Gas - die Energie der Romantiker!
Gas - besonders Flüssiggas kann doch auch sehr ästhetisch sein - und sich wunderbar facettenreich in eine
auch ansonsten ruinöse Landschaft einfügen. Gas - die Energie der Romantiker! Oder sind das etwa
Faulbehälter einer Groß-Kläranlage? Großbehälter mit Scheiße, die der einsame Wanderer ganz in der
Nähe der schön verfallenen inneren Landschaft erblickt. So wissen wir - auch innere Landschaften
voller Niedergang und schmachtendem, fast militantem Selbstmitleid, brauchen Energie.
Seelenlandschaft eines Zombies mit abwegigen Fantasien sexueller Art - diese entwickeln sich im
Laufe der Erkrankung. C.F. Friedrich die deutsche Flannery O’Connor - wenn man
gewisse Ergänzungen vornimmt - German Natural Gas Gothic In The Reiche Of Depression. Wir warten auf
Timmy als Öl auf Leinwand Ostsee Schmachtfetzen Gothic mit Zombiewal.
montage (non-ki but GIMP), 2022, 05, swashmark.com, public-domain (kannse mit mache watte wills)
Die Gesetze dieser Zentralisation der Kapitale oder der Attraktion von Kapital durch Kapital können hier nicht entwickelt werden. Kurze tatsächliche Andeutung genügt. Der Konkurrenzkampf wird durch Verwohlfeilerung der Waren geführt. Die Wohlfeilheit der Waren hängt, caeteris paribus , von der Produktivität der Arbeit, diese aber von der Stufenleiter der Produktion ab. Die größeren Kapitale schlagen daher die kleineren. Man erinnert sich ferner, daß mit der Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise der Minimalumfang des individuellen Kapitals wächst, das erheischt ist, um ein Geschäft unter seinen normalen Bedingungen zu betreiben. Die kleineren Kapitale drängen sich daher in Produktionssphären, deren sich die große Industrie nur noch sporadisch oder unvollkommen
bemächtigt hat. Die Konkurrenz rast hier im direkten Verhältnis zur Anzahl und im umgekehrten Verhältnis zur Größe der rivalisierenden Kapitale. Sie endet stets mit Untergang vieler kleineren Kapitalisten, deren Kapitale teils in die Hand des Siegers übergehn, teils untergehn. Abgesehn hiervon bildet sich mit der kapitalistischen Produktion eine ganz neue Macht, das Kreditwesen, das in seinen Anfängen verstohlen, als bescheidne Beihilfe der Akkumulation, sich einschleicht, durch unsichtbare Fäden die über die Oberfläche der Gesellschaft in größern oder kleinem Massen zersplitterten Geldmittel in die Hände individueller oder assoziierter Kapitalisten zieht, aber bald eine neue und furchtbare Waffe im Konkurrenzkampf wird und sich schließlich in einen ungeheuren sozialen Mechanismus zur Zentralisation der Kapitale verwandelt.
Im Maß wie die kapitalistische Produktion und Akkumulation, im selben Maß entwickeln sich Konkurrenz und Kredit, die beiden mächtigsten Hebel der Zentralisation. Daneben vermehrt der Fortschritt der Akkumulation den zentralisierbaren Stoff, d.h. die Einzelkapitale, während die Ausweitung der kapitalistischen Produktion, hier das gesellschaftliche Bedürfnis, dort die technischen Mittel jener gewaltigen industriellen Unternehmungen schafft, deren Durchführung an eine vorgängige Zentralisation des Kapitals gebunden ist. Heutzutage ist also die gegenseitige Attraktionskraft der Einzelkapitale und die Tendenz zur Zentralisation stärker als je zuvor.
Das deutsche Smart Meter Elend ist interessant. In Deutschland sind weniger als 7 % der Haushalte mit
diesen Geräten ausgestattet im westlichen EU Ausland annähernd 100 % - das führt auch zu einer
Blockade im Denken, besonders, was den Stromvertrieb angeht.
- -1. Das deutsche Smart Meter Elend ist interessant. In Deutschland sind weniger als 7 % der Haushalte mit
diesen Geräten ausgestattet im westlichen EU Ausland annähernd 100 % - das führt auch zu einer
Blockade im Denken, besonders, was den Stromvertrieb angeht. Smart Meter machen im Prinzip nichts
anderes als den Zwischenhandel und Großhandel zu verändern, sie haben aber auch das Potenzial sowohl
die Strombörse, wie jede Form von Zwischenhandel, auch in der Phase der noch-zentralistischen Netze
überflüssig zu machen. Also Produzenten und Verbraucher direkt zu verbinden. Ohne weitere
Zwischendealer. Macht sich aber keiner Gedanken darüber, weil es in Deutschland nicht mal die
Anwendungsfälle rund um dynamische Smart Meter Tarife beim Zwischenhandel gibt, wie meinetwegen in
Spanien seit mehr als 10 Jahren.
Smart Meter entkoppeln letztlich den Verbraucher
von statischen Tarife und ermöglichen so eine Partizipation an den wechselnden Preisen der Strombörsen:
RWE darf sowas machen: Wenn es eine Hellbriese gibt, geht der Strom für Lau über die Decke. Dann
schaltet RWE z.B. Kohlekraftwerke ab, und kauft erneuerbaren Strom - sogar für einen Negativpreis -
diese Kontingente werden dann bei der nächsten Dunkelflaute teuer verkauft. Das könnten Verbraucher
auch - mit Smart Metern.
Gut. Andererseits zeigen die Smart Meter aber auch - der Verbraucher könnte via Smart Meter ohne
Zwischenhandel direkt mit dem Großhandel - und sogar den Produzenten abrechnen. Hätten wir kein
intransparentes, im Prinzip staatliches System, mit vielen staatlichen Playern, wäre es kein Problem
mit erweiterten, auch KI Smart Metern, direkt bei den Produzenten zu kaufen, selbst mit
noch-zentralistischem
Netz, was dann anders bezahlt werden müsste - Netzpfennig.
Der deutsche Strommarkt, ist also ein
Markt,
der
viele Instanzen weiter
mitschleppt, die
eigentlich nicht mehr nötig sind. Das mal als Vorbemerkung, weil man dann besser verstehen kann,
anhand der Smart Meter und dynamischer Tarife, warum die Liberalisierung des Strommarktes nie
wirklich stattgefunden hat - es wurde lediglich ein Zwischenhandel über die Pariser Börse eingeführt. Das
aber ist keine Börse und keine Struktur, die zu den dezentralen Erneuerbaren passt - sie ist eine
Mischbörse, was aber nur den Netzen und den Fossilen was bringt.
Auch die Preise an der Börse unterliegen, nicht so wie der Name es suggeriert, vielen weiteren
nicht-effektiven "fossilen" Regulierungen - aus Sicht der Erneuerbaren. Es ist der alte Irrglaube - der
Staat müsse noch
irgendwie eine
Energieversorgung sichern - das ist nicht mehr seine Aufgabe - wenn man es richtig macht.
- 0. Ganz grundsätzlich muss bei postmoderner non-linearer Distribution von Waren und Dienstleistungen der
Zwischenhandel ausgeschaltet, oder zumindest weitgehend eingedampft werden. Dies ist das Geheimnis des
grundsätzlichen
Erfolgs - Amazon. Die Energieunternehmen, die ihren Strom an Verbraucher und Industrie verkaufen, sind in Zeiten
der Erneuerbaren, ein dringend abzuschaltender Zwischenhandel. Mit der Prothese "Netze" wird jedoch dieser
Zwischenhandel künstlich aufrechterhalten, was im Prinzip den größten Teil des deutschen Strompreises
ausmacht. Die Netzinfrastruktur ist die Struktur des Zwischenhandels, dieser wird nicht verschwinden, solange
man auf Netze setzt. Damit ist dies kein Zwischenstadium, man baut eine sehr teure Infrastruktur, zulasten
der Erneuerbaren, diese Kosten werden erst verschwinden, wenn die Netze verschwinden. Je mehr Netze betrieben
werden, umso höher sind auch die langfristigen Kosten dieser linearen Verteilung aus einem anderen
Jahrhundert.
Dieses
Ausschalten
des
Zwischenhandels,
wie z.B.
Amazon,
TEMU, ist heute Voraussetzung für die preiswerte Produktion von Waren und Dienstleistungen. Würden die
deutschen Autobauer also die Zulieferer ausschalten - und zudem die Werke schließen und die Produktion nur
noch in Werken managen, die quasi "gemietet" werden, wie BMW mit Nedcar, gäbe es weniger. Der Deal von
Nedcar und BMW ist aber bei weitem nicht radikal genug und betrifft/betraf nur wenige Modelle Mini und X.
Diese Richtung ist postmodern, der Besitz des fixen Kapitals über alle Zyklen hinweg ist viel zu teuer und
nicht gut kapitalisierbar. Bei der Stromproduktion sind die Netze dieses tote Kapital, was sich nicht
effektiv nutzen lässt, dafür braucht man in Deutschland die ganzen Prothesen. Mit dezentraler non-linearer
Produktion kann das fixe Kapital an Netzen dramatisch verwandelt werden in reales Kapital, was dann in den
weiteren dezentralen Ausbau ohne Netze gesteckt werden könnte. Jetzt stehen diese Milliarden in der Landschaft
rum, wie die Atomruinen - eigentlich nur noch ein Mahnmal der Moderne. Das
kann
man also auf den Strommarkt
übertragen.
Man sieht, dass Tesla dies auch nicht wirklich schafft. In China dagegen gibt es aufgrund der staatlichen
Planwirtschaft eine Ökonomie ohne selbstständigen Zwischenhandel, was die enormen Preisunterschiede
rechtfertigt. (Das heißt nicht man sollte eine staatliche Planwirtschaft machen, es zeigt nur wie man damit
auch Vorteile haben kann. [In China auch auf Kosten der Arbeiter])
-
1. Der Energiehunger von Rechenzentren wächst rasant.
Der US-Präsident verlangt deshalb, dass große Tech-Unternehmen eigene Kraftwerke bauen.
