Videos laden nach 3 Videos nicht mehr? Werbeblocker deaktivieren oder Seite neu laden oder zu Youtube wechseln!

swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

We're gonna do it anyway

26/18: Holidays in the Sun -- Brooklyns Finest vs. Precious

I don't wanna holiday in the sun
I wanna go to new Belsen
I wanna see some history
'Cause now I got a reasonable economy

Sex Pistols, Holidays In The Sun



Holiday Notes 1

Text nach 0:00 geschrieben, nicht Teil des Gedenkens. Das war bei uns Schweigen, jetzt kommt die Rechnung.

Ahrtal sehr beliebt bei Politikern, Staatsversagen, das Staatsversagen (des Landes) äußert sich unter anderem darin, dass nach unseren Recherchen nur 3 Baugenehmigungen an gleicher Stelle versagt wurden. Zudem treffen sich die No.1 Klimawandelerlöser der Politik und weinen bittere Tränen. Schade das Reiche nicht mitheult. Das ist Staatsversagen, nicht ein paar fehlende Sirenen. Ein Merz, der angesichts der Angriffe auf die Ölquellen, um weiteres Öl für den Westen aus dem Iran zu stehlen, von "Drecksarbeit" sprach, ist tief betroffen im Ahrtal. Es ist aber nicht nur Staatsversagen, allerdings auf andere Ebene.

Es ist auch ein Versagen der Zivilgesellschaft des Ahrtals auf ganzer Linie, dass so getan wird, als könne es wieder so gehen, wie früher, als könne mit mehr technischem Schutz an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden. Als könnten das nächste Mal in stürmischer und regenumtoster Nacht Helikopter wundersamerweise von Chuck Norris befehligt die Leute aus dem Canyon raushauen. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um sowas zu glauben. Das ist doch deren Heimat, dann sollten sie auch die Gegebenheiten an den exponierten Stellen kennen, aber offensichtlich gab es nicht mal das Wissen, dass, wenn ein Dorf am Oberlauf weggeputzt ist, jenes am Unterlauf wenige Stunden später dran ist. Noch heftiger, weil das ganze Gelump der Strecke im Wasser treibt, dieses Gelump putzt die Häuser und Brücken weg, öffentliches Eigentum. Ihre Öltanks, ihre Flüssiggastanks, ihre Campingwagen, ihre scheiß Gartenhäuser und Fertighäuser, die da kaum 10 Jahre standen. Warum standen da vor 10 Jahren keine Häuser, ja warum bloß, keiner weiß es, besonders auch nicht beim "Behinderten"heim, niemand wusste es, weil es ja noch nie solche Pegel gegeben hat ;), solche Pegel braucht man auch eigentlich nicht in Messietal. Aber wenn sie kommen, wird es umso schlimmer. Wegen dem ganzen Gelump.

Was da vor 250 Jahren gestanden hat, das kann bleiben, der Rest muss weg. Umsiedeln kann man für Braunkohle auch. Vor 250 Jahren brauchten die Leute keine Baubehörden, sondern Wissen und Erfahrung, deshalb haben sie dort gebaut, wo sie gebaut haben, meistens mit sehr natürlichen und regionalen Stoffen, die was abkönnen und nicht sofort im Bach treiben, wenn man dagegen pinkelt.

Bis auf wenige Ausnahmen bleiben diese Häuser stehen, auch wenn sie mal Nass werden, aufgrund der verschärften Bedingungen. Aber was hat man gesehen? Nahe Bad Münstereifel. Ein altes Fachwerkhaus mit Bruchsteinsockel stemmt sich in diesem Fall erfolgreich gegen die Erft, doch dann kam ein Container angetrieben, von irgendeinem scheiß LKW und hat das Haus weggeputzt. So sieht das aus, wenn China Schrott auf echte Heimat trifft und Klimawandel ist. Vielleicht war das ja eine neue Lieferung für das Outletcenter Bad Münstereifel, spezialisiert auf Outdoor und Naturerfahrung. Na bitte, so ist sie, die Natur.

Sie führten in North Face oder Jack Wolfskin gewandet, mit neuen Wanderschuhen, ihren Dackel am Unterlauf spazieren, während der Oberlauf schon die Breite des Rheins bei Normalwasser hatte, ja wo soll denn das Wasser hin, wenn nicht zum Unterlauf?

