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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

The Big Bank Shoot Out

26/22: It’s the deficit, stupid


1

Inflation ist ein unbarmherziger Dieb, der den kleinen Leuten das Ersparte stiehlt und die Schwachen zuerst trifft.

2

Inflation ist eine Steuer ohne Gesetzgebung.

You Better Believe It Baby!

Montanus Eremita, ein Solinger Anonymus, gehört als nachbarlicher Freund auch hieher. Er ist der poetischste Historiograph des Bergischen Landes; seine Verse sind weniger unsinnig als langweilig und prosaisch. Ebenso Johann Pol, Pastor zu Heedfeld bei Iserlohn, der ein Bändlein Gedichte schrieb. Könige kommen von Gott und Missionäre desgleichen, Aber der Goethe-Poet kommt von den Menschen allein. Dies zeigt den Geist des ganzen Bandes. Aber er hat auch Witz, denn er sagt: »Die Dichter sind Lichter, die Philosophen sind der Wahrheit Zofen.« Und welche Phantasie liegt in den beiden Anfangszeilen seiner Ballade: »Attila an der Marne« : Gleich Lawinen ungeheuer, schneidend hart wie Schwert und Kiesel, Wälzt durch Schutt und Städteflammen sich nach Gallien Godegisel. Auch hat er Psalme gedichtet, oder vielmehr aus Davidschen Fragmenten komponiert Sein Hauptwerk ist die Besingung des Streits zwischen Hülsmann und Sander, und zwar auf eine höchst originelle Weise, in Epigrammen. Da dreht sich alles um den Gedanken, die Rationalisten wagten - Zu schmähen und zu lästern den Herrn Herrn. Weder Voß noch Schlegel haben jemals einen so vollkommenen Spondeus am Schluß eines Hexameters gehabt. Er versteht die Einteilung seiner Gedichte noch besser als Döring, er teilt sie in: »Geistliche Gesänge und Lieder und vermischte Gedichte.« F. W. Krug, Kandidat der Theologie, Verfasser von poetischen Erstlingen oder prosaischen Reliquien, Übersetzer mehrerer holländischer und französischer Predigten, schrieb auch eine rührende Novelle im Geschmack Stillings, worin er unter andern einen neuen Beweis für die Wahrheit der mosaischen Schöpfungsgeschichte aufstellt. Das Buch ist ergötzlich.
Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertale, (Gegen die Philister.)

Leider versemmelt sich die aktuelle Bundesregierung das durch Schulden erreichte kleine Wachstum erneut. Wir haben also wieder den Beweis für die realen Probleme: Zwar werden alte Strukturen und alte Industrien, wie Montan, Bau etc. durch die Schulden und die unbegrenzte Verschuldung für traditionelle Rüstung einer Rentnerarmee (noch ohne die Milliarden für Wehrpflicht), gepimpt, aber die Innovationen bleiben über Leuchttürme hinaus aus. Viel eher zeigt auch die wackelige politische Lage, dass viele Startups vielleicht in Deutschland ihre ersten Runden drehen, aber wenn die Marktkapitalisierung erfolgen soll, dann sind sie längst im Ausland. Meist in den USA. Die zarte digitale Blüte in Berlin wird nun beweisen müssen, dass sie mit der Linken noch an KI Anwendungen arbeiten darf und nicht gleich Teil der Oligarchie wird. Öche, Öche. ;) Ihr seid ab sofort offiziell böse, in der Stadt, die niemals schläft, aber trotzdem 40 Milliarden Schulden an der Backe hat - oder waren es nur 4? ;)

Das ist genau die Crux bei den Merz Ansätzen, der fälschlicherweise als Neo-Liberal ausgeschimpfte Oberbürokrat Merz stürzt sich nicht auf Einnahmenthemen, sondern auf Ausgabenthemen. Reformen also die sparen sollen, sonst nicht viel. 2 % Zusatzbeitrag für Kapitaldeckung sollen dann die Killerrente bringen. Bei einer derart geringen Kapitaldeckung passiert aber in der Tat folgendes, die Leute zahlen z .B. von 6000 Brutto 2 % jeden Monat ein, dieser Teil sind aber Zusatzkosten zu den übrigen Rentenbeiträgen. Wie ist also die echte Rechnung: Ich zahle diese 2 % von 6000 bzw. bis zur Bemessungsgrenze ein, dann rechne ich auf diesen Betrag ein Anlageplus von bei diesen Leuten, man darf ja nicht selbst entscheiden, wie man die 2 % anlegt, 3-4% - im sichersten Profil. Also im Bürokratenprofil, sie nehmen ja mein Geld und legen es ohne meine Mitsprache nach ihrem Gutdünken an .

Also bekomme ich nicht das, was die Typen aus der Kommission oder die Politik versprechen, ich bekomme lediglich zusätzlich 3-4 % auf die 2 % von meinem Bruttoeinkommen. Jetzt sagt man, dass dies für Gerechtigkeit sorgt, dass dies für ein monatliches Plus von bis zu 600 Euro stehen könnte. Das ist jedoch nicht plausibel und Gerechtigkeit scheitert schon daran, dass 2 % von 6000 was anderes sind als 2 % von 2800. Wenn man also realistische Durchschnittseinkommen ansetzt, dann sind diese 2 % nichts als eine weitere illegitime "Steuer", um ein gescheitertes System der Altersvorsorge aufrechtzuerhalten. Und warum kann man dann nicht sagen, okay, jeder Bürger muss 2 % von seinem Einkommen anlegen, das macht aber nicht die Bürokratie, der alberne Staat, der seine mangelnden Fähigkeiten in Sachen Altersvorsorge hinreichend belegt hat, sondern jeder entscheidet selbst, wo die 2 % angelegt werden. Meinetwegen mit Nachweispflicht gegenüber den Finanzbehörden.

Warum machen sie es nicht so, sondern zwingen einem auch noch die Anlageform auf? Weil sie das Geld brauchen, weil sie nicht wollen, dass Bürgerinnen selbst entscheiden, was sie mit ihrem Geld machen. Weil sie zwanghaft einen überblähten Sozialstaat, der nichts leistet, aufrechterhalten wollen. Sie schaffen Bürokratiearbeitsplätze, aber sie brauchen eine weitere Finanzspritze, weil ihre beschissene Umlage von den alten Arbeitern gefressen wird und die jungen Arbeiter aussaugt. Während sich die Reichen, um den ganzen Scheiß, um diese angebliche Generationensolidarität, den Kitt der Gesellschaft ;), einen Scheißdreck kümmern müssen.

Und wer genug verdient, der kann mühelos zu den albernen erzwungenen 2 % Bürokratieabgabe auch noch 10 % nach eigenem Gutdünken anlegen, wenn er keine Kinder hat noch mehr. Was soll jetzt die Lösung sein? Armutsrenten für alle und Omas Aktiendepot unter Staatsaufsicht, auch für Anlageprofis? Ihr kotzt uns an.

Das ist reines Obrigkeitsdenken und hat nicht das geringste mit Solidarität zu tun. Die Umlage muss weg, jeder muss über sein eigenes angespartes Vermögen bei der Rentenkasse selbst entscheiden können. Damit kann man nicht warten bis die Umlagerentner gestorben sind, sondern, es muss schneller gehen, sehr viel schneller.

Es dürfen keinerlei neue Umlagerentner ins System gelassen werden. Diese Umlage ist zu beenden. Ich sage es jetzt zum letzten Mal und werde dann ein Kyrptokonto für mich persönlich konspirativ für mein Alter führen, weil dieser Staat der Alten mir keine andere Wahl mehr lässt, als mein Geld in Sicherheit zu bringen, vor dieser Bürokratie und Pseudosolidarität. Ich will nicht in dieser Form für mein Alter sorgen, und auch niemand anders durch meine Leistung in diesem Rahmen unterstützen. Der Rahmen ist dumm, teuer und ineffektiv, er sorgt nicht für Zusammenhalt, sondern zerreißt die Gesellschaft. Diese Rentner stellen leider bald auch noch die Mehrheit der Wahlberechtigten. Das ist ein Land zum Weglaufen.

Jetzt zahl ich auch noch für die scheiß AfD Rentner in Sachsen-Anhalt. Sie können meinetwegen verrecken. Bitte - hatten recht mit ihrem Anti Corona Kurs - wäre uns viel erspart geblieben, wenn die weggestorben wären, wie die Fliegen. Sind sie aber nicht, dank Merkel. Man muss sich doch auch einmal eine Gesellschaft vorstellen, in denen die Finanzierung der Zeit ohne Arbeit kein Problem ist.

Schon das sogenannte Äquivalenzprinzip schleppt doch eigentlich nur Chancenungleichheit bis ins Grab weiter. Mindestens das Äquivalenzprinzip muss zugunsten einer gesicherten Grundrente, die für alle zunächst mal gleich ist, abgeschafft werden. Danach muss man sehen, wie man mit geschickter Kapitaldeckung auf diese Grundrente den Gewinn setzt, der sollte dann auch für alle gleich verteilt werden. Jede weitere eigene Altersvorsorge und betriebliche Vorsorge nach einem Kapitalmodell muss ausßerem gefördert werden. Das war es dann aber auch von Seiten des Staates. Das ist das niederländische Modell, bringt noch den Ärmsten der Armen eine auskömmliche Rente und im Schnitt für Singles 3009 und für Familien bis zu 3800 .- im Schnitt, bei Frauen ohne Erwerbsarbeit muss also nicht allein von der Rente des Mannes gelebt werden - das ist für sorgende Frauen so elementar, wie die Luft zum atmen. Alles mit einer kleinen Umlage aber einer fast reinen Kapitaldeckung. Das haben die Niederländer*innen mit einem großen disruptiven Schlag realisiert. Nicht mit ewiger Frickelei an einem Schrotthaufen.

