swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost
Ist euch auch schon die neue Sprachregelung bei katastrophalen Maßnahmen, wie Gesundheitssparplan oder Spritrabatt aufgefallen? Neuerdings, da es oft um anspruchsvolle Ökonomie geht, die die Politik nicht versteht, heißt es: Nun, ja ich weiß, die Maßnahmen ist ökonomisch nicht sinnvoll - aber politisch! Hä. Das ist doch genau Populistensprech: Ich weiß (eventuell), dass ich absoluten Unsinn rede, bis hin zu Verschwörungsnarration, aber politisch bringt es mir die Stimmen jener, die nach dem gesunden Menschenverstand wählen und leben.
Eigentlich sagt man also: "Mit der Realität mache ich keine Stimmen, also muss ich einen Zirkus erzeugen, um gewählt zu werden." So kam es mit Zirkusdirektor Merz z.B. zum Tankrabatt, weil dann erstmal in der Bild, dem Bildungsorgan des gesunden Menschenverstandes, Ruhe ist - doch oh Schreck, sie haben auch noch einen Vertrag geschlossen, dessen Erfüllung sie mal eben dritten überlassen - die Prämie. Da wandert die Hysterie dann weiter, in die Vorstandsetagen, Spahn verkündet stolz, der Bund gibt das Vorbild ab, also keine Prämie. Wahnsinn - gut, dass sie nicht auf die Wissenschaft gehört haben, gell. Jetzt sind sie politisch "fein raus". *lach kaputt*. Das muss mit den Social-Hirnfresser Apps zu tun haben, anders kann man sich das nicht erklären.
Sowas kommt dann dabei rum, wenn man meint, die Politik würde etwas Richtiges tun, wenn sie nicht auf die Wissenschaft und den Verstand hört, sondern ihren eigenen hirnrissigen Gesetzen folgt bzw. den sog. Stammtischen, die es wg. Kneipensterben und Überalterung eigentlich nicht mehr gibt - mit Alterszucker ist Bier keine gute Wahl. Es stimmt also so oder so nicht, am Ende holt die Realität einen immer ein. Es geht also viel eher darum für falsches Handeln Zustimmung einzuwerben. Hier gelingt das jedenfalls nicht.
So ist das mit den Kindern, sie wollen ständig irgendwas, gibt man ihnen alles, was sie wollen, sind sie schnell tot. "Mama ich will aber aus der blauen Flasche trinken" "Mach doch"
Erschreckend: Dieser Satz - ist Teil eines wissenschaftsfeindlichen Mindsets, denn wer sagt, die Politik steht über der Wissenschaft, der sagt auch, es gibt keinen Klimawandel etc.etc.etc. Dagegen kann Politik auch Wissenschaft sein, aber, die praktische Politik ist keine Wissenschaft. Ist sie überhaupt Politik, oder nur Interessenvertretung? Eigentlich sind Sätze wie "Es ist ökonomisch falsch, politisch aber richtig" Sätze, die zeigen, wie weit die Wissenschaftsfeindlichkeit bereits zu einem Instrument von Politik geworden ist. Und was soll das Ergebnis sein, wenn Politik sich ständig gegen wissenschaftliche oder zumindest rationale Argumentationen stellt? Trump! Und was ist die Folge von Trump u.A. - ein Energiepreisschock.
Es ist schon deshalb grotesk lächerlich, weil es im Kapitalismus keine Politik gibt, die keinen ökonomischen Impact hat. Jetzt mag jeder selbst beurteilen, was diese neue rhetorische Talkshow-Spreizung zwischen Ökonomie und Politik bedeutet.
Ich mein früher hätten aufrechte Reaktionäre und Kleinbürger noch sowas gesagt wie: "Es gibt keine politische Ökonomie, das ist linkes Affentheater" heute sagen sie - es ist ökonomisch falsch und politisch richtig - sogar die Reaktion ist in Deutschland nur noch ein Kindergarten von Achtsamkeitsreaktionären. Danke für die Rücksichtnahme - euer Scheiß wird dadurch nicht besser. Die armen Reaktionäre - sie brauchen einen Safe Space, in dem politische Entscheidungen keinen ökonomischen Impact haben - damit ist ein Kanzler der Vorsitzende eines insolventen Kaninchenzüchtervereins. Aber nur zum Anschauen, nicht zum essen.
Unter 38 OECD Mitgliedstaaten liegt Deutschland nach Belgien auf Platz 2 des aktuellen OECD Vergleiches der Belastungen durch Steuern und Abgaben. So liegt die Abgabenquote bei einem verheirateten Paar mit Kindern durchschnittlich bei 40,8 Prozent. Belgien, 45,5 Prozent. Im Schnitt aller OECD-Staaten liegt die Abgabenlast bei 29,4 Prozent.
Das sind natürlich keine präzisen Zahlen, da eine Einzelfallbesteuerung stattfindet. Ein Single liegt in Deutschland bis 53 % Abgaben. Bis Juli arbeitet ein solcher Mensch für den Staat.
Was in Deutschland nie diskutiert wird, welche Lebensqualität, welche Vorteilen bringt diese extremistische Quote?
Denn auch im Vergleich der Lebensqualität, der Zufriedenheit belegt Deutschland regelmäßig die unteren Plätze des Mittelfeldes. Also - warum? Und wieso noch mehr? Offensichtlich ist kein Politiker bereit diese Frage ehrlich zu beantworten.
Es wird ständig so getan, als pb diese Masse an Abgaben irgendwie sinnvoll sei. Allenfalls wird bei Unternehmenssteuern über Senkungen gesprochen . Also ist doch offensichtlich, dass wir uns eine extremistische Staatsquote mit ebensolchen Abgaben leisten, ohne, dass belegt werden könnte, dass die Strukturen in Deutschland diese Kosten qualitativ rechtfertigen, oder dass Deutschland dadurch für seine Bürger*innen irgendwas besser machen würde als andere Staaten mit deutlich geringeren Abgaben.
Also: Die Diskussion muss daraum gehen - WARUM VERURSACHEN UNSERE SYSTEME DERARTIGE KOSTEN OBSCHON SIE NICHT LEISTUNGSFÄHIGER ODER BESSER SIND ALS DIE SYSTEME ANDERER STAATEN.
Nun - dass die Politik justamente dies niemals diskutiert, ist klar, denn es ist ihr System der sozialen Marktwirtschaft, von dem sie völlig unreflektiert permanent behaupten, es sei so wunderbar und einzigartig - allenfalls ist es ein sauteures museales Stück über eine Hälfte eines Retorten-Nachkriegsstaates.
