Efficiency and progress is ours once more
Now that we have the neutron bomb
It’s nice
and quick and clean and gets things done
Away with excess enemy
But no less value to property
No sense in war but perfect sense at home
Soldaten der Nationalgarde der US-Armee in South Carolina helfen bei der Verteilung
von Lebensmitteln in Abbeville, South Carolina. Linke
Seite. Rechte Seite: Das Welternährungsprogramm der
Vereinten Nationen erledigt im Südsudan dasselbe wie die Nationalgarde in South Carolina.
Die Verwendung der Autos erzählt die wahre Geschichte. In South Carolina kommen arme Menschen mit Autos
an und die Nationalgarde packt ein. Wir sehen normale Lebensmittel mit dem Werbeslogan "Eat Fresh".
Es ist davon
auszugehen und Berichte von diesen Aktionen während Corona zeigen es, dass hier meist typische
Supermarktprodukte verteilt werden. Eine 4. Klasse Einkaufssituation, wie bei den Tafeln in Deutschland.
Das eröffnet einen weiteren Horizont: Im Norden erhalten die Menschen, z.B. auch bei den "Tafeln"
Lebensmittel, die größtenteils hochgradig industriell verarbeitet wurden also auch auf Obstplantagen
etc. und so schon auf Kosten des Südens produziert wurden. Was ist ein typischer Einkaufszettel der
Tafeloma? Konserven, Industriebrot, Pasta, Aufschnitt und Käse, vielleicht mal Süßigkeiten und
Fertiggerichte. Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau, wahrscheinlich aus Spanien/Almeria. Und so
weiter und so weiter.
Im Südsudan werden die einzigen Autos von einer Organisation benutzt, die UN, und wir sehen einen
leichten Eselskarren, der der scheinbar einzigen Privatperson auf dem Bild gehört. Das ist
Charityrassismus, wenn man ein reales Verhältnis zu der Aktion in South Carolina herstellt. Es ist
systemisch, es bedingt sich und es ist Ergebnis fundamentaler ökonomischer Gesetzmäßigkeiten des
Kapitalismus.
Nur auf den ersten Blick tun sie in South Carolina und im Südsudan also "das Gleiche", aber
wenn man tiefer gräbt, könnten die Situationen nicht unterschiedlicher sein.
Natürlich sind ein Teil der Probleme im Südsudan auch die Autos der "Armen" aus den USA.
Daneben sehen wir keine Marketingverpackungen und Plastiktüten, sondern Säcke in denen
unverarbeiteter Reis oder Weizen oder Hirse sind. Gleichzeitig ist klar, dass der Prozess der
Zubereitung der Speisen im Sudan wesentlich besser sein wird. Vielleicht muss da erst noch der
Teig sozial geknetet werden, zu
Fladen, die dann auf den heißen Stein kommen.
Aber machen wir uns nichts vor, wahrscheinlich
träumt auch
jeder im Sudan vom Mc. Drive, statt UN Donkey Drive. Armut ist kein Adelstitel und ihr mehr
oder weniger zu entkommen ist ein Menschenrecht. Aber derartige Food Programme sind nur der
Schatten unseres Killerkonsums. Vor allem etablieren sie ein steiles hierarchisches Gefälle in der Welt.
Die Leute werden hier ebenfalls zu
Konsumenten gemacht und der Überfluss, der ihnen hier vom WFP zur Verfügung gestellt wird, ist
Teil der Kette. Durch diese Art der Hilfe, der bei uns die sog. Tafeln und andere Projekte der
Almosenverteilung entsprechen, wird die Hilflosigkeit und Passivität der Betroffenen, oft gegen
ihren Willen, werden die Menschen noch hilfloser.
Da es aber im Sudan keine hoch verarbeiteten Industrieprodukte sind, die schon viele extrem
schädliche Schritte, die meist ebenfalls auf Kosten des Südens gehen, hinter sich haben, kann man den
Armen im Sudan nicht
unterstellen, sie würden sich an der Verarmung von Bevölkerungsbestandteilen der G20 beteiligen
.
Das ist
eben der entscheidende Unterschied, und den kann man mit normalen Verteilungsorgien ala Tafeln nur
verschlimmern,
ob man es will oder nicht. Es ist einfach ein grundlegend falsches Konzept, was insgesamt für
viele Ideen
der
Umverteilung steht. Das gilt auch für Projekte der Vergesellschaftung innerhalb kapitalistischer
Systeme, auch hier wird letztlich durch eine politische Obrigkeit unter Nutzung struktureller
Merkmale des kapitalistischen Systems nicht mehr gemacht als Almosen zu verteilen. Anders wäre
es, wenn es z.B. zu Mieterstreiks käme, die belastbare Mieten und Instandhaltung fordern. Was
aus einem solchen Prozess dann werden würde, würde sich aus emanzipatorischen Schritten von
unten ergeben. Das ist was völlig anderes als Almosen, die dann eine politische Partei, oder
mehrere verteilen. Die angedachte Vergesellschaftung innerhalb kapitalistischer Systeme hat
keinerlei emanzipatorischen Mehrwert und ist eine kleinbürgerlich stalinistische VOrstellung von
Sozialarbeit, die die Betroffenen zu passiven Empfängern von Almosen, zum Nutzen von politischen
Parteien macht. Das ist Charityismus.
Armut macht niemanden zu einem besseren oder bewussteren Menschen
Das dichten sich die
meist
ehrenamtlichen Freiwilligen herbei, um ihrem Leben als globaler Konsument einen Hauch von Sinn zu
geben, der aber sofort pervertiert wird, von dem System, was sie nicht ernsthaft bekämpfen. Sie
sind Opfer, wie
die Armen, denen sie über den Tag helfen und damit auch dem System helfen. Solange lange bis sie
kämpfen, bis sie sich selbst organisieren, was die Alternative zu fragwürdigem arroganten
"Mitleid" und Armenfürsorge ist.
Eine Kette ohne Ende. Also geht die Kette weiter, und weiter
und weiter. Der Mann mit dem Esel fährt zur einfachen Hütte mit Lagerfeuer oder Kochplatte und einem
Topf. Der US-Arme im Auto fährt in seine Bauchemiebude, vielleicht seinen Trailer. Geht an den
Herd, Strom oder Gas, und schmeißt vor dem Kochen die Klima an. Das ist relative und absolute
Verelendung par excellence. Denn während all das geschieht, sitze ich im 3-Sterne-Restaurant in Brügge,
mit meiner Keule vom Wildelch, die morgens aus Schweden eingeflogen wurde, wo der Elch den Samen
durch ein schwedisches
Staatsunternehmen geraubt wurde. Weil jeder in Schweden jagen darf, auch jener, der an das
Restaurant in Brügge verkauft. Was
Ausdruck einer sozial
gerechten
Gesellschaft ist. Deshalb darf ich auch beim Samen campen. Das ist die berühmte Schwedische
Jederman Corporation. Doch wie es beim
Jederman so ist, jeder Mann hat seine eigene Perspektive, und Vorstellungen davon, wer jederman ganz
genau ist.
Den Faschismus kann man weder reformieren noch zum Abtreten bewegen. Ihn kann man nur stürzen. Der
politische Weg der Naziherrschaft führt zur Alternative Krieg oder Revolution. Der erste Jahrestag der
Nazidiktatur steht bevor. Alle Tendenzen des Regimes haben sich inzwischen klar und deutlich entfalten
können. Die "sozialistische" Revolution, die den kleinbürgerlichen Massen die unentbehrliche Ergänzung
der "nationalen" schien, wurde offiziell verdammt und liquidiert. Die Klassenverbrüderung gipfelt darin,
daß - an einem eigens von der Regierung bestimmten Tage - die Reichen zugunsten der Armen auf Vor- und
Nachtisch verzichten. Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit hat dazu geführt, daß man die halbe
Hungerration noch einmal teilt. Alles übrige ist Produkt der manipulierten Statistik. Die "geplante"
Autarkie erweist sich als ein neues Stadium wirtschaftlichen Zerfalls.
Man kann es über alles deklinieren, bis zum Brutkasten für Frühchen. Was bei uns für Hunderttausende Euro
am Leben erhalten wird, landet woanders im Wüstensand, das kann man sicherlich medizinisch-sozialen
Fortschritt
nennen.
Aber zu behaupten, all das hätte im Kapitalismus keinen Preis, keinen Schatten, den
die
objektiv
Ärmsten der Armen nicht nur zahlen, sondern, der auch ihre Lebensweise erzwingt, als Voraussetzung
für andere
Lebensweisen, ist Unsinn. Genau das ist der Schatten jeder "guten Tat". Die die Ausblendung ihres
Preises im größeren Kontext zur Bedingung hat, aber seltsamerweise dennoch ein gutes Gewissen
bringt. Sowohl was die
relativ ärmere nationale südliche herrschende Klasse angeht, als
auch global, denn
auch die herrschende Klasse des Südenss muss sich in das globale Gefüge einpassen, das macht den
Druck und
auch die politische Instabilität.
Das Muster, wie gesagt, ist sehr alt und setzt sich eben auf
jeder
Stufenleiter der
erweiterten
globalen Arbeitsteilung, weiter fort, die mangelnde Entwicklung der Produktivkräfte im Süden ist
im Profitsstem die Voraussetzung für die überschießende Entwicklung in den Zentren des
Imperialismus.
Wir haben gezeigt, was die Brüderlichkeit ist,
welche der Freihandel zwischen den verschiedenen Klassen ein und derselben
Nation hervorruft. Die Brüderlichkeit, welche der Freihandel zwischen den
verschiedenen Nationen der Erde stiften würde, wäre schwerlich brüderlicher …
Alle destruktiven Erscheinungen, welche die freie Konkurrenz in dem Innern eines
Landes zeitigt, wiederholen sich in noch riesigerem Umfange auf dem Weltmarkt.
