Sex
Für einige Minuten spielte der SPD-Wagen auf einem der letzten Stuttgarter
Christopher-Street-Days (CSD) den MegaMonster.Sommerhit über
„Puffmama Layla“. Jetzt hagelt es Kritik –
nun ja also, dass die SPD eine feste Verankerung am Ballermann
hat ist wirklich ihr geringstes Problem. Ts, Ts, Ts. Ihr größtes ist sie
selbst, was sie nur hat, weil sie so große Probleme mit sich selbst hat.
.
Die "Kunst"freiheit steht ja unter enormen Druck in Deutschland und
gelegentlich spritzt die Journaille ordentlich ab.
Was der Antisemitismus auf der Documenta, das ist Leyla beim WDR 5. Was ist
denn jetzt schlimmer in Deutschland? Antisemitismus auf der documenta oder
Leyla auf dem lokalen Ballermann?
Leute - man kann doch im Falle von Leyla nicht über Kunst reden, auch nicht über Pop,
denn beides trifft es nicht. Es ist nicht mal Musik, es einfach ein Lebensgefühl
über 4 Promille.
Beim WDR 5 war heute ein gewisser DR. Pop zu Gast,
"Musikwissenschaftler" - gehts noch? Ich mein, das ist, als ob man Marcel Reich Ranicki
bittet Pippi Langstrumpf zu besprechen, gebeten hätte, mein ich. Doch leider entpuppte sich
Dr. Pop keineswegs als musikalischer Ranicki, sondern eher als Phrasenmaschine,
da wünscht man sich die Expertise von chatGPT. Schon eine glaubwürdige
Differenzierung der Genres ist vollkommen misslungen,
denn Leyla ist doch kein Pop, lächerlich. Dann tauchte durch einen Anrufer
die Spider Murphy Gang
mit "Skandal im Sperrbezirk" auf.
Das Piece mit dem man all das, was Leyla nicht kann, ausdifferenzieren könnte.
Die Chance wurde kläglich vertan. Dr. Pop versuchte sein Unwissen zu überspielen,
ließ aber einen Vergleich von Sperrbezirk und Leyla im Raum stehen,
lediglich mit der Bemerkung "das ist etwas anderes, äh". Das kann von uns,
den Hütern der Zehn Gebote des Pop, nicht ohne Kommentar bleiben.
Dr. Pop, die Hölle ist dir sicher, Doktor ist das eine,
Papst:in ist was ganz anderes. Wor sprechen hiermit eine Popatwa gegen diese Person aus,
weil sie fortgesetzt behauptet sie würde etwas von Pop verstehen.
Die abgeschnittenen Ohren können an die Redaktionsadresse geschickt werden.
Nun zeichnet sich ein neues "Emazipationsthema" ab: Elterngeldkürzungen
für Inhaber von reedgedeckten Häusern auf Sylt und E.Zweitwagen. Das regt
vor allem die Grünen auf, denn sie fabulieren, dass dies vor allem "die gut ausgebildete
Frau" treffen würde.
Da stellt sich die Frage: Stimmt das? Antwort Nein! Die Behauptung ist geradezu lächerlich:
Die Kürzung ist in erster Linie bei Vätern relevant. Wir erinnern uns, die
Spitzenverdiener:in in absolut gehobener Stellung ist was?
Genau - eine absolute Ausnahme.
Das bestätigt auch das Statistische Bundesamt:
Von allen, die den höchstmöglichen Satz, also 1.800 Euro beziehen,
sind mehr als 60 Prozent Leyla Fans. Blicken wir aber in die unteren Einkommensgruppen,
ist die männliche Anwesenheit am Wickeltisch sehr viel geringer.
Wenn man es in Monate umrechnet,
sind es über alle Gruppen, außer der absoluten Spitzengruppe 12 Frauenmonate,
die auf einen Vatermonat kommen.
Wie soll also eine Argumentation geführt werden, wie es Grüne und angeschlossene
Publikationen, z.B. TAZ, machen (Da würde mich ja mal ne Elterngeldstatistik interessieren, denn die
dort arbeitenden haben entweder viel Nebeneinkommen, oder fallen aufgrund der "kollektiv Entlohnung"
in die unterste Einkommensschicht, also TAZ - Geld oder Ideologie? Was macht die Mutter zum Vater?
Bei euch und den Grünen wohl eher den Opa zur Oma, oda?) Es ist an den Haaren herbeigezogen.
Wenn man aus diesen Statistiken bzgl. Frauen etwas hinauslesen kann, dann muss man vor allem
die Frage stellen: Wieso verhalten sich Paare so? Das ist nicht hinreichend untersucht.
Es kann aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
gesagt werden, dass in der Spitzengruppe der Elterngeldbezieher nicht die finanzielle Situation
der Frau ausschlaggebend ist, sondern die des Mannes, da ja die Höhe des Elterngeldes abhängig ist vom
Einkommen.
Also hat der Mann sehr viel mehr verdient, als die Frau, so hat das Paar auf
dieser Basis entschieden. Es trifft also, wenn überhaupt, gut verdienende Männer.
Daneben ist natürlich angesichts der Einkommens-Durchschnittswerte kaum verständlich,
was hier überhaupt der Ansatz sein soll. Mit dem Spitzeneinkommen, kann unabhängig von
finanziellen Fragen entschieden werden so.oder.so. Wenn dies dazu führt,
dass die Frau zu Hause bleibt, während der Mann arbeitet, dann verbirgt sich dahinter
das Gender Pay Gap und ganz andere Fragen.
Wie zum Beispiel die Frage, was für eine asoziale Grundhaltung diese
Spitzenverdiener:innen bzgl. der Leistungen des Staates umtreibt, und welchen Teufel der Staat reitet,
wenn er meint in einem Land mit zig Millionen Niedrigverdiener:innen (unter 2400 Netto) ausgerechnet
diesen Leuten ihre Elternzeit zu bezahlen, während der Mindestlohn gerade um 41 Cent erhöht wurde.
Gier ist geil.
Das ist ein Missbrauch der sozialen Marktwirtschaft, den diese Leute bitte der berühmten
alleinerziehenden Mutter, oder der Frau und dem Mann, die beide zwei Jobs zum Überleben brauchen,
erklären sollen.
Die aktuelle Gesetzeslage zeigt vor allem zu welchem Klientel die Politiker:innen
und gehobenere Staatsbedienstete selbst gehören, und wie kreativ sie werden können,
wenn sie vor lauter Ideologie sogar falsche Annahmen verbreiten. Doch noch schlimmer:
Dafür wird eine Schein-Argumentation um Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit,
mit dem emotionalen Trigger „Kinder“, eiskalt missbraucht. Es ist widerlich und
absolut nicht belegbar.
Die neue Kappungsgrenze bei 150.000 kann man sich leicht aus den Besoldungstabellen
z. B. der Kurzarbeit-Bildungsfabriken erklären: ein Lehrerehepaar – Doppel A14 -
liegt knapp darunter. Da Beamte auch nicht den Sozialversicherungen unterliegen,
haben sie zudem ein höheres Nettoeinkommen, als alle anderen Berufsgruppen – sprich ein
höheres Elterngeld. Das ist schon fast ein alternatives Erwerbsmodell und mit Kindern hat es auch zu
tun. Wer wundert sich da noch über Fehlstunden und Unterrichtsausfall? Wie wir alle wissen,
arbeitet von den Grünen Wähler:innen praktisch jeder beim Staat, wg. Marsch durch die Institutionen
.
Insgesamt ist also aus unserer Sicht festzuhalten, dass Elterngeld hat seine
vorgemachte beabsichtigte Wirkung gerade in den Gruppen, bei denen es wirklich
wichtig gewesen wäre, komplett verfehlt.
Es hat nicht das Geringste daran geändert, dass gerade in den mittleren und unteren Lohngruppen
die Care Arbeit an den Frauen hängenbleibt.
Es ist sogar zu einem Instrument geworden, bei dem das Gender Pay Gap, insbesondere in den oberen
Einkommensschichten nicht adressiert, sondern manifestiert wird. Ein
Gesetz, was in weiten Teilen mal wieder das Gegenteil von dem bewirkt, was beabsichtigt war, ein
Alibi, weil man an den realen Ursachen der Ungleichverteilung von Einkommen und Carearbeit nichts
ändern kann oder will.
Die Grünen zeigen durch ihr faktenfreies Gezeter (wie die Union und Teile der FDP Fraktion), wie
beim Klimawandel, einmal mehr, sie sind Wannabes, sie folgen angeblich höheren Zielen, wenn es aber
an die reale Umsetzung geht, ist Macht und Klientel entscheidender als reale Politik.
Daneben wird durch die gesamte Politik keinerlei ernsthaftes Qualitätsmanagement hinsichtlich
der Gesetzgebungen vorgenommen, es wird ein Gesetz nach dem anderen verabschiedet, ohne zu überprüfen,
ob man das gleiche Ziel nicht durch die Streichung oder Vereinfachung von bestehenden Gesetzen
erreichen kann - sie müssen halt ihr Elterngeld verdienen. Hört endlich auf zu wählen.
Zurück zu Leyla.
Also: Skandal im Sperrbezirk ist ludenreiner Schwabinger Pop vom Feinsten und es ist ein sozialkritisches
Lied zum Thema Münchens Rotlichtviertel. Eines der ersten Lieder, die das Schweigen über die
Sexarbeiter:innen in deutscher Sprache gebrochen hat. Es muss „Leyla“ zwingend gegenübergestellt werden,
wenn man sowohl die musikalischen, wie die sozialen und sexuellen Konnotationen herausarbeiten will.
Diese sind in beiden Fällen gegeben, aber aus sehr verschiedenen und exemplarischen Blickwinkeln. Also
thematisch ähnlich, aber eine völlig unterschiedliche Perspektive, damit kann man belegen, was „Leyla“
objektiv, also aus wissenschaftlicher Sicht, nicht kann und wo die Probleme bei dem Song liegen. Da
hilft es wenig sich in altbekannten Ballermann und Mallorca Storys zu ergehen, das weiß jeder, der sich
je mit Musik befasst hat.