Es darf erst dann weiter an der Kostenschraube gedreht werden, wenn die Kosten dieses Systems overall auf unter 35 % gebracht wurden. Vorher gibt es auch keinen Aufschwung, auch nicht mit Strompreis für Industrie, denn dieser, typisch deutsch, gleicht nur aus, was an anderer Stelle nicht funktioniert. Hier Dezentralität und eine Reduzierung der Abhängigkeit der Erneuerbaren von den antiquarischen Netzen, Abwicklung von fossil-energieintensiven Branchen - konsequent. Diese schleppen wir durch jede Krise, ohne Sinn und Verstand, einfach, weil es immer so war. Aber diese Unternehmen sind alle ausnahmslos in der Kohlezeit entstanden, von einer solchen Energie hängen ihre Geschäftsmodelle ab.
Also weiß man - diese Modelle sind am Ende und kommen nicht wieder, solange man nicht mit Koks Stahl kocht. Denn bis Koks, Koks war, hing da einiges von der Kohlenwäscherei, angefangen beim Abbau, bis zur Kokerei dran - das ist alles weg - nur ein Rumpf alter Industrie ist aufgrund von jahrzehntelanger Subventionspolitik geblieben. Dieser Rumpf ist zu keinem Zeitpunkt ohne Staat lebensfähig.
Sein ganzes ökonomisches Biotop ist ja weggebrochen. Das sind ohne Ausnahme abartig teure Staatsunternehmen. Weg damit. Nur ein Beispiel. Kann man auch für viele Bereiche der Chemie sagen.
All diese Hilfen, Strukturen, Subventionen, gleichen in Deutschland stets aus, was verbockt wird. Also hat man auch keine Fehlerkultur, weil dieser Selbstbedienungsladen so funktioniert, dass Fehler mit Geld totgeschissen werden, damit keiner die Verantwortung trägt.
Das alles hat mit der Energiekrise, vor allem der lächerlichen Reaktion der Regierung ein Ausmaß erreicht, was in jedem anderen Land zu einem Austausch vieler Systeme geführt hätte, nicht so in Deutschland.
Auch das gescheiterte Gesundheitssystem wird nicht reformiert, sondern ein kaputtes System unter demografischem Druck - die Alten/Lebenserwartung sind die Kostentreiber bei zu wenig Jungen, wie Rente - wird weiter finanziert und damit steigen die Kosten - es ist dabei völlig egal, ob es dies nun Beiträge sind oder andere Subventionen - kaputte Systeme werden immer teurer.
Das muss irgendeine Regierung in Zukunft dann wieder wegräumen, denn das Ende der Fahnenstange ist längst sichtbar.
Die ewige Wellblechökonomie in der sich Deutschland befindet, unter diesen Umständen quasi für immer befinden wird, ist deutliches Zeichen. Sie kämpfen mit Milliardensummen um ein paar Pünktchen Wachstum - hinter dem Komma.
Auch der nun abgeflachte Aufschwung wäre ja nur durch weitere Abgabenlast gekommen - Rheinmetall ist ja kein Unternehmen z.B. was in einem realen Wettbewerb steht - nur der Staat ist Kunde. Diese Rüstungsspirale ist keine Hoffnung für die Ökonomie in Deutschland, sondern zeigt, dass es sich um eine selbstreferentielle, mindestens halbstaatliche, Ökonomie handelt. Das bedeutet - DDR Light.
Die aktuelle Regierung liegt also schon bei den Fehleranalysen völlig daneben. Reform bedeutet die Abwicklung und Neustrukturierung von Systemen und Bestandteilen von Systemen ( REFACTORING oder NEUENTWICKLUNG ), die nicht den gewünschten Erfolg bringen. Merz zielt aber nur darauf Systeme zu erhalten und durch höhere Abgaben, auf vielen Ebenen, weiter zu betreiben. Das ist keine Reform - das ist gar nichts, außer Legacy.
Linke und SPD müssen auch die Frage beantworten, wie eine solche Abgabenlast auch im Namen der Umverteilung dieser komischen Reformisten, die immer wieder behauptet wurde, aber anhand von Zahlen nicht belegbar ist, entstehen konnte. Geht das ganze Geld an Milliardäre? Also auch die sogenannte Umverteilungspolitik erlebt in Deutschland ihr Waterloo.
Auch diese vermeintlich linkeren Parteien sind indes völlig immun gegen Selbstkritik, gegen Überprüfung etc. Ich mein Aken ist jetzt weg. Aber sein Satz, ich will keine Milliardäre, sagt doch alles über diese ideologische Politik für Dumpfbacken - es geht nicht darum, Milliardäre wegzubekommen, sondern darum, dafür zu sorgen, dass Leute das gute Leben leben können, egal welcher Herkunft oder Religion oder Hautfarbe oder Geschlecht. Welche Rolle dann noch Milliardäre spielen ist was anderes. Es ist lächerlich derartige Parolen als linke Politik zu verkaufen, wenn überhaupt müssen alle Milliardäre werden. Milliardäre der Herzen.
Da braucht man keinen Klassenkampf von Oben ala die Linke mit Heulsusenbeimengungen auf Caritasniveau, meist von akademischen Kleinbürgern, sondern Klassenkampf von Unten mit den Gewerkschaften und ohne Parteien.
Der richtige Weg ist Linke und SPD wieder zu einer Partei zu machen, die Linke alleine hat weniger als nichts erreicht. Das war von Anfang an ein strategischer Fehler La Fontaines mit historischen Ausmaßen. Lebt der noch. Dann soll er diesen Fehler noch vor seinem Tode selbst kassieren und die Leute aus der Linken auffordern in die SPD einzutreten.
Die wirtschaftspolitische Ohnmacht unseres Staates war jetzt nicht zu vermeiden. 1973/Ölkrise/Dr. Nölling/SPD
Und täglich grüßt das Murmeltier. Unten kann man die gegenwärtigen Maßnahmen einer Regierung, mit SPD Beteiligung - ca. 50 Jahre später/früher - vergleichen. Man weiß dann ziemlich genau, was Klingbeil von Wehner unterscheidet ;) - dann weiß man auch, warum die SPD auf 5 % zusteuert.
