auf dä Globus. Es ist immer ein Drahtseilakt zwischen Karnickelorden und Selbstbestimmung. Hier kommt noch hinzu, dass es eigentlich nicht um die Mütter geht, sondern um die Kinder, und dann noch um Fake Eltern. Das ist nicht so ohne weiteres in die gängigen feministischen Diskurse einzusortieren, wenn man das mal so sagen will. Die Rolle der Leihmütter kann ja sicherlich schon bald von Humanoiden übernommen werden, dann sind Frauen eh raus .
Und auch für die geborenen Kinder und das weitere Familienleben, ist es eben kein Leben in einer Sternzeithöhle, sondern im Kapitalismus. Da sind die Zahlen hinsichtlich sozialer Probleme mehr als eindeutig.
Also - richtig ist zunächst mal klarzustellen, dass die deutsche Rechtssprechung nicht sinnvoll ist, dafür steht Spahn. Sie muss altruistische Leihmütter erlauben und entsprechend regulieren, dann muss man evaluieren, was dabei rumkommt. Der Ferilitätstourismus ist sehr oft von sozialem Gefälle geprägt, das geht nicht. Die Agenturschwangerschaften USA eröffnen viele zum faschistoiden Kreis gehörende Selektionsmechanismen, sind äußerst problematisch, stehen nur wohlhabenden offen. Weiter geht es hier ja nicht zuerst um die Mutter, sondern um das Kind, diese Agenturen betreiben einen Kinderhandel und soweit es die Natur zulässt werden Kinder auch nach den Wünschen der Fake-Eltern gezüchtet.
Also muss diese Debatte den Begriff und den Tatbestand "Kinderhandel" enthalten, ansonsten braucht frau sie nicht führen. Nochmal - bei altruistischen Zusammenhängen, Freundeskreis etc. kein Problem. Aber auch hier müssen Selektionsmechanismen, die ja natürlichen Eltern auch nicht zur Verfügung stehen, geprüft und ggf. verboten werden. Hier wäre also ein Losverfahren vorstellbar. Es gibt altruistische Leihmütter und diese kommen in einen Pott, die Fake-Eltern ziehen dann die Mutter, geben ihr ggf. ihr Sperma (besser nicht vorher mischen, gell, geht aber in der Natur schon). So ist es, grob jedenfalls, bei natürlicher Fortpflanzung.
Man kann allenfalls so weit selektieren, dass man dem Profil der Eltern so entspricht, wie es durch die Genetik bei natürlichen Eltern erfolgt wäre. Aber das alles ist eine Gradwanderung. Man sollte hier also ganz besonders über den Tellerrand schauen.
Und dabei auch nicht die dunkle Geschichte Deutschlandss vergessen, die Nazis hatten ein Programm, was im Grunde mit Leihmüttern arbeitete, um den reinen deutschen zu züchten - und das ist Hausaufgabe - stimmt das - gab es "Lebensborn?" Welche Programme also hatten die Nazis um Menschen zu selektieren, zu züchten, zu sortieren und wo liegen die Gefahren, z.B. beim US-Agenturgeschäft, oder bei einer Legalisierung ausgerechnet in Deutschland. In diesem Sinne Heil Embryo! Wird bestimmt nen Siegfried.
Wir stellen 42 "Fragen" zusammen, die sie für sich beantworten sollten, ernsthaft mit Recherche in ordentlichen Quellen unter kompletter Auslassung der Social Media Verblödungsmaschinerie. Die Antworten müssen sie also selber finden. Es ist erlaubt KI einzusetzen, aber nur dann, wenn sie sich vorher schon mit eigener Recherche ein Bild gemacht haben, um die Antworten des Blechhirns richtig bewerten zu können.
Die gleichgeschlechtliche Ehe ist nur deshalb eine Errungenschaft, weil sie gleichgeschlechtliche Paare in den gleichen reaktionären Status versetzt, wie bei gemischtgeschlechtlicher Ehe. Die Familienideologie der gemischtgeschlechtlichen Unterdrückung der Frau wird also auf die Regenbogenszene ausgedehnt - welch ein Fortschritt. Das bedeutet, es ist keine Emanzipation, sondern eine ökonomisch notwendige Assimilierung, die aber nur deshalb erfolgen muss, weil es die reaktionäre Ehe und deren staatliche Förderung bislang nur für gemischtgeschlechtliche gab. Damit kauft man sich als gleichgeschlechtliche "Ehe" aber alle Probleme ein, die dieses Konstrukt beinhaltet. Die richtige Forderung ist die komplette und rückstandfreie Abschaffung der Ehe und ihrer Privilegien, sowie die Einstellung jedweder Familienförderung, die zu einer gesamtgesellschaftlichen Chancenförderung für Kinder und Lebensgemeinschaften aller Art werden muss, völlig egal, wie diese Zusammenhänge auch aussehen mögen.
Die alte Ehe ist dann eine von vielen Möglichkeiten, bei denen keineswegs nur der verengte Scope gleichgeschlechtlich oder gemischtgeschlechtlich im Vordergrund steht. Also ist schon die Übernahme der Ehekonstruktion im gleichgeschlechtlichen Umfeld Teil einer reaktionären, identitären LSBQ*Sonstwat-Politik, die Menschen anhand von wenigen Merkmalen ein lebenlang auf bestimmte Identitären festlegen soll, aber den sozio-ökonomischen Hintergrund solcher Festschreibungen nicht benennt. Man beteiligt sich dann am endokrinen Märchen von der romantischen Liebe, die in Ehe und Kindern münden muss. Wann sind dies schon Kinder der Liebe?
Die gleichgeschlechtliche Ehe ist der gleiche Unsinn, wie die gemischtgeschlechtliche - beides sind erzwungene Lebensformen. Über einen romantischen Layer wird indes so getan, als sei diese Lebensform ganz natürlich, was aber nicht belegt werden kann. Ganz besonders deshalb nicht, weil es die monogame, romantische Liebe und Ehe auch erst seit dem 18 Jh gibt. Wie haben die Menschen bloß vorher Kinder bekommen? Belegt werden kann, wem diese Lebensform systematisch nützt und wem sie systematisch eher schadet.
Einer echten Chancengleichheit der Kinder steht das Konstrukt der Ehe und das Privateigentum der Eltern an Kindern im Wege. Kinder werden über diese Variante an die sozio-ökonomische Stellung ihrer Eltern gebunden und da diese Eltern nun einmal diese Stellung innehaben, ist es ihnen fast unmöglich ihren Kindern einen Ausweg aus der eigenen Lage zu zeigen. Was dann dazu führt, dass eher die Verhältnisse der Eltern reproduziert werden. Das ist eine der realen Folgen der Ehe, soweit sie Kinder bringt, sie zwingt die Kinder von Geburt an in den gleichen sozio-ökonomischen Scope, aber auch in eine möglicherweise toxische Beziehung zwischen den Eltern. Daneben zeigen viele Untersuchungen, dass Familien, besonders im prekären Bereich, eher Not- und Schicksalsgemeinschaften sind, die den Nachwuchs objektiv einschränken. Kinder müssen früh mitarbeiten, haben kein eigenes Zimmer zum Lernen, sollen eine Lehre machen statt zu studieren, damit sie eigenes Geld haben, finden nur Freunde und Klassen"kameraden", die dem Scope der Eltern entsprechen, können nur öffentliche Schulen besuchen, und der ganze Rattenschwanz der dranhängt.
Wenn man also, wie Spahn, Familie und Kinder als Sehnsuchtsort proklamiert so sagt dies eher was über die gesellschaftliche Stellung eines Spahn, als über die realen Bedingungen der meisten Familien. Wenn man es sich leisten kann, dann wird Familie als Sehnsuchtsort verstanden und propagandistisch aufgeladen. In der Realität sieht es jedoch größtenteils anders aus. Da sitzt man dann mit seinem glorreichen Nachwuchs auf 60 m2 und soll sich freuen.
Das Fass der Traumata durch Erziehung und die ganzen Familiendramen und die ganzen Geschmacksrichtungen des Missbrauchs brauchen wir kaum eröffnen, um zu zeigen, wie sich die blinde Rezeption von Familie und Kindern im Regenbogenumfeld von der Realität unterscheidet. Das alles ist also nicht sonderlich fortschrittlich und zeigt die gleichgeschlechtliche Szene als unreflecktierten Haufen, als normative Heten.
Diese Sache steht für eine ideologische Krise der LSBQ*TXYZWVSS Politik.
Schon die Auszahlung von Kindergeld an die Eltern, etwa, ist lächerlich, die Auszahlung dieses Geldes muss an Bedingungen der Verwendung geknüpft werden, dieses Geld ist eigentlich Eigentum der Kinder, es verschwindet aber im Konstrukt "Familie", mit der Behauptung, was der Familie nützt, nützt auch dem Kind. Was dem Kinde helfen würde, wäre ein Lebenskapital, also kann man Eltern auch verpflichten von dem Kindergeld ein solches Kapital anzulegen, was mit 18 ans Kind geht.