Keine Sirenen heulten, es kreisten keine Helikopter, die DLRG fuhr nicht panisch die Ahr rauf und runter, aber sie wohnen an einem Fluss. Jeder hat Bekannte am Oberlauf, jeder hatte an dem Tag am Unterlauf gehört, was am Oberlauf los ist, aber sie warten mit dem logischen Denken, bis die Sirenen heulen.

So ist das in den Niederlanden nicht, da gibt, es eine App, die dir genau zeigt, wo das Wasser, wann, bei welchen Pegelständen am Oberlauf, oder bei einer Sturmflut, steht, wenn es bei dir ankommt. Gut, die haben Rijkswaterstaat, wir die unteren Wasserbehörden, ( damit die Länder und sogar Gemeinden) die in den Niederlanden ( Waterschap) während der napoleonischen Besetzung abgeschafft wurden, weil die Franzosen meinten, Wasserwirtschaft betrifft die ganze Nation und es sollte eine zentrale Behörde geben und kein Kleinklein. Vermutlich wären de Nederland Wattenmeer ohne Napoleon. ÄtschiBätschi. Vive La France. Die Watershapen machen in den Niederlanden fast nur noch Naturschutz und untere Gewässerfragen (Kanu anmelden, wenn man einen Bach runter will [z.b. Rur]), oder sind nurmehr ausführende, während das zentrale Rijkswaterstaat für die Sicherheit sorgt - übrigens auch der Autobahnen und der Bahn Infrastruktur, die hier Trassen auch nach Risiken bewertet. Alles im Rahmen einer grundsätzlich an "mehr Raum für Gewässer" ausgerichteten Politik, die auch mit modernsten Wasserlandschaften arbeitet. Da ist der Gegner, den man zum Freund machen muss, kein Pipibach mit schlechter Randbebauung, sondern Rhein (Arme), Maas (Arme), Nordsee, (Schelde) - sagen wir also der Amazonas Nordeuropas und die Mordsee. Was gehört dazu, wie zuletzt bei einer dringend notwendigen Veränderung des Waal auf Höhe Nimwegen - Umsiedeln, Entschädigen, Bürger wieder glücklich machen, Kurve verändern, Hochwasser und Ufererosion deutlich abgeschwächt (Dieser fast rechte Winkel vor Nimwegen der regelmäßig zu Stau und gefährlichen Strömungsverhältnissen führte). Oder - Flutgebiete schaffen und den Bauern die Höfe auf künstliche Hügel (Binnenwarfen) setzen und sie mit viel Geld dabei zu unterstützen unter den Schwemmlandbedingugen viel erfolgreicher zu sein, als mit den alten unkontrollierten Überflutungen. Da nimmt man eben schottische Galloways statt Holsteiner, fertig ist die Kiste aus Bauernsicht. Fleisch bringt eh mehr als Milch. Dagegen kommt einem Deutschland vor wie Mittelalter.

Apropos Mittelalter - die Heimat - ich sag euch was, eure scheiß Vorklimawandel-Heimat habt ihr in den Tank gefüllt, sie ist nur noch eine Erzählung aus vergangenen Tagen, von der viele offensichtlich nicht lassen können, sie weigern sich Verantwortung zu übernehmen und wollen Sirenen, wollen vergessen und den Tourismus wieder anrollen lassen. Sie sollten in Kamele und Kanus inverstieren.

Alte Zeiten, die nie wieder kommen werden, so sehr man auch versucht es zu erzwingen. CO₂ hat eine Halbwertzeit von ca. 120 Jahren, Metan kürzer aber heftiger, 60 Jahre, ungefähr, wenn jetzt alles auf null geht, geht es trotzdem weiter, über Generationen, und sie stehen da und erzählen was von alten Tagen und Sirenen. Sirenen, die man in den Ozeanen nicht hört, dort und nicht in der Athmosphäre liegt das meiste CO₂ - noch sicher - aber die Ozeane sind auch besonders von der Erwärmung betroffen. Man weiß es nicht. Das atmospherics CO₂ ist die Spitze eines Eisberges - der war gut. Kannst dir für die nächste Copa-Cabana bei Erdogan aufs T-Shirt drucken :))

Aber seit dem Tag dieser Flut, dieser sinnlosen Tode sind Megatonnen CO₂ emittiert worden, jetzt in diese Sekunde geht es weiter, in jeder Sekunde fast ungebrochen. Im Namen der Toten? AfD wählen, CDU wählen, Klimawandel leugnen, im Namen der Toten? Heiße Sommer gabs schon immer! Im Namen der Toten.