Sie ist ein Schatten ihrer selbst - und Klingbeil der Zeremonienmeister des Untergangs von Gnaden Wehners Tod. Es gibt in der SPD offensichtlich kein formales Gegengewicht mehr zu diesem Selbstdarsteller par excellence, dies hat ihn zum Minister gemacht. Aber was hat ihn zum Vorsitzenden gemacht? Das ist eine strategische Fehlleistung ersten Ranges. Denn normalerweise müsste ein aufrechter Vorsitzender klar gegen Klingbeils Gießkannen vorgehen und die Betonung auf Menschen legen, die es wirklich jetzt brauchen - die Menschen, welche Nölling schon anspricht. Also kann die SPD nun ihren Minister nicht kritisieren, es sei denn, Klingbeil stellt sich vor den Spiegel.
Sowas funktioniert ja nicht mal mehr im Kanzlerwahlverein, wenn sie merken, ihr toller Kanzler ist ein Underperformer, kann auch Merz sich nur noch vor den Spiegel stellen. Was ist das? Das ist die Endphase eines selbstgerechten Parteienstaates, der sich nur zu gerne auf die Parteien verlassen hat, wenn es um die Demokratie geht.
Aber nun haben beide Regierungsparteien, ohne darüber nachzudenken, als es an der Zeit gewesen wäre, Leute an ihrer Spitze, die vergleichbar sind mit XI in China - was das formale Setting angeht.
Es gibt objektiv keine Kontrollinstanz - damit keine parteiinterne Demokratie in SPD und CDU. Das zeigt vor allem, beide Parteien haben nicht damit gerechnet, dass es schlecht laufen könnte. Ein weiteres Indiez für mangelnde innerparteiliche Kontrolle, für Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit in den Parteien und ihrem Funktionärsapparat. Die Schlussfolgerung dürfte klar sein. Zumindest für Leute, die diese Umtriebe der Funktionäre von außen Bbeobachten.
Nicht mal mit Nölling hätte es einen Klingbeil gegeben, als Minister vielleicht, nicht als Vorsitzender. Klingbeil muss weg. Seine Rolle als Vorsitzender ist ASAP zu beenden.
Weiter werden wir das nicht kommentieren. Irgendwann muss die SPD einmal lernen sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen, kein Profiteur der Schwäche anderer Parteien mehr zu sein. Sie ist praktisch seit Schröder an jeder Regierung OPPORTUNISTISCH beteiligt - sie ist zur einzigen wirklich rein opportunistischen Partei geworden, die es in Deutschland gibt. Alle opportunistischen Parteien sind auch historisch im Prinzip reine Funktionärsparteien, die eine Gruppe von Funktionären weiter an der Macht beteiligen. Dieser Funktionärsapparat reicht meist tief in die Verwaltung hinein. Aber - Politik ist das nicht mehr.
Es ist einfach Existenzsicherung für Funktionäre - das ist in der Praxis auch das einzige belastbare Ergebnis, was die SPD nach Schröder noch vorzuweisen hat. Am Ende aber hat Schröder auch dafür gesorgt, dass Deutschland energietechnisch nicht resilient ist. Bedingung des Niedriglohnsektors. Mit der Russland Connection, mit dem Ende der Hartz Reformen, dem Rückfall in ein antiquarisches Almosensystem der Konservativen, hat die SPD in all den Jahren ihrer Regierungsbeteiligung, nun am Ende, nichts erreicht. Sie steht mit leeren Hände da.
Jetzt wieder - Regieren um jeden Preis - das ist Münteferings Ansatz - aber Müntefering bleibt die Antwort schuldig - Wozu? Und genau dies fragen sich auch die potenziellen Wähler:innen - Wozu? - Wozu gibt es diese ewige Regierungspartei. Wir jedenfalls müssen bis 1973 zurückgehen, um in Sachen Energie darauf eine Antwort zu finden. Und: Nein - die Enkel versemmeln es . Wenn aber die neue Generation hinter einer sehr alten zurückbleibt, was ihr ganzes politisches Setting angeht - was sagt dies dann über eine Partei?
70.Sitzung des Bundestages am 12.12.1973, Beitrag Dr. Nölling.
(1)Und jetzt mal der Beweis, warum Musiktexten in Deutsch echt kompliziert aber nicht komplex oder cool ist:
"Hey, dude, I've got the cool new steel, it was more expensive than platinum - come over - that cool shit looks just like steel, but cooked with hydrogen - that's so cool, the complete abstraction of power and money. By the way, I'm heating now with moose shit, it's being flown in from Sweden, Dude, don't believe it, I made my teeth out of hydrogen steel, yeah."
So hört sich das im Ausland an. Allein schon "Dude" statt Alter, hätte uns 99 % Schlager Shit erspart, vermutlich auch einiges an Deutschgangsta, die es ja eh nicht gibt, genauso wenig, wie das totale Elend der Vorstädte, den totalen Rassimus. Das geht dann immer gleich schlagartig in KZ über. Die Sprache aber müsste extrem umgebogen werden, das aber kann man nur, wenn es auch wirklich ernsthaften Slang gibt, der bedeutet aber nicht "kein Deutsch können", sondern es bedeutet, es bewusst nicht so zu sprechen, wie es gesprochen werden soll, es bedeutet nicht, irgendein blab-la zum Slang zu erklären - es gibt ja Hartz IV - lasst es uns abschaffen, die Jobcenter abfackeln, lasst uns einen echten liberalen Kapitalismus für Deutschland einführen und lasst uns die Grenzbarrikaden einreißen, dann gibt es Slang - dauert keine drei Jahre - wer also braucht Pasha Rap? Das ist weder Rap noch HipHop - was ist es dann? Ein groß angelegter kultureller Raubzug auf mehreren Ebenen mit den immer gleichen Versatzstücken. Das was in den USA z.B. während des Krieges zwischen L.A. und New York also eine Attitude war, wird hier als etwas ernstes verkauft, als ein Lebensstil, aber die ganze umgebende USA ist ja überhaupt nicht da, genausowenig wie eine ernsthafte Black Community, was wird also daraus? Etwas Kopiertes, was aber umgemünzt auf Deutschland das gesamte Fundament verliert, damit wird es zu etwas Ernstem, was es so in den USA nie war. Also rennen hier "Rapper" durch die Gegend, die sich so furchtbar ernst nehmen, wie die Deutschen eben so sind, das ist alles Klienbürgerscheiße, die deutsche Community schneidet ihren "Hip Hop" "Gangsta" Vorgarten mit der Nagelschere und ist stolz drauf. Es gibt nicht ein einziges Stück, was man sich anhören kann, und der Rest ist irgendwelche Scheiß Kleinkunst, die die heruntergekommenen Cabaret Bühnen retten sollte - Poetry Slam - da kann man sich nur noch an den Kopp packen. Deutschleher:innen denen nichts mehr zur zeitgenössischen Literatur einfällt, weil der Lehrplan irgendwo bei Koeppen, Brecht, Borchert hängen bleibt, fängt man an zu "Slamen", es ist um Heulen.