. In dieses grundlegend reaktionäre und abzulehnende Konstrukt der Familie muss auch die besonders dekadente Leihmutterschaft als Stilblüte der romantischen Liebe Wohlhabender unfruchtbarer/gleichgeschlechtlicher einsortiert werden. Als gäbe es eine Erfüllung nur mit Kind - das sagt nicht nur alles über die offensichtlich unzureichende unterliegende Elternbeziehung, es sagt auch viel darüber, wie sozio-ökonomische Pattern irrational und unreflektiert emotional wirken. Eigentlich eine zu behandelnde Störung. Der Wunsch Kinder zu bekommen ist in der Realität Ausdruck eines Nachgebens gegenüber symbolischer Gewalt, weil so getan wird, als sei es eine objektive Notwendigkeit Kinder zu bekommen, es ist aber das Ergebnis vieler Jahrzehnte, wenn nicht von über einem Jahrhundert pro-natalistischer Ideologie, die, wie wir auch in Deutschland wieder erleben, eng an Militär gekoppelt war und ist. So erst wurde aus "dem Kinderkriegen" ein Sehnsuchtsort, eine Voraussetzung für gesellschaftliche Anerkennung, eine Redefinition. Im inneren dieser Leute wirkt die Erfüllung des Kinder"wunsches" dann als eine Auflösung von einem unerträglichen Widerspruch, indem sie sich zu gesellschaftlichen Erwartungen befanden. Dass diese gesellschaftlichen Erwartungen aber Teil der kapitalistischen Unterdrückungsmaschine sind, dass es im Kapitalismus immer schon nur darum ging Arbeiter, Soldaten und Beitragszahler+innen zu züchten, dies bleibt ihnen verborgen. Im Sinne Bourdieu, es muss ihnen ja auch verborgen bleiben, damit die Mechanismen der symbolischen Gewalt wirken können, müssen sie unterbewusst, emotional implementiert werden und scheinbar das Ergebnis des eigenen natürlichen Willens sein:
Spahn und sein Mann gehen einen Schritt weiter und machen, wie viele wohlhabende gleichgeschlechtliche und unfruchtbare aufgrund ihrer unreflecktierten Sehnsucht nach "Normalität", aus dem Gefängnis der Frau ein lächerliches Luxusressort - das White Lotus der Fertilität. Sehnsuchtsort für jene, für die Familie zum Statussysmbol wurde, weil sie aufgrund körperlicher Settings hier nicht allein weiterkommen. Die Frau findet sich hier wieder, ob nun als Luxus-Agentur-Gebärmutter oder als prekäre Gebärmutter Osteuropas, die sich eben verkaufen muss, wieder fällt diesen Frauen die Rolle zu auf ihren Körper und ihre Fertilität reduziert zu werden. Sie hätten auch Ingenieure statt Leihmutter werden können.
Zentral sind hier also keine Probleme, wie sie die Kirche oder die CDU sieht, sondern knallharte Klassenfragen und Fragen danach, wie die Konsumgesellschaft auf Leben ausgedehnt wird. Damit keine Missverständnisse aufkommen sei auch gesagt, dass die Heteroehe zur Aufzucht von Nachwuchs ein genauso albernes Konstrukt ist, wie romantische Liebe oder eben die Homoehe zur Aufzucht von Kindern. Dieses ganze gesellschaftliche Konstrukt mit welcher sexuellen Geschmacksrichtung auch immer hat ja nun auch nicht zu einer besseren Welt geführt. Der Ursprung ist die industrielle Kleinfamilie, die eben die Aufgabe hat weite Teile der zur Arbeit gehörenden Reproduktion auf Kosten der Frau und nicht auf Kosten des Unternehmers abzuwickeln. Es gibt diese Form der Familie frühestens seit dem Ende des 19 Jahrhunderts. Das ist die Diskussion und nicht irgendwelcher Moralscheiß. Damit steht im Zentrum dir Frage, wer kann eine Leihmutterschaft bezahlen und wer braucht das Geld. Damit sind altroistische Leihmütterschaften aussen vor - es geht um die kommerzielle Leihmutterschaft, diese funktioniert exact, wie alle anderen Geschäfte auch. Auch hier wird ein soziales Gefälle ausgenutzt, damit wohhabende ihre Kinder von anderen ausbrüten lassen können. Also ist die alles entscheidende Frage: Wie kann gewährleistet werden, dass auch der arme Mensch eine Leihmutter finanzieren kann und nicht nur die Wahl hat eine zu sein. Diese Frage hat Spahn beantwortet, wie fast jeder Promi, wie fast jedes wohlhabende Arschloch: Mein Geld gibt mir das Recht andere zu kaufen und für meine biografischen Entscheidungen einzusetzen. Diese Möglichkeit haben Leute mit deutlich weniher Geld nicht. Von dieser Frage ausgehend muss also zuerst beantwortet werden - wofür steht diese abgeschmackte industrielle Kleinfamilie und warum müssen in ihr die Frauen die Lasten der Reproduktion auf vielen Ebenen tragen? Warum sollte dieses ausbeuterische, abgestandene Hetero Konzept der traditionellen Kleinfamilie den Kampf um Gleichberechtigung für andere Gender und Sexualitäten voranbringen, wenn doch ein objektiv reaktionäres und sehr fehlerhaftes Modell angestrebt wird? Welche Probleme bringt es mit sich - hier muss man auch daran denken, dass bei weitem nicht alle Leihmütterschaften komplikationslos verlaufen. Je weiter eine solche Fertilitätsindustrie ausgebaut wird, umso mehr dieser Komplikationen wird es geben. Eine solche Schwangerschaft wird in der Regle lückenlos überwacht, schon um die Geburt eines "behinderten" Kindes zu vermeiden, dies ist eine von vielen faschistoiden Selektionsmechanismen, die mit solchen überwachten Schwangerschaften zur Profitmaximierung erforderlich sind. Die meisten Schwangerschaften laufen über Agenturen, die eben die Frauen vermitteln, diese machen den meisten Profit: Studien zum globalen Markt beziffern das Volumen auf schätzungsweise 15 Milliarden US-Dollar, wobei Agenturen den Großteil der Profite einstreichen und die Leihmütter oftmals nur einen Bruchteil (etwa 10–27 %) als Entschädigung erhalten. Diese Agenturen sieben auch die potenziellen Leihmütter aus, sodass nur bestimmte Frauen infrage kommen. Besonders werden sozial schwache und Frauen mit sonstigen sozialen Problemen in den USA durch die Agenturen ausgesiebt.
Spahn machte sich aber einen anderen Mechanismus zu Nutze, der nicht immer in die USA führt. Im Gegensatz zu den USA ist das Profil von Leihmüttern im globalen Süden (sowie in osteuropäischen Schwellenländern) strukturell völlig anders ausgeprägt. Hier dominiert die kommerzielle Leihmutterschaft im Rahmen des sogenannten transnationalen "Reproduktionstourismus"
Berichte der "Heinrich-Böll-Stiftung" sowie andere qualitative Studien zu den Lebensrealitäten von Betroffenen zeigen, dass in diesen Regionen erhebliche sozioökonomische Asymmetrien zwischen den Wunscheltern aus dem globalen Norden und den austragenden Frauen herrschen.
Das bedeutet eine Leihmutterschaft in den USA ist recht teuer - zusammen mit Reisekosten und weiteren Aspekten einer solchen us-regulierten Schwangerschaft landet man sicher kaum unter 500.000. Das ist für die meisten Menschen ein Vermögen. Wenn sie nun ebenso, wie Spahn und ihr Mann ein Kind brauchen, wofür auch immer, was machen sie dann? Also ist die Rechtssprechung in Deutschland, die Fertilitätstourismus erlaubt äußerst problematisch, denn sie erlaubt eben nicht nur die USA. Es sollten also mindestens verschärfende Kriterien für Auslandsleihmütter festgelegt werden, oder ein Länderkatalog. Natürlich steht dies in einem Zusammenhang, auch in den USA gibt es Leihmutterschaft, die nicht über Agenturen gesteuert ist. Soweit es einen Markt, wie Agenturmarkt-USA gibt, der Wohlhabende adressiert, wird es immer auch einen Markt geben, der Kinder eben im Discount anbietet.
Hinter Spahns seltsamer Ethik auf vielen Ebenen verbirgt sich also, wie üblich im Kapitalismus, ein ziemlich schwerwiegendes Problem, Promis, Politiker, wie Spahn etc. propagieren Leihmutterschaft, sie können sich Agenturen leisten, sie können viel Geld auf den Tisch legen, um eine soziale Auswahl zu treffen, die ihnen ein ethisch einwandfreies Premiumkind mit Qualitätssiegel einer Agentur bringt. Zugleich triggern sie bei weniger Wohlhabenden gleichgeschlechtlichen oder ungewollt Kinderlosen den Wunsch es dann eben genauso zu machen, hier bleibt dann oft nur der globale Süden (wenn die Hautfarbe egal ist [kommt ja auch noch hinzu]) oder eben Osteuropa und Russland.
