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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

Neues aus der Wüste

26/07: Welcome to SSP3-7.0 Real World



Welcome to SSP3-7.0 Real World

"I saved you, " cried that woman
"And you've bitten me, even why?"
"And you know your bite is poisonous and now I'm gonna die"
"Oh, shut up, silly woman," said that reptile with a grin
"Now you knew darn well I was a snake before you brought me in"
The Snake, Al Wilson

Update Regionalwahlen (Landtag) BW:

Özdemir, du bist zum Erfolg verdammt! Denn das ist etwas mehr Schwarz zu Grün.

Rechtlich und konstitutionell gesehen ist das wichtigste die Freiheit der nächsten Generationen. Es ist nicht durch das GG gedeckt, dass eine Generation der nächsten, durch ihr Verhalten, wissentlich, ein geringeres Maß an Freiheit bereitet, als es für sie selbst der Fall war. Dies ist nicht gedeckt, weil es für eine potenzielle Klimaplanwirtschaft dazu kommen würde, dass die heute garantierten Rechte des GG (indirekt auch nachrangige Normen) eingeschränkt werden müssen. Dies bedeutet, die Generation, die zuwenig tut, kalkuliert ein, dass das heutige GG für die nächsten Generationen nicht so bleiben kann, wie es ist, und zwar in den fundamentalsten Ansätzen der Verfassung. Der gesamte Verfassungsstaat ist dann für die nächten Generationen nicht mehr der, der er mal war. Da man dies schon heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, müssen die Gerichte diese Überlegungen hinsichtlich der garantierten Freiheitsrechte für die nächsten Generationen bewerten. Klimaschutz ist neben einer physikalischen und unabwendbaren Verpflichtung zum Selbsterhalt, im politischen und juristischen Raum vor allem ein Struggle von Freiheit der jetzigen Generationen gegen/für die Freiheit der folgenden Generationen. Da es sich um physikalische Tatsachen handelt - ist das Klima selbst, kein Verhandlungspartner.

Ecke Crane Street und St Paul Street in Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Jahrzehnte anhaltende Abwanderung aus Detroit haben eine große Zahl unbebauter und überwucherter Grundstücke hinterlassen. Das Foto wurde rund vier Meilen östlich der Innenstadt aufgenommen. University of Michigan School of Natural Resources, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27449210 Also Glückwunsch an Özdemir und die türkischstämmige Gemeinde. Bravo! Übrigens, von diesen Menschen mit Migbackground, ala Özdemir (jetzt nicht politisch gemeint), da brauchen wir Millionen, ansonsten wird man in diesem Lande die Politik ohnehin einstellen können und die Koffer packen müssen. Andererseits zeigt Özdemir aber auch, dass in BW scheinbar die vollkommene Assimilierung erwartet wird. Özdemir beginnt seine Politik als MPBW in der SSP3-7 Real World , da kommt eine ordentliche Würze ins Spiel. Wetten ? 2060 sind wir vielleicht sogar bei 3 Grad (Deep Mind mit Daten aus SSP3-7), könnte der das noch erleben? 34 Jahre - doch schafft er im Altenstift zur verpesteten Aussicht (mit Klimaanlage). Aber hey, Deep Mind, was ist dir denn da passiert? Man füttert dich mit Daten aus SSP3-7 und als Ergebnis sagst du SSP5-8?

Ups, da hat sich wohl ne US-Drohne nach BW an eine Tankstelle in Detroit-Light verirrt, also sowas. Die Stadtbild- Zanharzttermin und Schuldenbremsepartei beklagt eine Schmutzkampagne gegen ihren kessen Schalterbeamten des Bankrotts Hagel - die es im Lager der Mitte noch nicht gegeben hat. *grmpf* Würd eher sagen, bei der Personalnot nimmt man jeden Schülersprecher . Und die Mitte wandert mit ihrer Brieftasche nach rechts unten, also von ökonomischer Mitte kann hier nicht mehr gesprochen werden, wieweit das noch wenigstens eine politische Mitte ist - wird sich im Osten zeigen.

