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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

Die Illusion vom starken Staat

26/10: Alles dreht sich im Kreis


Der Swashmark Hirsch


"Ostern High" / (c) swashmark.com / 2026 / Ready Made Hirschfigur / 1 Leuchtkasten/Installation

In den meisten geschichtlichen Staaten werden außerdem die den Staatsbürgern zugestandnen Rechte nach dem Vermögen abgestuft und damit direkt ausgesprochen, daß der Staat eine Organisation der besitzenden Klasse zum Schutz gegen die nichtbesitzende ist. So schon in den athenischen und römischen Vermögensklassen. So im mittelalterlichen Feudalstaat, wo die politische Machtstellung sich nach dem Grundbesitz gliederte. So im Wahlzensus der modernen Repräsentativstaaten. Diese politische Anerkennung des Besitzunterschieds ist indes keineswegs wesentlich. Im Gegenteil, sie bezeichnet eine niedrige Stufe der staatlichen Entwicklung. Die höchste Staatsform, die demokratische Republik, die in unsern modernen Gesellschaftsverhältnissen mehr und mehr unvermeidliche Notwendigkeit wird und die Staatsform ist, in der der letzte Entscheidungskampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie allein ausgekämpft werden kann - die demokratische Republik weiß offiziell nichts mehr von Besitzunterschieden. In ihr übt der Reichtum seine Macht indirekt, aber um so sichrer aus. Einerseits in der Form der direkten Beamtenkorruption, wofür Amerika klassisches Muster, andrerseits in der Form der Allianz von Regierung und Börse, die sich um so leichter vollzieht, je mehr die Staatsschulden steigen und je mehr Aktiengesellschaften nicht nur den Transport, sondern auch die Produktion selbst in ihren Händen konzentrieren und wiederum in der Börse ihren Mittelpunkt finden.

(...)

Der riesige Besen der französischen Revolution des 18. Jahrhunderts fegte alle diese Trümmer vergangner Zeiten weg und reinigte so gleichzeitig den gesellschaftlichen Boden von den letzten Hindernissen, die dem Uberbau des modernen Staatsgebäudes im Wege gestanden. Dies moderne Staatsgebäude erhob sich unter dem ersten Kaisertum, das selbst wieder erzeugt worden war durch die Koalitionskriege des alten halbfeudalen Europas gegen das moderne Frankreich. Während der nachfolgenden Herrschaftsformen wurde die Regierung unter parlamentarische Kontrolle gestellt, d.h. unter die direkte Kontrolle der besitzenden Klassen. Einerseits entwickelte sie sich jetzt zu einem Treibhaus für kolossale Staatsschulden und erdrückende Steuern und wurde vermöge der unwiderstehlichen Anziehungskraft ihrer Amtsgewalt, ihrer Einkünfte und ihrer Stellenvergebung der Zankapfel für die konkurrierenden Fraktionen und Abenteurer der herrschenden Klassen - andrerseits änderte sich ihr politischer Charakter gleichzeitig mit den ökonomischen Veränderungen der Gesellschaft. In dem Maß, wie der Fortschritt der modernen Industrie den Klassengegensatz zwischen Kapital und Arbeit entwickelte, erweiterte, vertiefte, in demselben Maß erhielt die Staatsmacht mehr und mehr den Charakter einer öffentlichen Gewalt zur Unterdrückung der Arbeiterklasse , einer Maschine der Klassenherrschaft. Nach jeder Revolution, die einen Fortschritt des Klassenkampfs bezeichnet, tritt der rein unterdrückende Charakter der Staatsmacht offner und offner hervor.

Die Vollkaskorepublik Teil 123,4 "Bailout"

Vive l'Europe!

Boom - so war es mal - zu der Zeit war Nationalismus Pflicht, weil er einen Fortschritt zeigte. Heute ist das Gegenteil der Fall, deshalb crasht auch SchwarzRot - sie spielen nationale Regierung, aber werden, genausowenig, wie jede andere potenzielle nationale Regierung noch Lösungen innerhalb ihres alten SchwarRotGoldenen Einflussgebietes finden. Sie sind verdammt den Nationalstaat zu Faken und die Meister dieses nationalstaatlichen Fakeismus sind die Populisten von Rechts und Links, zu denen besonders auch die SPD seit langem zählt. Gemein ist diesen Ansätzen, dass sie glauben ein Nationalstaat könne noch Antworten geben, wenn die Bürger*innen wieder mal die Folgen des Verschärfen Tepos der globalen Produktivität spüren. Es ist indes kein Wunder, dass sich viele Bürger*innen an diese romantische Verklärung alter nationalstaatlicher Macht klammern, denn sie merken sehr genau, wer die verschärfte globale Produktivität bezahlen wird.

