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swashmark - deine persönliche arty Flaschenpost

Cheap Thrills

26/24: Expensive Europe / Teures Europa / L’Europe chère





Bezahlbares Leben, damit man preisbewusster ausgebeutet wird! Haben alle was davon!

Was sind überhaupt die momentan im globalen Norden viel besprochenen Lebenshaltungskosten auf einer eher metaphysischen Ebene, die wir hier zum Ausgangspunkt nehmen. Dazu müssen wir das ganze ein wenig funktional betrachten. Die eigentliche Brisanz in der "bezahlbares Leben" Materie ergibt sich nicht aus "Leben" "Teilhabe" oder anderer Begriffe aus der sozialen Arbeit, wie der Begriff fälschlicherweise selbst es vormacht, sondern aus "Arbeit". Wir leben ja im kapitalistischen System. Das macht wenige Versprechen, aber eins gehört dazu: Wer arbeitet, der muss seine Arbeitskraft irgendwie wieder herstellen.

Zumindest also ein Teilbereich dieser Kosten, wenn nicht der entscheidende, nützt auch den Kapitalisten und Bossen, die unsere Arbeit einkaufen, als Ware.

Die Lebensmittel sind also zu einem guten Teil Arbeitsmittel. Wir stellen unsere Arbeitskraft ja nicht nur für unser Privatvergnügen zur Verfügung, sondern damit andere mit dieser Arbeit Profite machen, deshalb ist ein Teil des Lohns einfach nur die Erhaltung der Arbeitskraft. Was natürlich von manchen aufgeblasen wird als wäre es der pure Luxus.

Bei einer 40-Stunden-Woche ist der Arbeitsplatz neben dem Schlafzimmer der Ort, der mit Abstand der zentralste im Leben ist. Wenn die Diskussionen also von dem Punkt aus geführt werden, dass Arbeitskraft durch Konsum von Stoffen gleichsam wiederbelebt werden muss, dann kann schon nicht mehr viel schiefgehen.

Wenn also, wie meinetwegen in München, Berlin und Hamburg die Mieten durch die Decke schießen, dann verbirgt sich in einer solchen Lage auch immer eine Geringschätzung gegenüber der Arbeit. Denn auch Wohnen ist natürlich nicht nur Privatvergnügen. Das wussten viele industrielle UUnternehmungen der Gründerzeit sehr genau, weshalb der ganze Pott mal voller Zechenwohnungen und Stahlwohnungen war.

Es gab also eine Zeit, in der es selbstverständlich war, dass zur Würdigung der Arbeit in einem Konzern auch eine Wohnung zu guten Preisen mit guter Ausstattung in guter Lage gehörte. Man hat sich richtig Mühe gegeben und Siedlungen errichtet, die heute einzigartig sind und Teil des kulturellen Erbes. Modern, Zukunftsweisend, voller Licht und Leben, wie in Essen.

Wir werden in diesem ersten Abschnitt zeigen, wie die hohen Lebenshaltungskosten vor allem für eine Geringschätzung der Arbeit stehen, die wiederum im kapitalistischen System, im digitalen Kapitalismus, den wir heute als Etappe haben, angelegt ist. Strategien, die also erfolgreich sein wollen, müssen nicht platt die direkten steigenden Kosten in den Mittelpunkt stellen, sondern sie müssen sich natürlich nach einem Verhältnis zwischen Löhnen und Kosten des Erhalts der Arbeitskraft umschauen. Dann landet man immer im Betrieb und bei den Arbeitsverhältnissen, nicht im Supermarkt oder bei den Vermietern.

Wir schauen es uns in den nächsten Tagen an. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, um eine belastbare, realistische und emanzipative Vorgehensweise in dieser Sache zu finden, welche an die Wurzel des Übels geht. Die Diskussion muss weg von abstrakten Kostendiskussionen, von der sozialen Frage, sie muss in die Betriebe/Schulen/Unis. Sie muss die Frage nach der Wertschätzung für Arbeit (Lernen) in den Mittelpunkt stellen.