Hätte Merz in Washington nicht den Bückling gemacht und auch mal ein paar kritische Worte in Richtung Israel/USA verlauten lassen, dann wäre dies nicht passiert. Diese "Partner" sind eigenmächtig ohne Rücksprachen in einen Krieg gegangen, der das Zeug hat die Weltwirtschaft an den Abgrund zu bringen. Das geht so nicht, Merz muss das unmissverständlich klarmachen. Der Krieg wurde erratisch aus Verhandlungen heraus begonnen, gegen die US-Verfassung und dann auch noch gegen das sog. Völkerrecht - niemand hatte die Chance sich darauf einzustellen. Deutschland hat eine Vergangenheit, die dieses Vorgehen verurteilen muss. Zudem wäre diese Intervention, wenn sie von einer Koalition gekommen wäre, wohl wesentlich besser gelaufen, aber da sind zwei Staatschefs, die damit ihre Wahlen gewinnen wollen. Das ist nicht das Verhalten von Partnern und Punkt. Die Modifikation der Beziehungen ist spätestens seit der US-"Sicherheitsstrategie" und der halluzinatorischen "Rede" von Rubio Teil der Zeitenwende. Die Union muss dies nachziehen. Die atlantische Freundschaft braucht auch Kritikfähigkeit, denn die USA bestehen nicht nur aus Trump, wie Israel nicht nur aus Netanjahu. Die Staatsräson ist an das Völkerrecht zu hängen, nicht an Israel und auch an keinen anderen Staat, das sagen wir zum letzten Mal. Die Grünen haben dies bereits auf ihrem letzten Parteitag gemacht. Damit ist keine naive Palästinaverherrlichung, wie bei der "die Linke", gemeint, sondern eine kritische, ehrliche Politik auf Augenhöhe.

Wir erinnern die Unionsparteien auch daran, dass das Völkerrecht an das GG gebunden wurde. Auch das Verbot des Angriffskrieges ist eine an das GG gebundene Vorschrift des Völkerrechts. Also stellt sich schon lange die Frage - was treibt Merz da eigentlich hinsichtlich des GG?

Jetzt gibts jetzt nur noch Konservative und Populisten - BW scheint also von großer Zukunftsangst geprägt und wählt etwas mehr Schwarz zu Grün. Sie wollen Stabilität in unruhigen Zeiten, während das Musterländle zum alten Ländle wird. Das vergeht, war in Detroit auch nur die ersten 10 Jahre nach GM scheiße, dann kam die Kreativwirtschaft - und Starbucks. ;) Was es dem Klimaschutz bringt? Nun - ja - es ist ein Bundesland mit Detroit-Light als Hauptstadt - da hat die Krise wahrscheinlich mehr gebracht.

Der Pfad SSP3-7.0 ist eines der fünf zentralen Emissionsszenarien (Shared Socioeconomic Pathways), die vom Weltklimarat (IPCC) im 6. Sachstandsbericht (AR6) genutzt werden, um die Auswirkungen des Klimawandels bis 2100 zu projizieren.

Während der Ungarisch Ukrainische Krieg langsam an Fahrt aufnimmt, findet ihr hier den Krieg gegen den Iran unter Berücksichtigung des GEG, sowie der Versicherungsprämien für Transporte von Fossilien.

Die Tankstellenpächter haben das Lager voll mit Sprit, der zu günstigeren Konditionen gekauft wurde. Eigentlich dachte ich die Konzerne verpachten an Kaufleute, sind aber vielleicht nur Autoschrauber oder jeder der ne Tanke pachten will, pachtet eine .