Ja es kotzt uns an, diese ganze Heuchelei - auf dem Rücken der Toten.

Es ist beängstigend in einer Gesellschaft zu leben, die diese Heuchelei als Vergangenheitsbewältigung beschreibt und dann auch noch als Gedenken. So produziert man die nächsten Toten, mit dem Hochwasseralzheimer und dem Sündenbock fehlender Sirenen. Die Pegelstände waren nicht nur den Behörden bekannt, sondern auch den Bürgern, aber sie wohnen an einem idyllischen Bach, wären da nicht die physikalischen Realitäten, dass 1 Grad Erwärmung 7 % mehr Wasser in die Wolken bringt. Aber nicht einmal auf Sendung mit der Maus Niveau ist diese Zivilgesellschaft in der Lage zu begreifen, was sie angerichtet haben, und was die Schwarz "Roten" Klimabanausen gerade abziehen. Da war mir Laschet lieber. Auch wenn er es sicher nicht ernst meinte sein Lachen. Nein. Das ist eine Definition von Hochwasseralzheimer aber kein Gedenken. Es blendet ja, fast, wie beim leidigen, sinnlosen, traditionellen "Holocaust" Gedenken der Offiziellen in Deutschland mehr aus als ein.

Es ist die verzweifelte und verlogene Suche nach einer Naturgewalt, nach "ETWAS" was man nicht selbst ist, etwas, was nichts mit Menschen, aber mit höheren Mächten, zu tun hat. Mächte die nur über sie kommen, durch Zufall, dies ist in diesem Fall und bei der nächsten FLut nicht der Fall.

Das Hauptproblem ist die Bebauung. Und da muss man sich auch mal fragen, ob der Staat wirklich noch zahlen will. Sollen sie in die scheiß Ahr reinbauen, dann ist Ruhe. Rechtzeitiges Umbetten nicht vergessen.

Dieses Post rettet Leben, wenn es nur einen endlich zum Nachdenken bringt, hat es mehr erreicht, als dieses lächerlich inszenierte Gedenken, bei dem Teile der Täterschaft in Reih und Glied in Schwarz rumheucheln. Und ihre Politik am nächten Tage, im Angesicht der Toten, derer sie gestern gedachten, ungebrochen fortsetzen, ihre Drecksarbeit ungebrochen fortsetzen.

Holidays In The Sun

Urlaub bis Oktober. Schwarz-Rot langweilt mit Reförmchen für Trottel, die zur Agenda aufgeblasen werden, während der IWF die Prognosen senkt und der DAX den Irankrieg wichtiger findet. *Gähhhhn*. Schauen wir uns zwei Filme zu sozialen Fragen an und streifen nochmal das schon im letzten Posting aufgegriffene Motiv "Harlan County". Bei allen drei Aspekten zeigt sich, was das generelle unterliegende Problem der USA ist - der Staat hat objektiv kein Gewaltmonopol oder es verloren, die Anwendung von Gewalt kann so unmöglich in sinnvolle Bahnen gelenkt werden.

Ohne es auszusprechen sind Ideologien, wie der Trumpismus und damit der unterliegende Verrat an der absteigenden weißen Facharbeiter-Mittelklasse, nur derart möglich, weil ab einem bestimmten Punkt, unausgesprochen, Argumente durch Waffen verkürzt werden (real oder als Drohung, die jedes Denken beeinflusst), wie sie in Social Media durch das ewige rumtrollen und Fake News verkürzt werden.

Die Demokraten haben durch ihre unverhohlen baptistischen Machtcliquen, zu denen sowohl Obama, wie Harris zählten, große politische Fehler begangen. Fehler, die bedeuteten, dass in der krassesten Klassengesellschaft des Planeten plötzlich woke identitäre Politik gemacht wurde .