-
2. In der Gründerzeit, die von Montan und Chemie geprägt war, sammelte sich die Industrie rund um die
Energiequellen, also Steinkohlebergwerke. Oder sie wurde mit Zügen zu Kraftwerken gebracht, die in der Nähe
der Großverbraucher liegen. Jeder kenn die markante Silhouette des VW-Werks in Wolfsburg, sie prägt ein
eigenes Kraftwerk.
-
3. Auch bei der Braunkohle wurden die Kraftwerke in der Nähe der Gruben gebaut. Was man z.B. im
rheinischen Revier rund um Düren, Mönchen Gladbach und Kerpen bewundern kann.
-
4. Obschon die Erneuerbaren wesentlich stärker als die Fossilen lokal genutzt werden müssen, um effektiv zu
sein und um wirklich CO₂ Einsparungen zu bringen. Aber bei ihnen ist ein Netzfetisch entstanden, der behauptet
Hellbriese und Dunkelflaute seien ein Problem. Sie sind nur ein Problem, weil an der zentralistischen
Distribution via traditionelle Netze festgehalten wird. Diese Behauptung führt auch zu der falschen
Gasstrategie auch sie ist nicht Ergebnis der Erneuerbaren, sondern der Netze. Die Netze sind eine Bremse und
im Fall der Erneuerbaren sogar noch problematischer als bei den Fossilen, denn dort hatte man die Energie
sehr wohl lokal
vorgehalten.
- 4a. Heute kommt bei Erneuerbaren also auch noch die unsinnige geografische Lage z.B. bei Wind
hinzu. Es ist falsch im Norden und Offshore zu arbeiten - auch dies ist ein Fragment der unsinnigen Netze.
Es liegt also ein gravierender Denkfehler vor, der in antiquarische Konzepte führt, die den Erfolg der
Erneuerbaren
stark
einschränken: Im Norden ist praktisch keine Industrie, aber es wurde von Anfang an so geplant, dass nicht
dort dann neue Industrien an die Energieproduktion vor Ort gebunden wurden (Ausnahme geplatztes Habeck
Nothvolt), sondern
der Abtransport nach
Bayern und NRW und BW, soll die neue Industrie des Nordens sein. Aber - wer arbeitet schon in einem Windpark?
Eine Handvoll Männekes. Also hat man es nicht mal geschafft so schlau, wie die alten Stahlbarone, in der Nähe
der Kohle die Hütten zu bauen, so bescheuert möchte ich einmal sein. Man sollte eben nicht in landwirtschaftlich
geprägten, unterentwickelten Regionen derartige Energiemengen produzieren - sie werden nicht
gebraucht - und dann kommen die Netze. Da muss man sich doch über exorbitante Strompreise nicht wundern,
wenn schon die Verteilung der erneuerbaren Klein-Kraftwerke nicht zur Realität des Verbrauchs passt. Dies ist zu
stoppen. Nein - wir brauchen keine Küsten an denen die neue Energie anlandet - wir brauchen sie in NRW, in
BW, in Bayern, wir brauchen sie da, wo Industrie ist, nicht da, wo Kühe gemolken werden.
Trottel.
- 5. Die Realität dieser haltlosen Konzepte zeigt sich beim Preis, trotzdem wird in Deutschland keine neue
Struktur der Energiedistribution angestrebt - im Widerspruch zu den physikalischen Eigenschaften dieser
Energien, besonders Solar - was sich am Ende durchsetzen wird. Dies wird zu einer
weiteren
Deindustrialisierung
führen, viel
schlimmer, es verhindert die Ansiedlung von High Tech Playern, weil diese Versorgung nicht synergetisch in die
Produktion integriert werden kann. Es gibt mit diesem netzbasierten Konzepten immer einen Kostentreiber - der
heißt Zwischenhandel und Netzbetrieb. Es sei denn man
geht wieder in Atom - dann bezahlt eh alles der Steuerzahler - was die eigentliche Gefahr ist. Und Importe - z.B.
aus
Frankreich - Atom.
-
6. Die Netze sind also kein Teil, der die erneuerbaren ergänzt, sondern stark limitiert - vor allem auch was die
Diversität des Kapitals im Energiesektor angeht. Und diese
Limitierung
ist im Interesse des, sozusagen "Privatbesitzes an der Sonne", denn nur via Netze kann letztlich die alte
oligopolistische, intransparente und extrem verbraucherfeindliche Energiedistribution in Deutschland weiter so
betrieben werden. Kann die Sonne zum Eigentum von Energieoligopolen und Netzbetreibern werden. Das ist nicht die
Idee.
Das ist
der Fehler
Reiches, dies ist aber auch schon bei Habeck das
Problem gewesen, unschwer
an seinen Hinterlassenschaften, nicht nur an der Küste zu erkennen. Solange die Grünen also nicht umschwenken und
zur Partei der dezentralen Distribution werden, braucht sie kein Mensch - das sind Illusionen, wie die von Reiche
und den Lobbys. Ihre Energie ist viel zu teuer, weil sie sich in einem halbstaatlichen korrupten Biotop
eingerichtet haben. Das macht Deutschland zum 2. Welt Player.
-
7. Unter diesen Bedingungen kann die angesprochene "Verwohlfeilerung der Waren", also der Wettbewerb über den
Preis im Verhältnis zur Qualität, nicht geführt werden. Deutsche Produkte sind teuer und werden teurer, aber weder
ihr Innovationslevel, noch ihre Quality rechtfertigen diese Preise im Vergleich z.B. zu chinesischen Produkten.
Diesem Problem stellt sich
in Deutschland niemand ernsthaft, sie alle glauben irgendeine Sau würde "Made in Germany" noch interessieren, dies
ist nicht
der Fall, weil Preis und Leistung, gerade auch bei (E)Autos, hinten und vorne nicht mehr stimmen. Sie sind immer
noch besessen von der Illusion, dass alles, was aus D kommt, das beste der Welt sein muss - lächerlich ist diese
Vorstellung geworden, das Gegenteil ist oft der Fall - teurer Schrott - man denke nur an die VW-Skandale und den
extremen iT-KI-technologischen Rückstand der deutschen Fahrzeuge - alles ist umständlich, primitiv und teuer aber
bringt
keinen
vernünftigen Output. Für jeden Fliegenschiss entwickeln sie eigene aber meist schlechte Software und Oberflächen.
Sie
schummeln sich irgendwas zurecht und bekommen immer wieder staatliche Unterstützung, oder der Staat hat sogar
eine Sperrminorität, ein eigenes Gesetz, wie beim West-Trabbi - VW. Lächerlich - und dann rätseln sie rum, woher
bloß der Niedergang kommt - wir sind doch so toll - das sind bestimmt die Ausländer und überhaupt chinesische
Autos sind doch nur Schrott. Dass ihre Karren sich nicht verkaufen (außer in Digi Neanderthal), weil sie
technisch - digital nicht mehr
mithalten können, darauf
kommen sie nicht. Oder, dass diese ganzen
Probleme aus einem eigenen falschen Mindset und völlig falschen
Strukturen und größtenteils auch Besitzverhältnissen (aka Nicht-Kapitalmarktgängig) kommen, nein, eigentlich ist doch alles
so toll. Am besten ist die Familie im Hintergrund - auch so ein Gründerzeitschwachsinn, gerne auch mit
Nachfolgeregeln die an die Fürstenhäuser erinnern - der Prinz macht es - die Prinzessin wird ausgezahlt oder
heiratet taktisch einen anderen Prinzen. Was gibts denn
bei VW
noch, worauf diese albernen Familien stolz sein könnten? Innovationspotenzial? Da lachen ja die Hühner.
Das
wird
sich
schnell erledigt haben - und dann ist der Köcher leer. Sie haben es verpennt. Deutschland ist konzeptionell in
den hierarchischen und zentralistischen Konzepten der Moderne gefangen und hat in keinem einzigen Bereich den
Anschluss an postmoderne, agile, automatisierte, predictive Produktion, Struktur und Sozioökonomie gefunden. Aber -
sie
diskutieren, wie
besessen,
wie sie den Kuchen, der längst nur noch aus Krümelchen besteht, verteilen können. Egomanische Spinner, völlig an
der Realität
vorbei, gefangen in der Vergangenheit. Dafür steht auch diese Form der halbstaatlichen, eigentlich rein staatlichen,
Stromdistribution. Die Kosten tragen die Verbraucher, die Gewinne sacken die alten Oligopole ein. Die
Politiker spielen den Grüßaugust dieser oder jener Lobby.
-
8. Nicht mal ein
Effizienzmanagement mit Smart Metern gelingt - Opas Zähler dreht sich und dreht sich - auch wenn Opa lange
verwest ist - aber sie
diskutieren - das "Große
ganze" - weil die Mühe der
Ebene
keine "Wähler"stimmen bringt. Das war bei Habeck genauso wie bei Reiche - ein Narr der staatlichen Ökonomie
und Energieplanwirtschaft ersetzt den
anderen. Nuts oder Snickers - das ist hier die Frage - mehr nicht. Schwarz-Grün halt.
Unter Habeck wurde die erneuerbare Energie "domestiziert", was bedeutet die Kapitale ihrer
Produktion zu zentralisieren und von Netzbetreibern abhängig zu machen. Reiche scheint hier zwar
irgendwie alles ändern zu wollen, in der Tat vollstreckt sie aber lediglich eine zentralistische
Netzlogik, die schon bei den Habeckkonzepten, also der generellen Konzepte einer zentralistischen
Stromversorgung entsprechen. Was Reiche macht, ist Ergebnis der falschen Politik Habecks und der
Grünen, sowie ihrer ideologischen Anhänge. Sie öffneten selbst, durch ein Festhalten an der
zentralistischen Netzkonzeption die Pforten der Hölle. Auch in Zukunft werden die Erneuerbaren unter
diesen Bedingungen niemals ihr volles Potenzial entfalten. Die Netze sind der Flaschenhals, nicht
Dunkelflaute oder Hellbriese, das sind ja Effekte, die nur im Rahmen einer zentralen Distribution via
Netze ein Problem sind - ein Problem für die alten Player und ihre gründerzeitliche Konzeption. Sie
werden aber als Problem der Erneuerbaren kommuniziert. Richtig ist, wenn
man strikt lokal arbeitet und dafür lokal entsprechende Speicher vorhält, dann ist dieses Problem
nicht existent - in wenigen Jahren erst recht nicht mehr. Denn im Gegensatz zur alten Leitungstechnik
und den albernen Netzen macht die Speichertechnologie mit KI/IT regelrechte Entwicklungssprünge. Die
Netze sind eine Prothese, um alte und eigentlich unerwünschte Strukturen zu erhalten. Sie sollten
nicht ausgebaut werden, sondern mit zunehmender rein lokaler Produktion abgewicelt werden, ebenso,
wie die alten Stromanbieter und Netzunternehmen. Alles überflüssige Antiquitäten.
