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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

High Hopes and Deep Falls

26/16: Illusion of Choice



“It was a pleasure to burn.”
― Ray Bradbury, Fahrenheit 451

Social Media ist keine Revolution, sondern Evolution, im Wesentlichen von TV/Text. Es ist mehr als seltsam, dass die Medienregulierung von Anfang an nicht verstanden hat, dass Zuckerberg kein Tech ist, sondern ein Medienmogul. Der Teil das Internet, der für diese Dienste genutzt wird, war nie offenes Internet, sondern Voraussetzung war, dass diese Medien zu einem privaten Internet werden, vgl. Cable Networks. Daher hätte man niemals zulassen dürfen, dass die Besitzer dieses virtuell durch Anwendungen privatisierten Internets so tun können als hätten sie nicht die volle Verantwortung, für die Inhalte in ihren "Cable Networks". Das war die Ursünde. Sie haben stets so getan, als seien sie nur eine Anwendung im öffentlichen Internet, das Gegenteil ist der Fall. Der Fokus nicht auf Inhalte, Strukturen, sondern auf Datenschutz ist also ebenfalls völliger Nonsens, da nur durch die falsche Grundregulierung hier überhaupt ernsthafte Probleme entstehen. Das sind Medien und so müssen sie zunächst reguliert werden, inhaltlich. Hätte man von Anfang an auf bewährte Regulierung aus dem Medienumfeld gesetzt, wäre uns vieles erspart geblieben. Daraus hat sich aber eine weitere sehr problematische Schieflage ergeben, die alten Medien werden durch Medienrecht geregelt, was ihnen vieles verbietet, was in Social normal ist. Es war ein gravierender Fehler, diese Dienste sollten auch jetzt noch in weiten Teilen, wie Medien regliert werden. Mindestens Zuckerberg ist hier weniger ein IT-Pionier als vielmehr ein neuer Medienmogul.

Nun hecheln die alten Medien den Socials, die nicht als Medien reguliert werden, wie die Deppen hinterher, aber sie werden das Rennen immer verlieren, denn sie werden wie Medien reguliert.

Das Fernsehen stülpt seine zutiefst hierarchischen und autoritären, nicht an Interaktion interessierten alten Medienvorstellungen über die Politik, die Gesellschaft und zwingt sie so ein Korsett der Wahrnehmung, was nicht im Interesse einer lebendigen Demokratie ist. Das machen sie nicht, weil sie böse oder dumm sind, auch wenn sie es sind, sie folgen einfach den gegebenen Produktionsbedingungen. Damit ist nicht gemeint, dass der Journalismus besser ist, wenn er von Amateuren gemacht wird, da hat sich längst gezeigt, auch hier, dass wir das nicht können und nicht wollen. Es hat sich aber auch gezeigt, dass dieser Amateurjournalismus, der ständig irgendeines albernen, triggernden Beiwerkes bedarf - selbst immer amateurhafter wird, weil er sich eines pseudodigitalen Framings bedient, es aber als ein zutiefst analoges Medium (Organisationsstruktur) natürlich nur prothesehnhaft umsetzen kann.

Dieses Beiwerk, ist eine große Gefahr für echten und digitalen Journalismus, denn was echter digitaler Journalismus ist, das zeigte z.B. Wikileaks, dessen Gründer immer noch verfolgt wird, weil er wirklich ganz unlustige und unkommödiantische Fakten präsentierte, gegen die sowas wie der gespielte Journalismus eines Bömmermann nur noch die Sendung mit der Maus ist.

Also geht es bei diesen Formaten nicht darum, wirklich investigativ zu sein, es geht darum belanglose und alberne Skandälchen mit ebenso belanglosen und albernen Mitteln aufzudecken, um das eigene Format in den Mittelpunkt zu drängen und die Karriere auf Kosten des Gebührenzahlers aufzubauen, in einem Netz der verbleibenden (ÖR) analog Medien, die sich gegenseitig zugleich kannibalisieren und pushen.

Damit wird Investigativjournalismus harmlos, nicht die Recherche framed die ach so lustigen Witzchen, die auch schon alle zu 110% woanders erzählt wurden, sondern genau umgekehrt. Damit verliert investigative Recherche ihr Potenzial und landet immer irgendwo im Universum der Skandalisierer und Egomanen. Es ist keine Leistung investigativ zu sein, es gab Zeiten, vor allem bei den Zeitungen, als dies das entscheidende war, der Alltag, heute muss man das alles so dramtisch betonen - und genau diese Vorstellung - der Standard des Jorunalismus ist Investigativ und nicht der Sonderfall - da erweist ein solches FOrmat einen Bärendienst, weil es, so sher die ÖR es auch von sich weisen, allein im Kosmus der (Altenheim)Quote segeln kann.