Aber - der Rückgriff auf nationale Politiken, auf eine Ablehnung der Globalisierung - wird das Ende der Nationalstaaten, wie wir sie kannten, noch beschleunigen und eben das Ende noch teurer machen, als eine geordnete Abwicklung im Rahmen einer radikalen EU Integration.

Das sind nur schweineteure Abwehrkämpfe von hirnlosen Dumpfbacken, die ihre neue, marginalisierte Rolle, marginalisiert auch als weiße Europäer der alten Kolonialstaaten, im globalen Gefüge nicht akzeptieren wollen, aber sie werden sie akzeptieren. Ihre Brieftasche sorgt spätestens dafür.

Damit kommt auch die gesamte linkspopulistische Schiene, die ebenfalls, wie SPD/Linke, über Nationalstaat und Steuern, Nachfragepolitik/Keynes, gehen wollen an ihr natürliches Ende. Auch hier ist keine reale Internationalität erkennbar, aber nur diese bringt uns jetzt noch weiter. Entschieden werden kann nur noch, ob dieser Prozess geordnet oder nach den Vorstellungen der Trotzköpfe von Links und Rechts laufen wird, das ist vor allem eine Preisfrage, die dann auch wieder alle Bürger*innen angeht, die nicht auf dieses alberne nationale Geschwurbel aus Anno Tuk von Rechts und Links hereinfallen.

Mehr und mehr wird diese Analyse an ihren Endpunkt geführt. Zwar steht der bürgerliche Staat immer noch für die Zusammenrottung der reaktionären Kräfte eines imaginären Gesamtkapitals, aber die Stufe der gesellschaftlichen Produktion hat ein Ausmaß erreicht, im globalen Maßstab, der die alte Staatsmaschinerie vor unlösbaren Aufgaben stellt, besonders da die Organisation des Kapitals nicht mehr nationalstaatlichen Regeln folgt. Genau diesen Verlust der Rolle des nationalen Gesamtkapitalisten beklagt ja die verzweifelte und hilflose Politik der AfD aber auch der Conservative, sie wollen nicht verstehen, dass es keinen Bedarf mehr gibt, die Produktivität in derart enge Grenzen zu sperren.

Letztlich zeichnet sich also ab, z.B. mit der EU, dass nur ein "internationaler Gesamtkapitalist" überhaupt noch in der Lage ist die Anforderungen an den Staat, wie Marx es formulierte, noch zu erfüllen. Dies gilt insbesondere für das Konstrukt der Staatsverschuldung, also die Generierung von Kapital für einen definierten Raum, damit das lokale Kapital im globalen Wettbewerb bestehen kann. Auch hier bleiben nur noch Eurobonds. Die großen Schwierigkeiten der alten Nationalstaaten und der sinnlose Reflex der nationalistischen Populisten als Sprachrohr des zum Untergang verurteilten kleinen nationalen Mittelstandes und Mittelstandes zeigt welche Konflikte dieser Prozess auch innerhalb des Kapitals zwischen großem, digitalem internationalem Kapital (AfD Sprech: Metropoliten) und untergehendem Mittelstand bringt. Wer gewinnt, zeigt sich beim Kapital. Beinahe unnötig zu erwähnen, dass die AfD zwar gewählt wird, aber ihre Politiken sind natürlich aussichtslos, da die Würfel längst gefallen sind. Weiter hängen diese Entwicklungen nicht am Willen von politischen Selbstdarstellern aller Coleur, sondern an den Dynamiken der globalen Wirtschaftsordnung, da ist die AfD und andere, weniger als ein Atömchen.

Letztlich werfen wir also auch hier erneut einen Blick auf den sinnlos gewordenen Kampf der zu eng gewordenen Nationalstaaten mit den Dynamiken des postmodernen Kapitalismus, denen diese albernen Staaten hilflos ausgeliefert sind. Die ökonomistischen Lösungen auf der Ebene der alten Nationalstaaten sind ausgereizt, jeder Schritt in Richtung alte Nation bringt sie ihrem Untergang nur schneller näher.

Dafür steht die sogenannte "Polykrise", sie zeigt besonders, dass die alten Nationalstaaten, auch im Rahmen der NATO - abgefrühstückt sind, sie können nur noch ihrer eigenen Auflösung zusehen. Die Frage ist nur, wie viel Geld man noch verbraten will, um an Schwarz-Rot-Gold nostalgisch festzuhalten.

Eine nationale Regierung nach der anderen wird crashen, denn sie kann quasi physikalisch keine Antworten mehr geben. Umso trauriger ist es, dass die Verzweifelten die AfD wählen, denn diese wird die Kosten des Todeskampfes der Nationalstaaten, gerade auf Kosten ihrer verblendeten Wähler*innen, ins unermessliche treiben. Dafür sollte man freiwillig keinen Cent geben. Lasst diese Leute hängen, sie werden eh auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, so sicher, wie das Amen in der Kirche - das letzte Aufgebot des sterbenden Kleinbürgers ist die AfD. Leider hat auch die SPD Angst, dass ihre verkleinbürgerten "Arbeiter"tränensäcke sie nicht mehr wählen - aber - wer braucht schon solche Arbeiter? Meist sind sie eh aus dem Prozess gefallen und Prekarisiert, weil sie zuvor der SPD trauten, jetzt trauen sie, auf dem Weg ihres Abstieges, den nächsten Laberbacken. Irgendwann wirds dann die Caritas.