Das sind die realen Probleme und je weiter dieser Markt der gekauften Kinder asugebaut wird, umso dramatischer werden die sozialen Verwerfungen sein. Daneben sind die zahlreichen Selektionsmechanismen bei den austragenden Frauen und bei den zu gebärenden Kindern äußerst problematischh und weisen direkt in den Scope von "unwertem" und "wertigem" Leben.
Wir plädieren stark für humanoide Roboter von Baby bis Teenager, statt Leihmütter, damit der ewige Trottel*in seinem Nesttrieb folgen kann, seine innere Leere mit Windeln füllen kann, sein tolles Kind überall vorzeigen kann, endlich wieder einen Sinn im Leben sieht, einen Sinn in seiner albernen, engen, rotzmatischen Verarschung, die eigentlich nur fast kostenlosen Nachwuch für die Fabriken und die Sozialkassen bringen sollte. Jetzt hammer dat Theater mit diesem Scheiß. Und Fabriken haben wir bald auch nicht mehr
Diese Familienpolitik ist also die Mutter aller identitärer Politik, die eben Identitäten formen
sollte.
Die einen kaufen sich ihre Kinder und die anderen, die unter schwierigen Bedingungen eigene bekommen, wissen nicht recht, wie sie sie ohne Entbehrungen durchfüttern können. Wer also gerade die Leihmutterschaft nicht einsortiert, als ein klares Indiz für eine brutale Klassengesellschaft, braucht vermutlich noch dieses Video, in dem es mehr um normale Familien geht. Was sie noch nicht hinbekommen haben, sofort nach Renteneintritt tot umfallen, aber mit der Rentenreform kommen sie dem näher:
Wir haben es immer gesagt, identitäre Politik auch von LSBQ*TYZWVSSZ blendet auf eklatante Art und Weise nicht nur die Klassenfrage und soziale Realität aus, sondern, ganz im Sinne Rosa von Praunheims Film - "Nicht der Schwule etc ." zeigt Spahn den verzweifelten Versuch ein traditionelles Hetenleben zu kopieren. Dafür geht diese Beziehungskiste über eine Leihmutter. Die Beziehungskiste von Spahn, oder von anderen Promis, ist durch die Politik und seine Ämter so weit aufgestiegen, dass sie zur oberen Mittelklasse gehören, hier dank Steuergeldern, die er bei der CDU kaum erhalten hätte, wenn er nicht gegen Leihmütter gewesen wäre. Hat die CDU also ziemlich verarscht, dadurch Wohlstand erlangt und jetzt eine Leihmutter mitbezahlt. Das nenne ich Dekadenz. Dadurch müssen sie nicht auf Frauen aus Ost Europa z.B. zugreifen, sondern können sich auch noch die Luxusvariante mit Agentur und Selektionskatalog bzgl. der austragenden Frau leisten. Dies bezeichet Spahn als Familienglück, ein selective Familienglück, von dem die meisten, die auf natürliche Geburt angewiesen sind nur träumen könnten, wenn sie es wollten.
Diese wohlhabenden Agenturkunden sind also wichtiger Teil des osteuropäischen und globaler Süden Marktes, der so nicht nur indirekt legitimiert wird, sondern viele eifern diesen Beispielen nach, können sich aber nur Discount Mütter leisten. Die deutsche Gesetzgebung befördert also den Handel mit Kindern und Leihmüttern aus dem globalen Süden und Osteuropa, genauso, wie den Agentur-Handel.
Das alles hat Spahn aber nicht gesagt, er hat seine Karriere auf dem Programm der CDU aufgebaut, dann hat er ohne Angabe von Gründen oder politichen Implikationen eine private Entscheidung getroffen, die ihn dann aus seinen Ämtern kapitulierte. Bis er in irgendeinem Zusammenhang demnächst als Berater wieder auftaucht, vielleicht bei Pro Familia oder er macht Abtreibungsberatung und schlägt den Frauen vor das Kind gleich selbst zu nehmen.
Eine Partei, die solche Mitglieder hat, braucht keine Feinde mehr. Danke dafür - so blamabel ist nicht mal Merz himself.
Es stellt sich aber viel ernsthafter die Frage warum dies so lange gedauert hat und warum die katastrophalen Aussagen und Politiken von Spahn in jedem seiner Ämter nicht längst dazu geführt hatten, dass dieser ignorante Blender verschwindet. Er war in jedem Amt komplett überfordert, sowie nachweislich mindestens in der Maskenaffäre korrupt. Also - es wurde Zeit.
GB pendelt und stolpert von Regierung zu Regierung, der Grund ist simpel: Zuerst muss das Referendum zur EU Mitgliedschaft erneut abgehalten werden. Erst wenn hier ein Ergebnis vorliegt kann überhaupt so oder so regiert werden. Warum?
Referendum Jetzt, Now, ist die einzige Chance dauerhaft Reform/Restore abzuwehren. Labour und die Torys sollten gemeinsam diesen Schritt gehen und der neue Premier sollte hier für sowas wie einen gemeinsamen Weg zurück in die EU und damit in eine plausible Zukunft ZUSAMMEN MIT DEN TORYS entwickeln. Charles und Oberhaus wären ebenfalls mit dem Klammerbeutel gepudert - wenn sie sowas nicht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sagen wir, nicht schlecht finden würden. Was aus der Monarchie wird, wenn die Kronjuwelen versteigert werden müssen, um das NHS zu erhalten, weiß ja auch niemand. Pleite ist Buckingham ja ohnehin.
Volksbank? Jawoll (man beachte im Video die feinen Unterschiede zwischen deutsch und östereichisch obschon sie beide aus Führers Schoß gekrochen kamen, kann der eine Teil nur Jawohl, und der andere richtig Jawoll! ) Braunschlag, der niederösterreichische Marienwallfahrtsort ist immer eine Reise wert. HBO bietet ferndigitale Heilung in 3 Staffeln. Wer weiß es schon, siehe nächster Urlaubstipp, hilft vielleicht auch konservativen Regionen beim Hochwasserschutz. Einfach den Pfarrer fragen. Oder aus Ahrweiler wird St. Ahrweiler, weil eine junge Bewohner:in der Ahrmetropole direkt in der Bachmitte eine schwebende Jungfrau erblickte. Da kann man die Taufe mit Ahrwasser gleich mitbewerben - baut man dicht unter der Wasseroberfläche eine hydraulische Plattform kann die Erscheinung sogar täglich zwischen 19:15 und 20:37 wiedererscheinen, die Tribünenplätze am Ufer versprechen dann Premiumheilung für 999,99 €. Millionen und Abermillionen, danach ist der Immobilienkredit bei der Volksbank schneller abbezahlt als man Haleluja sagen kann. Ideen muss man haben. Lasst euch inspirieren, denn Braunschlag ist nicht nur dem Namen nach überall. ... gell. Großartig.
Uns erreichte eine geheimnisvolle Zuschrift, die wir der geneigten Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen. Wir sollen etwas verkünden, was es jetzt auch auf DVD gibt.
Es war an einem kalten Wintertag des Jahres 1951. Ein Kölner, der einen Winterausflug in die nahe Eifel unternahm, rastete in einem der Heilgenhäuschen, die sich überall an Straßenkreuzungen in der Eifel finden. Er setzte sich auf eine der Bänke im Andachtsraum der kleinen Kapelle. Die kalten Winterwinde pfiffen um das alte Gemäuer. Da die Kapelle wirklich klein war, zündete der Kölner, natürlich gegen entsprechendes heiligen Entgelt, alle Opferkerzen an. Das waren mindestens 50 Stück, so unser Briefeschreiber. In der Kapelle wurde es langsam richtig gemütlich. Vorne lächelte Maria mit dem jungen Jesus auf dem Arm so warm. Die Kerzen in ihren roten Gehäusen warfen ein heimeliges Licht, sogar die Temperatur in der kleinen Kapelle stieg stetig an. Der Kölner machte es sich bequem, auf der harten Kirchenbank, die dicht an der Wand stand. Da die Kapelle ja so klein war, blieb der Bank nichts anderes übrig.
Wie Kölner so sind, können sie einen katholisch sakralen Ort nicht einfach betreten, gar darin nur rasten, sich aufwärmen, es genießen, wie sich der Schnee draußen immer weiter auftürmte. So vertiefte sich der ermattete Wanderer im Gebet. Dieses Gebet ging ob der Gemütlichkeit der Kapelle zunehmend in Dösen über, schließlich in den tiefen und heiligen Schlaf der Gerechten. Sein Oberkörper rutschte dabei gegen die mit Fresken reich ausgestattete Wand der kleinen Kirche und verdeckte dabei den Kopf eines romanischen Jesus.
