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Where the living is hardest (concrete jungle)
Concrete jungle (jungle)
Oh man, you’ve got to do your best, yeah (concrete jungle)
Concrete jungle (jungle)
You name it
In this concrete jungle
(Jungle, jungle)
Concrete jungle, you name it, we got it
Concrete jungle, now
(Jungle, jungle, now)

Was ist die Klima- Resourccen- und Umweltkrise auf der Südhalbkugel, wo es nicht um klimaneutrales Kerosin geht. 4 Kinder berichten in einer spannenden Doku auf ARTE über die Situation.

„Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“

Es lässt sich nicht beweisen, dass dies wirklich von K. Adenauer stammt.

Es ist ein Kerosinwerk eröffnet worden, was besonders teuren Kerosin herstellt. Der Markenname ist „CO₂frei“. Hier schon in der Überschrift bei der „Tagesschau“ wird deutlich wo man aufpassen muss, wann es ideologisch wird.

Nach deutschem Energiesteuergesetz 2006 sind Kerosin (Jet A-1) – wie auch Flugbenzin (AvGas) – zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen oder Sachen durch Luftfahrtunternehmen energiesteuerfrei. Laut Wissenschaftlichem Dienst des Bundestags ist eine Kerosinsteuer auf innerstaatliche Flüge möglich. Kerosin für Flüge zwischen Deutschland und anderen EU-Ländern könnte besteuert werden, wenn zwischen den jeweiligen Mitgliedsstaaten bilaterale Abkommen abgeschlossen werden, die eine solche Steuererhebung ermöglichen.

Wissenschaftlicher Dienst, Deutscher Bundestag (Hrsg.): Rechtliche Möglichkeiten zur Besteuerung von Flugbenzin in Deutschland
. 14. Januar 2021 (bundestag.de [PDF; 80 kB]).

Nein, nein Kerosin besteuern das ist nicht sinnvoll, denn dann würde evtl. ja weniger verbraucht und Fliegen von Milchkanne zu Milchkanne wird teurer. Ihr kennt ja alle meinen MINI – Köln Berlin Mitte A320 vs. Mini – Mini gewinnt, is ja klar, wegen der S Bahn. Also wird Wunderkerosin produziert, das wird der Exportschlager, die ganze Welt wird im Set mit Biogas, Windrädern und Kerosinanlage zugebaut. Wow. Das nenn ich Gründergeist! Denn wer Kapital verbrennt und dabei weniger Co2 erzeugt, der muss ein Entrepenuer sein, direkt aus Harvard.

Wisst ihr Leute meine Oma hat dat auch immer gesagt: Irgendwo muss man ja anfangen, Kleinvieh macht auch Mist, eben, sehe ich genau so, habe ich von meiner Oma, wie gesagt, der Krieg und das Taschentüchersammeln, ist das der Anfang? Mehr von allem um mehr für alle zu schaffen mehr Aufwand, mehr Kostens für mehr weniger Co2 an einer von Trilliarden Pipes ? Mehr und mehr und mehr – über jeden Mangel und ohne jede Möglichkeit den ganzen Überfluss überhaupt noch verwerten zu können? Außer für 1 % die immer fetter werden, nur, warum der Aufwand? Produziert doch einfach mehr Scheiße, mit der richtigen Strategie wird daraus Golf.

Wir haben es hier mit einer Anlage zu tun, schon die Anlage selbst besteht aus traditionellen Materialien, wie Stahl, Aluminium, eine Mischung aus allen möglichen Materialien, auch Kunststoffen, die allesamt bei ihrer Herstellung und bei ihrem Betrieb Umweltschäden erzeugen und auch einen C02 Rucksack mitbringen, sicher nicht komplett recyclingfähig sind. Weiter wird eine Biogasanlage genutzt und es werden Windräder zur Stromerzeugung benötigt. Alles technische Anlagen, die nicht C02 Neutral hergestellt werden, auch nicht betrieben werden können, denn Ersatzteile, Wartung und alles, was damit zusammenhängt, ist ebenfalls nicht, ohne Umweltfolgen zu haben. Und die Biogasrohstoffscheiße kommt jetzt aus Prozessen, wie dem Leben auf Spaltböden, oder viel besser aus Abfällen. Aber wie machen wir das bei einer industriellen Großproduktion? Gut, dass Svenjas Bundesamt hier kompetent ist, und aus vielen Gründen dringend Nachbesserungen beim Biogas anmahnt. Methanaustritt, Sicherheit, Massentierhaltung, Futter aus Südamerika, Run auf Ackerland, Land- und Rohstoffspekulation. Der Bio Kapitalismus ist kein Ponyhof.