Es ist, wie auch bei der Benzinpreispropaganda, offensichtlich normal geworden "You never walk allone" der Staat sitzt mir auf dem Schoss, begleitet mich auf Schritt und Tritt und fragt bei Zeiten "Willst du noch ne Packung Windeln, Bruder?". Die Bürger*innen wünschen sich eine Marktwirtschaft, sonst würden sie anders wählen, aber wenn diese nicht so läuft, wie es in der debilen Phantasie der Leute laufen sollte, soll der Staat ständig alles und jeden aus der Scheiße hauen. Hey, ich bin Taxifahrer aber nur bei Benzinpreisen bis 1,86 - danach bin ich Beamter im Fahrdienst. Hey, ich bin Schreiner, aber nur bis Diesel 1,85 danach bin ich kein Unternehmer mehr, sondern Hausmeister bei Merz. Leute - das ist nicht die Idee.

Besonders der Ruf nach einem starken Staat, der vor allem von Linksreformisten missbraucht wird, ist absurd. Das fängt bereits auf kommunaler Ebene an, hier will Klingbeil, bisher ohne Reformen des Föderalismus, ohne Task Force "Kommunale Finanzen" einen kommunalen BailOut durchführen. Dies ist aber nur unter bestimmten Bedingungen eine gute Idee. Dies weiß sogar das Lexicon der Kommunalverwaltung.

Ein wunderbares Beispiel ist auch die vielfach angeführte Problematik eines privaten Wohnungsmarktes. Ständig wird hier beschrieben, dass die seinerzeitigen Sozialwohnungen in kommunaler Trägerschaft nicht hätten verkauft werden dürfen. Aber: Als diese Wohnungen noch in städtischer Hand waren hieß es, die Instandhaltung bei subventionierten Mieten überfordert die Gemeinde.

Das führte zu vielen weiteren kaskadierenden Eingriffen in den Markt, z.B. indem dann Leute in den Wohnungen lebten, die diesen vom Einkommen her entwachsen waren, aber sie zahlten eine Fehlbelegungsabgabe und konnten weiter bleiben. Dies hat man bis heute bei den viel gerühmten Genossenschaftswohnung zu Spottpreisen, auch hier sind die Leute dem eigentlichen Einkommensscope entwachsen, könnten sich mühelos eine höhere Miete leisten. Aber die Mieten sind im Vergleich so günstig, dass auch z.B. Ältere bei denen der Partner bereits verstorben ist, nicht freiwillig ausziehen. Diese Wohnungen werden vererbt. Ist das der Sinn des Genossenschaftsmodells?

Da kann man zwar sagen, okay das Angebot ist so günstig, dass es schwer wird, auch bei kleinerer Wohnung, weniger zu zahlen, als bei der 120 m2 Genossenschaft - dennoch - diese fragmentarischen Lösungen für ganz wenige sind es auch nicht. Und - sie funktionieren ja gerda deshalb, weil sie Inseln der Glückseeligkeit für wenige bieten. Siehe Modelle der 70iger - Stichwort "Neue Heimat" und andere. Sobald solche staatlichen oder genossenschaftlichen Modelle sehr groß ausgerollt werden zeigen sie die gleichen Probleme, wie die großen AGs. Und es kommen schwerste Fälle von Korruption und gegenseitiger Bereicherung zwischen Behörden und Trägern vor - DGB Vette et.al.

Weiter hängen an den Wohnungen viele weitere Betriebe - Handwerker - deren Kosten auch steigen. Etc. Etc. Etc. mehr als 70 % der Vermieter in Deutschland haben max ein Mietshaus - ich kann keinen Pfad zeigen, wie man mit sowas ernsthaft Geld verdienen will, was über ein kleines, oft nostalgisches, Zubrot hinausgeht. Die Selbstausbeutung ist die Regel. Sie sollten verkaufen. Der Kreis schließt sich.

Solange sozusagen "alles um die Wohnung herum" nach kapitalistischen Grundlagen, weltweit, organisiert ist, auch der eigene Job, wird es allenfalls kleine Inseln für Privilegierte geben. Diese aber stehen dann eigentlich nicht als Musterbeispiel da, weil ein Ausrollen dieser Projekte für 80 Millionen Bürger*innen nicht funktioniert, sondern als elitärer Scheiß für jene, die Glück hatten.