Er musste so die ganze Nacht dort geschlafen haben, denn als er jäh erwachte, drang schon die Dämmerung durch die rot-grüne Bleiverglasung, die Kerzen waren erloschen, Maria lächelte immer noch voller Glückseligkeit. Ein Windhauch, das Licht, der Kölner schreckte auf. Da bemerkte er, dass die Tür des Heilgenhäuschens leicht auf und zu schlug, nur wenige Zentimeter, aber es reichte für ein kleines, klapperndes Geräusch. Er war wach, wollte gehen, schnell zum Bahnhof eilen, damit er noch vor Mittag wieder in Köln ist. Beim Aufstehen kam er nicht recht von der Wand weg, irgendwas hielt ihn fest, er versuchte es stärker und stärker, schließlich riss er sich von der Wand los.
Das Fresko war dann auf der Jacke, was den Kölner nur umso schneller zum nächsten Bahnhof rennen ließ. Da wurde ihm warm dabei. Zu Hause zeigte er die Jacke vor. "Mensch, du Idiot", sagte seine Frau. "Wie kannst du nur an einer Kirchenwand festfrieren? Was machen wir nun mit der Jacke?" "Schneid das Stück mit dem Jesusgesicht doch einfach raus, dann mach nen Bilderrahmen drum. Sieht aus, wie dieses DIng in Trier." "Ja, so machen wir es."
Bei der Gelegenheit, wenn Daimler den Spot unten offiziell gemacht hätte, dann müsste die Belegschaft jetzt nicht verarscht werden. Das würde ich mir merken, denn langweiliger als Daimler geht selbst als VW nicht, da muss man sich was einfallen lassen. Aber - sie wollen lieber mit Stäbchen essen. A_uto M_otor G_eriatrie. Ach so, ja gut, muss man dann, Vier Nullen auf dem Kühler, die fünfte hinterm Steuer, B_elgische M_otoren W_erke. VW hat kein Premium, aber Porsche: Der Wagen beschleunigt von 0 auf 100 in vier Sekunden, der Fahrer braucht dafür Jahre beim Therapeuten. Genau dafür haben die Chinesen Abhilfe geschafft: BYD – Build Your Dildo. So witzig ist das gar nicht, denn wenn die deutschen Autobauer allen Ernstes den deutschen Markt, den europäischen Markt, anpeilen sollten, dann brauchen sie eher Vorrichtungen für Treppenlifte, damit die Rentnersociety noch in den SUV kommt. Natürlich färbt der heimische Markt auf die Produkte ab, die in diesen Ländern und für diese Länder entwickelt werden. Dass ausserhalb des abgeschotteten EU-Altenheims keiner diese besseren Krankenfahrstühle noch braucht, der sich nicht von seiner Oma manipulieren lässt, ist mehr als wahrscheinlich. Entscheidet euch. So wird das nix, die Karren sind outdated und peinlich, was schon bei Design anfängt, das sieht nach Bundeswehr aus. Halt - England - die kaufen alles, haben aber kein Geld.
Deus ex Machina möchte man unwillkürlich ausrufen. Doch, wenn wir schon urlaubsbedingt so tief in dunkle Vorahnungen und technische Esoterik eintauchen, darf ein Evergreen nicht fehlen: 666 angeblich the Number of the Beast. Die meisten, die dies so selbstverständlich annehmen, werden jedoch, anders als sie denken, Teil eines christlichen Kultus.
Nie, auch nicht in der Offenbarung, steht diese Zahl für den Teufel, sie steht für den römischen Kaiser Nero.
Dieser Kaiser hat die Christen brutal verfolgt und ist nach gängiger Auffassung auch der Brandstifter Roms. Dieser Kaiser wurde im frühen Christentum, wg. der Verfolgung, zum absolut Bösen stilisiert. Mit ein wenig Bibelexegese, die uns hier Friederich Engels liefert, kommt man also der Wahrheit auf die Spur.
Mit dem Ende Neros und dem viel späteren Kaiser Konstantin und der konstantinischen Wende aber, wurde das Christentum zur römischen Staatsreligion. Die Apokalypse, das ist die brutale Christenverfolgung unter Nero, sie ist damit Geschichte. Die Apokalypse - es gibt sie nicht, sie war und ist eine Chiffre für die Christenverfolgung und der Teufel ist Kaiser Nero.
Dieser bedrohte die junge Christenheit so, dass diese Verfolgung als "christlicher" Weltuntergang - illustriert durch den Brand Roms - in der Bibelprosa eingang fand.
Nun - liebe Satanisten, es tut mir leid, ihr seid Neroisten, Brandstifter, die zu ihren Bränden alberne Gedichte schreiben und ńebenbei Christen den Löwen zum Frass vorwerfen. Ganz Toll. Latein ist manchmal ungemein praktisch. Und wer lesen kann ist ohnehin im Vorteil.
Diese Vorstellung einer Apokalypse ist eine dramaturgische Figur, die man bei fast jeder religiösen Schrift irgendwo findet. Sogar bei Naturreligionen, wo dann eben der Mond in den DOrfteich fällt, wenn Jupiter und Saturn zu Ostern bumsen.
Diese zeitliche Dynamik einer Prophezeiung ist die U(h)rsuppe jedweder Religion, die ihre Anhänger stets der Struktur einer Vorhersage, einer apokalyptischen und einer paradiesischen, unterwirft. Dieser Dualismus ist besonders wichtig. Denn während das Christentum also bedroht wurde, durch die römische Staatsmaschine versprach es zugleich Heil.
Alle Handlungen der Gläubigen beziehen sich dann auf solche Heils-Drohungen. Das wird so selbstverständlich verinnerlicht, dass es nurmehr reproduziert, aber nicht reflective werden kann.
Was hier sicher auch für die Zahl 666 gilt, die ja under den falschen Voraussetzungen einer "Teufelszahl" lange Eingang in Mainstream und Popkultur gefunden hat. So tief ist das Christentum verwurzelt. Noch der letzte "Teufelsanbeter" benutzt also christliche Prosa, um seine imaginär anti-christliche Identität zu basteln, die so gesehen doch sehr, sehr christlich ist.
Diese Strukturen aus den Religionen beginnen zur alleinigen Welt zu werden, mit einer eigenen Physik, und ersetzen die Naturgesetze. Deshalb ist es mehr als wichtig, wie Engels es macht, diese debilen Halluzinationen auf ihren realen Hintergrund herunterzubrechen, das ist eben Literaturanalyse.
Wie wir sehen werden ist klar, dass das Christentum aus dem Judentum entstand, Jesus war ein Jude, dort auch als eine satanische Sekte gesehen wurde, auch dies dröselt der Mann aus dem Wuppertale mal für uns auf:
Nehmen wir z.B. unser Buch der Offenbarung, von dem wir sehen werden, daß es, statt das dunkelste und geheimnisvollste zu sein, das einfachste und klarste Buch des ganzen Neuen Testaments ist. Im Augenblick müssen wir den Leser bitten, zu glauben, was wir nach und nach beweisen werden: daß es im Jahre 68 oder im Januar 69 u.Z. geschrieben wurde und daß es deshalb nicht nur das einzige Buch des Neuen Testaments ist, von dem das Datum wirklich feststeht, sondern auch das älteste Buch. Wie das Christentum im Jahre 68 aussah, können wir hier wie im Spiegel sehen. (...)
Es gibt dort (Anm. d. Red. Buch der Offenbarung) nur einen vorherrschenden, dogmatischen Punkt: daß die Gläubigen durch das Opfer Christi gerettet worden sind. Aber wie und warum kann absolut nicht erklärt werden. Da ist nichts als die alte jüdische und heidnische Vorstellung, daß Gott oder die Götter durch Opfer versöhnt werden müssen, in die spezifisch christliche Vorstellung umgewandelt (die das Christentum tatsächlich zur allgemeinen Religion machte), daß der Tod Christi das ein für allemal ausreichende große Opfer ist.
Von der ursprünglichen Sünde keine Spur. Nichts von der Dreieinigkeit. Jesus ist "das Lamm", aber Gott untergeordnet. In der Tat wird er in einem Absatz (15,3) mit Moses auf eine Stufe gestellt. Statt des einen heiligen Geistes gibt es "die sieben Geister Gottes" (3,1 und 4,5). Die ermordeten Heiligen (die Märtyrer) rufen Gott zur Rache auf:
"Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächest unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?" (6,10) -
eine Gefühlsregung, die später sorgfältig aus dem theoretischen Moralkodex des Christentums gestrichen, die aber in der Praxis um so heftiger geübt wurde, sobald die Christen die Oberhand über die Heiden bekamen. Natürlicherweise stellt das Christentum nur eine Sekte des Judaismus dar. So in den Sendschreiben an die sieben Gemeinden:
"Ich weiß die Lästerung von denen, die da sagen, sie seien Juden" (nicht Christen) "und sind's nicht, sondern sind des Satans Schule" (2,9);
und noch einmal (3,9);
"Siehe, ich werde geben aus des Satanas Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind's nicht."