Sowohl die
Netze, wie die
Gaskraftwerke sind Limitierungen der
fossilen Player,
die
sie in das überlegene System
der Erneuerbaren, durch Lobbyarbeit einschmuggeln, damit sie weiter existieren. Man hätte niemals den
alten
gründerzeitlichen
Energieoligopole hier ein Mitspracherecht einräumen dürfen.
Es ist falsch die Netze zum
zentralen
Punkt zu machen, richtig ist eine rein lokale Produktion zu schaffen und diese Energie auch nur lokal
zu verteilen. Der tatsächliche Prozess folgt nicht physikalischen, sondern betriebswirtschaftlichen
Ansätzen, hier eigentlich abgefrühstückter Geschäftsmodelle.
Wie von Marx geschildert, zieht sowas, auch an vielen
anderen Märkten, auch am Kreditmarkt, ebenfalls solche Prozesse nach sich. Es ist auch der
Hauptgrund, warum die Energiewende in Deutschland astronomische Summen verschlingt - sie gehen fast
ausnahmslos in den Netzausbau. Damit wird Deutschland den Anschluss auch an den Kapitalmärkten
weiter verlieren, denn so können keine guten und preiswerten Produkte entstehen.
Der Umbau
selbst ist nicht innovativ und kann ebenfalls so nicht zu Kapital werden, er bleibt ein astronomisch
teures staatliches Projekt mit den üblichen halbstaatlichen Playern - das dümmste, was man machen
kann. Da wollte auch ein Habeck nichts anderes.
Das ganze sollte
eigentlich organisiert werden, wie der Bau des Atlantikkabels, also mit Anteilsscheinen von
Investoren, aber mit dem deutschen Konzept ist dies nicht möglich, da es kaum ernsthafte Vorteile
über ideologische Beweihräucherung hinaus bringt. Es ist organisiert, wie ein DDR-Großprojekt, z.B.
Druschba Pipeline - völlig uninteressant. Daneben ist angesichts der enormen Aufwendungen für
Leitungsbau, den Weiterbetrieb der Netzbetreiber, die Instandhaltung, die Einbindung von fossiler
Großtechnologie - Gaskraftwerke - kurz das ganze
gründerzeitliche Niveau der Herangehensweise auch nur End Of Pipe mit Co2 Einsparungen zu
rechnen. Das ist ein Muster, was der Preis ist, wenn man behauptet, es könne "grünen"
Kapitalismus geben. Darüber hinaus ist das deutsche Vorgehen aber auch volkswirtschaftlich, da
wieder der Kapitalmarkt, im Land der Investitionsflucht, durch Staat ersetzt wird, eine
Katastrophe. Eine Katastrophe, die aufgrund der von oben verordneten und staatlichen
Vorgehendweise in Abhängigkeit von der Lobbyarbeit fossiler und/oder konzeptioneller Antiquitäten,
auf vielen Ebenen nicht
den Erfolg bringt, den es bringen könnte. Typisch deutsch-dämliches Obrigkeitsdenken verbirgt
sich hinter dieser Vorgehensweise, gepaart mit einem unrealistischen und ideologischen,
eindimensionalem Klimaschutz, der mehr ausblendet als einblendet - sobald man die Ebene der
Endrodukte verlässt. Klugscheißer Klimaschutz - der außerdem nur kostet, statt schon mit der
Energiewende Kapital ins Land zu holen.
Überall hängt
der
Schatten der Netze mit drin.
Damit wird in der
Praxis ein großer Teil des Potenzials von erneuerbaren Energien verschwinden (verschwendet), da sie
sich in die Dynamiken dieses alten Kapitals fügen müssen. Sie verspielen ihre Chance also durch
Alttechnologien und sind so auch nicht den Märkten für innovatives zuzuordnen. Man muss beginnen
zunächst Großverbrauchern vorzuschreiben ihre eigene Energie lokal mit erneuerbaren zu produzieren
und zu speichern - das ist der richtige Weg der Elektrifizierung, sie darf nicht zentral via
Netze gedacht werden - dann landet man immer bei Gas und Atom. Wir sprechen uns hier wieder,
dieser Irankrieg ist schon das 5 oder 6. Wiedersehen mit der Netz- und Gaslobby. Getan hat sich
nichts. Habeck hat Reiche ermöglicht.
Was
natürlich die Idee einer
real-dezentralen
Produktion in eine Zukunft legt, in der diese Gesetze nicht mehr gelten. Exemplarisch erleben wir
hier also, wie der Kapitalismus eine Effizienz schafft, die hinsichtlich der Kapitalproduktion
wichtig ist, aber nicht hinsichtlich der z.B. CO₂ Einsparung. Dafür steht der Ansatz, die zentralen
Netze beizubehalten, anstatt sie lediglich, peer 2 peer, einzubinden und perspektivisch ganz
abzuschaffen, bis auf notwendige Backbones.
Der Wal im Ententeich
Vorweg: Wer einen gestrandeten Wal oder einen anderen Meeressäuger auf dem Strand sieht, der sollte generell
zunächst davon ausgehen, dass nicht die Strandung das Problem ist, sondern die Strandung ist Ausdruck
von anderen Problemen. Diese Tiere werfen sich in der Regel bewusst auf Land, weil sie sich das Atmen
erleichtern wollen, weil sie nicht ertrinken möchten, da Lungenatmer nur dann im Meer leben können,
wenn sie hinreichend schwimmen, um an die Oberfläche zu gelangen. Dies kann den Tieren nicht mehr möglich sein, durch Verletzungen und
Krankheit, durch anhaltende Störungen entlang von Routen und in Lebensräumen. Auch Menschen sollten im
Wasser schwimmen können, wenn sie atmen wollen, was die DLRG gerne bestätigen wird. Ja - heutzutage - da
ist das alles nicht mehr selbstverständlich. Schließlich lernen sie bei Zuckerberg die Welt kennen. Nicht
schwimmfähig -
Ganz oft
auch gerade
durch
Verletzungen, die auf menschliche Aktivitäten zurückgehen. Das ist mal Vorbedingung.
Hier aber wurde so getan, als ob ein
verblödeter Wal durch Pech gestandet sei, dies sei sein Problem. Erst dadurch konnte überhaupt die Idee
aufkommen, dass dem Tier geholfen sei, wenn es wieder in tiefere Gewässer gelangt. Das wäre
eine sensationelle Ausnahme. Natürlich hat der Mensch einen völlig anderen Blick und sieht zunächst
einen "Fisch" an Land, schon
die komplexe Frage, ob dieser Lungenatmer noch an die Oberfläche tieferer Gewässer gelangen kann, erschien in
der Diskussion nur im wissenschaftlichen Kontext - praktisch alle anderen Publikationen sahen in der
Strandung das Problem, nur, wenn sie etwa über Verlautbarungen des Meeresmuseums berichteten kam diese
Sichtweise auf Strandungen vor. Das ist nicht gut.
Schon die schlechte Wasserqualität, die Temperaturen und der Salzgehalt der Ostsee sprechen dagegen eine
deutliche Sprache - warum sollte ein gesundes Tier derart abweichen - es muss also schon lange vorher in
einen schlechten Zustand gewesen sein. Ist die Strandung aber einmal erfolgt, noch dazu
in der praktisch als Brackwasser
( bis etwa 1,5 % Salzgehalt
ist es Brackwasser - die Ostsee schwankt zwischen 1,5 % und 0,5 % - Nordsee 3,2 - 3,5 % wie Nordatlantik.
Leider kann dieser Wal auch ein böses Omen sein, denn durch den Klimawandel verändert sich der Salzgehalt der
großen
Ozeane - damit auch des Atlantik, was sich auch auf Meeresströmungen auswirkt. Generell ist der Salzgehalt
für alle Lebensformen mehr als entscheidend und schon kleine Unterschiede erzeugen völlig andere Lebensräume.
Als sei ein Mensch auf dem Mars.
Exemplarische und neuere Überraschungen hinsichtlich der für Meeresströmungen und auch für die Umwälzung der
Ozeane
wichtigen Salzgehalte findet man im
Pazifik, im
südlichen Ozean, südlich von 50°S.
Was in den Nordpolarregionen ähnliche Effekte entwickeln dürfte. Ja - die Erde ändert sich - durch den
Menschen.)
zu
bezeichnenden
Ostsee -
kann
auch bei
einem
gesunden Tier
nach Ablauf von
höchstens
48 Stunden mit Strandungen
nicht mehr von einem Tier ausgegangen werden, was den Atlantik überlebt. Das ist die Lage
bei den
Wissenschaften. Jeder und Jede, * der dies hätte wissen wollen, statt Bild und Social Hirnfresser zu befragen,
hätte es
mit zwei Klicks gefunden - auch die KIs - alle generativen und Wikipedia erzählen genau das Gleiche. Es ist
also nicht nur ein Skandal der Socials, sondern auch der offensichtlich allgemeinen Unwillingness etwas
Quellenarbeit zu leisten, such stattdessen auf eine Blase des emotionalen Schwachsinns zu verlassen.
Wildtiere, hier meist unterseeisch unterwegs, auch noch dieser Größe, haben selten Kontakt mit Tierärzten, weil
sie
weder in
ein Aquarium noch einen Gartenteich passen, der Tierarzt nicht in eine Nordpolarexpedition - aber sie werden
bejagt - wenn es dann immer noch
nicht
klingelt
- keine Ahnung - aber sicher ein weiterer Beleg für das Verblödungspotenzial durch Nutzung von Bild und Socials,
beides
gleichzeitig bringt offensichtlich auch unschuldige Wildtiere in Bedrängnis - sie werden zum Hauptdarsteller
eines Zirkus, um Emotionen von Menschen auszubeuten.
