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"Erinnerungsprozesse und Erinnerungsräume verstehen. Die Fragmente durch die Medien deklinieren, eine neuronale Reaktion - eine biochemisch basierte, medial getriggerte, das "Ganze" zerfällt in den kaskadierenden Schein des Ausschnitts, in "Spiegel"scherben der Erinnerung, die sich - in sich selbst - immer verändert - spiegeln - bis in die Unendlichkeit - da kommst du nicht raus - es ist egal was du erlebt hast, oder was die Medien vorgaukeln - erlebt zu haben, deine biochemische Suppe kann es nicht unterscheiden - niemals ist Erinnerung allein das was wir erlebt haben; Was ist es dann?"
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"Mit dem Bleistift die Geschehnisse vor meinen Augen nachzeichnend, um damit dem Geschehenen eine Kontur zu geben,und das Gesehene zu verdeutlichen, also das Sehen zu einer Beschäftigung machend, sitze ich neben dem Schuppen auf dem Holzstoß, dessen knorpelige, mit Erde, Moos und welkem Laub beklebte Wurzelstöcke einen bitteren, moorschen Geruch ausströmen."
Peter Weiss, Der Schatten des Körpers des Kutschers
"Räume", Von Michael C. Frank, Bettina Gockel, Thomas Hauschild, Dorothee Kimmich, Kirsten Mahlke (Hg.)
memory.mapping
"Erinnerungsprozesse und Erinnerungsräume verstehen. Die Fragmente durch die Medien deklinieren, eine neuronale Reaktion - eine biochemisch basierte, medial getriggerte, das "Ganze" zerfällt in den kaskadierenden Schein des Ausschnitts, in "Spiegel"scherben der Erinnerung, die sich - in sich selbst - immer verändert - spiegeln - bis in die Unendlichkeit - da kommst du nicht raus - es ist egal was du erlebt hast, oder was die Medien vorgaukeln - erlebt zu haben, deine biochemische Suppe kann es nicht unterscheiden - niemals ist Erinnerung allein das was wir erlebt haben; Was ist es dann?"
memory.mapping
"Ärchäologie des medialen Gedächtnisses. Eine Versuchsanordnung mit der Erinnerungsprozesse abstrakt gesteuert und verdeutlicht werden können. Eine Apparatur - eine Bühne."
MaterialienEs wurden bis auf eingebrachte Readymades, die schon im Kronleuchtersaal benutzt wurden, und so ihrem nomadischen Charakter entsprechend weitergetragen (fortentwickelt) wurden, ausschließlich Materialien verwendet, die vor Ort im Fotostudio vorhanden waren. Sie wurden aus ihrem Sinnzusammenhang gerissen, das gesamte Studio und fast alle dort befindlichen Materialien und Gerätschaften wurden in die Arbeit integriert.
Liste:
- Geräuschbearbeitung,
- 3 Diaprojektoren
- Projektor1 zeigt LOOP aus 8 Dias
- Projektor2 projeziert ein handbemaltes Dia, auf die halbtransparente Folie, welche durch die Ventilatoren bewegt wird.
- Projektor3 zeigt auf der Mattscheibe ein Dia auf dem Menschen vor dem Eingang zur Kanalisation zu sehen sind. Ebenfalls erkennt man dort eine als Kanalarbeiter ausgestattete Schaufensterpuppe, die von den Stadtentwässerungsbetrieben aufgestellt wurde um am Tag des Denkmals für eine anschauliche Darstellung zu sorgen. Außerdem sieht man einen Mitarbeiter der Stadtentwässerung wie er Menschen detaillierte Infomationen über den Kronleuchtersaal gibt.
- Stative
- Blitze/Scheinwerfer(ausgeschlatet)
- halbtransparente Scheibe
- halbtransparente leichte Plane
- Neylonfaden
- Marionetten nachempfundene hölzerne Aufhängungen
- Funksprechgerät
- Schutzhandschuhe
- Brille
- Helm
- Warnwesten
- Klappstuhlgestänge
- Klapptischgestänge ohne Tischplatte
- Radiogerät
- Styropor- Reflektor-Platten
- Ventilatoren die die leichte Plastikplane bewegen wie ein leichter Wind es täte.
- 10Dias/Digital/teilweise handbemalt/8K Belichtung auf Diafilm.
- Zwei Plastikstapelstühle als Sitzgelegenheit für Besucher.
Credits
Vielen Dank an:
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Ostmerheimer Straße 555
D-51109 Köln
und
Kunsthochschule für Medien, Köln
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