Selbst um den CO₂ Filter zu bauen, damit das synthetische Kerosin mit CO₂ angereichter werden kann, braucht einen Produktionsprozess und Rohstoffe. Und wenn das Zeug dann erst verbrannt wird. Wieso tut man da überhaupt CO₂ rein? Damit wird schon im ersten Ansatz, also bei oberflächlicher Betrachtung, das grundlegende Problem deutlich, was ein typisches Muster von Ideologien ist: Verkürzung und Ablenkung durch eine gerichtete Wahrnehmung.

Die brauchen doch bestimmt ganz viele Dichtungen, weil sie ganz viele Ventile haben, ansonsten wären sie ja nicht ganz dicht. Die brauchen also auch wahrscheinlich Erdöl um ihre Ventildichtungen herstellen zu können. Vermutlich reist die Belegschaft mit einem Verbrenner an und isst zum Frühstück Wurst vom Aldi Haltungsstufe 1, obschon es längst 4 gibt, aber bei dem Gehalt…. Man fragt sich immer mehr wer hier eigentlich verarscht werden soll, ich vermute, sie verarschen sich selbst, damit sie noch ruhig schlafen können, die besorgten Familiemväter, und besorgten Ministerinnen, die gerade erst von Karlsruhe einen auf den Deckel bekommen haben. Alledings nehme ich nicht an, dass Karlsruhe die Förderung des Flugverkehrs mit 5 Fässern Kerosin am Tag meinte. Reicht das überhaupt für Hamburg – München, Hin und Zurück. Aber das war ja die Groko, und nicht die SPD.

Svenja Schulze ist in ihrer Eröffnungsrede, die wie man es von ihr gewöhnt ist in einem pathetischen Duktus vorgetragen wird, als ob sie gerade den Nobelpreis bekommen hätte, (Radio DLF) voll des Lobes und rückt die angebliche CO₂ Freiheit des Brennstoffes selbst in den Mittelpunkt. Macht daraus auch gleich den ganz großen Wurf. was bei ihr von Häuserdämmen bis zum rhythmischen Ausatmen zwecks C02 Reduzierung, ja alles ist. Kerosinherstellung als Umweltschutz.

Das ist eine Propaganda auf 3 Ebenen (noch mehr, aber wir konzentrieren uns mal auf das Wichtigste), und es ist ein Standardmuster, was wir auch bei Scholz finden (Zementwerk unten), als ob beide vorher irgendwen gefragt hätten, was sie sagen sollen:

  • 1. Ebene: Die C02 Freiheit des Kerosin ist erkauft mit Umweltschäden beim Bau und im laufenden Betrieb. Es wird aber allein die C02 Freiheit betont. Mittlerweile muss man wohl annehmen, gerade, um von anderen Folgen abzulenken.
  • 2. Ebene: Diese Anlagen haben den CO₂ Rucksack, den alle Anlagen dieser Größe aufgrund der Materialien und Energieaufwendung haben, sowie aufgrund der Wartung. Der Leiter der Anlage spricht davon, dass CO₂ (Radio DLF) nur noch bei der Logistik anfällt. Es ist schon seltsam, dass gebildeten Menschen so was überhaupt über die Lippen kommt, denn das ist nicht das Kunststück. Mit einer grenzenlosen Ressourcenverschwendung CO₂ freies Kerosin herzustellen und nicht danach zu fragen, warum es überhaupt richtig ist in diese Richtung zu gehen, das ist doch einfach. Die Frage ist also nicht nur: Überwiegt der Nutzen den Ballast. Und zwar nicht nur den aus dem CO₂. Dies würde voraussetzen, die ganze Produktionsstraße des Kerosin würde vom Himmel fallen. Doch natürlich verbirgt sich dahinter auch die grundlegende kapitalistische Narration: Fortschritt ist Wachstum. Das ist die Idee einer gerichteten Geschichte, natürlich ist das Quatsch. Fortschritt kann genauso gut sein, kein Kerosin mehr zu verwenden und den Flugverkehr deutlich einzuschränken, durch andere Techniken zu ersetzen, zu einem sehr bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu kommen. Das ist aber eine andere Narration. Wichtig ist, jeder sollte im Hinterkopf behalten: Im Kapitalismus wird nicht produziert, um das beste Produkt zu erhalten, sondern um das Produkt zu erhalten, was am meisten Profit verspricht. Das ist mit Wachstum gemeint, wenn es unreflektiert als Selbstverständlichkeit angesehen wird – als Ergebnis der Geschichte. Und da dies gemacht wird, wird die Definition von Fortschritt als eine Ermöglichung des „Weiter so“ verstanden. Fast unnötig zu erwähnen, dass sich dadurch, wenn überhaupt, nur etwas an der End of Pipe Emission ändert, das bringt uns nicht weiter.
  • 3. Ebene: Kerosin wird nicht produziert, um Kerosin ins Museum zu stellen. Es sollen damit Flugzeuge fliegen, diese wiederum bringen erneut den ganzen bekannten Ballast mit. Und auch hier gilt, die Versiegelung der Landschaft und viele weitere Folgeschäden gehören zum Flugverkehr, denn Flugzeuge brauchen auch Flughäfen und Zubringer und, und, und. Es ist eine freche Täuschung so zu tun als ob Kerosin, was vielleicht von der TUI benutzt wird, um Massenziele weiter mit Massentouristen zu versorgen, nicht auch noch all diese Probleme in den Tank bringen würde.