Ungefähr dreihundert Jahre vor unserer Zeitrechnung begannen die Juden, ihre Buchstaben als Symbole für Zahlen zu benutzen. Die spekulativen Rabbis sahen hierin eine Methode zur mystischen Deutung oder Kabbala. Geheime Worte wurden durch die Zahl ausgedrückt, die durch die Addition der in ihnen enthaltenen numerischen Werte der Buchstaben zustande kam. Diese neue Wissenschaft nannten sie gematriah, Geometrie. Eben diese Wissenschaft wird von unserem "Johannes" hier angewandt. Wir haben zu beweisen 1., daß die Zahl den Namen eines Mannes beinhaltet und daß dieser Mann Nero ist und 2., daß die Lösung sowohl für die Lesart 666 als auch für die ebenso alte Lesart 616 gilt. Wir nehmen die hebräischen Buchstaben und ihre Werte:
Neron Kesar, der Kaiser Neron, griechisch Neron Kaisar. Wenn wir nun aber, statt die griechische Schreibweise zu verwenden, das lateinische Nero Caesar in hebräische Buchstaben übertragen, verschwindet das Nun am Ende von Neron und damit der Wert von 50. Das bringt uns zur anderen alten Lesart, nämlich 616, und damit ist der Beweis so vollkommen, wie man es nur wünschen kann.(1) Also liegt nun der Inhalt des geheimnisvollen Buchs in voller Klarheit vor uns. "Johannes" sagt die Rückkehr Neros ungefähr für das Jahr 70 und seine Schreckensherrschaft voraus, die 42 Monate oder 1.260 Tage dauern soll. Nach dieser Zeitspanne erscheint Gott, überwältigt Nero, den Antichrist, zerstört die große Stadt durch Feuer und fesselt den Teufel für ein Jahrtausend. Das Tausendjährige Reich beginnt etc. All dies hat jetzt jegliche Bedeutung verloren, ausgenommen für einfältige Personen, die noch immer versuchen mögen, den Tag des letzten Gerichts auszurechnen. Jedoch als authentisches Bild eines beinah primitiven Christentums, von einem der ihren gezeichnet, ist das Buch mehr wert als alle übrigen Bücher des Neuen Testaments zusammengenommen.
"ausgenommen für einfältige Personen"! Da mag er recht haben. Das ist eben die alte Volksfrömmigkeit, die schon immer ein großer Fehler war. Das alles ist viel zu komplex, um es an die Gemeinde zu verfüttern, gell. Und so wurde aus Nero halt der Teufel.
Sie - die scheiß römischen Imperialisten hatten allen Grund die Christen zu fürchten, solange kann man sich die Hände garnicht waschen.
Text nach 0:00 geschrieben, nicht Teil des Gedenkens. Das war bei uns Schweigen, jetzt kommt die Rechnung.
Ahrtal sehr beliebt bei Politikern, Staatsversagen, das Staatsversagen (des Landes) äußert sich unter anderem darin, dass nach unseren Recherchen nur 3 Baugenehmigungen an gleicher Stelle versagt wurden. Zudem treffen sich die No.1 Klimawandelerlöser der Politik und weinen bittere Tränen. Schade das Reiche nicht mitheult. Das ist Staatsversagen, nicht ein paar fehlende Sirenen. Ein Merz, der angesichts der Angriffe auf die Ölquellen, um weiteres Öl für den Westen aus dem Iran zu stehlen, von "Drecksarbeit" sprach, ist tief betroffen im Ahrtal. Es ist aber nicht nur Staatsversagen, allerdings auf andere Ebene.
Es ist auch ein Versagen der Zivilgesellschaft des Ahrtals auf ganzer Linie, dass so getan wird, als könne es wieder so gehen, wie früher, als könne mit mehr technischem Schutz an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden. Als könnten das nächste Mal in stürmischer und regenumtoster Nacht Helikopter wundersamerweise von Chuck Norris befehligt die Leute aus dem Canyon raushauen. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um sowas zu glauben. Das ist doch deren Heimat, dann sollten sie auch die Gegebenheiten an den exponierten Stellen kennen, aber offensichtlich gab es nicht mal das Wissen, dass, wenn ein Dorf am Oberlauf weggeputzt ist, jenes am Unterlauf wenige Stunden später dran ist. Noch heftiger, weil das ganze Gelump der Strecke im Wasser treibt, dieses Gelump putzt die Häuser und Brücken weg, öffentliches Eigentum. Ihre Öltanks, ihre Flüssiggastanks, ihre Campingwagen, ihre scheiß Gartenhäuser und Fertighäuser, die da kaum 10 Jahre standen. Warum standen da vor 10 Jahren keine Häuser, ja warum bloß, keiner weiß es, besonders auch nicht beim "Behinderten"heim, niemand wusste es, weil es ja noch nie solche Pegel gegeben hat ;), solche Pegel braucht man auch eigentlich nicht in Messietal. Aber wenn sie kommen, wird es umso schlimmer. Wegen dem ganzen Gelump.
Was da vor 250 Jahren gestanden hat, das kann bleiben, der Rest muss weg. Umsiedeln kann man für Braunkohle auch. Vor 250 Jahren brauchten die Leute keine Baubehörden, sondern Wissen und Erfahrung, deshalb haben sie dort gebaut, wo sie gebaut haben, meistens mit sehr natürlichen und regionalen Stoffen, die was abkönnen und nicht sofort im Bach treiben, wenn man dagegen pinkelt.
Bis auf wenige Ausnahmen bleiben diese Häuser stehen, auch wenn sie mal nass werden, aufgrund der verschärften Bedingungen und der veränderten Strömungsverhältnisse durch die Plastikbuden der letzten 30 Jahre. Was hat man also sogar beim WDR im Fernsehen gesehen? Nahe Bad Münstereifel. Ein altes Fachwerkhaus mit Bruchsteinsockel stemmt sich in diesem Fall erfolgreich gegen die Erft, doch dann kam ein Container angetrieben, von irgendeinem scheiß LKW und hat das Haus weggeputzt. So sieht das aus, wenn China Schrott auf echte Heimat trifft und Klimawandel ist. Vielleicht war das ja eine neue Lieferung für das Outletcenter Bad Münstereifel, spezialisiert auf Outdoor und Naturerfahrung.
Na bitte, so ist sie, die Natur.
Sie führten in North Face oder Jack Wolfskin gewandet, mit neuen Wanderschuhen, ihren Dackel am Unterlauf spazieren, während der Oberlauf schon die Breite des Rheins bei Normalwasser hatte, ja wo soll denn das Wasser hin, wenn nicht zum Unterlauf?
Keine Sirenen heulten, es kreisten keine Helikopter, die DLRG fuhr nicht panisch die Ahr rauf und runter, aber sie wohnen an einem Fluss. Jeder hat Bekannte am Oberlauf, jeder hatte an dem Tag am Unterlauf gehört, was am Oberlauf los ist, aber sie warten mit dem logischen Denken, bis die Sirenen heulen.
So ist das in den Niederlanden nicht, da gibt, es eine App, die dir genau zeigt, wo das Wasser, wann, bei welchen Pegelständen am Oberlauf, oder bei einer Sturmflut, steht, wenn es bei dir ankommt. Gut, die haben Rijkswaterstaat, wir die unteren Wasserbehörden, ( damit die Länder und sogar Gemeinden) die in den Niederlanden ( Waterschap) während der napoleonischen Besetzung abgeschafft wurden, weil die Franzosen meinten, Wasserwirtschaft betrifft die ganze Nation und es sollte eine zentrale Behörde geben und kein Kleinklein. Vermutlich wären de Nederland Wattenmeer ohne Napoleon. ÄtschiBätschi. Vive La France. Die Watershapen machen in den Niederlanden fast nur noch Naturschutz und untere Gewässerfragen (Kanu anmelden, wenn man einen Bach runter will [z.b. Rur]), oder sind nurmehr ausführende, während das zentrale Rijkswaterstaat für die Sicherheit sorgt - übrigens auch der Autobahnen und der Bahn Infrastruktur, die hier Trassen auch nach Risiken bewertet. Alles im Rahmen einer grundsätzlich an "mehr Raum für Gewässer" ausgerichteten Politik, die auch mit modernsten Wasserlandschaften arbeitet. Da ist der Gegner, den man zum Freund machen muss, kein Pipibach mit schlechter Randbebauung, sondern Rhein (Arme), Maas (Arme), Nordsee, (Schelde) - sagen wir also der Amazonas Nordeuropas und die Mordsee. Was gehört dazu, wie zuletzt bei einer dringend notwendigen Veränderung des Waal auf Höhe Nimwegen - Umsiedeln, Entschädigen, Bürger wieder glücklich machen, Kurve verändern, Hochwasser und Ufererosion deutlich abgeschwächt (Dieser fast rechte Winkel vor Nimwegen der regelmäßig zu Stau und gefährlichen Strömungsverhältnissen führte). Oder - Flutgebiete schaffen und den Bauern die Höfe auf künstliche Hügel (Binnenwarften) setzen und sie mit viel Geld dabei zu unterstützen unter den Schwemmlandbedingugen viel erfolgreicher zu sein, als mit den alten unkontrollierten Überflutungen. Da nimmt man eben schottische Galloways statt Holsteiner, fertig ist die Kiste aus Bauernsicht. Fleisch bringt eh mehr als Milch. Dagegen kommt einem Deutschland vor wie Mittelalter.