Siehe auch Ibiza Video, ist das das Problem der FPÖ gewesen? Nein, es macht sie zu einer Narration. Wie bei Wikileaks aber - einer muss zahlen, der andere bekommt lächerliche Preise, einer abgedallten Kulturinstitution, der es nie um Qualität, sondern immer um kulturelle Hegemonie ging und geht, vom ersten Tage an. Jeder scheiß HBO Kack ist besser als alles was dort je ausgezeichnet wurde, und HBO ist privat. Ihr solltet solche Preise ablehnen und die Qualität eurer Arbeiten immer in einen internationalen Kontext stellen, der kein System der öffentlich rechtlichen kennt. Mit den entsprechenden kleinbürgerlichen Medienpreisen bedacht, wird zugleich gezeigt - das ist die Linie, mach es nicht wie Wikileaks, dann mach noch dumme Witze drumherum - und die Realität verschwimmt.

Was bei diesen Dingen rumkommt demonstriert erneut wunderbar dieser alberne Bömmermän - er schreibt beim Bayerischen Rundfunk ab, wo die seriöse Recherche bzgl. tickety-futschi.com erfolgte und vor geraumer Zeit gezeigt wurde. Jetzt, eingebettet in den royalen Trash, und nur aufgrund des umgebenden Trash, wird es ein Hype des "Investigativ""journalismus". Auf Nachfrage in einem Interview bei WDR5 Skala sagt dieser Journalist, na wie hieß er noch gleich -- "es gibt schlimmeres als im Schatten Nimmermanns zu segeln." Damit stellt er fest, wie die Hackordnung innerhalb des ÖR ist: Seriöser Journalismus steht am Ende der Nahrungskette. Danke dafür.

Die Börsenkurse reagieren, möglicherweise gibt es sogar Jobverluste, der nun volatile Börsenkurs, ist für Händler kein Problem, sondern eine echte Chance z.B. für Shorts, oder sogar für weitere extrem clever gemachte Übernahmen, gegen die das deutsche Kartellrecht, was eh irrelevant ist, da wir eine Wettbewerbskommissarin und den EuGH haben, ein alter Stubenkater ist. Gleichzeitig, wird bis hin zu diesem "Deutsch""rapper" mit S so getan als ob wiedermal die Regulierung versagt habe und ihm sein tolles Business vermiest hätte. Soll er doch vor den EuGH ziehen, und in Brüssel anrufen. Da zeigt sich, welche Allianzen sich bilden. Das kann nicht im Interesse von Journalimus sein, es zeigt die mangelnde Abwägung von Stakeholderinteressen.

Die Börse - wie wir es bereits bei Gamestop gesehen haben. Damit bleibt das Ganze im größeren Rahmen in der Tat folgenlos, oder dient sogar dem Interesse von anderen Tradern und Stakeholdern. Das System ist so resilient, dass es bei einem aufgedeckten Problem, dieses sofort vereinnahmt und zu einem Erfolg für andere macht - dies ist ein Prinzip - ganz egal was die traditionellen Medien machen, so kritisch sie auch sind, sie sind und bleiben systemimmanent und die systemkritische Koketiererei etwa eines Bömmermans werden zur Legitimation einer angeblichen "Wahl". Daneben kannibalisieren, wie dieser Fall erneut zeigt, diese Medien sich längst selbst. Bullshit.
Schaltet die scheiß Glotze für immer aus (außer Fussball und non-lineare Qualitätsprodukte) und fangt ein neues Leben an. Die müssen Bezahlfernsehen werden, dann werden wir sehen was bleibt, mein Tipp: weniger als 10%


Es geht also vielmehr darum, Produktionsmittel zu nutzen, über die alle Bürger:innen verfügen und auf die technischen Bedingungen des Sender-Empfänger-Prinzips zu verzichten (Kommentare sind Sender/Empfänger, weil sie nichts an den linearen Besitzverhältnissen ändern). Es gibt im digitalen medialen Kontext auch nichts, was FERTIG ist, ALLES WIRD FORTGESCHRIEBEN UND UPGEDATED. Also sollten auch alle Journalisten aus den Anstalten austreten und selbst was hochziehen, die Anstalt fortschreiben, was dem Gedanken der Demokratisierung der Produktionsmittel und des dauernden update Streams folgt. Geht es nicht um Fiktion oder High End Dokumentationen, dann braucht man die ganzen Stäbe und die alte teure Technik nicht. Auch einE Zeitungsjournalist:in oder Radiojournalist:in hat so was nie gebraucht, höchstens nen Fotoapparat oder einen Dubber. Das ist keine Amateurriesierung, sondern im Vergleich zum jetzigen Stand eine Professionalisierung, weil die AKTUELLSTEN Inhalte in den Vordergrund rücken und die Bedingungen nicht mehr durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln, Personenfetisch und den Technikfetisch beeinflusst werden können. Ebenfalls ist das ganze extrem personalintensiv, der Kreis der Personen, die sich um die eigentlichen Inhalte kümmern ist dagegen eher gering. Das sollte man dringend durchrechnen und überall, außer bei den Inhalten Abstriche machen.