Auch differenzieren von Fragen der allgemeinen Verelendung, die Leute trifft, die bereits aus dem Produktionsprozess rausgefallen sind. Man kann hier nicht alle in einen Topf werfen. Das Problem, in unserer Sichtweise, ist ein Problem für Leute, die trotz Arbeit/Schule/Studium nicht hinreichend Leben können, oder bei denen viel Zeit dafür draufgeht Nischen und Möglichkeiten zu finden, wie man klarkommt. Also bei denen das Grundversprechen des Kapitals gegenüber den Lernenden, Angestellten und Arbeitern nicht mehr funktioniert. Der Rest ist Sozialarbeit. Es geht uns nicht um das Lumpenproletariat und den Sozialstaat, sondern um die Seite der Arbeit.

„Der Wert der Arbeitskraft ist der Wert der zur Erhaltung ihres Besitzers notwendigen Lebensmittel.“

Klassische Industrie vs. Dienstleistung

Gehen wir hin und schauen uns als Einstieg einen wirklich klassischen Bereich an, der wie kein anderer für den Wandel zu einer Dienstleistungsgesellschaft steht: Sozusagen VW gegen Amazon. Dabei berücksichtigen wir im zweiten Abschnitt die verheerenden Folgen der geplanten Rentenreform für den Logistiksektor, der bei uns durch Daten von Amazon repräsentiert wird. Biografischer Vergleich: Automobilindustrie vs. Logistiksektor

Biografischer Vergleich: Automobilindustrie vs. Logistiksektor

Kontext zur Rentenreform: Dieser biografische Vergleich basiert auf den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Beschlüssen zur Rentenreform. Hierzu gehören insbesondere die Koppelung des Renteneintrittsalters an die statistische Lebenserwartung, das Auslaufen der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, die Einführung neuer Freibeträge in der Grundsicherung für langjährig Versicherte sowie die langfristige Stabilisierung des Rentenniveaus durch das Generationenkapital.

1. Biografie: Industriearbeiter in der Automobilindustrie

Der 52-jährige Michael S. arbeitet seit über zwei Jahrzehnten als Facharbeiter in der Produktion bei einem großen deutschen Automobilhersteller. Seine Beschäftigung unterliegt den strengen und vorteilhaften Regelungen des IG-Metall-Tarifvertrags, was ihm eine außergewöhnlich stabile wirtschaftliche Basis sichert.

Einkommensstruktur im Erwerbsleben

Michaels finanzielles Fundament ist ein monatliches Basis-Bruttogehalt von rund 4.200 €, das sich durch tarifliche Leistungszulagen von durchschnittlich 10 bis 14 % ergibt. Da er im regelmäßigen Wechselschichtsystem zwischen Früh-, Spät- und Nachtschicht rotiert, kommen monatlich etwa 300 € bis 500 € an steuerfreien Schichtzuschlägen hinzu. Sein Jahreseinkommen wird durch erhebliche tarifliche Sonderzahlungen angehoben. Dazu gehören ein Weihnachtsgeld von bis zu 55 % eines Monatsentgelts, ein fixes Urlaubsgeld sowie das Tarifliche Zusatzgeld (T-ZUG). In wirtschaftlich erfolgreichen Jahren schüttet der Automobilkonzern zudem eine Erfolgsbeteiligung aus, die sich historisch zwischen 1.000 € und 5.000 € bewegt. Michaels Lebensarbeitszeiteinkommen ist durch diese verlässlichen Tarifstrukturen und automatischen Stufenaufstiege im Branchenvergleich überdurchschnittlich hoch.

Auswirkungen der Rentenreform und Ruhestandsperspektiven

Obwohl Michael früh in das Berufsleben gestartet ist und fest mit der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren gerechnet hat, treffen ihn die aktuellen Reformen direkt. Durch das Auslaufen dieses Rentenprivilegs und die Koppelung des Eintrittsalters an die steigende Lebenserwartung verschiebt sich sein regulärer Rentenbeginn in Richtung 67,5 Jahre. Möchte er früher aus dem Berufsleben ausscheiden, muss er permanente Abschläge auf seine Rentenhöhe akzeptieren. Dennoch sind seine finanziellen Aussichten im Alter solide: Aufgrund seiner konstant hohen Beiträge wird er eine gesetzliche Rente von voraussichtlich 1.700 € bis 2.000 € netto erreichen. Er profitiert hierbei von der Stabilisierung des Rentenniveaus durch den staatlich verwalteten Rentenfonds. Zusätzlich ist Michael exzellent über den Arbeitgeber abgesichert. Die betriebliche Altersvorsorge seines Konzerns sowie die geförderte MetallRente garantieren ihm einen weitgehend ungeschmälerten Lebensstandard. Für den Übergang in den Ruhestand bieten Automobilunternehmen zudem oft hauseigene Altersteilzeitmodelle an, während bei gesundheitlichen Problemen die reformierte Schutzrente beim vorzeitigen Ausstieg greift.