Also machen wir es mit Butter: Ich habe das Lager voller Butter, die ich eingekauft habe zu 1 Euro das Kilo, jetzt kaufen die Chinesen alle Butter auf, der Preis steigt auf 1,5 Euro pro Kilo im Einkauf. Die Gewinnspanne bei der Butter errechnet sich aus Verkauf minus Einkauf, bei der alten Butter verkaufte ich für 2 Euro und hab einen Euro Gewinn, wenn ich nun die alte Butter für die gleiche Marge verkaufen würde, würde diese Marge zusammenbrechen, weil sie berechnet war, für einen Einkaufspreis von 1 Euro. Was würde also passieren - die nächste Ladung Butter wäre im Einkauf teurer, weil ich aber die Butter im Lager, wie es die Tankstellenpächter wollen, für den alten Preis verkaufe, bricht mir die Marge zusammen. Also muss ich Preise (Risikoaufschläge), wenn die Einkaufspreise steigen, auch für alte Waren sofort nachziehen, wenn die Beschaffung neuer Waren einen anderen Preis hat und ich overall meine Marge halten will. Ansonsten würde durch die Neubeschaffung aus den Gewinnen der alten Marge, bei neuen Preisen, sogar die alte Marge rückwirkend zusammenbrechen. Das macht niemand.

Wer einen Kaufmann findet, der dem widerspricht, bekommt hier bei uns eine goldene Erwähnung . Melden unter Kontaktadresse.

Die Tankstellenpächter haben vielleicht eine andere Kalkulation als die Konzerne. die sie beliefern, das mag sein. Dies wäre aber keine Frage für die Politik, sondern für das Binnenverhältnis zwischen fossiler Ölmafia und fossilen Tankstellenpächtern. Vielleicht schließen sie Verträge ab, die in solchen Situationen nicht angemessen sind.

Weiter ist klar, dass evtl. weniger (relativ und absolut) verkauft wird, sodass am Ende bei den Pächtern, trotz höherer Preise, weniger bleibt. Da muss man sich die Verträge im Einzelnen anschauen.

Vermutlich ist davon auszugehen, dass die Pächter*innen vor allem weniger Laufkundschaft haben. Damit fällt das Beigeschäft mit Snacks, Brötchen, Kaffee ebenfalls geringer aus. Daneben stehen nun hohe Benzinpreise und der Kaffee in Konkurrenz zueinander - klar - wer gerade 219 für Diesel gezahlt hat, weil er einen Diesel kaufte (trotz Skandal und Ukraine) kriegt nen Hals wenn er E10 für 188 sieht - der kauft kein Brötchen mehr. Hat mein Vater schon immer gesagt: Diesel ist für Bauern, sonst viel zu teuer und stinkt - das war die Ölkrise der 70iger. Damit Daher kann so gesehen durchaus gesagt werden, dass mit einem Tankrabatt wieder mehr Brötchen verkauft werden - aber auch wieder mehr Klimakatastrophe. Diesmal, um Brötchen zu verkaufen.

Während der Kraftstoffverkauf das Hauptgeschäft ist, tragen Shop, Gastronomie und Wäsche je nach Standort und Tankstelle oft zu 50 % bis über 60 % des Brutto-Gesamtumsatzes bei. Einige Studien zeigen, dass in modernen Stationen der Nicht-Kraftstoffbereich bereits über die Hälfte der Bruttoerträge sichert. Die höchste Marge erzielen Tankstellen mit Kaffee/Heißgetränken, Fast Food und Snacks. Hier bleiben bis zu 70 bis 80 Cent pro verkauftem Euro als Gewinn übrig, während an einem Liter Benzin oft weniger als 20 Cent Profit hängen bleiben. Der durchschnittliche Shop-Umsatz einer Tankstelle in Deutschland lag laut einer Studie bei ca. 1,2 Millionen Euro pro Jahr. (Sparkassendachverband)

Man muss die Leute in dieser Zeit anders in die Tankstelle locken, wie bei einem Kiosk. Das würde ich auf jeden Fall mal probieren, wird wenigstens für einige gelingen.

Wir hätten auch nichts dagegen den Pächtern, wenn sie in Schwierigkeiten geraten, unter die Arme zu greifen. Das ist aber keine Gieskannenhilfe für Autofahrer und auch kein Markteingriff in Sachen Fossilien verbilligen. Es wäre eine mit den Coronahilfen vergleichbare temporäre Maßnahme auf Kreditbasis, die konkret einem Pächter, persönlich, nach Prüfungen hilft.