(…) Man sagt uns zum Beispiel, daß der Freihandel eine internationale Arbeitsteilung ins Leben rufen
und damit jedem Lande eine mit seinen natürlichen Vorteilen harmonierende Produktion zuweisen würde.
Sie glauben vielleicht, meine Herren, daß die Produktion von Kaffee und Zucker die natürliche
Bestimmung von Westindien sei. Vor zwei Jahrhunderten hatte die Natur, die sich nicht um den Handel
kümmert, dort weder Kaffeebäume noch Zuckerrohr gepflanzt.
Und es wird vielleicht kein halbes Jahrhundert dauern, bis Sie dort weder Kaffee noch Zucker mehr
finden. Denn bereits hat Ostindien durch billigere Produktion gegen diese angeblich natürliche
Bestimmung von Westindien den Kampf siegreich aufgenommen.
(…) Wenn die Freihändler nicht begreifen können, wie ein Land sich auf Kosten des anderen bereichern
kann, so brauchen wir uns darüber nicht zu wundern, da dieselben Herren noch weniger begreifen
wollen, wie innerhalb eines Landes eine Klasse sich auf Kosten einer anderen bereichern kann.
Diese Sachlage, auf der die Möglichkeit des Menschewismus beruht, hat zweifellos ebenfalls objektiv
ökonomische Grundlagen. Marx und Engels haben schon sehr früh diese Entwicklung, die Verbürgerlichung
jener Arbeiterschichten beobachtet, die aus den Monopolprofiten des damaligen Englands eine – ihren
Klassengenossen gegenüber – bevorzugte Stellung erhalten haben. Diese Schicht hat sich mit dem Eintritt
in die imperialistische Phase des Kapitalismus überall entwickelt und sie ist zweifellos eine wichtige
Stütze der allgemein opportunistischen, revolutionsfeindlichen Entwicklung großer Teile der
Arbeiterklasse geworden.
Georg
Lukács, Methodisches zur Organisationsfrage (1922)
Georg Lukács: Geschichte und Klassenbewußtsein, 1923,
S.298-342.
Die Entdeckung Amerikas, die Umschiffung Afrikas schufen der aufkommenden Bourgeoisie ein neues Terrain.
Der ostindische und chinesische Markt, die Kolonisierung von Amerika, der Austausch mit den Kolonien,
die Vermehrung der Tauschmittel und der Waren überhaupt gaben dem Handel, der Schiffahrt, der Industrie
einen nie gekannten Aufschwung und damit dem revolutionären Element in der zerfallenden feudalen
Gesellschaft eine rasche Entwicklung.
Karl Marx/Friedrich Engels - Werke. (Karl) Dietz Verlag,
Berlin.
Band 4, 6. Auflage 1972, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1959,
Berlin/DDR. S. 459-493.
Manifest der Kommunistischen Partei
Die Arbeiter wurden abgespeist mit der Ausbeutung des Südens, dadurch werden sie
verkeinbürgerlicht und es eröffnet sich die Möglichkeit der "menschewistischen"
(Linke/SPD/Gewerkschaften/Grüne (z.B. Klimageldansatz)) Umverteilungspolitik. Der Preis dieser
temporären Umverteilung ist nicht nur der Verlust der Glaubwürdigkeit bei den
reformistischen Organisationen, sondern auch,
besonders bei der SPD, der Verlust der eigenen Basis. Man hätte den Leuten sagen sollen, was der
Preis ihrer Verkleinbürgerung und ihrer Verbrüderung mit den Bossen via Tarifpartnerschaft ist.
Unter anderem Rechtsextremisten, die dann von dieser bewusstseinslosen und abgespeisten Klasse aus
Trotz gewählt werden, sobald es an die Privilegien dieser künstlich zu Kleinbürgern gemachten
"Klasse" geht. Dann zog man noch den Schluss, aus dieser Situation, dass es ja eigentlich gar
keine Klasse mehr gäbe. Dass alle nun studieren und kleine Bosse werden, man bräuchte als Linke nur
noch eine kleinbürgerliche und identitäre Politik, bisschen Klimatralala (aber noch bei der
KLimapolitik der Grünen, besonders Habecks und grüner Kapitalismus, ist eine noch aggresivere
Aubeutung des Südens Voraussetzung jedes Ansatzes aus dieser Ecke), sowie
eine Politik, die ALG II und Elend
adressiert, die ein paar
Verbesserungen weit jenseits
ökonomischer Aspekte bringen solle. Parallell wurde postkolinialismus dramatisch verkürzt, als
sei ein Ausgleich möglich, durch mehr Verständnis, Brot für die Welt, Identitäre Indigene. Wie es
wirklich strukturell läuft, auch das ist eine uralte Erkenntniss:
Zunächst ist aber schon aus dem bisher Gesagten klar: Je entwickelter die kapitalistische Produktion
und je größer daher die Mittel plötzlicher und anhaltender Vermehrung des aus Maschinerie usw.
bestehenden Teils des konstanten Kapitals, je rascher die Akkumulation (wie namentlich in Zeiten der
Prosperität), desto größer die relative Überproduktion von Maschinerie und andrem fixem Kapital und
desto häufiger die relative Unterproduktion der pflanzlichen und tierischen Rohstoffe, desto
markierter das vorher beschriebne Steigen ihres Preises und der diesem entsprechende Rückschlag.
Desto häufiger sind also die Revulsionen, die in dieser heftigen Preisschwankung eines der
Hauptelemente des Reproduktionsprozesses ihren Grund haben.
(...)
Tritt nun aber der Zusammenbruch dieser hohen Preise ein, weil ihr Steigen teils eine
Verminderung der Nachfrage hervorgerufen, teils aber eine Erweiterung der Produktion hier,
eine Zufuhr von entferntern und bisher weniger oder gar nicht benutzten
Produktionsgegenden dort verursacht hat und mit beiden eine die Nachfrage
überholende Zufuhr der Rohstoffe - sie namentlich überholend bei den alten hohen Preisen -,
so ist das Resultat von verschiednen Gesichtspunkten zu betrachten.
Der plötzliche Zusammenbruch des Preises der Rohprodukte legt ihrer
Reproduktion einen Hemmschuh an, und so wird das Monopol der Ursprungsländer,
die unter den günstigsten Bedingungen produzieren, wieder hergestellt; vielleicht unter
gewissen Einschränkungen hergestellt, aber doch hergestellt.
Die Reproduktion der Rohstoffe geht zwar infolge des gegebnen Anstoßes auf
erweiterter Stufenleiter vor sich, namentlich in den Ländern, die mehr oder weniger
das Monopol dieser Produktion besitzen. Aber die Basis, auf der infolge der erweiterten
Maschinerie etc. die Produktion vor sich geht, und die nun nach einigen Schwankungen als neue
normale Basis, als neuer Ausgangspunkt zu gelten hat, ist sehr erweitert durch die Vorgänge
während des letzten Umschlagszyklus. Dabei hat aber in einem Teil der sekundären
Bezugsquellen die eben erst gesteigerte Reproduktion wieder bedeutende Hemmung erfahren.
So kann man z.B. aus den Exporttabellen mit den Fingern herauszeigen, wie während der
letzten 30 Jahre (bis 1865) die indische Baumwollproduktion wächst, wenn Ausfall in der
amerikanischen eintritt, und dann plötzlich wieder mehr oder minder nachhaltig zurückgeht.
Während der Zeit der Rohstoffteurung tun sich die industriellen Kapitalisten zusammen,
bilden Assoziationen, um die Produktion zu regulieren. So z.B. nach dem Steigen
der Baumwollpreise 1848 in Manchester, ähnlich für die Produktion des Flachses in Irland.
Der Konkurrenzkampf wird durch Verwohlfeilerung der Waren geführt.
Die Wohlfeilheit der Waren hängt, caeteris paribus, von der Produktivität der Arbeit, diese aber von der
Stufenleiter der Produktion ab. Die größeren Kapitale schlagen daher die kleineren.
( ... )
Abgesehn hiervon bildet sich mit der
kapitalistischen Produktion eine ganz neue Macht, das Kreditwesen, das in seinen Anfängen verstohlen,
als bescheidne Beihilfe der Akkumulation, sich einschleicht, durch unsichtbare
Fäden die über die Oberfläche der Gesellschaft in größern oder kleinem Massen
zersplitterten Geldmittel in die Hände individueller oder assoziierter Kapitalisten zieht,
aber bald eine neue und furchtbare Waffe im Konkurrenzkampf wird und sich schließlich
in einen ungeheuren sozialen Mechanismus zur Zentralisation der Kapitale verwandelt.
Im Maß wie die kapitalistische Produktion und Akkumulation, im selben Maß entwickeln sich
Konkurrenz und Kredit, die beiden mächtigsten Hebel der Zentralisation.
Daneben vermehrt der Fortschritt der Akkumulation den zentralisierbaren Stoff,
d.h. die Einzelkapitale, während die Ausweitung der kapitalistischen Produktion,
hier das gesellschaftliche Bedürfnis, dort die technischen Mittel jener gewaltigen
industriellen Unternehmungen schafft, deren Durchführung an eine vorgängige
Zentralisation des Kapitals gebunden ist. Heutzutage ist also die gegenseitige Attraktionskraft
der Einzelkapitale und die Tendenz zur Zentralisation stärker als je zuvor.