Was damals praktisch gar nicht lief waren höher angesetzte WBS - das kam dann vereinzelt später, um auch aus städtischer Sicht nicht nur eine bessere Durchmischung zu erreichen, sondern auch um Einnahmen zu erzielen, die die Instandhaltung erst wirklich ermöglichten.

Der Zustand der ehemals staatlichen Wohnungen, dies war auch ein Grund für ihren damaligen Verkauf, war nur allzu oft genauso beklagenswert, wie heute vielfach bei börsennotierten Großinvestoren. Da kann man nicht einfach die 60er, 70er und 80er Jahre, auch die sog. Wiedervereinigung ausblenden und so tun als ob die Städte sich einen Weiterbetrieb dieser Wohnungen hätten leisten können. Dies war nicht der Fall und eines der beliebtesten Märchen der vermeintlichen Mieterlobby. Zur Wahrheit gehört die ganze Geschichte.

Dazu kamen die zahlreichen Skandale, wie bei der gewerkschaftseigenen "Neue Heimat" dazu. Nun aber zeigt sich, auch die private Trägerschaft ist ein Problem für die kommunalen Haushalte, denn sie tragen die Kosten für die Unterkunft z.B. bei der Grundsicherung und anderen Leistungen - auch weitere wohnungsbezogene Hilfen, Obdachlosigkeit, mangelnder Konsum usw.. Also - Muster hier - beide Systeme wurden ausprobiert: Wohnungen in öffentlicher Trägerschaft gescheitert, in privater Trägerschaft auch schlecht, soweit es um Preise geht.

Aber mehr als Rolle rückwärts kommt nicht, gerade nicht von linksreformistischer Seite. Aber auch die Populisten versprechen so einiges - dann eben kostenlos Wohnen nur für Deutsche, die Ausländer nehmen den deutschen Assis die Sozialwohnung weg. Die Erfahrung lehrt aber - weder die Trägerschaft durch den bürgerlichen Staat, noch die durch Privat hat wirklich dafür gesorgt, dass ein Gemeingut, wie Wohnen, auch ein gemeinsames Gut ist.

Auch in der DDR hieß Staatswohnen nur eins: Warten auf miese Quality. Die altstädtischen Reviere waren dem Verfall ausgeliefert, da waren noch die Einschusslöcher in den Fassaden, als ich 1990 in Dresden war. Und heute soll es so schlimm sein? Diese ganzen Märchen nerven und bringen niemanden weiter .

Also ist eigentlich klar, wir brauchen ein ganz neues System, aber auch die, die es besser wissen sollten, also etwa die SPD und die Gewerkschaften, wollen nur zurück - zurück zur neuen Heimat.

Dieses Muster ist sehr wichtig, denn es beschreibt die ökonomistischen Lösungen, wie gesagt, die eigentlich nur eine Abwärtsspirale für die meisten Menschen bedeuten. Diese Lösungen sollten stets entlarvt werden, egal von welcher politischen Seite sie kommen, denn das ist der eigentliche politische Erfahrungswert, der neue Ideen vorbereiten kann. Man sollte also so ehrlich sein, nicht nur die Nachteile des privatisierten ehemals staatlichen Wohnens aufzuzeigen, sondern auch, dass es vor vielen Jahren sehr gute Gründe gab, aus kommunaler Sicht, diese Wohnungen abzustoßen. Die jetzt einsetzende Nostalgie blendet also komplett aus, was beim staatlichen Wohnen, besonders auch in der DDR, alles schiefgelaufen ist.

Allzu oft ist die Frage Staat oder Privat im Kapitalismus nur die Frage nach Pest oder Cholera. Hinter diesen Ansätzen verbergen sich immer ökonomistische Labor-"Lösungen", die im Prinzip die systemischen Bedingungen der Verwerfungen, auch im globalen Maßstab, verdecken sollen, um sich Zeit im Kapitalismus zu kaufen. Die Hauptaufgabe von SPD und Grünen.

Revolution oder teuer Wohnen - so einfach ist dat. Na gut Platte und Pleitekommune geht auch noch.

Volle Lautstärke nur bis 22:00!! Ansonsten - Kleine Wohnung - Voll Geil!

Sogar Videos kann man hochkant rendern - dann passen auch mehr rein. Das Auto ist auch kein Platzwunder aber Funny - als VW noch VW war. Hm, wenn isch de Wahl hätt, würde isch im Plattenladen wohnen.