Also finden wir wieder den Versuch systemisches Denken zugunsten einer verkürzten Wahrnehmung, indem der Fokus auf einen kleinen Punkt gerichtet wird, als Umweltpolitik zu verkaufen. Das ist das, was der kleine Junge im berühmten Gleichnis am Strand macht, als er versucht das ganze Meer in ein Loch zu schaufeln. Es ist sehr enttäuschend, welchen Level diese Verdummungsstratgie allmählich erreicht hat.

Über die Wirtschaftlichkeit braucht man noch gar nicht debattieren, 5-mal teurer als herkömmliches Kerosin. Weiter sind die Mengen extrem gering – 5 – 8 Fässer Kerosin am Tag. Also muss man um zu einer tatsächlichen Aussagekraft zu kommen, die Umweltfolgen ebenfalls unter dem Gesichtspunkt betrachten, was passieren würde, wenn so etwas nicht im Experimentierstadium in einer Mini Anlage laufen würde, sondern als Groß Raffinerie von Shell, BP oder What ever.

Wir sollten es den Politikern, und der neuen Regierung nicht gestatten derartige Volksverdummung zu betreiben, und dafür Milliarden auszugeben. Was wir brauchen sind ehrliche Lösungen, bei denen C02 eine von vielen Aspekten ist und insbesondere muss immer das Gesamtsystem und nicht nur ein Puzzleteil angeschaut werden.

Die Gefahr ist sehr groß, dass im Namen der C02 Freiheit die größten und gefährlichsten systemischen Umweltzerstörungen als etwas gutes umdefiniert werden, und Wahrnehmung von Umweltschutz viel zu einseitig als Klimaschutz definiert wird. Dies wird zu falschen Maßnahmen führen.

Dazu zählt auch, dass Frankreich innerhalb der EU dafür eintritt, dass die Kernenergie als nachhaltige Energie anerkannt wird. Dann brächte man wenigstens kein Biogas und keine Windräder für das Fancy Kerosin.

Das ist auf eine gewisse Weise ehrlich, denn es zeigt, dass Wachstum nach wie vor das einzige ist, was zählt. So gesehen hat Frankreich recht, wer am grünen oder traditionellen Wachstum festhalten will, der wird die Atomkraft benötigen. Schon um den ganzen Dreck, den wir bei uns nicht mehr haben wollen, etwa Stahlkochen für CO₂ Cleaner und Windräder, auf die Südhalbkugel auszulagern.

Schluss mit diesem Schwachsinn, Butter bei die Fische, wo sollen die Ressourcen herkommen? Auch die für „grüne“ Industrien? Aus dem Weltall.

Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern

Also liebes gut informiertes Stimmvieh, wählt einfach den, der euch am sympathischsten ist, wird schon schiefgehen, schließlich kennt ihr die Leute ja alle persönlich, ja, die werden nicht mal geschminkt bevor sie in die Ballermann Trielle gehen. Wichtig ist insbesondere die Spielanalyse nach dem Triell, dort kann man noch mal genaueres über die Körpersprache und insgesamt das Bild erfahren. Das Fernsehen verfälscht da garichichts, nein, nein, das sind Menschen wie du und ich. Myriaden von Medienkennern haben vor dieser Art Wahlkampf gewarnt, wir auch, so was ist genau die Trump Ermöglichung. Wir erinnern uns Trump, er war der Boss einer Castingshow, wenn die Leute an diese Form der kompletten Banalisierung komplexester Themen gewöhnt werden, dann wird die Demokratie an sich selbst zugrunde gehen. Es ist eine Schande. Das Schlimme an diesem Wahlkampf ist, es sagt mehr über die Wählerinnen als über die Politikerinnen, armes Deutschland. Nicht wahr? Egal, schaut mal hier, so komplex wie beim Zement ist das Leben und die Politik, die Ökonomie in Wirklichkeit, und auch unten wird das Thema nur angerissen.

Zement, dieser kleine und doch so elementare Staub unserer Wirtschaft, um nicht zu sagen, unser bröseliges Fundament, nur dieses eine Problem, braucht komplexeste Lösungen.

Und da glaubt ihr mit dieser Art der Demokratie und ihrer Clowns, die immer fein säuberlich in Schubladen und Sendezeit denken, aber nicht in dynamischen Systemen, kämen wir auch nur einen Millimeter weiter? Weil der Scholz so gelassen ist, zum Lachen in den Keller geht? Weil die Kanzlerin so ruhig ist? Weil Laschet so Laschet ist? Weil Baerbock meint, der Meeresspiegel steigt um 7 Meter? Wir glauben das nicht, ganz, ganz sicher nicht. Und das mit dem Meeresspiegel auch nicht, weil wir es aus dem megawichtigen Faktencheck erfahren haben, ein Faktencheck, der sich selber checken sollte, denn was er checkt sind keine postulierten Fakten und es ist so dünn, dass es nichts zu checken gibt. 12 Euro Mindestlohn check – da ist nicht zu Fragen, ob dieser Mindestlohn Arbeitsplätze schafft, hoffentlich nicht,sondern, was das für Arbeit ist und was es für die Sozialsysteme bedeutet.

12 Euro Mindestlohn ist kein soziales Projekt, also sagt Scholz nicht nur etwas, was sich nicht belegen lässt, sondern man erlaubt ihm zu suggerieren, solch ein Lohn sei etwas gute und soziales, das ist billigste Propaganda, aber solche Effekte werden nicht gecheckt. Nach der Wahl hat kein Programm Bestand, denn es wird neue Lösungen im Rahmen von Koalitionen geben, WAS INTERESSIERT MICH MEIN GESCHWÄTZ VON GESTERN, die nicht gewählt werden können, check das Alter, oder wir rufen die Machete Brothers. Auch dafür danke, danke, danke, danke für diesen schönen Scheiß …. danke das ich zur Arbeit gehen darf, um den ganzen Müll zu zahlen, danke – MAKE GERMAN FOREST GREAT AGAIN!

Das alles lässt nur den Schluss zu, dass jenes was für die Bürger*innen unsichtbar ist, die Beraterstäbe, die Spitzenbeamten, die Hinterzimmer, das informelle und was sonst noch dazu gehört, das wichtige ist, denn was uns hier als wählbar vorgeführt wird, kann nicht das sein, was Entscheidungen trifft. Man könnte damit beginnen, Koalitionsverträge nach der Aushandlung zur Wahl zu geben.

Asche zu Asche und Staub zu Staub

Ein weiteres Beispiel für SPD und Scholz Klimaschutz findet sich durch einen Wahlkampfbesuch des Kandidaten in einem Zementwerk.

Wobei man sagen muss, dass prinzipiell alle Parteien, auch und insbesondere die Grünen, derzeit einen ähnlich gelagerten Klimaschutz verfolgen. DIe Grünen haben es schließlich mit ihrer Konservativen Wende unter Kretschmann erfunden, wie man so tut als ob man Wachtum und Klimaschutz verbinden könnte. Aber zurück zu Klein Olaf und seinem Wahlkampfauftrutt.