W. Leatham (Bankier in Yorkshire), "Letters on the Currency", 2nd edit., London 1840:
"Ich finde, daß der Gesamtbetrag der Wechsel für das ganze Jahr 1839 war 528.493.842 Pfd.St." (er
nimmt
die ausländischen Wechsel auf ungefähr 1/7 <1. Auflage: 1/5> des Ganzen an) "und der Betrag der im
selben Jahr gleichzeitig laufenden Wechsel 132.123.460 Pfd.St." (p. 55, 56.) "Die Wechsel sind ein
Bestandteil der Zirkulation, von größerm Betrag als alles übrige zusammengenommen." (p. 3, 4.) -
"Dieser
enorme Überbau von Wechseln ruht (!) auf der Grundlage, gebildet durch den Betrag der Banknoten und
des
Goldes; und wenn im Lauf der Ereignisse diese Grundlage sich zu sehr verengert, gerät ihre Solidität
und
selbst ihre Existenz in Gefahr." (p. 8.) -"Schätzt man die ganze Zirkulation" {er meint die
Banknoten}
"und den Betrag der Verpflichtungen sämtlicher Banken, wofür sofortige Barzahlung verlangt werden
kann,
so finde ich eine Summe von 153 Millionen, deren Verwandlung in Gold nach dem Gesetz verlangt werden
kann, und dagegen 14 Millionen in Gold, um diese Forderung zu befriedigen." (p. 11.) - "Die Wechsel
können nicht unter Kontrolle gestellt werden, es sei denn, daß man den Geldüberfluß und den
niedrigen
Zinsfuß oder Diskonto verhindert, der einen Teil davon erzeugt und diese große und gefährliche
Expansion
ermuntert. Es ist unmöglich zu entscheiden, wieviel davon von wirklichen Geschäften herrührt, z.B.
von
wirklichen Käufen und Verkäufen, und welcher Teil künstlich gemacht (fictitious) ist und nur aus
Reitwechseln besteht, d.h. wo ein Wechsel gezogen wird, um einen laufenden vor Verfall aufzunehmen
und
so durch Herstellung bloßer Umlaufsmittel fingiertes Kapital zu kreieren. In Zeiten überflüssigen
und
wohlfeilen Geldes weiß ich, daß dies bis zu einem enormen Grade geschieht." (p. 43, 44.)
Wir sind ja jetzt alle keine Arbeiter und Angestellten
mehr, es geht uns ja so gut - warum - auf Kosten des Südens und der Umwelt wurde diese Politik
überhaupt erst möglich. Und als Gipfel westlicher Arroganz durften dann ein
paar Indigene wieder Indigene sein,
oder man entdeckte auch den Palästinenser in der weißen Vorstadt.
Das Fett der Armen in den reichen G20 ist also ebenfalls kannibalistisch auf die Hüfte gekommen.
Da sie weniger davon haben, als ihre Wohlhabenderen, wollen sie doch eigentlich alle mehr und mehr.
Es werden bei der Sozialpolitik der parlamentarischen Linken schon gar keine
Forderungen mehr formuliert, die über die primitive "Wohlstandsteilhabe" via nationale Umverteilung
hinausgehen. Es geht nicht
darum, diese Teilhabe zu verweigern, oder zu ermöglichen, es geht darum, ihre Quellen in den Fokus
zu
nehmen und die
Menschen zu befähigen, sich diese Teilhabe selbst zu nehmen, damit sie aus dem arroganten Zirkel
der kleinbürgerlichen Almosensysteme herauskommen.
Welch Gesellschaften der Wahnsinnigen (Linken), die selbst das bisschen soziales "Glück" nur auf dem
Rücken der
Ärmsten der Welt erstreiten können und das ganze als soziale Tat der Umverteilung feiern. Noch
versprechen so weiter zu machen und das Almosensystem weiter auszubauen. Arschlöcher muss man sie
wohl nennen. Diese
guten Menschen von
Sezuan.
Das ist etwas, was die traditionelle Wohltätigkeit
nutzlos, sinnlos und rassistisch machen kann.
Weshalb wohl schon bei der FPÖ die Stimmen der Marginalisierten, der Rentner
durch abenteuerliche Versprechen und sogar reale Geldgeschenke, wie in der Steiermark, sehr zahlreich
waren.
Wohlfahrt und Almosen, das ist weit davon entfernt, etwas Progressives zu
sein, aber
es
ist einer
der Schlüssel, um in der brutalen Welt des Kapitals auf der Ebene der Heuchelei erfolgreich Politik
machen zu können. Hier fährt auch die AFD exakt den Haider Kurs, das sind dann Stimmen von der
SPD, der Linken etc.
Wir bezahlen den Eselskarren im Bild und die Hirsesäcke, die verteilt werden, auch die UN zahlen
wir. Wenn wir diese Almosen z.B. via Entwicklungshilfe verteilen, sind die Leute bei uns arm und
die armen deutschen Familien haben nicht genug, weil der N... im Sudan nen Sack Hirse bekommt.
Deshalb lasst uns jedem Rentner 50 Euro schenken, den Kindern ein Willkommensbonus von 2000
Reichsmark zahlen und schließlich ein Winterhilfswerk für Gas, Öl, Strom. Einmal im Jahr dann
auch mal Landverschickung mit Kraft durch Freude. Alles aus den Hirsesäcken im Sudan! Wenn ihr
uns wählt, dann könnt ihr nach der Wahl in die Staatskanzlei kommen und jeder bekommt eine
Barauszahlung von 120 Euro, gegen Vorlage der Geburtsurkunde und des Familienstammbuches.
Wer
meint, mit stellvertretenden Forderungen, die das Lumpenproletariat glücklich machen sollen, etwas zu
erreichen, der kennt das Lumpenproletariat nicht. Ein altbekannter Fehler von Kirchen, linkeren
Sozialdemokraten und Stalinisten.
Zum Beispiel Tafeln könnten aus ihrer passiven Idee der Armenspeisung, der des 2. Arbeitsmarktes
gegen Hungerlöhne im Auftrag der Jobcenter,
herauskommen, in dem sie Urban Gardening betreiben.
Und die Ursachen der Armut mit Selbsthilfe in den Fokus rücken,
statt indirekt auch noch das System der Verschwendung zu propagieren,
indem sie von den Abfällen der Massenproduktion profitieren.
Das ist keine Zukunft, sondern alte Kirche.
Es zeigt sich, dass die Art und Weise, wie die G20 „Wohlstand“ generieren gleich
zwei Dinge erreicht: Sie sorgt für relative Verelendung weiter Teile der
einstmals als Mittelklasse "die Mitte"
titulierten Bevölkerungsanteile und stürzt zugleich die halbe Welt in absolutes Elend.
Übrigens - wenn man relative und absolute Armut zusammenrechnet,
was ergibt das dann? Totale Armut – ha, ha, ha.
Relative Armut: Wenn man also einen ALG II Empfänger nimmt, dann ist dieser sicherlich
arm gemessen an den Reichtümern in seiner deutschen Gesellschaft.
Absolute Armut:
Aber, was er konsumieren kann, ist für den Menschen im Globalen Süden
fast ausnahmslos unerreichbarer Konsumlevel.
Damit ist systemisch, dass noch der ALG II Empfänger (relative Verelendung) für das absolute Elend
des südlichen Menschen mit sorgt. Für uns ist dies eine der widerwärtigsten Perversionen, die dieses
System hervorgebracht hat, und es zeigt, dass wir mit bloßer Umverteilung nicht weiter kommen. Im
Gegenteil, ohne die ganze Wahrheit auf die Tafel zu legen, landet man beim Winterhilfswerk und im Anhang
die Vorstellung nationaler Armenfürsorge und Sozialprogramme. Das ist nicht nach Nationalsozialistisch
abgrenzbar, es ist brandgefährlich. Man muss auch den Armen die Wahrheit sagen und darf keine falschen
Versprechungen machen.
Es ist viel komplexer. Und genau daran krankt mal wieder die ganze "Sozialdiskussion" in
Deutschland. Sie
versucht innerhalb eines geschlossenen (Wohlfahrt und Almosen) Systems für
lokale "Gerechtigkeit" zu sorgen und vergisst dabei die Quellen des zu
verteilenden (Rest/Abfall)Wohlstandes ebenfalls zu adressieren. Diese Form ist unpolitisch und
lediglich
ein
Bestandteil des kapitalistischen Systems, ohne darüber hinauszuweisen, reine Symptombekämpfung,
auch ohne emanzipativen Anteil für die Betroffenen.
Engagiert euch woanders, vergesst die Umverteilung. Handelt
politisch, emazipativ und nicht karitativ!.
Handelt man so, passiert das:
Damit wurde dem System die Maske abgestreift. Es waren diese Gipfel auf denen sie versprochen
haben, die Armut global zu bekämpfen, das tun sie immer noch. Jetzt regiert dort eine
Trumpregierung, die selbst, jetzt aber reaktionär, gegen die WTO vorgeht. Was zeigt, welchen
Charakter das Ganze hat. Wenn die USA die WTO toll finden, dann schicken sie alle Truppen in
den Krieg gegen den Widerstand, finden sie temporär die WTO scheiße, machen sie das Gegenteil.
Bis der nächste Obama kommt, der alles wieder toll findet.
Dennoch war schon in Seattle
klar, dass die Bedrohung durch den Klimawandel letztlich zur entscheidenden Gefahr werden wird.
Da bis heute nicht ansatzweise ausreichend unternommen wurde und die Maßnahmen meist nur
abstrakten, kapitalgängigen Klimaschutz adressieren, während Umweltzerstörung und Artensterben
weitergehen, muss
man damit rechnen, dass die Ressourcenkrise jeden Fortschritt seit 1999 ebenfalls wieder in das
Gegenteil wenden wird.
Auf der langen Schiene sind Umverteilungsversprechen, solange sie
auf temporären politisch-parlamentarischen Entscheidungen beruhen, immer eine wackelige
Angelegenheit. Sie wiegen die Menschen oft auch in Sicherheit, weil die die Verantwortung für
ihre eigene Situation an Stellvertreter delegieren, die ihre reale Macht im Verhältnis zur
Wirtschaftsordnung stets überschätzen und überkommunizieren. Dann wird aus leeren Versprechen das
Einfallstor für die selektive Sozial- und Wohlfahrtspolitik der Nazis, die gerade jenen nun
Hilfen versprechen, die erlebt haben, wie reformistische Versprechen zu Schall und Rauch wurden.
Das war schon zu Trotzkis Zeiten klar.