Righty Nobodys.
Denkt darüber nach. So what, die meisten deutschen z .B. Rap Projekte entstehen nicht aus Wut, Hass, Commuity oda sowat, sondern wg. Sozialarbeit, und dann noch diese weißen "linken" moralisierenden scheiß Kleinbürger aus behüteten Verhältnissen, oder Psycho Geheule. Elchscheiße - statt "Moose Shit" man, man, man.
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swashmarks hydrogen gangstas corner
"Hey, Hu, moose shit, moose shit,
moose shit come down ata cologne
me dude has hydrogen steel, hu,
burns moose shit, moose shit
not for steel, but heatin'
abstraction of power an' money
me dude, dude, with moose shit, burns
hydrogen steel an' burns moose shit,
power an' money, power an' money,
hydrogen steel an' moose shit,
come on, ja, ja - moose shit,
made my teeth of a jah's hydrogen steel"
burn, burn, burn da moose shit"
Wennschon, dennschon.
Wobei klar ist, dass moose dann so hochgezogen wird und langgezogen wird, wie
moohuuuse shit.
Kommen wir zu etwas völlig anderem!
Das würtlich nehen ist in den jüngeren Generationen zu einer regelrechten Obsession geworden, die aber ihre Ursach in einer wohlbehüteten Sprache hat, die so autoritär über das Volk gebracht wird, wie keine andere Sprache.
In Deutsch bleibt keine Wahl, als verbrennen von Elchscheiße für möglich zu halten, auch wenn Demeter eigentlich der griechische Gott der Fruchtbarkeit ist, dessen Ritualhorizont nicht bekannt ist, weil das Heiligtum von Goten zerstört wurde, als die römischen Legionen die Pocken hatten. Also, während es in Deutsch als Elchscheiße an das reale Tier gebunden bleibt, ist es im Englischen vielfältig und multidimensional.
Wenn ich die Fantastic Four wäre, würde ich alles widerrufen und nochmal von vorne beginnen, und die sind schon Elite, da haben wir noch nicht über pst... kumma was ich hier hab .... die mit R am Anfang und n am Ende gesprochen - die Prolos und bösen Buben der Anthroposophie, die sich nach einem US-Stützpunkt benannten, ohne sprachlich einer zu sein. Seinen Namen tanzen kann er, das wars aber auch schon, ja, ja, Amerika, Amerika - mit k - da lachen ja die Hühner.
Gilt auch für Pop. In Deutsch geht nur Punk! - Boshido komm schon - Osmanponk in Deutsch - das wird ein Wirtschaftswunder - an Economic Miracle. Nein nicht Miracoli.
Miracoli. Das ist das eben, was im Eingangszitat stand, alles was in Deutschland ist, sich mit welchem schrägen Akzent auch immer, in diese Umlauthölle des gestelzten, autoritären Satzbaus verliert, in dieses Nirvana der klaren Bedeutungen und eindimensionalen Interpretationen, neigt dazu, nach unten zu treten, das Subjekt überzubetonen und nur in einer Deutung zu nutzen, weil man sich nach oben nicht traut. Eine Grammtik der Angst und für Feiglinge. So ist schon die Grammatik, im Besonderen das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt angelegt. Das Subjekt ist der Führer, das Objekt wahlweise Opfer oder Gefolgschaft, da bleibt wenig Spielraum für Vielschichtigkeit, wird das Objekt mal zum Führer, indem es das Subjekt entführt, dann ist es kein schönes Deutsch mehr, weil man dann substanzivieren, Gerundium *würg*, muss, es muss also auch zum Führer werden, und zugleich das ehemalige Subjekt brutal unterdrücken, sonst geht das gar nicht. Es geht nicht mit einfachem Kontext, es geht nicht mit Mehrdimensionalität, weil die einzelne Vokabel stets schon viel zu eindeutig ist. Das Deutsche kennt so gut wie keine ernsthaften Vokabeln, die 100derte Bedeutungen haben können, und durch die grammatischen Formen wabern, die sich erst durch den Kontext zu erkennen geben. Davon wimmelt es im Türkischen z.B. nur so. Damit natürlich auch im Arabischen.
Was machen die Deutschen also selbst, um diesem hochdeutschen, lutherischen Wahnsinn zu entgehen? Sie flüchten sich in ihre heimischen Dialekte - und da, etwa im Ruhrpöttlerisch (im wesentlich Deutsch/Westfälisch (Plattdeutsch)/Polnisch Pidgin der alten Arbeiterklasse zur besseren Verständigung unter Tage und woanders), "Komma bei mich bei oder ich sach tschüssikowski", das ist liberales Subjekt/Objekt und wird erst durch einen konkreten Kontext zu "Du kommst jetzt sofort zu mir, oder ich bin weg!", was dann ja so "übersetzt" wieder Führerrisch wäre, es aber nicht ist, also kann man es so nicht übersetzen, man kann es nicht übersetzen, das ist die Magie von Pidgin, denn würde "man" es übersetzen können, dann könnte es missbraucht werden.
Diese erzeugt sehr oft ein Spiel mit Grammatik, etwa im Kölschen:
"Dä fingk Saache, die hät noch keiner verlore."