Außerdem werden sie den Unmut abbekommen. Aber so einfach von Abzocke zu sprechen ist billig. Unten steht übrigens, warum Eingriffe in die Fossilmärkte mit dem Zweck Preise zu senken eine katastrophal falsche Politik wären, die eigentlich sofort irgendwen nach Karlsruhe treiben müsste. Dann soll der Pächterverband mehr Details über die möglicherweise beschissenen Vertragskonstruktionen sagen, statt ins populistische Horn zu blasen. Danke.

Wir feiern das ganze als unseren zynischen Beitrag zur LitCologne - der heiligen Messe für Buchnostalgiker. Wer da den Habeck zu Gesicht bekommt, weil er bei den Kleinbürgern immer noch rockt, der empfiehlt ihm: "The Sheik Of Araby" in der Spike Jones Fassung, mit Zugunglück. Habeck war ein Meister der Verbilligung von fossiler Energie, wenn er sich wieder auf seine Rolle als Literaturwissenschaftler für Oma und Opa konzentriert - haben wir keine Probleme mehr und sind Freunde. Seine literarische Spitzenleistung war übrigens eine 12 Jahre dauernde Gasballade an Katar, als experimentelle Literatur. Katar, oh du ruhiges, schönes Katar, was nun vielleicht 12 Jahre braucht, bis alle Quellen wieder am Netz sind. Iran vs. Israel - das war für Habeck nicht vorstellbar. Und nein, wir bekommen zwar das meiste LNG aus USA (Fracking), aber wenn Katar ausfällt kaufen alle Fracking Gas - was dadurch - na, na, na - genau. Solche Leute haben in der Klima-Politik nichts zu suchen, auch wenn sie jeden links-liberalen Kleinbürger mit ihrem Emogequatsche und der angeblichen Rettung der deutschen fossilen Energieversorgung zu Tränen rühren mögen. Kurz vorm Pulitzerpreis war die Karriere dann wegen der bösen anderen Parteien zu Ende. Wenn Habeck die einzige Partei wäre, dann wär alles bestens gelaufen. Wer immer in fossile Märkte eingreift mit dem Ziel die gefährlichen Schwankungen dieser Mörkte, die ja gerade aus dem gefährlichen Konzept der Distribution dieser Energien, auch als Waffe in Kriegen, verbilligt und veröndert, der versündigt sich auf nicht wieder gut zu machende Weise an der nächsten Generation.

Wir glauben, dass diese Art Politiken vor allem daran hängen, dass die Halbwertzeit von CO₂ und die reale PPM Konzentration keine Rolle spielt. Das meiste Gas wird von den Ozeanen gespeichert - was aus dieser Anreicherung wird, bei steigenden Temperaturen, wissen wir nicht. So oder so - bleibt jedes atmospherics Gramm für viele Jahre erhalten, damit auch seine Wirkung. Also kann man eigentlich eh nur mit ppm Konzentrationen arbeiten, weil nur dann, anders als beim Temperatursystem, eben keine "Korridore" entstehen, sondern es würden Grenzwerte entstehen, wie bei anderen Schadstoffen auch, diese können auch die Halbwertzeit von ca 150 Jahren in der Atmosphere einberechnen. Die Idee des grünen Kapitalismus würde so infrage stehen, mann würde ja auch nicht sagen, okay - du hast einen Korridor für Dioxine, dann bauen wir mal langsam um, sodass es weniger wird, wenn doch klar ist, dass eine bereits eingebrachte Menge eine lange Halbwertzeit hat. Dann kommt es nämlich zu einer Akkumulation - was bedeutet, während Gas von vor 150 Jahren abgebaut wird, tritt neues ein, und die Uhr läuft von vorne.