Ist Dr. Pop vielleicht ein Ossi? Skandal im Palast der Republik, Honecker bekam einen Ständer als
er Gorbatschow abknutschte, was das ZK sogleich mit Aktenordner (Stasi Akte Gorbatschow) in der
Hosentasche erklärte. Rosi hat die gesamte Stasi im Westen durchkämmt und alles beim Namen genannt.
Willi Stoph oder wie der Clown hieß verraten. Da geht noch was.
Die Stadt München hatte seinerzeit beschlossen, dass die Nutten an den Stadtrand müssen, damit die
Innenstadt schön sauber bleibt, und weil die Freier nicht kamen, standen sie sich die Füße platt. Das
ist ein notwendiger deutscher Song, und eines der ganz wenigen Beispiele für wirklich gute deutsche
Popmusik mit Lokaltouch. Ferner wurde durch diesen Song der Spiders eine deutschlandweite und wohl die
erste Diskussion um Sexarbeit und die Diskriminierung von Frauen, die dieser Tätigkeit nachgehen
herausgearbeitet. Und es hatte sogar gesellschaftliche Folgen, denn der Song holte die Frauen erstmals
aus einer Grauzone in eine breitere Medienöffentlichkeit.
Es wurde dank des Songs diskutiert.
Ein intelligenter Song, dieses hat Dr. Pop von „Leyla“ nicht angemessen differenziert, obschon es aus
wissenschaftlicher Sicht DER Marker ist, um deutlich zu machen, mit welch unterschiedlichen Ansätzen wir
es hier zu tun haben.
Vor allem, da beide Stücke aus dem deutschen Raum kommen, ein Vergleich mit „Ti Amo“ oder ähnlichem ist
da wenig hilfreich. Der Experte lief aber zur Topform auf, als es darum ging zu erläutern, wie derartige
Bummssongs zustande kommen und, dass sie einen 140 Beatstampf haben, der nichts ist gegen den Stampf
meiner Oma.
Das war nix, Hausarbeiten machen. Wo waren wir?
Ja, gut ich stand im Stau und DLF war gestört, und Sublime nicht in Reichweite ( pst: „Sublime“ ist der
beste Radiosender nach „KEXP“), sonst ...
Dann kam noch son Typ an, weil ich meine Kippe aus dem Fenster heraushängen ließ, aber nicht
herausgeschmissen habe. Vor uns A44 Richtung Düsseldorf – Rauch – gesperrt im Stau bei Tietz – ich hatte
Radio an und wusste, es war ein Müllwagen nach Auffahrunfall in Brand geraten.
Der Typ dachte
wohl, es wär ein Böschungsbrand. Sah meine Kippe. Wie die Stalingrad Generation so ist, raus aus seinem
Rentnersuv etwas gebrechlich und sehr steif beim Herausklettern, hat VW da nicht 'nen Lifta Treppenlift
im Zubehör? Aber kaum wieder Boden unter den Füßen im Stechschritt wie auf dem Kasernenhof auf meinen
Mini zu. Beugt sich stöhnend, mit der Hand rückseitig auf Lendenwirbel 2, runter zu meinem
tiefergelegten Clubman:
"Ja sie sind das – Leute wie sie – Zigarette herausschmeißen“ schnauzt der mich aus dem Off an wie son
Hauptmann.
Sage ich, „Heil Hitler“ schaut der mich blöd an, „Wollen sie mich Hitler nennen“, und ich gebe es dem
Blockwart so voll: „Heil Hitler, Heil Hitler, Heil Hitler mein Herr Obersturmbannführer, die Kippe
bleibt im Wagen, wegen der Volksgesundheit!“ Dreht sich um, geht zum Wagen, rufe ich ihm nach „Den Arsch
in Stalingrad wohl nicht voll genug bekommen in deinem scheiß VW Kübelwagen, Herr
Obersturmbannführer“.
Sacht Dr. Pop aus dem Radio „Sperrbezirk, das ist etwas anderes“.
Dann rief plötzlich eine Frau, Krefeld bei Düsseldorf, beim WDR 5 und Dr. Pop an, schnauzt die Experten
erst mal zusammen. Wieso da überhaupt zwei Männer sitzen, und wieso so was überhaupt so wohlwollend, im
Plauderton, diskutiert wird, sie müsse mal zum Klo und kotzen, wenn sie mit dem Bügeln fertig ist, wegen
„Leyla“ und WDR 5 und Männern.
Da habe ich gedacht, siehst du „Heil Leyla“ und alles wird gut. Dann habe ich entschieden doch nicht nach
Düsseldorf zu fahren, sondern nach Venlo, erst mal einen Kiffen, von Deutschland erholen und was Reggae
hören. Eins ist sicher, wenn die beim WDR 5 Niederländisch könnten, dann müssten sie im Monat drei
solcher Sendungen machen. Aber es regt niemanden auf, und niemand käm auf die Idee, „Leyla“ und
Kunstfreiheit in einem Atemzug zu nennen. Das bringt uns wieder zu Ranicki und Pipi Langstrumpf.
Bevor wir anfangen ganz kurz das neue niederländische Modell, als Ergänzung zu den Coffee Shops, am Beispiel
Nijmwegen: Hier hat die Gemeinde entschieden Cannabis selbst anzubauen. Es sollen damit die Coffee Shops
beliefert werden. Damit wird das einzige Problem der niederländischen Cannabispolitik gelöst. Bisher
mussten die Shops auf dem Schwarzmarkt kaufen. Jetzt kaufen sie direkt bei der Gemeinde. Das Cannabis wird
schän in hochwertige, versiegelte Tütchen verpackt, beschriftet und es ist absolut top. So macht man das.
Offen bleibt die Frage nach Import Cannabis, denn z.B. in Marokko besteht eine lange Tradition, die nicht so
schnell durch gewächshaus Produktion ersetzt werden kann, wenn jeh. Das ist als ob man Wein erlaubt, aber den
Import von Bourdeux und Burgunder verbietet. Am
besten natürlich auch im Supermarkt verkaufen. Damit kann man die Gemeindekasse auch noch aufpolieren, was
man in Deutschland ja auch mit Steuer auf Zigaretten und Alkohol macht was, belegt, wesentlich höhere
Gesundheitsgefahren beinhaltet als Cannabis. In Deutschland dagegen lächerliche Social Clubs und eine peinlich
kleinteilig nerdige Reglementierung - angebilch wg. EU. Fragt sich, on die Niederlande nicht in der EU sind.
Wenn die neue Regierung was schrauben will, dann sollte sie nicht wieder mit unbelegbaren "Vorteilen" einer
Prohibition kommen, sondern es mündigen Bürger:innen, wie bei Alkohol und Zigaretten selbst erlauben, zu
entscheiden, womit sie sich berauschen wollen. Cannabis ist komplett zu deregulieren und als Produkt, wie
Alkohol und Zigaretten zu behandeln und zu besteuern. Für alle diese Drogen kann man natürlich hingehen und z
.B. im Supermarkt einen Bereich schaffen, der nur für 18+ zugänglich ist. Das war es dann aber auch, neben
Werbeverboten etc.. Also wird das Zeug in speziellen Boutiquen und im Supermarkt angeboten. Was die
Gastronomie daraus macht, ist ihre Sache, ein Rauchverbot herrscht ja schon. Also wohl vor der Tür kiffen.
Ansonsten braucht man nichts, was man im Fall von Alkohol und Zigaretten nicht auch braucht.
Ja wie unterscheiden wir denn nun das Grass aus dem Web von Grass der Hippies aus
dem Social Club?
Oder wie unterscheiden wir die feinsten Sorten aus den besten Niederländer
Shops? Eventuell sogar hochlegal von der Gemeinde Nijmwegen angebaut? Wenn aber in Deutschland 25 Gramm
erlaubt
sind und in
den Niederlanden nur
5, dann
könnte
Deutschland ja auch die Coffeeshops beliefern, wenigstens mit Moffenshit. In den Niederlanden sind ja nur
5 Gramm erlaubt. Schmuggeln andersrum.
Miete ich mit einem Netzwerk von 5 Personen 10 Wohnungen an, kann ich dann pro Wohnung 3 Pflanzen also
30 Pflanzen haben? Das macht schon einiges, wenn es kein Katzengras ist. Der Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt.
Wenn ich aber 5 Gramm hin und her fahre, dann ist das jetzt
erlaubt. Niemand weiß, woher ich das Zeug habe, oder darf ich etwa 5 Gramm legal besitzen und nicht
mit in die Niederlande nehmen, wo es ja kommerzielle Verkaufsstellen gibt, wo ich nen Drink bekomme,
wo Musik läuft, wo in aller Ruhe im Shop geraucht werden darf? In beiden Ländern ist diese Menge dann
legal - aber nicht, wenn es über die Grenze geht? Nein. Und wenn doch EuGH ich hör dir trapsen, was
wir ja auch schon beim Weed Pass hatten.
Das einzig gute ist Amnestie, angesichts der Social Club Lösung, sollte die aber bis
zum Verkauf von 500 x 50 Gramm im Monat für einsitzende Dienstleister hochgeschraubt werden. Denn
schließlich darf jeder Social Club 500 Mitglieder:innen haben, die jeweils 50 Gramm im Monat kaufen,
ja, ich weiß, 25 am Tag aber max 50 im Monat, was auf zwei Besuche hinausläuft.
Das betrifft dann alle vormals Dealer, Konsumenten, jetzt Sozialarbeiter, Klienten, denen nicht
nachgewiesen werden kann, dass sie mehr als 25 KG im Monat verkauft haben. 25 KG bei einem Grammpreis von,
sagen wir 10 Euro für ganz gutes Zeug, war ein Umsatz von 250.000 € im Monat - wenn es in kleinen Mengen im
Direktverkauf lief. Setzen wir darauf einen Steuer von 44,5 % an, dann sind auch noch pro Person für die
Zeit der Inhaftierung 138.750 Euro pro Monat zu erstatten. Aber nein, diese Leute waren ja keine
Social Clubs.