Das muss man sich genauer anschauen. Damit ist gemeint, wenn ich ein Bild durch eine Kamera sendefähig aus einem Studio bringen will, dann ist da eine Unmenge an Requirements zu erfüllen, von denen viele aus der Fiktion kommen.

Also, mein Gesicht soll nicht reflektieren, ich benötige eine Maske. Mein Stil muss dem Stil folgen, der unter den technischen Bedingungen und der dauernden Selbstreferenzialität der Stile nicht aus der Reihe fällt, ich benötige Kostüm. Die Kamera kann nicht etwas einfach abfilmen, sie benötigt Hintergründe, Licht und Kulisse, deren Gestaltung sich wiederum aus einer Selbstreferenzialität und einer professionellen Best Practice, sowie Corporate Identity ergibt. Dies ist sogar schon bei YouTube festzustellen, die Selbstreferenzialität des "wohl gestalteten Bildes" wird vom Fernsehen wie Spiegel in Spiegel verwendet, damit die Sehgewohnheiten matchen.

Das betrifft auch den Ton, und nicht nur den Ton, sondern auch durch ihn technisch vorgegebene Bedingungen des Sprechens. Von hier aus kann man den Techbaum erschließen und die Requirements einer solchen standardisierten Produktion ermessen. Also: Maske, Kostüm, Kulisse, Licht, Ton alles ordnet sich diesen Bedingungen unreflektiert unter, unreflektiert deshalb, weil das ja nichts Schlechtes ist, sondern es ist professionell - ABER - diese Professionalität ist eigentlich für Schauspieler:innen erfunden worden und da kommt dann auch der entscheidende Part. Schauspieler:innen lieben dieses professionelle Setting und haben wahrscheinlich, wie niemand sonst, so hoffe ich, gelernt, ganz fein, für sich selbst, im inneren, unterscheiden zu können - was bin ich - was ist meine Rolle, was bringe ich von der Rolle ins Ich und vom Ich in die Rolle, sie können mit diesen Bedingungen umgehen, für sie sind sie gemacht.

Die Produktionsbedingungen bringen also schon bevor die erste Sendeminute ausgestrahlt ist, unabhängig vom "Willen" irgendwelcher Autor:innen, vor allem Fiction - aus der es mit diesen Mitteln keinen Ausweg gibt, und damit werden auch aller angeblich so investigative Ergebnisse "Fiction" und verlieren ihre eigentliche Brisanz, oder können nur in einem unsystematischen Kosmos überhaupt bestehen, insoweit, als das Aussprechen einer Wahrheit nurmehr das triggern einer alternativen Wahrheit sein muss, denn die Interessenslage springt lediglich über, aber wird nicht selbst zum Thema, man braucht ja geneigtes Publikum. Dies war und ist bei Wikileaks nicht der Fall. Gut so. Auch wenn am Anfang probiert wurde auch Wikileaks in diesen Kosmos der Interessenslagen hineinzuziehen ist es bis heute nicht gelungen, dank Wikileaks, dumm nur, dass auch deshalb Asange im Knast sitzt, während andere die Champagnerkorken knallen lassen und sich gegenseitig in einer geschlossenen Gesellschaft auf die Schultern klopfen. Das ist - genau - widerlich, so widerlich wie der ganze Kannibalismus des Schweinesystems.

Das ist die alte Lüge des Fernsehens vom ersten Tage an, als es begann, die Realität, die "Personality" - den Personenfetisch - , nicht in Form von "Film/Video"als künstlerischem Ausdruck , sondern von "Non-Fiction (Live)" ins falsche Format zu pressen. Dabei herumgekommen ist eine objektiv hybride Form aus Fiktion und Non-Fiction, die eine gefährliche Dynamik entfaltet, weil sie Politik unbewusst zur Schauspielerei degradiert, und zugleich der Politik eine Logik von Produktionsbedingungen aufzwingt, die nicht für Politik gemacht ist. Sie muss sich diesen Bedingungen dann unterordnen. Wenn das Ibiza Video irgendwas gezeigt hat, was die österreichische Zivilgesellschaft nicht längst selbst wusste, dann nur dies und nur aus diesem Grunde konnte es funktionieren. Das ist ein Pyrrhussieg im klassischen Sinne, der aber, da er sich der skizzierten Voraussetzungen ja gerade bedient, und auf Seiten der FPÖ, der Erwartungshaltung, nicht vor einer Wiederholung schützen kann.



Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

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