Die FPÖ ist der König der Rechtspopulisten, weil sie
diese Nazi-Charity-Mischung, aber gebunden an völkische (ausgerechnet Österreich und völkisch,
gibt keine Österreicher, noch weniger als Deutsche, soweit es keine Staatsbürgerschaft, sondern
Blut meint. Vielleicht sind die beiden Länder, die beide historisch reine Vielvölkerstaaten sind,
deshalb so anfällig für völkisches.)
Selektionsmechanismen, perfekt umsetzt.
Die AfD,
gerade mit der Ansprache im Osten, hat aber längst diesen Charityrassismus ebenfalls sehr weit
institutionalisiert. So findet man selbst in den heißesten Debatten bei der Union
diskriminierendere Äußerungen bzgl. ALG II, als bei der AfD. Denn in der Argumentation der AfD
sind nur die vielen "Ausländer" das Problem es ALG II. Mit dieser selektiven Sozialpolitik, kann
sie
weite Teile der
marginalisierten deutschen Bevölkerung sehr gut erreichen. Dass gerade diese Leute aber gut zu
erreichen sind, zeigt auch, mit Armut macht man keine emanzipative Politik. Die Leute greifen
nach jeden Strohhalm.
Während also das System
weiterläuft, gelingt es innerhalb dieses Systems temporär
wenig umzuverteilen. Diese Umverteilung ist aber keine sozialistische Idee, diese Ideen kamen
erst auf, als es genug Wohlstand zu verteilen gab, also mit Imperialismus und Kolonialismus. Und
diese Umverteilungsideen finden sich bei ganz vielen verschiedenen Strömungen und politischen
Gruppen, ganz stark eben bei den Nationalsozialisten.
Aber diese
Umverteilungsprozesse innerhalb einer globalen kapitalistischen
Ordnung erzeugen zugleich den nächsten Backlash. Also erleben wir hinsichtlich reformistischer
Ansätze keinen dauerhaften Fortschritt, sondern stets eine Pendelbewegung. Eine Bewegung, die voll
und ganz
abhängig beibt,
von den globalen, besonders konjunkturellen Entwicklungen des Wirtschaftssystems.
Das ist
NICHT das
Ergebnis sozialistischer Theorie, kommt aus anderen Ecken. Besonders auch staatskapitalistische
Ansätze, wie wir sie in der DDR hatten. Auch der
Sozialdemokratie war
ein derartiger Ansatz zunächst fremd, genauso, wie der Ansatz der Tarifpartnerschaft in
Deutschland.
Entstanden ist dies aus einer überzogenen Vorstellung davon, was Keynes bewirken
kann.
In der Praxis wird also nicht verstanden, dass der Verkauf der Waren am Markt, den die
Konsumpolitik der Gewerkschaften/SPD erreichen kann, nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung im
Kapitalismus ausmacht. Das Endprodukt, was die Nachfragepolitik, über das Heben der Löhne und
Gehälter ja nur adressieren kann, das steht erst ganz am Ende einer langen Kette. Die
Nachfragepolitik führt also schlimmstenfalls in die Sackgasse, in der Deutschland sich befindet
.
Gewerkschaftspolitik und auch die Inhalte von Streiks müssen schon deshalb politisch
sein,
die Tarifpartnerschaft muss schon deshalb auch einseitig aufgekündigt werden, damit politische
Fragen außerhalb der direkten Tariffragen adressiert werden können, auch mit Arbeitskämpfen.
Lasst es euch gesagt sein, das Verbot des politischen Streiks und die Gegenleistung
Tarifpartnerschaft, das ist eine Amputation der Arbeiterbewegung, wie sie global in
liberalen Demokratie einmalig ist. Nur in
Deutschland gibt es kein
volles Streikrecht, bzw. die Gewerkschaften nehmen es sich nicht. Dies ist ganz klar ein schweres
Versäumnis der Gewerkschaften, ein Versäumnis
aus Gutglauben und Naivität. Die dürften nichteinmal zum Generalstreik gegen eine AfD Regierung
aufrufen.
Das muss sich ändern, ansonsten ist Deutschland ohnehin keine vollwertige
Demokratie.
Daneben war das Argument der Gründerväter im Westen, besser keine politischen Streiks, sonst
kommt es zu Weimarer Verhältnissen. Der Fehler: Die Weimarer Verhältnisse haben die bürgerlichen
und die Nazis selbst erzeugt, wie heute auch, nicht Gewerkschaften und SPD. Die KPD war zu der Zeit
eine
Stoßtruppe Moskaus und damit des Hitler-Stalin Paktes.
Politische Streiks sind sofort zu ermöglichen, das Konstrukt der Tarifpartnerschaft ist zu
beenden. Deshalb kann man trotzdem noch um Tarifverträge streiten. Die Gegenleistung der Bosse
bei der Tarifpartnerschaft ist - NULL.
Es gibt mittlerweile, und wir erinnern uns an all
die Versprechen von VW, keine einzige Teilgewerkschaft des DGB mehr, die nicht erlebt hat, dass
sie sich auf Leistungen der Arbeitnehmer eingelassen hat, aber die Gegenleistung der Arbeitgeber,
die vertraglich festgehalten wurde, wurde je nach wirtschaftlicher und politischer sLage eben
einfach nicht eingehalten.
Die Arbeitgeber sind im Rahmen der Tarifpartnerschaft so
zuverlässigs, wie scheiß
Sanifair, alle, das ist
Tarifpartnerschaft. Spült sie in den Autobahnklos runter, die scheiß Tarifpartnerschaft.
Vielleicht
nimmt man das endlich mal
zur
Kenntnis oder
zeigt, warum es für SPD und Gewerkschaften ein sinnvoller Deal ist. Wir sehen das nicht
ansatzweise. 116 a ist zu streichen, damit Kurzarbeitergeld auch an Betriebe ausgezahlt werden
kann, die sich solidarisieren oder von Streikmaßnahmen anderer betroffen sind.
Es geht also in Deutschland eher darum, Klassenkämpfe, also auch die Kämpfe um
Tarife zu entpolitisieren, aber gerade diese Entpolitisierung wird sowohl SPD, wie Gewerkschaften
den Hals kosten. Tarifpolitik kann niemals unpolitisch sein, kann niemals dauerhaft wirklich
erfolgreich sein, wenn sie nicht an gesellschaftspolitische Forderungen geknüpft wird. Das
erleben wir zurzeit und man kann bisher nicht behaupten, dass Gewerkschaften und SPD die Krise
genutzt haben, um nachhaltige Veränderungen zu erkämpfen. Die AfD dagegen, hat genau das bestens
verstanden. Linke braucht man in diesem Zusammenhang nicht aussprechen - Lifestyle Kleinbürger
mit proto-stalinistischen Volkssozialimus Versatzstücken, wie Vergesellschaftung im Kapitalismus.
Sie spielen das
Spiel, den Armen einen Köder hinzuwerfen, um ihre eigene Organisation erstrahlen zu lassen,
bei Parlamentswahlen!
Seattle - immerhin - jetzt
müssen sie sich an weit
abgelegenen Orten treffen, weil der Widerstand ihnen keine Möglichkeit gibt in den Zentren der
Metropolen ihre Meetings abzuhalten. Sie müssen sich in Oberbayern verschanzen. Das ist ein Teil
emanzipativer Strategien. Zuletzt in Hamburg gelang es ihnen nur mit äußerster Gewalt und gegen
die eigene Bevölkerung einen solchen Gipfel abzuhalten. Den Preis hat Scholz und die SPD bezahlt.
Das wird nicht nocheinmal passieren.
Am besten ist, wir fangen nochmal ganz von vorne an, diesmal aber richtig! Ohne DDR und Moskau sowieso.
Western Workers Sound
introduced bei the changed part! of democratic party, introduced by, by, Mr. Bernie Sanders, yeah. Hey Bernie,
talking a lot - what about singing, hm, we want to see Bernie singing "Joe Hill" somewhere in Kentucky. ;)
Die Einführung von Bitcoin Spot Exchange Traded Funds (ETFs) hat an den Finanzmärkten
viel Beachtung gefunden und deutet den Beginn einer neuen Ära an. Hinter dieser neuen Etappe des
kapitalistischen Finanzsystems steht viel mehr, als die meisten zunächst annehmen. Hier geht eine
Währung den Weg in den Mainstream, die nicht mehr durch BiP und ähnliches gedeckt ist, sondern durch
Verschlüsselung und Begrenzung der Währung. Also eine Währung, die unter keinen Umständen inflationär
werden kann. Die weitgehend abgekoppelt von lokalen, also nationalen, Ökonomien funktioniert und so den
Weg zu einem global vereinheitlichtem Finanzsystem ebnet. Ein wichtiges Ziel, ein lohnendes Ziel, was
am Ende des Tages, jedenfalls auch theoretisch, den Weg zu einer besser interagierenden und weniger von
nationalen Interessen getriebenen Finanz- und Wirtschaftspolitik ebenen könnte. Wir sind dabei.
Nicht zu ängstlich und vor allem nicht zu kleinlich sein, was die Nutzung der
Währung heute angeht, oder was ihre Skandale und Skandälchen betrifft. Was die nationalen
Währungen erlebten, was sie durchmachten, als ihr Wert nicht mehr dem Metall entsprach, sondern der,
sagen wir Wirtschaftsleistung, das ist Legende. Eine Briefmarke hatte den Gegenwert von einer
LKW-Ladung Banknoten, alles, aber auch alles, was bisher bei Bitcoin & Co. schiefgelaufen ist, das
lief in der langen, langen Gründungs- und Ausrollphase der nationalen Währungen mit ihren Notenbanken
und politischen Finanzsystemen tausendmal schiefer. Die EZB Bilanzsumme reich aus, um zu sagen,
diese Bank betreibt verdeckte Staatenfinanzierung.
Leider verwechseln die meisten unser heutiges System "unbewusst" immer noch mit den Münzen des
Mittelalters, der Antike, bei denen der Materialwert tatsächliche eine Rolle spielte.