Da
könnte man
über eine
Tabelle
nachdenken,
die den Grammpreis dann entsprechend der auf einen Schlag verkauften Menge eindampft, denn da waren
die Umsätze ja auch geringer. Man könnte dann, theoretisch, noch MwST. von den Auszahlungsbeträgen
abziehen, oder müssen die Social Clubs keine Mehrwertsteuer erheben? Es wurde jedenfalls im illegalen
Verkauf keine erhoben,
da kann man sich nun streiten, ob man die gegen eine Haftentschädigung rechnet.
Daneben muss auch an die Erstattung von Geldstrafen gedacht werden. Die 41,1 Millionen die der
Strafvollzug, ohne Justizkosten und Polizeikosten, kostet, dürften kaum reichen, um die Betroffenen zu
entschädigen.
Kommen wir nun zum Thema Sicherheit und berücksichtigen bei folgender Rechnung einen Socialclub mit
500 Mitgliedern, der theoretisch, sagen wir, mindestens 16,77 Mitglieder:innen am Tag bedienen muss,
dies würde aber nur nach einem starren Abgabeplan funktionieren.
Bleiben wir aber mal bei diesem
Beispiel und rechnen: 16,77 x 25 Gramm wären bei dieser Regel mindestens zu bevorraten, daneben
stellt sich natürlich die Frage, wo die Plantage ist, die ja Indoor sein muss. Aus logistischen
Gründen wird sie in der Nähe sein, wenn nicht sogar in einer Halle hinter dem Shop, daraus ergibt
sich eine viel größere Menge, da die Shops ja keine Logistik, wie etwa die Niederländer aufbauen
können, da sie ja nur selbst angebautes verkaufen.
Im Beispiel: 16,77 x 25 sind schon knapp ein halbes Kilo, Marktwert also etwa 3000 Euro je nach Qualität,
dann dürfte es Regelungen zur Bezahlung geben. Bla, Bla, realistisch ist also ein Warenwert
von mindestens 10.000 Euro plus mindestens 10.000 Euro Bargeld, nicht alle werden per Karte zahlen.
Alles offene Fragen.
Gehen wir
also von einer möglichen Beute von 20.000 aus und haben noch die Indoorplantage, da schlagen wir
nochmal 30.000 für Pflanzen und 30.000 für Gerätschaften drauf. Sagen wir, alles zusammen hat einen
Schwarzmarktwert von 80.000. Das ist in den wenigsten Volksbanken zu holen. Jetzt sind diese Läden
aber nicht-kommerziell. Wer ernsthaft 50 Gramm im Monat durchzieht, lebt in Frührente oder bekommt
Bürger:innengeld, weil sich diese Menge nicht mit einem Job verträgt. Die meisten Mitglieder werden
zur Unterschicht gehören, während gut verdienende Gelegenheitsraucher zum Städtetrip nach Amsterdam
fahren, oder im Netz bestellen.
Rechnen wir dagegen normale Sicherheitsanforderungen für ein solches Setting:
24 Stunden Securityservice mindestens 2 Personen, Videoüberwachung an allen wichtigen Stellen,
Alarmanlagen, Sicherheitsglas im Verkaufsraum pardon
Abgaberaum, aufwendige Sicherheit für die Indoorplantage.
Egal, sagen wir - Investitionen von 250.000 plus laufende
Sicherheitskosten von 15.000 im Monat, da nicht kommerziell, muss alles auf die Beiträge umgelegt
werden.
Was lernen wir aus dem Schulungsvideo "Taschengeld Plus"? Nach einem Kopfschuss ist die
Virologie nutzlos außerhalb der
Pathologie. Also sollten die ganzen Kleinfuzzis, die zuvor bei den Dealern gekauft
haben, mal einen Rechtsfond auflegen, oder soll das so egoistisch laufen, dass die Jungs bei
denen ihr kleinen Spießer aus der Vorstadt euer Dope geholt habt, jetzt nicht von euch
entschädigt werden, wenn es der Staat schon nicht macht? Liegt da in den Clubs eigentlich nicht
einiges an Bargeld rum, an Dope und son Zeug? Die werden bestimmt viel in Sicherheit investieren,
würd sagen 5 von den Clubs macht man am Tag.
Rund 10 Prozent der Justizvollzugskosten wegen Straftaten bezüglich des Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gingen 2019 auf Straften in Verbindung mit Cannabis zurück. In absoluten Zahlen geht diese konservative Schätzung* für 2019 davon aus, dass ca. 41,11 Millionen Euro an Kosten durch Cannabisdelikte entstanden sind. Dementsprechend lagen die gesamten Justizvollzugskosten für BtMG-Straftaten in diesem Jahr bei schätzungsweise 411,11 Millionen Euro.
Urteile
wälzen, wer
sitzt
für wie viel
ein? Wer hat was bezahlt und ab zum Anwalt.
Da hilft nur noch einer
weiter:
Die Verbraucherzentralen stehen schon in den Startlöchern haben erste FAQ:
- Habe ich einen Anspruch auf Mitgliedschaft?
- Wie stehts mit dem Datenschutz in den Social Clubs? Muss ich einen DSGVO Verzicht
unterschreiben?
- Wie kann ich meine Mitgliedschaft kündigen?
- Sie haben mir Katzengras verkauft, habe es aber schon geraucht, wie kann ich beweisen, dass es
kein Grass war?
- Darf ich meinen Anteil mit meinem Freund teilen, auch wenn der kein Mitglied ist?
- Was muss alles auf der Packung stehen?
Medizinisches Cannabis als eine Sonderform oder Sondersubstitution abzuhandeln ist ein Fehler, weil hier
die Prohibition nicht angegriffen wird, sondern man versucht ein Sondertörchen zu öffnen. Wir
sehen aber, dass die leeren Versprechungen des War on Drugs, von "Keine Macht den Drogen", obschon
schon die banalste Alltagserfahrung (neben zig Gutachten und Studien) das Gegenteil zeigt, immer noch
in den Hirnen von Entscheidungsträgern rumspukt. Sie glauben immer noch, sie könnten irgendwas verbieten,
was die Leute haben wollen. Sie begründen es mit Gesundheitsgefahren, aber die gesellschaftlichen Gefahren,
die die Prohibition bringt, sind wesentlich beängstigender. Genau mit dieser nicht vorhandenen Möglichkeit
zur Kontrolle und Unterscheidung zwischen Genuss und Gesundheit, müsste man jede
Diskussion beginnen und nicht damit zu behaupten irgendwelche Gesetze würden eingehalten. Das werden
sie nicht und der Staat kann absolut nichts dagegen unternehmen, weil selbst der gesamte Haushalt der
BRD Peanuts ist, im Vergleich zum Umsatz eines einzigen Kartells. Genau das ist das Ergebnis von
"Keine Macht den Drogen".
Hier mit medizinischem Cannabis zu kommen ist nicht nur egoistisch jenen Leuten gegenüber, die keinen Bock
darauf haben wg. Genuss sich zum Kranken machen zu lassen, es ist auch strategisch totaler Nonsens. Die
Prohibition selbst ist das Problem. Auch wenn gesundheitsbezogenes Cannabis, streng reguliert erlaubt wird,
ansonsten aber ein prohibitives Umfeld bleibt, dann ist es auch für die Kranken teurer, schwieriger und
bürokratischer an das Zeug zu kommen, als wenn es legal ist. Man schießt sich also als Befürworter der
Legalisierung, sowohl mit den Social Clubs, wie mit dem medizinischen Cannabis selbst ins Knie.
Diese Summen wären nicht im Umlauf, wenn Prohibition erfolgreich wäre, wenn sich irgendwer
für "Keine Macht den Drogen" interessieren würde.
The numbers
tell the story, they always do: Die Menschen wollen und brauchen Drogen, die Apologeten des
cleanen und rauschfreien sind komplett gescheitert, sie haben
mit ihrer Haltung großen und nicht wieder gut zu machenden gesellschaftlichen und finanziellen
Schaden
angerichtet.
Oder ist Kriminalität nun wieder Krankheit? Das Krebsgeschwür am Leibe der gesunden Gesellschaft?
Goebbels lässt grüßen, die Kriminalität gehört zum Kapitalismus, wie die Mutter zum Kinde. Schon die
Ansiedlung des Vorhabens im Gesundheitsministerium, im Gegensatz zu Alkohol im Wirtschaftsministerium,
zeigt also, das eine ist Business, das andere ist Krankheit. Aber - Alcohol ist die gefährlichste Droge,
welche die meisten Schäden am Budget anrichtet.
Und besonders erschreckend ist - die Nazis haben diese
Themen und viele weitere der Kriminalität ebenfalls stets in den Kosmos der Gesundheitsvorsorge
verschoben, um zu sagen, Kriminalität, Drogenkonsum all das gehört nicht zu einer gesunden
deutschen Gesellschaft - es muss abgeschoben werden in bestimmte Zonen, mindesten muss es
psychatrisiert werden. Der Social Club ist ein solcher psychiatrisierender Konzentrationsprozess
für angeblich kranke und sonderliche "Elemente" - es
ist eine intellectual Katastrophe an sowas überhaupt nur zu denken. Es ist einfach alles nur noch
peinlich.
Es gibt auch keine Drogenkarrieren, die
nicht von den Lebensumständen, von den sozialen Bedingungen, von der Prohibition beeinflusst werden. Es
gibt also auch keine Medizin, die unabhängig in einem Raum der reinen Medizin existiert.