Das werfen wir den jeweiligen Medien nicht vor, es
ist
ihr Geschäft, wir werfen es den Menschen vor, die nicht in der Lage sind, kleinste Recherchen selbst
durchzuführen. Wenn dann noch eine Verwaltung, ohne Verwaltungsakt, nur mit nicht rechtssicheren
"Vereinbarungen" operiert, dann scheint ein Problem aus der Welt gebracht werden zu sollen, was gerade
nicht in den Lauf der Dinge passt - aber am Ende soll keiner Verantwortung tragen, auch ein Backhaus nicht
. Besonders dann nicht, wenn die Saison vor der Tür steht.
Cute Industries lässt grüßen.
Wieso
überhaupt
Tierärzte hinzugezogen wurden, die
dann noch den Transport mitgemacht haben - eines der Rätsel und es zeigt, wie primitiv hier gedacht wurde. Es
gelang nicht einmal zwischen Wissenschaft und angewandter Wissenschaft in einem kleinen Fachgebiet zu
unterscheiden, der Tierarzt wurde zum Biologen* mit Schwerpunkt Ozean und große Wildtiere befördert -
was kommt als nächstes - Dr. Schnubbel der Dackelexperte vor dem Eisbären, der sich die Tatze verstaucht hat -
und leider humpelnd in ein Selfie bei einer Arktiskreuzfahrt geriet - Dr. Schnubbel war lecker.
Als müsse ein gestolpertes Pferd zur Tierklinik gebracht werden, als müsse die süße Miezekatze dringend einen
quersitzenden Furz abgelassen bekommen - lächerlich. Aber noch jeder wilde vermähroboterte Igel, oder
eine der seltenen Eifeler Wildkatzen, muss erstmal in eine Wildtierstation,
um wieder für die Wildnis fit gemacht zu werden, noch das letzte angefahrene Reh geht in die Station.
Es gibt nur leider für Tiere dieser
Größe und Art keine solche Station - also mal eben wieder aussetzen und schauen was passiert.
Das ist nicht das, was Tierärzte tun sollten.
Natürlich taucht der magische "Flüsterer" auf, wie in
"Lassie",
wie in "Flipper", wie in "Black Beauty", wie in Frag mich nicht,
dessen Metastory ja
eigentlich aus dem Pferderennsport kommt und millionenschwere Vollblüter [ "Fusaichi Pegasus" 70 Mio. $
Kentucky Derby 2000 ] durch Handauflegen und Globoli zum Sieg führt.
Erstmals tauchte der "Flüsterer" in diesem Film auf - hieß der nicht "der Pferdeflüsterer"? Schaut man
sich gerne an - ist ja Robert Redford - davon war hier nichts zu sehen - also von Redford. Die Idee jemand
kann mit Tieren reden ist aber noch älter - der Vorgänger des jetzigen Papstes - Leo - guter Name - hat sich ja
nach Franziskus benannt.
Da kann man in Monschau eine Kapelle anschauen, bei der die Glaskunst voll ist
von Tieren, mit denen Franziskus spricht -
außerdem, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wal die Rur runter treibt
ist gering. Aber wenn die Waltransportiererei so weiter geht - gibt auch schlechtere Kapitäne.
Das
Reden mit Tieren ist eine alte religiöse Vorstellung, die sich dank des Hollywoodstreifens auch sehr
profanisierte, im Vergleich zu Franziskus. Miau
..
Eigentlich sollte die
Achtung vor dem
Leben zum
Ausdruck
gebracht werden, in einer Zeit, in der die Theologie in allem das Göttliche sah - also auch in den Spatzen,
die besonders gerne mit Franziskus diskutierten, denn sie haben, wie er, ein heiteres Wesen. Also der
echte Franziskus, nicht der Papst Franziskus, der wirkte eher selten heiter. Man - den theologischen
Punkt
- das hat nur
Swashmark in der Walstrory - Franziskus - dann gibt es noch Jonas und den Wal, äh - ja gut ich hör auf. Die
Achtung vor dem Leben - das ist dann in der Praxis - gerade bei Katzen, doch nicht so einfach, wenn man die
Mäusekadaver oder Zebrakadaver so betrachtet. Das Göttliche reißt Wild, gut - alles eben Skalierung. Nicht,
dass jemand jetzt die Zebras in Sicherheit bringt - vor den Eifeler Wildkatzen.
Ich wünsch
mir
da immer so
einen Tiger - der vom letzten Menschen noch leichte
Verdauungsprobleme hat - das dürfte die Verhältnisse realistischer spiegeln, jedenfalls am Ende aller Tage.
Na du kleiner - darf
ich mal die Hand auflegen - weg ist die Hand und der Rest gleich mit. Katzen halt - geborene Anarchisten. Aber
Haie stranden nicht. Orcas vielleicht - aber an Land sind sie wahrscheinlich genauso hilflos. Wobei man
sogar schon beobachtet haben will, dass Pottwale Robben vor Orcas retten, indem sie sie auf ihrem Rücken
transportieren und auf der nächsten Scholle in Sicherheit bringen. Fast so blöde, wie die Menschen.
Wildnis hat
wenig mit "moralischer", "vermenschlichter" Tierliebe
zu tun -
außer - dass
man sie wild in der Wildnis sein lässt, aber da kann man die possierlichen Tierchen ja nicht liebkosen, na
sowas, man kann sie auch nicht zu den besseren, weil unschuldigen, Menschen machen.
Nur so
könnten
"Walflüsterer" also überhaupt
gedacht werden: sie
halten am
besten die
Fresse, oder sehen aus wie Robert Redford.
Der Wal vor der deutschen Küste. Viel kann man dazu also nicht sagen, außer, dass kein Mensch mehr weiß, was
Wildnis ist. Der Mensch selbst hat alles getan, um sich von seiner natürlichen Umgebung scheinbar unabhängig
zu machen, was in Klimawandel und Ausbeutung der eigenen Lebensgrundlagen mündet. Offensichtlich wollen
einige dieses seltsam entkoppelte Leben auch anderen
verordnen - mit den
entsprechenden
Ergebnissen. Zu
Ehren
eines Wals also nun (nochmal) die kleine Geschichte aus dem Delta - wer die Macht tatsächlich hat ist klar -
sicher nicht ein paar Parasiten, die dem Planeten vermutlich den Rest geben, also auch sich selbst. Das alles
ist also viel weniger seltsam als man annehmen könnte, es steht für die komplette Unfähigkeit des Menschen
auf diesem wilden Planeten so zu existieren, dass er und er auch erhalten bleibt - er maßt sich an selbst die
Gesetze der Natur zu "verändern", wie er sich anmaßt einen Wal zu "retten" und gleichzeitig 1000sende
Schweinswale in Stellnetzen ersticken zu lassen - so ist es
das lächerlich verlogene "Mitgefühl" auf
Bild
Niveau. Beachtenswert auch mit welcher Arroganz Wissenschaft übergangen wurde -
übrigens Tiermedizin ist angewandte Wissenschaft. Ein Tierarzt, der bei sowas mitmacht - ist keiner. Egal -
eigentlich also Alltag.
Vermutlich musste einfach ein stinkender Kadaver vor der Saison vermieden werden und es bot sich der Politik ein
nützlicher Idiot an, der angestachelt vom Medienhyper der Bild und der Socials als vermeintlicher Tierschützer
agieren wollte.
Es wäre
sehr
leicht gewesen von
den Erfahrungen anderer zu
lernen: Niederlande, die
einen ganz ähnlichen Fall hatten. In einer Welt in der Wale gejagt werden, ist es weiter mehr als lächerlich
so zu tun als wüsste man nicht, wie man diese Tiere "human" ins Jenseits befördert. Und nein - es ist nach
gegenwärtigem Stand der Wissenschaft sehr unwahrscheinlich, dass ein gesundes und weiter lebensfähiges Tier
überhaupt strandet. Die ganze Aktion war, wie auch die Berichterstattung, von der Vorstellung getragen, dass
Meeressäuger stranden, weil sie zu blöde sind, weil sie Pech hatten, weil sie sich verirrt hatten - das ist
kaum belegbar - praktisch bei allen Fällen in der Vergangenheit stranden angeschlagene, verletzte Tiere. Oft
sind diese Tiere durch den Menschen und seine Aktivitäten im Meer verletzt worden und suchen einen Platz, wo
sie ohne ständige Schwimmbewegungen atmen dürfen.
Dies wurde dem deutschen Wal verwehrt. Selbst als er
durch
sein Verhalten zeigte, er will nicht ins offene Meer, wurde er aus dem Kahn gezogen, was angesichts der
Sicherheitslage durchaus die einzige Lösung gewesen sein kann. Wenn man sich einmal in eine solche seemännisch
eigentlich unverantwortbare Situation begeben hat (-> 25-30 Tonnen Wal in einem Schwimmdock in Richtung
Nordatlantik
mit
einem eigentlich Küsten- oder Binnen Schleppverband via eine der am stärksten befahrenen Routen - die zudem
stets unruhig ist). All
dies, auch die Frage nach dem Transport aus nautischer Sicht
muss ein
juristisches Nachspiel haben. Die Barge taugt nur für küstennahe Gewässer, damit war eine Eskalation im
Skagerrak im Prinzip vorprogrammiert - das ist eine der unruhigsten Gegenden - das ist dann nicht mehr der
Ententeich Ostsee.
Also - die Socials
machen in Wild-Großtier"rettung", unterstützt von einem Millionär und einer ex Reiterin! und assistiert von
einem Minister, der "Auflagen" erlässt, die aber nicht rechtlich durchgesetzt werden können - was soll das sein?
Social Media Terror und Bildgesabber bringen einen gestandenen Minister dazu, nur noch Unsinn zu verzapfen
und eben auch Aktionen zu "dulden" "Auflagen" zu erlassen, aber letztlich keinerlei rechtliche Handhabe zu haben,
weil es eben kein Verwaltungsakt wurde, was man mühelos daruas hätte machen können, wenn man es gewollt hätte
. Ein GPS Tracker und die Herausgabe von Daten kann Bestandteil einer rechtsverbindlichen Vereinbarung sein,
das nennt sich dann Verwaltungsakt. Kein Problem, wenn es um Fliegenschiss am Gartenzaun geht. Das
ist
Amateurlevel und Totalversagen.
Vor
allem da es mit dem Wal "Johannes" in den
Niederlanden ein Exempel ersten Ranges gab.