Wir nehmen mal die Definition des kommunalen Bailouts, weil der so schön naheliegend ist. Spätestens nach dem Abschnitt über Wohnen auf Staatskosten. Das ganze kann man auf alle möglichen Bereiche übertragen. Wer in 100 Jahren fossiler Production, mindestens 50 davon wider besseres Wissens, soviel Klimaschulden anhäuft, dass er sie nicht mehr selbst bezahlen kann, deshalb aber gute Geschäfte gemacht hat, der kann auch darauf hoffen vom Staat gerettet zu werden - durch einen Klimafond. Das gehört zum Konzept und zum Geschäftsmodell der bürgerlichen und links/rechtsreformistischen Politik. Offensichtlich sind die Basics staatlicher Vorsorge, staatlicher Rahmensetzung, also die Mühe der Ebene, nicht interessant genug, für eine Riege sauteurer Selbstdartseller*innen. Aber - schade - gerade die Basics laufen nicht - aber ein Luftschloss nach dem anderen. Siehe Softwarekatastrophen im nächsten Puzzlepiece.

Bailout - die eierlegende Wollmilchsau der Staatshaushalte, die hohe Verschuldung aber, führt zum Abstieg der mittleren und unteren Mittelklasse, der allgemeinen Kapitallosen, der Angestellten und Arbeiter, was wiederum zum Erstarken verzweifelter populistischer Positionen führt, die dann aber, siehe Italien, Polen, Ungarn, Niederlande, USA diesen Abstieg der Kapitallosen noch dramatisch beschleunigen. Ihr populistisches Geschwurbel, ihr alberner Nationalismus von AnnoTuk, ihre Vorstellungen einer gutdeutschen etc. Heimstätte sind nicht real. Ihre Fehleranalyse ist die von Grundschülern im deutschen Bildungssystem, sie wünschen sich was und glauben der Wunsch reicht, damit ihr Schwachsinn Realität wird. Nicht mal gegen den Iran halten diese leeren Versprechen.

Denn die populistischen Positionen sind lediglich, wie auch in Argentina, ein autoritärer, nationalistisch aufgepeppter Uralt-Nationalismus - Neo-Liberalismus - wie unter Thatcher, nur stärker angereichert mit authoritarian und destructiv Parolen, die den Kapitallosen falschen Rückhalt geben sollen.

Remigration z.B. würde das gesamte Handwerk über Nacht auf Insolvenz setzen - da dann 23 % der Mitarbeiter*innen gehen müssten. Wenn die Demokraten darauf mit den Floskeln vom Bailout, vom starken Staat, von der Gemeinschaft antworten, tun sie so, als ob sie die Mittel hätten, um solch einen Staat zu kreieren. Das mag einige Jahre funktionieren, aber irgendwann ist der Haushalt so überlastet, dass die bittere Wahrheit noch dem letzten klar wird: Dieser Staat hat begrenzte Mittel, die er sehr sorgsam einsetzen muss, um überhaupt noch zu funktionieren. Die SPD macht das Gegenteil. Wichtig ist den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und maroden (schwachen) Staaten herzustellen. Das Versprechen dieser Staat könne wieder stark werden, sich wieder um alles kümmern, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen dreckigen Straßen "Stadtbild" und Finanzen des Staates muss platzen. Dami6 verplempert man nur seine Zeit - und öffnet die Tore für Sündenbockdiskussionen.

Hohe Staatsverschuldung führt immer zu inflationären Prozessen, denen die Notenbanken stets hinter hinken, oder sie bewusst betreiben. Bei inflationären Prozessen ist Kapitalbesitz entscheidend. Immobilien, Aktien. Insbesondere Immobilien sind nicht nur wertstabil, sondern legen in inflationären Zeiten zu. Dagegen zeigen die Wertpapiere hohe Volatilität, damit lässt sich gerade in solchen Phasen einiges erwirtschaften - siehe Schwankungen nach Trump Aussagen Iran Krieg. Wer all das nicht hat, der zahlt für die angeblich notwendige hohe Staatsverschuldung, die ihm vielleicht mehr Kindergeld brachte, 15 Cent weniger Dieselkosten, doppelt und dreifach drauf.

Beim Diesel muss vor allem bedacht werden, dass diese Preise auch ein Signal zum Sparen senden, ignoriert man es, oder senkt die Preise auf Kosten der Bürger, um sich Wahlen zu kaufen, riskiert man eine Knappheit. Hohe Staatsverschuldung beendet ja nicht den Kapitalismus, sie ist ein Teil des Systems und am Ende des Tages, wird einer die Rechnung bezahlen.

Da Deutschland noch wenig Schulden hat, kann der Abstieg ja jetzt endlich beginnen.

Never mind the bailouts, aber nicht bevor wir die Schuldenbremse, die im Zusammenhang mit der Finanzkrise und dem angeschlagenem Währungssystem kam, ebenfalls auf kommunale Ebene runterbrechen.