Das hat bei Obama zur Menschenjagd auf Bin Laden und zu den ersten illegalen Drohnentötungen geführt. Das war die Woke Büchse der Pandora, was heute kaum noch jemand ernsthaft bestreiten kann. Wer bitte aus dem Kreis der zivilisierten Nationen veranstaltet eine globale Menschenjagd, die keinerlei rechtsstaatlichen Regeln folgt. Wer lyncht die Leute round the Globe? Obama. Wer überträgt diese Menschenjagd live und in Farbe in einen Situationroom und prahlt danach in Hochglanzmagazinen mit Fotos - Clinton.

Was hat diese Menschenjagd gebracht - Bin Laden wollte vor allem Saudi-Arabien aka Saudi Aramco von den USA wegbringen, jetzt haben die USA erlebt, wer Saudi Aramco wirklich bedrohen kann - der Iran. Da sitzen sie jetzt - Obama lebt noch. Das soll Politik sein? Das ist die Logik von Verbrechern, die ihre Territorien abgrenzen, Rache nehmen, Schutzgeld erpressen, Resourcen stehlen. Das nicht vorhandensein eines staatlichen Gewaltmonopols hat auch das Denken und Handeln vieler demokratischer Politiker*innen defomiert in Richtung "Normal ist Gewalt - Man muss nur eine Waffe haben um sie anzuwenden".

Diese Selbstverständlichkeit der Gewalt ist zu durchbrechen. Ihre Ursache ist das fehlende staatliche Gewaltmonopol. Eine suizidale Gesellschaft, was nach Trump/Vance kaum noch jemand bezweifeln kann.

Was ist also "Woke"? Was wäre mit Harris passiert? Das gleiche, wie bei Obama, weil weder die religiösen Ansätze noch die Woke Ideologie auch nur ansatzweise ausreichen, um es mit dem realen Killersystem aufzunehmen. Unter diesen Umständen bedeutet auch ein Wahlsieg der Demokraten gar nichts, so oder so werden die Gräben tiefer und auch die Demokraten werden ihr America First auflegen, denn der Isolationismus ist der Preis, wenn man keinen funktionierenden Staat mehr hat und sich in aller Welt blamiert.

Zur Illustration, damit Trump sich in diesem Gleichnis erkennt, und versteht was im Iran passiert ist, ein sehr schönes Gleichnis voller Anspielungen, die Engländer (seinerzeit ohne staatliches Gewaltmonopol) sind Trump und die Franzosen sind die Franzosen. Alles Klar? Versteht jeder Grundschüler, jedenfalls in Frankreich.

Hier ist besonders gut dargestellt welche Folgen Krieg haben kann. Symbolisch werfen die Franzosen Lebensmittel über die Mauern, damit untegraben sie ihre eigene Belagerungsfähigkeit (Le Pens verhalten sich bis heute so). Viel mehr aber sehen wir, Krieg verknappt Resource und führt zu Preissteigerungen am Rindermarkt, am Gänsemarkt, am Käsemarkt. Die Iraner, also die Revolutionsgarden, haben im Prinzip also Lebensmittel über die Mauern geworden und damit die hochgerüstete Streitmacht geschlagen. Der Angriff führte zu einer Verknappung von Öl, dies zur Inflation und die zur Verteuerung der Lebensmittel. Und schwups nicht nur in den USA, sondern auch wir, können Trump angreifen, weil er das Leben unbezahlbar macht, mit irgendwelchen Abenteuern. Auf der Suche nach dem Heiligen Gral.

Zu dieser Blamage gehört ganz besonders die Unfähigkeit ein staatliches Gewaltmonopol auch durchzusetzen. Damit ist kein Staat zu machen. Ich mein - was sind schon 250 Jahre - verglichen mit Europa ein Fliegenschiss auf der politischen Landkarte. Dieser woke von baptistischen Karrierenetzwerken getragene Ansatz der demokratischen Partei ist komplett gescheitert. Sowohl beim Heuchler Obama, von dem nichts bleibt, außer seine ewigen Selbstdarstellung, wie bei Harris mit ihrer katastrophalen Niederlage. Damit ist Woke abgewählt als nicht funktionierende Ideologie.