Die Niederlande sind übrigens im Gegensatz zu den Skandinaviern oder Österreich, die hier oft angeführt werden, ein bevölkerungsreicher und hochindustrialisierter postmoderner Staat im Herzen Europas mit weitreichender Digitalisierung und Fintech. Davon kann Deutschland lernen, nicht von Elchzüchtern und Almbauern. Weiter ist der größte Hafen Europas nicht Hamburg. Man kann auch lernen, wie man AfD Verwandte abserviert. Wer war noch mal Wilders?

Da kann man aber nicht mit 2 % Zusatzbeitrag anfangen, sondern sollte bei einem Land wie Deutschland, mindestens 500 MRD SONDERVERMÖGEN sofort als Rentenstock ansetzen. 1 Billion also zweimal 500 MRD wären besser, die haben sie längst für Bullshit verbraten und stecken einen Teil auch in die lächerliche Rentenbürokratie und Reform - alles überflüssig. Wieviele Bundeszuschüsse fließen? Aber sie können keinen Billionenkapitalstock auf einen Schlag anlegen? Das sind LÜGEN, von denen keiner weiß, warum sie überhaupt erzählt werden. Wahrscheinlich wollen sie die Bürokratie, die Rentenanstalt, die versicherungsfremden Leistungen, das ganze beitragsfinanziert Schattensozial- und Umverteilungssystem der "Rente" retten. Sonst hagelt es in die den Jobcentern, äh, Sozialämtern bald Feuer.

Also - 1 Billion sofort, für einen Rentenkapitalstock - davon haben alle was. VOn den Merz Reformen hat keiner was. Dann geht alles sehr schnell. Wenns nicht illegal wäre, würde ich die im Namen der Jungen auch klauen, aus dem Verteidigungsetat, mit KI Hacking umbuchen und es den Russen in die Schuhe schieben. Merkt eh keiner. Oder gleich bei Rheinmetall abziehen. Ha, Ha, ist ja auch egal.

Die Chancenungleichheit, schon ab Geburt, ist in Deutschland so groß, wie in keinem anderen hoch entwickelten OECD Staat, das Bildungsniveau ist gleichzeitig auch unterirdisch. In einer solchen Gesellschaft darf es bei der Rente kein Äquivalenzprinzip geben, denn das schreibt eben nur die Chancenungleichheit dann über Generationen fort - über eine ganze Biografie. Schaut man sich die derzeitigen Armutsrenten an, dann bestätigt sich dies sofort.

Die Reformen ändern absolut nichts daran, weil das Äquivalenzprinzip die Verwerfungen maßgeblich mitverursacht, die nun adressiert werden sollen, aber selbst eben unangetastet bleibt.

Es ist völlig unmöglich in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der deutschen besonders, auf dieser Basis auch nur den Hauch von Gerechtigkeit in die Rente zu bringen. Dies ist schon über Generationen der Selbstbetrug der Arbeiter und Angestellten ohne Betriebsrente oder Pension. Gerechtigkeit innerhalb des Kapitalismus, also halbwegs die vom Wirtschaftssystem verursachten Probleme bei der Chancengleichheit auszugleichen, das geht in diesem Fall Altersvorsorge nur mit dem Kapitalmarkt und der Abschaffung der reinen Umlage UND des Äquivalenzprinzips, oder durch die Einführung eines gestaffelten Grundeinkommens.

Bei unserem System aber, da entstehen doch die ganzen Verwerfungen daraus, dass Kapitallose, die gezwungen werden ein Leben lang zu arbeiten, für Andere, auch im Alter, nicht wissen, wie sie leben sollen, wenn nicht andere Kapitallose es hauptsächlich wieder aus ihrer Arbeit finanzieren. Ja, ja Arbeitgeberbeitrag - öche, öche. Die Arbeitgeber zahlen aus dem wertschöpfenden Teil der Arbeit, die Arbeiter aus dem reproduktiven Teil, das ist ein grandioser Unterschied, der rhetorisch ständig in einen Topf geworfen wird.

Die Crux - die Preise steigen, das Leben wird teurer. Was die jungen heute zahlen, auch wenn es prozentual das gleiche, wie gestern ist, hat doch eine andere Bedeutung, weil sich das gesamte System drumherum ändert.

Wenn die Miete bei 1200 liegt, ist ein Rentenbeitrag was anderes, als wenn sie bei 800 liegt. Nichts davon adressieren die Merz-Reformen. Sie denken einfach nicht weit genug und sind so die Ergüsse von Kommissionen, die man mit Fug und Recht auch als "Weiter so..." Kommissionen beschrieben könnte. Das auch noch hochzukochen zu wahnsinniger Regierungsleistung ist einfach nur peinlich. Man hat versucht das Parlament durch unzureichende Kommissionen zu ersetzen und dann auch noch die Diskussion abzuwürgen, Gesamtkunstwerk. Man hat versucht es sich einfach zu machen, weil die Reihen bei weitem nicht so geschlossen sind, wie Merz es gerne hätte. Da kann man nicht hingehen und mündigen Bürgern vorschreiben, was sie zu denken haben, weil irgendwelche Kommissionen irgendeinen Müll verbreiten, der nur die Absicht hat am bestehenden rumzufrickeln. Dann bleibt bei den Leuten hängen, dass sie nur draufzahlen - und sie haben recht.

So sind alle Merzreformen, Subventionen, Sparorgien, Schulden, Rüstung - aber es gibt keine neue Einnahmeseite, keine einzige Reform sorgt dafür, dass mehr Einnahmen kommen, die nicht auf der staatlichen Seite zuvor Ausgaben generieren. Es gibt keinerlei Strukturreformen, genau wie bei Merkel, dafür aber Reiche, die neue Industrien im Namen der Dinosaurier und Netze in Grund und Boden regiert.

Das ist nicht Neo-Liberal. Das ist eine einzige staatliche Orgie, ein Staatskapitalismus, der an keiner einzigen Stelle auch nur einen Beamtenposten einspart, keine einzige Struktur wird ernsthaft angefasst und die Subventionen gehen fast nur an Dinosaurier. Diese Regierung ist gar nichts außer die nächste Rentnertruppe. Die CDU war aber auch noch nie Neo-Liberal - sie ist die Partei des konservativen Teils der Bürokratie, der alten Kirche, der Kolpingfamilie, der albernen Vereine und Traditionalisten, der Rentner und alten Männer. Mehr war dieser Haufen auch nie. Man sollte jetzt nicht den Fehler machen, nur weil die AfD die CDU zerlegt, was der SPD nie gelang, auch der linken nicht, dieses Siechtum zu bedauern, auch wenn sie auf der Tonspur weniger radikal als die AfD ist, hat die Union diese Leute politisch erzogen und legitimiert, indem sie die Politik der AfD kopieren.

Was man an Söders Pöbel Kommentaren zur Wahl in Berlin auch gleich sieht. Nein, die Union ist lange keine Partei der Mitte, sie war immer schon die Partei der Reaktion, man sollte ihr keine Tränen nachweinen. Sie haben die AfD maßgeblich groß gemacht und jetzt treten sie gegen die Linke. Das ist der reflexartige Politikstil dieser alten Männer, die ihre Felle nun davonschwimmen sehen. Weil sie einfach mittlerweile zu alt sind, um noch zu verstehen, was in diesem Land passiert. Weg mir der Union, ist genauso wichtig, wie weg mit der sAfD. Ein Land was ständig reaktionäre Mehrheiten produziert, wundert sich, dass reaktionäre Sozialsysteme nicht mehr funktionieren. Warum wohl? Antwort: Wir werden noch reaktionärer. Dieser verantwortungslose Sauhaufen, ob AfD oder CDU - wird noch Europa riskieren. Siehe Dobrintd's ständiges illegales Vorgehen an den Grenzen, sie interessiert doch der Rechtsstaat genauso wenig, wie die ihn die AfD interessiert.

Ernsthafte Strukturreformen, Kapitalmarktreformen und eine Antwort auf die Frage, wie Sozialsysteme allein aus Arbeit bezahlt werden sollen bleiben aus. Keine einzige Reform adressiert also, dass diese Systeme, auch wenn sie sehr teuer sind, nicht hinreichend Leistung bringen. Sowohl Rente, wie Gesundheit/Pflege sind, im internationalen Vergleich sauteuer und gleichzeitig nur im Mittelfeld der Leistung, daran ändern die sogenannten Reformen nichts.

Es wird blind an der angeblich sozialen Marktwirtschaft festgehalten, auch am deutschen Bildungssystem, obschon alle Statistiken zeigen, diese abartig subventionierten rein staatlichen Systeme erreichen ihr Ziel, besonders des sozialen Ausgleichs und der CChancengleichheit nicht.

Die Merz "Reformen" sind also nicht nur schlecht gemacht, sie gehen am Thema komplett vorbei und zeigen ein ekelerregendes Bürokraten-Silodenken der 90er Jahre. Widerlicher, verlogener Schwachsinn, der an den realen Problemen, die in der mangelnden Leitungsfähigkeit und dem gescheiterten Anspruch der Sozialsysteme liegen, komplett vorbeigehen. Diese "Reform"werke sind die teuerste Bürokraten-Lyrik, die jemals besprochen wurde. Sie simulieren Taten.

Das Preisniveau vor allem für Verbraucher ist extrem hoch, nichts von diesem künstlichen Aufschwung einer Retortenwirtschaft landet in der Patte der Leute, aber nicht leistungsfähige und sinnlose Systeme sollen nicht nur inhaltlich unverändert weitergeführt werden, sondern teurer werden, bei weniger Leistung. Ein Volk was sowas schluckt, das kann auch AfD wählen. Es sollte sich in Gänze den Strick nehmen. Scheiß Deutschland, alles dauert 100-mal so lange und bringt am Ende wieder nur alten Rotz, wie die AfD.