Für Deutschland wurde das MTO als ein strukturelles Defizit in Höhe von 0,5 % der Wirtschaftsleistung (BIP) definiert. Die 2011 eingeführte Schuldenbremse sollte sicherstellen, dass das gesamtstaatliche Defizit das MTO für Deutschland insgesamt nicht überschreitet. Konkret sieht die Schuldenbremse vor, dass der Bund ein strukturelles Defizit von höchstens 0,35 % aufweisen darf. (...) Da die Verschuldung der Kommunen nicht eingeschränkt wird und die Sonderhaushalte der Länder ausgenommen sind, wurde für die Länder eine strukturelle Defizitobergrenze von 0 % festgelegt.

Unter einem kommunalen Bail-Out wird die (partielle) Schuldenübernahme/Haftungsübernahme von kommunalen Schulden (einzelner Gemeinden oder auch Gemeindeverbände) durch Dritte verstanden. Dritte können in diesem Fall etwa die Landesebene oder eine "Solidargemeinschaft" anderer Kommunen sein. Eine ausufernde Schuldenpolitik der Kommunen oder einzelner Gemeinden und Gemeindeverbände kann die Haushaltssituation anderer nachteilig (Veränderung des Zinssatzes für alle Gebietskörperschaften, Notwendigkeit eines Bail-Out oder geringere Handlungsspielräume solide wirtschaftender Einheiten, weil Gelder in konsolidierungsbedürftige Kommunen fließen) beeinflussen, weshalb im Kern dafür gesorgt werden muss, dass problematische Schuldenstände gar nicht erst entstehen. Sind sie hingegen einmal entstanden und kann die betreffende Kommune den Schuldenstand nicht mehr aus eigener Kraft zurückführen bzw. den Haushaltsausgleiches im ordentlichen Ergebnis (unter Tragung des Zinsaufwandes) schultern, kann ein Bail-Out unter gewissen Prämissen zweckmäßig sein. Zentral ist, dass bei einem kommunalen Bail-Out gleichzeitig die strukturellen Probleme der betreffenden Kommune gelöst werden. Ansonsten führen derartige Programm zu Fehlanreizen in der Gestalt, dass die betreffende Kommune auf absehbare Zeit wieder in die gleichen Situation kommt. Einer Verschuldung würde sogar Vorschub geleistet, weil der Aufbau von Schulden ab einem gewissen Grad von anderen übernommen würde. Daher ist ein kommunaler Bail-Out unter ökonomischen Gesichtspunkten zwingend mit der Etablierung einer kommunalen Schuldenbremse zu verbinden. Bildhaft gesprochen würde ansonsten lediglich zusätzliches Wasser in ein löchriges Fass

Nochmal die Bestände des Eurosystems bei der EZB - alles Schulden, die Deutschland nicht hat, denn es hat ja den Deutschland-Euro und der ist sogar klimaneutral- Gott im Himmel, davon kann man den gesamten Nahen Osten kaufen und ihn in einen Freizeitpark verwandeln. Ja, sicher, Libanon auch.

Die Bestände des Eurosystems an zu geldpolitischen Zwecken gehaltenen Wertpapieren erhöhten sich um 224 Mrd. € auf 4 937 Mrd. € (2021: 4 713 Mrd. €). Die Bestände der im Rahmen des APP erworbenen Wertpapiere stiegen um 130 Mrd. € auf 3 254 Mrd. €, und die Bestände im Rahmen des PEPP stiegen um 100 Mrd. € auf 1 681 Mrd. €.

Bailout, erstmals virulent bei der Bankenkrise, dann Corona, auch der Klimafond ist nichts anderes als ein Fond, um den Bailout der fossilen Player zu bezahlen, die trotz der Gewinne ihrer Aktionär:innen nicht in der Lage sind ohne beim Staat zu betteln, diese Investitionsleistung zu vollbringen - im Gegensatz zu KI Playern. Das ist eine gefährliche Entwicklung, wer sie bezahlen wird, dürfte allen klar sein. Die Staaten verlieren sich in ihrer Bailout Fantasie und sehen darin zunehmend ihre eigentliche Existenzberechtigung, als Garant des Wahlsiegs?

In diesem Zuge geraten viele andere Aspekte, etwa unternehmerische Verantwortung, sinnvolle gewerkschaftliche Forderungen und insbesondere das Lohn- und Gehaltsgefüge, sowie die Arbeitszeit in Kombi mit Fachkräftemangel und demografischem Wandel aus dem Fokus. Ein schwerwiegender strategischer Fehler.

Es muss den Leuten KLIPP UND KLAR gesagt werden, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, die Verwerfungen des Kapitalismus abzufangen, ja dass er dies gar nicht kann, es sich nur einbildet vermittelt durch die unter ständigem Druck stehende Politik. Auch die Demokratie hat derzeit als Basis den Kapitalismus, auch hier zeitigt dieses Wirtschaftssystem großen Impact - siehe USA.