Apropos Mittelalter - die Heimat - ich sag euch was, eure scheiß Vorklimawandel-Heimat habt ihr in den Tank gefüllt, sie ist nur noch eine Erzählung aus vergangenen Tagen, von der viele offensichtlich nicht lassen können, sie weigern sich Verantwortung zu übernehmen und wollen Sirenen, wollen vergessen und den Tourismus wieder anrollen lassen. Sie sollten in Kamele und Kanus investieren.
Alte Zeiten, die nie wieder kommen werden, so sehr man auch versucht es zu erzwingen. CO₂ hat eine Halbwertzeit von ca. 120 Jahren, Metan kürzer aber heftiger, 60 Jahre, ungefähr, wenn jetzt alles auf null geht, geht es trotzdem weiter, über Generationen, und sie stehen da und erzählen was von alten Tagen und Sirenen. Sirenen, die man in den Ozeanen nicht hört, dort und nicht in der Athmosphäre liegt das meiste CO₂ - noch sicher - aber die Ozeane sind auch besonders von der Erwärmung betroffen. Man weiß es nicht. Das atmospherics CO₂ ist die Spitze eines Eisberges - der war gut. Kannst dir für die nächste Copa-Cabana bei Erdogan aufs T-Shirt drucken :))

Aber seit dem Tag dieser Flut, dieser sinnlosen Tode, sind Megatonnen CO₂ emittiert worden, jetzt in diese Sekunde geht es weiter, in jeder Sekunde fast ungebrochen. Im Namen der Toten? AfD wählen, CDU wählen, Klimawandel leugnen, im Namen der Toten? Heiße Sommer gabs schon immer! Im Namen der Toten.
Ja es kotzt uns an, diese ganze Heuchelei - auf dem Rücken der Toten.
Es ist beängstigend in einer Gesellschaft zu leben, die diese Heuchelei als Vergangenheitsbewältigung beschreibt und dann auch noch als Gedenken. So produziert man die nächsten Toten, mit dem Hochwasseralzheimer und dem Sündenbock fehlender Sirenen. Die Pegelstände waren nicht nur den Behörden bekannt, sondern auch den Bürgern, aber sie wohnen an einem idyllischen Bach, wären da nicht die physikalischen Realitäten, dass 1 Grad Erwärmung 7 % mehr Wasser in die Wolken bringt. Aber nicht einmal auf Sendung mit der Maus Niveau ist diese Zivilgesellschaft in der Lage zu begreifen, was sie angerichtet haben, was die Schwarz "Roten" Klimabanausen gerade abziehen. Da war mir Laschet lieber. Auch wenn er es sicher nicht ernst meinte, sein Lachen. Nein. Das ist eine Definition von Hochwasseralzheimer aber kein Gedenken. Es blendet ja, fast, wie beim leidigen, sinnlosen, traditionellen "Holocaust" Gedenken der Offiziellen in Deutschland, mehr aus als ein. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Es ist die verzweifelte und verlogene Suche nach einer Naturgewalt, nach "ETWAS" was man nicht selbst ist, etwas, was nichts mit Menschen, aber mit höheren Mächten, zu tun hat. Mächte die nur über sie kommen, durch Zufall, dies ist in diesem Fall und bei der nächsten FLut nicht der Fall.
Das Hauptproblem ist die Bebauung. Und da muss man sich auch mal fragen, ob der Staat wirklich noch zahlen will. Sollen sie in die scheiß Ahr reinbauen, dann ist Ruhe. Rechtzeitiges Umbetten nicht vergessen.
This post saves lives, wenn es nur einen endlich zum Nachdenken bringt, er seine Sicherheit selbst organisiert, versteht, was ein Fluss ist, hat es mehr erreicht, als dieses lächerlich inszenierte Gedenken, bei dem Teile der Täterschaft in Reih und Glied in Schwarz rumheucheln. Um ihre Politik am nächten Tage, im Angesicht der Toten, derer sie gestern gedachten, ungebrochen fortzusetzen, ihre Drecksarbeit ungebrochen fortzusetzen.
Es gibt kein Gedenken ohne reale Verantwortung in der GEGENWART auf der Ebene, der auch abstrakten Schlussfolgerungen aus bestimmten Ereignissen. Es darf nie nur um einen historischen Ausschnitt gehen, sondern stets um alle Ebenen, welche dieser bestimmte Ausschnitt uns eröffnet. Selbst wenn es auf den ersten Blick gar nichts mit den historischen Ereignissen zu tun hat, ist gerade die Abstraktion entscheidend für die sozialen Lernprozesse des Empowerment. Nicht das ständige Runterbeten als "singuläres, entkoppeltes Schreckensszenario". So ist es auch hier.
Diese Catastrophe hat keinen eindeutigen Anfang und kein eindeutiges Ende und deshalb soll sie in der Zeit gerinnen, vorbei gehen, um Kontrolle vorzumachen. Diese Entlastung ist verlogen. Genauso, wie die Versprechen, dass es nächstes Mal anders läuft, wenn sich sonst nichts ändert. Auch eine sehr kindische Vorstellung, die da sagt, wir wollen das gleiche nochmal, aber diesmal mit Sirenenbegleitung
Glückwunsch. So macht man Klimawandel.
Vor der Aircross Nordschleifen Runde auf dem fliegenden Teppich von Citroen - mussten wir die Franzosen dann doch mal doppelt ärgern, aber in der Form, dass die Deutschen sich auch doppelt ärgern - Hohe Acht - Höchster Berg der Eifel 774 Meter über NN - ist man noch sicher - 6 KM bis Adenau. Es kann nur einen Sieger geben. Citroen hat die Deutschen im 1. Weltkrieg übrigens mit der seinerzeit modernsten Munitionsfabrik Europas geschlagen, Auto kam erst viel später. Eigentlich fährt man eine Waffe. Runde Nordschleife, genüsslich schwebend im C5 Aircross, Zeit: 98:11:12, das wird relativ im C5 Weltall. Vielleicht doch keine Waffe, sondern eine Droge.
Urlaub bis Oktober. Schwarz-Rot langweilt mit Reförmchen für Trottel, die zur Agenda aufgeblasen werden, während der IWF die Prognosen senkt und der DAX den Irankrieg wichtiger findet. *Gähhhhn*. Schauen wir uns zwei Filme zu sozialen Fragen an und streifen nochmal das schon im letzten Posting aufgegriffene Motiv "Harlan County". Bei allen drei Aspekten zeigt sich, was das generelle unterliegende Problem der USA ist - der Staat hat objektiv kein Gewaltmonopol oder es verloren, die Anwendung von Gewalt kann so unmöglich in sinnvolle Bahnen gelenkt werden.
Ohne es auszusprechen sind Ideologien, wie der Trumpismus und damit der unterliegende Verrat an der absteigenden weißen Facharbeiter-Mittelklasse, nur derart möglich, weil ab einem bestimmten Punkt, unausgesprochen, Argumente durch Waffen verkürzt werden (real oder als Drohung, die jedes Denken beeinflusst), wie sie in Social Media durch das ewige rumtrollen und Fake News verkürzt werden.
Die Demokraten haben durch ihre unverhohlen baptistischen Machtcliquen, zu denen sowohl Obama, wie Harris zählten, große politische Fehler begangen. Fehler, die bedeuteten, dass in der krassesten Klassengesellschaft des Planeten plötzlich woke identitäre Politik gemacht wurde .
Das hat bei Obama zur Menschenjagd auf Bin Laden und zu den ersten illegalen Drohnentötungen geführt. Das war die Woke Büchse der Pandora, was heute kaum noch jemand ernsthaft bestreiten kann. Wer bitte aus dem Kreis der zivilisierten Nationen veranstaltet eine globale Menschenjagd, die keinerlei rechtsstaatlichen Regeln folgt. Wer lyncht die Leute round the Globe? Obama. Wer überträgt diese Menschenjagd live und in Farbe in einen Situationroom und prahlt danach in Hochglanzmagazinen mit Fotos - Clinton.
Was hat diese Menschenjagd gebracht - Bin Laden wollte vor allem Saudi-Arabien aka Saudi Aramco von den USA wegbringen, jetzt haben die USA erlebt, wer Saudi Aramco wirklich bedrohen kann - der Iran. Da sitzen sie jetzt - Obama lebt noch. Das soll Politik sein? Das ist die Logik von Verbrechern, die ihre Territorien abgrenzen, Rache nehmen, Schutzgeld erpressen, Resourcen stehlen. Das nicht vorhandensein eines staatlichen Gewaltmonopols hat auch das Denken und Handeln vieler demokratischer Politiker*innen defomiert in Richtung "Normal ist Gewalt - Man muss nur eine Waffe haben um sie anzuwenden".