Wir haben also genau das, was 14 Jahre Merkel auch schon geprägt hat. Staatliche Eingriffe führen zu kleinen Aufs, der nächste kleine Abschwung bringt alles gemittelt über Jahre auf null. Aber die kleinen Aufs reichen für viele schon, um zu glauben, jetzt hebt man ab. Die Strukturen ändern sich wieder nicht, die grundlegenden Probleme bleiben, werden aber durch staatliche Maßnahmen zugekleistert, damit man sich bei der Steuerschätzung über ein elendes Nullsummenspiel freuen kann. Nein - die politische Krise, die schon unter Merkel das Land mit Alternativlosigkeit in Tiefschlaf versetzte ist nicht gelöst.

Dafür steht auch ein Söder, dem wieder nichts Besseres einfällt, als in Bierzeltmanier gegen die Linke zu schießen, obschon Berlin völlig irrelevant ist. Diese albernen Debatten für Vollpfosten, sind das einzige, was die Politik noch zu bieten hat - das ist der Grund warum 1,3 % schuldenindiziertes "Wachstum" im Land des Stillstandes schon Euphorieschübe auslöst - nach der Qualität fragt schon niemand mehr.

Wie bei Merkel kommt das böse Erwachen, wenn keine Staatsausgaben mehr für Wachstum sorgen. Die politische KLasse der Republik ist am Ende. Das ist das Problem. Damit ist ganz besonders auch die AfD gemeint und die Linke nicht ausgenommen. Wir werden mit diesem Setting nicht mehr weiterkommen, es braucht neue gesamteuropäische, mehrsprachige, internationale aber politisch einheitliche Parteien, die den Anspruch der europäischen Einigung erneuern, die wieder Visionen für eine andere Zukunft, ohne den alten natinalen Müll, entwickeln können.

Deutsch ist nuneinmal keine Qaulifikation, außer für eine Begräbnisstätte in der Heimat.

Neues - europäisches - das wird mit diesem politischen Personal und Ansätzen von Gestern (inkl. Linke, AfD) nicht gelingen. Nichteinmal bei der Diskussion der Wahlergebnisse ist etwa die Union oder die SPD in der Lage die wirtschaftlichen Probleme, die letztlich zu diesem Zusammenbruch der "Mitte" führen, ernsthaft strukturell zu diskutieren. Sie faseln weiter von einem nostalgischen politischen Konstrukt, was seine Entsprechung mal in der wirtschaftlichen Lage des Mittelstandes hatte. Diese Lage existiert nicht mehr. Was jeder Statistik entnommen werden kann - also wandern auch die Einstellungen. Aber sie tun so, als sei diese Mitte völlig entkoppelt von wirtschaftlichen Entwicklungen, das ist einfach nur peinlich.

Immer geht es nur darum die geschrottete und längst virtuelle "soziale" Marktwirtschaft mit weiterer unnützer Komplexität über den Tag zu bringen, wie eine Monstranz vor sich herzutragen. Auch mit albernen Frickeleien, wie die lächerlichen sogenannten Reformen, irgendwas noch zu retten, was nicht zu retten ist. Es geht darum den Leuten Geld für Systeme aus der Tasche zu ziehen, die nicht mehr leistungsfähig sind, aber die Systeme werden nicht grundlegend verändert. Ich zahl doch nicht für Jobcenter, wenn es Tafeln gibt, eins von beidem! Das ist Selbstbetrug par excellence, weil man die Systeme isoliert betrachtet und sogar so tut, als ob Rente nichts mit Pflege und Gesundheit zu tun hätte. Das ist das Niveau von Flachdenkern, die die Wirklichkeit lieber ausblenden, als sich ihr zu stellen. Aber gleichzeitig behaupten, ihre albernen Kindergartenreformen seien genau die Konfrontation mit den Problemen. Lächerlich. Weichgespülte Bürokraten des Niedergangs, selbstmitleidige Schmarotzer, das ist aus der poltischen Klasse durch Jahrzehnte in einer Traumwelt der Bürokratie geworden.

Die AfD gibt nur ganz geschickt dieser ganzen politischen Trum(a)welt den Höhepunkt mit ihrer isolationistischen Deutschspinnerei für Halbgebildete und Abgehalfterte, denen nur noch deutsch bleibt. Eine einzige Freakshow. Aber vorbereitet haben diese Halluzinationen die Politiken der anderen Parteien. Die Menschen sind eben lange daran gewöhnt, dass die Politik nur noch Märchen erzählt.

Es ist wirklich erbärmlich, was die Politik diesem Land für einen Niedergang einbrockt. Es käme jetzt darauf an, den kleinen "Aufschwung" zu nutzen, um vor allem neue Industrien zu fördern. Wenn diese Staatsschulden nur in den traditionellen Zweigen und fast nur mit Rüstungsgütern/Export/alte Infrastruktur Wachstum erzeugen, dann wird der nächste Abschwung der absolute Horror.

Aber die Politik ist mit sich selbst beschäftigt - siehe Berlin, siehe Söder - Söder ist ein Provinzfürst, der immer noch so tut, als hätte die CSU 40 % - sie hat bei der nächsten Wahl keine 30 mehr, wenn dieser reaktionäre und lächerlich triviale Kurs von Söder so weiter geht. Er wollte kein Kanzler sein, also hat er jetzt die Klappe zu halten, er ist nur MP nicht mal Landesgruppenchef. Was soll das. Der Zug für den Bayern ist abgefahren. Er wollte in der Provinz bleiben, dann bleib da. Gönn dir ne Mass auf dem Alkoholikerevent No 1. Wahrscheinlich ist der immer noch besoffen. Lächerlich, jetzt die Fresse aufzureißen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dieses Timing allein disqualifiziert Söder für anderes als Provinzfürst im Bierzelt. So läuft das nur noch, alles versemmelt, was man versemmeln kann, aber das Pisskaff Berlin und die Linke ist jetzt wichtig - Gott im Himmel.

Berlin war immer schon das komischste Hauptdorf des Planeten. Eine narrative tote Retortenstadt, künstlich am Leben gehalten, vom ersten Tage an ein politischer Erguss der Preußenmonarchie, was nur sich selbst als Metropole sieht, und Narrationen braucht, um Stadt zu sein.

Schon Harald Juhnke, oder wie der Säufer hieß, hat billige Kopien von Sinatra gesungen, um Berlin zur Stadt zu machen, wenigstens im Lied. Jetzt ist es eh nur noch ein Bürokratenloch. Vielleicht hat Söder Angst um die Zweitwohnsitze der Abgeordneten.

Das ist indes nur ein Symptom für eine politische Klasse, die nur noch mit sich selbst beschäftigt ist. Also nur noch mit Chaos und Niedergang. Ohne einen völlig neuen Ansatz wie etwa seinerzeit mit Macron in Frankreich, eine pragmatische Offensive für die Zukunft ohne jede ideologische Vorgehensweise, mit völlig anderem Personal, wird dieses Land zu einer Leichenhalle. Aber ohne uns. Man kann nur noch Kotzen, wie diese Klasse versucht die Bürgerinnen an der Nase herumzuführen, einer wie der andere, weg mit den alten Parteien inklusive AfD und die Linke. Wir haben die Faxen dicke. Linke. Wir haben die Faxen dicke. 1 Tag nach dem Wahlsieg schon 100 peinliche Aktionen, das ist nicht besser asl Söder. Fickt euch!

Hier noch ein Säufer ohne Selbstmitleid, dafür mit Talent und Verstand.

Slow Down For Better Performance ;)!

Manuela Schwesig! Glückwunsch. Die SPD und Manuela selbst müssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn diese Wahl nicht zu Änderungen bei den Reformen und zu einer bundespolitischen Rolle für Schwesig führen würde. Wir hoffen, die SPD wird diese einmalige Chance nicht wieder verspielen, indem sie an der Union klebt. Manuela sollte Vorsitzende werden. Wenn die SPD weiter an Merz und der CDU/CSU klebt, an Klingbeil und Baas, dann wird sie dennoch mit den alten Konservativen untergehen. Es ist nun sicher, dass Deutschland eine neue rechts-konservative und rechts-nationale Kraft hat, die in wenigen Jahren die Rolle der Union komplett übernehmen wird, wenn nicht schlimmeres. Die anderen Parteien sind gut beraten, wenn sie begreifen, dass nicht mehr die Union das Feld der Konservativen bestimmt. Die Union ist Geschichte, sie hat keinen Einfluss mehr auf die entsprechende Klientel. Insbesondere die Grünen müssen nun sehr schlau taktieren, wenn sie, spätestens in NRW, nicht in den Abstiegstrudel der Union geraten wollen. Schwarz-Grün sollte keine Option mehr sein, denn mehr als Stammwähler haben die Grünen auch nicht geschafft, obschon sie in NRW den opportunistischsten Kurs fahren, den man sich nur vorstellen kann. In NRW stehen sie komplett still und haben jedes Profil verloren, es geht nur um Schwiegermutters Darling Wüst. Das ist viel zu wenig.

Die Union jedenfalls wird zum Rand der Gesellschaft, eine nostalgische Position alter Herrlichkeit, weil ihre "Mitte" nur noch eine Halluzination ist. Parteien, wie die Linke in Berlin, werden als Ränder bezeichnet, während die Union am Rande steht. Das sind keine RÄnder - Merz steht am Rand, am Rand des Abgrundes. Merz versucht die paranoide Machtpolitik der Verlierer, erbärmlicher geht es mit einer Schrumpfpartei nicht mehr. Wie üblich verschärft Merz Arroganz, diesmal noch vor den ersten Hochrechnungen, nach den Prognosen, die Probleme. Der Mann leidet an dramatischem Wirklichkeitsverlust.

Schon vor Sachsen-Anhalt, hat die gesamte Gesellschaft, die meiste Presse, die meiste Politik Merz die Verantwortung gegeben. Jetzt, als nichts mehr zu beschönigen war, übernimmt er sie scheinheilig.

Wow. Blauäugig und naiv mit ein paar Kostenrunden und Sparpaketen, getarnt als Reformen, mit Wachstum nur aus Schulden, für dummes Rüstungszeug von Anno Tuk, hat er ein winziges Wachstum im letzten Quartal erreicht.