"Der findet Sachen, die hat noch gar keiner verloren"
Wird er sie überhaupt verlieren? Das ist natürlich ein witziges Spiel mit Zeit auf mehreren Ebenen. Was im Kölschen so löcker, leicht und sprachwitzig daherkommt, alles durcheinanderwirbelt, würde im Hochdeutschen umfangreiche Konstruktionen des Konjunktiv benötigen, wenn man daraus einen sinnvollen hochdeutschen Satz machen wollen würde. Kann man nicht, wie die wörtliche Übersetzung zeigt. Man kann nur die Bedeutung erschließen: Es beschreibt jemanden, oder etwas, also kann auch auf Gruppen, Institutionen oder neuerdings sicher auf KI (heißt ja Kölsche Intelligenz *grmpf*) angewendet werden, die etwas verwenden können, oder nutzen können, was entweder von anderen noch gar nicht gesehen wurde, oder nicht gebraucht wurde, oder nicht mehr gebraucht werden wird, oder verworfen wurde. Es kann aber auch Ausdruck des Respekts vor jemandem sein, der so aufmerksam ist, oder so genau beobachtet, dass ihm etwas auffällt, was sonst kaum jemandem auffällt. Mit der üblichen ironischen Brechung der Ubier, ist aber nicht gesagt, ob es was Gutes oder Schlechtes ist. Es kann genauso etwas Geniales, wie etwas zu Pingeliges meinen. Es kann also wabern, von Respekt bis Ablehnung wegen zu großer Pingeligkeit. Es kann sogar eine Art Erbschleicherei meinen, wenn also jemand auf das Goldbesteck der Oma scharf ist, dann könnte man sagen: "Dä fingk Saache, die hät noch keiner verlore." Bumms. Es kann aber auch einfach bedeuten: Der macht was aus allem, was er findet, schon bevor er es gefunden hat. Damit wird das Verlieren, sogleich zu gefunden, also wird ein Spiel um das Verlieren und Finden daraus, was wiederum auf jenen der es verloren hat Rückschlüsse zulässt, er war nicht in der Lage etwas daraus zu machen - "wird" es daher verlieren. So haben wir also eine extrem liberale Sprache, die gerade durch ihre scheinbare Einfachheit durch ein ganzes System der Interpretationen wabert, und erst durch den Kontext, in dem sie erscheint, eindeutig wird, aber diese Eindeutigkeit sogleich in eine gewisse Ironie überführt. Das alles kann Hochdeutsch nicht, es folgt einer anderen Philosophie:Entweder man nutzt Sprache, um Situationen eindeutig zu machen, damit geht man von der Sprache aus und erzeugt eigentlich mit ihr die "eindeutige" Situation = Hochdeutsch, auch Propaganda, AfD etc.. Oder man nimmt die Situation als real an, als Determinante der Wirklichkeit, und versucht dann mit der Sprache eine möglichst vielschichtige Interpretation, ohne die Situation zu dominieren oder zu verändern = Kölsch (etc). Damit zeigt sich, dass Sprache schon bevor sie überhaupt gesprochen wird, autoritär oder liberal sein kann. Wir denken in Sprache.
Im Dialekt sieht's also anders aus, da funktioniert auf einmal, was in Hochdeutsch nicht funktioniert - Dialekte sind aber kein Akzent, denn leider werden sie in der Regel mit der Muttermilch übergeben. Dennoch - das könnte man mal probieren. Das funktioniert dann aber nur für einen sehr kleinen Kreis und je plattdeutscher das Ganze wird, umso kleiner wird der Kreis, und man atmet eine gewisse Provinzialität. Was bleibt also schon?
Dies ist also im Englischen das Geheimnis, Slang ist eben kein einfacher Akzent, sondern ein echter und ernst zunehmender Dialekt, der eben eine eigene Sprache ist. Es wird aber erst dann zum Slang, wenn dieser Dialekt auch noch von bestimmten Communitys gesprochen wird, die aufgrund ihrer Geschichte von den Hochsprachen unterdrückt werden. Sowas ist in Europa äußerst selten. Man könnte das Tschechisch nehmen, das irische Englisch, das Wallonisch etc.. Deutschland hatte eben kein Empire, also wurde diese Sprache nie gepidg't. Es gäbe aber Möglichkeiten - z.B. von Ostbelgien ausgehend, das ist eigentlich eine Abart von Luxembourger, was wiederum eine Abart von Wallonisch ist, aber das Wallonisch gehört nicht zu den romanischen, sondern zu den indogermanischen Sprachen, so könnte man sich behelfen. Obschon 9 von 10 Leute glauben es ist wie Französsich ist es hinsichtlich der Grammatik dem Deuschen ähnlicher als dem Französischen und hat mit Flämisch fast nichts zu tun.
Wem ist es aufgefallen? Ich schreibe über Musik. Leider muss man den meisten Menschen erstmal klar machen, dass Musik nicht nur viel älter ist als Sprache, sondern auch eine Sprache ist. Man kann sie aufschreiben, wie eine Sprache. Normalerweise, also im gängigen Pop, in der Klassik, im Jazz also der BlackClassic, und vielen weiteren Richtungen, wenn also reine Musiker:innen sich mit Sprache beschäftigen, wird die unterliegende Sprache letztlich als ein Instrument gesetzt. Beim Rock, beim Schlager, bei vielem Mainstreamscheiß ist das oft anders, weil von der Sprache ausgegangen wird, um irgendeine Messsage zu musikalisieren, das ist aber im Prinzip keine Musik, sondern irgendwie fast immer gar nichts. Es ist Gebrauchsmusik, die man kennt. Sie dient der Emotionalisierung von Gruppenerlebnissen. Das sind dann so Leute z.B. die in der emotionalen Pubertät bestimmte Musik hören, meinetwegen die Rolling Stones oder die Beatles, und sie verknüpfen dies mit Emotionen, die auf Partys, erste Liebe usw. hatten. Meist hören diese Leute nie wieder eine andere Musik, die Bands werden mit ihren Fans älter, es geht im Grunde um eine emotionale Schleife, die mit Sprache und der Musiksprache für immer an diese Emotionen, an die man sich gerne erinnert gebunden bleibt. Um solche Geschichten geht es hier garnicht.
Mit dem Sprechgesang ist die Sprache und damit auch der Text ins Zentrum gerutscht. Das war ein Prozess der für die Szene mit dem klassischen Rap also Grandmaster und sowas "Sometimes, it makes me wonder how i keep from going under" usw. extrem relevant war und auf einen Schlag Jazz, Soul, Funk etc. ablöste - es war keine Geburt, aber es fühlte sich so an. Was Grandmaster richtig gemacht hat ist vor allem eins: Es war eindeutig zunächst Musik. Die Musik stand an erster Stelle, die Quellen aus Jazz und Funk sind sofort un unmittelbar erkennbar. Wenn eben anhand des Beispiels mit dem Kölsch dargelegt wurde, wie wunderbar vieldeutig Kölsch sein kann, so gilt das für die Sprache der Musik noch um ein vielfaches gesteigert. Deshalb ist es extrem wichtig, von der Musik zu kommen, dann hat man schon einen so vielschichtigen Layer drin, dass man mit der Sprache im Fall des SPrechgesangs kaum noch was falsch maschen kann.