Die Klassenfrage ist in den Mittelpunkt zu stellen, auch der Rassismus kann nicht erklärt werden, indem man die Klassenstruktur der USA übergeht und von einer Regenbogennation schwadroniert. Der Rassismus ist an seine ökonomischen Ursachen zu binden. Gelitten wurde jetzt genug, also braucht man Muster, die zur realen Tat führen, nicht zum Beten und Hoffen.

Die Sache ist viel ernster als die meisten verpeilten Demokraten glauben. Genau deshalb muss die Frage nach den Waffen, die diese Klassengesellschaft überhaupt so möglich machen, z.B. weil jeder irgendwelche Pistoleros auch gegen Unions bezahlen kann, endlich angegangen werden und ins Zentrum gestellt werden. Nicht nur der parlamentarischen Diskussion wegen, sondern auch in der praktischen Tat vor den Waffenläden. Ohne ein staatliches Gewaltmonopol sind die USA verdammt in diesem Zustand großer Unsicherheit (siehe Gleichnisvideo) zu verbleiben, wird auch an keiner anderen Front gesellschaftliche Fortschritte erleben, viel eher werden diese technischen Fortschritte sofort in die Logik der Gewalt einer 19. JH Gesellschaft integriert. Das erst macht viele Techniken aus den USA zur Gefahr, sie werden falsch angewendet, im Stil vergangener Epochen. Was hier auch für die Regulierung der EU gilt - selber entwickeln machen sie nicht, haben nicht mal ein belastbares Sprachmodell LLM - aber regulieren sich im Stil eines 19. JH Monarchen zu Tode. Das ist nur die andere Seite einer Medaillie aber kein Ausweg aus dem Dilemma der überragenden Technologien.

Diesen Ansatz werden wir vor den Midterms weiter ausbauen und erläutern .

Aber: Alle Demokraten, egal ob auf Bundesebene, Staatenebene oder City/Countyebene - sollten eins verstehen, wenn es nicht friedlich gelingt das staatliche Gewaltmonopol in den USA erstmals in ihrer Geschichte herzustellen und zur Bedingung von Prosperität, Freiheit und Gerechtigkeit zu machen, dann muss es eben gewaltsam hergestellt werden und die Verfassung muss dann eben so fortgeschrieben werden. Wir brauchen ansonsten, nachdem durch den Trumpismus und das Hijacken der GOP durch Hill Billys, alle argumentativen Barrieren gefallen sind, vor allem um Waffengewalt grundsätzlich als erweiterte Argumente zu legitimieren, im In- und Ausland, kaum noch über die USA reden. Die Mischung wird dann hochgehen. Ohne staatliches Gewaltmonopol war Trump nur der Anfang. Darauf gehe ich jede Wette ein.

Harlan County

Und wie isset? Wer erinnert sich noch an die Kohleschlacht von "Bloody Harlan” ?

Harlan County steht heute im Zeichen der schwarzen Lunge. White Trash und Trumpwähler - als Ergebnis einer Niederlage im Kampf um Arbeit und Arbeitsbedingungen, es ist nicht irgendwie so über die Leute gekommen. Und böse ist nicht Trump, sondern das, was Trump als neueste Witzfigur hingestellt hat. Das ist eher eine Sache als eine Person. Na, habt ihr euch schon gedacht, war mir klar.

Die Harlan-Kumpel, die haben gekämpft und es blieb ihnen fast nichts außer schwarzen Lungen. Die Menschen dachten Trump hilft ihnen.

Aber wenn der Kohleindustrie geholfen wird, dann heißt dies noch lange nicht, dass es den Kumpels besser geht. Das hatten die vor lauter Arbeitslosigkeit und Hunger glatt vergessen, so etwas aber auch. Doch jetzt wissen sie, es bedeutet, es geht ihnen noch schlechter, sie müssen wieder kämpfen. Mit reduzierter Gesundheit, weil der letzte Kampf in eine Niederlage mündete. So leben sie, in Harlan County, weil sie geglaubt haben, der Trump, das ist einer der endlich den "Rücken für uns gerade macht". Das wurde zu einem Teufelsbuckel. .