Fraglich ist auch,
warum die
Sicherheitsbehörden in MV offensichtlich abhängig sind vom Willen der Legislative - aber nicht selbst auf die
Idee kommen bei potenziellen Verletzungen des Tierrechts einzugreifen. Dafür braucht die Küstenwache nicht
die Anweisung von einem politischen Minister, sondern das Gesetzbuch. Das Dorf, der Bürgermeister und der
Wal. Nicht
die Wahl - oder doch - SPD ist in MV eine Nichtschwimmer-Partei - soviel ist sicher.
In diesem Sinne Ahoi, ihr scheiß Landratten. Wir haben es immer gesagt - der gammelnde Ententeich Ostsee ist für
Nichtschwimmer.
Jetzt sollte man es den Niederländer*innen nachmachen und auf Bundesebene ein Protokoll festlegen, an
welches sich die Landesbehörden/Küstenwache/Polizeien zu halten haben. Am besten übergibt man generell an
die Bundespolizei und hält auch ansonsten Landes- und Kommunalebene da raus. Dies sollte von Innen
und Umwelt gemeinsam gemacht werden, da solche Strandungen von großen Meeressäugern auch erheblichen
Medienrummel erzeugen, ja sogar die
öffentliche Sicherheit, mit Hetzreden aus Social, gefährden können. Handeln statt Heulen ist angesagt.
Es muss alles vor dem Sturm erledigt sein. Enten, Schwäne, Schwäne sind Enten, Gänse, Kormorane,
Blässhühner, Reiher, Haubentaucher, Seeadler und Möwen, ja selbst die Insekten – sie bewegen sich
zielgerichteter, scheinen irgendwas erledigen zu wollen. Ihr als große und wilde DaDa-Operette
angelegtes Geschnatter wird stiller und zielgerichteter, reduzierter.
Dialektik der Ente: Schwäne sind Enten, Gänse sind Enten - Jan Hus war ein böhmischer Reformator,
der auf dem Scheiterhaufen landete, Hus bedeutet soviel wie Gans - als er verbrannt wurde -
rief er aus: "Heute röstet ihr eine Gans, morgen komme ich als schöner Schwan zurück!"
In höherer Frequenz sticht der Haubentaucher unter die Oberfläche, hat kleine Fische im Schnabel,
wenn er wieder auftaucht. Die Blässhühner, die Jungen gerade flügge, wirken wie ausgewechselt.
Während der Brut sieht man sie im Schilf, sehr scheu, sie scheinen immer was zu tun zu haben.
Hektischer Überlebensstress, sie dürfen nichts verpassen. Sie zucken durch die Gegend wie unter
Meth. Sie haben keine echten Schwimmhäute, sondern, im Verhältnis zum Körper, große, pockige
Krallen. Unter Zuhilfenahme der Flügel können sie damit über das Wasser laufen. Das machen sie nur
in höchster Aufregung, diese Krallen müssen es sein, die für den Stroboskop – Schwimmstil
sorgen.
Ich kam kurz nach der Brut, die Jungen waren schon in der Schwimmschule. Ein Sturm zog auf. Eine
Blässhuhnprozession. Sie treffen sich am Rand des Schilfmeeres, der Wind und die Wellen kommen vom
offenen Wasser, drücken die Vögel gegen die wogenden Halme. Es werden immer mehr, 100, 200. In
anthrazidfeuchte flackernde Körper, in der zunehmenden Dunkelheit kaum zu erkennen.
Die weißen Flächen ihrer Schnäbel scheinen das ganze Tier zu sein. Ein mattes Leuchttier, was knapp
oberhalb der schwarzen Wasserfläche mit der Dünung auf und abzuschweben scheint. Wie beim
Narrensprung, ich musste lachen. Ja wirklich, wie Masken, die Auf und Ab hüpften. Und wenn Jan
Hus als Blässhuhn zurückgekommen wäre, dann wäre die Reformation vermutlich zackiger und weniger
eitel verlaufen. Vielleicht hätte dies uns ja den Kapitalismus erspart, aber nein, es musste ein
Schwan sein. Die Eitelkeit ist des Teufels. Wer hätte gedacht, dass man zweimal auf dem
Scheiterhaufen landen kann, einmal als Gans und einmal als Schwan? Dialektik der Ente.
Irrlichternde Narren.
Hochfrequentes Pfeifen, blitzt mir zu, ganz kurz nur, weniger als eine Sekunde. Sonst völliges
Schweigen, was mag der Pfiff bedeuten? „Du da hinten. Formation halten.“ Oder: „Hey, pass auf wo du
mit deinen Riesenkrallen hin paddelst!“.
Sie sammelten sich, dann schwamm eins in Richtung des großen Flusses, immer ganz dicht entlang des
brausenden Schilfs. Hinter diesem Tier formte sich eine lange Reihe einzelner Hühner, wie an einer
Perlenschnur ins Sturmquartier. Das musste die Erklärung sein. Sie verschwanden, kein Leben mehr zu
sehen. Ich war allein, ohne Blässhühner.
Der große Fluss und das Delta. Eine Landschaft, die aus der gnadenlosen Gewalt des Wassers entstanden
ist. Tosend, wogend, krachend, mordend fraß sich die Flut in das Land. Der Fluss drückte von landein
– die See, selbst hoch aufgebracht, schob ihn wütend zurück, ja überspülte ihn. Bildete wie im
archaischen Liebesakt ein ineinander verschlungenes weißes Tosen aus Salz- und Süßwasser. Der Sturm
brüllte dazu die Apokalypse.
100.000 Tausende Seelen nahm die Nacht. Wo gestern noch ein Acker und ein Dorf, da war eine neue
Geräuschkulisse, ein neuer Alltag, nun war alles wie am ersten Tag der Schöpfung. Und nur mit der
Erinnerung an den Vortag erschien es wie ein endloses Grab. Die alte Küste war fortgespült, als
hätte es sie nie gegeben. Tief und zerfasert, endlos weit, gierte die See ins Land, bildete mit dem
großen Fluss das neue Delta. Das Grab.
Inzwischen gab es Gezeiten. Die Ströme von Ebbe und Flut nagten weiter am Land, nahmen das letzte
Ackerland mit, formten Priele und Sandbänke, schaufelten Kies auf. Zerriebenes Land zwischen Salz
und Süß, zwischen Hoch- und Niedrigwasser, nicht Land, nicht See, unüberbrückbar, das verbliebene
Land für immer geteilt. Ein Grab ohne Ruhe. Undurchdringliches Dickicht, Labyrinth aus ständig
wandernden Kanälen und Seen. Kadaver. Schwimmende Inseln, tödliche Untiefen, an jedem Tag
woanders.
Glieder, Körper, Trümmer, wann werden sie zur See?
Die Strömung schlägt die Glocke des versunkenen Turmes,
Ebbe, Schlag, Flut, Schlag.
Die Gebete spricht jetzt der Wind.
Die Vegetation änderte sich, nur die alten Weiden blieben, wuchsen immer krümmer, blieben am Boden,
auf den sie der Wind drückte. Klammerten sich an die Erde, die sie so festhielten. Alle anderen
Bäume verschwanden. Schilf und Wasserpflanzen eroberten die neuen Uferzonen. Höfe und Häuser, die
gestern noch mit der Kutsche zu erreichen waren, brauchten heute einen Anleger. Das Wetter wurde
rauer, der Südwester konnte ungehindert über die Wasserflächen und Schilfmeere dröhnen. Auf den
kleinen Poldern boten nur die ewigen Weiden etwas Schutz vor der neuen Umgebung.
Schließlich mussten die wenigen im Delta verbliebenen Menschen alles neu erlernen. Sie wurden von
Viehzüchtern und Ackerbauern zu hart arbeitenden Fischern und Bootsbauern. Einige folgten dem großen
Fluss in die abwärts gelegenen Seehäfen. Sie wurden Matrosen, Kapitäne, Offiziere, kamen zurück und
brachten leidlich Wohlstand mit. Steinhäuser, Städtchen entstanden auf den verbliebenen Poldern und
winzigen Landzungen.
Als ich zum ersten Mal ins Delta kam, hatte sich nicht viel verändert, in den letzten 300 Jahren. Das
Gebiet war im Windschatten jeder Modernisierung geblieben, vergessenes Wasserland – Wasteland.
Ich hatte mich verirrt. Der Sturm wurde stärker, die Blässhühner waren im Schilf verschwunden. Vor
mir starteten zwei Schwäne. Sie starten wirklich. Flügel raus, dann schnell übers Wasser planschen,
Höhe gewinnen und Fahrwerk wieder einfahren. Nach dem Einfahren des Fahrwerks machen die dann immer
so ein komisches „öhhh öhhh“ oder so, sehr rhythmisch mit jedem Flügelschlag. Wahrscheinlich sind
das solche Wuchtbrummer in der Luft, wie so eine Antonow, dass sie die kleinen Spatzen warnen. Na ja
– elegant sind sie im Wasser. Aber fliegt.
„Du musst hier geboren sein, um einen Weg dadurch zu finden.“ Ich erschrak, hinter mir war ein Boot.
Eine Frau, Kopftuch, Blaumann – sie streckte mir ihre Hand entgegen: „Komm, schnell an Bord, dein
Kanu wird die Nacht kaum überstehen. Lass es treiben, wir finden es nach dem Sturm.“
Irgendwie vertraute ich sofort, wieso sollte sie mir helfen, bestimmt nicht, um meine alte Seahawk zu
stehlen. Also hoffte ich auf ein warmes Bett und eine Mahlzeit. Die Hand wippte auf und ab, die
Fingernägel waren kurz, das Fleisch der Finger quoll über den Nagelrand. Die Haut rissig. Ölig
schwarze Rissigkeit. Sie hatte es aufgegeben, den Dreck aus den Furchen zu kratzen.
Ich griff zu, die Hand war eiskalt, sie war stark, sie hob mich beinahe aus dem Kanu. Ihr Boot war so
ein altes verrostetes kleines Landungsboot aus Armeebeständen, mit zwei starken Außenbordern. Kurz
vor dem Heck der Sitz mit Gashebeln und Steuer, Reservekanister mit Spanngurten an die Ösen gezogen.