Bei Dr. Dre / Enimen Gospel gibt es eine Textzeile, die da sagt, "Hip-hop shit sell better than the coke did", durch den Titel, wird gleich das babtistische Fass aufgemacht, worum es uns aber hier nicht geht. Das ist, wie dann in weiteren Textzeilen festgestellt wird auch eine große Versuchung, denn auf den ersten Blick scheint man nur einen Text zu brauchen - den meistens zuerst - und dann ein paar popelige Beats, die jeder heute aus irgendwelchen Anwendungen zaubern kann, dann halbwegs auf der Base bleiben - fertig ist der Shit, der besser geht als Coke, ich nehme an er meint Coka Cola, denn die verkauft immer noch mehr als die Kartelle.
In dem Moment war die Verwirrung perfekt, das alte Paradigma der Musik wurde umgedreht, plötzlich war zuerst irgendein Text da, und die Musik wurde marginalisiert. Wenn man aber, um im Zusammenhang unterdrückter Commitys zu bleiben, das Feld mal erweitert, ist dies bei keinem einzigen Sound, der wo auch immer, von wem auch immer, als Antwort auf Unterdrückung produziert wurde der Fall. So auch nicht beim HipHop. Zuerst, war ein eigener Stil und eine beachtenswerte Musikalität vorhanden. Danach erst wurden Texte entwickelt, die halbwegs versuchten mit der Vielschichtigkeit der entwickelten Musik Schritt zu halten. Wenn man jetzt nochmal zu Poetry Slam blickt - kann man nur sagen, sowas gibts eigentlich gar nicht, es ist eine reine Kopfgeburt.
Das gleiche gilt für die Myriaden von komischen HipHop Scheiß, oft, nicht immer, Gangsta, der in allen möglichen Sprachen daherkommt, aber überhaupt keine Musikalität, sondern nur banale, meist dumme, Reime ausweisen kann .
Was ist das Problem? Zunächst einmal wird in diesen Stücken natürlich eine falsche Geschichte des HipHop, des Rap erzählt. Die Kriminalität ist keine Antwort mehr auf soziale Umstände, sondern sie wird zu einem Selbstzweck, "Lifestyles of the Rich and Shameless", Lost Boyz, hat das schon erkannt, bevor es überhaupt in dem Ausmaß in Richtung PsychoCrime und Gangsta Shit ging. Das größte Problem war aber plötzlich der Mangel an Vielschichtigkeit und Mehrdimensionalität, was ja nur aus der Musik kommen kann, die die Sprache ebenfalls normalerweise dazu zwingen muss, hier mitzuziehen. Geht es aber nur noch darum irgendwelchen Schwachsinn zu erzählen und dann einen Beat darunterzusetzen - dann ist es vorbei mit der Vielschichtigkeit. Es wird zur Sprache und entfernt sich immer mehr von Musik. Dann ist plötzlich alles möglich. Das ist auch deshalb Scheiße, weil ja die Idee der unterdrückten Communitys nicht war: Jeder Volltrottel ist dabei, er muss nur die und die Hautfarbe haben, oder dies und das gemacht haben - credibillity, - oder, oder - NEIN - die Idee war unter schwierigen Umständen großartige Musik zu produzieren, die aus diesen Communitys kommt. Dieser Maßstab, der so wichtig für die Emanzipation und den Kampf ist - der kann auf gar keinen Fall ersetzt werden durch Identität, Herkunft und irgendwelches Grosfressentum. Also, angenommen, man will etwa Musik zu einer Vergewaltigung oder zu irgendeinem anderen Gangsta Scheiß schreiben, ist es dann ausreichend ein paar dumme Beats dazu zu bringen? Nein - so oder so nicht.
Das Problem sind also am Ende nicht irgendwelche Inhalte, sondern, ob sie den Musiktest bestehen, nicht ob sie den Gangsta Test bestehen. Denn wir haben nichts gegen Gangsta, aber er war nie ein Selbstzweck, oder eine bloße Show, wenn er nämlich wirklich von der Straße kam, dann war er auch musikalisch gut, weil er in einem langen Prozess entstand, der immer verstanden hat, dass bestimmte Kriminalität eine vor allem soziale Seite hat, und insbesondere in den USA die Form reiner Selbsthilfe annehmen kann, mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten. Dies aber, ist in keinem einzigen Lande Europas wirklich in der Form der Fall, in Deutschland gleich hundertmal nicht. Man kann da im Prinzip nur im Fall von Frankreich und England überhaupt drüber diskutieren. Also kommt auch hier die echte Crdeitibillity oda wie dat heißt nicht aus selbstzweckhaftem Verhalen, sondern aus Musik und Community. Deshalb ist echter Gangsta völlig okay.
Anders verhält es sich bei selbstzweckhaftem Gangsta und bei Gangsta, der keine Ehre kennt. Dazu muss man sich nur mal, einschlägige Videos anschauen, und mit KI den "Gesang" rausnehemen - funktioniert nicht, ist einfach nur saudumm. Es ist nicht provokant, nicht aggressiv, es ist einfach gar nichts, nimmt man dagegen Video und Beats raus und belässt nur den "Gesang" ändert sich nicht viel. Also stellt sich die Frage, warum diese Leute sich nicht einfach hinstellen und ihre Gedichte vortragen, der Kreis zu R am Anfang und n am Ende schließt sich. Es ist einfach nur Text, und wenn der dann noch in einer Sprache, wie Deutsch, oder "ich kann kein Deutsch aber auch kein Slang" kommt - was soll das sein? Es ist Kindergarten, der z.B. versucht die Power von HipHop abzugreifen, diese Leute sind beschissene Verräter und Klassenfeinde, sie rauben den Communitys ein wichtiges Werkzeug des Widerstandes und missbrauchen es. Das hätt es bei der Mafia nicht gegeben, das gibt es im spanisch sprachigen Teil ebenfalls nicht. .
Bei uns Marxisten hätte man sie an die Wand gestellt, was aber immer von der Zeit abhängt, Erschießungskommandos nur bei dialektisch nachgewiesener Notwendigkeit, normalerweise werden sie einfach rausgeschmissen. Liebe Kinder bitte nicht nachmachen.
Na bitte, wer sagts denn, geht doch, oda?