Das Gesundheitssystem selbst ist von diesen kapitalistischen Bedingungen durch und durch geprägt, tut
aber, ganz gegen Virchow, ständig so, als ob dieser Reinraum der "richtigen" Medizin, der richtigen
"Gesundheit" existieren würde, als gäbe es eine Therapie gegen Kapitalismus, als gäbe es einen
Reinzustand "Gesund" und einen Reinzustand "Krank" - alberne Dichotomien des 19. Jahrhunderts.
Das Gesetz des Lauterbach ist insbesondere von einer großen Ignoranz gegenüber den realen
kapitalistischen Lebens- und Produktionsbedingungen geprägt. Weiter ist die Debatte viel zu stark von
medizinischem Cannabisgebrauch geprägt. Auch wird jeder Genusskonsument durch die Social Clubs
direkt zu einer Art Exot, der eine "Selbsthilfegruppe" braucht, um sich zu berauschen.
Man kann nur davor warnen, sich in diese Social Club Ecke drängen zu lassen. Wenn diese Clubs
kommen, dann solltet ihr sie boykottieren und ganz klarmachen, dass ihr normale Menschen seid,
die für ihren Genusskonsum keine Vereine und sonstigen Blödsinn brauchen. Werden diese Einrichtungen zu
normalen Cannabis Boutiquen, wo man ganz normal einkaufen kann sieht es anders aus, aber erst dann. Ihr
müsst das Recht
einfordern so "normal" behandelt zu werden, wie jeder Gelegenheits-Säufer - 70% der Deutschen. Die
Stigmatisierung durch die Social Clubs ist schlimmer, als die Prohibition, weil sie diese im Stillen
akzeptiert, beibehält, nur in Abhängigkeit von absurden Regeln "aufhebt". Keine Kneipe muss ein
Suchtkonzept vorlegen. Schon deshalb ist das Gesetz Lauterbachs komplett abzulehnen.
Es ist kein Kompromiss, es ist ein Schritt in die falsche
Richtung, denn es löst die Prohibition nicht auf, sondern erfindet absurde, in der Sache unbegründete,
Regeln, die nicht für andere Alltagsdrogen gelten. Es macht also in der Tat die Prohibition weiter zur
Leitschnur, macht sie aber auf eine unglaublich groteske und kleinteilige Art noch überkomplexer. Wen
dies nicht an Lauterbachs absurde Coronapolitik erinnert, noch mit dem Länderchaos, hier auch, dem kann
man nur empfehlen in den Niederlanden in einem Coffeeshop mal ordentlich einen durchzuziehen.
Auch in den USA hat sich schnell gezeigt, dass medizinisches Cannabis uninteressant ist,
es hat vielleicht eine Bedeutung für Individuen, ein kleiner Randmarkt des Genusscannabis.
Medizinisches Cannabis ist also weder das reale Thema, noch steckt im medizinischen Gebrauch
die Problematik. Denn da sind die Schäden eben Nebenwirkungen, wie sie bei vielen anderen
Medikamenten deutlich drastischer auftreten können. Das ist also
vielleicht das marginale Feld in dem Lauterbach eine Rolle spielen kann, es ist aber nicht das Thema
.
Gleichzeitig sieht man aber, oh Wunder, dass genau aus der Ecke des medizinischen Cannabis an diesem
Gesetz mitgestrickt wurde, denn die Social Clubs haben eigentlich nur einen Sinn,
um die Beschaffung des
Cannabis für die Kranken und Kassen einfacher und günstiger zu machen. Das bringt der breiten Masse
der Konsumenten gar nichts, drängt sie eher in eine Szene, in der sie nichts zu suchen haben. Es
entstehen alternative Apotheken, aber keine "Geschäfte", schon daran sieht man die Handschrift. Es
soll also erneut über ein gesamtgesellschaftliches hochkomplexes Thema, wahnhaft, ein medizinischer
Kontext gestülpt werden, das ist lächerlich, insbesondere nach den verheerenden Erfahrungen mit einem
derartigen Vorgehen bei der Pandemie.
Auch da spielen die eigentlichen medizinischen Aspekte nur
eine untergeordnete Rolle, sie sind halt da, danke das sie uns das mitgeteilt haben - jetzt zurück ans
Krankenbett und Fresse halten.
Die medizinischen Aspekte sind darüber hinaus seit
über 100 Jahren bekannt gewesen - eine ordinäre virale Infektionserkrankung, bei der auch nicht mehr
viel Neues zu entdecken ist - it is what it is. Viel entscheidender, das war schon bei der Pest so,
sind aber die ökonomischen, kulturellen, gesellschaftlichen, sozialen Fragen, und die sind um ein
vielfaches komplexer, als die medizinischen Fragen, die nun wirklich keine Raketenwissenschaft sind.
Es war ein schwerer Fehler die Medizin über derartige Fragen entscheiden zu lassen, zumal gerade
in Deutschland der traditionelle und Mangel verwaltende Klinikmediziner weit überwiegend
dominiert, während der Sozialmediziner, im Lande Virchows, ein absoluter Exot ist. Das zeigt sich
jetzt erneut. Die einzigen echten Sozialmediziner in Deutschland sind gute Hausärzt:innen - aber das ist
ein anderes Thema. Was ist ein "Reclusive Doctor"?
Neulich im Big Bang Cannabisclub
Auch die potenziellen Gesundheitsschäden bei erwachsenem Genuss (ab 21) sind nicht das Thema, denn wer
dies in Relation zur Prohibition einsortieren will, der müsste belegen können, dass 1. die Schäden durch
Liberalisierung deutlich zunehmen, das ist nicht belegbar. Weiter sind die Schäden nicht abkoppelbar
von den Bedingungen der Prohibition und des Schwarzmarktes. 2. die Prohibition erfolgreich den Konsum
von Cannabis eindämmt - auch das ist nicht möglich, zumal man unter den Bedingungen der Prohibition
überhaupt keine belastbare Datenbasis, sondern nur Dunkelfeder hat.
Wer immer hier also mit Zahlen operiert, der muss auch sagen, dass Studien unter den Bedingungen der
Prohibition nicht erhebbar
sind, das gilt auch in den USA, denn dort gibt es aufgrund der unterschiedlichen Regelungen der
Bundesstaaten ebenfalls keine ernstzunehmende Basis, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen kann.
Sogar die Zahlen bezüglich der Effekte von Liberalisierung auf dem Arbeitsmarkt dürfen nicht vom US
Arbeitsministerium erhoben werden, weil schon das in einigen Staaten illegal wäre.
Es ist eine Dunkelfeldforschung, dies wird aber nicht dazugesagt, es wird, insbesondere von der
Politik so getan, als ob es keine Dunkelfelder gibt. Ständig werden Studien angeführt, auch in den
Medien, sie werden aber nicht konkret benannt und quellenkritisch gewürdigt. Es ist einfach - es kann
keine Studien zur echten Legalisierung geben, weil es diese so nicht gibt, es kann auch keine
Studien zur Wirksamkeit der Prohibition geben, weil man immer nur über die wenigen aufgeflogenen
Deals sprechen kann, über die marginalen Mengen an Drogen, die gefunden werden.
Genauso wenig kann man ein Verhältnis zwischen
Konsumenten ohne Auffälligkeiten und Konsumenten, die z.B. Psychosen entwickeln herstellen, denn man
weiß nicht wie viel wirklich konsumiert wird. Noch "unmöglicher" ist unter diesen Bedingungen die
Abgrenzung: Was lag an der Droge, was an anderen Dingen, welche Dinge haben zum Komsum geführt und
wir greift alles ineinander im Falle eines einzelnen Menschen - es
gibt keine monokausalen Ursachen. Eine notwendige Abgrenzung und reale Erkenntnisse unter den
Bedingungen der Prohibition sind unmöglich. Wer also hier mit Wahrheit und Wissenschaft
argumentiert, der entlarvt sich selbst. Das alles ist ein Raum der Spekulation, was man
aber sagen kann: Drogen sind ein Massenmarkt, der sich unter den Bedingungen der Prohibition
entwickelt hat. Es sind Billiarden global im Markt und diese Billiarden werden den Gesellschaften
entzogen, und nach gutdünken von OK verwendet. Sorry, aber da interessiert mich das Schrumpfhirn von
einem 16 Jährigen irgendwann nicht mehr, vor allem nicht, weil er es mit oder ohne Prohibition hätte.
Konzentrieren wir uns also auf die relevanten Billiarden, die man auch zum Nutzen der Schrumpfhirne
einsetzen könnte - das ist eben der Denkfehler der humanistischen Moralapostel, sie sind stets
utopistisch und reaktionär zugleich, sie machen einen Schritt vorwärts und drei zurück.
Es geht also nur um eine einzige Frage: Wie kann der Genussmarkt so aufgestellt werden, dass die
Folgen von organisierter Kriminalität, von Korruption, von "Schwarzgebranntem", von Geldwäsche und
Reinvestition in weiße Projekt etc. auf ein im Kapitalismus übliches Niveau gebracht werden kann?
Infolgedessen, wie können die Billiarden der OK zum BiP beitragen, statt zur nächsten Luxusjacht
und zum nächsten Staatsstreich?
Damit keine Destabilisierung, wie in den Niederlanden, wie in Mexiko, wie in einigen Bundesstaaten
der USA erfolgt. Hinter diesen eher staatspolitischen und ökonomisch strukturellen Überlegungen
müssen alle Gesundheitsfragen zurücktreten.
Es geht darum, vernünftige Märkte zu erzeugen, die
insbesondere nicht zu weiterer Korruption und Geldwäsche führen, denn das ist die eigentliche
Entgrenzung der Märkte, von denen die CDU gerade ganz wirr spricht. Es geht dabei nicht um eine
Vermischung von legalem und illegalem Drogenmarkt, sondern auf viel höherer Ebene um eine Vermischung
von normaler Ökonomie und OK - diese ist das eigentliche Problem, und eines der erschütternsten
Ergebnis jedweder Prohibition.