Camouflage Anstrich und Rost bildeten eine neue Tarnung, besser als die originäre. Ich kauerte
hinter der Bordwand, mir war kalt. Ich blickte zu ihr hoch, sie sah mich an und schob beide Gashebel
nach vorn, die Außenborder röhrten los.
Träge und mit viel Druck zugleich fuhr sie eine schnelle Wende, Krängung am Kenterwinkel. Aus dem
Bogen kommend, gab sie Vollgas. Der Bug kam aus dem Wasser, wir begannen zu gleiten. Gischt schoss
über die Spitze, ich duckte mich weg. Die Außenborder brüllten mit dem Wind um die Wette, es war
jetzt vollkommen dunkel. Die Wellen wurden stärker, wir sprangen und schlugen bretthart auf die
Oberfläche, ein markerschütternder Schlag traf mich jedes Mal. Ich klammerte mich fest, die eine
Hand an der Bordwand, die andere an einer Leine, die längs durch die Blechbüchse lief.
Wir kamen auf den Fluss, überholten einen voll beladenen Schubverband, der in Richtung Küste fuhr.
Wir flogen durch seine Bugwellen meterhoch in die Luft. Sie gab Vollgas, holte zu einer Linkskurve
aus, zog quer über die Fahrrinne ohne nach rechts und links zu schauen, mit voller Geschwindigkeit
rasten wir aus dem Flussbett in ein Gat und in einen Kanal. Möwen stoben kreischend auf.
„Hey wer bist du? Ich bin Daniel.“ „Anna“, schrie sie gegen den Sturm zurück. Wir fuhren in einen
engen Priel, hohe Weiden schoben ihre Kronen vor den Mond. Flackernd kaltes Licht durch
sturmberauschte Blätter und Zweige. Rechts und links starker Algenbewuchs, wir mussten uns genau in
der Mitte halten, um die Propeller nicht zu heißlaufenden Häckslern zu machen. Anna drosselt die
Geschwindigkeit nicht, sie hatte die Fahrrinne im Gefühl. Unsere Bugwelle ließ Algen und Schilf
tanzen, wütendes Geschnatter, hinter uns waberte der Schaum der Schrauben in die Dunkelheit. Ich
duckte mich unter die Bordwand.
Anna wurde langsamer.“Wir sind da.“ Vor uns öffnete sich ein altes Hafenbecken von vielleicht 100 mal
100 Metern. Wir fuhren auf den Anleger unterhalb einer Werkhalle zu. Rost, Rost, Rost – verrostete
Tore, verrostetes Wellblechdach. Vor der Halle lag ein ausgeweideter Binnenfrachter. Braun-Rot
überzog ihn nur noch seine edel korrodierte Außenhülle. Bloß gelegt, die Gestänge der erhöhten
Brücke. Aus dem Bug durchs rechte Ankerloch hing die dicke Ankerkette. Wie ein Piercing im ansonsten
schmucklosen Körper.
Der Kahn schien aus dem Wasser gewachsen zu sein. Ganz ruhig und schwer lag er da. Das fahle
Mondlicht gab ihm scharfe Konturen und einen seltsamen Schatten, der auf das Wasser fiel. Wir fuhren
seitlich den alten Frachter an, um in die Nähe des Stegs zu kommen. Ich beobachtete Anna. Wie eine
Narbe scharf, eine Lichtkante. Von rechts nach links tauchte Annas Gesicht in den Schatten ein, wir
glitten langsamer, ohne Motor, ich bemerkte ihr dichtes, schwarzes Haar, was unter dem Kopftuch
hervor wollte. Zeitlupe, der Moment, als eine Gesichtshälfte fahlgrau im Mondlicht war, die andere
da schon kaltschwarz im Schatten. Zeitlupe, es blitzt ein Blick aus ihrem hellen Auge,
bevor es in die Dunkelheit ging.
Die wirken im ersten Moment gar nicht wie Schatten, Mondschatten. Ich konnte meinen Blick nicht von
dem Schiff abwenden. Singulär, erhaben und stolz. Völlig ungerührt vom erbärmlichen Äußeren wirkte
der Kahn nicht wie ein Wrack, eher wie eine riesige Statue, ein ehrwürdiges Denkmal.
In den Stahl des Rumpfes erhaben eingeprägt „Butterfly“.
Wir krachten an den Anleger, ich verlor den Halt und rutschte nach vorn. Anna lachte. „Komm schon –
ein bisschen Spaß muss sein.“ Ich lächelte gequält und stand langsam auf. Ich griff nach der Leiter,
die oben vom Steg herabführte, zwei, drei Sprossen und ich stand neben Anna auf dem alten, natürlich
rostendem, Steg. Anna bemerkte, wie ich skeptisch den ganzen Schrott musterte. „Ach – das ist nur
Rost. Hier ist die Luft so feucht, das lohnt nicht, sich drum zu kümmern. Das Salz in der Luft –
weißt du, alles rostet so schnell, da hast du morgens feinen Stahl und am Abend sieht es schon aus
wie 100 Jahre alt. Am besten es bildet sich eine Kruste aus Salz und Rost, dann bleibt es innen
stabil. Aber nicht so lange wie an Land. Alles ist kompliziert, weißt du.“ „Hm“.
Anna griff in die Brusttasche ihres Blaumanns, nestelte ein Päckchen Tabak raus. Sie setzte sich und
ließ die Beine über den Steg hängen. Ein Zigarettenpapier klebte mit einer Ecke in ihrem Mundwinkel.
Der Wind knickte es, blies es gegen ihre Wange. Sie nahm etwas Tabak, das Blättchen aus dem
Mundwinkel, platzierte den Tabak. Fast wie eine Bewegung drehte sie, leckte das Blättchen ab, klebte
die Kippe zu, warf sie in den Mund und hatte schon ein Feuerzeug gezündet. Sie sog gierig laut an
der Zigarette, atmete den ersten Zug tief ein, nahm die Kippe aus dem Mund und drehte sie so, dass
sie von oben auf die Zigarette blickte, sie blies den Rauch gegen die Glut.
„Weißt du, das hier ist kein normaler Ort. Er hat seine Geschichte. Früher war das hier ein
Rindvieh-Polder. Der Bauer hatte Zwillinge, zwei Brüder. Die beiden waren sich spinnefeind,
angeblich habe die Mutter dies schon während der Schwangerschaft bemerkt. Bei jeder Gelegenheit
versuchte der eine den anderen zu übervorteilen, um in der Gunst des Vaters aufzusteigen, Alleinerbe
zu werden. Das machte den Bauern sehr traurig. Sie lebten dort hinten links auf dem Polder
„Boerenverdriet“. Eines Tages, es ging um eine Kuh, eskalierte der Streit zwischen den beiden
Söhnen. Der eine nahm eine Heugabel und rammte sie dem anderen mit voller Wucht in den Rücken. Die
Heugabel noch im Mann floh der Verletzte auf den namenlosen Polder neben dem der Familie.
Am nächsten Tag fand man ihn im Schilf – Tot. Seitdem heißt der Polder ‚De Dood‘. Und auf
dem sitzen wir gerade. Nach dem Mord an einem seiner Söhne verließ der alte Bauer
das Gebiet des großen Deltas. Er ließ auch seine Frau zurück und lebte
als bettelarmer Einsiedler irgendwo auf dem Festland. Der verbliebene Sohn erbte schnell alles,
denn die Mutter starb, vor lauter Kummer, rasch nach den Ereignissen. Der Sohn verkaufte beide
Polder zu einem Spottpreis.Und bitte schön, ich bin die stolze Besitzerin von „Boerenverdriet“,
doch damit nicht genug, „de Dood“ ist auch mein.“
Hö, Hä - eins ist sicher: Das kann an der Ostsee niemals passieren, denn es fehlt die Mordsee.
Mordsee: Die Elisbethenflut
Die Elisabethenflut war aber nicht einfach nur eine Naturkatastrophe großen Ausmaßes. Die gravierenden
Auswirkungen dieser Flut hatten zumindest teilweise hausgemachte Ursachen. Wie schon angesprochen, wurde ab
dem späten Mittelalter die Salzgewinnung aus Torf ein lukrativer Handelszweig und zu einem professionellen
Business ausgebaut. Die gestochenen Torfklumpen wurden dabei getrocknet und zu Asche verbrannt. Anschließend
wurden die Reste (der „sel“) zu den Salinen an der Küste gebracht, mit Meerwasser vermischt und zu reiner
Sole weiterverarbeitet. Je mehr Torfland abgegraben wurde, desto tiefer konnte das Meerwasser ins
Landesinnere vordringen und desto mehr Torf wurde mit Salz gesättigt und zu einer wertvollen Ressource, die
abgebaut wurde. Dadurch stieg aber auch die Überflutungsgefahr für die Polder deutlich (Nienhuis 2008:
76).
The removal of the protecting peat barrier on the seaward side of the
levees surrounding the gained polders, however, increased the potential danger of being flooded by the
sea (Nienhuis 2008: 76).
Der Polder Groote Waard wurde im 12. und 13. Jh. nach und nach eingedämmt. Ein Prozess, der mit dem Bau
kleiner ländlicher Siedlungen auf natürlichen Erhebungen und Deichen entlang der Hauptflüsse startete.
Erdwälle und Deiche mussten immer weiter ausgebaut und das gewonnene Land großflächig entwässert werden.
Dies führte allerdings auch zu einer Verdichtung und Absenkung des Landes, was die Gefahr für
Überschwemmungen vom Meer oder den Flüssen ausgehend ebenfalls deutlich erhöhte.
Die Elisabethenflut vom 18./ 19. November 1421 war zwar nicht die erste große Flut in der Region und auch
nicht die letzte, aber es war eine Flut mit verheerenden Folgen, die sich auch bis heute tief in das
kulturelle Gedächtnis der Bewohner eingegraben hat. Es handelte sich hierbei um eine sehr hohe Sturmflut,
die auf bereits ebenfalls hohe Wasserstände der Flüsse traf, auch dort zu Deichbrüchen führte und große
Teile der Groote Waard überflutete. Die Flut schlug einen großen Meeresarm zwischen Süd-Holland und Zeeland
und trennte diese Gebiete dauerhaft. Dordrecht, eine schon lange bedeutsame Stadt, die bereits 1220 seine
Stadtrechte erhielt und das Stapelrecht besaß, wurde zu einer Insel.