Alle wissen aber im Grunde, ein Cent ist nichts wert, wenn ein Staat, seine Notenbank
und die Wirtschaft dies nicht ständig behaupten. Sie können dies behaupten, weil die heutigen Währungen
genau genommen nur dadurch gedeckt
sind, dass versprochen wird, eine Masse Arbeiter:innen, abhängig Beschäftigte,
unter bestimmten Bedingungen dazu zu bringen eine
Masse Ware und Dienstleistungen herzustellen, die in die Sphäre der allgemeinen Warenzirkulation
eintreten. Da wird schon eher vorstellbar, wie prekär und unsicher eine solche Deckung gerne werden kann.
Also ist die Deckung das Versprechen wir schuften dafür, dass diese Waren und Dienstleistungen entstehen
UND auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie überhaupt entstehen können. Eine Milliarde
Schräubchen die gedreht werden können, wird falsch gedreht, dann hat es sich mit der Deckung, wie wir
aus der Geschichte wissen, aus der sehr jungen Geschichte. Was hätten wir sonst, was diese Währungen
decken könnte? Damit existiert eine solche Deckung prinzipiell immer nur als ein vereinbarter
Aggregatzustand menschlicher Arbeit. Na toll. Wer am reichsten ist, für den wurde am meisten
geschuftet, nicht er hat am meisten geschuftet, nur dadurch ist sein Vermögen gedeckt. Will er es
vermehren, setzt er es ein, um noch mehr Arbeit zu kaufen. Das sind die Basics.
Das ist bei Krypto ein wenig anders, weshalb es nun zunächst in ETF umgerechnet wird, damit es in
Dollar handelbar wird und nicht nur eintauschbar. Daher kann so die eigentliche Macht der Kryptos
noch reguliert werden, künstlich eingeschränkt werden, was nicht mehr der Fall ist, wenn sie direkt zum
Zahlungsmittel werden.
Es
ist nicht wie
bei
der
Sesterze, nicht wie bei unseren Währungen, sondern besser,
Code garantiert global diesen Wert, unabhängig von irgendwelchen (eingebildeten oder realen)
Wirtschaftsleistungen
und vor allem unabhängig von der Staatsverschuldung. Die Staatsverschuldung, stets der größte
Inflationstreiber, weil nur die Entwertung der Schulden den Staaten,
jedenfalls theoretisch, eine Rückzahlung ermöglicht. Unausgesprochen damit, die constitutional
unerwünschte politische Notenbank - Erdogan Banking,
Sondervermögen
Banking
etc.
Infolge der
Inflation, die durch Staatsverschuldung kommt, siehe Corona, auch wenn sie in guter Absicht entsteht,
passiert immer das Gleiche: Das wenige Geld der ärmeren wird weniger, während das viele Geld der Reichen
in Immobilien und, ja, Bitcoin etc. geht.
Die Teilung der Gesellschaft wird stärker, ein Teufelskreis.
Alles, was die derzeitigen
Währungen deckt, sind butterweiche Vereinbarungen und Wetten auf Wachstum, genauer, auf zu erwartende
Metamorphosen von Arbeit in Geld.
War Marx ein Notenbänker???
Vielfach wird heutzutage kolportiert die Forderung nach einer Notenbank stammt von Karl Marx. Das
ist auch richtig. Was dabei natürlich in typisch kleinbürgerlicher Klugscheißerei weggelassen wird, ist
der historische Kontext, also die historische Konfiguration des Systems. Generell wird nicht
verstanden, dass dies eine Forderung war, die sich aus einer dialektischen Betrachtungsweise des
Klassenkampfes in der Situation ergab, in der Karl Marx lebte. Also ist diese Behauptung,
wenn sie nicht ebenso einer dialektischen Betrachtungsweise
und der historischen Konfiguration des heutigen Systems folgt zwar richtig, aber dennoch
kompletter Bullshit, sie ist eben nicht transfaktisch, sondern allein ein aus dem Kontext gerissenes
Zitat.
Die Zeit in der Marx lebte war eine Zeit in welcher der Kapitalemus, wie wir ihn kennen, auf einer viel
niedrigeren Stufe entwickelt war. Er war gerade erst in einigen Regionen Europas und der USA aus dem
Schatten der rein muskelgetriebenen Manufakturen in das Zeitalter der Dampfmaschine eingetreten.
Die
Fürstenhäuser waren mit der Revolution von 1789 allenfalls gerade erst entmachtet, aber noch nicht
endgültig, wie sich mit Napoleon auch in Frankreich zeigte. In vielen Regionen
Europas, so auch in Deutschland, waren die Adeligen immer noch an der Macht und verfügten praktisch
über das gesamte Kapital, welches sie erst viel später oft
auch in
die Lage
versetzte zu
Industriellen zu werden.
In Deutschland scheiterte die 1848 Revolution, die einzige demokratische
Revolution, der einzige ernsthafte Versuch zur Selbstbefreiung, den es in Deutschland jemals gegeben
hat.
Die Nationalstaaten waren nicht gegründet, auch die von Bismarck
vorangetriebene Reichseinigung hatte noch nicht stattgefunden. Die heutigen Großstädte standen noch am
Vorabend der Bevölkerungsexplosion, die ihre neuzeitlichen Stadtmauern endgültig sprengen sollte,
sie mit dem Industrieproletariat bevölkern wird.
Marx, konzentrierte sich in seinen
Betrachtungen
für "das Kapital" im Wesentlichen auf das Handelskapital, auf wenige Teile des noch primitiven
Finanzkapitals und auf die Industrialisierung in England und auf die Poahlbürger, von denen der Autor
dieser Zeilen einer "ist".
Die Entdeckung Amerikas, die Umschiffung Afrikas schufen der aufkommenden Bourgeoisie ein neues Terrain.
Der ostindische und chinesische Markt, die Kolonisierung von Amerika, der Austausch mit den Kolonien,
die Vermehrung der Tauschmittel und der Waren überhaupt gaben dem Handel, der Schiffahrt, der Industrie
einen nie gekannten Aufschwung und damit dem revolutionären Element in der zerfallenden feudalen
Gesellschaft eine rasche Entwicklung.
Karl Marx/Friedrich Engels - Werke. (Karl) Dietz Verlag,
Berlin.
Band 4, 6. Auflage 1972, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1959,
Berlin/DDR. S. 459-493.
Manifest der Kommunistischen Partei
Wie wir
hier ausführlich gezeigt haben, geht er auch
auf die große
Industrie
und Maschinerie ein, wie auf die großen Fabriken. Das bleibt bei Marx aber sehr fragmentarisch und
konnte
nur die
wesentlichen Dynamiken beschreiben, da die Großindstrie ja gerade erst entstand und ihre technische
Entwicklung, ihre Form der Arbeitsteilung und insbesondere die Computer ja nicht existierten. Es war eine rohe
und unbehauene Frühform der Industriegesellschaft, die keineswegs flächendeckend bestimmend war. Es waren
industrielle Inseln in einem Meer der feudalen Reste. Ebenfalls kann nicht von einer Konsumgesellschaft
gesprochen werden. Die Güter aus den Kolonien blieben noch lange den Reichen vorbehalten, es waren Luxusgüter.
Erst mit der Kombination aus Stahl, Kohle, Textilindustrie nahm der Zug zur Massengesellschaft am Beginn des 20.
Jahrhunderts erst richtig Fahrt auf, da waren Marx und Engels schon lange tot.
.
Marx hat also zu einem sehr frühen Zeitpunkt
bereits die betrachtenswerten Bewegungsrichtungen und Bedingungen dieses
Systems beschrieben, was viele gerne mit Prophetentum verwechseln. Tatsächlich war er kein
Prophet, sondern Marx fand eine laborartige "frische" Situation vor, aus der er mit wissenschaftlicher
Logik zu erwartende vorhandene und sich daraus ergebende Tendenzen beschrieb.
Ein großer Teil
seiner
Arbeit bezog sich aber gar nicht auf das Wirtschaftssystem, sondern darauf die ideellen Grundlagen des
entstehenden Bürgertums, ala Hegel, sowie des statisch-mechanistischen Materialismus, ala Feuerbach, zu
bekämpfen. Im Falle Hegels haben Marx und Engles die Dialektik aber beibehalten, diese präzise
Art modernen logischen Denkens geht auf Hegel und nicht auf Marx/Engels zurück. Daraus
entwickelte sich
der sogenannte dialektische
historische Materialismus, der
weit mehr ist als einfach nur
Materialismus. Er ist in der Lage den Idealismus mit Stumpf und Stiehl herauszureissen, den
Menschen in seiner realen Situation zu verankern, ihn dort aber nicht festzuketten, sondern vielmehr
stets die Bewegungsmöglichkeiten, die dieser reale Mensch in einer realen von Klassenkämpfen
geprägten Welt hat, zu
beschreiben und auch zu
sagen,
welche
Konsequenzen, welcher Schritt nach sich zieht. Das ist das eigentliche
Werk von Marx und Engels
und kulminiert in dem Satz: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt
aber darauf an sie zu verändern."
Feuerbach geht aus von dem Faktum der religiösen Selbstentfremdung, der Verdopplung der Welt in eine religiöse,
vorgestellte und eine wirkliche Welt. Seine Arbeit besteht darin, die religiöse Welt in ihre weltliche Grundlage
aufzulösen. Er übersieht, daß nach Vollbringung dieser Arbeit die Hauptsache noch zu tun bleibt. Die Tatsache nämlich,
daß die weltliche Grundlage sich von sich selbst abhebt und sich, ein selbständiges Reich, in den Wolken fixiert,
ist eben nur aus der Selbstzerrissenheit und dem Sich-selbst-widersprechen dieser weltlichen Grundlage zu erklären.
Diese selbst muß also erstens in ihrem Widerspruch verstanden und sodann durch Beseitigung des Widerspruchs
praktisch revolutioniert werden. Also z. B., nachdem die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie
entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch kritisiert und praktisch umgewälzt werden.