Das ist die reale Aufgabe und die hat
Scholz, wie selbstverständlich, an das Gesundheitsministerium gegeben. Einen größeren Gefallen kann
man der OK nicht machen. Insbesondere die nerdige Kleinteiligkeit, die nutzlose Überkomplexität in
Lauterbachs Entwurf sind Einfallstore für Korruption. Weiter wird hier erneut die Illusion bedient
der Staat könne diesen Markt kontrollieren. Es ist also weit davon entfernt ein Schritt in
die richtige Richtung zu sein, im Gegenteil, die Nachteile der Prohibition werden durch einen
überkomplexen und nerdig-altmodischen Kontrollfetisch weiter ausgebaut. Diese Strukturen werden,
um die realen Ziele zu erreichen, auch wieder weggeräumt werden müssen. Was nicht einfach wird,
denn bis dahin wird sich erneut eine Bubble der Bürokratie bilden, die die altbekannten Eigeninteressen
entwickelt und nicht einfach zu beseitigen sein wird.
Will man den War on Drugs
und seine negativen Folgen wirklich abschalten,
dann geht nur die allumfassende, businessorientierte Normalisierung des Produktes
Cannabis, was ebenfalls dringend aus dem medizinischen Kontext heraus zu lösen ist. Es ist als
ein Genussmittel zu behandeln und erst im Weiteren spielen mögliche medizinische Anwendungen eine
Rolle, sie sollten nicht zum Hebel der Legalisierung gemacht werden, dann passiert genau das, was
wir jetzt erleben, das Gesundheitsministerium ruiniert Möglichkeiten und schafft eine weitere
teure Bürokratie - damit kennen sie sich aus.
Der Schwarzmarkt ist ein reiner Genussmarkt, mehr als 98% des Canabiskonsums ist Genusskonsum, dieser
muss adressiert werden, das ist die gesellschaftliche Aufgabe. Und die Prohibition macht es
ausschließlich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf Cannabis angewiesen sind schwer, wenn es
um Genuss geht, dann ist die Prohibition hinsichtlich der Eingrenzung des Genusskonsums bedeutungslos.
Das Gesetz bricht also nicht mit diesem Tabu und akzeptiert die gesellschaftlichen Realitäten, sondern
es beteiligt sich weiter an der Illusion man könne durch Prohibition mehr erreichen als die Mafia
fett
zu machen. Genau dies sind die Schnittstellen zwischen berechtigter medizinischer Argumentation,
eingebildeter Wirkmächtigkeit von Prohibition und "Big Business Global Cannabis". Was soll da jetzt ein
Lauterbach machen - außer die reale Big Business Legalisierung? Genau - und das macht er auch, er
flüchtet sich in die üblichen Illusionen, adressiert nicht die Realität, sondern eine eingebildete
Laborsituation, die aus politischen Gründen in die Narration von der Prohibition mündet.
Es geht darum, dass man die negativen Aspekte von etwas Vorhandenem nicht durch Ableugnen angehen kann,
sondern nur durch den Wandel in etwas Positives, dann erst weiß man überhaupt womit man es wirklich zu
tun
hat,
verlässt den Raum der Spekulation und tritt in die Realität ein, und die heißt:
"Peace on Drugs". Das ist es, was Sicherheit bringt. Es gilt für alle Drogen.
Wer das so, wie auch Lauterbach, aus der Welt schaffen
will, der will in der Tat Menschen aus der Welt schaffen, sich neue züchten, Politik für Menschen
machen, die keine mehr sind, die gibt es
vielleicht in
Grün in einer
anderen Welt. Bisher wurde auf dem Mars nicht gekifft - verpisst euch doch einfach auf den cleanen
Planeten.
Ganz ehrlich: Die Muster sind eindeutig, wir sind mit dieser Regierung nun durch, man kann nicht
warten, bis die Legislatur endet, bis dahin haben sie soviel Unsinn produziert, dass die nächste
Regierung nur mit aufräumen beschäftigt ist.
Wir konzentrieren uns hier mal weiter auf den Punkt: Qualität durch Schwarzmarkt vs. Krauterdope von
Hobbyzüchtern
Trotz der niederländischen Erfahrungen wird auch beim deutschen Vorhaben die Frage nach der
Beschaffung von gutem Haschisch erneut unzureichend und ohne jede Fachkenntnisse
beantwortet. Gleichzeitig behauptet Lauterbach er unternehme etwas gegen schlechtes, gestrecktes und
chemisch aufpoliertes Dope - er macht das Gegenteil, indem er den Anbau in die Hände von Amateuren
legt, die damit auch keine Gewinne erwirtschaften dürfen. Es wird also dem Schwarzmarkt ein
Amateurkonzept mit kleinsten Anbaueinheiten als "gefährlicher" neuer Konkurent gegenübergestellt.
Wenn ich Mafia Lobbyist wäre, also bin, dann hätte, also habe, ich es genauso gemacht - besser kann
es nicht laufen. Deutsche Krauter gegen z.T. aktienbasierte Kapitalgesellschaften bzw. Kartelle.
Kindergarten des Lauterbach - wie klein ist die Welt eigentlich in der sich dieser Provinzaugust
und geborene Klugscheißer bewegt? So groß wie das Studio von Anne Will oder eine deutsche
Schrebergartenparzelle.
Der Schwarzmarkt wird gestärkt und nicht abgeschafft, denn das geht nur mit einem echten
Business Legalisierungs-Ansatz nach dem Vorbild der USA. Doch auch dort zeigt sich, sobald es ein
Qualitätsgefälle oder stark abweichende regionale Regeln gibt, ist der Schwarzmarkt wieder da.
Warum? Der wichtigste Grund ist: Die Drogen OK ist nur in den Vorstellungen von weißen Vorstädtern,
grünen Idylleapologeten und ängstlichen Müttern in Berlin eine Szene aus Parkdealern.
Die reale Drogen OK ist digital, ist hochgradig businessmäßig organisiert, hat weite Verzweigungen
in den Bereich der weißen Kragen, zu denen auch Ministerien und
Strukturen der inneren Sicherheit (privat und öffentlich), der Verwaltung, des Finanzmarktes, sowie der
graue Kapitalmarkt zählen.
Vor allem ist sie in der Lage Märkte massenhaft, zuverlässig und schnell mit
Nachschub zu fluten. Das ist in den USA geschehen und es wird auch in Deutschland passieren, soweit
die Produktion nicht auf wirklich normalen industriellen Grundlagen aufgebaut wird. Denn diese normalen
industriellen Grundlagen der Produktion, die sind die Stärke des Schwarzmarktes.
Dagegen positioniert man einen Kaninchenzüchterverein oder eine gescheiterte Prohibition, die erst recht
für
sprudelnde Korruption und Gewinne sorgt.
Also weiter: In den Niederlanden sind die
Coffeeshops eine gute Lösung - offen ist nur die Frage nach der Beschaffung -
die Coffeeshops müssen sich auf dem Schwarzmarkt eindecken. Da sind die eingangs geschilderten
Pilotprojekte einiger Gemeinden sehr gut. Weiter
zeigt sich, dass die einheimische
Produktion in den Niederlanden vorwiegend Gras mit extrem hohen THC Gehalten hervorbringt, da es
effektiv unter den klimatischen Bedingungen der Niederlande gar nicht anders geht, als dieses
Gewächshaus Power Gras anzubieten. Was da in den Überseegebieten läuft - keine Ahnung ist uns nicht
bekannt. Die
Wirklich guten Sorten aber, die werden weiter importiert aus den ursprünglichen Anbauländern,
diese wiederum haben keine Probleme mit Energiekosten etwa für Indoorplantagen.
Diese enormen Kosten kann der einheimische Anbau nur in Richtung echter Quality und
nicht reiner THC Gehalt trimmen, wenn die Energiekosten etc. zum Beispiel im Steuer- und Preisgefüge
ganz normal betriebswirtschaftlich abgebildet werden können.
Das ist derzeit unmöglich.
Deshalb wird den deutschen Social Clubs ebenfalls nichts anderes übrig bleiben als die begrenzten
Ressourcen in
gesteigerten THC Gehalt und nicht in Qualität oder gar echtes Hasch zu stecken. Dieses Gras aber ist so
potent, dass kaum noch davon gesprochen werden kann, dass es sich um eine "weiche" Droge handelt, sie
kann
wirklich gefährlich werden. Die Gesetzgebung Lauterbachs zwingt also in eine THC Optimierung, was dann
aber eigentlich eine andere Droge ist, was also auch dem postulierten Ziel "Qualitätsshit" "Sicherer
Shit"
zugunsten von THC Protzern dann ohne jeden Zweifel im Wege steht.
Das ist ein einfacher mikroökonomischer Grundsatz, wenn ich nur wenig Ressourcen habe, dann muss ich die
Eigenschaft meines Produktes besonders herausarbeiten und bewerben, die mit relativ wenig Aufwand den
meisten
Ertrag bringt. Ganz easy. Wenn wir aber hier über Qualität reden, dann reden wir nicht über THC Gehalt,
sondern
über die ursprünglichen und historisch dokumentierten Sorten, diese aber, werden durch eine solche
Politik
verdrängt, da ihre Herstellung extremes Fachwissen und viel Erfahrung voraussetzt, eine entsprechende
Klimazone und einiges an landwirtschaftlichen Gerätschaften sowie Manpower und Zeit. In wenigen Shops
der
Niederlande, die dann größtenteils von Migrant:innen betrieben werden, finden sich immer noch die alten
Sorten,
darum sollte es eigentlich gehen. Der Schwarzmarkt ist also sogar in der Lage diese aufwendig
herzustellenden
traditionellen und ausnahmslos importierten Sorten zu vernünftigen Preisen zu liefern. Das setzt eine
hochprofessionelle wirtschaftliche und logistische Organisation voraus, unter den Bedingungen der
Prohibition
auch ein wunderbar geschmiertes Räderwerk in allen Bereichen der Gesellschaft.