Auf ins Zementwerk. Scholz hat sich den riesigen Ofen angeschaut, der erforderlich ist, um Zement herzustellen. Zement ist in der Herstellung so CO2-intensiv, dass die Produktion für bis zu acht Prozent des globalen jährlichen Kohlenstoffdioxidausstoßes verantwortlich ist. Im Jahr 2018 liegt der Wert laut Deutscher Emissionshandelsstelle (DEHSt) etwa bei 0,59. Daraus ergibt sich ein Kohlenstoffdioxidausstoß von 590 Kilogramm pro Tonne Zement. 2018 wurden in Deutschland insgesamt rund 33,7 Millionen Tonnen des Baustoffs produziert. Das ist happig. Nun behauptet das Unternehmen bei dem Scholz seinen Wahlkampftermin hatte, dass es real Klimaneutral werden will. Das Problem ist, dass das Brennen des Zements nur einen gewissen Anteil CO₂ verursacht, die chemische Reaktion selbst, die auch nicht durch alternative Verfahren ersetzt werden kann, erzeugt den Großteil C02, also nicht der Verbrennungsprozess. Sowas gibt es übrigens regelmäßig, auch in der chemischen Industrie, weshalb der Fokus auf die Verbrennungsprozesse schon viel zu kurz greift. Um Klimaneutral zu werden, soll die bei der Herstellung des Zements anfallende CO₂ Menge abgeschieden und zunächst gelagert werden, Carbon Capture and Utilisation, dann sollen aus diesem abgeschiedenen CO₂ z.B. alternative Brennstoffe entstehen. Was sind hier mehrere logische Fehler, die die ganze Verlogenheit der aktuellen Klimapolitik zeigen:

Brüder zur Sonne zum Zement
  1. Die Kosten der Experimentierphase und eines theoretischen Betriebes sind so hoch, dass im Prinzip nur eine „staatliche“ Zementindustrie das stemmen kann, Wettbewerb gegen Konkurrenten, die traditionell produzieren, ist nicht mehr möglich.
  2. Zement ist natürlich der Kernbestandteil der Versiegelung von Landschaften, also soll hier ein Geschäftsmodell, was unabhängig von Klimaschutz sehr problematisch ist, allein mit Maßnahmen, die nur dem Klimaschutz dienen könnten, angegangen werden.
  3. Die Frage nach möglichst wenig Verwendung von Zement steht überhaupt nicht zur Debatte, es geht nur darum mit allerlei Kapriolen weiter so viel Zement wie irgend möglich abzusetzen.
  4. Es ist völlig unklar was mit dem abgeschiedenen CO₂ geschehen soll. Da aber die Klimaschützer in der Regel nur schauen, was an CO₂ in die Atmosphäre gelangt, könnte so ein Zementwerk Klimaneutral werden, obschon das CO₂ da ist. Das ist genau das gleiche wie beim Atommüll.
  5. Es gibt Pläne mit weiteren Technologien am Ende das abgeschiedene CO₂ auch für die Entwicklung von alternativen Brennstoffen für den Individualverkehr zu verwenden, bzw. Kosten zu decken, indem Wasserstoff bei der Verbrennung produziert wird, auch hier werden die Probleme also nur verlagert und in andere Produktionsketten übergeben, die dann ihrerseits wieder für Probleme mit und ohne CO₂ sorgen. Das bringt gar nichts.
  6. Diese Art des Klimaschutzes ist davongetragen nur die CO₂ Pipe anzuschauen. Tatsächlich ist aber der Klimawandel nur ein kleiner Teilaspekt der gesamten Umweltpolitik, die erforderlich wäre. Wir rennen von Ozonloch, über CO₂ Ausscheidung etc. von Teilkatastrophe zu Teilkatastrophe seit Jahrzehnten. Während wir diese Löcher flicken, ploppen die nächsten schon auf, weil unser Raubbau am Planeten insgesamt das Problem ist. Mit diesem Klimaschutz wird eine Welt vorstellbar, die zwar weniger CO₂ emittiert, aber trotzdem dem Untergang geweiht ist, weil viele andere Probleme allein mit dem Fokus auf CO₂ nicht gelöst werden. Die Zementproduktion, also die Herstellung eines Produktes, was so oder so sehr problematisch ist, macht dies besonders deutlich. Wir betreiben Klimaschutz nur, um die ganze Scheiße weiterlaufen zu lassen. Und die Bürgerinnen bezahlen dafür.
  7. Sie reißen sich den Arsch dafür auf, die Landschaft klimaneutral zu versiegeln, Hurra! Das nenne ich die pure Cleverness!

Olaf Scholz behauptet nach seinem Besuch im Zementwerk, genau dies ist der Weg, den die deutsche Industrie gehen sollte. Genau, und der Auffassung sind auch alle anderen nennenswerten Parteien, außer die AfD, die den Klimaschutz generell komplett ablehnt. Kein Wunder, die sind so alt, wenn es wärmer wird macht das Rheuma auch weniger Ärger.

This post was last modified on 7. Oktober 2021 17:38

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