Heute kann man sagen: Für jeden Gewerkschaftsbeitrag, für jede Streikkasse, ist der Bitcoin und die
Blockchain ein riesengroßer Gewinn, weil so nicht nur global operierende Gewerkschaften entstehen können,
sondern die Gewerkschaftskassen werden nicht nur dem Zugriff der Kapitalisten und Despoten, sondern auch
dem der
inflationären hoch verschuldeten, kränkelnden Staaten mit ihren politischen Notenbanken entzogen.
Diese Notenbanken vertreten nicht die Interessen des Proletariats, genauso wenig, wie die Staaten
und Nationen.
Sie vertreten nun, wie angestrebt und notwendig, die Interessen der bürgerlichen Klasse.
Angesichts der AfD kann man sagen, hätte es während der Nazizeit diese Blockchain Union Treasures
gegeben, dann wäre die Macht der Gewerkschaften nicht zerbrochen. In diesem Sinne: Who the Fuck is
Notenbank? Die Notenbanken waren nur ein Teilabschnitt im Klassenkampf, jetzt kann man sie
entsorgen, was man nicht gekonnt hätte, wenn sie nicht ihre Rolle im Kampf gegen den Adel
und den Absolutismus der Fürsten gespielt hätten.
Die Notenbanken existierten zur Zeit Marx nicht. 1. Die Währungen waren nicht vereinheitlicht, in
Deutschland wurde in jedem scheiß Fürstentum mit einem anderen Taler gezahlt, meist hatte dieses Geld
noch einen Edelmetallanteil, es wurde von lokalen Fürsten, oder den imperialistischen Preußen
geprägt,
herausgegeben, es war Realgeld. Es gab also auch keinen Staatsschatz, sondern immer noch den auf
Blut, Boden und Unterdrückung gebauten Reichtum der Fürstenhäuser, den auf Raub und Eroberung
gegründeten der Preußen, die jeden Taler den Bauern aus dem Leib geschnitten haben.
Da wo es bereits eine Art Schatz und eine Art Notenbank gab, wie in England,
konzentrierte sich diese darauf peinlich genau zu errechnen, ob das in Umlauf befindliche Geld noch
durch den Schatz des Staates gedeckt war.
Das war aber schon ein Sonderfall und kann
auch nicht ohne viele weitere besondere Konstruktionen in England gedacht werden, die vor allem
französische Verhältnisse, also endlich den Sturz des Königs, vermeiden sollten. Weiter waren die
Briten durch ihre kolonialen Raubzüge gezwungen komplexere Systeme zu entwerfen und sie waren weit
fortgeschritten in Sachen Handelskapital. Sie führten die Ideen Flanderns fort.
2. Aus diesen
Tendenzen des Kapitals und den am Horizont erscheinenden großen Maschinerien ergab sich, was Marx
eben erkannte, die Notwendigkeit die Währungen von den Goldreserven abzukoppeln und eine abstraktere
Währung zu formen, die nicht mehr am Gold, sondern nur an der Arbeitsleistung der gerade erst
entstehenden Nationen hing.
Damit war diese Überlegung eine konsequente Fortführung der Analyse
hinsichtlich der geronnenen Arbeit, welche den einzigen Wert der gesamten Produktion darstellt, neben
dem Gebrauchswert, der aber vor dem "Verkaufswert" schon da ist, weshalb man sich den Verkauf in
einem rationalen System auch hinter die Backe kleben kann, könnte.
Wie bereits erwähnt greift es viel zu kurz Marx nur als Ökonom zu sehen. Im Gegenteil, seine Arbeiten
zeigen ihn eher als einen Philosophen, der mit allen Mitteln, jenes, was von den übrigen Ökonomen als
selbstverständlich, also qusi naturgesetzlich gesetzt wurde, in einen geistigen und politischen
Kontext zu bringen.
Die Werte im Allgemeinen sind dabei sein besonderes Steckenpferd, denn die
meisten Ökonomen
gehen davon aus, dass diese Werte automatisch entstehen, nur weil irgendwelche Dinge geschaffen werden.
Es sei alleine wichtig, ob sie einen Markt finden. Die Dinge werden also in dieser Logik von vornherein
zwar mit einem gewissen Gebrauchswert geschaffen, dies ist aber kein natürlicher, sondern einer, der sich
aus der Marktlage ergibt.
Da ist es egal, ob man der Arbeitswertthoerie anhängt oder nicht.
Das aber stellt Marx gerade in Frage, weshalb von hier jedenfalls rätselhaft ist, wieso behauptet wird,
ausgerechnet die Arbeitswerttheorie (Kurzform AWT, auch Arbeitswertlehre) sei Marx Erfindung.
Sie ist eine rein materialistische statische Idee.
Bei Marx ging es nicht um die Arbeit selbst, sondern darum, zu zeigen, dass sie gehandhabt wird, wie eine
Ware. Aber mit einer magischen Eigenschaft, sie ist die einzige Ware, die sich selbst erneuern kann,
nachdem sie verkauft wurde, und genau diese
Selbsterneuerung der Arbeitskraft, weil sie in einem Organismus entsteht, ist das eigentliche Ding, und das
Ding was dem Käufer dieser
wundersamen Ware ebenso wunderbaren Mehrwert liefert. Das hat mit der Arbeitswerttheorie
nicht das
geringste zu tun, schon deshalb, weil sie überhaupt nicht in der Lage ist diesen
"Selbsterneuerungsfaktor" in ihre Überlegungen einzubeziehen. Dieser greift in der Praxis sofort aus der
(National)-Ökonomie raus, wie man heute sagen würde, in die Soziologie, und dann fängt die Politik erst
richtig an.
Und da sehen wir schon, wie politisch die Bindung der Währung an das BiP ist, denn auch
das BiP berücksichtigt - siehe Bahnstreiks - den "Selbsterneuerungsfaktor" nur im Rahmen einer stabilen
Diktatur der Marktwirtschaft, die allenfalls reformistisch soziale Ausschläge zulässt.
Dabei muss man auch sehen, dass diese Selbsterhaltung ja auch nur unter bestimmten Bedingungen im
kapitalistischen Rahmen stattfindet, damit auch Schwankungen unterworfen ist, auch sie wird zu einer
abstrakten "Ware". Der eine lässt sich, privat versichert, vom Chefarzt erneuern, beim Kassenpatienten
kommt der Assistenzarzt. Der eine macht 4 Wochen Urlaub im Chichi Club, der andere alle 2 Jahre eine Woche
auf Balkonien. ;)
Mit einem
Satz: Die Währungen
erwarten, dass
ihr schuftet bis zum Umfallen, weil keine Ökonomie einen ernsthaften Selbsterneuerungsfaktor kennt, und
ihn wenn, nur im Rahmen des bestehenden vollziehen kann, weil
sie dieses Verhältnis zwischen Arbeit und Wert als naturgesetzlich ansieht. Was komppletter Schwachsinn
ist. Dieses Verhältnis ist nicht naturgesetzlich, sondern Ergebnis von Klassenkämpfen. Darum ging es Marx,
er wollte gerade zeigen, dass dieses Verhältnis nur in einem politischen Raum, aber nicht in einem
naturgesetzlichen existiert. Das ist mehr als das Gegenteil der AWT, viel mehr: Er zeigt, die ist purer
Idealismus, damit Spinnerei, ein Traumreich in den Wolken, was sich von den realen sozialen Bedingungen
abhebt.
Dann ist es kein statisch materialistisches Ding, wie bei Adam Smith vs Ricardo etc., sondern, es ist auf einmal
ein abstraktes und dialektisch-
materialistisches, systemisches Ding in einer bestimmten historischen Konfiguration von Klassenkämpfen.
Diese wesenhafte Abstraktion der Arbeit(skraft), zeigt dann in den politischen Klassenkampf.
Der
Tausch
selbst, also der Kauf und Verkauf der Ware, ist bei Marx ebenfalls kein Naturgesetz, nicht schon immer
da gewesen und ganz natürlich, es ist vielmehr nur eine Vereinbarung, nur eine Absichtserklärung, ein Titel,
der zwischen den Kaufleuten ausgehandelt wird. Der eigentliche Gebrauchswert u.Ä. einer Ware ist also schon
da, bevor diese Titel greifen.
Das ist dann der metaphysische
Beweis, dafür, dass der gesamte Kapitalismus eine Vereinbarung ist, die im Interesse
bestimmter Klassen getroffen wurde. Es gibt andere Klassen, die ungewollt Gegenstand dieser
Vereinbarung sind, bzw. sogar erst auf der Basis dieser Vereinbarung als Schatten entstanden, etwa aus
den Leibeigenen. Es ist aber keineswegs ein Naturgesetz, genauso wenig, wie es ein Naturgesetz ist, dass
die gesamte Produktion einer Gesellschaft, abgesehen vom Gebrauchswert, überhaupt einen Wert hat, der
gemessen werden könnte, unabhängig von den Titeln, von den Vereinbarungen der Kaufleute.
Lustig sind also jene Apologeten aus dem rein ökonomischen Context, die Marx entkräften wollen,
indem sie ihm unterstellen er sei ein Anhänger der AWT. Das ist genau jene Liga von Ökonomen, die
das rein politische ihrer angeblichen Wissenschaft nicht verstehen. Sie erforschen Vereinbarungen und
Abmachungen, Paragrafen des Bürgerlichen Gesetzbuches, sie erforschen die Paragrafen des Kapitalismus
und nennen es Ökonomie, nennen es Wissenschaft, als ließen
sich Gleichungen formen, auf der Basis von Naturgesetzen, wie wir sie von Einstein kennen. Sie
verschwinden alle ohne jede Ausnahme, wenn die demokratische Mehrheit zu anderen "Gleichungen" kommen will.
Schall und Rauch, was man von der Schwerkraft nicht behaupten kann. Dafür brauchten sie Geld und damit den
Kanonendonner ihrer Notenbank.