Davon zu unterscheiden sind die Indoor Modelle, die allesamt nur auf THC Gehalt trimmen und in der Regel
nur Gras produzieren. Die Social Clubs öffnen also durch die seltsamen Beschaffungsregeln die Büchse der
Pandora zu noch potenterem Gras, weil sie sonst überhaupt nicht bestehen können und zur Lachnummer
werden.
Die private selbst kann solche Sorten und Potenzen überhaupt nicht herstellen, er probiert es einmal
und dann nie wieder. Sie muss in einem Growshop viel Zubehör kaufen von Dünger bis zu
irgendwelchen Lampen und Bewässerungssystemen und hat eine enorme Stromrechnung an der Backe. Die drei
Pflanzen
Regel ist ein schlechter Scherz, sonst gar nichts.
Niemand wird seinen Bedarf durch dieses HomeGrow Theater
decken wollen - auch weil es gefährlich werden kann. Und was erst los ist, wenn Kind und Katze an den
Pflänzchen naschen - in der Haut der Eltern möchte ich nicht stecken, wenn sie in der Notaufnahme
erklären,
der Heini hat von Mamas Pflanzen gekostet und lüllt jetzt vor sich hin.
Montags klingelt dann das Jugendamt, weil die Notaufnahme den Bogen 183 A Strich B Anhang C -
"Drogenmissbrauch unter elterlicher Aufsicht" - an die Behörden geschickt hat.
Da könnte leicht gegengesteuert werden, indem auch hier das US-Modell ergänzend zu dem bestehenden Netz
der Shops eingeführt wird. In Deutschland soll ein Modell eingeführt werden, was stark an das
gescheiterte
Modell "Weedpass" in den Niederlanden erinnert. Es sollen Vereine gegründet werden, mit allen
dazugehörigen Ämtern und Regeln, vielleicht noch mit beigeordnetem Sozialarbeiter, aus dem Vereinsrecht,
das bedeutet es dürfen auch keine Gewinne gemacht werden. Die Mitglieder:innen müssten
sich registrieren. Das sollte kein denkender Mensch machen. Bei den derzeitigen technischen Bedingungen,
noch dazu in einem Amateurumfeld, kann schon der
Datenschutz durch die angedachten Vereine nicht ansatzweise geleistet werden, da sie sich wie
finanzieren? Da sie welche Profis einstellen? Mitgliedsbeiträge? Das werden
irgendwelche idealistischen Hobbyzüchter, die mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln maximal
untere, vielleicht mittlere Qualitäten, erzeugen können. Das wird niemals anstinken können gegen
Qualitäten
aus:
- USA (California Cream, Sensimilla)
- Albanien
- Marokko
- Mexiko
- Türkei
- Afghanistan
- u.v.a.m.
Ein paar
idealistisch orientierte Hobbyzüchter setzen sich hin und spielen Cannabisbauer, wie Opa mit den
Kartoffeln. Das erinnert an die Vorstellung vom Schrebergarten, in dem nun ein paar Pflanzen neben
den SPD-Kartoffeln wachsen dürfen. Lächerlich bis ins Groteske.
Der Entwurf ist nur hinsichtlich der Frei - und Altersgrenzen halbwegs nachvollziehbar
(aber nicht in Kombination mit den Beschaffungsregeln), für alles andere muss man
als Sozialdemokrat erzogen worden sein, mit der entsprechend naiv-idealistischen Brille
durch die Gegend rennen. Weiter müssen Streifenwagen mit einem Labor ausgestattet werden, um den THC
Gehalt entsprechend der Vorlage zu überprüfen. Das geht dann weiter an die
Justiz und die muss den jungen Menschen dann verurteilen, weil der Social Club einen Fehler bei der
Bestimmung des THC Gehaltes gemacht hat - ähhh - das ist krank und kann nur aus einem Laborhirn
entspringen. Der Jugendliche schiebt es auf den Social Club, der Social Club auf
den Messgerätehersteller und der sitzt in China. Dann endlich muss der TÜV ran und ein
geeichtes THC Gehalt Messgerät, was wahrscheinlich, um justiziabel zu sein, 15.000 Euro und drei Siegel
kostet genehmigen. Ferner muss es einmal im Jahr geeicht werden - auf Vereinskosten. Gehts noch?
Lauterbach hätte seine Social Clubs, Cannabis Labore nennen sollen und mit Forschunggeldern
zuschütten müssen, dann wäre es wenigstens witzig.
Da muss man erstmal drauf kommen - Cannabisvereine, das sollte man den
Winzern auch mal vorschlagen, zumal die Folgen für das jugendliche Gehirn bei Alkvollrausch
deutlich dramatischer sind - es hört auf zu existieren, dauerhaft, bei Hasch bleibt wenigstens das
Schrumpfhirn, was für die meisten Menschen völlig ausreicht, um Lauterbach bei Anne Will zu folgen
und denn Alltag zu bewältigen.
Ach ja - gibts ja schon - die Winzergenossenschaft - jetzt vergleiche man mal die Qualität der
Genossenschaften mit denen von
diversen Chateaux in Bordeaux oder Burgund, mit guten Lagen von Rheingau und Mosel. So verhält
es sich auch mit Hobbysocial Dope und Kartelldope.
Wenn der Gesetzgeber also er klug wäre, erspart er sich eine weitere Blamage, und gibt das Zeug
analog Alkohol frei - mit normalem geschäftsmäßigem Anbau und Verkauf - das US-Modell wird sich früher
oder später, schon aufgrund der Kapitalmacht, zwingend global durchsetzen.
Nur wenn Cannabis ein normales Produkt wird, mit normaler Marktaufsicht und normalen
Produktionsbedingungen,
kann man das von Lauterbach so herzzerreißend vorgetragene Ziel von sicherem Cannabis erreichen. Da
musste
auch die Alkindustrie unter so manche Aufsicht gestellt werden, das ist der richtige Weg, nicht die
Fortsetzung der Prohibition mit anderen Mitteln. Schon Engels wusste - was dem Alkmarkt fehlte, auch der
Weinfrostschutzskandal dürfte in Erinnerung bleiben. Lauterbach setzt auch seine viel angeführten
jugendlichen Kiffer mit diesem Gesetzesvorhaben weiter erheblichen Risiken aus, die bei einer normalen
Regulation eines normalen Marktes nur Randerscheinungen wären. Ein extremer THC Gehalt ist ebfalls eine
solche "Vergiftung", die aus den Dynamiken der Illegalität und extremen Gewinnmargen resultiert.
Zu allem Überfluss ist Lauterbach also auch noch jemand, der Qualität predigt und vergifteten Wein
liefert.
Die Hamburger Kaufleute blieben nicht bei der Rumfälschung stehen.
Mit der ihnen eigenen Genialität sahen sie zuerst, welche
welterschütternde Zukunftsrolle dem preußischen Kartoffelschnaps vorbehalten war.
Sie hatten sich schon an allerlei andern Getränken versucht, und bereits Ende der dreißiger
Jahre wollte niemand im außerpreußischen Norddeutschland, der von Wein etwas verstand,
weiße französische Weine aus Hamburg beziehen, da es allgemein hieß, diese würden dort mit
Bleizucker
süß gemacht und damit gleichzeitig vergiftet. Wie dem aber auch sei, der Kartoffelsprit
wurde bald die Grundlage einer immer wachsenden Getränkefälschung.
Dem Rum folgte der Kognak, der schon mehr Kunst in der Behandlung erforderte.
Bald fing man an, Wein mit Sprit zu behandeln, und endlich kam man dahin, Portwein und spanische
Weine ganz ohne Wein zu bereiten aus Sprit, Wasser und Pflanzensäften,
die mehrfach durch Chemikalien versetzt wurden. Das Geschäft florierte um so mehr,
als in vielen Ländern dergleichen Praktiken entweder direkt verboten waren oder doch so
nahe an das Strafgesetz anstreiften, daß man es noch nicht für geraten hielt,
sich daranzuwagen. Aber Hamburg war der Sitz des unbeschränkten Freihandels,
und so wurde "auf Hamburgs Wohlergehen" flott drauflos gefälscht.
Vorweg - wir haben vergessen wofür die Abkürzung EUUKRiKIFF steht - benutzen es aber weiter.
Die Arbeitslosenquote in Bosnien-Herzegowina liegt offiziell bei etwa 40 Prozent.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass viele Arbeitnehmer auch im informellen Sektor tätig sind
und die tatsächliche Arbeitslosenquote deshalb deutlich niedriger ist. Dennoch sind die
Durchschnittslöhne mit 400-450 Euro sehr gering und führen zur einer Abwanderung der Fachkräfte.
Zudem hemmt die überbordende Korruption in Bosnien-Herzegowina die wirtschaftliche
Entwicklung des Landes erheblich.
Endlose Weizenfelder, industrielle Landwirtschaft, das halbe Land von deutschen Agrarindustriellen und BASF
beackert – das muss nicht sein und schmälert nur die Größe der ukrainischen Nation, besonders aber deren
Staatsbudget, was dringend auf Vordermann gebracht werden muss. Ja, Osteuropa und Rechnen, zwei Welten
begegnen sich. Egal. Statt Weizen Cannabis, klimatisch könnte das im Süden gelingen, mit THC und im Westen
und der Mitte als Hanf, ökologischer Cannabis Landbau in der Hand der Ukraine, Megatonnen, das rockt.
Damit das ganze rasch Fahrt aufnehmen kann und auch beim Zoll keine Probleme entstehen,
koppelt man es an die EU Mitgliedschaft und die Ukraine wird der erste osteuropäische Beitragszahler,
im Gegensatz zur versammelten Schnorrertruppe der Rechtspopulisten, die einem dann noch mit 3. Weltkrieg
und Gott, Ehre, Vaterland nerven. Unter diesen Bedingungen wird auch Rheinmetall zur Topform auflaufen,
daneben kann man alle Russen stoned machen und die begreifen dann endlich, dass Putin ein gewalttätiger
Horrorclown ist. Dazu stellt man an der Ostgrenze eine Batterie der Mega S.M.D Cannabisverdampfer auf,
die Nebel ziehen nach Moskau und der Russe hört auf zu schießen und packt die Balalaika aus.