Diese Selbstverständlichkeit der Gewalt ist zu durchbrechen. Ihre Ursache ist das fehlende staatliche Gewaltmonopol. Eine suizidale Gesellschaft, was nach Trump/Vance kaum noch jemand bezweifeln kann.
Was ist also "Woke"? Was wäre mit Harris passiert? Das gleiche, wie bei Obama, weil weder die religiösen Ansätze noch die Woke Ideologie auch nur ansatzweise ausreichen, um es mit dem realen Killersystem aufzunehmen. Unter diesen Umständen bedeutet auch ein Wahlsieg der Demokraten gar nichts, so oder so werden die Gräben tiefer und auch die Demokraten werden ihr America First auflegen, denn der Isolationismus ist der Preis, wenn man keinen funktionierenden Staat mehr hat und sich in aller Welt blamiert.
Zur Illustration, damit Trump sich in diesem Gleichnis erkennt, und versteht was im Iran passiert ist, ein sehr schönes Gleichnis voller Anspielungen, die Engländer (seinerzeit ohne staatliches Gewaltmonopol) sind Trump und die Franzosen sind die Franzosen. Alles Klar? Versteht jeder Grundschüler, jedenfalls in Frankreich.
Hier ist besonders gut dargestellt welche Folgen Krieg haben kann. Symbolisch werfen die Franzosen Lebensmittel über die Mauern, damit untegraben sie ihre eigene Belagerungsfähigkeit (Le Pens verhalten sich bis heute so). Viel mehr aber sehen wir, Krieg verknappt Resource und führt zu Preissteigerungen am Rindermarkt, am Gänsemarkt, am Käsemarkt. Die Iraner, also die Revolutionsgarden, haben im Prinzip also Lebensmittel über die Mauern geworden und damit die hochgerüstete Streitmacht geschlagen. Der Angriff führte zu einer Verknappung von Öl, dies zur Inflation und die zur Verteuerung der Lebensmittel. Und schwups nicht nur in den USA, sondern auch wir, können Trump angreifen, weil er das Leben unbezahlbar macht, mit irgendwelchen Abenteuern. Auf der Suche nach dem Heiligen Gral.
Zu dieser Blamage gehört ganz besonders die Unfähigkeit ein staatliches Gewaltmonopol auch durchzusetzen. Damit ist kein Staat zu machen. Ich mein - was sind schon 250 Jahre - verglichen mit Europa ein Fliegenschiss auf der politischen Landkarte. Dieser woke von baptistischen Karrierenetzwerken getragene Ansatz der demokratischen Partei ist komplett gescheitert. Sowohl beim Heuchler Obama, von dem nichts bleibt, außer seine ewigen Selbstdarstellung, wie bei Harris mit ihrer katastrophalen Niederlage. Damit ist Woke abgewählt als nicht funktionierende Ideologie.
Die Klassenfrage ist in den Mittelpunkt zu stellen, auch der Rassismus kann nicht erklärt werden, indem man die Klassenstruktur der USA übergeht und von einer Regenbogennation schwadroniert. Der Rassismus ist an seine ökonomischen Ursachen zu binden. Gelitten wurde jetzt genug, also braucht man Muster, die zur realen Tat führen, nicht zum Beten und Hoffen.
Die Sache ist viel ernster als die meisten verpeilten Demokraten glauben. Genau deshalb muss die Frage nach den Waffen, die diese Klassengesellschaft überhaupt so möglich machen, z.B. weil jeder irgendwelche Pistoleros auch gegen Unions bezahlen kann, endlich angegangen werden und ins Zentrum gestellt werden. Nicht nur der parlamentarischen Diskussion wegen, sondern auch in der praktischen Tat vor den Waffenläden. Ohne ein staatliches Gewaltmonopol sind die USA verdammt in diesem Zustand großer Unsicherheit (siehe Gleichnisvideo) zu verbleiben, wird auch an keiner anderen Front gesellschaftliche Fortschritte erleben, viel eher werden diese technischen Fortschritte sofort in die Logik der Gewalt einer 19. JH Gesellschaft integriert. Das erst macht viele Techniken aus den USA zur Gefahr, sie werden falsch angewendet, im Stil vergangener Epochen. Was hier auch für die Regulierung der EU gilt - selber entwickeln machen sie nicht, haben nicht mal ein belastbares Sprachmodell LLM - aber regulieren sich im Stil eines 19. JH Monarchen zu Tode. Das ist nur die andere Seite einer Medaillie aber kein Ausweg aus dem Dilemma der überragenden Technologien.
Diesen Ansatz werden wir vor den Midterms weiter ausbauen und erläutern .
Aber: Alle Demokraten, egal ob auf Bundesebene, Staatenebene oder City/Countyebene - sollten eins verstehen, wenn es nicht friedlich gelingt das staatliche Gewaltmonopol in den USA erstmals in ihrer Geschichte herzustellen und zur Bedingung von Prosperität, Freiheit und Gerechtigkeit zu machen, dann muss es eben gewaltsam hergestellt werden und die Verfassung muss dann eben so fortgeschrieben werden. Wir brauchen ansonsten, nachdem durch den Trumpismus und das Hijacken der GOP durch Hill Billys, alle argumentativen Barrieren gefallen sind, vor allem um Waffengewalt grundsätzlich als erweiterte Argumente zu legitimieren, im In- und Ausland, kaum noch über die USA reden. Die Mischung wird dann hochgehen. Ohne staatliches Gewaltmonopol war Trump nur der Anfang. Darauf gehe ich jede Wette ein.
Harlan County
Und wie isset? Wer erinnert sich noch an die Kohleschlacht von "Bloody Harlan” ?
Harlan County steht heute im Zeichen der schwarzen Lunge. White Trash und Trumpwähler - als Ergebnis einer Niederlage im Kampf um Arbeit und Arbeitsbedingungen, es ist nicht irgendwie so über die Leute gekommen. Und böse ist nicht Trump, sondern das, was Trump als neueste Witzfigur hingestellt hat. Das ist eher eine Sache als eine Person. Na, habt ihr euch schon gedacht, war mir klar.
Die Harlan-Kumpel, die haben gekämpft und es blieb ihnen fast nichts außer schwarzen Lungen. Die Menschen dachten Trump hilft ihnen.
Aber wenn der Kohleindustrie geholfen wird, dann heißt dies noch lange nicht, dass es den Kumpels besser geht. Das hatten die vor lauter Arbeitslosigkeit und Hunger glatt vergessen, so etwas aber auch. Doch jetzt wissen sie, es bedeutet, es geht ihnen noch schlechter, sie müssen wieder kämpfen. Mit reduzierter Gesundheit, weil der letzte Kampf in eine Niederlage mündete. So leben sie, in Harlan County, weil sie geglaubt haben, der Trump, das ist einer der endlich den "Rücken für uns gerade macht". Das wurde zu einem Teufelsbuckel. .
So etwas bringt Typen wie Trump hervor. Und so etwas nutzen Typen wie Trump. Und Typen wie Trump stürzen die Menschen in noch größeres Elend, weil sie mit ihren Hoffnungen spielen und diese verraten. Aber damit kennt sich so mancher Gewerkschafter ja auch bestens aus. Verarschen kann ich mich jedenfalls alleine. Die Erde ist eben rund, und wer lange genug nach Westen geht, kommt im Osten an und hat allerlei gesehen.
Kennen wir auch: Aber wenn der Rüstungsindustrie geholfen wird, dann heißt dies noch lange nicht, dass es den Menschen besser geht.
New York lange nach Bloody Harlan
Wahrscheinlich
gibt es wenige so schlecht eingedeutschte Titel wie "Das Gesetz der Straße", den deutschen Titel von
"Brooklyn's Finest".
Im Englischen kann man den Titel nur als böse Ironie, als bodenlosen Zynismus
verstehen, denn was unter dem Titel "Brooklyn's Bestes" als ein Panoptikum des Verrats an uns
vorbeizieht, ist nichts, worauf man stolz sein könnte.
Sicher, die Geschichten von Korruption,
Verrat, institutionalisierter Heuchelei und Lügen auf der Ebene der Politik im Zusammenhang mit dem
Polizeiapparat sind tausendmal erzählt worden: "French Connection", "Q&A - Tödliche Fragen", "Bad
Lieutenant(Abel Ferrara)".
"Brooklyn's Finest" gelingt eine Beschleunigung, die eine neue Hoffnungslosigkeit markiert, welche die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht nur verwischt, sondern kein Gut mehr zulässt. Im Gegensatz zu Abel Ferraras "Bad Lieutenant" geht es nicht mehr um den einzelnen durchgeknallten Cop, sondern um epidemische, institutionalisierte Probleme innerhalb des New Yorker Polizei- und Justizsystems, deren Ursachen auf der Ebene der Politik zu finden sind.
Es gibt keine namentlich zu benennenden Täter mehr. Jeder, der an diesem System teilnimmt, wird zwingend
in den Abgrund gerissen. Der Täter ist das System selbst. Also muss man sich fragen, wem es nützt. Das
ist ganz sicher nicht der einzelne Polizist.