Weder die Demokratie, noch der bürgerliche Staat werden auf Dauer bestehen können, wenn sie den Kapitalismus als wirtschaftliche Grundlage haben. Das Ende dieser traditionellen Nationalstaaten wird spätestens mit der rasanten Entwicklung bei KI und IT immer deutlicher, denn hier entsteht gerade aufgrund unterschiedlicher Entwicklungsgeschwindigkeit auch ein erhebliches, quasi ""physikalisches" Machtgefälle, bei dem die besten privaten Player den Staaten und gerade auch deren Sicherheitsbehörden und Militär um Lichtjahre voraus sein werden.

Der Markt performt immer schneller, immer besser als die Amtsstube. Nur durch künstliches Ausbremsen, oder Schlechtreden, dieser unglaublichen kapitalistischen Dynamiken kann überhaupt noch von staatlicher "Autorität" gesprochen werden.

Aber diese Autorität ist erkauft mit Langsamkeit, Rückschrittlichkeit, hohen Kosten - damit wieder eine Kostenfalle. Die Zeit der alten, abartig teuren Staaten läuft ab - wir werden die Zeit nicht bremsen. Und das sollte auch niemand anders probieren, denn er wird damit Schiffbruch erleiden. Nur ein realer Systemwechsel kann noch wirklich was verändern - eine solidarische globale Wirtschaft ohne Nationalstaaten - mit einem synergetischem Echtzeit Produktionssystem auf KI Basis - vgl. "Cybersyn" ;). Da ist dann eine Bundes"äpp" modular integriert. Schon damit man sein Bier direkt beim solidarischen Brauer ordern kann.

Der Staat ist pleite - die meiste Politik kreist nur noch darum, wie man, auch unter Umgehung der Verfassung, neue Schulden machen kann - nicht um nach vorne zu gehen - siehe Sondervermögen - sondern um den ommer teureren Status zu halten. Jeder Status der nicht erneuert wird, von Grund auf, wird immer teurer.

Hier haben wir nochmal die Geschichte aus Hessen, die letztlich durch die Rechtssprechung in Karlsruhe bestätigt wurde.

27.10.21 um 20:42 Uhr: Die milliardenschweren Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert die Landesregierung vorrangig aus ihrem Sondervermögen. Zu Unrecht, wie jetzt der Hessische Staatsgerichtshof urteilte. Nun muss eine Neuregelung her.

Die Gerichte urteilen hier also nicht im Sinne einer albernen und sicher reformierbaren Schuldenbremse, sondern im Sinne der demokratischen Kontrolle des Haushaltes. Darauf kann Deutschland stolz sein.

Mittlerweile gilt das auch für die Zahl der Gerichtsurteile. Viermal in vier Jahren hat Rot-Grün in NRW vor dem Landesverfassungsgericht jetzt Schiffbruch erlitten, jedesmal in der Finanzpolitik. Erst letzte Woche verwarfen die Richter zwei Nullrunden für Lehrer, Polizisten und andere Staatsdiener. CDU-Oppositionschef Armin Laschet glaubt, Norbert Walter-Borjans sei zu viel unterwegs: „Dieser Minister sitzt doch mehr in Münster vor dem Verfassungsgericht als auf der Regierungsbank. Das muss ihnen doch mal zu denken geben!“

Es gibt also bereits reichlich Erfahrung mit dem Notfall als Dauerzustand, und ebenfalls mit entsprechenden Kettenurteilen.

Die goldene Bundessoftware

Jedes Unternehmen, was derartige Summen in meist völlig veraltete Konzepte und Architekturen versenkt landet vor dem Insolvenzrichter. Vergleiche von öffentlicher Bundes"software" bieten sich an z.B. mit privaten Stellenbörsen (Agentur für Arbeit Stellenmarkt), mit privaten Identifizierungssysteme mit diversen Funktionen (Gesundheitskarte), mit Collaborative Lösungen, wie von Atlassian (E-Akte), usw. So stellt man im Laufe der Recherche nicht nur fest, die Lösungen des Staates sind im Vergleich zu ähnlichen Ansätzen am privaten Markt hoffnungslos veraltet, viel zu teuer, nicht aus einem Guss - zusammengefrickelt, sondern auch, dass es bereits für jede Anforderung eine bessere Lösung gibt, dennoch müssen sie sich selbst was zusammencoden.

Dies passt dann leider meist von den Schnittestellen her nicht zu dem, was in der Vergangenheit bereits gecodet wurde. Und wenn sie merken, es muss upgedatet werden, müssen sie wieder ran - und ups - jetzt geht auf einmal garnichts mehr, denn der edle handwerklich orientierte Bundescoder, der alles individuell from Scratsh hochzieht, ist in Pension. Er war der einzige der den Schrotthaufen an Code lesen konnte.

Kein Unternehmen coded sich jeden Scheiß selbst zusammen, sondern setzt zunächst auf das aktuellste Vorhandene, schon um dies Update Probeleme nicht zu bekommen, um kompatibel zu sein mit verbreiteter anderer Software, anderen Schnittstellen, mit KI.

