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Mann beißt Hund und Westplatte – Scheiß auf Respekt! / Geburtenkontrolle und lockere Sterbehilfe statt Wohnungsbau / The Elephant

Update

Geburtenkontrolle statt Wohnungsbau

Auch hier zeigt sich die Wirkungslosigkeit der Ampel. In diesem Fall, muss man sagen, das ist auch besser so. Dennoch, lange vor den angeblich so ambitionierten Plänen war vollkommen klar, dass es sich um Wahllügen handelt. Es sind noch nie so wenige Wohnungen gebaut worden, wie in der ersten Monaten der Ampel, das wird auch so bleiben. Damit hat der Ukrainekrieg fast nichts zu tun, auch wenn der mittlerweile schon herhalten muss, wenn jemand in Berlin stolpert.

Update Ende

Alles was aus dem Bauministerium kommt, hört sich verdächtig nach Ratz Fatz Westplatte an. Fugentraumata aus den 70ern bedrohen die Städte und Gemeinden.

Die SPD-Ministerin Geywitz will den „Bauprozess beschleunigen“, sagte sie im Interview. „Um den Prozess zu beschleunigen, werden wir Modelle für serielles Bauen starten.“

Wow so innovativ, das ist unglaublich. Serielles Bauen nach Design Pattern.

Dadurch würde in den Innenstädten weniger Baulärm entstehen, so Geywitz. Klar, denn die Westplatte, für die sozial abgehängten wird sicher nicht in der Innenstadt entstehen, sondern, die Trabanten werden einfach erweitert. Da stört der Baulärm die durchgentrifizierte Innenstadt mit ihren leer stehenden begehbaren Warenlagern aka Offline-Shopping ganz sicher nicht.

Und Wahnsinn: Bei seriellem Bauen werden sogar Module eingesetzt, die, man höre und staune, anderswo gefertigt und zusammengebaut würden. Dann müssten vor Ort „nur noch“ die Bodenplatte gesetzt und die Module aufgebaut werden. Bodenplatte ja? Wow – ich dachte wir machen einen auf Grün und lassen die Bodenplatte mal weg. Dann versinkt der ganze Scheiß sofort im Schlamm der Dauerregenfluten. Geywitz ist ein Genie und hat die Möglichkeiten dieses Bauens voll erfasst, wenn sie feststellt: „Das entlastet den Bauprozess, macht ihn schneller und vermeidet auch sehr viel Baulärm und lange Bauzeiten in den Innenstädten.

Scheiß auf Respekt!

Die SPD und der Traum vom bezahlbaren Wohnen. Generationen von Architekten haben vernünftige Lösungen für sozialen Wohnungsbau entwickelt, notwendige Erkenntnis: Gettos vermeiden, keine geschlossenen Monosozialkulturen, kein serielles Bauen, kein Bauen am Stadtrand, keine Erzeugung von Retrortenquartieren als absolutes Minimum der Urbanisierung.

Die SPD hat das Land bereits in den 70ern mit derartigen Vorschlägen zur Neuen Heimat gemacht. Das sollte man auf keinen Fall erneut tolerieren, die Bürger müssen ein Mitspracherecht (Rebuild by Design) beim Bauen in ihren Städten einfordern und jedwede Retroscheiße ala SPD bekämpfen. Es gibt genug Wohnraum, wenn man die hochpreisigen Quartiere und Wohnungen sozial reintegriert, genauso wie die mit nutzlosem Shopping überzogenen Innenstädte. Es ist keine Lösung neu zu Bauen und dann noch auf Westplatte zu setzen. Zunächst muss die Gentrifizierung rückabgewickelt werden, und die Innenstädte müssen vom Shoppingnirvana der IHKs und ADACs wieder zu lebendigen und menschlichen Zentren werden, danach sehen wir weiter.

Ihr dürft einfach keine Retroparteien wählen, und tut es trotzdem.

Respektsiedlungen für sozial „schwächere“ Menschen – genau das ist gemeint, wenn Scholz von „Respekt“ spricht – die größte Verarschung seit es Sozialdemokratie gibt. Also einen Champus auf die Westplatte in der man mit dem Respektlohn von 12 Euro ein tolles Leben haben wird. Sogar mit der Respektrente, die sich direkt aus 12 Euro Lohn ergibt. *Würg* Serieller Sozialstaat mit vorgefertigten Sozialmodulen. Mann beißt Hund.

This post was last modified on 23. Mai 2022 18:08

Swash

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