The drama of 1421 cast its shadow before: subsiding of the embanked
grounds which made them vulnerable for inundation, insufficiently maintained dykes not capable to
protect the land, sea-level rise and exploitation of the vast peat areas in the SW Delta resulting in
progressive attacks of storm floods from the sea. The entire polder Grote Waard was inundated in 1421,
comprising a vast area of land of 400 km2 east of Dordrecht, including the greater part of the present
Biesbosch (...) and the Land van Heusden en Altena (Nienhuis 2008: 77).
Die Groote Waard war für lange Zeit verloren und sollte auch nie wieder die frühere Gestalt annehmen. So
zogen sich beispielsweise große Wassermassen, die bis hinter Dordrecht ins Land eindringen konnten, nie
wieder zurück. Es gilt allerdings als eine Legende, dass diese Flut den Biesbosch in einer Nacht geformt
hat. Dies war vielmehr ein jahrzehntelanger Prozess (
https://www.rijkswaterstaat.nl/)
Wie viele kleinere und größere Dörfer betroffen waren und wie viele Menschen ihr Leben ließen, ist nicht gut
dokumentiert. Die größeren Dörfer hatten in der Regel eine Getreidemühle, eine Kirche aus Backstein und von
Schilfrohr gedeckte Wohnhäuser aus Holz. Mindestens 28 größere Dörfer sollen untergegangen sein.
Nachfolgende Fluten rissen den Polder weiter auseinander, sodass dieser in folgenden Jahrzehnten aufgegeben
wurde.
Foreign tradesmen visiting Dordrecht around 1500 mentioned in their travel
records the drowned land with the church steeples rising above the water level (Nienhuis 2008: 246).
Bis Ende des 15. Jh. konnte der östliche Teil wieder besser gegen Fluten über Deiche geschützt werden und
wurde bis zum 17. Jh. wieder eingedämmt und wird Land van Heusden en Altena genannt. Der westliche Teil der
Groote Waard wurde für die Landgewinnung dagegen dauerhaft aufgegeben.
The western part of the Grote Waard was abandoned to the sea and the
rivers; this area is now called the Biesbosch, until 1970 the largest freshwater tidal area of Europe
(Nienhuis 2008: 246).
Insgesamt geben die Dokumente wenig genaue Hinweise darauf, was die Flut von 1421 tatsächlich an
Menschenleben gekostet und welche Schäden sie angerichtet hat. Es kann davon ausgegangen werden, dass schon
Jahrzehnte vor dieser großen Flut die Sicherung des Polders sträflich vernachlässigt wurde, da Rivalitäten
zwischen den Landbesitzern die konsequente Deichsicherung verhinderte und der lukrative Abbau des umgebenden
und schützenden Torfs im Vordergrund standen.
The downfall of the embanked polder has now been visualised as a gradual
process, in which one village after another was made uninhabitable by flooding because of the failure to
restore the dykes. The St. Elizabeth’s flood was only the finishing stroke for the once prosperous
polder (Nienhuis 2008: 246).
Es folgten weitere große Flutkatastrophen, wie beispielsweise die Allerheiligenflut von 1570, auf die hier
nicht im Einzelnen eingegangen werden kann (siehe dazu Nienhuis 2008: 247-253).
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Kanu erkunden, dann können auch für Motorfahrzeuge gesperrte Bereiche
befahren werden.
Sogar die blockierten Schwarz-Roten von der Schneckenregierung unter Langweiler Merz haben eine Sache
hinbekommen, das Förderprogramm zur Wiedervernässung wird fortgesetzt/neu
aufgelegt. Das
ist
eine der
Maßnahmen, die direkt die Puffersysteme angeht und über klassischen Umweltschutz und Renaturierung
für Fortschritt gerade in Sachen Klimawandel steht. Ein Tropfen auf den heißen Stein.
Also - auch wenn viele Ökobewegte von alten Zeiten träumen, die Ausbeutung der Natur, ohne Rücksicht auf
mögliche Gefahren für eine große Anzahl von Menschen ist eine uralte Geschichte. Die Frage des Torfabbaus
und damit auch der Trockenlegung von Mooren ist ein altes Thema. Doch gerade der Biesbosch, der heute im
Prinzip die Region der Fluten einnimmt, zeigt auch, dass es in Sachen Hochwasserschutz längst zu einem
Umdenken gekommen ist. Die gewaltigen Meeresspiegel und damit die Fluten der Zukunft wird man nicht mit
statischen Bauten angehen können, sondern nur indem man eine Wasserlandschaft erzeugt, die mit
diesen Massen umgehen kann und so verhindert, dass sie z.b. die bevölkerungsreiche "Randstad" mit
Rotterdam
etc. betreffen. Das ist auch für die Politik wichtig, denn wer sich nicht entsprechend verhält, der
sollte weder eine Versicherung noch staatliche Hilfen bekommen. Da muss man umdenken - absaufen - das
passiert, weil man zu blöde ist, um die Realität anzuerkennen. Die reine Naturkatastrophe ist ein
selbstmitleidiges Märchen - immer tut der Mensch was dazu - mal mehr, mal weniger. Das darf nicht mehr
belohnt werden.
Landschaften, die ganz natürlich überflutet werden können, mit einer Landwirtschaft
und
Tierwirtschaft, die gerade diese Mischung aus Wasser und Land brauchen. Es ist angesagt, mit der Natur zu
kooperieren, nicht gegen sie zu kämpfen. Wer immer, egal was wir machen, am Ende der Stärkere ist, das
dürfte nicht nur durch die echten Jahrhundertfluten in der Region längst klar sein. Daneben muss
man bedenken, dass 1 Grad Temperaturanstieg - 7 % mehr Wasser in den Wolken speichert. Das ist dann nicht
mehr besonders schwer, die Kombi des perfekten Sturms zu bekommen.
Quellen und weiterführende Literatur
Goverde, H.
Rijkswaterstaat, on the horns of a dilemma
Journal of Political
Power, 2012, 5, 333-351
Lintsen, H. W.
Two centuries of central water management in The Netherlands
Technology
and Culture, 2002, 43, 549-568
Nienhuis, P. H.
Environmental History of the Rhine-Meuse Delta. An ecological story on
evolving human-environmental relations coping with climate change and sea-level rise. Springer
Netherlands, 2008
van der Ham, W.
De Grote Waard, geschiedenis van een Hollands landschap
Nederlands, 2003
van den Hoek, P.
Biesbosch-crossings 1944-1945
Vbk Media,
Netherlands, 2000
Artikel Line-Crosser
https://www.wikiwand.com/en/Line-crosser
Deltaprogramm Government NL
https://www.government.nl/topics/delta-programme
Deltawerken
https://www.rijkswaterstaat.nl/water/waterbeheer/bescherming-tegen-het-water/waterkeringen/deltawerken
Historische Atlas - De Biesbosch
ttps://www.regionaalarchiefdordrecht.nl/achtergronden/historische-atlas-van-de-biesbosch/
Watersnoosmuseum - Nach den Deltawerken
https://watersnoodmuseum.nl/kennisbank/na-de-deltawerken/
swashmark.com - swashmark heißt Brandungsmarke oder Flutmarke - das feine Sediment - was jeder Wellenschlag am Strand
zurücklässt und bei jedem Wellenschlag neu anordnet. So sind auch wir. Wir denken, dass es nichts gibt,
was je "fertig" ist, wir verstecken uns nicht hinter einem angeblichen "Werk",
wir streben keinen stabilen Zustand an, sondern nur einen Punkt, der erforderlich ist,
um einen weiteren und viele weitere zu erreichen. Wir erweitern den Begriff des offenen Werkprozesses bei Nam Jun Pike,
der fast immer als "Künstler bei der Arbeit zuschauen" grandios fehlinterpretiert wird (wahrscheinlich auch
von Pike, oder auch nicht), und erneuern ihn postmodern, alles ist offen, alles ist transparent, das Werk lebt,
das Werk entwickelt und verwirft, es beinhaltet alle möglichen "Fehler", und ist deshalb unsterblich.
Genau so ist die Natur, in keiner Sekunde, in keiner Millisekunde steht etwas still, ist fertig,
die ältesten und größten stabilen Urwaldriesen oder Mammutbäume, so statisch sie den unwissenden Menschen
auch erscheinen mögen, in ihrem Inneren tobt immer das Leben. Die Sterne rennen vor der Erde weg,
oder die Erde vor den Sternen, egal. Es ist der aussichtslose und blutige Kampf der "Macht",
der immer wieder einen Zustand der Stabilität anstrebt, das macht die Macht zur Illusion.
Es ist eine "Swashmark", in der all diese Theorie einfach zu besichtigen ist.
Wir beziehen uns hier, wenn von Postkolonialismus die Rede ist, nicht auf
sogenannte "Postcolonial Studies", die den Postkolonialismus weder erfunden haben, noch, aus unserer Sicht,
bisher belastbare Beiträge geliefert haben. Es ist ein modisches und oft auch wenig wissenschaftliches Konzept,
was eher politisch als wissenschaftlich ist. Dieser Satz ist nicht in Stein gemeißelt.
Unser
wissenschaftlich - künstlerisches Fundament kommt aus: Ethnologie (Schwerpunkt Mittel- Südamerika), Neuere
Geschichte (Europa & USA),
Anthropologie, Mediale Künste ("Medienkunst"), Theoretische
Informatik (im Sinne Computer Science), Linguistik, wissenschaftlicher Marxismus
(aus dieser und nur aus dieser Sicht: klassische Ökonomie des Kapitalismus) Ihr könnt zuverlässig davon
ausgehen, dass wir alles prüfen und euch keinen Bullshit erzählen, auch wenn wir nicht an jeden Satz ne
Fussnote hängen. Es gibt natürlich satirisches und Verarschung, Prosa, Lyrik, das merkt ihr dann schon, äh
hoffentlich. Fakenews gibts hier nicht unser Weltbild ist rational - wissenschaftlich. Es gibt darüber keine
Diskussion.