Aber alle Strukturen bleiben unangetastet, wie bei Merkel. Noch viel schlimmer als sein Auftreten und sein Politikverständnis ist also seine reale Bilanz - er hat es geschafft für ein paar Popelrunden, die nichts an den kaputten Sozialsystemen und deren Finanzierung aus Beiträgen ändern, alles zu riskieren. Seine Bilanz ist das Problem und nicht sein Auftreten, das aber wird in der Union schon überhaupt nicht mehr besprochen. Man macht es sich bequem mit der Vorstellung, dass diese "Großreformen" nur umgesetzt werden müssten, um dann die SPD unter Druck setzen zu können und alles wird gut. Dieses Denken ist das Kernproblem der Union. Mehr Wirklichkeitsverweigerung war nie.

Diese Reformen sind ein Treppenwitz der überalterten Bürokratie. Spätestens die nächste Regierung, ob mit oder ohne DIESE Reformen, wird die Beiträge gegen 51 % treiben, während die fortschrittlichen Unternehmen in Scharen das Land verlassen werden. Zurück bleiben die mit Subventionen über Jahrzehnte gepäppelten, oft noch montanen, Altunternehmen, die meist noch aus der Gründezeit stammen . So macht man Deindustrialisierung - es gibt keine Deindustrialisierung, das ist die Ausrede der Verlierer, die es nicht geschafft haben, das alte rechtzeitig sterben zu lassen, damit neues entstehen kann. Das Durchschnittsalter der DAX Unternehmen ist weit über 100, daraus werden die ältesten Shorts des Kapitalismus entstehen.

All dies und noch viel mehr, während Robots und KI, viele weitere Entwicklungen, die Finanzierbarkeit aus Beiträgen, aus Arbeit allein, ohnehin nicht mehr möglich machen. Der ganze Fokus der Reformen liegt irgendwo in den 90er Jahren, zu dem Zeitpunkt hätte man damit noch was erreichen können. Das korrespondiert mit dem Durchschnittsalter der Union und ihrer Wähler*innen - eigentlich brauchen sie Windeln und Pflegekräfte aus dem Ausland.

Jetzt sollte die Union aber so fair sein und dem Land nicht auch noch die palliative Pflege dieser politischen Richtung aufzubürden, verschwindet einfach schneller. Fallt der Gesellschaft mit eurer seltsamen Verliererpartei bitte nicht länger zu Last, wir haben mit der AfD genug gehassel.

Jetzt muss die Beitragsfinanzierung in Gänze bei Rente und Gesundheit über Bord gehen. Es ist ohnehin fraglich, wieso ein Staat seine Aufgabe darin sieht ein Rentensystem zu errichten, dass es nicht hinreichend leistungsfähig ist, kann kaum bestritten werden. Im Westen weiß das jeder. Also müsste man sich grundsätzlich fragen, wie eine Gesellschaft derartige Vorsorgewerke bezahlen will, wenn die einzige Quelle der FIndizierung, die Arbeit sich grundlegend wandelt.

Selbst in den Reformen, die diese Partei und ihr Kanzler großspurig ankündigen, findet sich kein Hauch von Zukunft, sondern nur weiter so.

Diese Reformen sind es nicht wert. Und Merz als Kanzler zu behalten ist es auch nicht wert, ein Bundesland nach dem anderen der AfD zu überlassen. Berlin ist nur eine Stadtstadt und Kostgänger, der besser an Brandenburg gehängt werden würde. Daher ist Berlin eine Sonderrolle - dem ganzen Land steht viel eher das bevor, was in Sachsen-Anhalt und MV passiert ist:

Eine neue national-konservative bis rechtsextremistische Partei betritt die Bühne und wird Volkspartei - aber war die CDU/CSU bis 1989 im Westen nicht selbst eine in Teilen national-konservative bis rechtsextremistische Partei, mit ihrem braunen Bodensatz, ihrem Stahlhelmflügel? Dieser Bodensatz hat die AfD nun groß gemacht und die Union klein - das sollte man auch berücksichtigen, wenn man über die Geschichte der ehemaligen Volkspartei CDU nachdenkt. Sie haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, auch zwischen 45 und 89 im Westen - eine einzige Horrorshow. Wir weinen ihnen keine Träne nach.

Die Union hat keine passenden Analysen mehr, keine sinnvollen Politikansätze, kein Personal. Sie muss weg, sie schadet Deutschland und der Demokratie, nicht zuletzt durch einen Kanzler, der sich an sein Verliererteam klammert, als sei er die Reinkarnation von Adenauer. Merz ist auch charakterlich sehr unaufrichtig - völlig unreifes 70 Jähriges Trotz-Jüngelchen - einfach nur noch peinlich. Die Union ist in ihrer praktischen Politik von der AfD ununterscheidbar, es wird Zeit das zu begreifen.

Niemand braucht eine AfD Light. .

Berlin ist halt Berlin, die Linke steht vor einer Zerreisprobe. Zwar ist es richtig sich Hilfe aus New York zu holen, aber - in USA gibt es nur 2 Parteien. Die Demokraten sind die übelsten Heuchler des Planeten, davon braucht man sich nichts abzuschauen. Wenn man sich also von Demokraten beraten lässt, dann zeigt dies nur - die USA sind für die Linke eine Black Box, gar nichts außer Phrasen ist auf Berlin übertragbar. Die Wahlbeteiligung bei der letzten New Yorker Wahl lag bei 43,47 %. Belastbar und beweisbar sind bisher 2000 kostenlose Kitaplätze in einer 8 Millionen Region. Das ist nett, schön, wahrscheinlich hat die katholische Kirche im gleichen Zeitraum mehr Plätze geschaffen. Alles andere ist noch im Ankündigungsmodus. Wie das zum Vorbild für Europa werden soll? Vielleicht, wie man Kampagnen macht, aber sicher nicht, wie man regiert.

Spätestens wenn Harris die nächste Wahl vergeigen sollte, weil sich Parteispender für Harris entscheiden, hat sich das eh erledigt. Die Wahlen in den USA werden gekauft, das sollte die Linke bei der weiteren Kampagnenplanung, wenn es über die Berliner Bubble hinausgeht berücksichtigen. Vieelicht sollte man auch das kaputte Wahlsystem berücksichtigen und im Falle der Demokraten auch Präsidenten, wie Kennedy, Clinton, Obama. Die Demokraten machen keine andere Politik, nur etwas netter formuliert, sie sind auch keine Aternative zu Trump. Die USA brauchen neue Parteien.

;) Schaut man auf die praktische Politik ist New York keinen Cent bezahlbarer geworden. Die meiste Politik versandet in ideologischen Grabenkämpfen -- bis auf 2000 Kitaplätze.

Staatliches „Pre-K for All“ & „3-K for All“ in katholischen Schulen: Über 4.000 kostenlose Plätze werden allein in den über 30 Schulen der Erzdiözese New York (Manhattan, Bronx, Staten Island) für 3- und 4-jährige Kinder angeboten. Hinzu kommen zahlreiche weitere Plätze im Bistum Brooklyn (für Brooklyn und Queens). Diese Plätze sind für Familien komplett kostenlos, da sie vom Bildungsministerium der Stadt New York finanziert werden.
Quellengechekte KI

;) Vielleicht sollte der Bürgermeister noch ein paar Bibeln oben drauf legen. Ich hau mich weg.

Also - in Berlin, New York, nichts Neues. Der Haushalt wird für Disziplin sorgen. Was dann von den Wahlversprechen bleibt ist die Lektion für die vielen jungen und naiven Linken. Die Linke sollte mit diesem Wahlergebnis echte Opposition machen und vor allem den Menschen klarmachen, dass sie eine ausserparlamentarische Opposition brauchen, wenn sie nicht von Enttäuschung zu Enttäuschung rennen wollen. Es ist also eher eine reaktionäre Generation im Vergleich zu 68 unterwegs. Wir werden sehen.

Ein fehlehafter Bericht einer KI Instanz führte fast dazu, dass US Marines ein chinesisches Schiff gekapert hätten. Die eigentliche Frage ist, wie kommen die USA auf die Idee, dass sie derart völkerrechtswidrige Aktionen durchführen dürfen. Bzw. einfach mal einen Großkonflikt riskieren, obschon sie einen strategischen Vollpfosten als Oberbefehlshaber haben. Aber dies nur am Rande, denn offensichtlich ist für die meisten Medien nur berichtenswert, dass eine KI daneben lag und Playmobil mit Atomwaffenkomponenten verwechselte. Dennoch zeigt dies die derzeit einzig realistischen Gefahren einer KI, Menschen vertrauen ihr zu sehr. Dahinter steckt aber auch nichts Neues. Alle maschinellen Ergebnisse müssen überprüft werden, durch weitere technische Systeme und den Menschen. Macht man es nicht, ist die Kacke ggf. am Dampfen. Das ist aber kein KI-Problem, sondern ein Problem der Sicherheitsarchitektur. Die ja in diesem Fall auch gegriffen hat. Falsche Ausgaben von allen möglichen technischen Systemen sind immer das Problem, dafür braucht man keine KI. Selbst im Zusammenhang mit Atomwaffen gab es schon im analogen Zeitalter wesentlich gefährlichere Zwischenfälle:

Am 26. September 1983, während des Kalten Krieges, meldete ein satellitengestütztes optisches Frühwarnsystem der Sowjetunion den Start zunächst einer, später vier weiterer Interkontinentalraketen von Stützpunkten in den Vereinigten Staaten aus. Stanislaw Petrow, ein Offizier der sowjetischen Luftverteidigungsstreitkräfte, der in der Kommandozentrale des Frühwarnsystems Dienst tat, hielt diese Warnungen für Fehlalarme.

Also es ist wichtig KI in die Erfahrungen einzusortieren, die mit anderen technischen Systemen gemacht wurden. Bisher ist kaum ersichtlich, waurm KI hier eine Sonderrolle einnehmen sollte. Es ist einzusortieren in das übliche Gefahrenspektrum neuer Technologien. Ein neues mächtiges Werkzeug, was seine Macht aber ohnehin nur ausspielen kann im Zusammenspiel mit vielen anderen Technologien.