Die Legitimation eines Habeck war, ist bei Grünen immer noch der völlig bescheuerte Glaube an einen grünen Kapitalismus. Das macht diese Leute eigentlich zu Vertretern einer Sekte. Aber sie geben den Leuten das gute Gefühl irgendwie was für Klimaschutz zu tun, weil ja die große Transformation (Halbwertzeit!) kommt - das bringt uns nicht nur SSP7-3, sondern definitiv SSP5-8. Genau diese Politiken mit unüberwindbaren Zielkonflikten und seltsamen Dopplungen. Die Grünen haben mit ihrer Klimapolitik also nicht recht gehabt, sie fällt ihnen mit dem Iran Krieg auf die Füsse, denn sie haben auch die Gasstrategie zu verantworten, genauso, wie die zentralistische Energiewende.

Daneben, wie man in der Ukraine sieht, ist eine zentralistische Stromwende nicht nur aberwitzig teuer für Erneuerbare, die gemacht sind, um wirklich vor Ort dezentral zu produzieren und verbraucht zu werden, sondern auch die strategischen Vorteile der Dezentralität werden durch die esoterische zentralistische Wende der Grünen, mit zentralistischem Netzstrom aus dezentralen erneuerbaren vernichtet.

Wenn man es so haben will, kann man es in der Klimawandelwelt nur mit Atom machen. Es bleibt zu hoffen, dass die versemmelte, zentralistische Energiewende der Grünen nicht genau dazu führen wird. Aber: Es reicht die ÜBERIRDISCHEN Leitungen mit primitivsten Mitteln anzugreifen und schon ist Bundes Black Out. Man macht popeliege, primitivste Leitungen zum absoluten Flaschenhals jedweder Energieerzeugung. Das ist Gründerzeit, weil es mit Kohle nicht anders ging. .

In der SSP3-7.0 Welt ist zentralistiche Stromversorgung strategischer Selbstmord. Man kann sich dann Rüstung sparen, weil man das ganze Land mit einem besseren Seitenschneider vom Netz nimmt. Und das Konstrukt des grünen Kapitalismus ebenfalls. Das ist keine Klimapolitik, sondern Parteipolitik. Sie behaupten, ein abstraktes Problem verstanden zu haben, aber die realen Maßnahmen sind Bullshit. Also nutzen sie letztlich lediglich eine Brandingfunktion. So kommen wir nicht weiter.



Allgemeine Aussagen zu Krieg und Co2 hier

SSP3-7.0 führt zu einer starken Erwärmung, die oft als "Real-World"-Szenario (ohne drastische neue Klimapolitik) beschrieben wird. Studien deuten darauf hin, dass unter SSP3-7.0 bis 2050 ca. 36,3 % der terrestrischen Ökosysteme ihren Typ verändern könnten. Typ verändern, bedeutet, wenn aus einem Wald, zunächst mal durch Einfluss des Wandels selbst eine brache Trockenfläche wird, kann er kein Co2 mehr speichern. Hinsichtlich des Meeresspiegels zeigen Projektionen einen signifikanten Anstieg von 0,55 bis 0,90 Metern bis zum Ende des Jahrhunderts.

SSP3-7.0 beschreibt also eine Welt mit großen Herausforderungen für die CO₂minderung und die Klimawandel-Anpassung. Dabei wird aber nicht von einem Worst Case ausgegangen, wie bei SSP5-8 in dem es praktisch keine Maßnahmen mehr gibt. Das Interessante bei SSP3 ist, zu sehen, wie erfolgende Maßnahmen konterkariert werden, durch politische und systemische, soziale Entwicklungen, die gegen die Maßnahmen laufen, was eigentlich bedeuten würde, die Maßnahmen müssten ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen werden, was auch wieder irreal ist.

Damit eben ein "Real World" Szenario, was die großen Widersprüchlichkeiten der Entwicklungen aufzeigen kann.

Dabei ist allerdings, wie bei allen Szenarien eine Frage nicht eingepreist: Was passiert, wenn Schwellenländer und Entwicklungsländer selbst ein Wirtschaftswachstum generieren, was das Ziel verfolgt, den Lebensstandard des sog. Westens zu erreichen. Sicherlich werden diese Länder stärker auf Erneuerbare setzen, aber die Frage nach der Energie ist eben nur ein Puzzlestück.