Also wir verstehen auch überhaupt nicht, wie sich irgendwelche Kulturbürger:innen darüber aufregen können, sowas ist nichts, es ist im Grunde gar nicht da. Und diesen Mist machen auch irgendwelche Sozialarbeiter mit, die versuchen ihren Kids Hip Hop beizubringen, aber nicht das Kämpfen. Was soll dabei schon rumkommen? Wo HipHop et.al. doch aus Kämpfen entstanden ist.
Jeden Monat gibts irgendein scheiß neues Ghettokid, was mit immer des gleichen Elends oder Gangstaselbstbekennungsrymes durch die Gegend zieht, aber von Musik soviel Ahnung hat, wie ich ;).
Was wird den Leuten gesagt? "Schreib dein beschissenes Leben als Sozialfall aus einer beschissenen Säuferfamilie, die am Rand der Stadt lebt in 30 bis 100 Zeilen auf, sieh zu, dass es sich reimt, leg nen scheiß Beat darunter und ruf beim WDR an". Das ist scheiße, weil es auch der Sache dieses Kids schadet. Es stabilisiert den Alltag, es versetzt das Kid vielleicht in die Lage die Finger von den Drogen zu lassen, ne' Lehre zu machen, um sich in einer rassistischen Gesellschaft wiederzufinden, in einem schlechten Job. Wenn man dann als Mustafa Yilmaz beim Vermieter anruft, wird aufgelegt. Genauso gibt es in Deutschland aber keine Gangstakönige, die ganze Stadtviertel beherrschen und Millionen mit dem Verticken von Pülverchen aller Art machen. Schon vergessen? Der echte Gangsta aus den USA hat die Möglichkeit an jeder Ecke ne Uzi zu kaufen, das erst macht das ganze zur heißen Scheiße. In Deutschland braucht man für ein scheiß Pfefferspray nen Waffenschein, was auch gut ist. Wo sind sie all die Gangstaimperien? Wo sind all die Milliarden die offensichtlich manche dazu verleiten eine größere Fresse zu haben, als sie es haben dürften? Das spielt aber dem Reul in die Hand, irgendwelchen übereifrigen Cops, der Vidoüberwachung ganzer Stadtteile, der privaten Organisation von Sicherheit, der Stigmatisierung von ganzen Stadtvierteln, dem Märchen von Clankriminialität, welche die innere Sicherheit bedroht. Sie bedroht schrottreife Museen und korrupte Sicherheitsdienste der ebenso korrupten Kulturverwaltung. Obschon die Dinger schon cool waren, sächsischer Staatsschatz - echt geil! Das alles hat aber nichts mit den USA zu tun, auch nicht mit den französischen Vorstädten. Also muss man ehrlich bleiben, sonst geht der Schuss nach hinten los.
Die Maßnahmen aber, die dann erfolgen schaden allen. Die Communitys sind diesen staatlichen Eingriffen dann ausgeliefert. So läuft das in Deutschland, das läuft nicht wie in LA. Das alles hat nichts mit dem Gedanken der alten Sounds gegen Unterdrücker zu tun. Es gibt in Deutschland auch keine Minderheit, die auch nur ansatzweise derart unterdrückt wird, wie die Blacks in den USA. Wenn man also einfach hingeht und so tut, als ob die Situation in Deutschland vergleichbar wäre, dann schießt man vorbei, und landet bei Innenministern, wie Reul. Das macht aber auch die Texte und die Musik einfach nur schlecht.
Das alles entscheidende Momentum hier ist aber, wieso macht dieses Arschloch von Sozialarbeiter das nicht mit deutschem Schlager, mit Heino, mit irgendwelcher sonstigen Scheiße, nicht mit Rock, nicht mit Heavy Metall, nicht mit Hannelore Fischer, nicht mit BAP, nicht mit frag mich nicht, sondern immer nur mit HipHop? Weil der so einfach ist? Weil das jeder kann? Weil das der Sound der Unterschicht ist? Da könnte ich zum Terroristen werden. Man darf sowas überhaupt nicht zu Ende denken, weil man dann tatsächlich zum Terroristen wird. HipHop als pädagogische Maßnahme, darüber sollte man mal reimen, damit das endlich aufhört. Guter HipHop ist mit das komplizierteste und schwierigste, was es überhaupt gibt. Welch eine Unverfrorenheit, so zu tun als bräuchte man dafür nicht Jahre der Übung, Disziplin, Ausdauer, man muss genauso, wie bei aller anderen guten Musik auf vieles verzichten, auch im HipHop schwitzt das T-Shirt nicht von selbst. Vedammt nochmal. Und ich kann mich dann durch Myriaden von albernem Kindergartenschlager wühlen, bis ich mal irgendwas Brauchbares finde. Das ist meine Zeit.
Gegen diesen ganzen Scheiß sollte man sich wehren. Es muss klargestellt werden, dass es bei allen Musiken der Unterdrückten, um brilliante Musik geht, die nicht jeder Volltrottel mal eben so heraushauen kann, weil er aus dem beschissensten Ghetto und der abgefucktesten Familie kommt und mit 12 schon mehr Koks verkauft hat, als alle Kartelle zusammen, sich dazu nen Harem hält. Brillianz, Perfektion, Übung, Disziplin das ist die Magie. Deshalb ist diese Musik überhaupt neben dem ganzen Mainstream Scheiß und Stones und Beatles und Scorpions und sonstwat entstanden. Die müssen nicht viel tun, die sind Weiße, die ziehen nen paar Accorde über die Gitarre, haben nen gutes Marketing und die weißen Weiber fangen an zu krakelen, sie bestätigen die ganze Zeit den Mainstream und liefern unpolitische Musik, die einfach nur irgendwas emotionalisiert. Das ist es. Wenn du anders bist, wenn du was zu sagen hast, was den Bossen gefährlich werden kann, dann musst du 200 % abliefern, oder du lässt es. Kannst ja immer noch anders aktiv werden.
Ich sag euch was, ich bin steinalt und beziehe mich auf 200 Jahre revolutionären, demokratischen und internationalen Sozialismus, der keine Hautfarbe kennt. Als das Stück rauskam, bin ich zum ersten mal in meinem Leben vor schwarzer Musik auf die Knie gegangen, habe aber Jazz, Blues, Soul mit der Muttermilch aufgesogen, und habe mich bekreuzigt, habe "endlich" gesagt, bin durch die Gegend gerannt und hab es jedem vorgespielt, und gesagt "Endlich, Endlich, Endlich", ja ich habe sogar geweint. Und jetzt kommt Trump. Wow. So bescheuert möchte ich einmal sein, in einem Land an dem an jeder Ecke ein Waffenladen ist und an der anderen ein Gitarrenladen. Aber bitte, macht, was ihr wollt! Denkt, was ihr wollt, leckt mich am Arsch. Der Kampf geht weiter! Mit oder ohne HipHop.