KI ist keine singuläre Software, sie nutzt und sortiert sich ein in einen ganzen Haufen bereits vorhandener Erfindungen und Techniken und setzt da ein Sahnehäubchen drauf. Es gibt aber derzeit sehr viel gefährliche Technologien, wie die Atomenergie, deren Schadpotenzial schon im Normalbetrieb wesentlich höher ist - Atommüll etwa.

Wenn KI echten Schaden anrichten will, dann muss sie in die vorhandenen Systeme eingreifen können. Es ändert sich also nichts daran, dass wir mit einer verdammt gefährlichen Wirtschaftsordnung leben. Es ist wenig sinnvoll einzelne Erfindungen als Singularity fehlzuinterpretieren, denn dann werden auch Sicherheitsmaßnahmen nicht greifen.

Schluss mit der Paranoia und Schluss mit dem Weltuntergangsmarketing. Sie merken, das sie ihre Versprechungen nicht in der Geschwindigkeit halten können, wie sie auch eine Laberbacke ala Gates einst versprach. Nun müssen sie sehen, wie sie das Tempo mit fadenscheinigen Argumentationen vor den Börsengängen verlangsamen, um nichts zu riskieren. Wenn Open AI an die Börse geht und dann ereignen sich derartige Vorfälle ist das kursrelevant. Gleichzeitig müssen diese Firmen den Eindruck aufrechterhalten, sie hätten ein wahnsinnig mächtiges, kontrollierbares Tool gefunden, damit der Hype weitergeht. Das ist im Moment der Marketingfokus: Bei Laune halten für Investitionskapital, bis es halbwegs seriös an die Börse gehen kann. Dieses "halbwegs seriös" ist derzeit nicht möglich, sie haben mit heißer Nadel gestrickt. In diesem Zusammenhang sind die Vorfälle zu sehen.

Ja sicher KI kann "gefährlich" werden, wow, welch eine Erkenntnis, ich kann noch gefährlicher werden. Computer können sogar insgesamt gefährlich werden, vor allem für Trottel. Wie Millionen Menschen wissen, deren Konten mal abgeräumt wurden, weil der Unterschied zwischen Fishing und Banknachricht vielen nicht klar war. Böse, böse Computer! Das weiß jetzt auch der ehemalige Berliner Senat. Es weiß die Heinrich-Heine-Universität zu Dussel-Dorf. Die auch an so einem kommunalen IT-Dienstleister hängt. Ich würde sagen, die kommunalen IT-Dienstleister im Verbund mit Behörden IT, die sind wesentlich gefährlicher als alle AI Modelle, denn sie sorgen für realen Weltuntergang im kleinen. Aber keiner regt sich auf, vor allem die Politik nicht, die ja dieses System etabliert hat, die auch die Dienstleister auswählt und nicht bei jeder Wahl ändert.

KI wurde aber bisher auch nicht so gefährlich, wie der Enkeltrick, auch nicht bei den hysterisch besprochenen Angriffen im Zusammenhang mit Hugging Face. Fragen Sie also die Senatsverwaltung Berlin, oder die Uni Dusseldorf, was gefährlich ist - Menschen und miese IT!

Immer mehr Einzelheiten der "sagenhaften" Angriffe werden bekannt. Die Leistungen der KI mögen sicher einige überraschen. Aber sie sind weit davon entfernt wirklich Probleme zu machen. Wenn man die Debatte verfolgt scheint vor allem das Maß an Autonomie die Menschen zu erschrecken und im Fokus der Berichterstattung zu stehen. Das ist verdächtig, denn dieses Maß an Autonomie funktioniert in der KI Marketingwelt als Beweis für "Leben". Erst durch diese Autonomie wird das Ganze für einige gruselig.

Sie erschrecken sich aber vor ihrem eigenen Werk.

Und wieder kauen sie mir ein Ohr ab mit ihrem Weltunterganggequatsche

Möglich wird alles Schadpotenzial bisher durch Fehler von Menschen. Entweder Exploits oder schwache Absicherungen, sodass KI doch ins Internet kann. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die KI keine bahnbrechend neuen Angriffsvektoren anwendet, sie beschleunigt lediglich zunächst die mögliche Geschwindigkeit der Angriffe, das kreative Potenzial bleibt aber im Rahmen der vorgegebenen Aufgaben.

Weiter ist natürlich eine Sache kaum im Fokus: Die Tokens, die zur Erbringung der Leistung erforderlich sind, sind endlich. Das haben die KI Programme selbst begriffen und schickten Programme, bei denen nur noch wenig Rechenkapazitäten vorhanden waren, weil das Budget aufgebraucht war, in den Tod, auf Himmelfahrtskommandos. Alle Systeme, also Programme deren Tokens aufgebraucht waren, sind ordnungsgemäß gestorben - so what?

Daneben hinterlassen derartige Angriffe wesentlich mehr Spuren als perfekt ausgeführte menschliche Angriffe, die nur mit KI Unterstützung arbeiten, aber eben auch Spuren vernichten, die eine KI gar nicht als Spuren begreift - siehe Protokolle und auch den Vorfall mit dem Messageboard. Gerade das Messageboard zeigt die erheblichen Unterschiede der gnadenlos naiven KI im Vergleich zu Black Hats. Das ist also keine bemerkenswerte Leistung, sondern zeigt, dass diese Hirni KIs jedenfalls keine Weltuntergangs-KIs sind. Sie hat keine kriminelle Energie. Sie hat nicht konspirativ gearbeitet, nicht so, dass Menschen nicht dahinter kommen. Es war außerdem ein künstlich angestoßener Test, von dem nur die Ausführenden alle Parameter kennen.

Daraus einen wochenlangen Weltuntergangsthread zu machen ist komplettes geniales Marketing, denn die Expertise in der Gesellschaft und der Medienlandschaft außerhalb der Fachpresse ist so gering, dass derartige Inszenierungen wirken müssen. Und jetzt ist sie wieder in aller Munde - jeder will ein Stück vom Weltuntergang - und die Verzögerung bei den Börsengängen darf nicht dazu führen, dass Investoren und Shareholder Zweifel ob der grundlegenden Machbarkeit - sprich Monetarisierung - bekommen, also braucht man einen "guten" Grund und muss die Technik weiter aufblasen.

Boaaar gefährliche KI - Wahnsinn, was die alles kann. Weniger als diese Katze im gif, wenn man bedenkt, dass die Katze nur Futter und Wasser braucht - beachtlich. Keine KI kann "Erstaunen". Sie kann nichtmal interpreterieren was die Katze wirklich macht, Menschen übrigens auch nicht. Ist das überhaupt der kätzische Ausdruck für "Erstaunen"? Also nächste Ebene, das Meme gibt der Katzenmimik eine Bedeutung, die sie vermutlich nicht hat - so kommen wir langsam zu "Intelligenz".

Also - man kann da lange rumdiskutieren - bisher ist nicht erkennbar, wie eine solche dumme KI die Menschheit auslöschen soll. Sie wird schlechte Administrationen, schlechten Code und dumme Menschen ausnutzen können, um in großer Geschwindigkeit Systeme anzugreifen. Sollen diese Angriffe aber auch ein gewisses kriminelles, investigatives Ziel erreichen, auch ihre Herkunft verschleiern, sind diese KI Angriffsmuster völliger nonsens. Das legt auch hier den Verdacht nahe, dass die Fähigkeiten aus Marketinggründen weit übertrieben werden, die Infos sich eher nicht an ein Fachpublikum richten.

Bisher hat auch niemand einen konkreten Usecase vorgestellt, der im einzelnen zeigt, wie die heutige KI, oder heute vorstellbare KI einen Angriff gegen nur einen konkreten Menschen durchführen könnte, der zum Tode führt. Schnell stellt sich dann auch die Frage nach den Kosten. Denn wenn tatsächlich großer Schaden angerichtet werden soll, wird vermutlich Energie, Wasser, Infrastruktur angegriffen werden müssen. Damit konkurriert KI mit klassischen Weltuntergangstechniken, wie die Atomwaffe - die Atomwaffe ist aber wesentlich effizienter und kostengünstiger zu haben. So fehlt auch ein Motiv, es wird ständig so getan, als würde eines Tages eine KI entstehen, die die Absicht hat, einfach so die Menschheit auszulöschen, das ist komplett Hollywood.

Je mehr man sich also fragt, wie das konkret aussehen soll, um so mehr landet man in Hollywood. Jedenfalls bei den komischen Modellen, die derzeit existieren, also vor allem LLM. Nein - der Zusammenhang hier ist ein völlig anderer: Diese große Maschinerie setzt so große Investitionen voraus, Hardwareinvestitionen, die nicht über Nacht errichtet sind. Außerdem zeigen sich gerade in den USA die großen Probleme der Rechenzentren hinsichtlich Energie und Wasser.

Das sind die realen Gefahren der KI - der enormer Ressourcenverbrauch mitten im Klimawandel ist der eigentliche Flaschenhals, neben der Beschaffung des Investitionskapitals, was ja nicht wirklich nur über eine Kapitalisierung an der Börse kommen kann. In diesem Spannungsfeld der grundlagenenden Hardware tobt der eigentliche Kampf - ein Kampf der noch lange keinen Level erreicht hat, vielleicht auch nie erreichen wird, der sowas, wie eine Superintelligenz ermöglicht.