So etwas bringt Typen wie Trump hervor. Und so etwas nutzen Typen wie Trump. Und Typen wie Trump stürzen die Menschen in noch größeres Elend, weil sie mit ihren Hoffnungen spielen und diese verraten. Aber damit kennt sich so mancher Gewerkschafter ja auch bestens aus. Verarschen kann ich mich jedenfalls alleine. Die Erde ist eben rund, und wer lange genug nach Westen geht, kommt im Osten an und hat allerlei gesehen.

Kennen wir auch: Aber wenn der Rüstungsindustrie geholfen wird, dann heißt dies noch lange nicht, dass es den Menschen besser geht.


New York lange nach Bloody Harlan

Wahrscheinlich gibt es wenige so schlecht eingedeutschte Titel wie "Das Gesetz der Straße", den deutschen Titel von "Brooklyn's Finest".
Im Englischen kann man den Titel nur als böse Ironie, als bodenlosen Zynismus verstehen, denn was unter dem Titel "Brooklyn's Bestes" als ein Panoptikum des Verrats an uns vorbeizieht, ist nichts, worauf man stolz sein könnte.

Sicher, die Geschichten von Korruption, Verrat, institutionalisierter Heuchelei und Lügen auf der Ebene der Politik im Zusammenhang mit dem Polizeiapparat sind tausendmal erzählt worden: "French Connection", "Q&A - Tödliche Fragen", "Bad Lieutenant(Abel Ferrara)".

"Brooklyn's Finest" gelingt eine Beschleunigung, die eine neue Hoffnungslosigkeit markiert, welche die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht nur verwischt, sondern kein Gut mehr zulässt. Im Gegensatz zu Abel Ferraras "Bad Lieutenant" geht es nicht mehr um den einzelnen durchgeknallten Cop, sondern um epidemische, institutionalisierte Probleme innerhalb des New Yorker Polizei- und Justizsystems, deren Ursachen auf der Ebene der Politik zu finden sind.

Es gibt keine namentlich zu benennenden Täter mehr. Jeder, der an diesem System teilnimmt, wird zwingend in den Abgrund gerissen. Der Täter ist das System selbst. Also muss man sich fragen, wem es nützt. Das ist ganz sicher nicht der einzelne Polizist.

Während in "Brooklyn's Finest" ein drastischer und extrem rüder Realismus dominiert, versucht sich "Precious" in poetischer Verdichtung von Grausamkeiten.

Man kann sich vorstellen, dass, während ihr Vater Precious vergewaltigt, im Haus nebenan das NYPD irgendein Crystal Nest hochnimmt, nur damit sich einer der korrupten Cops das Geld der Dealer in die Tasche steckt.

Gewissensbisse werden weggedrückt, denn es geht um ein neues Haus. Der Schimmel sitzt in jeder Ritze des alten Hauses und die Gesundheit von Sals asthmatischer Frau ist gefährdet. 


"In der Lunge ihrer Frauen sind Spuren von Schimmelpilz gefunden worden." Eröffnet der Arzt dem tiefkatholischen Polizisten Sal.

Sal, halb wahnsinnig durch die Kluft zwischen religiöser Überzeugung und tatsächlichem Handeln. Sal, tief in einen Sog der Hoffnungslosigkeit gerissen, Sal taumelt schon delirant seinem Ende entgegen.

Precious ist nicht kriminell, sie ist nicht einmal drogensüchtig, sie ist das vollkommene Opfer: Entmündigt, entmachtet, gedemütigt und missbraucht von der eigenen Mutter und dem eigenen Vater. Sie hat nichts anderes im Leben zu erwarten als den nächsten Scheck von der Fürsorge.

Doch Precious hat auch Glück, denn ihr Mathematiklehrer legt ein gutes Wort für sie ein, und als sie zum zweiten Mal von ihrem Vater schwanger wird, landet sie in einem alternativen Bildungsprojekt und erfährt zum ersten Mal, dass sie etwas Wert ist, nur was?