Diese Vielschichtigkeit ist ja historisch gewachsen, gerade wenn man Stile, wie Blues oder Jazz nimmt, gab es lange Zeiträume, in denen diese Musik nicht einfach gespielt werden durfte, sie konnte gefährlich werden. Daher ist die Vielschichtigkeit der Musik übergegangen in die Vielschichtigkeit und Uneindeutigkeit einer Sprache, die sich dann zu einem Slang entwickelte, der die Vielschichtigkeit des Sounds in Sprache übersetzte, aber letztlich immer näher an Musik als an Sprache blieb.
So wimmelt es in dem Stück von Public Enemy nur so von Jazz Zitaten, dabei wird aber nicht einfacher Bebob (und Derivate, manchmal sogar Swing) etc. genommen, sondern es wird, vor allem im letzten Drittel des Pieces an improvisierten Jazz erinnert. Damit werden eine ganze Menge reaktionärer Stile kommentiert. Im Grunde setzen die also bei Gillespie an und ignorieren den meisten Blue Note Kram. Diese Improvisation, der Free Jazz, steht insbesondere dafür, dass Brillianz nicht melodiös und gefällig bedeutet, sondern sie ist lediglich Voraussetzung für das Improvisieren und den freien Umgang mit musikalischen Formen. Damit wird eine extrem wichtige Stellungnahme zu den Wurzeln des Hip Hop abgegeben. Dieses Statement von Public Enemy ist deshalb so wichtig, weil es also dieses Paradigma der Voraussetzungen für neue Stile ebenfalls im ganz frühen HipHop bereits bestätigt. Auch muss die Eingangs geäußerte Zeile Summer of 1989 sehr ernst genommen werden, es ist nicht irgendein Summer, es ist 1989! 2 Jahre Später war 2001, der zeitlupenartige Niedergang der imperialen USA wurde für alle sichtbar, bis heute haben sie darauf nur reaktionäre und für den Rest der Welt äußerst gefährliche Antworten gefunden. Siehe NahOst, siehe erneute Interventionen in Israel vs. Palästina, im Jemenkonflikt, siehe Iran, sie lassen sich wieder nur in Kriege verwickeln, die andere ausbaden müssen, sie heizen Konflikte an, die sie nicht selbst lösen können. Diese größenwahnsinnige Politik eines sterbenden Imperiums ist für den Planeten eine Tortur. Die Demokraten engagieren sich nur aus einem Grund erneut im Jemen, riskieren den Weltfrieden, nur weil ihr Tattergreis von Präsidentenkandidat Sorge hat, im inneren nicht stark genug da zu stehen. Die Welt leidet unter dem US-Wahlkampf, das ist eine Zumutung, die nicht länger hingenommen werden kann. Das nähert sich dem Niveau Putins, indem einige Atommächte die Erde offensichtlich für ihren Vorgarten halten. Die Demokraten sollten das beenden und sich aus NahOst endlich zurückziehen, wie es versprochen wurde, anstatt ihren Tattergreis mit derartigen Maßnahmen zu mehr zu machen, als er ist.
Insbesondere die islamische Welt ist mal wieder Lieblingsziel der USA, was beim Setting des Videos mit Nation of Islam Style geradezu prophetisch bereits anklingt, in Bezugnahme auf die Black Panther.
Wir alle wissen, was in diesem Sommer global sonst noch so geschah. Nach diesem Sommer, war die Welt, nicht nur in Deutschland, nicht mehr, wie zuvor, sie wird es auch niemals wieder sein. Auch, wenn Putin es gerne so hätte. Das alles hat auch Spike Lee in "Do the right thing", was die politischen Implikationen betrifft, mit diesem Stück als Titelstück, wunderbar herausgearbeitet.
Sollte Trump Präsident werden, dann stehen nicht nur die USA, sondern auch Europa vor einem Scherbenhaufen, der diesmal nicht mit Trumpbashing und Rechtsstaat weggeräumt werden können wird. Das gelang ja offensichtlich schon diesmal nicht. Eine Zäsur, die um jeden Preis verhindert werden muss.
Zurück zum Thema?! Kehrt man dieses Paradigma "Music First" also einfach um - dann verliert man alles. Die Musik muss dabei kein komplexes großes Meisterwerk sein, sie kann auch, wie im Beispiel bei den Jungle Brothers, sehr minimalistisch perfekt sein, oder bombastisch, wie im Beispiel Bounty Killas, Fugees "Hip Hopera", dennoch bleibt sie das tragende Element und die Sprache erlangt ihre Brillianz durch diese Musik. Daneben sollte man sich, bei allem Respekt, zum Beispiel für Frankreich, nicht zu sehr von der Musikgeschichte abkoppeln, und dann sind die Fundamente des HipHop, tatsächlich Blues, Jazz.
Da muss man also schon gewisse Notwendigkeiten und Kenntnisse ausweisen, die nicht allein, wieder, durch die skizzierten allgemeinen sozialen Umstände kommen können.Wird dies hinreichend gemacht, wir haben ja z.B. NTM/"Thats my People gezeigt", würde ich da keine Probleme sehen. Frankreich als ehemalige Kolonialmacht ist eben ein Teil der Show. In Deutschland, und insbesondere in Deutsch, sehe ich persönlich das ganze extrem kritisch, weil es einfach diese Bezüge so nicht gibt. Das ist aber nicht politsich gemeint, sondern musikalisch, es fehlen einfach die Einflüsse, die Deutsch auch sprachlich stark abschleifen, ohne in eingebildete Kunst-Slangs wie "Kannakisch" überzugehen, was ja auch schon von der Comedy hinreichend durchgenudelt wurde. Das ist eben die soziale Marktwirtschaft, he, he, he.
Opfer gibts überall, ein Paradigma der deutschen Grammatik, so liebe Kinder, mit diesem Rätsel geht es weiter. Und jetzt alle: We, We, We are germans, but, but, but, yeah, i swör it, gonna üse my brain, brain, its really hard, but gonna do it, üse my brain. Na dann, wollen mal nicht so sein:
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.
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Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.
Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .
Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
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das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.
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