Während in "Brooklyn's Finest" ein drastischer und
extrem rüder Realismus dominiert, versucht sich "Precious" in poetischer Verdichtung von Grausamkeiten.
Man kann sich vorstellen, dass, während ihr Vater Precious vergewaltigt, im Haus nebenan das NYPD irgendein Crystal Nest hochnimmt, nur damit sich einer der korrupten Cops das Geld der Dealer in die Tasche steckt.
Gewissensbisse werden weggedrückt, denn es geht um ein neues Haus. Der Schimmel sitzt in jeder Ritze des alten Hauses und die Gesundheit von Sals asthmatischer Frau ist gefährdet.
"In der Lunge ihrer Frauen sind Spuren von Schimmelpilz gefunden worden." Eröffnet der Arzt dem
tiefkatholischen Polizisten Sal.
Sal, halb wahnsinnig durch die Kluft zwischen religiöser Überzeugung und tatsächlichem Handeln. Sal, tief
in einen Sog der Hoffnungslosigkeit gerissen, Sal taumelt schon delirant seinem Ende entgegen.
Precious
ist nicht kriminell, sie ist nicht einmal drogensüchtig, sie ist das vollkommene Opfer: Entmündigt,
entmachtet, gedemütigt und missbraucht von der eigenen Mutter und dem eigenen Vater. Sie hat nichts
anderes im Leben zu erwarten als den nächsten Scheck von der Fürsorge.
Doch Precious hat auch Glück, denn ihr Mathematiklehrer legt ein gutes Wort für sie ein, und als sie zum
zweiten Mal von ihrem Vater schwanger wird, landet sie in einem alternativen Bildungsprojekt und erfährt
zum ersten Mal, dass sie etwas Wert ist, nur was?
In "Brooklyns Finest" ist eine der
Schlüsselszenen der Moment, in dem der altgediente, ausgebrannte Cop Eddie in den Ruhestand versetzt
wird. Sein ganzes Berufsleben hat er im Dreck der anderen gewühlt, ist wohl tausendmal auf Familien
getroffen, aus denen auch Precious stammt. Er hat vielleicht sein Leben riskiert und das ein- oder
andermal eines gerettet oder gefährdet. Seine Dienstakte ist nicht gut, nicht schlecht - ein normaler
Cop in einem unterbezahlten, miesen Job. In dem in jedem Moment aus einem Schokoriegeldiebstahl ein
Raubmord werden kann. Seine ganze Laufbahn hat er erlebt, wie gar nichts besser wurde, alles wurde
schlimmer, brutaler, einsamer, ärmer - unvorstellbarer.
Nun war sein letzter Tag. Alleine sitzt er einem Beamten gegenüber, gibt seine Waffe und seine
Dienstmarke ab, nichts bleibt außer Einsamkeit, außer der letzten Kugel, die er sich selbst in den Kopf
schießen will.
An dieser Stelle begegnen sich Cops und Sozialarbeiterinnen, denn ändern können
sie mit ihren "Waffen" nichts. Die Gesellschaft versinkt in beiden Filmen in tiefer Hoffnungslosigkeit.
Hin und wieder treibt ein Strohhalm vorbei, an den sich die Menschen für einen Moment klammern können,
doch zu groß ist die normative Kraft des Faktischen: Die Macht des Geldes und der Drogen, des Alkohols.
So bedeutet in beiden Filmen Menschlichkeit stets beides: Ursache und Ausweg im Drama der Armut. Dies
weiß auch Precious, wenn sie mit ihren beiden Kindern am Ende in eine ungewisse Zukunft zieht. Sie weiß
längst, dass auch die nächste Generation nur eine Verschärfung erleben wird, denn das Leid, was Precious
erlebte, ist ihr Schatten und dieser fällt längst auf ihre Kinder, die zugleich ihre Stiefgeschwister
sind.
"Precious" Fazit:
Precious ist so ungefähr das Gegenteil des sozial
ambitionierten "NewBritishCinema" - es ist kein realistisches politisches Drama à la Ken Loach, sondern
böse formuliert der poetisch verdichtete Traum einer besseren Welt durch Sozialarbeit.
Viel zu leicht und einfach scheint Precious die Schicksalsschläge zu ertragen, zu sich zu finden. Eine lineare Abfolge von Ereignissen, die sehr eindimensional dargestellt werden, bilden das Grundgerüst des Films. Precious romantisiert. Die Ursachen für das Elend von Precious werden ausschließlich im familiären Umfeld und in mangelnder Bildung gesehen. Da sind die üblichen Verdächtigen von der engagierten Sozialarbeiterin bis zur idealistischen Pädagogin in der Reformschule - das macht zwar Hoffnung und ist rührend, aber genauso auch völlig verträumt - so verträumt und harmlos wie Precious selbst, jedenfalls wenn man nach den tatsächlichen Konsequenzen einer solchen Bestandsanalyse fragt.
Dennoch - Precious stellt wichtige Fragen, die nach der Zukunft in einer Gesellschaft, die immer dramatischer in Reich und Arm ohne irgendetwas dazwischen zerfällt. Dummerweise erinnert mich Precious an eine Charity-Gala für Superreiche - irgendwie entlastet der Film eher, als nach Konsequenzen zu fragen.
"Brooklyns Finest" Fazit:
"Brooklyn's Finest" erzählt die Geschichte dreier Cops in Brooklyn:
Eddie Dugan hat nur noch ein
paar Tage bis zur Pensionierung. Ausgerechnet in seiner letzten Woche muss er einen Neuen anlernen.
Tango ermittelt undercover in Brookylns Drogenszene. Sal ist Mitglied eines Spezialkommandos, welches
die Umschlagplätze überwacht, um das Drogengeld zu beschlagnahmen. "Brooklyns Finest" ist
ein absolut sehenswerter, böser Cop-Film, der dieses Genre an seine momentan möglichen Grenzen
im Mainstream-Kino heranführt.
Kein anderer "Mainstream-Cop-Thriller" ist derart "rotten". Man hat den ganzen Film über das Gefühl, es werde niemals Tag, es sei immer finsterste Nacht. Dramaturgisch haben wir ein gleichberechtigtes Dreieck mit den Protagonisten Eddie, Sal, Tango, die sich, ohne es selbst zu bemerken, aufeinander zu bewegen und sich dann auch tatsächlich begegnen.
Dieses Dreieck entwickelt einen Episodenfilm, dessen Zentrum irgendwo im NYPD liegen muss. Insbesondere die verschachtelte Story, die ein namenloses Räderwerk erzeugt, Kettenreaktion auf Kettenreaktion folgen lässt, beeindruckt hinsichtlich ihrer Stringenz, Dynamik und Präzision. Gut und Böse existieren nicht mehr, Gut oder Böse nivellieren sich vor dem Hintergrund des kapitalistischen Existenzkampfes, der nur Verlierer kennt.
Brooklyns Finest macht deutlich: Auch die Cops zählen zu den Verlierern. Ihr Dienst an der Gesellschaft ist durch Korruption und ökonomische Not zur Farce geworden, hat sich verdreht. Es gibt Situationen, in denen Korruption und moralische Verwirrtheit die Form von Selbsthilfe annehmen. Die innere Stimme, die dies in schlechtes Gewissen übersetzt, muss moralisch durch ideologische Muster (u. a. auch Rassismus) zum Schweigen gebracht werden. Und so ist es dann okay Verbrecher nur noch zu verfolgen, um sich selbst zu bereichern.
Da wird ein Mechanismus deutlich, der allen kapitalistischen Polizeiorganisationen früher oder später bevorsteht: Durch knappe öffentliche Kassen und zahlreiche Privatisierungswellen im Sicherheitsbereich entstehen Polizeiorganisationen, die damit beschäftigt sind, sich selbst zu erhalten und zu schützen. Deshalb sind diese Organisationen nicht mehr in der Lage, den eigentlichen Aufgaben nachzukommen. Solche Polizisten und Polizeiorganisationen lassen uns Bürger im Stich und liefern uns der Gewalt von Politik und Korruption aus. Fragen sie doch Precious. Die kann leicht vor eine Waffe geraten.
Wie weit ist New York eigentlich noch von Mexiko entfernt, wo es die Kartelle sind, die die Bevölkerung während Corona mit Lebensmitteln versorgen. Nicht die Regierung.
"Brooklyn's Finest" - das ist wahrscheinlich der "Markenname" des reinsten Fentanyls in der Stadt, zu einem anderen Ergebnis kann man eigentlich nicht kommen. (Im Film war es eher noch Koks und Crack. Heute, wie in allen Regionen der USA ist Fentanyl das Hauptproblem und die damit einhergehende Gewalt. In New York selbst bekommt man nicht so einfach Waffen, aber in Pennsylvania, Vermont)
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.
Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.
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Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .
Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
Social Media / Messanger
Accounts
von uns,
das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.
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