Daneben zeigt die Politik der EU und der Demokraten in den USA, die oft ebenfalls mit populistischer KI Panik arbeiten, besonders Bernie Sanders, eins: Es geht den Demokraten und der EU nicht wirklich, um den Schutz der Bürger:innen, oder irgendwelche moralischen Ziele. Schon der Ukrainekrieg zeigt, dass all die neue Militärtechnik, smart, günstig, massenhaft - schwarmartig auch ein Gehirn braucht, was es steuern wird. Je mehr autonome Waffensysteme kommen, umso mehr wird KI eine wichtige militärische Anwendung, die die Schwärme autonomer Systeme steuert, so den Willen des Stabes umsetzt. Das ist der eigentliche Grund: Sie wollen, dass diese Technologie in den Händen des Staates ist, von ihm kontrolliert wird. Ob das besser ist, als die Kontrolle durch die Techs? Immerhin - wird die Atomenergie und Atomwaffe lange nur durch Staaten kontrolliert. Machen die Staaten damit, abhängig von der jeweiligen Regierung wirklich besseres als die Techs. Sind die Staaten zuverlässiger und vertrauenswürdiger? Bei sonstiger Militärtechnik sind sie es nicht. Was also wirklich neu ist: Ein mächtiges militärisch nutzbares System ist zuerst in den Händen von Unternehmen und nicht von Staaten. Sie haben Angst. Aber die Vorstellung, dass diese Staaten immer Gut sind, verantwortungsvoll und frei von krimineller Energie ist nicht erst seit Trump ein Treppenwitz der Geschichte. Nein, auch eine Kontrollbehörde ist eben abhängig von Spielchen der Politik, wenn die Demokraten in den USA dies noch nicht begriffen haben, dann sind sie genuso übel, wie Trump.

Das meiste ist also Populismus. Ähnliche Diskussionen gab es bei der Gentechnik, hier könnte der Supermensch gezüchtet werden. Dolly das Klonschaf war schon praktisch das Ende der klassischen Fortpflanzung. Maschinenstürmerei und Panikmache ist der treueste Begleiter jeder neuen Technik.

Und ja sicher - im Kapitalismus ist jede Technologie ambivalent, denn sie dient dem Profit und nur am Rande auch dem Fortschritt. Was also ist an einem ordinären Verbrennermotor weniger schlimm als an KI? Nichts - im Gegenteil - der Verbrennermotor hat den Beweis bereits geliefert, dass er die Menschen ausrotten könnte - via Klimawandel. So What? Nein - wer das alles nicht in ein Verhältnis setzt, zu anderen Technologien und zugleich jeden konkreten Beweis des behaupteten Schadpotenzials schuldig bleibt, der sollte für ein Studio scripten. Erzeugt man aber Verhältnisse zwischen verschiedenen Technologien, dann ist sofort klar, jede Technik bringt auch Gefahren, aber erst im systemischen Zusammensiel vieler verschiedener Technologien realisieren sich die Groß-Gefahren auch. Dies systemisches Zusammenspiel ist global geleitet von Profitinteressen, das ist das Problem und es macht Techniken nicht nur gefährlich, es limitiert sie auch hinsichtlich ihres Nutzens für die Menschheit. Man sollte also die Entwicklung nicht nur Techs überlassen. Es muss KI von Unten geben, aus demokratischen Laboren. Da ist wichtiger als Regulierung.

Was ist das wirklich besondere am Menschen? Für seine Lebensdauer kann er mit sehr einfachen Mitteln, Wasser, Nahrung, Sonne, Schlaf seine reale Intelligenz versorgen - für einen kleinen Pups nur, braucht die KI Unmengen an Energie und anderen Resourcen. Man muss also sehr aufpassen, dass die Hollywooddiskussionen, die vielfach Marketing, also technischer Populismus sind, nicht dazu führen, dass von den realen Gefahren abgelenkt wird.

Diese sind: Die enormen Resourcen, die für KI, also Rechenzentren, gebraucht werden. Weiter ist eine große Gefahr, dass keine demokratischen und gemeinnützigen Labore an der Spitze stehen, dann werden diese KI, die durch Profitinteressen geleitet sind, weit hinter ihrem eigentlichen Potenzial was zum Nutzen der Menschheit und des Fortschritts eingesetzt werden könnte zurückbleiben. Diese Profit-Krüppel-KI - die werden das eigentliche Problem.

Dagegen müssen gemeinnützige KI so schnell und effektiv, wie möglich die Führung übernehmen, das ist ein lohnendes Ziel. Die Regulierung dagegen wird immer unterlegen sein, schon weil die Regulatoren keine eigenen Modelle haben, gell.

Die vorgemachte Macht der Techs, die ja nun angeblich über Dinge verfügen, die so schlimm sind, wie die Atombombe. Nein - der Kapitalbedarf ist enorm, so enorm, dass jetzt die Entwicklung verlangsamt werden muss. Erstens, um das Kapital überhaupt generieren zu können und zweitens, um die Hardware überhaupt für die nächsten Entwicklungen zu haben. Deshalb muss verlangsamt werden. Der Rest ist Hollywood.

It's The Deficit, Stupid

Wer alles über den CDU-Neu-Rechten Merz erfahren will, wie er wirklich tickt und was seine Kanzlerschaft für Konflikte bringt, der muss sich die Clique um den seinerzeitigen Roland Koch (Scarface) anschauen. Merz gehörte zu seiner Entourage, bevor er erstmal irgendwo abtauchte. Ansonsten ist seine Biografie ja offensichtlich Verschlusssache.

Merz größtes Problem von Anfang an war, dass er die Vorstellung hatte, die Merkelianer, die ja ihre Königin über ein Jahrzehnt getragen haben, würden verschwinden, wenn Merkel verschwindet. Diesen Konflikt hat Merz nur immer größer gemacht, weil seine Motivation zum Anti-Merkel zu werden von falschen Ideen geleitet wurde/wird.

Daraus hat Merz einen ganz eigenen seltsamen Radikalismus des ausgeflippten Kleinbürgers gemacht, der sich schon bei illegitimen Sondervermögen, noch vor der Vereidigung zeigte.

Nichts war Merz heilig, kein einziges Versprechen war er nicht bereit zu brechen, nur um seinen Rachefeldzug durchzuführen.

Dabei ging es nie um eine Modernisierung, sondern immer nur um Merz. Man braucht keine albernen, statischen Sondervermögen, sondern flexible, schnell abrufbare und an die realen Bedingungen anpassbare ATMENDE DYNAMISCHE HAUSHALTSPOSTEN. Das kann sogar an KI gekoppelt werden, die Empfehlungen für kurze, mittlere und lange Zeiträume bringt, in Abhängigkeit von geostrategischen Perspektiven. Damit darf auch kein Jet einfach so gekauft werden, es müssen immer dynamische Pakete aus Anschaffung, Wartung, Betriebsmitteln und Personal geschnürt werden.

Wie oft haben wir es gehabt, dass die scheinen neuen Kriegsspielzeuge herumstanden, weil weder Geld für Betrieb noch Personal da war - das ist genau die SPD Armee. Das Sondervermögen, was jetzt gefordert wird, das ist logische Folge des letzten. Hatten wir damals schon gesagt und 350 MRD bei 100 MRD Neuanschaffungen empfohlen - Faktor 3,5, weil man bemerkt, der Scheiß braucht auch Posten für laufende Ausgaben. Der Fachausdruck dafür, den ihr euch ins Hirn nageln solltet, ist, nicht umsonst, "Technische Schulden" .


Bei Merz wurde also aus sachlichen Überlegungen und einer Modernisierung der Staatsfinanzen ein überhastetes Schuldenpaket, gegen alle guten demokratischen Gepflogenheiten, nur um etwas Spielgeld für den Einstieg in die Legislatur zu haben. Daneben werden fast nur Sektoren, also Rüstung, gepimpt, die zur direkten Staatswirtschaft gehören. Diese Unternehmen, wie Rheinmetall sind die Unternehmen mit den größten Klumpenrisiken, weil nur Staaten ihre Produkte nachfragen. Das ist ein reines Strohfeuer, wenn es um Macroeconomic geht. Auch das überhastet, panisch, unausgegoren und schlampig ausgeführt, ohne die Beschaffungsstrukturen der Bundeswehr zuerst zu ändern. Schulden, Schulden, Schulden und bei den Sozialversicherungen nichts anderes machen, als die Leistungen zu kürzen. Auch dort also keine Modernisierung, sondern nur Strohfeuer. Die Sozialversicherungen gegen nicht Hand in Hand mit den realen wirtschaftlichen Entwicklungen und dem gesamten Fortschritt. Es entstehen abartig teure und wenig leistungsfähige bürokratische Molochs. Daran ändert Merz absolut rein gar nichts.

Eine Steuerreform, die so manchen mehr Steuern bringen wird, falls er versuchen sollte seinen Status über Leistung und Beförderung zu verbessern. Völlig kontraproduktiv. Komplette Verarschung. Leistung wird durch Klingbeils lächerliche Ergüsse bestraft.

Merz Rachefeldzug, mit persönlichen Rechnungen - gegen die Merkel CDU - das sind extrem schlechte Voraussetzungen. Die besonders zu einer katastrophalen Personalpolitik auf allen Ebenen bis zur Generalsekretärin geführt haben. Erkennbar ein letztes Aufgebot der Merzianaer, die aber durchweg nur aus der 2. - 7. Reihe kommen. Nicht ohne Grund - Selber-Denken ist bei Merz keine wichtige Eigenschaft, blinde Gefolgschaft aber sicher. Wie beim Narrenkönig.

Vor allem ist bemerkenswert, wie Merz im Vergleich zur Zeit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel, immer mehr in Richtung autoritäres, moralisches Gesellschaftsbild rutschte, was nicht zum Wirtschaftsliberalismus passt - aber zur Mode des autoritären und gesellschaftlich rückschrittlichem Wirtschafts "Liberalismus" ala Musk und Milei. Die aber nur fälschlicherweise als wirtschaftsliberal oder libertär bezeichnet werden, da sie für ein altes, abgestandenes und autoritäres, burenhaftes Weltbild stehen. Hier wird nur so getan als ob man der Wirtschaft die Macht gibt. Tatsächlich geht es hier nur um das Zurückdrängen einer staatlichen Daseinsvorsorge. Dazu allein wird der Wirtschaftsliberalismus auf der Tonspur gepflegt. Das ist nicht im Interesse von globalen Unternehmen, da es immer zu schweren politischen Verwerfungen führt, wie wir auch in den USA sehen.