Der Kampf geht weiter / The Struggle carries on
Wir verstehen diese Site als einzige abgesegnete Repräsentation, was auch bedeutet, wo
auch immer ihr irgendetwas findet, was scheinbar mit swashmark zu tun hat, ist es Bullshit, wenn es nicht
hier ist. Die Ausnahme bilden seriöse Medien, wie etwa öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland, Tages-
und Wochenzeitungen mit einschlägigem Ruf, Magazine und seriöser Online Journalismus oder andere seriöse
online Quellen, wissenschaftliche Publikationen. Publication also, bei denen am Ende ausschließlich mit
echtem Namen,
Gesicht und Verstand publiziert wird. Wir sagen
zu
derartigen Dingen nichts,
Diskussionen über diese Seite oder ihre
Inhalte gehen
uns am
Arsch vorbei, es sei denn es geht um rechtlich relevantes. Diese Seite zeigt aber bei weitem
nicht alle Aktivitäten, z.B. Offline oder an anderer Stelle. Als "swashmark" gibt es uns ausschließlich
hier und wir sind nicht daran, interessiert irgendwelche Echo Kammern aufzubauen, alles
soll schön still und intim bleiben, also Fresse halten. Berichterstattung und ähnliches akzeptieren wir
freiwillig nur von seriösen Quellen, zu denen wir Social Media generell nicht zählen. Daher gibt es hier
auch keine Kommentarmöglichkeiten oder ähnliches. Diese Medien werden zum weitaus größten Teil
missbraucht. Uns ist es viel zu anstrengend da ständig hinterherzusein, zumal wir die Erfahrung
gemacht haben, dass Likes und Follower nicht viel bedeuten, wenn man mit den Leuten auch was anfangen
will, außer ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich einen darauf runter zu holen. Das bringt uns
inhaltlich oder hinsichtlich der Qualität absolut rein gar nichts. Wir bitten alle dies ernsthaft
zu respektieren und uns auch nicht in die eigenen Social Media Accounts einzuspielen,
wir lehnen dies strikt ab. Die Ausnahme bilden Musikvideos und Filmschnipsel bei YouTube,
der Rest dort ist für uns ebenfalls unerheblich. Gegebenenfalls müssen wir dagegen
sogar
im Rahmen der europäischen Rechtsordnungen
vorgehen, was uns nervt. Wie
heißt es
so
schön? Hunde die bellen beißen nicht.
Das kann man durch Einstellen des Bellens leicht ändern. Das
hier ist eben die Flaschenpost, wenn ihr sie gefunden habt, könnt ihr eh nichts mehr ändern.
Datenschutz und YouTube "Opt-in"
Wir setzen keine Cookies, wir erheben keine Daten, auch keine Statistiken, reiner Hypertext, so wie es
sein soll.
YouTube ist eingebunden nach DSGVO ohne Cookie, ohne Datenübermittlung, solange sie den orangenen
Playbutton sehen, ist dies nur ein Vorabbild des Videos, und es besteht überhaupt keine Verbindung zu
Youtube, wir laden lediglich dieses Vorabbild vom sog. Thumbnailsserver. Wenn Sie zu YouTube wechseln,
oder wenn sie in ihren Google Accounts eingeloggt sind UND das Video auf unserer Seite starten findet
ein Datenaustausch statt.
Da sie aber bereits bei google
eingeloggt sind, befinden sie sich eh schon in einer Position bei der ständig Daten ausgetauscht werden.
Dann werden Cookies durch YouTube und andere Google-Dienste gesetzt. Ein Tracking unterbleibt allerdings.
Es werden weniger Nutzerdaten an YouTube gesendet, keine an den Werbedienst DoubleClick.
Wir integrieren youtube also mit sog. "Opt-in" - sie klicken zunächst den orangen Play
Button, dann wird das Video vorgeladen, danach klicken Sie den roten Button, um das Video zu starten, wenn
die dann bei youtube eingeloggt sind findet ein Tracking statt, sind sie nicht eingeloggt, dann bleibt es
bei No Data. Dies ist in Chrome das Standardverhalten, wir haben es auch für Firefox etc. implementiert, damit sie nicht
unbeabsichtigt ein Video starten, in Firefox würde das Video ansonsten schon direkt nach dem orangenen
Button starten. Also: Solange sie das Video auf
unserer Seite starten, und nicht bei google eingeloggt sind, findet kein Datenaustausch
statt, wechseln sie zu youtube, dann findet ein Datenaustausch statt, auch wenn sie nicht eingeloggt sind.
Hier muss man aber auch mal sagen, dass youtube und damit google sich von allen Anbietern abhebt, da sie
sich wirklich bemühen transparent und offen mit den Fragen des Datenschutzes umzugehen. Die
personalisierte Werbung ist eben das Geschäftsmodell. Im Grunde ist das alles nur wichtig, wenn sie
umfangreiche Accounts bei vielen Netzwerken anlegen, dort auch noch ihre echten Daten hinterlegen und
diese Netze dann miteinander verknüpfen. Viele Cookies, die in der Regel gesetzt werden sind reine
Session Cookies, die nur der Technik dienen und keinerlei Daten beinhalten, dafür ein Banner zu setzen
zeigt mit wem wir es zu tun haben. Bürokraten. Wie auch immer wir setzen gar keine Cookies. Wir
haben uns bemüht immer möglichst
einfache Wege zu gehen, die
ihnen den vollen Genuss ermöglichen, ohne in irgendwelche Datenfallen zu tappen. Diesen Anteil der DSGVO
mit Banner und Warnung etc. halten wir für kompletten Schwachsinn. Wir zeigen, wie man es richtig macht.
Das Banner etc. klickt eh jeder weg, der nicht völlig paranoid ist, sie gehen mit diesen Cookies auch nur
ein sehr geringes Risiko ein, sie können ihren Browser so einstellen, dass alle Daten beim Schließen
gelöscht werden, dann starten sie mit einem leeren Browser, und der ganze DSGVO Scheiß ist latte. Es
bleibt ein Rätsel, warum nicht die Hersteller der Browser in Haftung genommen werden. Diese Browser sind
bewusst auf das sog. Thin Client Modell getrimmt, das bedeutet, der Server entscheidet. Zwingt man die
Browserhersteller also diese Fenster zur Welt so zu programmieren, dass die Defaulteinstellungen
zunächst alles Blocken, und die Daten nach jeder Session löschen, kann man sich das ganze Theater sparen.
Der Browser müsste also zur Datenschutzschaltstelle werden, nicht irgendwelche Websites serverseitig,
dann lässt sich das alles auch nicht mehr einfach umgehen. Das ist ein fundamentaler und peinlicher
Denkfehler, der sich eigentlich nur mit Lobbyarbeit erklären lässt. Am besten wäre den Browser zu einem
FatClient zu machen. Aber das führt hier zu weit. Der
Aufwand in der Entwicklung und damit die Kosten für Unternehmen stehen mal wieder in keinem Verhältnis
zum Nutzen, weil man nicht über der Browser geht. Wir können es uns leisten den Content kostenlos
anzubieten, weil wir andere Finanzierungsquellen haben, aber, Anbieter, die diese nicht haben
und guten Content bieten wollen, müssen
eben bis zu einem gewissen Grad Daten austauschen, das ist die einzige Währung, die zählt. Also, besser
ist es, sie selbst sorgen dafür, dass ihre Daten wenig aussagekräftig sind, die können sie ja übermitteln,
dann haben alle was davon. Die EU hat in dieser Frage einen an der Waffel, weil die nicht die
individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt stellt, sondern paternalistische Webanbieter erzeugt, die
den Verbraucher bevormunden sollen, das ist nicht unser Ding. Aber bitte, so wie wir es machen gibt es so
oder so keine Probleme und das dämliche Banner bleibt weg.
Wir können nichts dafür, wenn jemand auf diese Seite verlinkt, das können wir leider bisher nicht verhindern - wir arbeiten dran. Daher raten wir auch davon ab, einen Link zu setzen. Das hier ist Medienkunst - eine digitale Flaschenpost, die sie ALLEIN UND GANZ PERSÖNLICH FÜR SICH zufällig gefunden haben in den unendlichen Weiten des digitalen Ozeans des Schwachsinns. Sie verlinken ja auch keine Skulpturen oder schmieren sie im Museum mit ihren Kommentaren voll. Festkleben könnt ihr euch ruhig, das ist okay, aber macht das Gerät hinterher wieder sauber.
Imprint
swashmark. com, c/o: Magister S. A. Beuse, Adamsstraße 65, 51163 Köln,
contact@swashmark.com, 0171/2937997
Bitte schreibt, wenn ihr uns was mitzuteilen habt einen
Brief, alles andere ist nur sehr sporadisch. Wir finden ein Brief kann dieses Werk durchaus ergänzen, was
nicht für Mail oder sonstiges gilt. "Unverlangt eingesand" machen wir nicht.
[GTA 5 Accounts sind zu, also erst wieder GTA 6] Online Meetings nur mit Einladung: Bar Super
Luxusyacht
"Swashmark". 1. Brief schreiben wg.
Threema s.U., 2. den Lieblingswitz via Threema mitschicken, 3. Wenn
der Witz ein Rating der Redaktion von über 5 von 10 bekommt, bekommst du einen Termin zur
Einladungssession. Es ist nicht wichtig, ob wir den Witz bereits kennen oder nicht. Das genaue Vorgehen
besprechen wir dann mit dir
.
Alles
erst ab
18, der Witz möglichst auch.
Wir nutzen ausschließlich "Threema", es gibt keine sonstigen
Social Media / Messanger
Accounts
von uns,
das gibts auf Anfrage und mit Begründung zuvor, via Brief Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch,
Portugiesisch und Polnisch. Auch die Threema Server-Infrastruktur befindet sich in der Schweiz, und im
Gegensatz zu US-Diensten, die z.B. dem CLOUD Act unterstellt sind, ist Threema vollständig DSGVO-konform.
Wir grinden YouTube sehr okay, und benutzen es auch, betreiben dort einen
privaten Channel - der ggf. angeschaut werden kann, meistens ist YouTube für uns
ein sehr guter MTV-Ersatz.
Daten
Wir erheben keinerlei Daten und setzen keine Cookies, YouTube ist ihre Entscheidung, wenn sie den
orangenen Button drücken, fordern sie den Content an. Wir haben keinen Einfluss auf Seiten, die auf diese
verlinken.
Es gelten die üblichen Zitierregeln, ansonsten (c) swashmark.com 2010 - 2023.
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