Denn damit kann diese Arbeit aber nur "demokratisch", "gerecht" unter den Bedingungen des aufziehenden
Kapitalismus bezahlt werden, wenn ihr Wert auch in der Währung zum Maßstab wird - das ist die
Geburtsstunde des Lohnsystems.
Der Leibeigne gehört zum Grund und Boden und wirft dem Herrn des Grund und Bodens Früchte ab.
Der freie Arbeiter dagegen verkauft sich selbst, und zwar stückweis. Er versteigert 8, 10, 12, 15 Stunden seines Lebens,
einen Tag wie den andern, an den Meistbietenden, an den Besitzer der Rohstoffe, der Arbeitsinstrumente und
Lebensmittel, d.h. an den Kapitalisten. Der Arbeiter gehört weder einem Eigentümer noch dem Grund und Boden an,
aber 8, 10,12, 15 Stunden seines täglichen Lebens gehören dem, der sie kauft. Der Arbeiter verläßt
den Kapitalisten, dem er sich vermietet, sooft er will, und der Kapitalist entläßt ihn,
sooft er es für gut findet, sobald er keinen Nutzen oder nicht den beabsichtigten Nutzen mehr aus ihm zieht.
Aber der Arbeiter, dessen einzige Erwerbsquelle der Verkauf der Arbeitskraft ist, kann nicht die ganze Klasse
der Käufer, d.h. die Kapitalistenklasse verlassen, ohne auf seine Existenz zu verzichten.
Er gehört nicht diesem oder jenem Kapitalisten , aber der Kapitalistenklasse; und es ist dabei seine Sache,
sich an den Mann zu bringen, das heißt in dieser Kapitalistenklasse einen Käufer zu finden.
Diese ideelle Kapitalistenklasse braucht eine Notenbank "Staatszwang" s.u., eine "Lohnwährung", die dafür sorgt,
dass der
Verkaufswert
der
Arbeitskraft einen bestimmten Wert repräsentiert und damit auch den aller Waren und Dienstleistungen. Wer glaubt,
dies könne unpolitisch sein,
wo doch der Wert
schwankt mit den wirtschaftlichen Lagen und Interessen der Kapitalistenklasse, der lügt so offensichtlich, wie
die Schwerkraft dafür sorgt, dass mein Feuerzeug zu Boden fällt, mit dem ich gerade den Molli angzündet habe,
wenn ich es fallen lasse. Den Einschlag des Wurfgeschosses bestimmt sie im übrigen auch.
Es fragt sich schließlich, warum das Gold durch bloße wertlose Zeichen seiner selbst ersetzt werden kann?
Es ist aber, wie man gesehn, nur so ersetzbar, soweit es in seiner Funktion als Münze oder
Zirkulationsmittel isoliert oder verselbständigt wird. Nun findet die Verselbständigung dieser Funktion zwar nicht
für die einzelnen Goldmünzen statt, obgleich sie in dem Fortzirkulieren verschlissener Goldstücke erscheint.
Bloße Münze oder Zirkulationsmittel sind die Goldstücke grade nur, solang sie sich wirklich im Umlauf befinden.
Was aber nicht für die einzelne Goldmünze, gilt für die vom Papiergeld ersetzbare Minimalmasse Gold.
Sie haust beständig in der Zirkulationssphäre, funktioniert fortwährend als Zirkulationsmittel und existiert daher
ausschließlich als Träger dieser Funktion. Ihre Bewegung stellt also nur das fortwährende Ineinanderumschlagen
der entgegengesetzten Prozesse der Warenmetamorphose W - G - W (Ware Geld Ware Anm. d. Red.) dar, worin der
Ware
ihre
Wertgestalt nur
gegenübertritt, um sofort wieder zu verschwinden. Die selbständige Darstellung des Tauschwerts der Ware ist hier
nur flüchtiges Moment. Sofort wird sie wieder durch andre Ware ersetzt. Daher genügt auch die bloß
symbolische Existenz des Geldes in einem Prozeß, der es beständig aus einer Hand in die andre entfernt.
Sein funktionelles Dasein absorbiert sozusagen sein materielles. Verschwindend objektivierter Reflex der Warenpreise,
funktioniert es nur noch als Zeichen seiner selbst und kann daher auch durch Zeichen ersetzt werden.
Nur bedarf das Zeichen des Geldes seiner eignen objektiv gesellschaftlichen Gültigkeit, und diese erhält
das Papiersymbol durch den Zwangskurs. Nur innerhalb der von den Grenzen eines Gemeinwesens umschriebnen oder
innern Zirkulationssphäre gilt dieser Staatszwang, aber auch nur hier geht das Geld völlig auf in seine
Funktion als Zirkulationsmittel oder Münze und kann daher im Papiergeld eine von seiner Metallsubstanz
äußerlich getrennte und bloß funktionelle Existenzweise erhalten.
Auch wenn viele Leute meinen im Mittelalter gäbe es das alles
schon,
oder bei den Römern, in der Antike, ist das falsch. "Lohn" gab es nicht. Es gab Sklaven, das
Feudalsystem und Handwerker, sowie basalen Handel, meist aber Tausch von Sachen gegen Sachen. Die
Handwerker erhielten keinen Lohn, sondern ihnen
wurde ihr Gewerk
bezahlt, was sie bis heute zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitern macht, weil sie nicht am
Lohnsystem teilnehmen. Nur der Meister hat ein erkleckliches Salär und ist auf die vielfach
romantisierte, tatsächlich jedoch, beinahe Leibeigenschaft der Gesellen angewiesen. Nur selbst zum
Meister zu werden führt aus dem Gesellenelend.
Um den Klassenkampf also auf die nächste Stufe heben zu können, um eine Revolution überhaupt erst denkbar zu
machen, musste Lohn gezahlt werden, was die Basis eines jeden Proletariats ist. Um den Lohn und das Gehalt toben
dann Teile der
Klassenkämpfe, damit die Verteilung des Reichtums zwischen Kapital und Arbeit verschoben wird. Um dieses Ziel
aber zu
erreichen, kann schlecht die Bank of England gestürmt werden und dann verteilt man das Gold unter den Bedürftigen
. Es kann auch kein Palast gestürmt werden und dann verteilt man den Reichtum unter den armen Frauen. Nein, es
musste ein neues Maß her, und dieses Maß war das an die Arbeitskraft gekoppelte Geld, was wir bis heute kennen.
Seinen drastischsten Ausdruck finden wir beim "Stundenlohn" - und unter diesem Gesichtspunkt soll uns der Heuchler
Heil mal erklären, was 12 Euro sein sollen? Sie sind der willkürlich festgesetzte Wert eines bestimmten Quantums
Arbeitszeit - in diesem Fall offensichtlich C-Ware. Damit macht man unter solchen Bedingungen ganze Leben zur
C-Ware, die Leben werden in diesen Kategorien gemessen.
Dieses Lohn-Geld muss aber verwaltet werden, damit es überhaupt das Verhältnis zwischen Arbeitskraft und Wert auf
kleiner und großer Ebene darstellen kann. Von dieser Position aus kann dann über die nächsten Schritte
nachgedacht werden. Also waren die Notenbanken, und genau so funktioniert der historische Materialismus, ein
Abschnitt des Klassenkampfes, der den nächsten Schritt in diesem Kampf ermöglichte, weil diese Strukturierung
des Geldmarktes das Lohnsystem und das moderne Proletariat hervorbrachte. Mehr nicht. Ziel lange erreicht, das
nächste bitte.
Kehren wir zur Sphäre der Warenzirkulation zurück. Die gleichzeitige Erscheinung der
Äquivalente Ware und Geld auf den beiden Polen des Verkaufsprozesses hat aufgehört.
Das Geld funktioniert jetzt erstens als Wertmaß in der Preisbestimmung der verkauften Ware.
Ihr kontraktlich festgesetzter Preis mißt die Obligation des Käufers, d.h. die Geldsumme,
die er an bestimmtem Zeittermin schuldet. Es funktioniert zweitens als ideelles Kaufmittel.
Obgleich es nur im Geldversprechen des Käufers existiert, bewirkt es den Händewechsel der Ware.
Erst am fälligen Zahlungstermin tritt das Zahlungsmittel wirklich in Zirkulation, d.h. geht aus
der Hand des Käufers in die des Verkäufers über. Das Zirkulationsmittel verwandelte sich in Schatz,
weil der Zirkulationsprozeß mit der ersten Phase abbrach oder die verwandelte Gestalt der Ware der
Zirkulation entzogen wurde. Das Zahlungsmittel tritt in die Zirkulation hinein, aber nachdem die Ware
bereits aus ihr ausgetreten ist. Das Geld vermittelt nicht mehr den Prozeß. Es schließt ihn selbständig ab,
als absolutes Dasein des Tauschwerts oder allgemeine Ware. Der Verkäufer verwandelte Ware in Geld,
um ein Bedürfnis durch das Geld zu befriedigen, der Schatzbildner, um die Ware in Geldform zu präservieren,
der schuldige Käufer, um zahlen zu können. Zahlt er nicht, so finden Zwangsverkäufe seiner Habe statt.
Die Wertgestalt der Ware, Geld, wird also jetzt zum Selbstzweck des Verkaufs durch eine den Verhältnissen des
Zirkulationsprozesses selbst entspringende, gesellschaftliche Notwendigkeit.
Der Käufer verwandelt Geld zurück in Ware, bevor er Ware in Geld verwandelt hat, oder vollzieht die
zweite Warenmetamorphose vor der ersten. Die Ware des Verkäufers zirkuliert, realisiert ihren Preis aber nur in einem privatrechtlichen Titel auf Geld. Sie verwandelt sich in Gebrauchswert, bevor sie sich in Geld verwandelt hat. Die Vollziehung ihrer ersten Metamorphose folgt erst nachträglich.
In jedem bestimmten Zeitabschnitt des Zirkulationsprozesses repräsentieren die fälligen Obligationen die
Preissumme der Waren, deren Verkauf sie hervorrief.Die zur Realisierung dieser Preissumme nötige
Geldmasse hängt zunächst ab von der Umlaufsgeschwindigkeit der Zahlungsmittel.