In "Brooklyns Finest" ist eine der Schlüsselszenen der Moment, in dem der altgediente, ausgebrannte Cop Eddie in den Ruhestand versetzt wird. Sein ganzes Berufsleben hat er im Dreck der anderen gewühlt, ist wohl tausendmal auf Familien getroffen, aus denen auch Precious stammt. Er hat vielleicht sein Leben riskiert und das ein- oder andermal eines gerettet oder gefährdet. Seine Dienstakte ist nicht gut, nicht schlecht - ein normaler Cop in einem unterbezahlten, miesen Job. In dem in jedem Moment aus einem Schokoriegeldiebstahl ein Raubmord werden kann. Seine ganze Laufbahn hat er erlebt, wie gar nichts besser wurde, alles wurde schlimmer, brutaler, einsamer, ärmer - unvorstellbarer.



Nun war sein letzter Tag. Alleine sitzt er einem Beamten gegenüber, gibt seine Waffe und seine Dienstmarke ab, nichts bleibt außer Einsamkeit, außer der letzten Kugel, die er sich selbst in den Kopf schießen will.

An dieser Stelle begegnen sich Cops und Sozialarbeiterinnen, denn ändern können sie mit ihren "Waffen" nichts. Die Gesellschaft versinkt in beiden Filmen in tiefer Hoffnungslosigkeit. Hin und wieder treibt ein Strohhalm vorbei, an den sich die Menschen für einen Moment klammern können, doch zu groß ist die normative Kraft des Faktischen: Die Macht des Geldes und der Drogen, des Alkohols. So bedeutet in beiden Filmen Menschlichkeit stets beides: Ursache und Ausweg im Drama der Armut. Dies weiß auch Precious, wenn sie mit ihren beiden Kindern am Ende in eine ungewisse Zukunft zieht. Sie weiß längst, dass auch die nächste Generation nur eine Verschärfung erleben wird, denn das Leid, was Precious erlebte, ist ihr Schatten und dieser fällt längst auf ihre Kinder, die zugleich ihre Stiefgeschwister sind.

"Precious" Fazit:

Precious ist so ungefähr das Gegenteil des sozial ambitionierten "NewBritishCinema" - es ist kein realistisches politisches Drama à la Ken Loach, sondern böse formuliert der poetisch verdichtete Traum einer besseren Welt durch Sozialarbeit.

Viel zu leicht und einfach scheint Precious die Schicksalsschläge zu ertragen, zu sich zu finden. Eine lineare Abfolge von Ereignissen, die sehr eindimensional dargestellt werden, bilden das Grundgerüst des Films. Precious romantisiert. Die Ursachen für das Elend von Precious werden ausschließlich im familiären Umfeld und in mangelnder Bildung gesehen. Da sind die üblichen Verdächtigen von der engagierten Sozialarbeiterin bis zur idealistischen Pädagogin in der Reformschule - das macht zwar Hoffnung und ist rührend, aber genauso auch völlig verträumt - so verträumt und harmlos wie Precious selbst, jedenfalls wenn man nach den tatsächlichen Konsequenzen einer solchen Bestandsanalyse fragt.

Dennoch - Precious stellt wichtige Fragen, die nach der Zukunft in einer Gesellschaft, die immer dramatischer in Reich und Arm ohne irgendetwas dazwischen zerfällt. Dummerweise erinnert mich Precious an eine Charity-Gala für Superreiche - irgendwie entlastet der Film eher, als nach Konsequenzen zu fragen.

  • Regisseur:    Lee Daniels
  • Drehbuch:     Geoffrey Fletcher Sapphire (Autor)
  • Mariah Carey    Mrs. Weiss
  • Lenny Kravitz    John
  • Mo'Nique        Mary
  • Paula Patton    Miss Rain
  • Sherri Shepherd    Cornrows
  • Angelic Zambrana    Consuelo
  • Stephanie Andujar    Rita



"Brooklyns Finest" Fazit:

"Brooklyn's Finest" erzählt die Geschichte dreier Cops in Brooklyn:

Eddie Dugan hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionierung. Ausgerechnet in seiner letzten Woche muss er einen Neuen anlernen. Tango ermittelt undercover in Brookylns Drogenszene. Sal ist Mitglied eines Spezialkommandos, welches die Umschlagplätze überwacht, um das Drogengeld zu beschlagnahmen. "Brooklyns Finest" ist ein absolut sehenswerter, böser Cop-Film, der dieses Genre an seine momentan möglichen Grenzen im Mainstream-Kino heranführt.