2. Biografie: Versandmitarbeiter im Amazon-Logistikzentrum

Der 38-jährige Christian M. ist als sogenannter „Logistics Associate“ (Versandmitarbeiter) in einem großen Amazon-Auslieferungslager beschäftigt. Seine Entlohnung orientiert sich an den internen Gehaltsvorgaben von Amazon, die sich an den Logistiktarifen anlehnen, jedoch ohne die umfassenden sozialen Absicherungen eines klassischen Industrietarifvertrags auskommen müssen.

Einkommensstruktur im Erwerbsleben

Christian bezieht bei einer regulären 40-Stunden-Woche ein monatliches Bruttogehalt von etwa 2.650 €. Dies basiert auf einem Stundenlohn von rund 15,30 €, mit dem der Online-Riese im Rahmen seiner Mindestlohn-Initiativen wirbt. Im Gegensatz zur Automobilindustrie gibt es bei Amazon kein vertraglich garantiertes Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Stattdessen erhalten Mitarbeiter beschränkte Mitarbeiteraktien (RSUs) oder kleinere, zielabhängige Jahresboni. Während des intensiven Weihnachtsgeschäfts, der sogenannten Peak-Season, werden temporäre Anwesenheitsprämien gezahlt. Gesetzliche Nacht- und Überstundenzuschläge werden zwar gewährt, fallen jedoch durch eine hochoptimierte, algorithmische Schichtplanung im Jahresdurchschnitt kaum ins Gewicht. Christians Lebensarbeitszeiteinkommen stagniert früh, da die oberste Lohnstufe für operative Kräfte im Lager meist bereits nach 24 Monaten erreicht ist und zukünftige Steigerungen fast ausschließlich über die Anpassung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns erfolgen.

Auswirkungen der Rentenreform und Ruhestandsperspektiven

Für Christian zeichnen die aktuellen Rentenreformen ein deutlich schwierigeres Bild. Da er mit 38 Jahren noch eine lange Erwerbsphase vor sich hat, trifft ihn die Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung mit voller Härte. Sein regulärer Renteneintritt wird sich voraussichtlich auf ein Alter von über 67,5 Jahren verschieben – eine enorme Hürde in der körperlich extrem zehrenden Logistikbranche, in der permanentes Laufen und schweres Heben zum Alltag gehören. Da Christian durch sein geringeres Gehalt nur wenige Entgeltpunkte sammelt, droht ihm trotz lebenslanger Vollzeitbeschäftigung eine Altersrente auf dem Niveau der Grundsicherung, die schätzungsweise zwischen 950 € und 1.150 € netto liegen wird. Ein kleiner Lichtblick der Reform ist der neue Freibetrag in der Grundsicherung im Alter. Dieser sorgt dafür, dass seine selbst erarbeiteten Rentenansprüche nicht vollständig mit der staatlichen Unterstützung verrechnet werden, sodass sich seine Arbeit im Alter zumindest geringfügig auszahlt. Eine betriebliche Altersvorsorge nutzt Christian kaum, da Amazon lediglich die gesetzliche Entgeltumwandlung mit dem Mindestzuschuss von 15 % anbietet. Aufgrund seines knappen Nettoeinkommens fehlt Christian schlicht der finanzielle Spielraum, um privat nennenswert fürs Alter vorzusorgen. Schafft er die harte Lagerarbeit im fortgeschrittenen Alter nicht mehr, droht ihm mangels abfedernder Tarifstrukturen die Arbeitslosigkeit oder der Rutsch in das Bürgergeld noch vor dem offiziellen Rentenbeginn.