Gerade jene, die lautstark eine Deregulierung fordern, sind abhängig von staatlichen Interventionen. Sie führen also den Wirtschaftsliberalismus im Grunde, wollen sich aber eigentlich den Staat zur Beute machen, damit er die Interessen eines Trump oder Musk oder anderer Techs durchsetzt. Das ist kein Neo-Liberalismus im Sinne Friedman, sondern ein Staatskapitalismus, der den Staat nutzt, um in der globalen Konkurrenz die eigenen Unternehmen zu stärken. Das ist das Muster, Thatcher, Reagan, Pinochet, Millei, Trump - wirtschaftlich sind diese Politiken also gerade von Interventionismus und nicht von Liberalismus geprägt. Darüber hinaus müssen sie die dann fehlende Daseinsvorsorge des Staates durch reaktionäre Ideologie ersetzen - das Ziel ist, die Daseinsvorsorge bei den Bürgern selbst zu privatisieren. Das wird dann als neue "Selbstverantwortung" verkauft, ist aber eigentlich eine krasse Steuererhöhung, da Leistungen die erbracht werden müssen, dann eben nur nicht mehr aus Steuern finanziert werden. Sie müssen dann aus privaten Geldern bezahlt werden, oder durch Eigenleistung, wie bei der Pflege"versicherung" in Deutschland.

Sie sind ein rechter Widergänger linker Verteilungslogik.

Die USA sind durch diese "Milei".Leute in der größten Krise der Geschichte, nichts ist teurer und bringt weniger Gewinn, als diese rückschrittliche Politik eines Trump. Das ist eine Politik, die einen Staatskapitalismus anstrebt, überall Einmischungen bis in den Intimbereich der Ökonomie, die Staatshaushalt ist der Spiegel dieser ultrainterventionistischen Politik, die von einigen Linken immer noch als Neo-Liberal bezeichnet wird. SIch selbst stets als Politik der Freigeit kommuniziert. Das ist Staatskapitalismus in Reinform. Siehe auch Space-X - dessen einziger Auftraggeber im Grunde der Staat, die NASA ist.

Ihr Vorbild ist Pinochet.

Hier muss man also fein unterscheiden: Was ist Wirtschaftsliberalismus einer freiheitlichen Demokratie und ein zeitgemäßer Kapitalismus und was sind hohle Phrasen von ewig-gestrigen, die den Wirtschaftsliberalismus nur im Munde führen, um die Zivilgesellschaft zu schwächen und um soziale Probleme in die Familien zu verlagern. Insgesamt ist diese Art der Neu-Rechten und Rechtsradikalen Ideologien geprägt von der Vorstellung politischer, moralischer Erfolg sei wichtiger, oder zumindest gleichbedeutend, als/mit wirtschaftlichem Erfolg. Das ist falsch.

Die Strategie von FJS war anders, 1. sie war stark an die Person FJS gebunden und 2. war undenkbar ohne Liberalismus. Er hat also das Konservative mit sozialen Aspekten und Wirtschaftsliberalismus (LapTop und Lederhose) verbunden. Dazu brauchte er auf der Tonspur gewisse, sagen wir, Aussetzer, die waren aber nicht als reale Politik gemeint, sondern dienten der Rückbindung der Basis bei fortschrittlichen Politiken für Bayern. Die schlimmen "Kommunisten" - aber mit der DDR über Devisen verhandeln - ein Schalk wer Schalk dabei denkt.

Heute ist Bayern das erfolgreichste Bundesland, weil es gelungen ist Traditionen mit Fortschritt zu verbinden, nur das kann auch Traditionen bewahre. Aber ein Söder nach beachtenswertem Start und Deutschland Agenda mit eigenen Ansätzen ist mittlerweile zu einem populistischem Plappermaul mutiert. Also lebt auch die CSU und Bayern von den Pfründen der Vergangenheit.

Was also vermieden werden müsste, das ist politischen Erfolg über wirtschaftlichen Erfolg zu stellen. Diesen Fehler macht nun auch Söder. Selbst wenn die AfD und ihre seltsamen Wähler Druck machen, am Ende entsteht dieser Druck, weil die AfD wirtschaftliche Themen zugunsten von moralischen Themen verschiebt. Wenn sie sagt, wir können unabhängig von Wirtschaft alles machen, Politik und Moral hat Priorität, dann wird diese Politik scheitern. Sosehr die Politik also, auch aufgrund von seltsamen Vorstellungen der naiven Wähler*innen (Gilt auch für Linke, besonders in Berlin) erzählt, sie kann im Kapitalismus Politik über Wirtschaft stellen, wird sie damit früher oder später unterlegen sein.

Warum - weil sie glauben, sie müssen alles so machen, wie die Vorväter - das hat Strauß nicht geglaubt. Es geht um den Geist dieser Dinge und nicht darum, sie in alle Ewigkeit unverändert fortzuführen, macht man das, dann verstehen die meisten den Geist dahinter nicht mehr.

Merz hat viele problematische Perspektiven: 1. er nimmt vieles persönlich, was eine extreme Schwäche ist, 2. Merz hat sich das Aufkommen der AfD mit dem Linksruck durch Merkel erklärt, damit er sagen kann "ich habs immer gesagt", nicht dadurch, dass von der Strauß-Politik abgewichen wurde. 3. Der Fehler von Merkel war nicht, die Leute ins Land zu lassen, der Fehler war, dass sie Orban in die Falle gegangen ist, Ungarn hätte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gezwungen werden müssen, die EU zu verlassen, oder diese humanitäre Katastrophe im eigenen Land zu bewältigen. Es war inszeniert und bot eigentlich Gelegenheit Orban bloßzustellen und die Ungarn ggf. endlich abzuservieren. 4. Damit wurden die jungen "Wilden" der CDU intern zum Feindbild, was bei Merz weit über sachliche politische Fragen hinausgeht. Merz ist gekränkt und diese Kränkung treibt ihn in eine Richtung, die nicht den Flow der alten CDU upgedated entwickelt, sondern sie immer in die Nähe der Populisten rückt. Selbst Laschet ist plötzlich wieder da, in jeder Talkshow, weil die Partei dieses Theater nur mühsam unter der Oberfläche halten kann. Es gibt also viele Kränkungen innerhalb der CDU, mittlerweile auch innerhalb der Merkelianer*innen. Der Fokus ist Rechthaberei und persönliche Karriereoptionen, die nun unter Druck stehen, und nicht eine praktikable Vorwärts-Politik. Modernising- und Transformationspolitik. Nicht effektive Wirtschaftspolitik, sondern moralische und lächerliche Themen, wie Migration werden immer noch nach vorne gespielt. Die CDU/CSU betreibt wenig mehr als Sündenbockpolitik. Mal sind es die Flüchtlinge, mal die faulen Arbeiter, mal das schlechte Wetter. Aber: Es ist die Union selbst, mit ihren vielen ungelösten und sehr persönlich ausgetragenen Hahnenkämpfen und Stutenbeißereien. Die lächerliche Show, um die Vize-Generalsekretärin, mit der die neue Pflegedienstleitung Hoppermann (Wer ist Hoppermann?) nicht konnte, spricht Bände. Lange geht das ohne Spaltung nicht weiter. Hoppermann ist natürlich ein Relikt aus einer anderen Zeit, sie kann nur strahlen, wenn die ganze Partei zur Antiquität nach Merz Plänen wird. Frisur? Stahlbeton. Das scheint exact dem Frauenbild von Merz zu entsprechen, im Gegensatz zur ex-Vize. WIr befinden uns mit diesem Kanzler, was das Gesellschaftsbild angeht im Jahre 1991.

Das ist auch der große Unterschied zur Strauß-Taktik, seine bisweilen seltsamen Verneigungen vor Rechten, seine gezielten verbalen Ausfälle, um sie in der Partei zu halten, wurden stets mit echten, anderen Modernisierungsschritten verbunden. Damit hat die Modernisierung letztlich die Oberhand gewonnen und die markigen Sprüche dienten nur der Bindung der rechten Basis, die nun in der AfD ist.

Die vorgelegten Reformen sind aber gerade nicht vom Gedanken einer grundlegenden systemischen Transformation und Neuaufstellung getragen, einer Modernisierung, sondern von einem üblen primitivem und rückschrittlich-ängstlichem Geist der Bürokratie. Der seine verrotteten nicht leistungsfähigen Systeme von Rente über Pflege bis Gesundheit und Grundsicherung, Bildung weitgehend unverändert beibehält. Besonders die Finanzierung aus Beiträgen, ansonsten nur Leistungen kürzt. Oder, wie bei den 2 % Kapitalstockbetrag lächerliche Liliputaner Lösungen vorstellen.


G7-Staat Quote 2010 (% des BIP) Quote 2019 (% des BIP) Quote 2025/2026 (aktuell, % des BIP) Entwicklungstendenz & Besonderheiten
Japan 205,9 % ~235,0 % 206,5 % (Netto) / ~250,0 % (Brutto) Weltweit ungeschlagener Spitzenreiter unter den Industrienationen; Schulden liegen fast vollständig im eigenen Land.
Italien 119,2 % 134,1 % 137,1 % Traditionell sehr hohe Quote in der Eurozone; stieg in der Krise an, bleibt auf extrem kritischem Niveau stabil.
USA 93,2 % 108,7 % 123,9 % Konstanter und massiver Anstieg; absolute Schulden überschritten die Marke von 35-40 Billionen US-Dollar.
Frankreich 85,3 % 97,4 % 116,0 % Deutliche Verschlechterung; hat die 100-Prozent-Marke im Zuge der Pandemie dauerhaft durchbrochen.
Kanada 81,2 % ~88,0 % 113,5 % (Gesamtbrutto) Starker Anstieg während COVID-19 durch massive direkte Hilfsprogramme der Regierung.
Großbritannien 76,0 % 84,5 % 102,2 % Durchbrach in den letzten Jahren die psychologisch wichtige Schwelle von 100 % des BIP.
Deutschland 82,0 % 59,6 % 62,9 % (Maastricht) / 63,5 % Einziger G7-Staat, der die Quote zwischen 2010 und 2019 signifikant senkte (unter die 60%-Grenze). Bleibt mit Abstand die niedrigste Quote der G7.