So haben wir die NATO auch aus Afghanistan vertrieben.
Ach Baerbock, schön einen Rauchen und auch der ganze Balkan wird nach ukrainischem Vorbild ein Paradies ….
Wird Zeit, dass da Mal ne vernünftige Ökonomie entsteht, das, was du am wenigsten kannst,
weißt ja Freiheit hat kein Preisschild - das Dogma grüner Ökonomie. Arbeitslosenquote Bosnien:
40%, Kosovo: nur informelle Beschäftigung geschätzt bei 60%, die ärmsten Regionen Europas:
West Balkan mit Albanien. Grinsen und Händeschütteln und was von Sicherheit labern,
die brauchen noch ein Camp Bondsteel, das wird die Märkte berauschen.
Hanfbauern müssen die Männchen unbedingt entfernen, bevor sie ihre Pollen verstreuen.
Was der Özdemir gemeinsam mit dem Umweltministerium bisher verkündet, schöpft halbwegs
den Rahmen aus, den man so hat in der EU. Weniger Pestizide (besser keine),
strengerer Regeln für Fertigprodukte etc. Alles soweit in Ordnung. Allerdings sollte auch die
Digitalisierung der Landwirtschaft und neue Anbauformate, die insbesondere auf Nährlösungen
statt auf Mutterboden setzen, forciert werden. Vertikaler Anbau und digitales Urban Gardening nicht als
Hippie und Moral, sondern als echte Hi-Tech Lösung für lokalen Anbau in Städten,
die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung schafft. Die ordentliche Beschäftigung sollte
der Maßstab für Projekte sein. Weiter müssen Flächen massenhaft von landwirtschaftlicher Nutzung
freigestellt werden und nach „Rebuild by Design“ auf Basis von Wildniskonzepten (National Park)
als Klimapuffer rehabilitiert werden.
Die Landwirtschaft erzeugt heute weder Kultur- noch Naturlandschaft – sie erzeugt in der Regel Monokulturen,
die nicht besser sind als Straßen und Versiegelung. Das beste Beispiel sind die ortsfremden
Fichten(nadel)monokulturen, von denen immer noch viele glauben, das sei Wald, es ist Scheiße und muss
weg. Mais, Weizen, Soja - all das hat in dieser Form keinerlei Zukunft.
Der Bauernstand begreift dies noch nicht, aber er hat alles dafür getan, seine eigene Rolle zu
marginalisieren und zum Neo-Sklaven der Lebensmittelindustrie und der EU Bürokratie zu werden,
indem er ein (selbst)zerstörerisches Werk in Gang gesetzt hat. Das muss gestoppt werden, es hängt zunächst
an der Flächenförderung. Alles schreit nach Cannabis, um mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: denn
hier ist der reine industriegängige Massen-Ertrag aufgrund der erzielbaren Preise zwar ebenfalls wichtig,
aber bei weitem nicht so, wie etwa bei Soja, Weizen und Mais. Auch der Direktvertrieb ab Cannabishof
bekommt ganz
andere
reichhaltige Geschäftsgrundlagen. Fragt die guten Winzer.
Es handelt
sich ja um eine wesentlich edlere
Pflanze, vergleichbar mit dem Weinstock. Daher müssen die Flächen nicht derart überstrapaziert werden.
Eins muss zwingend berücksichtigt werden (insbesondere von Özdemir): Es ist
ein großer Unterschied, ob man Hanf zu Genusszwecken oder zur
Weiterverarbeitung etwa in der Bekleidungsindustrie einsetzt.
Der Freilandanbau in Klimazonen, wie der Deutschen wird nur sehr minderwertiges Genusszeug erzeugen,
was am Markt nicht gegen das Material vom Schwarzmarkt bestehen kann.
Beim Flächenanbau für andere Zwecke haben wir einen Rand-Markt mit geringen Margen,
ganz im Gegenteil zum Genussmarkt. Weiter eignen sich die Fasern der weiblichen Pflanzen nicht zur
Verarbeitung in der Bekleidungsindustrie. Die männlichen Pflanzen sind die Faserlieferanten,
diese erzeugen aber kein THC, damit ist der Stückpreis einer Pflanze nicht zu vergleichen mit
dem Stückpreis einer weiblichen Pflanze, der in die tausende Dollar
(Klassiker: Jack Herer oder White Widow) gehen kann.
Also muss, wenn der Anbau nicht am Balkan und der Ukraine erfolgen soll, einkalkuliert werden,
dass Hi-Tech Indoor Plantagen mit einem enormen Energieverbrauch entstehen, das kann man nutzen,
um den Klimawandel so weit voranzutreiben, bis auch in Deutschland der Freilandanbau
von Genusscannabis möglich ist.
Also, kleiner Scherz, wenn man den Import aus Schwarzmärkten in klimatisch ungünstigen Regionen,
wie Deutschland, tatsächlich nicht haben will, dann muss man an viele technische Details denken. Das
ist also nicht das Feld für Bauern oder Hobbyzüchter, sondern für Agraringenieure und IT.
Ob aber der Anbau von Hanf für nicht Genusszwecke, also als männliche Pflanzen – tatsächlich lukrativ
ist,
das lässt sich bisher nicht belegen, da es sich um einen reinen Nischenmarkt mit idealistischen
Phantasiepreisen handelt. Im
Vergleich zu den weiblichen
Pflanzen ist es aus ökonomischer
Sicht so, als ob man Blech mit Gold vergleicht. Bei der Legalisierung in den USA waren es neue Player
und nicht irgendwelche Farmer, die die Hi Tech Leistungen des Genussanbaus erbracht haben.
Heute milliardenschwere Börsenunternehmen, die mehr als hunderttausend neue Arbeitsplätze geschaffen
haben, so viel gehört zur Wahrheit dazu.
Es geht nicht um Biolandbau, um die Gnade endlich Kiffen zu dürfen, sondern um Cash und einen der
potentesten Märkte überhaupt. Wer darauf, auch noch in einer Konjunkturkrise verzichten will, aus
moralischen und in der Regel nicht belegbaren weichen Gründen, angesichts von Alkohol, Nikotin, Porno,
Medikamentenmissbrauch, Autos und Schwiegermüttern -
der hat in seiner
Jugend zu viel gekifft - wahrscheinlich Kaninchengras von deutschen Waldlichtungen.
Allmählich wird es auch auf dem Balkan wieder heißer. Solange es keine ernst zu nehmende
Perspektive,
für das alte Jugoslawien gibt, solange werden die Konflikte immer wieder hochkochen. Diesmal ist es Bosnien,
wo eventuell ein Nationalist, der Bosnien und Serbien vereinigen will, gewählt werden wird. Für die EU
Politik und die Idee der Interventionen insgesamt ein Armutszeugnis, wie schon der weiter schwelende
Konflikt um Kosovo Jede, aber auch jede EU Mission ist gescheitert, und die wirtschaftliche Lage in der
gesamten Region ist so schlecht wie nie zuvor. Es fehlt an einem größeren zusammenhängendem Markt, die
Kleinstaaterei, die den Balkan stets in große Instabilität führten und nur durch Tito einige Jahrzehnte
beendet wurde hatte positive Effekte, wenn auch mit einer Bevorteilung Serbiens, also muss man irgendwie zu
einer Situation kommen, die einen lokalen Wirtschaftsraum schafft und die Kleinstaaterei überwindet.
Dafür ist Marihuana bestens geeignet, das Gold des Balkan. Denn wenn in Deutschland legalisiert wird, dann
bringt das erst mal wenig, denn bei uns kann nur künstlich im Gewächshaus oder Growanlagen angebaut werden,
bzw. Kaninchengras im Freiland, das bringt keine wirklichen Premiumsorten, sondern nur ziemlich künstliches
Hippie Ballerzeug. Weiter muss ja an eine Veredelungsstrategie gedacht werden.
Viele junge Leute rauchen heute das Gras direkt, das ist eine Unsitte
Viele junge Leute rauchen heute das Gras direkt, das ist eine Unsitte, denn eigentlich erfolgt ein weiterer
Fermentierungsprozess und das Ergebnis sollte Haschisch sein und nicht das grobschlächtige, häufig allein
auf vordergründiges Ballerpotential lieblos hochgezüchtete Macho Gras. So bleibt vom Hasch fast allein
Pollem, das ist der Blütenstaub, der an Lederschürzen hängenbleibt wenn man durch ein Cannabis Feld geht.
Doch ach, den habe ich in den Niederlanden schon lieblos und ungepresst in Tüten als Staub gesehen. Die
Kultur ist die Kultur der Prohibition. Um wie viel reicher war diese Kultur vor dem Verbot?
Uralte Kulturtechniken der Extraktion – Schimmel Kashmir
Uralte Kulturtechniken der Extraktion und der Konzentration kamen zur Anwendung. Schimmel etwa, wie bei
Sauternes Château d’Yquem, Jahre gelagerte öle aber auch gepresste Blüten wurden kontrolliert verschimmelt,
der Pilz ernährt sich von überflüssigen Bestandteilen und umgibt ein Stück, meist eine Kugel, mit einer
weißen Schicht, langsam wird das innere der weißen Kugel pechschwarz. Darunter reift das Hasch in Jahren der
Lagerung zum feinsten des Feinen, ist es reif, bildet es eine ganz eigene Welt der Symbiose verschiedenster
organischer und mikrobieller Bestandteile. Es lassen sich Jahrgänge und Prozessmeister ausmachen,
unverwechselbare Herkunft und eine ganze Symphonie aus feinsten Wirkweisen. Das alles ohne jede Chemie oder
sonstige Beimischung. Natur pur.