3. Ausführlicher Vergleich von Einkommen und Altersperspektiven

Betrachtet man beide Lebensläufe im direkten Vergleich, wird eine tiefe Spaltung auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Während der Industriearbeiter Michael S. von den Errungenschaften jahrzehntelanger Tarifpolitik profitiert, bewegt sich der Logistikmitarbeiter Christian M. in einem hochflexibilisierten Niedriglohn-Umfeld. Dies schlägt sich nicht nur in der Gegenwart in einer Differenz von fast 2.000 € Bruttomonatslohn sowie massiven Unterschieden bei den Sonderzahlungen nieder, sondern setzt sich im Ruhestand nahtlos fort.

Die Rentenreform verschärft die Situation für beide Biografien auf unterschiedliche Weise. Der gut verdienende Automobilarbeiter verliert zwar die Option auf einen frühen, abschlagsfreien Ruhestand nach 45 Arbeitsjahren und muss länger arbeiten, er wird jedoch durch eine hohe gesetzliche Rente und eine starke werkseigene Betriebsrente im Alter finanziell exzellent abgesichert sein. Seine größte Herausforderung ist es, die Schichtarbeit bis zum neuen Regelrentenalter von 67,5 Jahren durchzuhalten, wobei ihm der Arbeitgeber durch Altersteilzeitmodelle entgegenkommt.

Für den Amazon-Mitarbeiter Christian bedeutet die Reform hingegen ein massives Armutsrisiko. Er muss aufgrund seines jüngeren Alters noch länger arbeiten als Michael, sammelt dabei aber aufgrund des geringen Stundenlohns kaum ausreichend Rentenpunkte. Während Michael im Alter seinen Lebensstandard weitgehend halten kann, kämpft Christian trotz eines Lebens voller Arbeit an der Grenze zur Altersarmut. Er ist im Alter zwingend auf staatliche Aufstockung und die neuen Freibeträge angewiesen, da ihm ohne nennenswerte Betriebsrente oder privaten Spielraum zur Vorsorge das finanzielle Polster fehlt. Auch gesundheitlich trägt Christian das volle Risiko: Schafft er die logistischen Taktzeiten im Alter nicht mehr, bietet ihm das Unternehmen keine sozialen Auffangnetze, was den Übergang in den Ruhestand zu einem riskanten und ungesicherten Lebensabschnitt macht.

Die Reformen müssen endlich kommen, damit sich Arbeit in Deutschland wieder lohnt!! *kotz und würg*. Das ist keine Reform sondern der pure RÜckschritt, denn wir werden uns auch ansehen, was dieser Unsinn dem Staatshaushalt und den Arbeitgebern bringt. Wenn die SPD dies mit verabschiedet kann sie noch so viel Schweitzern und Schweswigen und oder Heilen sie wird untergehen, etwas Verlogeneres als diese albernen Reformen hat die Republik noch nicht gesehen. Und dann werden intransparente, rein politische, befangene Insiderkommissionen eingesetzt und das Parlament soll abnicken. Schluss damit. Merz muss weg. Oder er wird gegangen, von den Leuten. Deutschland kann sich diese Kasperletheater-Union nicht leisten.



Was soll das hier?


swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt, was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk", wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist, um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike, der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt, das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich. Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig, die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg, oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht", der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion. Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist. Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht, bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept, was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.

Unser wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere Geschichte (Europa & USA), Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus (aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine Diskussion.

Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on

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Datenschutz und YouTube "Opt-in"

Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es sein soll. YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln, oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet ein Datenaustausch statt. Da sie aber bereits bei google eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden. Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings. Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick. Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen Button starten. Also: Solange sie das Video auf unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.

Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir haben uns bemüht immer möglichst einfache Wege zu gehen, die ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht. Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen. Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig, dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben und guten Content bieten wollen, müssen eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln, dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg. Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.

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Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.

[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super Luxusyacht "Swashmark". 1. Brief schreiben wg. Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen besprechen wir dann mit dir .

Alles erst ab 18, der Witz möglichst auch.


Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen Social Media / Messanger Accounts von uns, das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.

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