Aber der Bund beauftragt irgendwelche Unternehmen mit der händischen Zusammenrottung von Individuallösungen aus Individualcode der Individualcoder. Das ist fachlich seit 25 Jahren der falsche Weg und erzeugt technische Schulden ohne Ende.

Diese Schulden sind jeoch im Interesse der beauftragten Dienstleister, denn sie werden auch damit beauftragt werden, diese Schulden mit neuen Schulden zu "begleichen". Und bumms - ein Leben lang coden für den Bund und seine albernen Trashlösungen.

Das ist der Todeskreislauf einer bürokratischen Staatswirtschaft, die so schnell wie möglich gestoppt werden muss. Es muss einen Wettbewerb um die beste Lösung für den digitalen Staat geben und keine korrupte Beauftragung der immer gleichen Dienstleister durch inkompetentes politisches Personal, was in der nächsten Legislatur schon im Ruhestand ist, wenn Wildberger überhaupt so weit kommt. Wir hätten diesen Opa vom Media Markt längst gefeuert - eine völlige Fehlbestzung, wie der gesamte Rest des Merz Kabinetts eine einzige Ansammlung von Leuten, die denken, wie 80 Jährige Feiglinge.

Sie entsprechen nie den aktuellen Konzepten und Architekturen, sind veraltet, wenn sie veröffentlicht werden, beschäftigen danach tausende von überflüssigen Programmierern mit endlosen Wartungsschleifen und weiterer aberwitzig teurer "Entwicklung" (-> Bugfixes) - die größtenteils nur ein reingefrickel von weiteren Features ist.

Die völlig sinnlose Coronaapp ist hier sicher ein Musterbeispiel des Grauens. Sie wurde "entwickelt" obschon klar war, dass die Datenschutzgrundlagen keine sinnvolle App ermöglichen. Die am meisten gedownloadete App ist zugleich die, welche am wenigsten genutzt wurde. Es werden nie die aktuellsten und besten vorhandenen Lösungen verwendet, sondern schlechtes eigenes Zeug zusammengeschraubt.

Das alles ist auch bei Wildbürgers Äpp klar. Obschon es in der Vergangenheit zahlreiche Probleme mit diversen Anbietern gab, werden ausgerechnet jene wieder beauftragt. Man muss dies eigentlich zumindest unter Profis nicht kommentieren. Es ist eine Schande, das Schlimmste ist aber, die Öffentlichkeit in Deutschland ist, was IT angeht, so unbedarft, wie die Regierungen, die diesen, schon im Konzept, Schrott immer wieder beauftragen, also merkt es keiner.

Man kann den Staat nicht digitalisieren, wenn man nicht zuerst seine Strukturen ändert, der Staat hat sich nach den Möglichkeiten der Technik zu richten, nicht die Technik nach den kranken Vorgaben eines aus der Zeit gefallenen Rentnerstaates. Damit fängt es an. Also kann Wildbergers Ansatz schon deshalb nicht funktionieren, weil er eine Technik vergewaltigen will, um in die lächerlichen Strukturen und Prozesse des abgefrühstückten Rentnerstaates zu passen. Das wird nicht funktionieren.

Das digitale Neanderthal gefällt sich nur in völlig überzogenem Datenschutz, wenn es aber darum geht konstruktive Beiträge zu leisten - Fehlanzeige - Wald und Wiesen Gecode vom Staatskrauter, die Anfprderungen entwickeln abgehalfterte Beamte. Das war Wildbergers letztes Wort. Eine Schande. Merz rockt garnichts.

Schon die aberwitzigen Laufzeiten bedeuten: Wenn das eine Ende frisch angefrickelt wurde, ist das andere Ende schon veraltet und eine Integration der so zusammengebastelten Teillösugen ist in übergreifende standardisierte Metalösungen ist unmöglich. Jede einzelne dieser sogenannten Anwendungen und Anwendungssysteme ist eine Insellösung. Das zeigt, dass die für die Requirements verantwortlichen einen katastrophalen Job machen. Es ist keine übergreifende Produktionsstruktur im Sinne agiler Production erkennbar. Damit entsteht ein Zoo aus aberwitzig teuren, unintegriebaren Anwendungen. Damit sind auch KI Lösungen außen vor, es sei denn man kommt auch noch auf die Idee den Oberbürokraten als KI zu züchten. Den Gott des Gemetzels.




Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

Imprint

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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

Daten

Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese verlinken. Es gelten die üblichen Zitierregeln, ansonsten (c) swashmark.com 2010 - 2023. Via You Tube integrierte Videos bleiben, wenn nicht anders gekennzeichnet (c) Respektive Owners, entsprechend der Regeln zur Integration von YouTube Videos. Um genaue Informationen zu den Videos zu erhalten, müssen sie unten links im Player auf YouTube klicken.