Auf dem Weg von Gras zum Hasch können die großen Kellermeister erst ihre ganze Leidenschaft zum Ausdruck
bringen. Da die Produktion heute aber nicht von Leidenschaft, sondern von Profitinteressen geprägt ist,
haben wir heute eine einseitig auf THC Gehalt getrimmte Produktion. Das ist für eine illegale
Produktion, bei der es nur um Gewinn geht, effektiver. Beim legalen Produktionsmodell
hätten wir eine ganze Industrie, die Europa mit Hasch versorgen kann, denn auf dem Balkan plus
Klimawandel sind die Bedingungen perfekt, was in Albanien längst bemerkt wurde.
Also – die Produktion muss zuerst legalisiert werden – das dürfte die einzige EU Mission werden,
die erfolgreich am Balkan agiert.
Der jährliche Leafly Jobs Report, der in Zusammenarbeit mit Whitney Economics erstellt wurde,
ist die wichtigste Cannabis-Beschäftigungsstudie des Landes.
Das Bundesverbot hindert das US-Arbeitsministerium daran, staatliche Marihuana-Jobs zu zählen.
Seit 2017 füllen die Nachrichten- und Datenteams von Leafly diese Lücke mit einer jährlichen
Analyse der Beschäftigung im legalen Cannabissektor.
Whitney Economics, ein führendes Beratungsunternehmen, das sich auf Cannabisökonomie,
Politik- und Unternehmensberatung spezialisiert hat, arbeitet seit 2019 mit Leafly
an dem Projekt zusammen. Nach neuen Studien schafft die Cannabis Industrie in den USA gegenwärtig
321.000 Tausend Vollzeit Jobs, eine Steigerung von 161% in den letzten 4 Jahren
Drogenkriminalität hat weltweit und auch in Europa erhebliche Folgen,
das Problem ist hier, dass aus Drogengeldern Kapital wird, mit dem ganze Staaten destabilisiert
werden können und die Machtfrage ebenfalls mit dem Drogenkapital in eine Richtung beeinflusst wird,
die einer Demokratie sehr schaden kann. Equador, Kolumbien, Mexiko et.al.
Es geht also am Ende um die Demokratie, die Stabilität des Staates, die Korruptionsfestigekeit der Politik
und
sämtlicher Behörden. Wichtig und eine Lehre aus dem niederländischen Modell ist,
dass sowohl eine effektive Bekämpfung des Schwarzmarktes,
sowie die normale Versteuerung und sonstige Businessfragen vorwiegend an der Legalisierung der
professionellen Produktion hängen und nicht an der Legalisierung des Konsums.
Die Niederlande haben durch ihre Legalisierung zwar viele negative Folgen des Schwarzmarktes erfolgreich
bekämpfen können, die Frage nach der Zugänglichkeit für unter 18-Jährige,
soziale Folgen, sowie weitere Prävention. Dennoch gelang es der organisierten Kriminalität
in den Niederlanden große Erfolge zu erzielen. Der Grund ist, dass der legale Konsum via
Coffeeshops voraussetzt weiter auf dem Schwarzmarkt die entsprechenden Cannabismengen beschaffen
zu müssen.
Projekte und Versuche, die den Konsum legalisieren, aber die kommerzielle und
industrielle Produktion nicht, sind also
vollkommen sinnlos und müssen ihre Ziel verfehlen. Haben sogar das Potenzial alles noch schlimmer zu
machen, wie im Falle Lauterbach.
Beim erfolglosen aber milliardenteuren War on Drugs lag der Fokus zunächst auf der Produktion. Hier zeigte
sich aber, dass durch die paramilitärischen Interventionen in den Anbaugebieten, insbesondere von Kokain,
eigentlich die Verdienstsituation für die Kartelle verbessert wurde. Man muss sich eben überlegen, wer der
Konsument ist und wer derjenige ist, der von der Prohibition bzw. dem War on Drugs profitiert, und dies sind
eben die Großen.
So wundert es wenig, dass bei der Legalisierung in den USA ausgerechnet die alten Schwarzmärkte und die über
Korruption mit ihnen agierende Polizei, gegen eine Legalisierung war. Die Prohibition und die Korruption von
Justiz und Polizei ist ihr Geschäftsmodell, aber sie dient weder der Prävention noch einer Begrenzung der
Konsumentenanzahl.
Belegbar ist aber, dass auch eine Prävention innerhalb eines Schwarzmarktes sehr viel schwieriger ist. Was
schon jetzt häufig zu einer Unterschätzung der Risiken führt. Die Prohibition verhindert dies, und die
Strafverfolgungsbehörden sind ebenfalls nicht geeignet, um ein eigentliches Gesundheit/Sozialthema, bei
chronisch überhöhtem Konsum, fachgerecht zu adressieren.
Eigentlich wäre es nicht schlecht, wenn Albanien in die EU aufgenommen wird. Allerdings müsste man die
Aufnahme dieses Mal irgendwie anders lösen und die wirtschaftliche Entwicklung durch gezielte Maßnahmen, die
ganz Europa zugutekommen, schon im Vorfeld angehen. Es ist ja angesichts der Milliarden, die in den USA mit
Cannabis in allen Varianten gemacht werden, ziemlich lächerlich, dass in den meisten Ländern der EU dieser
Wunderstoff, der sicher auch bei der wirtschaftlichen Überwindung der Corona-Krise helfen könnte, immer noch
illegal ist. Ich mein, mit der Argumentation kann man auch Weinanbau verbieten, zumal längst nachgewiesen
ist, dass Alkohol wesentlich schädlicher ist.
Albanien zum Musterländle machen. In der Zwischenzeit ist Albanien zu einem Dreh und Angelpunkt der
europäischen Cannabis-Wirtschaft geworden, nur unter den Bedingungen des Schwarzmarktes sind die Erlöse
nicht in Kapital umwandelbar und können so nur wenigen viel Geld bringen, mit dem sie wahrscheinlich nicht
genau wissen, was sie anfangen sollen, außer es zu horten. Jedenfalls werden sie keine Kindergärten bauen.
Also ist die Sache mit dem EU-Beitritt doch sehr elegant zu lösen:
Schritt: Cannabis wird EU-weit komplett freigegeben, auf dem Niveau von Alkohol
Schritt: Albanien erhält die Auflage, die Cannabisproduktion komplett in einen weißen Markt zu überführen,
Qualitätsstandards bei der Verarbeitung sind einzuhalten. Bio Landbau natürlich. Die gesamte Landwirtschaft
des Landes wird umgestellt.
Schritt: Testphase von 2 Jahren, in denen das albanische Cannabis innerhalb Schengens frei gehandelt werden
kann, so entwickeln sich aus den Schmugglerrouten des Balkans echte Handelswege und in der EU entstehen
zertifizierte neue Berufe, wie Cannabiswirt, Cannabisbauer, Cannabisberater etc.. Auch neue Maschinen werden
benötigt.
Schritt: Albanien ist nun stabil genug, sogar für den Euro und wird als volles Euromitglied aufgenommen.
Das ist ja schließlich der Punkt, wie bitte soll in Albanien anders eine Wirtschaft entstehen, die
unabhängig ist, gute Löhne zahlt
und stabile Strukturen für den Euro schafft. Bulgarien,
Rumänien geht ebenfalls. Was die EU sicher nicht braucht,
ist ein weiterer ökonomischer Zwerg, der letztlich niemals zum Beitragszahler werden kann.
Die EU braucht auch keine Länder, die erneut Hunderttausende Billiglöhner*innen entsenden und
Auswanderer*innen, ohne dass dadurch eine echte Wirtschaft entsteht oder, wie im Fall Polens ganze
Sektoren, Gesundheit, ausbluten, um kaputte Systeme, wie das deutsch Gesundheitssystem,
zu stabilisieren.
Dabei muss bedacht werden, dass es sich bei der temprären Binnenarbeitsmigration um Einkommen handelt,
wain die Heimat transferiert. In der Heimat kann dadurch das Überleben der eigenen Familie,
via Konsum und Kleingeschäften, verbessert werden. Daraus ergeben sich aber weder Steuereinnahmen
(außer Konsumsteuern), noch Sozialleistungen für den Sendestaat. Auch der Markt profitiert
nur sehr begrenzt im Nahfeld. Daraus können in den Heimatländern keine systemischen
Verbesserungen, die Kapital, nicht Konsumeinkommen, benötigen, finanziert werden.
Dieses Geld der Billiglöhner und EU Auswanderer adressiert also eine absolute Armut,
kann aber nichts an der relativen Armut und am Lohngefälle ändern. Es entsteht der
berühmte koloniale Kreislauf. Dieser benötigt in seiner vollen Ausformung
immer, bewusste und unbewusste, Elemente von Rassismus. Diese sind zweifelsohne vorhanden.
Ansonsten wäre es nicht akzeptabel, wie etwa Fleischarbeiter oder Lkw-Fahrer bezahlt und untergebracht
werden.
Nur weil es sich um „EU Ausländer“ handelt, toleriert die einheimische Bevölkerung einen Zustand,
den sie für sich selbst niemals akzeptieren würde.
Das alles kann durch das Wunderkraut geheilt werden, man muss es nur tun und
die auf Ressentiments und eine gescheiterte geostrategische Politik – War on Drugs – zurückgehenden
Verbote kippen. Dann ist mindestens der ganze Westbalkan High und der Euro kann mühelos eingeführt
werden.
Im Laufe der Zeit entstehen echte Marken und besondere Lagen, wie beim Wein.
Ganz zu schweigen von einer aus Cannabis gewonnenen medizinischen Produktpalette.
Das Problem der EU ist einfach: Sie ist zu bürokratisch und Kreativität spielt
bei den Lösungen keine Rolle, das sollte sich schnell ändern. Der Laden ist scheintot, und sollte
dringend am Wunderkraut naschen umd diesen komatösen Zustand Schritt für Schritt zu beenden. Wir
empfehlen dazu frischen Pollen - nur ein l weniger und man wird zum Kannibalen.