Sie ist bedingt durch zwei Umstände: die Verkettung der Verhältnisse von Gläubiger und Schuldner,
so daß A, der Geld von seinem Schuldner B erhält, es an seinen Gläubiger C fortzahlt usw. -
und die Zeitlänge zwischen den verschiednen Zahlungsterminen. Die prozessierende Kette von Zahlungen
oder nachträglichen ersten Metamorphosen unterscheidet sich wesentlich von der früher betrachteten
Verschlingung der Metamorphosenreihen. Im Umlauf des Zirkulationsmittels wird der Zusammenhang
zwischen Verkäufern und Käufern nicht nur ausgedrückt. Der Zusammenhang selbst entsteht erst in und mit
dem Geldumlauf. Dagegen drückt die Bewegung des Zahlungsmittels einen schon vor ihr fertig vorhandnen
gesellschaftlichen Zusammenhang aus.
Werte, Annahmen, Metamorphosen, Zirkulation, die jederzeit in sich zusammenbrechen können. In
Deutschland muss nur die
AfD
an die Macht
kommen und der Laden ist nichts mehr wert. Das kann uns mit Bitcoin am Arsch vorbeigehen.
Dies ist in jeder Hinsicht also schon deshalb ein
Fortschritt, weil die Staaten, dadurch keinen direkten politischen Einfluss mehr auf das
Zahlungsmittel haben, auch keine Bänker (Sie werden andere Wege finden müssen ;)). It is what it is.
Dies ist auch der Hauptgrund, warum viele Politiker:innen diesen Ansatz regelrecht bekämpfen,
sie fürchten einen Machtverlust, den sie aber eigentlich so gar nicht haben dürften, denn die
Notenbanken sind ja ach so neutral.
Ein Bitcoin Spot ETF ermöglicht es Anlegern, direkt in die Kryptowährung zu investieren,
ohne sie physisch halten zu müssen. Dies bietet Anlegern eine vermittelte Möglichkeit,
von der Volatilität und dem Potenzial der Kryptowährung zu profitieren.
Die potenziellen Auswirkungen von Bitcoin Spot ETFs auf Wall Street sind vielfältig.
Einerseits könnten sie eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen im
Mainstream-Finanzsystem fördern und institutionellen Anlegern ermöglichen in den Markt
einzusteigen. Dies könnte dazu führen, dass Bitcoin als Anlageklasse an Bedeutung
gewinnt und die traditionellen Anlagestrategien verändert.
Andererseits besteht die "Gefahr", dass die Volatilität des Kryptowährungsmarktes
verstärkt wird und Risiken für das Finanzsystem insgesamt entstehen. Dies ist insbesondere
wahrscheinlich, weil die Anlagestrategien der Bitcoin Investoren sich in der Regel erheblich von
den Strategien traditioneller Anbieter unterscheiden könnten. Damit sind es eigentlich keine Gefahren für
den Bitcoin, sondern für das traditionelle Finanzsystem, was keine passenden Schnittstellen hat.
Vornehmlich Digitals, die mit dieser
Währung bereits groß geworden sind, pflegen eigene Analagerituale.
Dabei zeigt sich jedoch schnell, dass es weniger Bitcoin
ist, also die abstrakte Kryptoidee selbst, die viel Volatilität in die Märkte bringt, sondern der digitale
KI-High-Speed Handel. Diese Erweiterung der technischen Möglichkeiten, die vor allem auch einen
niedrigschwelligeren Zugang brachten, sind letztlich Mittel, die nicht zuerst im Interesse der alten
Schlachtschiffe sind, die langfristige Strategien verfolgen, sondern von Tradern und eher jungen, auch
auf Short gehenden (institutionellen) Teilnehmern.
Daneben werden ganz neue Schnittstellen zu den Börsen denkbar, die überhaupt keinen Zwischenhandel
mehr erforderlich machen. Auch nicht indirekt, wie z.b. immer noch beim Daytrading. Es könnte
theoretisch
schon jetzt über direkte Schnittstellen aus Software heraus gehandelt werden, soweit alles irgendwann in
Krypto läuft. Dieser Zug ist nun ganz vorsichtig in Fahrt gekommen. Damit würden traditionelle
Geschäftsmodelle an den Börsen verschwinden. Die Börsen würden zu reinen Selbstbedienungsplattformen
werden, bei denen sowohl aufseiten der Börsen, wie der Händler:innen KI zum Einsatz kommt. Das wird sich
nicht aufhalten lassen, besser ist es neue Modelle zu entwerfen. Damit stellt sich jedoch die
Frage, wie weit sich Börsenwerte, als reine Handelswerte, von den realen Unternehmen entfernen. Das
ist für viele das Problem, welche die Börsenkurse immer noch als ein reales Abbild von
Unternehmenswerten ansehen. Sind sie das?
Einige Fonds haben begonnen, Bitcoin als alternative
Anlageklasse in Betracht zu ziehen und experimentieren mit kleinen Allokationen. In Bezug auf US-Banken und
Fonds, haben einige traditionelle Banken begonnen, Dienstleistungen im
Zusammenhang mit Kryptowährungen anzubieten. Banken wie JPMorgan und Goldman Sachs evaluieren immerhin
die
Möglichkeiten. Unternehmen, wie BlackRock beginnen, in Krypto-Fonds zu
investieren und sich mit Kryptowährungen zu beschäftigen.
Darüber hinaus könnte die Zulassung von Bitcoin Spot ETFs auf Wall Street den Weg
für weitere Kryptoprodukte ebnen. Etherum ETFs, Krypto-Indexfonds und andere
strukturierte Produkte könnten in Zukunft eine Genehmigung erhalten. Dies könnte zu
einer breiteren Akzeptanz und Integration von Kryptowährungen in das traditionelle
Finanzsystem führen. Daneben bestünde die Möglichkeit das andere Währungen, die Bitcoin technisch weit
überlegen sind, moderner sind, endlich kein Schattendasein unter Experten mehr führen müssen. Es bleibt
dann noch der Schritt zu den rechtssicheren Vereinbarungen auf Basis von Code, die sogenannten Smart
Contracts. Da ist Bitcoin sicher nicht das Mittel der Wahl, schon Etherum ist nach allgemeiner Ansicht
besser geeignet, um Verträge und damit verbundene Zahlungen abzuwickeln, was nicht bedeutet, es
geht nicht mit Bitcoin.
Da kann z.B. an politisch verfolgte Autor:innen oder Journalist:innen gedacht werden. Angenommen eine
Jorunalistin in Russland liefert wichtige Informationen und gute Artikel zur wahren Lage in Russland, bringt
Insiderinformationen aus dem Kreml. Wie soll sie dafür bezahlt werden? Sie kann, schon aus Gründen der Anonymität,
sicher kein Konto bei der Kremlin Bank eröffnen, sie kann aber mit einer ausländischen Redaktion einen Smart
Contract schließen und Bitcoin als Gehalt bekommen.
Insgesamt könnten Bitcoin Spot ETFs einen bedeutenden und agilen Wendepunkt für die
Wall Street darstellen, da sie die Tür zu einer neuen Ära der digitalen
Vermögensverwaltung öffnen. Damit auch eine Chance das Finanzsystem zu verjüngen, inclusive der
relevanten Akteure.
Die weiteren Reaktionen der großen Fonds und Banken, sowie die regulatorische Entwicklung
werden entscheidend sein für die Zukunft und das Potenzial von Kryptowährungen an
Wall Street, damit für ihre reale Bedeutung um globalen Finanzsystem.
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand
zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt,
was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk",
wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist,
um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike,
der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch
von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt,
das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich.
Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig,
die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen
auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg,
oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht",
der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion.
Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist.
Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf
sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht,
bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept,
was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser
wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere
Geschichte (Europa & USA),
Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische
Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus
(aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon
ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne
Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh
hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine
Diskussion.
Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on
Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo
auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht
hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages-
und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse
online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit
echtem Namen,
Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen
zu
derartigen Dingen nichts,
Diskussionen über diese Seite oder ihre
Inhalte gehen
uns am
Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem
nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich
hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles
soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir
freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier
auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil
missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung
gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen
will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns
inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft
zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen,
wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube,
der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen
sogar
im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen
vorgehen, was uns nervt. Wie
heißt es
so
schön? Hunde die bellen beißen nicht.
Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das
hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.
Datenschutz und YouTube "Opt-in"
Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es
sein soll.
YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen
Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu
Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln,
oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet
ein Datenaustausch statt.
Da sie aber bereits bei google
eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden.
Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings.
Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick.
Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play
Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn
die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es
bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht
unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen
Button starten. Also: Solange sie das Video auf
unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch
statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.
Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie
sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die
personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie
umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und
diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine
Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen
zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir
haben uns bemüht immer möglichst
einfache Wege zu gehen, die
ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO
mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht.
Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur
ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen
gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es
bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind
bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die
Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen
zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen.
Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig,
dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher
Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem
FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der
Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis
zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos
anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben
und guten Content bieten wollen, müssen
eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser
ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln,
dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die
individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die
den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so
oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg.
Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
Imprint
swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln,
contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super
Luxusyacht
"Swashmark". 1. Brief schreiben wg.
Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn
der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur
Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen
besprechen wir dann mit dir
.
Alles
erst ab
18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
Social Media / Messanger
Accounts
von uns,
das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen
privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns
ein sehr guter MTV-Ersatz.
Daten
Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den
orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese
verlinken.
Es gelten die üblichen Zitierregeln, ansonsten (c) swashmark.com 2010 - 2023.
Via You Tube integrierte Videos bleiben, wenn nicht anders gekennzeichnet (c)
Respektive Owners, entsprechend der Regeln zur
Integration von YouTube Videos. Um genaue Informationen zu den Videos zu erhalten, müssen
sie unten links im Player auf YouTube klicken.