Besonders problematisch kann dann auch hier die Vernichtung, also die Änderung der Ökosysteme sein. Bei China sieht man, dass es zwar Weltmeister bei erneuerbaren ist, aber Energie wird auch mit Atom, Kohle erzeugt. Daneben ist der gesamte Rest des chinesischen Wachstums natürlich problematisch, auch bei E-Mobilität, da dort lediglich der Antriebsstrang, bei Ladung via Erneuerbarer de-fossilisiert wird. End-of-Pipe ist zu wenig. Alles andere am Auto - braucht auch Öl - z.B. für Kunststoffe etc.

Also ist ein wachstumsbasierter Wohlstand vergleichbar mit dem Westen für den ganzen Planeten in keinem Szenario eingepreist - das wäre vermutlich SSP-Apokalypse. Es ist bezeichnend, dass die Option, dass der globale Süden mal gleichziehen könnte, weithin unbeachtet bleibt. Ich würde jetzt nicht sagen, das ist Kolonialismus beim Klimaschutz - aber - man muss sich schon eine Welt anschauen und Maßnahmen entwickeln, die allen Menschen ein vergleichbares Wohlstandsniveau ermöglichen.

Bei SSP5-8 müssen die Maßnahmen am Ende in Form einer authoritarian Klimapolitik mit Co2-Planwirtschaft kommen, vermutlich ist dies auch bei SSP7 nicht ganz zu vermeiden - mindestens für Sektoren, wie fossile Energie - es beschreibt also vielleicht eine Welt der letzten Chance. Aber: Dieser Zustand ist aufgrund von Armut und ungleicher Entwicklung für den globalen Süden ja eigentlich eh der Standard. Genau da beisst sich die Klimakatze in den Schwanz.

Eine Planwirtschaft wird sich jedoch nicht von oben verhindern lassen, sie kann nur verhindert werden, wenn Eigenverantwortung und eine größere Beteiligung der Bürger an den realen Kosten fossilen Verhaltens erfolgt - nur so wird auch die Dringlichkeit der Lage hinsichtlich Gütern der bürgerlichen Freiheit deutlich.

Es ist ein Thema der Freiheit -- ZUERST!

SSP3-7 wird oft als "Regional Rivalry"-Szenario - flache Konflikte mit unterschiedlicher Intensität auch um Rohstoffe und fossile Rohstoffe, um Land und Wasser. Daneben berücksichtigt es sozial-ökonomische Verwerfungen, durch den Klimawandel, aber auch durch Widerstand gegen eine sinnvolle Politik.

Dieses Szenario muss mindestens seit dem Iran Krieg als das entscheidende angesehen werden. Wir werden keine großen Kriege sehen, keine schnellen begrenzten Kriege, sondern ein regelrechtes Netz aus in der Intensität schwankenden Kriegshandlungen über den ganzen Planeten zerstreut. Die Welt der Großmächte ist eigentlich eine Welt der Atommächte, mit der zunehmend postmodernen Kriegsführung werden auch kleinere Strukturen und kleinere Atommächte nicht für ein Gleichgewicht des Schreckens sorgen, sondern für massenhaft schwelende und wieder aufflammende Konflikte. Bereits jetzt spielt der Run auf die letzten fossilen Quellen eine große Rolle. Einerseits um an Öl heranzukommen, andererseits, um es auch irgendwie zu transportieren. Daneben haben die USA sämtliche Informationen bzgl.. Klimawandel aus den offiziellen Verlautbarungen ersetzt durch esoteric Behauptungen von Sonnenflecken bis "is alles ganz natürlich". Diesen Punkt sieht man bei allen rechtsnationalen und populistischen Formationen, auch bei vielen Linkspopulisten. Das alles macht das Szenario nicht besser.