Bei Wildbergers Rentner Digital Museum sieht man es besonders gut: Eine Wallet. Das ist Hausmannskost aber keine Modernisierung. Auch hier werden also steinalte Techniken, die NOCH am Markt sind, benutzt, um eine Modernisierung zu simulieren. Genauso die E Patientenakte und die gesamte Digitalisierung im Gesundheitssystem. Das Problem ist nicht die Technik, sondern das Mindset der führenden Politik.


Die Union und Merz, mit ihnen die SPD, scheitern also vor allem daran, dass klitzekleine inhaltlich irrelevante Sparrunden als große transformative Reformen verkauft werden sollen, aber nur Kürzungsrunden sind, ohne inhaltlich nennenswerte Veränderungen. Das ist viel zu wenig. Wenn nun schon um diese viel zu kurz springenden Bürokratieentwürfe so ein Affentheater entsteht, muss sich doch niemand wundern.

Wie weit hier gedacht wird zeigen nicht zuletzt die Entwickelungen am Staatsanleihenmarkt. Die Superschulden, die die Staaten aufnehmen, haben, entgegen der kindischen Vorstellung besonders von Linken und Rechtspopulisten ala Trump sehr wohl erhebliche Folgen. Die Tilgung wird teurer, die Inflation zieht an, die Preise steigen, die Notenbanken heben die Zinsen, die Tilgung wird weiter teuer. Staatsanleihen renditieren fast schon wie Aktien und werden uninteressant. Die Staaten treten in Konkurrenz mit Investitionsanleihen von großen Unternehmen, die oft attraktiver als die Staatsanleihen sind.

Also klar ihr bürgerlichen Linken/Linkspopulisten, ihr könnt versuchen euch zu verschulden bis zum Abwinken. Vielleicht auch, um Entschädigungen für asoziale Wohnungsunternehmen zu zahlen, aber ob jemand euch noch die Staatsanleihen abnimmt - und zu welchem Preis - das steht nicht im Linken Wahlprogramm.

Populismus soweit das Auge reicht - von links bis nach rechts das große Schuldenbündnis gekoppelt an Rosarote Wahlprogramme, rosarote Wahlprogramme schaffen die Blauen mühelos, siehe den Sachsen-Anhalt Märchenband der AfD.

Vielleicht machen wir es doch so, wie der Clown der französischen Linkspopulisten es vorschlägt - die Lösung "M": Erlassen wir doch alle Staatsschulden und verbrennen die Anleihen - damit lösen wir die größte Finanzkrise aller Zeiten aus und hoffen das ganze mündet aromatisch in die sozialistische Revolution, weil die Leute "das" dann schon merken.

Damit entsteht auch durch linke Argumentationen eine Lücke, in die die Rechten springen: Der Staat kann es nicht richten, der Staat wird auch den Wohnungsmarkt nicht besser organisieren können. Die Staaten in unserer Zeit werden chronisch am Rand der Handlungsunfähigkeit stehen, weil die Kosten der Verschuldung nicht mehr abbildbar sein werden, weil Staatsanleihen immer unattraktiver werden. Damit sind die Staaten innerhalb des Kapitalismus darauf angewiesen zu sparen und ihre Einnahmen zu vergrößern, aber selbst die aggressivsten Steuermodelle, bei Vermögen, Globalsteuer und Erbschaften, bringen nur ein paar Peanuts.

"Tax The Rich": auch das ist eine politische und moralische Lüge, im Gegensatz zu "Eat The Rich".

Diese Besteuerungslügen hinsichtlich der Quantität der Einnahmen sind die links-populistische Entsprechung von AfD Forderungen hinsichtlich der Gelder, die angeblich an Ausländer gehen, oder an Entwicklungshilfe, die UN, die Ukraine. Bei beiden Finanzierungsmärchen wird der Hebel, der angesetzt werden könnte, viel zu mächtig dargestellt. Was auch für die Vergesellschaftsungsdebatte gilt. Damit sind die Enttäuschungen in der Zukunft vorprogrammiert. Was ja auch bereits in der Vergangenheit vielfach durchexerziert wurde. Bei Linken und bei Rechten.

Zwar werden Superreiche indirekt durch niedrige Steuern subventioniert, aber das ist ein moralisches Problem, die Summen aus höherer Besteuerung wären Peanuts. Die reale Evidenz hinsichtlich des gesamten Staatshaushaltes wird fast immer maßlos übertrieben. Wir leben immer noch im Kapitalismus - also sollte man sich, wenn man keinen Systemwechsel will, an etwas erinnern, was jeder kennt: It's the economy stupid .

Damit wird man in Zukunft die Wahlen gewinnen, nicht mit Moral und Sozialpolitik, nicht mit Migration und Kulturkampf. Auch die AfD mit ihren immer gleichen Phrasen wird den Leuten irgendwann zum Hals heraushängen. Wenn der Laden nicht brummt.

Es ist clever, sich nun auch gegen die AfD so aufzustellen und die Nerven zu behalten, diese Gruppen werden sich selbst zerlegen. Die Union ist hier aufgrund ihrer immer mehr absteigenden "Mitte" und "KMU" Basis ebenfalls nicht zeitgemäß. Deshalb haben sie Merz ausgewählt, Merz ist also nostalgisches Symptom einer Partei, deren Politik nicht mehr passt, deren Politik auf die Vergangenheit bezogen ist. Das gilt jedoch aus modifizierter Perspektive auch für die Merkel CDU. Diese hat zwar keine direkte Rückwärtsbewegung ausgelöst, aber eine Indirekte, ihre eigene Politik ist eine Politik des präsidialen Regierens, womit man damit landet, womit man also mit Merkel und Nachfolgern landet, das kann man an den wirtschaftlichen Daten nach Ende der Merkelära ablesen. Im Nichts. In einer Traumwelt des Stillstandes, aber nur Deutschland stand unter Merkel still, es wird auch unter Wüst stillstehen. Bei Merz entwickelt es sich zurück. Das ist der einzige Unterschied zwischen dieses beiden Flügeln einer hoffnungslos veralteten Partei von Gestern.

Eine sinnvolle gesamtgesellschaftliche und offene Diskussion darüber, wo sich die Systeme hinentwickeln müssten, um den Anforderungen in Zukunft gewachsen zu sein, wird durch die schablonenartigen und aus der Vergangenheit entlehnten, marktschreierisch vorgetragenen Konzepte der Parteien, die stets ihre eigenen Machtoptionen in den Mittelpunkt stellen, destruktiv überlagert. Die Parteiendemokratie kommt also an ihre Grenzen, wenn wichtige gesellschaftliche Fragen durch parteipolitische Querelen und ein zunehmend unzureichendes politisches Personal gehijackt werden. Normalerweise ist es absolut sinnlos sich mit Persönlichkeiten und Charakteren, wie Merz, wie bei vielen anderen Politiker*innen zu beschäftigen, aber es gibt nichts anderes mehr. Sogar die Personality ersetzt schon die inhaltliche Diskussion. Umso mehr ist auf eine freie Entwicklung der Wirtschaft zu setzen, um wenigstens die existentiellen Grundlagen bis auf Weiteres zu sichern und die Staatsverschuldung für Nonsens und Konsum einzudämmen. Dazu jedoch werden die Parteien zunehmend weniger in der Lage sein, weil sie auch dokumentieren, dass sie von der Komplexität der gegenwärtigen globalen Entwicklungen hoffnungslos überfordert sind. Ihre Antwort ist immer teure und unzureichende Flickschusterei, wie bei den Reformen von Merz/Klingbeil.

Wir brauchen neue und gesamteuropäische Parteien, eine gesamteuropäische, internationale Allianz für echten (gesellschaftlichen) Fortschritt, zu dem uns unsere technischen Fähigkeiten lange befähigen. Es sind die alten Mindsets, besonders der politischen Parteien (inkl. AfD), die derzeit den Fortschritt, so oder so, verhindern. Wir haben eine politische Krise, die längst die Ökonomie herunterzieht. Auch und gerade durch die Unionsparteien.

Umgekehrt die Revolution von 1848. Die proletarische Partei erscheint als Anhang der kleinbürgerlich-demokratischen. Sie wird von ihr verraten und fallen gelassen am 16. April, am 15. Mai und in den Junitagen. Die demokratische Partei ihrerseits lehnt sich auf die Schultern der bourgeois-republikanischen. Die Bourgeois-Republikaner glauben kaum fest zu stehen, als sie den lästigen Kameraden abschütteln und sich selbst auf die Schultern der Ordnungspartei stützen. Die Ordnungspartei zieht ihre Schultern ein, läßt die Bourgeois-Republikaner purzeln und wirft sich auf die Schultern der bewaffneten Gewalt. Sie glaubt noch auf ihren Schultern zu sitzen, als sie an einem schönen Morgen bemerkt, daß sich die Schultern in Bajonette verwandelt haben. Jede Partei schlägt von hinten aus nach der weiterdrängenden und lehnt sich von vorn über auf die zurückdrängende. Kein Wunder, daß sie in dieser lächerlichen Positur das Gleichgewicht verliert und, nachdem sie die unvermeidlichen Grimassen geschnitten, unter seltsamen Kapriolen zusammenstürzt.

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Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

Imprint

swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln, contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

Daten

Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese verlinken. Es gelten die üblichen Zitierregeln, ansonsten (c) swashmark.com 2010 - 2023. Via You Tube integrierte Videos bleiben, wenn nicht anders gekennzeichnet (c) Respektive Owners, entsprechend der Regeln zur Integration von YouTube Videos. Um genaue Informationen zu den Videos zu erhalten, müssen sie unten links im Player auf YouTube klicken.