Kein anderer "Mainstream-Cop-Thriller" ist derart "rotten". Man hat den ganzen Film über das Gefühl, es werde niemals Tag, es sei immer finsterste Nacht. Dramaturgisch haben wir ein gleichberechtigtes Dreieck mit den Protagonisten Eddie, Sal, Tango, die sich, ohne es selbst zu bemerken, aufeinander zu bewegen und sich dann auch tatsächlich begegnen.

Dieses Dreieck entwickelt einen Episodenfilm, dessen Zentrum irgendwo im NYPD liegen muss. Insbesondere die verschachtelte Story, die ein namenloses Räderwerk erzeugt, Kettenreaktion auf Kettenreaktion folgen lässt, beeindruckt hinsichtlich ihrer Stringenz, Dynamik und Präzision. Gut und Böse existieren nicht mehr, Gut oder Böse nivellieren sich vor dem Hintergrund des kapitalistischen Existenzkampfes, der nur Verlierer kennt.

Brooklyns Finest macht deutlich: Auch die Cops zählen zu den Verlierern. Ihr Dienst an der Gesellschaft ist durch Korruption und ökonomische Not zur Farce geworden, hat sich verdreht. Es gibt Situationen, in denen Korruption und moralische Verwirrtheit die Form von Selbsthilfe annehmen. Die innere Stimme, die dies in schlechtes Gewissen übersetzt, muss moralisch durch ideologische Muster (u. a. auch Rassismus) zum Schweigen gebracht werden. Und so ist es dann okay Verbrecher nur noch zu verfolgen, um sich selbst zu bereichern.

Da wird ein Mechanismus deutlich, der allen kapitalistischen Polizeiorganisationen früher oder später bevorsteht: Durch knappe öffentliche Kassen und zahlreiche Privatisierungswellen im Sicherheitsbereich entstehen Polizeiorganisationen, die damit beschäftigt sind, sich selbst zu erhalten und zu schützen. Deshalb sind diese Organisationen nicht mehr in der Lage, den eigentlichen Aufgaben nachzukommen. Solche Polizisten und Polizeiorganisationen lassen uns Bürger im Stich und liefern uns der Gewalt von Politik und Korruption aus. Fragen sie doch Precious. Die kann leicht vor eine Waffe geraten.

Wie weit ist New York eigentlich noch von Mexiko entfernt, wo es die Kartelle sind, die die Bevölkerung während Corona mit Lebensmitteln versorgen. Nicht die Regierung.

"Brooklyn's Finest" - das ist wahrscheinlich der "Markenname" des reinsten Fentanyls in der Stadt, zu einem anderen Ergebnis kann man eigentlich nicht kommen. (Im Film war es eher noch Koks und Crack. Heute, wie in allen Regionen der USA ist Fentanyl das Hauptproblem und die damit einhergehende Gewalt. In New York selbst bekommt man nicht so einfach Waffen, aber in Pennsylvania, Vermont)

  • Regisseur: Antoine Fuqua
  • Drehbuch: Brad Kane, Michael C. Martin
  • Wesley Snipes    Caz
  • Ethan Hawke    Sal
  • Will Patton    Lieutenant Bill Hobarts
  • Vincent D'Onofrio    Carlo
  • Richard Gere    Eddie Dugan
  • Don Cheadle    Tango
  • Lili Taylor        Angela
  • Robert John Burke    Trooper Scarborough



Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages- und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit echtem Namen, Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen zu derartigen Dingen nichts, Diskussionen über diese Seite oder ihre Inhalte gehen uns am Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen, wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube, der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen sogar im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen vorgehen, was uns nervt. Wie heißt es so schön? Hunde die bellen beißen nicht. Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.

Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

Imprint

swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln, contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns ein sehr guter MTV-Ersatz.

Daten

Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese verlinken. Es gelten die üblichen Zitierregeln, ansonsten (c) swashmark.com 2010 - 2023. Via You Tube integrierte Videos bleiben, wenn nicht anders gekennzeichnet (c) Respektive Owners, entsprechend der Regeln zur Integration von YouTube Videos. Um genaue Informationen zu den Videos zu erhalten, müssen sie unten links im Player auf YouTube klicken.