Der Anstieg der Temperaturen schreitet schneller voran als erwartet - der statistische Nachweis ohne Berücksichtigung der Ursachen

Global Warming Has Accelerated Significantly, G. Foster, S. Rahmstorf

Der Anstieg der globalen Temperatur wird seit den 1970er Jahren als recht stabil angesehen. Also steigen die Temperaturen in definierten Zeiträumen kontinuierlich und gleichbleibend an - etwa 0,2 Grad pro Jahrzehnt, in letzter Zeit diskutieren Wissenschaftler jedoch darüber, ob sich die globale Erwärmung seitdem beschleunigt hat. Aufgrund natürlicher Schwankungen der Erwärmungsrate ist dies schwer zu sagen, und bislang konnte keine statistische Signifikanz (d. h. eine Sicherheit von 95 %) einer Beschleunigung (Anstieg der Erwärmungsrate) nachgewiesen werden. In dieser Studie ziehen die Forschenden den geschätzten Einfluss von El-Niño-Ereignissen, Vulkanausbrüchen und Sonnenvariationen von den Daten ab, wodurch die globale Temperaturkurve weniger variabel wird und eine statistisch signifikante Beschleunigung der globalen Erwärmung seit etwa dem Jahr 2015 zeigt 0,3. Eine schnellere Erwärmung ist nach Klimamodellen nicht unerwartet, gibt jedoch Anlass zur Sorge und zeigt, wie unzureichend die Bemühungen zur Verlangsamung und letztendlich zum Stopp der globalen Erwärmung im Rahmen des Pariser Klimaabkommens bisher waren.

Dies ist ein statistischer, signifikanter Trend, der deshalb so wichtig ist, weil gezeigt werden konnte, dass es bei den Temperaturen ein Beschleunigungspotenzial gibt. Eventuell sind in dieser Studie auch selbst beschleunigende Gründe verborgen. Die Studie geht nicht auf Gründe ein. Sicherlich muss man kein Hellseher sein, um Angesichts einer Situation, wie wir sie im Moment haben, von weiterer Accumulation von CO₂ in der Atmosphere auszugehen: Also eine globale weitgehend fossile Wirtschaft gerät in einen Krieg, der vor allem das Schmiermittel aller Industrien betrifft. Dies dürfte ein Muster sein. Das zeigt einerseits wie extrem wichtig Öl immer noch ist, es verweist aber auch darauf, dass sobald die Ströme wieder ungestört laufen ein großer Nachholeffekt zu erwarten ist. Der Iran-Krieg selbst, der laufende in Ukraine bringen natürlich enorme Mengen CO₂ Äquivalente.

Bisher gab es viele konkretere Studien, die auf das konkrete Temperaturniveau eingingen, nicht so sehr auf die statistischen Aspekte. Bei der neu vorgelegten Studie ist auch wichtig, dass Sidekicks, wie Vulkanausbrüche etc. keine Rolle spielten. Aber diese abstrakte Studie unterstützt viele Studien, die bereits davon sprachen, dass die Temperaturen schneller ansteigen. Ohne die rausgerechneten Sonderfälle noch schneller.

2024: EU Dienst Copernicus: Von Februar 2023 bis Januar 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur durchgehend anderthalb Grad über dem Referenzwert.

2025: Vor sieben Jahren sagte das UN-Klimagremium voraus, die Welt wird erst 2040 um 1,5 Grad Celsius wärmer sein. Vor zwei Jahren prognostizierte die gleiche Gruppe, dass die Welt diese Schwelle zwischen 2030 und 2035 überschreiten würde.

Daten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), gehen von 2 Jahren (2027) bis zum Erreichen von Paris aus.

2026: Pfad SSP3-7.0 Szenario, dass der Treibhausgas-Ausstoß in einer von Konflikten und Nationalismus geprägten Welt weiter deutlich ansteigen wird. Auf KI-Analysen (Deep Mind) gestützt, ergibt sich für Europa bis 2060 ein Anstieg um drei Grad. Die globale Erwärmung schreitet schneller voran.

Das 1,5-Grad-Ziel ist demnach bei Pfad SSP3-7.0 jetzt unerreichbar.





Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

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Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

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[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


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